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Schweden: Novair ist am Ende

Die schwedische Charterfluggesellschaft Novair ist am Ende. Das Unternehmen gab bekannt, dass man die Leasingverträge der beiden Airbus A321neo aufgelöst hat und die Flugzeuge in Kürze an die Lessoren zurückgegeben werden. Aus finanziellen Gründen werde man Konkurs anmelden und die 140 Mitarbeiter kündigen müssen. Seit einigen Wochen befindet man sich in einer Auseinandersetzung mit dem Reiseveranstalter Apollo. Alternativen hat man offenbar keine. Zuletzt betrieb man zwei geleaste Airbus A321neo.

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SAS am Valentinstag von Hackern heimgesucht

Am Valentinstag hatte die skandinavische Fluggesellschaft SAS mit einem Hackerangriff zu kämpfen. Zunächst waren sowohl die Website als auch die Smartphone-App für einige Stunden nicht erreichbar, doch über Nacht verschlimmerten sich die Probleme. Es kam zu einer Datenschutzpanne, denn einige Passagiere konnten die Daten anderer SAS-Kunden, die während dem Hackerangriff eingeloggt waren, sehen. „Angriffe wie dieser kommen oft schubweise, und in naher Zukunft sind weitere Angriffe zu erwarten. Dies sollte jedoch keine Auswirkungen auf die Passagierdaten haben. Wir beobachten die Situation genau und arbeiten weiter daran, den Angriff und die damit verbundenen Folgen zu analysieren und zu bewerten sowie Präventivmaßnahmen zu ergreifen“, so das Unternehmen in einer Stellungnahme.

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Air Serbia reaktiviert Lissabon-Belgrad

Im Sommerflugplan 2023 wird Air Serbia wieder zwischen Belgrad und Lissabon fliegen. Diese Route wurde zuletzt von Vorgänger Jat Airways im August 1988 bedient. Damals kam Fluggerät des Typs BAC1-11 zum Einsatz. Ab 15. April 2023 will Air Serbia an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag mit Airbus A319 zwischen den beiden Städten pendeln. Bei entsprechendem Markterfolg behält man sich eine nachträgliche Aufstockung der Neuaufnahme vor.

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Hello Jets fliegt mit Boeing 737-700 für Aeroitalia

Die rumänische Fluggesellschaft Hello Jets fliegt seit einigen Tagen mit einer Boeing 737-700 im Auftrag von Aeroitalia. Die Zusammenarbeit soll auch im Sommerflugplan 2023 auf zahlreichen Strecken fortgeführt werden. Unter anderem wird die einstige Blue-Air-Konzernschwester ab Florenz nach Malta und Tel Aviv fliegen, ab Forli nach Catania und Trapani sowie ab Bergamo nach Catania und Tel Aviv. Weiters wird ab Forli eine von Air Connect betriebene ATR72 nach Alghero, Brindisi, Neapel und Trapani eingesetzt.

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Rettung gescheitert: Flybe wird abgewickelt

Die neuerlich insolvente Fluggesellschaft Flybe wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr in die Luft erheben können, denn die Masseverwalter haben mitgeteilt, dass Gespräche mit Interessenten nicht erfolgreich waren. Nun folgt die Abwicklung. „Leider gab es eine Reihe schwieriger Umstände, darunter die ‚use-it-or-lose-it‘-Regeln für Slots, die Komplexität der europäischen Anerkennung einer potenziellen befristeten Betriebslizenz und die hohen Kosten, die mit dem Erhalt der Betriebsplattform des Unternehmens verbunden sind, was bedeutete, dass es nur ein begrenztes Zeitfenster gab, in dem ein klarer Weg nach vorn festgelegt werden konnte. Es ist jedoch bedauerlich, dass die Gespräche nun zu Ende gegangen sind, ohne dass eine Einigung erzielt wurde“, so Insolvenzverwalter Mike Pike. Flybe musste nach weniger als einem Jahr nach dem Neustart erneut Insolvenz anmelden. Der Flugbetrieb wurde umgehend eingestellt. Zuletzt sollen sich Air France-KLM und Lufthansa an den Start- und Landerechten in Heathrow und Amsterdam-Schiphol interessiert gezeigt haben, jedoch wurde aus den Gesprächen offensichtlich nichts.

