Airbus A380 (Foto: Flughafen München).
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Ausweitung von Zwischenstopps: Flughafen München und Lufthansa erweitern gemeinsames Stopover-Programm

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Die Betreibergesellschaft des Flughafens München (FMG) und die Fluggesellschaft Lufthansa bauen ihr gemeinsames Stopover-Programm für internationale Transitpassagiere aus.

Ab sofort wird die Option, einen mehrtägigen Aufenthalt am Drehkreuz München einzulegen, auf Kunden aus China, Indien, Japan, Südkorea und Thailand ausgeweitet. Das Angebot, das im Frühjahr zunächst in den Pilotmärkten Singapur und USA gestartet war, richtet sich an Umsteigepassagiere, die ihren Reiseverlauf flexibel für einen Zeitraum von 24 Stunden bis zu sieben Tagen unterbrechen möchten.

Über die Buchungsplattform der Fluggesellschaft können Passagiere kombinierte Pakete buchen, die neben der Flugverbindung auch Dienstleistungen vor Ort umfassen. Derzeit sind zwölf Partnerunternehmen aus den Bereichen Hotellerie, Autovermietung, Einzelhandel und Kultur in das Programm integriert. Ziel der Kooperation zwischen dem Flughafenbetreiber und der Fluggesellschaft ist es, die Auslastung der Langstreckenverbindungen nach Asien zu stärken und gleichzeitig die touristische Wertschöpfung im Großraum München und in der Region Bayern zu erhöhen.

Die Einbindung asiatischer Herkunftsmärkte erfolgt im Zuge der schrittweisen Erholung des interkontinentalen Reiseverkehrs zwischen Europa und Ostasien. Für das Drehkreuz München stellt das Programm ein Werkzeug dar, um sich im Wettbewerb mit anderen europäischen Großflughäfen wie Frankfurt, London-Heathrow oder Amsterdam-Schiphol zu behaupten, die vergleichbare Stoppover-Konzepte nutzen. Der Flughafenbetreiber und die Airline planen, das Netz an Partnerbetrieben sowie die Liste der zugelassenen Abflugländer in künftigen Phasen weiter aufzustocken.

Kritische Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass der Erfolg solcher Zwischenstopp-Modelle stark von den Gesamtreisekosten und der Anbindung des Flughafens an das regionale Verkehrsnetz abhängt. Da die Schienenanbindung des Münchner Flughafens an die Innenstadt weiterhin über die S-Bahn erfolgt und zeitintensiv bleibt, stellt die Logistik vor Ort eine Herausforderung für Kurzzeitbesucher dar. Zudem hängt die Inanspruchnahme von den geldwerten Vorteilen ab, die das Paket im Vergleich zu individuellen Einzelbuchungen von Unterkünften und Transportmitteln bietet.

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