Granit Pireci

Weitere Artikel aus der Rubrik

Granit Pireci

Lufthansa geht in Last-Minute-Verhandlungen vor nächstem Streik

Vor der Drohkulisse einer zweiten Streikwelle nehmen die AUA-Mutter und die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) noch einen Anlauf zur Lösung des Konflikts. Man treffe sich heute zu Verhandlungen, bestätigten beide Seiten in der Früh. Die VC hatte in der Nacht eine zweite Streikwelle ab morgen angekündigt, die nur durch ein „ernstzunehmendes Angebot“ der Lufthansa verhindert werden könne. Unterdessen kündigte die Airline an, in großem Umfang Personal aufbauen zu wollen. Die Verhandlungen haben demnach um 10.00 Uhr begonnen. Bis spätestens 12.00 Uhr müsse entschieden werden, ob für die angedrohten Streiktage ab Mittwoch Flüge gestrichen werden. Dem neuerlichen Streikaufruf zufolge sollen die Abflüge der Lufthansa-Passagiermaschinen aus Deutschland morgen und Donnerstag bestreikt werden. Bei der Frachttochter Lufthansa Cargo ist der Streik von morgen bis Freitag geplant. Bei der ersten Streikwelle am Freitag hatte die Lufthansa das gesamte Programm ihrer Kernairline abgesagt. Mehr als 800 Flüge mit 130.000 betroffenen Passagieren fielen aus und das Unternehmen erlitt nach eigener Aussage einen wirtschaftlichen Schaden von 32 Millionen Euro. Lufthansa will 20.000 Mitarbeiter einstellen Aus rechtlichen Gründen kann die VC nur Arbeitnehmer in Deutschland zum Arbeitskampf aufrufen. Bestreikt werden daher ausschließlich die Abflüge der Lufthansa-Kerngesellschaft sowie der Lufthansa Cargo von deutschen Flughäfen. Die Tochtergesellschaften Eurowings, Lufthansa Cityline und Eurowings Discover sind von dem Arbeitskampf nicht betroffen. Inmitten des laufenden Streiks gab der Konzern Pläne für einen großen Personalaufbau bekannt. „Fast 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden wir bis Ende nächsten Jahres einstellen, das heißt ganz grob 1.000 Mitarbeiter pro Monat“, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr bei einem Pressegespräch. Dabei

weiterlesen »

Saudi-Arabien führt Visa-on-Arrival für Touristen ein

Saudi-Arabien arbeitet weiter an der Stärkung seiner Tourismusbranche: Um mehr internationale Besucher anzuziehen, wurden zum 1. September die Visabestimmungen für zahlreiche Länder gelockert. So müssen Bürger der Europäischen Union ab sofort nicht mehr vor der Abreise ein Visum beantragen, sondern können bei der Ankunft ein Visa-on-Arrival erhalten. Gleiches gilt auch für die Einwohner der USA und des Vereinigten Königreichs. Bislang mussten Einreisewillige aus Deutschland und anderen EU-Staaten ihr benötigtes Visum vor dem Reiseantritt elektronisch als eVisa beantragen. Zu touristischen Zwecken vergibt das Königreich erst seit September 2019 Visa. Per Ministerialdekret wurde drei Jahre später die Einreise für Urlauber nun deutlich schneller und einfacher gemacht. Seit Anfang März haben Reisende nach Saudi-Arabien auch keine pandemiebedingten Reisebeschränkungen mehr zu beachten. Weder ein Impfnachweis noch ein negativer Corona-Test müssen vorgelegt werden, auch die institutionellen Quarantäneanforderungen gelten seither nicht mehr. Das berichtet Check24.

weiterlesen »

