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Fraport erzielt operativen Rekordgewinn und kündigt Terminal-Eröffnung an

Die Fraport-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, das durch eine deutliche Verbesserung der zentralen Finanzkennzahlen geprägt war. Der Flughafenbetreiber steigerte seinen bereinigten Umsatz um 8,2 Prozent auf 4,21 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis (EBITDA) mit 1,44 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert erreichte. Ein entscheidender Meilenstein ist die Rückkehr zu einem positiven freien Cashflow von 24,4 Millionen Euro – der erste seit dem Jahr 2018. CEO Stefan Schulte sieht darin den Beweis für die erfolgreiche Diversifizierungsstrategie des Konzerns, die insbesondere durch das starke Wachstum im internationalen Portfolio getragen wird. Für die Aktionäre bedeutet die finanzielle Erholung zudem die Rückkehr zur Dividende, wobei für 2025 eine Ausschüttung von 1,00 Euro je Aktie vorgeschlagen wird. Während die internationalen Beteiligungen in Lima, Antalya und Griechenland bereits deutlich über dem Vor-Pandemie-Niveau liegen, hinkt der Heimatstandort Frankfurt dem globalen Trend weiterhin hinterher. Mit 184 Millionen Passagieren im gesamten Konzern wurde zwar das Niveau von 2019 leicht übertroffen, in Frankfurt jedoch lag das Aufkommen noch immer 10 Prozent unter den Werten der Zeit vor der Krise. Schulte macht hierfür primär die hohen staatlich induzierten Standortkosten in Deutschland verantwortlich. Hoffnung auf eine Trendwende setzt das Management nun in die politische Ankündigung der Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz, die jüngste Erhöhung der Luftverkehrssteuer zurückzunehmen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandortes Deutschland wieder zu stärken. Ein technologischer und infrastruktureller Quantensprung steht dem Konzern im April 2026 bevor: Nach einer zehnjährigen Bauzeit und Investitionen von rund vier Milliarden Euro wird das neue Terminal 3 in Frankfurt in Betrieb gehen.

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Traditionelle Volksmusik und Brauchtumspflege zum Frühlingsbeginn im Ausseerland

Das Ausseerland Salzkammergut begeht den Auftakt der diesjährigen Frühlingssaison am 21. März 2026 mit dem 45. „Josefisingen“. Die Traditionsveranstaltung gilt als bedeutender Treffpunkt für authentische Volksmusik und versammelt Sänger sowie Musikanten aus verschiedenen Regionen. Im Mittelpunkt stehen unverfälschte Volkslieder, Jodler und Tanzlmusik, die ohne technische Verstärkung dargeboten werden.  Ein besonderes Merkmal dieses Abends ist das Ausseer „Paschen“, ein rhythmischer Klatschbrauch, der tief in der regionalen Identität verwurzelt ist und die musikalische Darbietung ergänzt. Die Orte Altaussee, Bad Aussee, Bad Mitterndorf und Grundlsee nutzen diesen Rahmen zudem, um ihr kulinarisches und traditionelles Profil für das beginnende Frühjahr zu präsentieren. Nach dem Auftakt im heimischen Umfeld verlagert die Region ihre Präsenz vom 8. bis 12. April 2026 in die Bundeshauptstadt zum Steiermark-Frühling auf den Wiener Rathausplatz. Unter der Leitung von Geschäftsführerin Pamela Binder präsentieren lokale Gastgeber und die amtierenden Narzissenhoheiten das touristische Angebot der Erlebnisregion. Der Fokus liegt dabei auf einer Verbindung von regionaler Kulinarik und gelebtem Handwerk. Vertreten sind unter anderem Institutionen wie die Salzwelten, das Narzissen Vital Resort sowie Holzkunst-Handwerker. Musikalische Einlagen regionaler Gruppen und Auftritte der Volkstanzgruppe Altaussee sorgen für die typische Atmosphäre des Salzkammerguts im Herzen Wiens. Ein wesentlicher Bestandteil der Präsentation in Wien ist das mobile Kochstudio, bei dem namhafte Köche der Region ihr Handwerk zeigen. Am Sonntag wird Haubenkoch Dominik Utassy von der Geiger Alm erwartet, unterstützt von Kollegen des Hotels Erzherzog Johann und des Mondi Resorts Grundlsee am Freitag. Diese kulinarischen Vorführungen dienen dazu, die gehobene Gastronomie des Ausseerlandes einem überregionalen Publikum zugänglich zu machen.

