
Australische Wettbewerbsbehörde genehmigt vorläufige Allianz zwischen Qantas und American Airlines
Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherschutzkommission (ACCC) hat der Fortführung der strategischen Allianz zwischen Qantas Airways und American Airlines eine vorläufige Zusage erteilt. Wie die Behörde am Mittwoch offiziell mitteilte, umfasst die Genehmigung die engmaschige Zusammenarbeit auf den wichtigen Transpazifik-Routen zwischen Australien, Neuseeland und Nordamerika, einschließlich der Zielmärkte USA, Kanada und Mexiko. Die beiden Fluggesellschaften hatten den entsprechenden Verlängerungsantrag bereits am 24. November 2025 eingereicht, um ihre seit Jahren bestehende Kooperation im Rahmen eines gemeinsamen Geschäftsbetriebs (Joint Business Agreement) aufrechtzuerhalten. Die genehmigte Zusammenarbeit erlaubt es den Partnerunternehmen, ihre Tarife, Flugpläne und Kapazitäten direkt miteinander abzustimmen. Dies umfasst auch die gemeinsame Vermarktung von Flügen sowie eine tiefgreifende operative Vernetzung bei der Passagierabfertigung und den Vielfliegerprogrammen. Die ACCC begründet ihre vorläufige Entscheidung mit den voraussichtlichen Vorteilen für die Reisenden, da durch die Allianz eine höhere Frequenz auf den Langstreckenverbindungen sowie eine bessere Konnektivität zu Anschlussflügen innerhalb der USA und Australiens gewährleistet werden kann. Ohne diese Kooperation, so die Einschätzung der Behörde, wäre das Flugangebot auf bestimmten Korridoren möglicherweise instabiler. Trotz der vorläufigen Erlaubnis steht die Allianz unter Beobachtung hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf den Wettbewerb. Die Behörde prüft derzeit, ob die dominierende Stellung der beiden Partner auf Routen wie Sydney-Los Angeles oder Melbourne-Dallas zu überhöhten Preisen führen könnte. Um die Markttransparenz zu wahren, wurde die Genehmigung zunächst für einen Zeitraum von fünf Jahren beantragt. Eine endgültige Entscheidung der ACCC wird nach Abschluss einer weiteren Konsultationsphase mit Konkurrenten und Reiseverbänden für Juni 2026 erwartet. In der Zwischenzeit dürfen die Airlines ihre operativen Abstimmungen wie geplant








