Jan Gruber

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Jan Gruber

Indien greift Spicejet und Go First unter die Flügel

Der indische Staat greift Spicejet und Go First mit Notbürgschaften für Überbrückungskredite unter die Arme. Luftfahrtminister Kumar Singh bestätigte dies im Rahmen der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage. Demnach bürgt Indien bei Spicejet für umgerechnet 17,1 Millionen U.S.-Dollar und bei Go First für 3,4 Millionen U.S.-Dollar. Die Garantien wurden jeweils um den 16. Juli 2021 ausgestellt und haben die dritte Runde der lokalen Coronahilfen als Rechtsgrundlage. Der Minister erklärte weiters, dass Indien im Bereich Cargo stark zulegen konnte. So soll das weltweite Volumen, das von indischen Unternehmen befördert wurde, von zwei Prozent auf 19 Prozent gestiegen sein. Unter anderem Spicejet funktionierte einige Passagierflugzeuge zu so genannten Preightern um.

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Auch German Airways fliegt nicht mehr für Green Airlines

Der Ticketvermarkter Green Airlines steht jetzt ganz ohne „Airline-Partner“ da, denn German Airways teilte am Montag mit, dass man mit sofortiger Wirkung nicht mehr für diesen Auftraggeber fliegen wird. Zuletzt war man nur noch auf Köln-Paderborn-Sylt für Green Airlines unterwegs. „German Airways beendet mit sofortiger Wirkung die Kooperation mit Green Airlines für Strecken von und nach Sylt. Sie war vor wenigen Tagen bereits stark zurückgefahren worden. Der Grund hierfür sind unterschiedliche Auffassungen zu dem gemeinsam geschlossenen Kooperationsvertrag“, ist in der Medienmitteilung der Zeitfracht-Tochter zu lesen.“ Nach Air Alsie, die nie für Green Airlines abgehoben ist, Chalair, PAD Aviation, Alk Air und Just Us Air, die bestritt je einen Vertrag unterschrieben zu haben, hat man nun einen weiteren „Airline-Partner“ verloren. Da der Ticketvermarkter selbst keine Fluggesellschaft ist, kann man keine Flüge in Eigenregie durchführen. German Airways wird jedenfalls nicht mehr für Green Airlines fliegen und ersucht betroffene Passagiere, dass diese sich mit ihren Anliegen ausschließlich an ihren Ticketverkäufer wenden.

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Stuttgart: Flughafenchefin Freitag tritt vorzeitig ab

Der Aufsichtsrat des Stuttgarter Flughafens muss sich nach einem neuen Geschäftsführer umsehen, denn Firmenchefin Arina Freitag wird das Unternehmen mit Jahresende auf eigenen Wunsch verlassen. Ihr Vertrag wäre noch bis Ende 2022 gelaufen. Der größte Airport des Landes Baden-Württemberg teilte am Montag mit, dass Geschäftsführerin Ariana Freitag, die seit 2017 im Amt ist, den Aufsichtsrat um die vorzeitige Auflösung ihres Arbeitsvertrags gebeten hat. Regulär wäre dieser noch bis September 2022 gelaufen. Nicht betroffen ist das Mandat von Co-Geschäftsführer Walter Schoefer, der unverändert im Amt bleibt. „Wir bedauern sehr, dass Dr. Arina Freitag sich nun anderen Aufgaben widmen wird. Der Flughafen verliert damit eine kompetente und sehr innovative Geschäftsführerin. Sie hat dem Unternehmen wertvolle Impulse gegeben und die Entwicklung der letzten vier Jahre entscheidend mitgeprägt. So hat sie dafür gesorgt, dass ein neues, transparentes und auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Entgeltsystem entwickelt wurde. Auch dem künftigen Einsatz von synthetischen Kraftstoffen im Flugverkehr hat Frau Dr. Freitag den Boden bereitet. Als Krisenmanagerin hat sie entscheidend dazu beigetragen, das Unternehmen auch in finanziell schwierigen Zeiten verantwortungsvoll zu führen und die Arbeitsplätze zu sichern. Dazu hat sie im Sinne des fairportSTR in ihrem Geschäftsbereich viele Nachhaltigkeitsimpulse gesetzt. Das ist wichtig, damit der Flughafen sein Ziel, klimaneutral zu werden, erreicht“, erklärt BW-Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne), der auch Vorsitzender des Aufsichtsrats ist.

