
„My Fair Lady“ – Ein Klassiker neu inszeniert an der Wiener Volksoper
Das Musical „My Fair Lady“ von Frederick Loewe und Alan Jay Lerner kehrt im Winter 2024/2025 auf die Bühne der Wiener Volksoper zurück – und das in einer Neuinszenierung unter der Regie von Ruth Brauer-Kvam. Dieses zeitlose Werk, das seit seiner Premiere im Jahr 1956 nicht nur die Broadway-Bühnen, sondern auch zahlreiche internationale Theaterbühnen erobert hat, wird in der Volksoper in deutscher Sprache mit englischen Übertiteln präsentiert. Die Inszenierung verspricht nicht nur eine Hommage an den Klassiker, sondern auch einen frischen Blick auf dessen zentrale Themen und seine Relevanz für die heutige Gesellschaft. Ein Klassiker über Sprache und Gesellschaft „My Fair Lady“ basiert auf dem Theaterstück „Pygmalion“ von George Bernard Shaw, welches bereits 1913 uraufgeführt wurde. Die Geschichte dreht sich um die Transformation der einfachen Blumenverkäuferin Eliza Doolittle in eine Dame der höheren Gesellschaft. Diese Verwandlung geschieht durch das intensive Sprechtraining des Phonetikprofessors Dr. Henry Higgins, der Eliza aus der Arbeiterklasse in die Gesellschaft der Oberschicht einführen möchte. Die zentrale Frage des Musicals ist, ob eine Veränderung der Sprache tatsächlich eine tiefgreifende soziale Wandlung bewirken kann und wie weit der Einfluss von Sprache und Macht reicht. Mit Songs wie „Es grünt so grün“ und „Ich hätt’ getanzt heut Nacht“ bietet das Musical nicht nur eine tiefgründige Auseinandersetzung mit sozialen Klassen und Geschlechterrollen, sondern auch eine musikalische Reise, die das Publikum mitreißt. Die eingängigen Melodien von Frederick Loewe und die cleveren Texte von Alan Jay Lerner sind dabei nicht nur Ohrwürmer, sondern auch tiefere Kommentare zur britischen Klassengesellschaft und den Machtstrukturen