Südkorea streicht CoV-Testpflicht vor Einreise

Seit einigen Tagen erlaubt Südkorea, ohne vorherigen Corona-Test einzureisen. Dieser musste bislang schon vor dem Abflug durchgeführt werden. Spätestens am ersten Tag nach der Ankunft müsse jedoch vor Ort ein PCR-Test vorgenommen werden, für Reisende mit bis zu 90 Tagen Aufenthalt bestehe zudem eine sofortige PCR-Testpflicht am Flughafen, wie Check24 berichtet. Eine Quarantänepflicht bei der Einreise gibt es hingegen nicht mehr. Zuvor war eine Isolationszeit von sieben Tagen vorgeschrieben. Urlauber müssen sich jedoch über das Quarantine Information Advance Input System registrieren, welches unter anderem Daten zum Impfstatus abfragt. Es generiert einen QR-Code, der bei der Einreise vorgezeigt wird. Auch das Resultat des PCR-Tests nach der Ankunft wird über diese Plattform hochgeladen. Zudem muss für Kurzzeitaufenthalte von bis zu 90 Tagen von deutschen Reisenden kein Visum beantragt werden. Sie sind jedoch verpflichtet, die elektronische Reisegenehmigung K-ETA zu beantragen, ohne die der Einstieg in das Flugzeug nach Südkorea verweigert wird. Dies gilt seit dem 1. September auch für Direktflüge auf die Insel Jeju.

weiterlesen »

Emirates flog über zehn Millionen Fluggäste in den Sommerurlaub

Emirates zieht Bilanz über das Sommergeschäft: die Airline beförderte in diesem Sommer mehr als zehn Millionen Passagiere auf fast 35.000 Flügen zu 130 Zielen. Der Carrier betreibt derzeit 74 Prozent seines Streckennetzes sowie seiner Kapazität aus der Zeit vor der Pandemie und plant, diese bis zum Jahresende auf 80 Prozent zu erhöhen. Emirates hatte sein Flugangebot aufgestockt, um die Kundennachfrage im Sommer zu bedienen. Die Fluggesellschaft nahm beispielsweise den täglichen Liniendienst nach London-Stansted wieder auf und erhöhte Flugfrequenzen zu 33 beliebten Zielen in Europa, Asien dem Nahen und Mittleren Osten sowie zu Urlaubszielen wie den Seychellen, den Malediven, Mexiko und Miami. Im Juni nahm Emirates Tel Aviv in sein weltweites Streckennetz auf, im Juli wurde ein dritter täglicher London-Gatwick-Flug für Reisende, die von den Kapazitätskürzungen in Heathrow betroffen sind, aufgenommen. Die A380-Flotte wurde auf über 30 Strecken eingesetzt. Während der Sommermonate checkten über 3,8 Millionen Reisende im gesamten Streckennetz online und die Emirates App ein. Über 500.000 Fluggäste nutzten die 22 Selbstbedienungs-Check-in-Automaten und 38 Gepäckabgabestellen in Dubai. Mehr als 11.000 Passagiere nutzten den Emirates Home-Check-in-Service wie das Schweizer Reiseportal About Travel berichtet.

weiterlesen »

Wien: Hotels schreiben wieder schwarze Zahlen

Der Tourismus in Wien hat im Sommer an seine langjährige Erfolgsstory anknüpfen können. Wir sind zurück“, zieht Dominic Schmid, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien, zufrieden Bilanz über die letzten Sommermonate. Mit Auslastungen jenseits der 75 Prozent kehrten die Wiener Hotels in die Gewinnzone zurück. Auch in der Jahresbilanz stehen in den meisten Häusern nun schwarze Zahlen, trotz der Schließungen zu Jahresbeginn.  „Seit Mai sind wir im Großen und Ganzen in der Gewinnzone und Dank der hervorragenden Gästezahlen im Sommer ist das Minus aus den ersten vier Monaten in den meisten Häusern zumindest ausgeglichen. Gerade der Juli und der August sind von den Gästezahlen schon fast gleichauf mit den Jahren vor der Pandemie. An manchen Tagen im August waren wir auch schon ausgebucht“, weiß Schmid, der auch auf die gestiegenen Preise verweist: „Die Zimmerpreise liegen heuer um rund 10 bis 15 Prozent über dem Niveau der letzten Jahre. Diese Zusatzeinnahmen dienen einerseits dazu, die gestiegenen Kosten für Energie und Rohstoffe zu decken, zum anderen fließen sie zu den Mitarbeitern. So sind etwa die Einstiegsgehälter in diesem Jahr auch um rund 15 Prozent gestiegen.“ Die Deutschen sind zurück Die Liste der aufkommensstärksten Märkte führte im Juli wieder Deutschland mit 280.000 Nächtigungen (+78 Prozent zu Juli 2021) an. Der Quellmarkt Österreich verzeichnete mit 248.000 Nächtigungen (+56 Prozent zu Juli 2021) auch mehr Gästenächtigungen (+6,4 Prozent) als im Juli 2019. Zu den weiteren Top-Herkunftsmärkten Wiens im Juli zählen die USA (99.000), Großbritannien (50.000) und Italien (48.000). Herbst liegt noch im Dunkeln

