Jan Gruber

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Jan Gruber

Brno geht mit 29 Destinationen in den Sommer 2023

Der tschechische Flughafen Brno hatte im Vorjahr 471.811 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Wert, den man im Jahr 2021 hatte, konnte sich der Airport um 153 Prozent steigern. Die stärksten Einzelmonate waren Juli und August 2022, in denen man rund 200.000 Reisende hatte und damit das Vorkrisenaufkommen übertreffen konnte. Im Jahr 2023 sollen 29 Destinationen ab Brno angeboten werden. Neu sind Flüge nach Albanien, Kapverden und Madeira. Im Vorjahr waren Antalya, Hurghada, Marsa Alam, Burgas, Heraklion und besonders stark nachgefragt. Der Airport geht davon aus, dass es in diesem Jahr zu Veränderungen bei den beliebtesten Reisezielen kommen könnte, da es insgesamt sechs neue Destinationen sowie die Wiederaufnahme der Bergamo-Verbindung gibt. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, das Flugangebot ab Brünn weiter auszubauen und mit weiteren Zielen zu verbinden. Daher erwarten wir in diesem Jahr eine starke Saison und sind bestens vorbereitet“, so Zdeněk Šoustal, Vorstandsmitglied von Airport Brno as. „Im Moment sieht es so aus, als stünden wir vor einer weiteren geschäftigen Sommersaison am Flughafen, denn die Urlauber haben in diesem Jahr wirklich eine große Auswahl an Reisezielen zur Auswahl. Zu den neuen Zielen gehören Madeira in Portugal, Tirana in Albanien, Tivat in Montenegro und zwei Inseln auf den Kapverden, die noch hinzukommen. Ganz zu schweigen von den Kanarischen Inseln mit einem Flug pro Woche nach Teneriffa und jetzt auch nach Fuerteventura“ fügt Radek Lang, Leiter der Verkehrsabteilung hinzu. Per Ende März 2023 wird Ryanair die seit einiger Zeit pausierte Nonstop-Verbindung nach Bergamo reaktivieren. Die seit über

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Rumänien: Dan Air geht ab Juni 2023 auf die Linie

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air, die vormals unter dem Namen Just Us Air bekannt war, plant ab Juni 2023 ins Liniengeschäft einzusteigen. Vorerst 12 Routen will man ab Bukarest aufnehmen. Zusätzlich will man die Dienstleistungen auch ab Brașov anbieten. Vom zuletzt genannten Airport aus will Dan Air ab 15. Juni 2023 schrittweise die Ziele München, Nürnberg, Stuttgart, Barcelona, Brüssel, Budapest, London-Gatwick und Mailand-Linate aufnehmen. Je nach Destination sollen die Ziele zwischen einmal und zweimal wöchentlich angesteuert werden. Nach München soll es jeweils an Samstagen gehen. Nürnberg und Stuttgart will man an Donnerstagen mit Brașov verbinden. Ab Bukarest will Dan Air die Ziele Berlin, München, Stuttgart, Nürnberg, Beirut, Brüssel, Budapest, London-Gatwick, Rom-Fiumicino, Mailand-Linate und Tel Aviv bedienen. Je nach Destination sind ein bis zwei wöchentliche Umläufe geplant. Nach Berlin soll es am Verkehrstag Mittwoch gehen, nach München an Samstagen und Nürnberg sowie Stuttgart sollen an Donnerstagen bedient werden. Als Maschinentyp sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden. An Bord will man 162 Plätze in der Economy-Class sowie 12 in der Business-Klasse anbieten. Dan Air wurde im Jahr 2017 unter dem Namen Just Us Air gegründet. Bislang war man als Charter- und ACMI-Anbieter aktiv. Linienflüge auf eigene Rechnung hatte man bislang nicht. Das soll sich im Juni 2023 ändern und ist durchaus auch als Reaktion auf Lücken, die der nicht mehr aktive Billigflieger Blue Air hinterlassen hat, zu verstehen. Derzeit besteht die Flotte der rumänischen Fluggesellschaft aus drei Airbus A320, die die Registrierungen YR-DSE, YR-JUL und YR-RAM tragen. Weiters verfügt man

