Granit Pireci

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Granit Pireci

Airbus Helicopters: Zypern bestellt sechs H145M

Die zypriotische Regierung hat bei Airbus Helicopters sechs leichte Mehrzweckhubschrauber H145M für den Einsatz bei der Nationalgarde bestellt. Als Option sei die Lieferung weiterer sechs Maschinen vereinbart, so Airbus Helicopters in einer Mitteilung. Für die Beschaffung der Helikopter zusammen mit der Munition wie Kanonen, Raketenwerfern und Lenkflugkörpern werden laut Medienberichten 140 Millionen Euro notwendig sein, die zum Teil über ein Sonderbudget aufgebracht werden. Zypern erhält die neueste Version der H145M mit Fünfblattrotor und der Möglichkeit zur Bewaffnung mit dem HForce-Waffenträger. Mit HForce steht das gesamte Spektrum an Waffen vom Maschinengewehr bis zu ungelenkten und gelenkten Raketen zur Verfügung mit der Feuerleitung über integrierte Beobachtungsmittel. Zypern wird nach Ungarn, Deutschland, Serbien und Luxemburg der fünfte H145M-Betreiber in Europa. Weitere H145 werden in Thailand und den USA genutzt.

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Israel: Erholung im Tourismus zeichnet sich ab

Israel fährt ihre Infrastruktur wieder hoch: durch die steigenden Besucherzahlen öffnete die Israel Airports Authority bereits Terminal 1 des Tel Aviver Flughafen wieder für internationale Abflüge und weihte eine neue Nachtbuslinie in den Norden des Landes ab Tel Aviv ein. In der vom israelischen Tourismusministerium veröffentlichten Mai-Besucher-Statistik zeichnet sich eine Erholung des internationalen Tourismus ab. Insgesamt 249.000 Besucher reisten im Mai ein, um Israel zu erkunden. Im vergangenen Jahr reisten im selben Monat 21.500 Besucher ein, und auch im Vergleich zum Rekordjahr 2019 mit 439.000 Einreisenden entspricht das einem Rückgang von nur noch 43 Prozent. Auch in den Anträgen auf den Bau von neuen Hotelzimmern zeichne sich diese Erholung deutlich ab, wie das Reiseportal About Travel berichtet. Diese erreichten eine Rekordanzahl von 10.000. Das entspreche einer Steigerung von 30 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Bei den Anträgen handle es sich sowohl um über 120 Anträge für den Bau neuer Hotels und weitere 30 für Erweiterungen bestehender Häuser.

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United-Piloten erhalten künftig mehr Geld

Die Piloten von United Airlines konnten mit ihrem Arbeitgeber für ihre Arbeitsverträge deutlich mehr Lohn aushandeln. Die 14.000 Piloten in United-Uniform erhalten deutlich mehr Gehalt. Ein Tarifabschluss zwischen United und der Cockpitgewerkschaft ALPA sieht eine Anhebung der Bezüge um 14,5 Prozent über einen Zeitraum von zwei Jahren und eine Vergütung von Trainingszeiten vor. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. Demnach startet ein Copilot bei United Airlines seine Karriere mit einem Jahreslohn von rund 73.000 US-Dollar, ein Kapitän auf einem Grossraumflugzeug kann bei United Airlines mehr als 300.000 US-Dollar im Jahr verdienen. US-Fluggesellschaften fehlen Piloten, nach der Krise ist der Arbeitsmarkt leergefegt. Der United-Abschluss hat daher Signalwirkung – und wird in der Branche als Richtschnur für Tarifverhandlungen bei American Airlines und Delta betrachtet. Neben höheren Gehältern hat ALPA in den Verhandlungen mit United eine neue Leistung durchgesetzt: Piloten von United erhalten erstmals acht Wochen bezahlten Elternurlaub.

