Ryanair hat in dieser Woche ein Urteil des Berliner Gerichts erwirkt, das dem spanischen Online-Reiseanbieter eDreams untersagt, irreführende Werbung für sein „Prime“-Abonnement in Deutschland zu verbreiten.
Das Gericht entschied, dass eDreams seine Kunden mit dem Versprechen vermeintlicher Einsparungen zur Zahlung einer jährlichen Abonnementgebühr von 89,99 Euro verleitet, obwohl die Preise für Flüge und Dienstleistungen tatsächlich höher ausfallen. Dies ergab sich unter anderem aus einer monatlichen Preisüberprüfung von Ryanair, die Preisunterschiede von bis zu 169 % aufdeckte.
Ryanair begrüßte das Urteil, das deutsche Verbraucher vor den überhöhten Gebühren von eDreams schützen soll. Das Unternehmen forderte zudem die EU-Regierungen und Verbraucherschutzbehörden auf, Maßnahmen zu ergreifen, um transparente Preisangaben bei Online-Reiseportalen sicherzustellen. Ryanair hebt in diesem Zusammenhang hervor, dass seine „Approved OTA“-Partner diese Transparenz bereits bieten.
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