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Führungswechsel bei der Austrian Business Travel Association

Bei der turnusmäßigen Generalversammlung der Austrian Business Travel Association (ABTA) im Motel One & Flemings Hotel Wien-Stadthalle wurde eine umfassende Neuausrichtung des Vorstands beschlossen. Angela Lille, Head of HR-Systems und Travel Management bei der Erste Group, wurde zur neuen Präsidentin des Verbandes gewählt. Sie übernimmt das Amt von Roman Neumeister, der dem Präsidium künftig als Vizepräsident erhalten bleibt. In ihrer Antrittsrede betonte Lille die Bedeutung starker Netzwerke in Zeiten disruptiver Marktveränderungen und skizzierte ihre Vision eines mutigen, vernetzten Verbandes, der die Marktentwicklungen im Geschäftsreisesektor aktiv mitgestaltet. Der personelle Umbruch markiert das Ende einer Ära, da langjährige Funktionäre wie Vizepräsidentin Sabine Toplak und Generalsekretär Peter Tolinger ihre Ämter niederlegten, um sich verstärkt ihren beruflichen Hauptaufgaben zu widmen. Als Anerkennung für ihre Verdienste wurden beide zu Ehrenmitgliedern ernannt. Neben der Bestätigung des neuen Präsidiums wurden Michael Glück, Kirsten Hauft-Tulic, Alexander Klöckler und Bettina Scheriau als neue Vorstandsmitglieder offiziell in ihre Funktionen berufen. Die finanzielle Basis für die kommende Periode wurde durch die Präsentation des Rechnungsabschlusses 2024/2025 sowie des Budgets für 2026 durch Kassierin Monika Milde gelegt. Ein zentraler Fokus für das laufende Geschäftsjahr liegt auf der Organisation der GBTA + VDR + ABTA Conference in Wien. Dieses Großereignis gilt als der wichtigste Branchentreffpunkt für das Geschäftsreisemanagement in Europa im Jahr 2026. Der Verband zielt darauf ab, durch regionale und internationale Vernetzung den Wissensaustausch zwischen Unternehmen zu fördern. Ergänzt wurde die Versammlung durch eine Keynote des Extremsportlers Matthias Stelzmüller, der Parallelen zwischen akribischer Reiseplanung und sportlichen Höchstleistungen zog, was den Mitgliedern neue Impulse

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Dortmund: Wizz Air eröffnet neue Direktverbindung nach Bratislava

Der Dortmund Airport hat sein Flugangebot in Richtung Osteuropa weiter ausgebaut und am heutigen Dienstag die neue Direktverbindung in die slowakische Hauptstadt Bratislava offiziell eingeweiht. Die Fluggesellschaft Wizz Air bedient die Strecke ab sofort dreimal wöchentlich an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag. Zur feierlichen Begrüßung des Erstfluges auf dem Vorfeld waren neben der Flughafengeschäftsführung auch Klaus Wegener, Honorarkonsul der Slowakischen Republik, anwesend. Die Flugzeit zwischen dem Ruhrgebiet und der slowakischen Metropole beträgt rund 90 Minuten, was Bratislava zu einem schnell erreichbaren Ziel für Kurzreisen und geschäftliche Termine macht. Die neue Route zielt auf eine breite Zielgruppe ab, die weit über den klassischen Städtetourismus hinausgeht. Nach Angaben des Honorarkonsuls leben derzeit etwa 7.000 slowakische Staatsbürger in Nordrhein-Westfalen, für die die Verbindung eine wesentliche Erleichterung für Heimatbesuche darstellt. Zudem wird ein signifikanter Besucherstrom für das Jahr 2026 erwartet, wenn die nahegelegene Stadt Trenčín den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt trägt. Bratislava selbst fungiert aufgrund seiner geografischen Lage im Dreiländereck zwischen der Slowakei, Österreich und Ungarn als wichtiger Verkehrsknotenpunkt, von dem aus auch Wien und Budapest in kurzer Zeit erreicht werden können. Flughafenchef Ludger van Bebber wertet den Erstflug als strategischen Erfolg zur Festigung der Marktposition Dortmunds als wichtigstes Drehkreuz für Osteuropa-Verbindungen in der Region. Die Nachfrage im Segment der Punkt-zu-Punkt-Verbindungen nach Mittel- und Osteuropa sei in den vergangenen Jahren sowohl bei Geschäftsreisenden als auch bei Privaturlaubern kontinuierlich gewachsen. Wizz Air setzt auf dieser Strecke moderne Maschinen der Airbus-A320-Familie ein, um eine effiziente Auslastung zu gewährleisten. Die Erweiterung des Flugplans stärkt die wirtschaftliche

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Lufthansa Technik sichert sich Großauftrag der chinesischen Juneyao Group