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Wien: Behörden haben Thermal Screening beendet

Seit dem Beginn der Coronapandemie wird an vielen Flughäfen so genanntes Thermal Screening durchgeführt. Mit Hilfe von Wärmebildkameras will man Personen, deren Körpertemperatur erhöht ist, finden und „herausfischen“. Effektiv ist das nicht und Wien ist mittlerweile Schluss mit dieser Maßnahme. In vielen Ländern, darunter auch in Österreich, führte man zu Beginn der Coronapandemie „Fiebermessen“ mittels Wärmebildkameras ein. Es war jedoch keine Idee der Airports, sondern die Maßnahme wird von Behörden durchgeführt. In Österreich war hierfür das Bundesheer im Auftrag des jeweiligen Gesundheitsamts zuständig. Obwohl sich schon gegen Beginn der Pandemie zeigte, dass „Fiebermessen“ überhaupt nicht effektiv ist, wurde die Maßnahme bis zuletzt fortgeführt. In anderen Staaten hält man auch weiterhin daran fest und misst teilweise gar vor dem Zutritt in Supermärkte die Körpertemperatur. Am Flughafen Wien-Schwechat wurde das so genannte Thermal Screening bei den Zugängen zur Gepäckausgabehalle durchgeführt. Die Monitore wurden dabei von Soldaten des Bundesheeres überwacht. Mittlerweile ist dies wieder Geschichte, denn die Wärmebildkameras wurden inklusive sämtlichem Zubehör entfernt. Die Dokumentenkontrollen der Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha, die auch Gesundheitsbehörde für das Areal des größten Airports Österreichs ist, bleiben aufrecht. Das Bundesheer ist hierbei weiterhin im Auftrag des genannten Amts tätig. Zu Stoßzeiten ist die Abflugzone des Terminals 3 mittlerweile äußerst gut gefüllt, so dass das Einhalten von Abständen einer großen Herausforderung gleicht. Die Flughafen Wien AG nutzt die Gates der Terminals 1 und 2 momentan nicht. Lediglich bei Engpässen werden punktuell die Bus-Flugsteige im Bereich C genutzt, wobei die Passagiere mittels Bus von den Zonen F bzw. G

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Eurowings führt Ryanair-Handgepäcksystem ein

Mit kleinen Abweichungen kopiert Eurowings das seit einiger Zeit bei Ryanair und Wizz Air praktizierte Handgepäck-Konzept: Passagiere, die den Basic-Tarif buchen, dürfen künftig nicht mehr das IATA-Standardmaß, sondern nur noch eine kleine Tasche mitnehmen. Die Änderung tritt am 31. August 2021 in Kraft. In Branchenkreisen war schon länger bekannt, dass Eurowings die Handgepäck-Regeln der Mitbewerber Wizz Air und Ryanair kopieren wird. Lediglich der genaue Zeitpunkt war noch offen und verschob sich womöglich aufgrund der Corona-Pandemie nach hinten. Ab 31. August 2021 sollen Reisende im Basic-Tarif nur noch eine kleine Tasche mit den maximalen Abmessungen 40x30x25 cm mitnehmen. Wer beispielsweise einen Trolley mit maximal 55x40x23 cm und einem Höchstgewicht von acht Kilogramm mitnehmen möchte, muss mindestens zehn Euro extra bezahlen. Das Pricing ist flexibel und unterschiedet sich Flug für Flug. Welche Kosten direkt am Gate anfallen können teilte Eurowings nicht mit. In der Presseerklärung verwendet die Lufthansa-Tochter eine irreführende Formulierung und erklärt, dass man sich dem „internationalen Branchenstandard“ anpassen würde. Das ist nicht der Fall, denn der internationale Standard ist das so genannte IATA-Standardmaß (55 x 40 x 20 cm). Lediglich einige wenige Airlines wie Condor, Wizz Air, Ryanair, Easyjet und andere haben das System der „kleinen Tasche“ eingeführt und bitten für größere Handgepäckstücke zur Kasse. Da Eurowings in der Vergangenheit häufig von Ryanair, Easyjet und Wizz Air kopiert hat, kommt die Änderung, die wohl primär zur Erhöhung der Einnahmen dient, nicht überraschend. Fast deckungsgleich mit „Priority“ von Ryanair und Wizz Air Das „Abkupfern“ geht sogar soweit, dass Passagiere, die für