weiterlesen »

Korean Air erhält grünes Licht aus Australien für Zusammenschluss mit Asiana

Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherkommission ACCC hat die Übernahme von Asiana Airlines durch Korean Air genehmigt. Das teilt Korean Air mit. Die ACCC wies darauf hin, dass Korean Air und Asiana zwar derzeit die einzigen Anbieter von Direktflügen zwischen Sydney und Seoul sind, Qantas und Jetstar jedoch in Kürze Flüge auf dieser Strecke aufnehmen werden, so dass ein wirksamer Wettbewerb möglich sei. „Wir sind der Ansicht, dass die Qantas-Gruppe, die Flüge auf der Strecke Sydney – Seoul sowohl mit ihren Full-Service- als auch mit ihren Low-Cost-Fluggesellschaften anbietet, einen wirksamen Wettbewerb erwarten lässt“, so die Vorsitzende der ACCC, Gina Cass-Gottlieb. Korean Air erwartet, dass die Freigabe der australischen Wettbewerbsbehörde die weiteren Genehmigungsverfahren erleichtert und beschleunigt. Das bezieht sich auf die USA, die EU, China und Japan, wo eine Berichterstattung über den Zusammenschluss erforderlich ist. Seit die Fluggesellschaft am 14. Januar 2021 Berichte über den geplanten Zusammenschluss an die neun Länder übermittelt hat, die eine Berichterstattung verlangen, hat Korean Air die Genehmigung aus Korea, der Türkei, Taiwan und Vietnam erhalten. Die thailändische Wettbewerbskommission teilte mit, dass die Vorlage eines Berichts nicht erforderlich sei.

weiterlesen »

Airbus lieferte im August nur 40 Maschinen aus

Airbus hat Insidern zufolge im August erneut weniger Maschinen ausgeliefert. Stockende Triebwerkslieferungen bringen den europäischen Flugzeugbauer aus dem Takt. Im abgelaufenen Monat habe der Hersteller etwa 40 Flugzeuge an seine Kunden übergeben, berichtete das deutsche Online-Portal Aero unter Berufung auf Bloomberg. Noch im Juli hatten 46 Verkehrsjets ihren Weg zu den Kunden gefunden, im Juni waren es 60 Stück. Airbus lehnte gegenüber Bloomberg einen Kommentar ab. Offizielle Zahlen werden am kommenden Donnerstag erwartet. Nach den ersten acht Monaten kommt Airbus damit erst auf etwa 383 Maschinen – und damit auf nur etwas mehr als die Hälfte jener 700 Jets, die Konzernchef Guillaume Faury Ende Juli als neues Auslieferungsziel genannt hatte. Von der ursprünglichen Prognose von 720 Flugzeugen musste sich Airbus wegen Lieferketten-Problemen verabschieden. Allerdings ziehen die Auslieferungszahlen bei dem Hersteller üblicherweise gegen Jahresende deutlich an.

weiterlesen »