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Aeroflot stockt Russland-Türkei-Verkehr weiter auf

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot plant im Sommerflugplan 2023 den Verkehr zwischen der Russischen Föderation und Antalya weiter auszubauen. Zusätzlich zu den bereits bekannten Neuaufnahmen legt man weitere Routen auf. Ab 27. April 2023 will man täglich zwischen Ekaterinburg und der türkischen Küstenstadt fliegen. Als Fluggerät sollen Boeing 737-800 eingesetzt werden. Ebeso soll die Route Kazan-Antalya bedient werden. Ab Moskau-SVO will man ab 6. April 2023 zunächst zweimal pro Woche Kurs auf Dalaman nehmen. Mit Wirksamkeit zum 27. April 2023 soll auf tägliche Bedienung aufgestockt werden. Derzeit ist geplant, dass Aeroflot im Sommerflugplan 2023 elf Routen zu vier türkischen Destinationen bedienen soll. Dabei handelt es sich um Izmir, Istanbul, Bodrum und Antalya.

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Air Mauritius kehrt nach Genf zurück

Die Fluggesellschaft Air Mauritius plant für den Winterflugplan 2023/24 das Comeback auf dem Flughafen Genf. Vorerst sind zwei wöchentliche Umläufe, die mit Airbus A330-900 bedient werden sollen, geplant. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass ab 2. Oktober 2023 an den Verkehrstagen Montag und Freitag geflogen werden soll. Die Flugnummern des Kurspaares lauten MK48/MK59. Derzeit ist vorgesehen, dass diese Route saisonal während der Winterflugplanperiode 2023/24 angeboten werden soll. Air Mauritius hatte die Nonstopverbindung zwischen Genf und Mauritius in den letzten Jahren aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt.

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Ita Airways setzt A330-900 zunächst nach Brasilien, Indien und in die USA ein

Im Sommerflugplan 2023 plant Ita Airways die Maschinen des Typs Airbus A330-900, die voraussichtlich ab Juni 2023 eingeflottet werden sollen, in Richtung Indien, Brasilien und USA einzusetzen. Die Neuzugänge werden mit 30 Sitzen in der Business-, 24 in der Premium-Economy- und 237 in der Economy-Class bestuhlt sein. Voraussichtlich ab 1. Juni 2023 soll dieser Maschinentyp zweimal wöchentlich nach Miami eingesetzt werden. Am 2. Juni 2023 soll ein wöchentlicher Umlauf nach New York-JFK folgen und ab 3. Juni 2023 soll es zweimal pro Woche nach Sao Paulo gehen. Nach Delhi ist eine wöchentliche Rotation ab 3. Juli 2023 geplant. Schrittweise soll der Einsatz von Airbus A330-900 auf diesen Routen erhöht werden. Nach und nach wird Ita Airways weitere Exemplare übernehmen.

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Sundair mit höchstem Umsatz in der Firmengeschichte

Die deutsche Fluggesellschaft Sundair hat eigenen Angaben nach im Vorjahr einen Umsatz in der Höhe von 180 Millionen Euro eingeflogen. Damit habe man das wirtschaftlich erfolgreichste Geschäftsjahr in der Firmengeschichte gehabt, so Geschäftsführer Marcos Rossello gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk. Als nachteilig soll sich aber erweisen, dass der Carrier – wie viele andere Airlines und Flughäfen auch – unter akutem Fachkräftemangel leiden soll. Man befinde sich europaweit auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, um den bevorstehenden Ansturm von Passagieren um Sommer 2023 bewältigen zu können, erklärt der Firmenchef gegenüber dem NDR.

