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Wandel der mallorquinischen Gastronomie: Tradition trifft auf moderne Kochkunst

Mallorca erlebt derzeit eine weitreichende Transformation seiner kulinarischen Identität. Abseits der klassischen Tourismuszentren etabliert sich eine Gastronomieszene, die verstärkt auf die Verbindung von historischer Substanz und innovativer Zubereitung setzt. Besonders im Tramuntana-Gebirge und in Orten wie Caimari zeigt sich dieser Trend in der Aufbereitung regionaler Erzeugnisse. Das dort ansässige Restaurant Ca Na Toneta gilt als Referenzpunkt für eine puristische Küche, die saisonale Ressourcen der Insel in den Fokus rückt. Ergänzt wird diese Entwicklung durch eine technologische Modernisierung der klassischen Tapas-Kultur, bei der traditionelle Gerichte wie Pa amb Oli durch neue Texturen und Präsentationsformen als sogenannte Tasting-Tapas rekultiviert werden. Die Küstenregionen der Insel bewahren unterdessen ihre maritime Prägung, wobei gastronomische Betriebe wie das Ca’s Patró March an der Cala Deià auf die unmittelbare Verarbeitung von tagesfrischem Fang setzen. Historisch betrachtet hat sich die mallorquinische Küche von einer reinen Selbstversorgungsstruktur zu einer differenzierten Dienstleistungsbranche entwickelt. Fachleute weisen darauf hin, dass die Qualität der heimischen Produkte, wie das mallorquinische Olivenöl mit geschützter Ursprungsbezeichnung (DO Oli de Mallorca) oder das Meersalz Flor de Sal d’Es Trenc, die Grundlage für diesen qualitativen Aufstieg bilden. Diese Produkte finden verstärkt Eingang in die gehobene Gastronomie und prägen das Profil der Insel als Ziel für Studien- und Genussreisen. Fluggesellschaften wie Corendon Airlines reagieren auf das veränderte Reiseverhalten mit einer Ausweitung ihrer Kapazitäten im Sommerflugplan 2026. Ab Ende März werden tägliche Verbindungen von Großflughäfen wie Düsseldorf sowie hochfrequente Rotationen ab Hannover und Nürnberg nach Palma de Mallorca angeboten. Diese logistische Anbindung unterstützt den Trend zu kürzeren, spezialisierten Aufenthalten, bei

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Dr. Richard Gruppe setzt erste vollelektrische Reisebusse in Österreich ein

Das österreichische Verkehrsunternehmen Dr. Richard hat als größter privater Busbetreiber im deutschsprachigen Raum die Inbetriebnahme seiner ersten drei vollelektrischen Reisebusse bekannt gegeben. Die Fahrzeuge des Typs Yutong T12E werden an den Standorten Wien und Salzburg stationiert und erweitern den Fuhrpark um eine technologische Komponente für den Gelegenheits- und Mietwagenverkehr. Mit einer Kapazität von jeweils 50 Passagiersitzplätzen sind die Einheiten primär für den Einsatz bei Stadtrundfahrten, Shuttlediensten und Tagesausflügen im regionalen Umkreis vorgesehen. Das Unternehmen nutzt hierfür die bereits bestehende Ladeinfrastruktur auf den eigenen Betriebshöfen, die zuvor für die städtischen Linienbusse und Hop-on-Hop-off-Flotten errichtet wurde. Die technische Ausstattung der neuen Modelle umfasst eine Batteriekapazität von rund 400 Kilowattstunden, was eine operative Reichweite von etwa 380 Kilometern ermöglicht. Geladen werden die Fahrzeuge mit einer Leistung von bis zu 150 Kilowatt, um die Standzeiten zwischen den Einsätzen effizient zu gestalten. Laut Unternehmensführung basierte die Entscheidung für den chinesischen Hersteller Yutong auf umfangreichen Marktanalysen und Testreihen, wobei die Konformität mit europäischen Sicherheitsstandards und die sofortige Verfügbarkeit der Technologie ausschlaggebend waren. Parallel zur Einführung dieser Modelle arbeitet die Gruppe bereits an der Konzeption eines größeren Elektro-Reisebusses, der über 60 Sitzplätze verfügen soll, um auch größere Reisegruppen bedienen zu können. Hintergrund dieser Flottenmodernisierung ist die langfristige Strategie des Familienunternehmens, den Anteil alternativer Antriebsformen im gesamten Streckennetz zu erhöhen. Während im Bereich der Linienbusse bereits 49 Elektrofahrzeuge bei der Tochtergesellschaft Albus in Salzburg im Einsatz sind, stellt der Einsatz im Reisebussegment aufgrund der höheren Anforderungen an Reichweite und Komfort eine Neuerung dar. Die Dr. Richard Gruppe, die

