Jan Gruber

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Jan Gruber

Deutschland: Enterprise Autovermietung will stark expandieren

Der Autoverleih Enterprise sagt den Platzhirschen Europcar und Sixt in Deutschland den Kampf an. Man will das Stationsnetz bis 2025 um etwa 50 weitere Filialen ausbauen. Die Enterprise Group ist im Jahr 1997 in den deutschen Markt eingetreten. Bislang hat man in der Bundesrepublik 210 Stationen, wobei davon 14 Stück erst im Vorjahr eröffnet wurden. Besonders an Bahnhöfen hat man neue Filialen eröffnet. Derzeit geht das Unternehmen davon aus, dass man zumindest 400 zusätzliche Mitarbeiter in der Verwaltung sowie in den neuen Vermietstationen benötigen wird.

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Iraqi Airways fiebert erstem Dreamliner entgegen

Mit der YI-ATC übernimmt Iraqi Airways die erste von insgesamt zehn Bestellten Boeing 787 Dreamliner. Die erste Einheit wurde am Standort Charleston montiert und wird in Kürze in den Irak überstellt. Der Carrier feierte das Ereignis auch auf Social Media, denn man verteilte Fotos, die das Langstreckenflugzeug in den Farben von Iraqi Airways zeigen. In den nächsten Tagen will man den genauen Termin für den Auslieferungsflug kommunizieren. Insgesamt hat die Fluggesellschaft zehn Dreamliner bestellt: neun 787-8 und ein Flugzeug der größeren 787-Variante, der -9. Alle zehn Flugzeuge werden von General Electric GEnx-1B-Triebwerken angetrieben. Der Carrier mit Sitz in Bagdad verfügt momentan über eine Flotte, die aus 36 Maschinen besteht. Allerdings sind von diesen 18 Stück nicht im Einsatz. Teilweise sind die Flugzeuge in die Jahre gekommen. Auch aus diesem Grund hat man kürzlich die ersten vier Airbus A220 in den Liniendienst gestellt. Ein weiteres Exemplar soll demnächst ausgeliefert werden. Weiters hat Iraqi Airways 15 Boeing 737-Max bestellt.

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Auch Hannover führt „Siko mit Termin“ ein

Auch der Flughafen Hannover-Langenhagen führt die Reservierung von Time-Slots für die Sicherheitskontrolle ein. Damit schließt man sich einer ganzen Reihe von deutschen Airports an, die dadurch das Aufkommen besser steuern wollen. Vorläufig ist „HAJaway“ nur für Lufthansa-Flüge im Terminal A verfügbar. Die Termine können ab zwei Tage vor dem Abflug bis höchstens zwei Stunden vorher gebucht werden. Nähere Informationen zum neuen Service, der vorerst kostenfrei angeboten wird, finden sich unter diesem Link direkt am Flughafen Hannover.

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Wizz Air bezahlte trotz Urteil nicht: Gerichtsvollzieher musste einschreiten

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat am Luton Airport Besuch von einem Gerichtsvollzieher bekommen. Hintergrund ist, dass der Carrier Auslagen einer Familie trotz eines rechtskräftigen Urteils nicht erstattet hatte. Der Carrier hatte im Mai 2022 einen Flug von Luton nach Faro gestrichen, jedoch die Reisenden auf den Mehrkosten sitzen gelassen. Nach Angaben der betroffenen Familie soll es sich so zugetragen haben: Am Morgen des Abflugtages haben die Passagiere erfahren, dass ihr Flug nach Faro nicht stattfinden wird. Eine Ersatzbeförderung wurde seitens des Carriers nicht angeboten. Lediglich die Umbuchung auf andere Wizz-Air-Flüge wäre möglich gewesen. Für etwaige Mehrkosten wollte der Billigflieger laut den Betroffenen nicht aufkommen. Diese forderten Wizz Air dazu auf, dass diese die Kosten für alternative Flüge und Mehrkosten wie beispielsweise Transfers übernehmen soll. Über einen Monat nach der schriftlichen Einforderung der Auslagen in der Höhe von rund 4.500 Britischen Pfund gab es keine Rückmeldung seitens des Billigfliegers. Nun platzte dem Familienvater der Kragen und er reichte beim zuständigen Bezirksgericht Klage ein. Es erging auch ein Urteil und zwar ein so genanntes Versäumnisurteil, weil Wizz Air gar nicht auf das rechtliche Einschreiten reagiert habe. Mit einem rechtskräftigen Urteil in der Hand sollte es ja einfach sein die Fluggesellschaft zur Zahlung zu bewegen, aber nach über sieben Monaten hatte die Familie ihr Geld noch immer nicht auf dem Konto. Nun beantragten die Passagiere bei Gericht eine Exekution durch einen Gerichtsvollzieher. Dieser stattete dann dem Schalter am Flughafen London-Luton einen Besuch ab und soll damit gedroht haben, dass wenn nicht die sofortige

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Widerøe verschiebt Hamburg- und München-Flüge

Die norwegische Fluggesellschaft Widerøe verschiebt die Wiederaufnahme ihrer Routen ab Bergen nach Hamburg und München auf Anfang Juni 2023. Die bayerische Landeshauptstadt soll neu erst ab 5. Juni 2023 an Montagen und Freitagen angesteuert werden. Diese Strecke ist vorerst bis 1. September 2023 befristet. In die Freie und Hansestadt geht es ab 6. Juni 2023 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag.