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Paris-Orly: Azul nimmt Viracopos/Campinas auf

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul plant im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Viracopos/Campinas und Paris-Orly aufzunehmen. Diese soll sechsmal wöchentlich bedient werden. Als Maschinentyp sind Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350 geplant. In Richtung Paris will man mit Ausnahme des Verkehrstages Dienstag täglich fliegen. Folglich wird auf dem Rückweg mittwochs nicht geflogen. Der Erstflug ist für den 26. April 2023 angekündigt, so Azul.

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Mexiko: Aeromar muss nach 35 Jahren das Handtuch werfen

Die mexikanische Fluggesellschaft Aeromar musste nach rund 35 Jahren den Flugbetrieb einstellen. Zuletzt war das Unternehmen von finanziellen Schwierigkeiten geplagt. Seit 2020 ist es der zweite Carrier dieses Landes, der den Betrieb aufgeben musste. Aeromar hatte zuletzt 21 Inlandsziele und bediente drei internationale Destinationen. Offiziellen Angaben nach hat man allein gegenüber Flughäfen, Dienstleistern und der mexikanischen Regierung einen Schuldenberg in der Höhe von rund 600 Millionen U.S.-Dollar angehäuft. Die Flotte von Aeromar bestand zuletzt aus drei ATR42-500, zwei ATR42-600 und sechs ATR72-600. In der Vergangenheit hatte man auch ATR42-300 sowie Regionaljets der Typen CRJ-200ER und CRJ-200LR in Betrieb.

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Noch keine Slots: Jetblue will Amsterdam anfliegen

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue beabsichtigt ab Boston und New York-JFK mit dem Maschinentyp Airbus A321LR nach Amsterdam zu fliegen. Allerdings hat man ein Problem: An die notwendigen Slots in Schiphol muss man erst noch kommen. Seitens Jetblue hofft man auf behördliche Hilfe durch das U.S.-amerikanische Department of Transport, denn man hat beantragt, dass dieses zumindest zwei tägliche Kurspaare, die momentan von KLM gehalten werden, aufhebt und an Jetblue vergibt. Über diesen Weg hofft man doch noch an Start- und Landerechte in Schiphol zu kommen. Ob das Vorhaben gelingt, ist derzeit noch offen.

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Auch Latam will Viva Colombia übernehmen

Für die insolvente Fluggesellschaft Viva Colombia gibt es nach Avianca und Jetsmart einen weiteren Interessenten. Die Latam Group bekundete ebenfalls Interesse an einer Übernahme, so dass sich ein Dreikampf entwickeln könnte. Ursprünglich wollte Viva Columbia mit Avianca fusionieren. Die Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden lässt auf sich warten. Vor wenigen Tagen gab Jetsmart bekannt, dass man dazu bereit ist den sich mittlerweile unter Gläubigerschutz befindlichen Carrier zu übernehmen. Auch Latam ist nun an Viva Columbia interessiert.

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Air France-KLM kehrt in Gewinnzone zurück

Air France-KLM hat nach den turbulenten Jahren der Corona-Pandemie wieder schwarze Zahlen geschrieben. Trotz steigender Kraftstoffpreise und anderen erhöhten Ausgaben konnte das französisch-niederländische Unternehmen im letzten Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 728 Millionen Euro verzeichnen. Nach milliardenschweren Verlusten in den letzten Jahren ist das ein großer Schritt nach vorne. Air France-KLM hat seine Kapazitäten wieder hochgefahren und konnte im letzten Jahr mehr als 83 Millionen Passagiere befördern, was einem Plus von 87 Prozent entspricht. Die Erlöse stiegen um 84,4 Prozent auf fast 26,4 Milliarden Euro und das operative Ergebnis erreichte 1,2 Millionen Euro. Das vierte Quartal 2022 war für Air France-KLM besonders erfolgreich, da das Unternehmen den höchsten Umsatz in seiner Geschichte erreichte. Für das laufende Geschäftsjahr 2023 ist der Carrier optimistisch und plant, zu seiner vollen Kapazität zurückzukehren.

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