Lufthansa Technik und die chinesische Juneyao Group haben eine exklusive und langfristige Partnerschaft zur Instandhaltung von Flugzeugtriebwerken vereinbart. Dieser Vertrag markiert das bisher größte Engagement des deutschen Instandhaltungsspezialisten im Bereich technischer Triebwerksservices auf dem chinesischen Markt. Die Vereinbarung umfasst mehr als 40 Instandhaltungsereignisse für die CFM56-Triebwerke der Juneyao Air sowie der Low-Cost-Tochter 9 Air. Das Leistungsspektrum erstreckt sich von der vollständigen Triebwerksüberholung über die kontinuierliche Zustandsüberwachung bis hin zur technischen Beratung, um die maximale Einsatzbereitschaft der chinesischen Flotten sicherzustellen. Die technischen Arbeiten an den Triebwerkstypen CFM56-5B und CFM56-7B werden primär am Hauptsitz von Lufthansa Technik in Hamburg durchgeführt. Damit vertieft die Juneyao Group eine bereits über zehn Jahre bestehende Geschäftsbeziehung, die zuvor auf Komponentenwartung und mobile Triebwerksservices begrenzt war. Der Vorstandsvorsitzende der Juneyao Group, Junjin Wang, betonte die Notwendigkeit eines erfahrenen Partners, um die Stabilität der Flugabläufe insbesondere während der saisonalen Hauptreisezeiten zu gewährleisten. Für Lufthansa Technik stellt dieser Meilenstein eine signifikante Stärkung der Marktposition in der Region Asien-Pazifik dar, in der das Unternehmen bereits über 22.000 Mitarbeiter beschäftigt. Branchenexperten werten diesen Abschluss als wichtiges Signal für den chinesischen Luftfahrtmarkt, der nach einer Phase der Konsolidierung wieder ein dynamisches Wachstum verzeichnet. Die Juneyao Group verfolgt eine Zwei-Marken-Strategie mit der Full-Service-Fluggesellschaft Juneyao Air in Shanghai und dem Billigflieger 9 Air in Guangzhou. Durch die Auslagerung der komplexen Triebwerksinstandhaltung an einen international zertifizierten Dienstleister sichert sich die Gruppe technisches Know-how auf höchstem Niveau, ohne eigene Kapazitäten in diesem spezialisierten Segment massiv ausbauen zu müssen. Die Zusammenarbeit ist auf mehrere Jahre ausgelegt und

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Rekordergebnis für Air Baltic im Februar 2026 bei steigender Kapazität

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic setzt ihren Wachstumskurs im ersten Quartal 2026 fort und verzeichnete im Februar mit 312.200 beförderten Fluggästen das beste Februar-Ergebnis ihrer Unternehmensgeschichte. Dies entspricht einer Steigerung von 8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Parallel dazu weitete die Fluggesellschaft ihr operatives Angebot aus und führte insgesamt 3.114 Flüge durch, was einem Plus von 6,8 % entspricht. In den ersten zwei Monaten des laufenden Jahres summierte sich die Passagierzahl damit auf 644.300 Reisende. Diese positive Bilanz folgt auf ein bereits erfolgreiches Geschäftsjahr 2025, in dem die Airline mit 5,2 Millionen Passagieren einen historischen Jahresrekord aufstellte. Trotz der Rekordzahlen bei den absoluten Passagiermengen sank die prozentuale Auslastung der Flugzeuge im Februar 2026 leicht auf 75,8 %. Dieser Rückgang um 1,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr resultiert vor allem aus der deutlichen Kapazitätserweiterung. Da Air Baltic mehr Sitzplätze anbot, als der Markt in der traditionell nachfrageschwächeren Nebensaison unmittelbar absorbieren konnte, wuchs die Passagiernachfrage langsamer als das bereitgestellte Flugangebot. Dennoch festigt das Unternehmen mit der Strategie der Kapazitätsausweitung seine Marktposition in der baltischen Region und sichert die notwendige Infrastruktur für die Anbindung an über 80 internationale Destinationen. Die Entwicklung ist eng verknüpft mit der Flottenstrategie der Airline, die konsequent auf den Airbus A220-300 setzt. Als einer der weltweit größten Betreiber dieses Typs profitiert Air Baltic von der Effizienz und Reichweite der Maschinen, was die Erschließung neuer Märkte in Europa und im Nahen Osten ermöglichte. Branchenbeobachter verweisen zudem auf die strategische Bedeutung der Fluggesellschaft für die baltischen Staaten, da sie als wichtigster Mobilitätsdienstleister

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Effizienzsteigerung im Luftverkehr durch integriertes Flughafenmanagement