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Austrian Airlines dünnt den Flugplan aus

In den letzten Wochen haben zahlreiche Carrier Änderungen an ihren Flugplänen vorgenommen. So nahm auch Austrian Airlines Ausdünnungen vor. Das Unternehmen weist aber den Umfang, der sich aus einer Gegenüberstellung von Flugplandaten ergeben hat, zurück. In der Zeit „vor Corona“ planten die Fluggesellschaften im Regelfall äußerst langfristig. Man reagierte zwar auf Nachfrageschwankungen mit Reduktionen und Aufstockungen oder nahm gelegentlich auch mit kurzer Vorlaufzeit neue Strecken auf, doch bedingt durch die Corona-Pandemie plant man branchenweit eher kurzfristig. Die Billigflieger Ryanair und Wizz Air haben in den letzten Wochen einige Anpassungen am Sommerflugplan 2021 vorgenommen. Beide Anbieter haben die Aufnahme von Strecken nach hinten verschoben und besonders der ungarische Carrier hat auch Frequenzen zurückgenommen. Nun zeigt sich auch bei Austrian Airlines, dass man den Rotstift ansetzen musste. Eine Gegenüberstellung der Flugplandaten zeigen, dass im August 2021 gegenüber Juli 2021 um 256 Legs pro Woche weniger im Verkauf sind. Das bedeutet konkret, dass die AUA Ausdünnungen vorgenommen hat, jedoch will man das seitens der Lufthansa-Tochter so nicht stehen lassen. Eine Sprecherin erklärte gegenüber Aviation Direct: „Die Flugpläne von Austrian Airlines werden mit großer Vorlaufzeit geplant. So wurden die Flüge für August bereits zu einem Zeitpunkt zur Buchung freigegeben, als die Entwicklung der Pandemie und ihre Folgen auf den Flugverkehr noch nicht absehbar waren. Wir haben unser Angebot für August mit Mitte Juni angepasst und seither marginale Änderungen vorgenommen, eine Reduktion um 256 Flüge pro Woche im Juli gab es nicht. Anpassungen im Flugplan je nach Auslastung sind aufgrund der hohen Volatilität des Marktes

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Zahlreiche Mitarbeiter zogen vors Arbeitsgericht

Gegen die Betreibergesellschaft des Flughafens Rostock-Laage wurden insgesamt 23 Klagen vor dem Arbeitsgericht eingereicht. Dies geht aus einer Anfragebeantwortung im Landtag hervor. Demnach sind noch neun Verfahren offen. Die Fraktion der Linkspartei brachte eine parlamentarische Anfrage an die Landesregierung ein und erhielt die Antwort, dass im Nachgang des Personalabbaus, der am Flughafen Rostock-Laage, der sich im Eigentum der öffentlichen Hand befindet, insgesamt 23 Betroffene vor das Arbeitsgericht gezogen sind. Mit Ausnahme von neun Fällen konnten bereits Lösungen, zumeist Vergleiche, erzielt werden. Laut einem Bericht der Schweriner Zeitung soll der Stellenabbau ohne Sozialplan durchgeführt worden sein. Die finanzielle Lage des Airports war stark angespannt. Zumindest kurzzeitig stand auch ein Insolvenzantrag im Raum. Das Medium schreibt weiters, dass sich sowohl die Geschäftsleitung als auch der Betriebsrat zu den Klagen, die vor dem Arbeitsgericht geführt werden, bedeckt halten. Corendon gibt Ziele für kommendes Jahr bekannt Im Sommerflugplan 2021 gibt es nur wenige Flüge ab Rostock-Laage. Der Chartervermarkter Green Airlines, auf den man offenbar große Hoffnungen gesetzt hatte, erwies sich eher als Eintagsfliege, denn das Angebot ist nach nur wenigen Legs wieder zurückgezogen worden. Corendon Airlines kündigt an, dass man im Sommerflugplan 2022 insgesamt vier Destinationen ab Rostock-Laage anbieten will. Dabei handelt es sich um Antalya, Hurghada, Rhodos und Kreta. Laut Flughafen Rostock wurde der Verkauf von Flugscheinen bereits aufgenommen.

