Granit Pireci

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Granit Pireci

Condor stockt A330-Flotte auf

Der deutsche Ferienflieger Condor mietet zwei weitere Airbus 330 Neo. Sie sollen vom Sommer 2024 an fliegen.  Zuvor hatte Condor bei Airbus eine Bestellung von 16 A-330 Neo platziert, die teilweise geleast werden, teilweise in den Condor-Besitz übergehen sollen, wie das Schweizer Reiseportal About Travel berichtet. Aktuell arbeitet Condor unter Hochdruck an den Vorbereitungen zur Einflottung ihres ersten neuen A-330 Neo, der spätestens im Dezember übergeben werden soll. Im Monatsrhythmus soll dann jeweils mindestens eine weitere A-330 Neo reinkommen und eine der in die Jahre gekommenen Boeing-Jets vom Typ 767 ersetzen. Maschine Nummer 16 von dem Typ erwartet Condor dann Anfang 2024. Nummer 17 und 18 sollen sich dann in der Auslieferungsreihe folgen und somit im Sommer 2024 zum Einsatz kommen.   Der erste neue Condor-Jet wird im grünen Streifendesign lackiert sein. Nummer zwei wird die Farbe Beach (Orange) tragen. Als erste Ziele stehen die Malediven, Punta Cana und Mauritius auf der Liste. Condor betreibt derzeit insgesamt 50 Flugzeuge.

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Flotte der neuen Saudi-Airline: Airbus A350 laut Insidern Favorit

Der europäische Flugzeughersteller Airbus befindet sich Insidern zufolge mit Saudi-Arabien in fortgeschrittenen Verhandlungen über eine Bestellung von fast 40 Jets des Typs A350 für eine neue Fluggesellschaft am Golf. Projektname „RIA“, Drehkreuz Riad: Saudi-Arabien entwickelt eine Drehkreuz-Airline nach Emirates-Vorbild. Nach Medieninformationen soll die neue Airline noch 2022 offiziell gegründet werden. Saudi-Arabien will den Aufbau der Airline mit 30 Milliarden US-Dollar aus seinem Staatsfonds finanzieren. In der Flotte ist offenbar eine Vorentscheidung gefallen. Wie „Reuters“ unter Berufung auf Insider berichtet, will Saudi-Arabien RIA mit 40 Airbus A350 ausstatten. Ein weiterer Insider erklärte hingegen, das Königreich neige eher zur 787 des US-Herstellers Boeing. Insgesamt stünden 75 Flugzeuge auf der Einkaufsliste der neuen Fluggesellschaft.

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Israel schafft Einreiseformular ab

Israel hat in diesem Monat eine weitere Hürde für die Einreise von Urlaubern abgeschafft. Seit dem 9. Oktober muss kein Einreiseformular mehr ausgefüllt werden, wenn Reisende ankommen. Der Nachweis über eine Corona-Impfung oder einen negativen Test wird bereits seit längerem nicht mehr verlangt. Die israelischen Behörden fordern zwar nicht länger das Ausfüllen eines Einreiseformulars, rufen Gäste aber dennoch zur Vorsicht auf. Insbesondere der Einschleppung neu auftretender Stämme des Coronavirus gilt die Sorge. Wer sich innerhalb von zehn Tagen nach seiner Ankunft in dem Land krank fühlt, ist deshalb angehalten, einen PCR-Test vornehmen zu lassen. Für Einreisende ist dieser kostenfrei, wenn sie ein Flug- oder Kreuzfahrtticket oder die Zahlungsbestätigung der Gebühr einer Grenzüberquerung auf dem Landweg vorweisen können. Testmöglichkeiten gibt es am internationalen Flughafen Ben Gurion sowie in mehreren Testzentren. Das berichtet Check24. Um nach Israel einreisen zu dürfen, sind im Moment keinerlei Corona-Beschränkungen mehr zu beachten. Reisende müssen lediglich eine gültige Auslandskrankenversicherung, welche auch Infektionen mit COVID-19 abdeckt, nachweisen. 

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American Airlines erwartet starke Zahlen

Die US-Fluggesellschaft American Airlines rechnet für das Schlussquartal angesichts der Reiselust der Kunden mit einer Fortsetzung der schwungvollen Erholung. Damit folgt das Unternehmen der Konkurrenz, die trotz allgemeiner Sorgen über das Kaufverhalten der Verbraucher in Zeiten hoher Inflation ebenfalls mit einer weiterhin guten Reisenachfrage rechnet. Zudem profitiert die Branche auch von teils deutlich geringeren Kapazitäten, was höhere Ticketpreise ermöglicht. Der Umsatz von American Airlines soll im Schlussquartal 11 bis 13 Prozent über dem Niveau des vierten Quartals 2019 liegen, also über dem Vor-Corona-Niveau, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. Zudem soll ein bereinigter Gewinn je Aktie von 0,50 bis 0,70 US-Dollar erzielt werden. Das wäre selbst am unteren Ende deutlich mehr als von Analysten im Durchschnitt erwartet und im besten Fall sogar ein Cent mehr als im dritten Jahresviertel, das in der Regel bei Fluggesellschaften wegen der Sommerreisezeit besonders gut ausfällt. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Quartal im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 um 13 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar, trotz einer niedrigeren Kapazität. Eine solche Entwicklung hatte die Unternehmensführung jüngst bereits in Aussicht gestellt und deshalb ihre Unternehmensprognose für das dritte Quartal angehoben. Im Vergleich zum stark coronabelasteten dritten Quartal 2021 war es sogar ein Umsatzplus von 50 Prozent. Unter dem Strich verdiente American Airlines 483 Millionen Dollar und damit fast dreimal so viel wie vor einem Jahr.