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Wetlease: Turkish lackiert B777 in IndiGo-Farben um

Die indische Fluggesellschaft IndiGo hat derzeit Langstreckengerät, das von Turkish Airlines betrieben wird, im Wetlease. Noch trägt dieses die Livery des Star-Allliance-Mitglied, jedoch ändert sich das gerade. Der Technikbetrieb von Turkish Airlines verpasst derzeit der Boeing 777 mit der Registrierung TC-LKD das Farbenkleid von IndiGo. Dies ist ein deutliches Indiz dafür, dass die Wetlease-Zusammenarbeit wohl noch länger laufen wird.

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Cyprus Airways kündigt Zürich-Comeback an

Die Fluggesellschaft Cyprus Airways plant ab Ende Oktober 2023 wieder zweimal wöchentlich zwischen Larnaka und Zürich zu fliegen. In der kalten Jahreszeit will man pro Woche 51 Verbindungen zu 13 Destinationen anbieten. Die Zürich-Verbindung soll mit Wirksamkeit zum 29. Oktober 2023 reaktiviert werden. „Wir freuen uns sehr, unsere ständig wachsende Zahl an Destinationen, unseren Winterflugplan sowie den Verzicht auf die Buchungsgebühren bekannt zu geben“, so Paul Sies, Firmenchef von Cyprus Airways.

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Winter 2023/24: Norwegian mit 144 Strecken

Im Winterflugplan 2023/24 will die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle 144 Strecken zu 65 Destinationen anbieten. Schwerpunkte bilden dabei der skandinavische Raum sowie Urlaubsorte in Südeuropa. „Im kommenden Winter haben wir 144 Routen innerhalb und zwischen den nordischen Ländern und zu Zielen in Europa im Programm. Wir setzen unsere beliebtesten Routen fort, und die Mischung der Ziele gibt den Kunden die Möglichkeit, mit uns in einen Traumurlaub mit Sonne und Strand, Kunst und Kultur oder Aktivurlaub zu fliegen“, so Magnus Thome Maursund, Commercial Director von Norwegian.

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Malta-Air-Chef O’Brien kritisiert Fluglotsen-Arbeitskampf heftig

Heftige Kritik an der maltesischen Flugsicherung übt David O’Brien, Geschäftsführer der beiden größten Fluggesellschaften des Landes, Malta Air und Lauda Europe, aus. Er wirft dem ATC unter anderem vor, dass diese „unprofessionelle Praktiken in der Art und Weise wie Flugzeuge angewiesen werden anzufliegen oder von dort zu starten“ beendet werden. Konkret geht es darum, dass der Manager, der für die Ryanair Group tätig ist, dass die zugewiesenen Flugrouten zu einem aus seiner Sicht vermeidbaren zusätzlichem Treibstoffverbrauch führen würden. Betroffen wäre nicht nur der Billigflieger, sondern alle Nutzer des Malta Airports, dem einzigen Verkehrsflughafen des Inselstaats. Dahinter steckt ein Arbeitskampf, in dem sich die Fluglotsen befinden. Im Rahmen einer Veranstaltung nannte Malta-Air- und Lauda-Europe-Geschäftsführer O’Brien als Beispiele, dass keine kontinuierlichen Sinkflüge durchgeführt werden dürften und weiters immer wieder Maschinen ohne nähere Erklärung kreisen müssen. Eine Notwendigkeit soll es dafür nicht geben, da die Runways ohnehin frei gewesen sein sollen. „Dieses Fehlverhalten muss bis zum Sommer aufhören. Wir müssen die Professionalität wiederherstellen. Es ist ein Privileg, Fluglotse auf einer Insel mit nur einem Flughafen zu sein, und dieses Privileg muss mit Respekt behandelt werden“, so der Manager. „Unsere Berechnungen zeigen, wenn man fünf Minuten pro Flugbewegung nimmt, dass Malta dadurch siebenhundert Tonnen zusätzlicher Kohlenstoffdioxid-Emissionen zugemutet wurden“. Die von David O’Brien öffentlich geäußerte Kritik werde auch von den maltesischen Streitkräften geteilt, da auch diese aufgrund des „Fehlverhaltens der örtlichen Flugsicherung“ im Bereich der Ausbildung gestört werde. Lotsen befinden sich in gerichtsanhängigem Arbeitskampf Hinter dem Verhalten der Fluglotsen steckt jedoch wesentlich mehr als nur

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Ljubljana rechnet mit vielen Charterflügen

Der slowenische Hauptstadtflughafen Ljubljana rechnet damit, dass in diesem Sommer besonders viele Charterflüge angeboten werden. Dieses Segment spielt an diesem Airport eine große Rolle, da das Angebot im Linienverkehr eher mau ist. Im Charter soll es in diesem Sommer unter anderem nach Griechenland, Ägypten, Spanien, Portugal, Schottland, Island, Jordanien, Lettland und in die Türkei gehen. Die Regierung Sloweniens wird in Kürze Subventionen für die Aufnahme neuer Linienflüge ausschreiben. Dazu hat man bereits eine Art „Wunschzettel“ mit 15 Routen vorgestellt.

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