Granit Pireci

Weitere Artikel aus der Rubrik

Granit Pireci

Flughafen Köln/Bonn kann Verluste halbieren

Der Flughafen Köln/Bonn hat das Geschäftsjahr 2021 trotz der Erschwernisse durch die Corona-Pandemie besser als erwartet abgeschlossen und ein deutlich besseres Jahres­ergebnis erzielt als 2020. Es liegt zwar noch bei minus 14,5 Millionen Euro, der Verlust konnte im Vergleich zum Vorjahr jedoch mehr als halbiert werden (2020: -31,1 Millionen Euro). Am Ende steht ein Jahresergebnis, das mehr als 10 Millionen Euro besser ist als geplant (Plan: -24,7 Millionen Euro). Die Umsatzerlöse stiegen im vergangenen Geschäftsjahr um mehr als 18 Prozent auf 246,3 Millionen Euro (2020: 208,4 Millionen Euro). Der Airport erwirtschaftete als einer der wenigen deutschen Flughäfen trotz Pandemie durchweg ein positives operatives Ergebnis (EBITDA), im nunmehr zweiten Jahr der Pandemie in Höhe von 32,6 Millionen Euro. 2020 hatte das EBITDA bei 6,1 Millionen Euro gelegen. „Der Flughafen kommt dank der Anstrengungen des gesamten Teams gut aus der Krise. Beide Verkehrssegmente entwickeln sich in diesem Jahr positiv, sodass das Unternehmen bereits 2022 wieder in die Gewinnzone zurückkehren wird“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäfts­führung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Im Fokus steht für uns in diesem Jahr außerdem die konsequente Verfolgung unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten.“ Das Frachtgeschäft – in der Pandemie ein wichtiger Stabilisator – hat sich 2021 erneut positiv entwickelt und mit 986.000 Tonnen (+14 Prozent) sogar einen neuen Jahresrekord erzielt. Im Passagier­verkehr erfolgte 2021 nach einem schwierigen ersten Halbjahr ab Mitte des Jahres eine sichtliche Erholung. Die Zahlen lagen letztlich aber weit unter den Erwartungen. Insgesamt nutzten 4,3 Millionen Passagiere den Flughafen (+38 Prozent) – rund ein Drittel des Vorkrisenniveaus 2019.

weiterlesen »

Bieder & Maier eröffnet erstes Cafè auf dem Flughafen Wien

Ein neues Wiener Café gibt es ab sofort auf dem Flughafen Wien: Die Kaffeemanufaktur Bieder & Maier hat in der öffentlich zugänglichen Abflughalle des Terminal 3 ihr erstes eigenes Kaffeehaus eröffnet. Betrieben wird das neue Cafè von Lagardère Travel Retail, einem globalen Spezialisten für Handels- und Gastronomiekonzepte auf Flughäfen und langjährigen Standortpartner des Wiener Airports. „Frisches Kaffeearoma und Wien sind unzertrennlich. Mit ihren exquisiten Röstungen hat sich die junge Kaffeemarke Bieder & Maier schnell in der Wiener Gastronomie etabliert. Mit ihrem ersten eigenen Lokal interpretiert Bieder & Maier die traditionsreiche Wiener Kaffeehauskultur neu und wir freuen uns sehr über diese Neueröffnung am Standort. Passagieren bieten wir damit ein weiteres heimisches kulinarisches Highlight“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Das neue Café ist direkt im Eingangsbereich der Abflughalle des Terminal 3 gelegen und damit für alle Interessierten zugänglich. Das Kaffeehaus ist täglich von 05:00 bis 21:00 Uhr geöffnet und bietet neben Kaffeekreationen und einem Frühstücksangebot auch Paninis und Salate zum Verzehr an.

weiterlesen »

Korean Air nimmt Verbindung nach Wien wieder auf

Da sich die Nachfrage nach internationalen Flugreisen derzeit erholt, nimmt Korean Air in Kürze einige Langstreckenverbindungen wieder auf. Ab Juli fliegt sie von Seoul/Incheon nach Las Vegas, Mailand und Wien. Flüge nach Las Vegas stehen ab dem 10. Juli wieder auf dem Flugplan der Airline. Sie finden dreimal wöchentlich statt, und zwar mittwochs, freitags und sonntags mit Abflug in Seoul/Incheon um 14:10 Uhr und Ankunft in Las Vegas um 10:10 Uhr. Der Rückflug startet um 12:10 Uhr in Las Vegas und erreicht Seoul/Incheon am nächsten Tag um 17:40 Uhr. Zum Einsatz kommt auf dieser Strecke ein Airbus A330-200.  Ab dem 1. Juli fliegt Korean Air zudem dreimal wöchentlich von Seoul/Incheon nach Mailand und wieder zurück. Der Hinflug startet jeweils mittwochs, freitags und sonntags um 13:40 Uhr mit Ankunft in Mailand um 19:55 Uhr. Zurück geht es ab Mailand um 22:00 Uhr mit Landung in Seoul/Incheon um 16:15 Uhr am nächsten Tag.  Ebenfalls ab dem 1. Juli bedient Korean Air dreimal wöchentlich die Verbindung Seoul/Incheon–Wien. Die Flüge starten jeweils am Mittwoch, Freitag und Sonntag ab Seoul/Incheon um 11:00 Uhr mit Ankunft in Wien um 17:10 Uhr. Der Rückflug hebt um 18:40 Uhr ab und landet am nächsten Tag um 12:50 Uhr in Seoul/Incheon.