Die Leistungsfähigkeit moderner Großflughäfen wird heute weniger durch den physischen Ausbau von Startbahnen oder Terminals bestimmt als vielmehr durch die intelligente Koordination komplexer Betriebsabläufe. Ein aktuelles Whitepaper des Technologiedienstleisters SITA verdeutlicht, dass fragmentierte Entscheidungsprozesse zwischen verschiedenen Abteilungen und Systemen den eigentlichen operativen Engpass darstellen.  Angesichts weltweit steigender Passagierzahlen stoßen isolierte Optimierungsversuche einzelner Bereiche wie Check-in oder Sicherheitskontrolle an ihre Grenzen. Stattdessen rückt der Ansatz des Total Airport Management in den Fokus, bei dem Daten, Teams und externe Partner in Echtzeit vernetzt werden, um verborgene Infrastrukturkapazitäten zu erschließen und die Pünktlichkeit signifikant zu erhöhen. In der praktischen Umsetzung zeigt sich dieser Trend bereits am Flughafen Abu Dhabi, wo eine zentrale Datenplattform Fluggesellschaften, Bodenabfertiger, Flugsicherung und Behörden miteinander verbindet. Diese Form der Kooperation basiert auf dem Konzept des Airport Collaborative Decision Making (A-CDM), das von internationalen Dachverbänden wie IATA und ICAO unterstützt wird. Ziel ist es, ein gemeinsames Lagebild zu schaffen, das durch prädiktive Analysen gestützt wird. So können operative Störungen frühzeitig erkannt und abgemildert werden, bevor sie sich kaskadenartig auf das gesamte Flughafen-Ökosystem auswirken. Laut aktuellen Branchenberichten waren im ersten Halbjahr 2025 fast 25 % der Passagiere weltweit von Verspätungen betroffen, was die Dringlichkeit vorausschauender Koordinationsmodelle unterstreicht. Die Transformation hin zum intelligenten Flughafenmanagement muss dabei technologisch so gestaltet sein, dass sie mit dem laufenden Betrieb kompatibel bleibt. Anstatt bestehende Systeme kostspielig zu ersetzen, setzen moderne Lösungen darauf, vorhandene Betriebsdaten in einer gemeinsamen Quelle zusammenzuführen. Mithilfe von Optimierungstools werden den Verantwortlichen konkrete Maßnahmen für eine effizientere Ressourcenzuweisung empfohlen. Nathalie Altwegg von SITA

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Lufthansa unterbreitet Gewerkschaft Angebot zur Umstrukturierung der Pilotenversorgung

Im festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und der Vereinigung Cockpit (VC) hat die Konzernführung einen neuen Vorstoß zur Reform der Alters- und Übergangsversorgung unternommen. Das Unternehmen schlägt vor, das bisherige System der Übergangsversorgung (ÜV) – welche die Zeit zwischen dem Ende der aktiven Flugtätigkeit und dem Eintritt in die gesetzliche Rente überbrückt – vollständig in die betriebliche Altersvorsorge (bAV) zu integrieren. Laut Lufthansa-Management orientiere man sich damit an internationalen Wettbewerbern wie KLM oder British Airways, die bereits über solche integrierten Versorgungssysteme verfügen. Die Airline signalisiert Verhandlungsbereitschaft, dieses von der Gewerkschaft in der Vergangenheit oft als Vorbild genannte Modell nun auch für das Cockpitpersonal von Lufthansa Classic und Lufthansa Cargo umzusetzen. Ein zentrales Argument der Lufthansa für diesen Systemwechsel ist die Flexibilisierung der individuellen Lebensplanung. Das derzeitige Modell der Übergangsversorgung bringt den Nachteil mit sich, dass Ansprüche verfallen können, wenn Piloten aufgrund ihrer Karriereplanung bis zur gesetzlichen Altersgrenze im Dienst bleiben. Durch eine Überführung der Mittel in die betriebliche Altersvorsorge könnten die Rentenansprüche rechnerisch um bis zu 50 Prozent aufgewertet werden. Das Unternehmen betont dabei, dass diese Umstellung kostenneutral für den Konzern erfolgen soll, während sie für die Beschäftigten eine substanzielle Verbesserung der späteren Altersbezüge darstellt. Ähnliche Modelle wurden in der Vergangenheit bereits erfolgreich für das Kabinenpersonal implementiert, was nun als Blaupause für die Piloten dienen soll. Um die Akzeptanz innerhalb der Belegschaft zu sichern, sieht das Angebot der Lufthansa umfassende Vertrauensschutzregelungen vor. Piloten, die kurz vor dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst stehen, sollen weiterhin auf die bestehenden Zusagen der