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Subventionen: Slowenien stellt 15 Wunschstrecken vor

Die slowenische Regierung hat jene 15 Routen, auf denen man Fluggesellschaften Subventionen anbieten will, vorgestellt. Unter den Zielen, denen man die höchste Priorität einräumt, findet sich auch die österreichische Hauptstadt Wien. Die Einteilung der Destinationen erfolgt in drei Gruppen. Unter jenen, die man seitens Slowenien als besonders wichtig betrachtet, finden sich Wien, Kopenhagen, Athen, Madrid, Amsterdam und Helsinki. In der zweiten Gruppe sind Charleroi, Skopje, Prag und Berlin zu finden. Die dritte Gruppe wird als „ergänzend“ bezeichnet und enthält Rom Fiumicino, Stockholm, Oslo, Barcelona, Lissabon, Pristina und Paris Orly. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die EU-Kommission sollen unter den Carriern, die sich im Rahmen einer Ausschreibung bewerben können 16,8 Millionen Euro verteilt werden. Auch will die Regierung etwa die Hälfte der Flughafengebühren übernehmen. Die Laufzeit der Subventionen soll drei Jahre betragen.

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Kanada: Leasinggeber lässt vier Flair-Flugzeuge an die Kette legen

Die kanadische Fluggesellschaft Flair Airlines musste am Wochenende zahlreiche Flüge streichen. Hintergrund ist, dass der Leasinggeber Airborne Capital die Beschlagnahme von vier Maschinen durchgesetzt hat. Der Lessor behauptet, dass der Carrier Zahlungsrückstände habe. In Toronto wurden zwei Maschinen an die Kette gelegt, je eine weitere in Edmonton und Waterloo. Flair reagierte auf die Zwangsmaßnahme ein wenig verschnupft und sagte unter anderem, dass es sich um eine „extreme und ungewöhnliche Maßnahme“ gehandelt habe. Ungeachtet dessen, dass man die Zahlung umgehend überwiesen habe, hätte Airborne Capital die Sicherstellung der vier Jets veranlasst. Man räumte jedoch ein, dass man gegenüber diesem Lessor in Zahlungsverzug geraten war. „Die Fluggesellschaft ist verärgert über diese beispiellose Aktion“, so ein Sprecher von Flair in einer Erklärung. „Flair Airlines steht in ständiger Kommunikation mit dem Leasinggeber, und die Zahlung wurde eingeleitet, wie dies bereits früher der Fall war.“ Flair kündigte an, drei Ersatzflugzeuge einzusetzen, um die Auswirkungen auf die Passagiere so gering wie möglich zu halten, und rechnete nicht mit größeren Beeinträchtigungen des Flugplans. „Es tut uns sehr leid, dass die Passagiere heute betroffen waren, und wir ergreifen Maßnahmen, um sie mit minimalen Beeinträchtigungen zu befördern“, so der Medienreferent.

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Air Greenland hat einzigen A330-200 ausgeflogen

Die Fluggesellschaft Air Greenland hat am 10. und 11. März 2023 ihren einzigen Airbus A330-200 von Kopenhagen über Tucson nach Marana überstellt. Die Gelegenheit hat man auch genutzt, um sich mittels Lowpass in Nuuk zu verabschieden. Über einige Jahre hinweg war die OY-GRN ein wichtiges Arbeitstier im Grönland-Dänemark-Verkehr. Mittlerweile hat sich Air Greenland mit der OY-GKN einen werksneuen Airbus A330-800 zugelegt. Nach einer kurzen Übergangsphase wurde der Vorgänger in die USA überstellt. Dort wird der A330-200 als Ersatzteilspender dienen.

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SAS versilbert zehn Airbus A320neo

Im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals macht das Star-Alliance-Mitglied SAS zehn Flugzeuge des Typs Airbus A320neo zu Geld. Das Geschäft wurde mit der Aviation Capital Group abgeschlossen. „Wir kommen mit unserem Transformationsplan weiter voran, und diese neuen Sale-and-Leaseback-Vereinbarungen sind ein wichtiger Teil davon – sie sichern eine wettbewerbsfähige Finanzierung für unsere erneuerte Flotte moderner und treibstoffeffizienter Flugzeuge. Wir freuen uns, dass wir unsere langfristige strategische Partnerschaft mit ACG, einem der weltweit führenden Flugzeugfinanzierungspartner, erneuern können“, so Airlinechef Anko van der Werff.

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