Heckflosse Boeing 777 (Foto: Jan Gruber).
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AUA-Streik: Industriellenvereinigung wirft „Utopie“ vor

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Wenig überraschend hat sich bezüglich dem Streik des fliegenden Personals der Austrian Airlines auch die Industriellenvereinigung mit scharfer Kritik an den Arbeitnehmervertretern zu Wort gemeldet.

„Die Entwicklungen in den letzten Tagen seitens der Gewerkschaft rund um die KV-Verhandlungen bei der österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) haben einen bedenklichen Punkt erreicht. Nach 17 Verhandlungsrunden und mehrfachen Anpassungen des Angebots, das mittlerweile deutlich über der rollierenden Inflation liegt, beharrt die Gewerkschaft auf utopischen und völlig unrealistischen Forderungen. Neben den ständigen Streikdrohungen ist es vor allem die Tonalität der Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter, die auf eine geringe Kompromissbereitschaft seitens der Arbeitnehmer-Verhandler deutet. Damit gefährde man die Zukunft sowie die Existenz des österreichischen Aushängeschilds im Luftverkehr. Die AUA hat in den letzten Jahren bewiesen, dass es trotz der Krisen möglich ist, eine österreichische Fluglinie erfolgreich zu führen. Nachdem die Unterstützung der Steuerzahler vorzeitig abgezahlt wurde und die Zeichen nun auf Erfolgskurs stehen, könnten jetzt Investitionen in die Zukunft getätigt werden, die den Standort Österreich stärken. Stattdessen wird mit unrealistischen Forderungen seitens der Gewerkschaft die Existenz des Unternehmens bedroht. Über 50.000 Passagiere können somit über die Osterfeiertage nicht zu ihren Familien oder in den geplanten Urlaub reisen. Die Gewerkschaft legt damit ein faules Ei in den Osterkorb vieler Österreicherinnen und Österreich“, so die IV. Die Industriellenvereinigung appelliert deshalb an die Vernunft und Rationalität der Arbeitnehmerseite. Es ist schlichtweg absurd, bei professionellen Verhandlungen stur auf den Forderungen festzuhalten“, heißt es seitens der IV.

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