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Niederösterreichisches Familienunternehmen als weltweiter Spitzenhändler für Robinson Helicopter ausgezeichnet

Das in Kilb ansässige Unternehmen P & B Helitrade hat auf der internationalen Fachmesse Verticon 2026 eine herausragende globale Anerkennung erfahren. Der US-amerikanische Hersteller Robinson Helicopter Company verlieh dem niederösterreichischen Betrieb die höchste Auszeichnung der Kategorie „Diamond“. Damit gehört P & B Helitrade zu einem exklusiven Kreis von nur 15 Händlern weltweit, die diesen Status bei insgesamt 95 Vertriebspartnern erreichen konnten. Besonders hervorzuheben ist der zusätzlich verliehene „Voice of the Customer Award“, der auf einer umfassenden Kundenbefragung des Jahres 2025 basiert. In dieser Erhebung erzielte das Team um Wolfgang und David Pitterle das international beste Resultat, was die Gemeinde Kilb zu einem zentralen Fixpunkt in der globalen Hubschrauberbranche macht. Die Zusammenarbeit zwischen dem kalifornischen Marktführer aus Torrance und dem österreichischen Familienunternehmen besteht bereits seit 1992. Der operative Ablauf am Heliport in Kilb folgt dabei einem spezialisierten Prozess: Die Hubschrauber werden im US-Stammwerk gefertigt, zerlegt in Transportkisten nach Niederösterreich geliefert und dort fachgerecht montiert. Nach umfangreichen Testflügen und der behördlichen Zulassung erfolgt die Auslieferung an Kunden weltweit. Neben dem Vertrieb betreibt das Unternehmen die älteste zivile Hubschrauberschule Österreichs, an der bereits zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus dem Sport und der Gesellschaft ihre Pilotenausbildung absolviert haben. Zusätzliche Stützpunkte an den Flughäfen Graz und Linz ergänzen das logistische Netzwerk des Händlers. Die Robinson Helicopter Company, 1973 von Frank Robinson gegründet, gilt als volumenstärkster Hersteller ziviler Leicht-Hubschrauber. Mit dem Modell R22 revolutionierte das Unternehmen bereits in den 1970er-Jahren den Markt. Auf der Verticon 2026 wurden zudem zukunftsweisende Entwicklungen präsentiert: Ab dem Jahr 2030 soll der

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Schweiz verweigert US-Aufklärungsflügen die Überquerung ihres Luftraums

Die Schweizer Regierung hat zwei Überfluggesuche der Vereinigten Staaten von Amerika im Kontext des anhaltenden Iran-Kriegs abgelehnt. Wie der Bundesrat am Montagabend offiziell bekannt gab, betrifft die Verweigerung zwei militärische Aufklärungsflugzeuge der US-Streitkräfte. Die Entscheidung stützt sich auf das strikte Neutralitätsrecht der Eidgenossenschaft, welches Überflüge von Konfliktparteien untersagt, sofern diese in direktem Zusammenhang mit kriegerischen Handlungen stehen. Damit unterstreicht die Schweiz ihre Position als neutraler Akteur in der eskalierenden Krise am Golf und setzt klare Grenzen für die militärische Logistik fremder Mächte über ihrem Staatsgebiet. Trotz der strikten Ablehnung militärischer Überwachungsflüge genehmigten die Schweizer Behörden im selben Zeitraum drei andere US-Gesuche. Dabei handelte es sich um einen Wartungsflug sowie zwei Transportflüge, die nach Prüfung der Regierung zulässigen Zwecken dienten. Gemäß den geltenden Bestimmungen sind Überflüge weiterhin gestattet, wenn sie humanitären oder medizinischen Charakter haben, wie beispielsweise der Transport von Verwundeten. Auch zivile oder logistische Flüge, die nachweislich in keinem operativen Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt stehen, erhalten weiterhin die notwendigen Bewilligungen durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt und das Departement für Verteidigung. Völkerrechtler weisen darauf hin, dass die Schweiz durch diese differenzierte Genehmigungspraxis versucht, den schmalen Grat zwischen ihrer völkerrechtlichen Verpflichtung zur Neutralität und der Zusammenarbeit mit westlichen Partnern zu wahren. Die Ablehnung von Aufklärungsflügen ist dabei von besonderer Bedeutung, da die gewonnenen Daten unmittelbar in die Zielführung oder strategische Planung militärischer Operationen einfließen könnten. In der Vergangenheit hatte die Schweiz bereits während anderer internationaler Konflikte ähnliche Verbote ausgesprochen, um nicht als indirekte Unterstützerin einer Kriegspartei wahrgenommen zu werden. Die USA

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