AUA führte ersten Dreamliner-Langstreckenflug durch

Business-Class-Sitz (Foto: Austrian Airlines).
Business-Class-Sitz (Foto: Austrian Airlines).

AUA führte ersten Dreamliner-Langstreckenflug durch

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Am Samstagnachmittag startete Austrian Airlines in eine neue Ära der österreichischen Luftfahrt. Der erste Langstreckenflug mit der neuen Boeing 787-9 Dreamliner, registriert als OE-LPL und mit der Flugnummer OS87, hob zum JFK-Airport in New York ab. Die Fluggesellschaft feiert diesen Meilenstein als Beginn einer umfassenden Modernisierung ihrer Flotte und als bedeutenden Fortschritt in puncto Reisekomfort und Umweltfreundlichkeit.

Michael Trestl, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines, zeigte sich begeistert: „Der ‚Dreamliner‘ wird seinem Namen gerecht und macht Träume wahr. Wir freuen uns, dass unsere Fluggäste ab dem heutigen Erstflug auf der Langstrecke nach New York unsere österreichische Gastfreundschaft verbunden mit einem neuen, innovativen Reisekomfort genießen können.“ Diese Aussage unterstreicht den hohen Anspruch der Fluggesellschaft an Qualität und Service.

In allen Klassen profitieren die Fluggäste von größeren Gepäckfächern und einem innovativen Lichtsystem, das den Biorhythmus unterstützt und somit den Jetlag reduziert. Die Triebwerke des Dreamliners sind besonders leise und tragen zu einem entspannten Flugerlebnis bei. Ein weiteres Highlight sind die größten Fenster der Flugzeugbranche, die auch Passagieren in den Mittelreihen einen ungestörten Blick auf den Horizont ermöglichen. Diese Fenster lassen sich elektronisch verdunkeln, sodass die Passagiere die Lichteinstrahlung nach ihren individuellen Wünschen regulieren können.

Beim Betreten der Kabine der Boeing 787-9 erleben die Passagiere ein großzügiges Raumgefühl. Das Flugzeug bietet Platz für insgesamt 294 Gäste: 26 in der Business Class, 21 in der Premium Economy und 247 in der Economy Class. Die Business Class besticht durch Sitze, die sich in flache Betten verwandeln lassen, sowie durch direkten Zugang zum Gang und erhöhte Seitenwände, die für mehr Privatsphäre sorgen.

Ein weiterer Vorteil für die Fluggäste ist der sukzessive eingeführte Internetzugang in der gesamten interkontinentalen Flotte von Austrian Airlines. Auf den Langstreckenflügen mit der Boeing 787 wird FlyNet Messaging kostenlos angeboten. Zudem können die Passagiere zwischen zwei kostenpflichtigen WiFi-Paketen wählen: dem FlyNet Premium 2-Stunden-Paket für 15 Euro oder dem FlyNet Premium Full Flight Paket für 25 Euro. HON Circle Member profitieren von einem kostenlosen FlyNet Premium-Zugang.

Mit dem Erstflug der OE-LPL markiert Austrian Airlines den Beginn eines neuen Flugzeugzeitalters. Bis 2028 sollen zehn weitere Boeing 787-9 die bestehenden Langstreckenjets der Boeing 777- und 767-Familien ersetzen. CEO Annette Mann betonte: „Mit dem Dreamliner hebt Austrian Airlines in ein neues Flugzeugzeitalter ab, nimmt Kurs auf Wachstum und kann sich wieder optimal im internationalen Wettbewerb positionieren. Die Integration von insgesamt elf Boeing 787-9 Flugzeugen in den nächsten vier Jahren ist ein bedeutendes Signal für den Standort Österreich sowie das Drehkreuz Wien und ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft!“

Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, ergänzte: „Austrian ist die wichtigste Airline am Flughafen Wien, die fast die Hälfte unseres Passagieraufkommens abdeckt. Der Einsatz des ersten Dreamliners bei unserem Home Carrier markiert einen Meilenstein in der Geschichte der Airline und des Flughafens. Mit dem Ausbau der Langstreckenflotte beflügelt Austrian das Geschäft und Fernreiseangebot ab Wien.“

Bevor die Gäste das neue Flugzeug betreten konnten, wurden sie im Rahmen eines Gate-Events auf das neue „Servus in der Luft“ eingestimmt. Neben einer Fotoleinwand und 787-Goodies wurden die Fluggäste bereits am Gate mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. Das Vorstandsteam von Austrian Airlines und Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, begrüßten die Passagiere persönlich.

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Amely Mizzi ist Executive Assistant bei Aviation Direct Malta in San Pawl il-Baħar. Zuvor war sie im Bereich Aircraft and Vessel Financing bei einem Bankkonzern tätig. Sie gilt als sprachliches Talent und spricht sieben Sprachen fließend. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in Österreich auf der Schipiste und im Sommer an Mittelmeerstränden quasi vor der Haustür auf Gozo.
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