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Getjet Airline nimmt erste Boeing 737-800 in die Flotte auf

Die litauische Charterfluggesellschaft erweitert ihre Flotte um eine Boeing 737-800 mit einer Economy-Class-Kabine (189 Sitzplätze). Das Flugzeug mit der Registrierung LY-UNO ist die einzige Boeing 737 ihres Typs, die von einer Fluggesellschaft in den baltischen Ländern betrieben wird. Darüber hinaus hat sich Getjet Airlines vier weitere Boeing 737-800-Maschinen gesichert, wobei zwei Flugzeuge noch diesen Sommer ausgeliefert werden sollen. Die anderen zwei Flieger sollen bis Ende des Jahres folgen. „Wir haben seit jeher Boeing-Flugzeuge in unsere Flottenstrategie integriert, nachdem wir 2016 unseren allerersten kommerziellen Flug mit einer 737 Classic durchgeführt haben. Wir sind davon überzeugt, dass dieser Flugzeugtyp unseren ACMI-Kunden weltweit bestmöglich dienen wird. Auf diese Weise werden unsere Kunden vom Anstieg der Sommernachfrage und darüber hinaus profitieren“, so Rūta Kulvinskaitė, CEO von Getjet Airlines. Getjet Airlines ist eine litauische Fluggesellschaft, die seit 2016 ACMI- und Charterdienste anbietet. Das Unternehmen bietet weltweit Wetlease- und Charterdienste für Fluggesellschaften und Reiseveranstalter an, darunter Wizz Air, Corendon Airlines, Norwegian, LOT, Finnair, Spice Jet und andere.

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Wegen CoV-Krankenständen: AUA muss weiter Flüge streichen

Corona-Infektionen bei Mitarbeitern wirbeln den Flugplan der Lufthansa-Tochtergesellschaft derzeit heftig durcheinander. Zu Wochenbeginn wurden wieder einige Flüge aus dem Programm genommen. Heute müssen weitere 19 Flüge gestrichen werden, sagte eine Sprecherin der Airline der Nachrichtenagentur Reuters. Bei den betroffenen Flügen handle es sich vorwiegend um Städteflüge innerhalb Europas, etwa nach Düsseldorf, München, Zürich oder Paris. Weitere Anpassungen seien nicht ausgeschlossen. Bereits am Wochenende mussten etwa 100 von 700 Flügen gestrichen werden, weil Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. „Austrian Airlines unternimmt aber alles, um eine größtmögliche Stabilität des Flugplans sicherzustellen und insbesondere Streichungen von klassischen Ferienflügen zu verhindern“, sagte die Sprecherin. Eine Prognose für die kommenden Tage sei schwierig. „Die österreichweiten Corona-Infektionen spiegeln sich analog auch bei Austrian Airlines wider.“ Die AUA empfiehlt allen Fluggästen, unbedingt online den Flugstatus zu überprüfen, bevor man sich auf den Weg zum Flughafen macht. Betroffene Passagiere würden nach Möglichkeit auf andere Flüge umgebucht oder im Bedarfsfall entschädigt. Laut EU-Fluggastrechteverordnung hat man ab einer Flugverspätung von drei Stunden Anspruch auf eine Ausgleichszahlung, die je nach Entfernung der Destination zwischen zweihundertfünfzig und sechshundert Euro beträgt. Bei der AUA hätten am Wochenende die Umbuchungen aber nicht immer reibungslos funktioniert, so der ORF. Am Flughafen Wien haben sich lange Warteschlangen gebildet, Passagiere berichten von stundenlangen Wartezeiten, teilweise habe man erst im letzten Augenblick vom Flugausfall erfahren.