Fast 17 Millionen Passagiere beförderte Ryanair im August

Der irische Billigflieger Ryanair hat im August zum vierten Mal in Folge so viele Fluggäste wie noch nie in einem Monat befördert. Mit 16,9 Millionen Passagieren auf insgesamt 92.800 durchgeführten Flügen übertraf die Fluggesellschaft den im Vormonat erreichten Rekord von 16,8 Millionen, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilte. Im August 2019, vor Ausbruch der Coronapandemie, lag die Anzahl bei 14,9 Millionen Reisenden. Der durchschnittliche Anteil leerer Sitze pro Flug lag wie im Vormonat auf dem Vorkrisenniveau von vier Prozent. Der europäischen Flugsicherungsagentur Eurocontrol zufolge führte Ryanair in der vergangenen Woche durchschnittlich mehr als 3.000 Flüge pro Tag durch und damit fast doppelt so viele wie der nächstgrößere Konkurrent Easyjet.

weiterlesen »

Flughafen Klagenfurt: Streithähne einigen sich

Der Dauerstreit zwischen der Kärntner Beteiligungsverwaltung und Lilihill rund um den Flughafen Klagenfurt findet ein jähes Ende: Der Zehn-Punkte-Plan für den Flughafen wird von Mehrheitseigentümer Lilihill akzeptiert. In den zehn Punkten enthalten sei sowohl die Rücknahme der Verpachtung von 130 Hektar durch Lilihill, bei gleichzeitigem Einräumen von entsprechenden Baurechtsverträgen durch die KBV an den Mehrheitseigentümer. Unangetastet bleibe auch die Call Option, die nach wie vor als Reißleine gezogen werden kann. Wesentlich sei auch die Zusage von Lilihill, dafür zu sorgen, dass es eine noch im Jahr 2022 buchbare und 2023 anzufliegende Anbindung an einen weiteren internationalen Hub geben wird. Dafür nehme der Mehrheitseigentümer selbst sehr viel Geld in die Hand. In den nächsten Wochen sollen die entsprechend notwendigen Verträge ausgearbeitet, fixiert und unterschrieben werden. „Man kann eigentlich von einem großen Erfolg sprechen, wir haben uns als öffentliche Hand in allen zehn Punkten durchgesetzt“, so der zuständige politische Referent, Martin Gruber (ÖVP). Der Mehrheitseigentümer habe seine „Bringschuld“ mit seiner Zustimmung erfüllt. Im Endeffekt sei es in den Kernpunkten darum gegangen, dass der Mehrheitseigentümer die unbeliebten Pachtverträge zurückziehe. Außerdem dürfe kein Verkauf von Flächen am Flughafen stattfinden und auch die Call-Option bleibe „in vollem Umfang“ aufrecht. Das bedeutet, dass das Land den Flughafen bei weniger als 100.000 Fluggästen im Jahr ganz in die öffentliche Hand zurücknehmen kann.

weiterlesen »

Air Baltic schließt erstes Halbjahr wieder mit Verlust ab

Die vorläufigen Finanzergebnisse der Air Baltic Group für die ersten sechs Monate 2022 zeigen aufgrund der gestiegenen Reisenachfrage einen deutlich höheren Umsatz von 191,5 Millionen Euro – um 270 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 beförderte der Carrier 1,3 Millionen und damit um 299 Prozent mehr Passagiere als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Die Zahl der durchgeführten Flüge stieg um 177 Prozent auf 16.925 Flüge. Damit verzeichnete die lettische Fluggesellschaft in diesem Jahr ein enormes Wachstum sowohl bei den Passagierzahlen als auch bei den durchgeführten Flügen. Dennoch muss der Rotstift angesetzt werden: Unterm Strich fliegt die Gruppe einen Nettoverlust in Höhe von 59,3 Millionen Euro ein. Vor allem der anhaltende Krieg in der Ukraine, die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Pandemie und steigende Treibstoffpreise seien dafür verantwortlich, so der Carrier in einer Aussendung. „Im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 haben wir in diesem Jahr ein enormes Wachstum sowohl bei den Passagierzahlen als auch bei den durchgeführten Flügen verzeichnet. Wir haben einen starken Sommer erlebt, und unsere Kernaufgabe für die Zukunft bleibt es, der wichtigste Anbieter von Verbindungen von und zu unseren Heimatstädten Riga, Tallinn, Vilnius und Tampere zu sein“, so Airline-Chef Martin Gauss.

weiterlesen »