
Royal Air Force setzt erstmals SAF im Routinebetrieb ein
Die Royal Air Force (RAF) hat einen weiteren Schritt in Richtung umweltfreundlicher Luftfahrt gemacht, indem sie erstmals eine Mischung aus nachhaltigem Flugbenzin (SAF) und herkömmlichem Düsentreibstoff im Routinebetrieb einsetzt. Dieser Fortschritt markiert einen wesentlichen Meilenstein in den Bemühungen der RAF, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig ihre operative Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Die Einführung des nachhaltigen Flugbenzins bei der RAF ist ein bedeutender Fortschritt in der militärischen Luftfahrt. Ab sofort werden Flugzeuge wie die Typhoon-Jets und die Poseidon-U-Boot-Jäger, die von der RAF-Station Lossiemouth in Schottland aus operieren, teilweise mit SAF betrieben. Diese Maßnahme ist nicht nur ein Schritt in Richtung umweltfreundlicherer Flüge, sondern auch eine Demonstration des britischen Engagements für nachhaltige Verteidigungslösungen. Die RAF Lossiemouth, eine der am stärksten ausgelasteten Stationen des Vereinigten Königreichs, hat eine Schlüsselrolle bei der nationalen Verteidigung. Ihre Typhoon-Jets sind im Rahmen des britischen Quick Reaction Alert (QRA) ständig in Alarmbereitschaft und schützen den britischen Luftraum. Die Integration von SAF in die Treibstoffversorgung dieser strategisch wichtigen Flotte zeigt den Willen der RAF, ihre Umweltziele auch in kritischen Operationen zu verfolgen. Zwischen November 2023 und Februar 2024 hat die RAF im Rahmen eines Vertrages mit World Fuel Services vier Millionen Liter SAF-Gemisch erhalten, mit einer weiteren Lieferung von fünf Millionen Litern bis Oktober 2024. Diese Lieferungen sind Teil eines umfassenden Plans, die Treibstoffmischung schrittweise zu verbessern und den Anteil des nachhaltigen Kraftstoffs zu erhöhen. Das britische Verteidigungsministerium hat bereits 2020 aktualisierte Standards eingeführt, die es ermöglichen, bis zu 50 % nachhaltigen Treibstoff in der Mischung zu verwenden. Das Ziel