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EU-Förderung für modernisierte Bodeninfrastruktur am Flughafen Stuttgart

Der Flughafen Stuttgart treibt die Modernisierung seiner Vorfeldinfrastruktur durch die Teilnahme am EU-geförderten Konsortium AGENDA voran. Das Projekt „Accelerating Green Energy iNfrastructure Deployment in European Airports“ wird von der European Climate, Infrastructure and Environment Executive Agency (CINEA) unterstützt und umfasst ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro am Standort Stuttgart. Ziel der Maßnahmen ist es, die Effizienz des Flugbetriebs am Boden zu steigern und die technischen Voraussetzungen für einen emissionsärmeren Aufenthalt von Verkehrsflugzeugen an den Terminals zu schaffen. Ein zentraler Bestandteil der technischen Aufrüstung ist die Installation eines strombetriebenen Pre-conditioned Air-Systems (PCA). Diese Anlagen ermöglichen es, Flugzeuge während der Standzeit am Gate extern mit klimatisierter Luft zu versorgen. Bisher mussten für die Kühlung oder Heizung der Kabine oft die bordeigenen Hilfstriebwerke (Auxiliary Power Units, APU) betrieben werden. Durch den Einsatz der PCA-Systeme können diese Triebwerke am Boden abgeschaltet werden, was zu einer signifikanten Reduktion des Lärmpegels und des Kerosinverbrauchs führt. Der Flughafen rechnet durch diese Maßnahme mit einer jährlichen Einsparung von rund 1.500 Tonnen CO₂-Emissionen. Neben der Klimatisierungstechnik fließen die Fördermittel in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro in den Ausbau der Energieinfrastruktur. Geplant sind die Errichtung weiterer Solaranlagen sowie der Aufbau von Batteriespeichern auf dem Flughafengelände. Diese Komponenten sollen dazu beitragen, die Stromversorgung für die neuen Bodenanlagen lokal abzusichern. Ulrich Heppe, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH, betont, dass die finanzielle Unterstützung der EU insbesondere in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten den notwendigen Handlungsspielraum für technologische Innovationen schafft. Das Projekt AGENDA ist Teil einer breiteren europäischen Kooperation unter der Koordination

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RegioJet weitet Busverbindungen von Prag über Bratislava an die kroatische Küste aus

Das tschechische Verkehrsunternehmen RegioJet hat den Ticketverkauf für die Sommersaison 2026 gestartet und bedient erneut die hohe Nachfrage nach Reisen an die Adria. Ab Ende Mai werden zwei zentrale Buslinien betrieben, die von Prag über Brünn und Bratislava direkt nach Kroatien führen. Während die südliche Route Ziele wie Zadar, Šibenik und Split ansteuert, bedient die zweite Linie die nördliche Kvarner-Bucht mit Stopps in Rijeka und Crikvenica. Die Ticketpreise für diese internationalen Verbindungen beginnen bei 899 CZK, was etwa 35,90 Euro entspricht, und zielen auf Reisende ab, die eine kostengünstige Alternative zum Individualverkehr suchen. Der Betrieb der Linien ist gestaffelt konzipiert: Die Verbindung in den Süden startet am 29. Mai zunächst dreimal wöchentlich, bevor sie ab dem 12. Juni auf einen täglichen Rhythmus umgestellt wird. Die Route nach Rijeka wird hingegen durchgehend dreimal pro Woche bedient. Branchenanalysen zeigen, dass RegioJet mit diesem Angebot verstärkt auf den Wegfall der früher betriebenen saisonalen Nachtzüge nach Kroatien reagiert. Da die Eisenbahninfrastruktur in Slowenien und Kroatien aufgrund von Baustellen oft unzuverlässig war, setzt das Unternehmen nun voll auf die Flexibilität von Fernbussen, um die Reisezeiten stabil zu halten und die kroatischen Urlaubszentren bis Ende September verlässlich anzubinden. Zum Einsatz kommen moderne Doppeldeckerbusse des Typs Setra der Modellreihe S 531 DT, die in der „Fun & Relax“-Konfiguration betrieben werden. Diese Fahrzeuge zeichnen sich durch eine spezielle 2+1-Bestuhlung im Oberdeck aus, die den Fahrgästen deutlich mehr Bewegungsfreiheit bietet als herkömmliche Reisebusse. Zur technischen Standardausstattung gehören neben verstellbaren Sitzen auch individuelle Multimediasysteme, WLAN sowie Strom- und USB-Anschlüsse an

