Die Bundespolizei hat im vergangenen Jahr an deutschen Flughäfen rund 1500 Haftbefehle vollstreckt, wie das Bundespolizeipräsidium in Potsdam mitteilte. Diese Vollstreckungen basieren auf der Auswertung von etwa 91.200 Passagierdatensätzen durch das Bundeskriminalamt. Die Maßnahmen dienen der Aufrechterhaltung der Sicherheit und der Strafverfolgung.
Neben der Vollstreckung von Haftbefehlen verhinderte die Bundespolizei in rund 800 Fällen die Beförderung von Personen, bei denen der Verdacht auf Urkundenfälschung oder Schleusung bestand. Diese präventiven Maßnahmen sollen illegale Aktivitäten im Reiseverkehr unterbinden und die Grenzen Deutschlands schützen. Die Bundespolizei spielt somit eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle des Flugverkehrs und der Bekämpfung von Kriminalität.
Die Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei und dem Bundeskriminalamt ermöglicht eine effektive Identifizierung und Festnahme von Straftätern sowie die Verhinderung von illegalen Handlungen. Die Auswertung von Passagierdaten ist ein wichtiges Instrument, um die Sicherheit an Flughäfen zu gewährleisten und die Strafverfolgung zu unterstützen. Die Bundespolizei setzt dabei auf moderne Technologien und gut ausgebildetes Personal, um ihre Aufgaben zu erfüllen.