weiterlesen »

Erdogan will Turkish Airlines umbenennen

Nach der Umbenennung der Türkei bei der UNO will das Land auch einen türkischen Namen der nationalen Fluggesellschaft durchsetzen. „Von nun an werden wir auf unsere Flugzeuge nicht mehr ‚Turkish Airlines‘, sondern ‚Türkiye Hava Yollari‘ schreiben“, sagte Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan heute. Der offizielle Name des teilstaatlichen Unternehmens in der Türkei ist eigentlich „Türk Hava Yollari“. Vor knapp zwei Wochen hatte die Türkei die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen aufgefordert, künftig unter anderem auf die englische Bezeichnung „Turkey“ zu verzichten und das Land als „Türkiye“ zu bezeichnen. „Es gibt kein ‚Turkey‘ mehr, sondern nur noch ‚Türkiye‘“, sagte Erdogan nun. Schon länger hatte die Führung in Ankara besonders mit der englischen Übersetzung des Landesnamens gehadert – unter anderem, weil das englische „turkey“ auch „Truthahn“ bedeutet.

weiterlesen »

Flughafen Frankfurt mit höchstem Passagieraufkommen seit Pandemiebeginn

Der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen hat im Mai deutlich angezogen und den höchsten Wert seit Beginn der Corona-Pandemie erreicht. Dank vieler Urlauber zählte der Flughafenbetreiber im abgelaufenen Monat knapp 4,6 Millionen Passagiere und damit rund 600.000 mehr als im April, wie Fraport in einer Aussendung mitteilt. Das waren mehr als dreieinhalbmal so viele Fluggäste wie ein Jahr zuvor und noch gut 26 Prozent weniger als vor der Pandemie im Mai 2019. Allerdings macht dem Unternehmen fehlendes Personal zu schaffen, nachdem die Branche und auch Fraport in der Pandemie tausende Stellen abgebaut haben. Im lange brummenden Cargo-Geschäft verbuchte der Flughafen erneut einen Rückgang. Im Mai wurden in Frankfurt rund 169.300 Tonnen Fracht und Luftpost umgeschlagen – 15,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Fraport erklärte die Entwicklung mit den Einschränkungen des Luftraums durch den Ukraine-Krieg und den harten Corona-Schutzmaßnahmen in China.

weiterlesen »

Fast zwei Millionen Passagiere flogen im Mai über den Flughafen Zürich

Im Mai 2022 sind exakt 1.940.373 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspreche einer Vervierfachung gegenüber derselben Periode des Vorjahres, so der Airport in einer Aussendung. Gegenüber Mai 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei -29 Prozent. Vergleicht man die Zahlen jedoch mit der Zeit vor der Krise, zeigt sich, dass der Flughafen nach wie vor unter einer Passagierflaute leidet. Im Mai 2022 reisten nämlich noch immer knapp 30 Prozent weniger Passagiere über den größten Schweizer Flughafen als im Mai 2019, bevor die Coronapandemie ausbrach. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Mai 2022 bei 1.420.943. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 26 Prozent. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 152 Prozent auf 20.237 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 83 Prozent des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 120 Fluggästen 30 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20 Prozentpunkte auf 74 Prozent gestiegen. Die Fracht, die schon während der Krise jeweils stark war, legte im Mai um 6 Prozent zu auf gut 35.500 Tonnen. Verglichen mit Mai 2019 wickelte der Flughafen noch 7 Prozent weniger Fracht ab.

weiterlesen »