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Archäologische Schätze der Iberer erstmals in Österreich zu sehen

Das MAMUZ Museum Mistelbach präsentiert ab dem 14. März 2026 die umfassende Ausstellung „Die geheimnisvolle Welt der Iberer“. In einer großangelegten Kooperation mit dem Museu d’Arqueologia de Catalunya und dem Antikenmuseum Basel werden rund 300 Originalexponate gezeigt, die die antike Kultur der Iberischen Halbinsel beleuchten. Die Schau konzentriert sich auf die Zeitspanne vom 6. bis zum 1. Jahrhundert vor Christus und markiert die erste wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Thematik im österreichischen Museumsraum. Die Exponate dokumentieren die gesellschaftliche Struktur, das Handwerk und die religiösen Riten einer Zivilisation, die maßgeblich durch den Handel im Mittelmeerraum geprägt wurde. Im Zentrum der Ausstellung stehen bedeutende Fundkomplexe wie der Silberschatz von Tivissa, der als einer der wertvollsten Belege iberischer Metallkunst gilt. Neben kunstvoll verzierten Bechern und Schalen geben Votivstatuetten aus Bronze Einblick in die Glaubenswelt der Adoranten und Krieger. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Schau der sozialen Rolle der Frau und der Kriegerkultur. Dies wird unter anderem durch detailgetreue Repliken berühmter Skulpturen wie der „Dama de Elche“ sowie durch archäologische Befunde zur Bestattungskultur verdeutlicht. Letztere umfasst auch makabere Funde wie Schädel mit eingeschlagenen Nägeln, die auf spezifische rituelle Praktiken der Eisenzeit hindeuten. Die Iberer waren bekannt für ihre technologische Versiertheit, insbesondere in der Eisenverarbeitung und der Herstellung von Keramik. Die Ausstellung illustriert die Entwicklung von der eigenständigen Stammeskultur bis hin zur schrittweisen Integration in das Römische Reich nach den Punischen Kriegen. Historische Quellen belegen, dass die Iberer als geschätzte Söldner in den antiken Großkonflikten dienten und über ein komplexes Schriftsystem verfügten, das bis heute nicht vollständig entziffert

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Hohe Einsatzfrequenz der ÖAMTC-Flugrettung während der Semesterferien

Die ÖAMTC-Flugrettung zieht eine Bilanz über die diesjährigen Semesterferien, die erneut als eine der einsatzreichsten Perioden des Jahres verbucht wurden. Zwischen dem 31. Jänner und dem 22. Februar 2026 absolvierten die Christophorus-Crews insgesamt 1.605 Einsätze, was einem Durchschnitt von rund 70 Alarmierungen pro Tag entspricht. Neben den 18 ganzjährigen Standorten waren vier zusätzliche Winterstützpunkte in Patergassen, Sölden, Hintertux und Zell am See in Betrieb, um das erhöhte Aufkommen im alpinen Raum abzufedern. Die zusätzliche Kapazität der Alpin-Hubschrauber trug mit 299 Starts wesentlich zur Entlastung des Systems bei, insbesondere in den touristischen Hotspots Westösterreichs. Ein signifikanter Teil des Einsatzgeschehens entfiel mit 609 Flügen direkt auf Unfälle im Wintersport. Die medizinische Versorgung konzentrierte sich dabei vor allem auf verletzte Skifahrer, von denen 554 in umliegende Krankenhäuser transportiert wurden, gefolgt von Snowboardern und Skitourengehern. Regional kristallisierte sich Tirol mit 442 Alarmierungen als Schwerpunktland heraus. Der Stützpunkt Christophorus 4 in Kitzbühel verzeichnete mit 116 Einsätzen die höchste Frequenz, dicht gefolgt vom Salzburger Hubschrauber C6. Als intensivster Tag der Saison ging der 8. Februar 2026 in die Statistik ein, an dem die Teams landesweit 90-mal zu lebensrettenden Einsätzen abhoben. Die Finanzierung dieser Luftrettungseinsätze unterliegt im alpinen Bereich besonderen Regelungen. Während internistische Notfälle meist durch die Sozialversicherung abgedeckt sind, werden Einsätze nach Freizeitunfällen im Gebirge direkt mit den Verunfallten verrechnet. Laut ÖAMTC verfügen jedoch über 90 Prozent der Betroffenen über privaten Versicherungsschutz oder Mitgliedschaften in Vereinen und Verbänden, die diese Kosten übernehmen. Technisch gesehen erfordern solche Einsätze oft anspruchsvolle Flugmanöver, wie Taubergungen in steilem Gelände, was

