Jan Gruber

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Jan Gruber

Ljubljana rechnet mit vielen Charterflügen

Der slowenische Hauptstadtflughafen Ljubljana rechnet damit, dass in diesem Sommer besonders viele Charterflüge angeboten werden. Dieses Segment spielt an diesem Airport eine große Rolle, da das Angebot im Linienverkehr eher mau ist. Im Charter soll es in diesem Sommer unter anderem nach Griechenland, Ägypten, Spanien, Portugal, Schottland, Island, Jordanien, Lettland und in die Türkei gehen. Die Regierung Sloweniens wird in Kürze Subventionen für die Aufnahme neuer Linienflüge ausschreiben. Dazu hat man bereits eine Art „Wunschzettel“ mit 15 Routen vorgestellt.

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Russland: Zündkerzen für Superjet-Triebwerke werden knapp

Russische Fluggesellschaften stehen laut einem lokalen Medienbericht vor einem Problem, denn es mangelt an Zündkerzen für die französisch-russischen SAM-146-Triebwerke, die beim Maschinentyp Sokhoi SSJ-100 verwendet werden. Hintergrund ist, dass die Teile in den Vereinigten Staaten von Amerika gefertigt werden. Seit dem Beginn der Sanktionen konnte die PSJC UEC-Saturn zwar ihre Kunden beliefern, jedoch aus Lagerbeständen. Diese sollen sich nun dem Ende zu neigen. Eine kurzfristige Lösung hat man nicht, da man offenbar darauf spekuliert hat, dass sich das Thema irgendwie von selbst erledigen wird. Die Problematik ist für einige Carrier durchaus tiefgehend, denn es droht die zwangsweise Stilllegung zahlreicher Sukhoi SSJ-100, da es kaum noch Zündkerzen für die Triebwerke gibt. Eigentlich wollte die russische Staatsführung gerade mit diesem Maschinentyp Unabhängigkeit vom Westen demonstrieren, jedoch sind beim Superjet viele Komponenten aus Ländern, die aufgrund der Sanktionen nicht mehr liefern, verbaut. Betroffen sind folglich auch die SaM-146-Triebwerke, die als Gemeinschaftsprojekt entwickelt wurden. Unter anderem der französische Hersteller Safran war beteiligt, liefert jedoch aufgrund der Sanktionen nicht mehr. Die benötigten Zündkerzen wurden in der Vergangenheit von Unison Industries in den USA produziert. Der Kreml sieht die Angelegenheit als weniger problematisch an, denn man will die SaM-146-Triebwerke durch Aviadvigatel PD-8 ersetzen. Diese will man ausschließlich in der Russischen Föderation herstellen und somit unabhängig von Zulieferern aus dem Ausland werden. Bislang konnte der vermeintliche „Problemlöser“ die Probleme aber nicht lösen. Zumindest offiziell können russische Carrier keine Ersatzteile für westliches Fluggerät beziehen. Diese will man künftig als „Marke Eigenbau“ selbstherstellen und will dabei auch auf das

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Easyjet nimmt Lyon-Prag auf

Die Billigfluggesellschaft Easyjet Europe bietet ab Anfang September 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Lyon und der tschechischen Hauptstadt Prag an. Diese soll am 4. September 2023 aufgenommen und vorerst zweimal wöchentlich bedient werden. Die Durchführung der Flüge soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag erfolgen. Vorerst ist diese Route bis zum 27. Oktober 2023 befristet. Über eine mögliche Fortführung im Winterflugplan 2023/24 hat man noch nicht entschieden.

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Feber 2023: Belgrad übertrifft Vorkrisenaufkommen um 10,7 Prozent

Der serbische Hauptstadtflughafen Belgrad hatte im Feber 2023 rund 394.900 Passagiere. Damit hat man einen neuen Monatsrekord erzielt und liegt um 90 Prozent über dem Vorjahreswert. Den bisherigen Bestwert konnte der Airport im Feber 2020 erzielen. Diesen hat man um 10,7 Prozent übertroffen. In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres hatte der serbische Airport 840.700 Fluggäste und lag damit um 10,6 Prozent über dem Vorkrisenaufkommen.