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IAG weiterhin tief in den roten Zahlen

Die International Airlines Group, der unter anderem Iberia und British Airways angehören, schrieb im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 981 Millionen Euro. Dies teilte der Konzern am Freitag mit. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man den Fehlbetrag zwar fast halbieren, jedoch steckt man weiterhin tief in den roten Zahlen. Besonders bei British Airways und Aer Lingus lief das Geschäft nicht sonderlich gut. Als Grund hierfür gab die IAG-Spitze an, dass die harten Einreise- und Quarantänebeschränkungen, die Irland und das Vereinigte Königreich praktizieren, äußerst nachteilig bezüglich der Nachfrage sein sollen. Hingegen schnitten Vueling und Iberia wesentlich besser ab. Beide Carrier konnten von der anziehenden Spanien-Urlaub-Nachfrage profitieren. Dennoch hatte man gruppenweit im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres nur etwa 5,5 Millionen Fluggäste. Zum Vergleich: Im identen Zeitraum im Jahr 2019 beförderte die IAG um 83 Prozent mehr Passagiere. Der Umsatz lag zuletzt bei 1,2 Milliarden Euro. Hoffnungen setzt Konzernchef Luis Gallego auf mögliche Lockerungen im Transatlantikverkehr zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika. Ein konkreter Termin ist noch nicht in Aussicht, aber die seitens Kanada angekündigte Öffnung zum 7. September 2021 lässt die International Airlines Group vermuten, dass es bald zum Wiederanziehen der Nachfrage kommen könnte. Eine Detailprognose hierfür und für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres wollte man aber nicht abgeben.

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Wizz Air: Varadi will mit voller Kapazität in den August 2021

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air will in den verbleibenden Wochen des Sommers 2021 so viel Geschäft wie nur irgendwie möglich machen. Firmenchef Jozsef Varadi kündigte an, dass die Kapazität bei annähernd 100 Prozent des Werts von 2019 liegen wird. Laut dem Wizz-Air-CEO soll das Angebot im August 2021 bei etwa „90 bis 100 Prozent“ des Niveaus, das man vor der Corona-Pandemie hatte, liegen. Weiters rechnet er damit, dass sich dieses noch vor Weihnachten auf 100 Prozent einpendeln wird oder sogar leicht darüber liegen wird. In Flugzeugen ausgedrückt: Varadi rechnet damit, dass im August etwa 100 der rund 140 Maschinen im Liniendienst stehen werden. Zuletzt musste sich Wizz Air aufgrund akutem Personalmangel mit Wetlease-Flugzeugen behelfen. Während der Pandemie haben besonders viele Flugbegleiter das Unternehmen verlassen. Daher befindet man sich weiterhin auf Personalsuche. Jozsef Varadi schränkt aber auch ein: Er wagt keine finanzielle Prognose für das Gesamtjahr, denn mögliche neuerliche Reisebeschränkungen könnten dazu führen, dass man das bis Weihnachten 2021 angepeilte Ziel nicht erreichen kann. Je nach weiterer Entwicklung der Pandemie und der damit verbundenen Entscheidungen der Regierung könnte sich das Szenario des Vorjahres wiederholen: Enorm starker Einbruch über den Herbst und Winter. Daher sind die jüngsten Ankündigungen des Wizz-Air-Chefs mit entsprechender Vorsicht zu genießen, da der Carrier die Kapazität offensichtlich primär für die verbleibenden Sommerwochen plant.

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FK Austria Wien flog mit Lauda zum Match in Island

Im Auftrag des österreichischen Bundesligisten FK Austria Wien führte die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe Charterflüge nach Keflavik durch. Die Mannschaft flog am 28. Juli 2021 nach Island. Unter der Flugnummer FR9990 ging es am Mittwoch für die Profifußballer der Wiener Austria mit der 9H-LMG von Wien nach Keflavik. In Island trafen die Sportler im Europacup auf Breidablik. Das Fußballmatch haben die Österreicher nicht gewonnen. Der Rückflug wurde am Donnerstag als FR9991 durchgeführt. Lauda Europe parkte die Maschine während dem Aufenthalt des FK Austria Wien auf dem isländischen Flughafen Keflavik. Der Airbus A320 wurde daher zwischen den beiden Flügen nicht zurück zur Basis geholt. Seit einiger Zeit forciert Lauda Europe das Chartergeschäft. Firmenchef David O’Brien erklärte im Juli 2021 gegenüber Aviation Direct, dass man bereits zahlreiche Verträge an Land ziehen konnte. Künftig will man in diesem Segment stärker vertreten sein.

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