Bern: Neuer Regierungsjet für die Schweiz?

Flughafen Bern-Belp (Foto: Claudio Joss).
Flughafen Bern-Belp (Foto: Claudio Joss).

Bern: Neuer Regierungsjet für die Schweiz?

Flughafen Bern-Belp (Foto: Claudio Joss).
Werbung

Der Schweizer Bundesrat ist derzeit von einer Pannenserie des Regierungsflugzeugs geplagt. Dieses geriet in der Eidgenossenschaft in den Fokus, denn selbst ein Treffen mit dem japanischen Kaiser ist aufgrund von Triebwerksproblemen ausgefallen.

Nun wird im Parlament die Anschaffung eines zweiten Jets für den Bundesrat gefordert. Die Pannenserie habe die Schweiz regelrecht blamiert, da nicht zu offiziellen Terminen angereist werden konnte oder aber Regierungsmitglieder regelrecht gestrandet sind.

Derzeit verfügt die Regierung der Schweiz über einen Falcon 900. Dieser wurde im Jahr 2012 gebraucht vom Fürstentum Monaco angekauft. Diskutiert wird nun, ob ein zweiter Jet mit höherer Reichweite angekauft wird. Grundsätzlich hätte man bereits ein zweites Flugzeug zur Verfügung und zwar eine Pilatus PC-24. Allerdings ist die Range für Fernziele nicht ausreichend, weshalb dieser Businessjet primär innerhalb Europas zum Einsatz kommt.

Seitens des Bundesrats will man sich zur aktuellen Diskussion nicht äußern. Andere Staaten, beispielsweise Österreich, haben keine Regierungsflotte. Bundeskanzler und Minister nutzen – zumindest offiziell – primär Linienflüge. In der Praxis werden jedoch zumeist Businessjets von privaten Betreibern gechartert.

1 Comment

  • Fritz Stauber , 8. März 2022 @ 00:24

    Ein eigener Business Jet der fraglichen Grösse ergibt m. E. nur Sinn, wenn er jährlich mindestens 600 Stunden geflogen wird. Ob das in der Schweiz der Fall ist? In Zürich-Kloten ist eine Schweizerfluggesellschaft mit 35 jähriger, erfolgreicher Unternehmenstätigkeit beheimatet: die Cat Aviation AG. http://www.cat-aviation.com. Diese hat mehrere eigene Geschäftsreiseflugzeuge, zumeist Dassault Falcon 7X Jet. Die Schweizer Regierung könnte ihre jetzige Falcon 900 und eine neue Falcon 7X oder 8X in die Cat-Aviation einbringen und von dieser betreiben lassen. Wenn immer die Landesregierung Flugreisebedarf hat, ruft sie jeweils ein oder mehrere Flugzeuge dort ab. Das wäre alles in allem kostengünstiger. Nachteil aber: Der bzw. die Jets müssten von Zürich nach Bern-Belp überflogen werden oder die Reiseberechtigten müssen per Bahn von Bern nach Zürich-Kloten reisen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Redakteur dieses Artikels:

Amely Mizzi ist Executive Assistant bei Aviation Direct Malta in San Pawl il-Baħar. Zuvor war sie im Bereich Aircraft and Vessel Financing bei einem Bankkonzern tätig. Sie gilt als sprachliches Talent und spricht sieben Sprachen fließend. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in Österreich auf der Schipiste und im Sommer an Mittelmeerstränden quasi vor der Haustür auf Gozo.

Paywalls mag niemand
– auch Aviation.Direct nicht!

Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee Kaffee einladen.

Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.

Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Verbesserungsvorschläge wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.

Ihr
Aviation.Direct-Team
Paywalls
mag niemand!

Über den Redakteur

Amely Mizzi ist Executive Assistant bei Aviation Direct Malta in San Pawl il-Baħar. Zuvor war sie im Bereich Aircraft and Vessel Financing bei einem Bankkonzern tätig. Sie gilt als sprachliches Talent und spricht sieben Sprachen fließend. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in Österreich auf der Schipiste und im Sommer an Mittelmeerstränden quasi vor der Haustür auf Gozo.

Paywalls mag niemand
– auch Aviation.Direct nicht!

Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee Kaffee einladen.

Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.

Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Verbesserungsvorschläge wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.

Ihr
Aviation.Direct-Team
Paywalls
mag niemand!

1 Comment

  • Fritz Stauber , 8. März 2022 @ 00:24

    Ein eigener Business Jet der fraglichen Grösse ergibt m. E. nur Sinn, wenn er jährlich mindestens 600 Stunden geflogen wird. Ob das in der Schweiz der Fall ist? In Zürich-Kloten ist eine Schweizerfluggesellschaft mit 35 jähriger, erfolgreicher Unternehmenstätigkeit beheimatet: die Cat Aviation AG. http://www.cat-aviation.com. Diese hat mehrere eigene Geschäftsreiseflugzeuge, zumeist Dassault Falcon 7X Jet. Die Schweizer Regierung könnte ihre jetzige Falcon 900 und eine neue Falcon 7X oder 8X in die Cat-Aviation einbringen und von dieser betreiben lassen. Wenn immer die Landesregierung Flugreisebedarf hat, ruft sie jeweils ein oder mehrere Flugzeuge dort ab. Das wäre alles in allem kostengünstiger. Nachteil aber: Der bzw. die Jets müssten von Zürich nach Bern-Belp überflogen werden oder die Reiseberechtigten müssen per Bahn von Bern nach Zürich-Kloten reisen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Werbung