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Iberia stockt Spanien-Portugal-Verkehr auf

Die spanische Iberia stockt im Sommer 2023 den Verkehr zwischen Spanien und Portugal auf. Gegenüber 2019 bietet man um 18 Prozent mehr Flüge pro Woche an. Im August 2023 sind 79 wöchentliche Frequenzen geplant. Auch wird man wieder Nonstopflüge auf den Strecken Madrid-Faro und Madrid-Punta Delgada anbieten. Diese sollen von Juni bzw. Juli 2023 bis Ende September 2023 angeboten werden. Die Durchführung der Flüge erfolgt mit von Air Nostrum betriebenen Bombardier CRJ-1000.

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Mit Boeing 767-300ER: United fliegt wieder Newark-Palma de Mallorca

Die U.S.-amerikanische United Airlines wird auch im Sommerflugplan 2023 wieder zwischen New York-Newark und Palma de Mallorca fliegen. Im Vorjahr habe man hohe Yields bei zufriedenstellender Auslastung erzielen können, so das Unternehmen. Ab Ende Mai 2023 will der Carrier wieder dreimal wöchentlich zwischen der U.S.-Metropole und der Balearen-Insel fliegen. Als Fluggerät sollen im Regelfall Boeing 767-300ER eingesetzt werden. An Bord dieser Maschinen bietet United Airlines 30 Sitzplätze in der Business-, 46 in der Economy-Plus- und 138 in der Economy-Class an. Derzeit ist vorgesehen, dass die saisonale Strecke bis Ende September 2023 angeboten werden soll. Im Vorjahr hat man die Nonstopverbindung ab Anfang Juni 2022 angeboten. Zuvor hatte sich das Tourismus-Management von Mallorca über viele Jahre hinweg bemüht die Wiederaufnahme von USA-Flügen zu erreichen. Bei United Airlines ist man auf ein offenes Ohr gestoßen und der Carrier ging im Sommer des Vorjahres – zunächst auf Probe – ins Risiko. Generell wollen die Balearen mehr Touristen aus Nordamerika für Urlaube auf ihren Inseln begeistern. Anders ausgedrückt: Man will neue Märkte erschließen und hofft auf zahlungskräftige Kundschaft, denn besonders Mallorca versucht seit einigen Jahren das Image als Ballermann-Saufurlaubsort für Deutsche abzuschütteln. Dies drückt sich auch in schleichend stark gestiegenen Preisen aus.

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Pauschalreisen: Alltours bittet für Flex-Paket zur Kasse

Im Zuge der Corona-Pandemie haben zahlreiche Reiseveranstalter zumindest temporär kostenfreie Stornierungen bzw. Umbuchungen ermöglicht. Einige haben gleich kostenpflichtige Zusatzpakete eingeführt. Das inflationäre Aussprechen von Reisewarnungen hat dazu geführt, dass zahlreiche Tour Operators Stornierungen und Umbuchungen ohne Mehrkosten nicht mehr akzeptiert haben. Eine gesetzliche Grundlage dafür, dass man im Falle von behördlichen Reisewarnungen kostenlos zurücktreten kann, gab es ohnehin nie. Es handelte sich um eine gelebte Praxis, die aufgrund durchaus fragwürdiger Entscheidungen der Politik von einigen Reiseveranstaltern klammheimlich abgeschafft wurde. Während der Corona-Pandemie haben jedoch einige Tour Operators ermöglicht, dass unter bestimmten Umständen die Buchung kostenlos umgebucht bzw. storniert werden kann. Dies diente mangels Nachfrage auch als Verkaufsargument. Doch nicht alle Tour Operators wollten auf zusätzliches Körberlgeld verzichten, denn einige haben kostenpflichtige Corona-Flex-Pakete angeboten. Mittlerweile gibt es nur noch wenige Reiseveranstalter, die ohne Aufpreis flexible Pauschalreisen anbieten. Unter den großen Anbietern ist zuletzt nur noch Alltours übriggeblieben. Auch dieser Tour Operator bittet nun für das Flex-Paket zur Kasse. Seit 15. März 2023 kassiert der deutsche Reiseveranstalter für diese Zusatzleistung pro Erwachsenem 27 Euro extra. Kinder, die auf der selben Buchung verzeichnet sind, kosten nichts extra. Alltours argumentiert die Einführung der kostenpflichtigen Flex-Option unter anderem damit, dass man auch nach dem Ende flexible Storno- und Umbuchungsmöglichkeiten anbieten möchte. Urlauber könnten so langfristig planen und falls sich etwas ändern sollte, könne man umbuchen oder stornieren, sofern die vertraglich vereinbarten Fristen eingehalten werden. Nur bittet man eben für die Flexibilität seit Mittwoch zusätzlich zur Kasse.