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Passagieraufkommen: Erholung in Deutschland deutlich schwächer als in Europa

Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 122,7 Millionen Fluggäste in Deutschland gezählt. Das entspricht einem Passagierwachstum gegenüber dem Vorjahr von 149,9 Prozent. Zum Vorkrisenniveau 2019 fehlen aber noch 36,1 Prozent. Der innerdeutsche Verkehr liegt mit +136,1 Prozent über dem Vorjahresaufkommen, jedoch mit -61,8 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Der Europaverkehr nimmt gegenüber dem Vorjahr um +139,6 Prozent zu und ist damit ein stabiler Wachstumsmotor in der Verkehrsentwicklung. Der Interkontverkehr wächst um +224,3 Prozent. Der unterschiedliche Umgang in der Covid-Politik begründeten die Nachfrageentwicklungen in den Interkontmärkten und verhinderten deutlichere Aufholeffekte, da internationale Märkte, wie beispielsweise Asien, noch nicht wieder vollständig erreichbar sind. Die gewerblichen Flugbewegungen halten mit +69,4 Prozent gegenüber 2021 den Wachstumstrend. Die Erholung bei den Passagierzahlen verläuft damit in Deutschland deutlich schwächer als in den großen europäischen Luftverkehrsmärkten: In Deutschland fehlen gegenüber dem Vorkrisenniveau 25 Prozent der Reisenden, in ganz Europa sind es nur noch -12 Prozent. Portugal (-5,8 Prozent), Spanien (-7,4 Prozent) und Italien (-8,5 Prozent) erreichen bereits knapp das Vorkrisenniveau. Griechenland mit +4,5 Prozent verzeichnete sogar schon wieder ein Passagierwachstum, wie der Flughafenverband ADV in einer Aussendung mitteilt. Für das Gesamtjahr 2022 erwarten die Verkehrsexperten des Flughafenverbandes rund 165 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Verkehrsniveau von 66 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Lieferengpässe behindern Luftfrachtentwicklung Aufgrund der abgeschwächten weltweiten Konjunktur war die Entwicklung bei der Luftfracht gedämpft. In den ersten drei Quartalen verringerte sich die umgeschlagene Luftfracht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um -4,5 Prozent auf rund 3,78 Millionen Tonnen. Aus Sicht der ADV-Verkehrsexperten fehlen die

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Lufthansa Technik versorgt Condors neue A330neo-Flotte mit Komponenten

Condor und Lufthansa Technik haben eine Kooperation bei der Komponentenversorgung der neuen Airbus-A330-Neo-Flotte der Fluggesellschaft unterzeichnet. Demnach wird Lufthansa Technik in den kommenden zehn Jahren einen sogenannten Total Component Support TCS für die A330-900 erbringen, die Condor in den kommenden Jahren einflotten wird. Für Lufthansa Technik ist es der erste TCS-Vertrag für dieses moderne Langstreckenmuster. Der Vertrag, der am 1. Januar 2023 in Kraft tritt, umfasst neben der klassischen Versorgung mit Komponenten auch verschiedene Parts-Pooling- und Logistik-Dienstleistungen, unter anderem den Aufbau eines sogenannten Homebase Stock an Condors Operationszentrale am Frankfurter Flughafen. Auch verschiedene Instandhaltungs-, Reparatur- und Überholungsservices für die A330-Neo-Komponenten von Condor sind Bestandteil der Vereinbarung. Auch für andere Airbus- und Boeing-Teilflotten von Condor erbringt Lufthansa Technik bereits Komponenten-Dienstleistungen. Darüber hinaus arbeiten die beiden Unternehmen auch bei vielen anderen Teilgebieten zusammen, beispielsweise in der Triebwerks- und Fahrwerks-Instandhaltung. Zudem wurde Condor in diesem Jahr der erste Airline-Kunde für die Kabinenbodenheizung Heatnow von Lufthansa Technik.

