Vom 20. bis 24. Januar 2025 lädt das Belvedere in Wien zur siebten Ausgabe der internationalen Konferenzreihe „Das Kunstmuseum im digitalen Zeitalter“. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf dem Thema „digitaler Humanismus“. Die Veranstaltung widmet sich den ethischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der digitalen Transformation in Kunst- und Kulturinstitutionen.
Die Konferenz beginnt mit einer Keynote von Julian Nida-Rümelin, emeritierter Professor für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Über die Woche verteilt werden in verschiedenen Panels zentrale Fragestellungen zur digitalen Museumsarbeit behandelt. Dabei geht es unter anderem um die Integration menschlicher Bedürfnisse in die digitale Praxis, innovative Ansätze zur digitalen Zugänglichkeit von Sammlungen sowie die ethischen Implikationen des Einsatzes von künstlicher Intelligenz und Plattformökonomien. Weitere Themen wie Nachhaltigkeit, Inklusion und Diversität werden ebenfalls erörtert.
Im Anschluss an die Panels findet ein Workshop und eine Podiumsdiskussion statt, die vor Ort im Belvedere 21 abgehalten werden. Alle anderen Vorträge werden online präsentiert. Die Konferenz verzeichnete bei der letzten Ausgabe mehr als 1.000 Anmeldungen aus 58 Ländern, was das wachsende weltweite Interesse an der digitalen Transformation im kulturellen Bereich unterstreicht.
Organisiert wird die Veranstaltung vom Belvedere Research Center, mit Beteiligung von Expertinnen und Experten aus verschiedenen akademischen und kulturellen Institutionen. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.