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ZRH: Neue Mieter im The Circle

The Circle am Flughafen Zürich hat weitere Mieter gewonnen. Zu ihnen gehört Neoss, ein britischer Hersteller von Implantaten, sowie Beyond Gravity, ein zu RUAG gehörender Zulieferer für die Raumfahrtindustrie. Das Dienstleistungszentrum The Circle am Flughafen Zürich konnte drei neue Mieter anziehen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Zu ihnen gehört unter anderem Neoss, ein Hersteller von Implantaten und anderen Produkten im Dentalbereich. Das britische Unternehmen hat The Circle als den Standort für seine Niederlassung in der Schweiz gewählt. Außerdem wird Beyond Gravity (ehemals RUAG Space) ab Anfang 2023 einen Standort im Circle beziehen. Den Angaben zufolge hat sich die Raumfahrtdivision von RUAG eine rund 27000 Quadratmeter grosse Mietfläche gesichert. Beyond Gravity beliefert die Raumfahrtindustrie in Europa und baut laut Mitteilung auch seine Präsenz in den USA aus. Als dritter neue Mieter konnte die Negishi Sushi Bar gewonnen werden. Das zur Familie Wiesner Gastronomie AG aus Dübendorf ZH gehörende Restaurant soll 2023 eröffnet werden. Seit der Eröffnung des Circle im Herbst 2020 haben sich 46 Unternehmen mit ihren 5000 Mitarbeitenden im Dienstleistungszentrum niedergelassen. The Circle wurde durch eine Miteigentümergemeinschaft realisiert, woran die Flughafen Zürich AG mit 51 Prozent und die Swiss Life AG mit 49 Prozent beteiligt sind. 

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Flughafen Wien erhält „Best European Airport 2022“-Award

And the Award goes to Vienna Airport: Der internationale Flughafenverband ACI Europe (Airports Council International) verleiht dem Flughafen Wien den “Best European Airport 2022”-Award“. Der „Best European Airport 2022“-Award ist eine der wichtigsten Auszeichnungen der Luftfahrtbranche. Dabei werden europäische Flughäfen in den Kategorien „Unter 5 Mio.“, „5-10 Mio.“, „10-25 Mio.“, „25-40 Mio.“ und über „40 Mio. Passagieren“ von einer Expertenjury mit Vertretern der Europäischen Kommission, Eurocontrol, der europäischen Zivilluftfahrtkonferenz, des Internationalen Transportforums und des europäischen SESAR-Programms analysiert. Die Kategorien beziehen sich auf die Passagierzahlen 2019 vor der COVID-19-Pandemie, der Flughafen Wien verzeichnete in diesem Jahr 31,7 Millionen Reisende. Bewertet wird, wie Flughäfen den Restart nach der COVID-19-Pandemie im Hinblick auf die Servicequalität und den operativen Betrieb bewältigt haben, sowie welche Maßnahmen Airports zur Verbesserung ihrer Nachhaltigkeit setzen und welche Fortschritte sie dabei erzielen. Ausgezeichnet wurden insgesamt 10 Flughäfen, in der Kategorie „25-40 Mio. Passagiere“ belegt der Flughafen Wien den ersten Platz. „Eine hohe Servicequalität für Passagiere, die Sicherstellung eines zuverlässigen und pünktlichen Flughafenbetriebs und die weitere Reduktion unserer CO2-Emissionen haben für uns als Flughafen Wien immer höchste Priorität – vor, während und auch nach der COVID-19-Pandemie. Mit dem neuen Terminal 2, unseren Klimaschutzmaßnahmen und seiner operativen Qualität hat sich der Airport gut weiterentwickelt und wir freuen uns, dass das in der Branche und von Passagieren wahrgenommen wird. Vor allem aber ist diese Auszeichnung eine Anerkennung für die herausragenden Leistungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich mit ihrem großen Einsatz dafür sorgen, dass der Betrieb am Standort gut läuft und sich

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Frankfurt und München: Lufthansa nimmt 2200 Flüge aus dem Programm