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Herbstferien: Mehr als eine Million Fluggäste am BER erwartet

In der Reisezeit zu den Herbstferien in Berlin und Brandenburg vom 21. Oktober bis zum 6. November werden am Flughafen BER mehr als 1,1 Millionen Fluggäste erwartet. Das sind rund 200.000 Fluggäste mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das tägliche Passagieraufkommen werde sich in der Ferienzeit zwischen 60.000 und 80.000 Passagieren bewegen, so der Airport in einer Aussendung. Der verkehrsreichste Herbsttag wird dabei voraussichtlich der morgige Freitag sein. 2020 flogen 335.000 Menschen aus der deutschen Hauptstadtregion in die Herbstferien, 2019 konnten 1,8 Millionen Passagiere gezählt werden. In den Ferien steuern vom Flughafen der Hauptstadtregion 63 Fluggesellschaften 128 Ziele in 50 Ländern an. Besonders beliebt sind Städtereisen zu den europäischen Metropolen und auch im Herbst ist weiterhin das Mittelmeer das beliebteste Urlaubsziel. Auf Platz eins der Destinationen liegt Antalya. Insgesamt sind im Ferienzeitraum mehr als 7.500 Starts und Landungen geplant. Im täglichen Mittel werden rund 450 Flugzeuge den BER nutzen. Die Flughafengesellschaft empfiehlt allen Passagieren, sich zweieinhalb Stunden vor Abflug im jeweiligen Terminal einzufinden und unmittelbar nach dem Check-in zur Sicherheitskontrolle zu gehen. Für Fluggäste von Easyjet gibt es die Möglichkeit, den Vorabend Bag-Drop zu nutzen und nach dem Online-Check-in ihr Gepäck für Flüge am nächsten Morgen aufzugeben. Lufthansa und Eurowings bieten jeweils einen vollständigen Vorabend-Check-in an. Viele Airlines ermöglichen zudem einen Self-Service-Check-in oder Self-Service Bag-Drop, womit Zeit gespart werden kann. Dafür stehen den Passagieren am BER 99 Automaten im Terminal 1 und weitere 19 im Terminal 2 zur Verfügung.

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China Airlines fliegt von Wien nach Taipei

China Airlines nimmt eine weitere Destination im November wieder ins Streckennetz auf. Zudem ist eine neue Flugverbindung ab dem Flughafen Wien-Schwechat im Angebot. So wird die Inselgruppe Palau ab November 2022 von Taipei aus jeweils mittwochs und samstags angeflogen. Palau zählt bisher noch zu den unbekannten Reisezielen, dabei biete das Inselparadies nicht nur traumhafte Strände, sondern auch eine einzigartige Unterwasserwelt, wie die Fluggesellschaft in einer Aussendung mitteilt. Des Weiteren steht der Erstflug von Wien – Taipei unmittelbar vor der Tür. Diese Strecke wird von Oktober bis Dezember 2022 jeweils dreimal, von Jänner bis März 2023 jeweils viermal pro Woche bedient.

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Dortmund Airport zieht positive Herbstferienbilanz

In den zweiwöchigen NRW-Herbstferien hatte der Dortmunder Flughafen mit circa 144.000 Passagieren gerechnet. Diese Vorhersage konnte mit einem Plus von 7 Prozent übertroffen werden: Insgesamt nutzten im Zeitraum vom 1. bis zum 16. Oktober 154.233 Fluggäste das Dortmunder Flugangebot. Und das trotz eines eintägigen Pilotenstreiks am 6. Oktober bei Eurowings und den damit einhergehenden Flugstreichungen. „Wir freuen uns, somit erneut über den Passagierzahlen des bisherigen Rekordjahres 2019 zu liegen“, erklärt Flughafen-Chef Ludger van Bebber. „In den Herbstferien 2019 durften wir 129.836 Passagiere am Flughafen Dortmund begrüßen. Im direkten Vergleich zu den diesjährigen Zahlen bedeutet das ein Plus von 19 Prozent.“ Die jüngsten Ergebnisse knüpfen damit nahtlos an die erfolgreichen Sommerferien an. Diese hatten dem Dortmund Airport mit 391.900 Fluggäste einen neuen Ferienrekord beschert, denn selbst im Rekordsommer 2019 konnten solche Zahlen nicht erreicht werden (2022: Plus 2 Prozent).  Besonders beliebt waren in diesen Herbstferien wieder die Ziele Kattowitz und Palma de Mallorca, so der Airport in einer Aussendung. „Die hohen Passagierzahlen der vergangenen Monate stimmen uns zuversichtlich trotz der Omikron-Herausforderung zu Beginn des Jahres die ursprünglich geplanten Passagierzahlen von 2,45 Millionen Passagieren übertreffen zu können“, so Flughafen-Chef Ludger van Bebber.

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United Airlines erzielt höheren Umsatz als vor der Pandemie

Die US-Fluggesellschaft United Airlines rechnet dank anhaltend guter Geschäften erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie mit einer höheren operativen Marge als 2019. Der Umsatz legte im dritten Quartal im Vergleich zum Vorkrisenzeitraum 2019 um mehr als 13 Prozent auf 12,9 Milliarden Dollar zu, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. Dabei lagen die Passagierzahlen 10 Prozent unter dem Wert vor drei Jahren. Da die Ausgaben für Kerosin anzogen, ging der Gewinn unterm Strich um 8 Prozent auf 942 Millionen Dollar zurück. United traut sich nach eigenen Angaben zu, zum Jahresende profitabler als vor der Pandemie zu werden: Die operative Marge sollte im vierten Quartal bei rund 10 Prozent liegen und damit höher ausfallen als 2019. Dabei sollen unter anderem höhere Erlöse pro angebotenem Flugkilometer und Kosteneinsparungen helfen.

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