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Spanische Behörden sanktionieren eDreams wegen irreführender Praktiken

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat aktuelle Entscheidungen spanischer Verbraucherschutzbehörden gegen das Online-Reisebüro (OTA) eDreams begrüßt. Jüngst bestätigte die Verbraucherschutzbehörde von Kastilien und León Sanktionen gegen das Unternehmen aufgrund von Verstößen gegen das Verbraucherrecht. Dieser Schritt folgt auf ähnliche Maßnahmen in anderen spanischen Regionen, darunter Madrid. Dort wurde eDreams bereits für diverse Verstöße bestraft, die über die Jahre 2023, 2024 und 2025 hinweg auf der Webseite des Portals begangen wurden. Ryanair sieht darin eine Bestätigung ihrer langjährigen Kritik an den Geschäftspraktiken nicht autorisierter Reiseportale. Die rechtlichen Auseinandersetzungen weiten sich zudem auf europäischer Ebene aus. In Deutschland hat das Landgericht Hamburg wiederholt festgestellt, dass die Preisdarstellungen von eDreams irreführend sind. Besonders schwer wiegt zudem eine Entscheidung der italienischen Wettbewerbsbehörde (AGCM) vom 4. Februar. Diese verhängte ein Bußgeld in Höhe von neun Millionen Euro gegen eDreams wegen unlauterer Geschäftspraktiken im Zusammenhang mit dem Abonnement-Dienst „Prime“. Die Behörde bezeichnete die Praktiken als täuschend und manipulativ, da Abonnenten in vielen Fällen sogar höhere Preise angezeigt bekamen als Nicht-Mitglieder. Interne Dokumente des Portals deuteten zudem auf den Einsatz psychologischer Tricks hin, um die Abo-Zahlen zu steigern. Ryanair-Marketingchef Dara Brady kritisierte in diesem Zusammenhang die Untätigkeit des spanischen Verbraucherschutzministers Pablo Bustinduy und forderte die europäischen Regierungen zu einem entschlosseneren Handeln auf. Ziel müsse eine vollständige Preistransparenz bei allen Online-Reisevermittlern sein, um die Verbraucher vor versteckten Gebühren und manipulativen Preisschildern zu schützen. Ryanair hat in der Vergangenheit bereits mehrere Vereinbarungen mit sogenannten „Approved OTAs“ geschlossen, die sich zu transparenten Preisen ohne Aufschläge verpflichtet haben, während das Verhältnis zu

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Regionalflugprojekt Vini startet operativen Testbetrieb am Flughafen Mannheim