Mitten in der Sommerferienzeit streicht die Lufthansa wegen Personalmangels mehr als 2200 weitere Flüge an ihren Drehkreuzen Frankfurt und München. Schon vor gut zwei Wochen hatte die AUA-Mutter angekündigt, 900 Verbindungen an Freitagen und Wochenenden im Juli zu canceln. Nun werde sie „weitere 2.200 von insgesamt rund 80.000 Flügen an den Drehkreuzen in Frankfurt und München aus dem System nehmen – auch an den übrigen, bislang weniger betroffenen Wochentagen“, teilte die Lufthansa am Donnerstagabend mit. „Die Streichungen betreffen insbesondere innerdeutsche und innereuropäische Flüge, jedoch nicht die in der Ferienzeit gut ausgelasteten klassischen Urlaubsziele.“ Zudem könnten sich Flugzeiten ändern. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. „Streiks der Flugsicherheit, Wetterereignisse und insbesondere eine erhöhte Corona-Krankenquote haben das System nun zusätzlich belastet“, begründete die Lufthansa die Entscheidung. „In den vergangenen Tagen kam es zu kurzfristigen Krankmeldungen unserer Crews.“ Europaweit müssten Airlines aus diesen Gründen weitere Flüge streichen. Fluggäste der Lufthansa würden bei Stornierungen umgehend informiert und möglichst auf andere passende Flüge umgebucht. Alternativ könnten innerdeutsche Zubringerflüge durch Bahnanfahrten zu den Drehkreuzen ersetzt werden, wo dann die Maschinen ins Ausland starteten. Alle diese Schritte seien eine unvermeidbare Maßnahme, „mit der die Airline insgesamt für größere Stabilität des Flugplans über den gesamten Sommer hinweg sorgen will“, ergänzte die Lufthansa. Auch die Bodenverkehrsdienste an den Airports leiden unter Personalmangel.

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Einreise nach Südafrika wieder ohne CoV-Beschränkungen

Südafrika hat am mit sofortiger Wirkung alle coronabedingten Einreisebeschränkungen fallengelassen. Bisher musste an der Grenze noch ein Impfnachweis oder negativer PCR-Test vorgezeigt werden, dies ist nun nicht mehr nötig. Außerdem entfallen in dem beliebten Urlaubsland die Maskenpflicht in Innenräumen und weitere Auflagen im täglichen Leben. Die Regierung Südafrikas hat sich zur sofortigen Aufhebung der Einreiseauflagen entschlossen, die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführt worden waren. Bisher wurde von Einreisenden noch entweder der Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung oder der Beleg eines negativen, maximal 72 Stunden alten PCR-Tests verlangt. Der dortige Gesundheitsminister begründete die Abschaffung der Einreiseregeln mit den stetig sinkenden Infektionszahlen. Zugleich sei die Anzahl der Krankenhauseinweisungen und der Todesfälle erheblich zurückgegangen. Maskenpflicht in Innenräumen endet Bereits zum 5. April hatte Südafrika nach mehr als zwei Jahren den nationalen Gesundheitsnotstand aufgehoben. Damals endete auch das Warnstufensystem, mit dem die jeweils aktuelle Corona-Lage kategorisiert worden war. Nun fällt mit der Maskenpflicht in Innenräumen auch die letzte Beschränkung im täglichen Leben, welche bislang noch in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln galt. Zugleich enden auch die Teilnehmerbeschränkungen bei öffentlichen Versammlungen.

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Umsatzsteigerung auch bei FedEx

Das US-amerikanische Logistikunternehmen hat im jüngsten Geschäftsquartal deutlich mehr Umsatz gemacht. Die Erlöse legten gegenüber dem Vorjahreswert um acht Prozent auf 24,4 Milliarden Dollar (23,2 Mrd Euro) zu, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. Der Betriebsgewinn stieg nicht zuletzt dank höherer Paketpreise um sieben Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar. FedEx und Wettbewerber wie UPS und DHL profitierten in der Pandemie stark vom Bestell-Boom im Internet. Lieferkettenprobleme sowie höhere Arbeits- und Transportkosten machen ihnen jedoch zu schaffen. Dennoch gab der Konzern für das laufende Jahr einen besseren Geschäftsausblick ab als von Analysten erwartet. Das kam bei Anlegern gut an – die Aktie stieg nachbörslich zunächst um rund drei Prozent.

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