Zum Auftakt des neuen Ausbildungsjahres haben am Flughafen Dortmund drei junge Männer ihre dreijährige Qualifizierung zu Servicekaufleuten im Luftverkehr begonnen.
Nikita Plechov, Jona Schulz und Leon Seidinger wurden von Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber, den zuständigen Ausbildungskoordinatorinnen sowie dem Betriebsrat am Standort begrüßt. Zwei der neuen Auszubildenden verfügen bereits über Praxiserfahrung am Dortmunder Flughafen durch frühere Tätigkeiten in den Bereichen Ramp Handling und Passagierabfertigung.
Die dreijährige Ausbildung deckt sowohl operative als auch kaufmännische Schwerpunkte des Flughafenbetriebs ab. Die Nachwuchskräfte durchlaufen Stationen wie den Check-in, das Boarding, die Flugzeugabfertigung sowie die Vorfeldkontrolle, die Passagierinformation und den Bereich Fundbüro. Ergänzend stehen betriebswirtschaftliche Fächer auf dem Ausbildungsplan, die unter anderem durch Einblicke in die Konzernbuchhaltung des Mutterkonzerns DSW21 vertieft werden. Seit dem Jahr 2003 hat der Flughafenbetreiber nach eigenen Angaben mehr als 80 Auszubildende qualifiziert.
Die Nachwuchsförderung erfolgt vor dem Hintergrund eines anhaltenden Bedarfs an qualifiziertem Fachpersonal im Bereich der Bodenabfertigung und des Passagierservice. Am Flughafen Dortmund sind direkt über 400 Mitarbeiter beschäftigt, während der gesamte Standort rund 1400 Arbeitsplätze umfasst. Die stetige betriebliche Ausbildung dient dem Unternehmen dazu, dem branchenweiten Fluktuations- und Personalrisiko entgegenzuwirken, das an vielen regionalen Verkehrsknotenpunkten in Spitzenzeiten zu operativen Engpässen führen kann.
Trotz der kontinuierlichen Ausbildungsbestrebungen steht der Regionalflughafen wie viele vergleichbare Standorte vor der Herausforderung, die ausgebildeten Fachkräfte nach Abschluss der Qualifizierungsphase langfristig an das Unternehmen zu binden. Die Attraktivität der Arbeitsplätze in der Luftverkehrsbranche wird häufig durch Schichtarbeit, ein hohes Arbeitsaufkommen in den Sommerspitzen sowie durch den Wettbewerb mit anderen Logistik- und Dienstleistungsbetrieben in der Metropolregion Ruhr beeinflusst.