Leipzig/Halle: Ryanair fliegt neu nach London und Dublin

Gleich zwei europäische Hauptstädte bereichern im kommenden Winterflugplan das Angebot ab Leipzig/Halle. Ab Oktober verbindet Ryanair den mitteldeutschen Flughafen mit London und Dublin. Insgesamt startet der irische Low-Coster fünfmal pro Woche ab Leipzig/Halle. Jeweils montags, freitags und sonntags verbindet die Fluggesellschaft den Airport mit London. Flüge zwischen Dublin und Leipzig/Halle werden mittwochs und sonntags angeboten.  „Wir freuen uns auf London und Dublin! Die Region Mitteldeutschland wächst dynamisch und gemeinsam mit Ryanair bieten wir die schnellste und bequemste Verbindung in die britische und irische Hauptstadt. Die Kombination aus kurzen Wegen am Airport und einem Direktflug ist ein hochattraktives Angebot, das sowohl Individual- wie auch Geschäftsreisende anspricht“, so Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG. Ryanair verbindet auch Dresden mit London. Die Flüge werden dienstags, donnerstags sowie sonnabends angeboten. Palma de Mallorca fliegt die irische Airline von Dresden aus sechsmal pro Woche an.

weiterlesen »

Air Baltic fliegt im Winter nach Marrakesch

Die lettische Fluggesellschaft nimmt ab Ende Oktober neue Flüge von Riga nach Marrakesch ins Flugprogramm. „Wir freuen uns, unsere allererste geplante Route nach Afrika ankündigen zu können. Als führende Fluggesellschaft im Baltikum bauen wir unser Netzwerk weiter aus und fügen auch für die Wintersaison weitere aufregende Urlaubsziele hinzu“, so Airline-Chef Martin Gauss. Zum Einsatz kommt – wie soll es auch anders sein bei Air Baltic – ein Airbus A220-300. Die Flugzeit zwischen den beiden Städten wird auf 5:30 bemessen.

weiterlesen »

Flughafen Wien: Passagierzahlen im Aufwind & optimistischere Gewinnprognosen

Die Flughafen-Wien-Gruppe schraubt aufgrund der verbesserten Passagierentwicklung die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben. Die Flughafen-Wien-Gruppe spürt die Erholung der Reisebranche nach den Corona-Jahren 2020 und 2021. Inklusive den Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice waren die Passagierzahlen im Mai mit 2,7 Millionen Reisenden und mit 2,1 Millionen am Standort Wien mehr als fünfmal so hoch wie im Mai des Vorjahres, wie der Airportbetreiber mitteilt. Das Passagieraufkommen war aber noch um mehr als Viertel niedriger als vor der Coronapandemie im Mai 2019. Für 2022 erwarte man nun einen Umsatz von rund 640 Millionen Euro (bisher: 560 Millionen Euro) und einen Jahresgewinn von zumindest 80 Millionen Euro (bisher: 20 Millionen Euro). Für den Standort Wien wird mit rund 22 Millionen Reisenden im Gesamtjahr 2022 gerechnet. Inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice werden rund 28 Millionen Reisende erwartet. Die deutlich bessere Geschäftsprognose für 2022 steht aber noch unter einem coronabedingten Vorbehalt. „Die angepassten Werte erfolgen unter der Annahme, dass es im Herbst und Winter zu keinen pandemiebedingten Lockdowns oder massiven Verkehrsbeschränkungen kommt“, hieß es von der Flughafen-Wien-Gruppe. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bleibe „der heute nicht abschätzbare weitere Verlauf des Krieges in der Ukraine und dessen Folgen für den Luftverkehr.“ Am Flughafen Wien-Schwechat kletterte die Zahl der Lokalpassagiere im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat auf rund 1,6 Millionen Passagiere (plus mehr als 500 Prozent) und die der Transferpassagiere auf rund 501.500 Passagiere (plus 248,9 Prozent). Die Flugbewegungen erhöhten sich auf 17.374 Starts und Landungen (plus 199,2 Prozent). Das Frachtaufkommen sank hingegen gegenüber

weiterlesen »

Kanada pausiert stichprobenartige Tests bei Einreise

Kanada wird vorerst keine stichprobenartigen Tests bei der Einreise mehr durchführen. Bei Einreise nach Kanada wird die Praxis, internationale geimpfte Fluggäste bei Ankunft im Land stichprobenartig einem Test zu unterziehen, ab sofort pausiert. Die kanadische Regierung hat beschlossen, die Stichproben bis 30. Juni auszusetzen – in der Zeit soll über die weiteren Corona-Maßnahmen erneut beraten werden. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel. Nach wie vor getestet werden aber ungeimpfte Besucher des Landes. Aktuell wird dies noch direkt am Flughafen gemacht, das soll jedoch zum 1. Juli außerhalb des Flughafengeländes durchgeführt werden. Bis dahin sollen auch weitere Maßnahmen oder Lockerungen für die Einreise ins Land beschlossen sein. Hintergrund der Testungen sei es, frühzeitig neue Varianten aufzuspüren. Da die meisten neuen Erreger durch Touristen ins Land gebracht werden, sah man in den Stichprobentestungen eine Möglichkeit, den Virusverlauf zu bestimmen. Diese führten aber mitunter zu langen Wartezeiten.

weiterlesen »