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Tunisair setzt Airbus A330 nach Genf ein

Die Fluggesellschaft Tunisair plant im April 2023 vorerst einmalig den Maschinentyp Airbus A330-200 nach Genf einzusetzen. Betroffen ist das Kurspaar TU700/TU701. Derzeit ist vorgesehen, dass der Carrier am 23. April 2023 die genannten Flugnummern mit Airbus A320-200 bedient. Auf der Strecke Tunis-Genf-Tunis kam zuletzt am 16. Juli 2023 ein Tunisair-Widebody zum Einsatz.

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Easyjet nimmt Manchester-Istanbul auf

Die Billigfluggesellschaft Easyjet nimmt im Juni 2023 eine Nonstop-Verbindung zwischen Manchester und Istanbul auf. Erstmals nimmt man Kurs auf die Bosporus-Metropole, denn bislang hatte man diese nicht im Streckennetz. Der Carrier plant den Erstflug am 9. Juni 2023 durchzuführen. Die Verbindung soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag mit Airbus A320 bedient werden. In Istanbul steuert man den „New Airport“ an.

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British-Airways-Kapitän in Crewhotel in Ägypten verstorben

Ein erfahrener British-Airways-Kapitän, der einen Flug von Kairo nach London-Heathrow durchführen sollte, ist in einem Crew-Hotel kollabiert und anschließend verstorben. Der Flugzeugführer erlitt einen Herzanfall. Zunächst soll der Pilot in seinem Zimmer bemerkt haben, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Aus eigener Kraft schaffte er es noch das Foyer der Unterkunft aufzusuchen und dort um Hilfe zu bitten. Zu diesem Zeitpunkt soll er bereits einen Herzstillstand gehabt haben und brach als Folge daraus zusammen. Die anwesenden Kollegen des Kapitäns soll sofortige Erste-Hilfe- und Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt haben. Leider waren alle Bemühungen vergebens, denn der BA-Veteran ist verstorben. Der eingetroffene Notarzt konnte nur noch den Tod des Flugzeugführers feststellen. Gegenüber der britischen Zeitung „Sun“ äußerte sich ein nicht namentlich genannter BA-Mitarbeiter kritisch über die Praxis des Unternehmens, dass vermehrt ältere Piloten, die sich eigentlich bereits in Pension befinden, wieder ins Cockpit gesetzt werden. Der Carrier soll so versuchen dem akuten Personalmangel gegenzusteuern. Wörtlich wird die Quelle auch wie folgt zitiert: „Das hat BA erschüttert. Es ist nicht auszudenken, wenn er in 30.000 Fuß Höhe einen Herzinfarkt erlitten hätte“. Der in Kairo verstorbene BA-Kapitän wurde nicht mit jenem Airbus A321, den er eigentlich hätte kommandieren sollen, ins Vereinigte Königreich zurückgeflogen. Hintergrund soll auch sein, dass nicht ausreichend Platz für den Transport seines Sarges zur Verfügung gestanden haben soll. Weiters bestand das temporäre Problem, dass die Besatzung wegen dem Todesfall nicht vollständig war. Aus diesem Grund wurde mit einer Boeing 787 ein weiteres Crewmitglied eingeflogen. Auf dem Rückflug flog der Verstorbene seinen letzten Flug

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