Die Regionalfluginitiative Vini hat am City-Airport Mannheim ihre groß angelegte Testflugwoche begonnen und verzeichnet bereits zum Auftakt eine überdurchschnittliche Auslastung. Das Projekt, das in Kooperation mit der Technologieplattform Flyv durchgeführt wird, konzentriert sich auf die direkte Anbindung der Metropolregion Rhein-Neckar an die Wirtschaftszentren Berlin und Hamburg. Durch das Angebot von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen entfallen für Geschäftsreisende die zeitintensiven Umwege über große Drehkreuze wie Frankfurt oder Stuttgart. Die Flüge werden mit kleineren Regionalflugzeugen durchgeführt, die speziell auf die kurzen Start- und Landebahnen des Mannheimer Flughafens ausgelegt sind und eine effiziente Abwicklung mit minimalen Bodenzeiten ermöglichen. Ein Kernelement dieses Praxistests ist die Steuerung durch die KI-Plattform Flyv AI. Diese Software wertet reale Buchungsdaten in Echtzeit aus, um die Flugplanung dynamisch an die tatsächliche Nachfrage anzupassen. Ziel der Initiatoren um Tomislav Lang ist es, ein wirtschaftlich tragfähiges System zu etablieren, das die Flexibilität des Individualverkehrs mit der Geschwindigkeit des Luftverkehrs verbindet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Linienflügen mit starren Flugplänen erlaubt dieser technologische Ansatz eine bedarfsgerechte Kapazitätssteuerung, was insbesondere für Unternehmen in der Region eine signifikante Zeitersparnis im Reisealltag verspricht. Zusätzliche Marktbeobachtungen unterstreichen die strategische Bedeutung des Standorts Mannheim für den regionalen Luftverkehr. Während große Verkehrsflughäfen zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen und mit langen Abfertigungszeiten kämpfen, bieten Regionalflughäfen eine unmittelbare Nähe zu Industrie- und Dienstleistungszentren. Das Projekt Vini nutzt diese Standortvorteile, um die Rolle kleinerer Verkehrslandeplätze im nationalen Netz zu stärken. Die aktuelle Testphase dient dazu, belastbare Daten über Passagierströme und Betriebskosten zu sammeln, um darauf aufbauend ein dauerhaftes Flugangebot für den Geschäftsreiseverkehr zu entwickeln. Branchenexperten

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Turkish Airlines verteidigt europäischen Spitzenplatz bei Bordunterhaltung

Turkish Airlines hat bei den Apex Official Airline Ratings 2026 zum vierten Mal in Folge die Auszeichnung „Best in Entertainment“ für den europäischen Raum erhalten. Die Vergabe dieses Preises basiert auf einer umfassenden Datenerhebung der Airline Passenger Experience Association, bei der über eine Million Flüge von mehr als 600 Fluggesellschaften weltweit durch Passagiere bewertet wurden. Das Ergebnis stützt sich auf neutrales und unabhängig verifiziertes Feedback, das über die Reisemanagement-Plattformen TripIt und Concur erhoben wurde. Die Bewertung umfasst dabei eine Fünf-Sterne-Skala in den Kernbereichen Sitzkomfort, Service, Verpflegung, WLAN und Unterhaltungsangebot. Zusätzliche Marktanalysen und Branchendaten verdeutlichen die technologischen Investitionen, die hinter diesem Erfolg stehen. Turkish Airlines setzt in ihrer Flotte, insbesondere in den Langstreckenflugzeugen vom Typ Airbus A350 und Boeing 787-9 Dreamliner, auf das System „Planet“. Dieses bietet Zugriff auf tausende Stunden an Inhalten, darunter eine der umfangreichsten Sammlungen an internationalen Filmen, Live-TV-Kanälen und Musik. Besonders hervorzuheben ist die Integration lokaler Inhalte aus den Zielgebieten des globalen Streckennetzes, das mittlerweile über 340 Ziele weltweit umfasst. Das System wird durch eine moderne Benutzeroberfläche unterstützt, die eine intuitive Steuerung über hochauflösende Touchscreens ermöglicht. Die Strategie der Fluggesellschaft zielt darauf ab, das Passagiererlebnis durch digitale Innovationen weiter zu differenzieren. Neben dem reinen Unterhaltungsprogramm hat das Unternehmen massiv in die Konnektivität an Bord investiert. Ziel ist die flächendeckende Bereitstellung von kostenlosem und schnellem WLAN für alle Passagierklassen. In Kombination mit ergonomischen Kabinendesigns und einem vielfach prämierten Catering-Konzept versucht die Airline, sich im Wettbewerb der globalen Drehkreuze gegen die Konkurrenz aus der Golfregion zu behaupten. Die Konsistenz

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Führungswechsel bei der Reederei Tallink Grupp: CEO Paavo Nõgene tritt zurück

Die estnische Reederei AS Tallink Grupp steht vor einer personellen Neuausrichtung an der Unternehmensspitze. Wie der Konzern offiziell bekannt gab, wird der langjährige Vorstandsvorsitzende Paavo Nõgene sein Amt im kommenden Frühjahr niederlegen. Sein letzter Arbeitstag wurde auf den 22. Mai 2026 terminiert. Nõgene leitete das führende Fährschifffahrtsunternehmen im Ostseeraum über acht Jahre hinweg und steuerte es durch eine Phase massiver externer Herausforderungen. Der Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Enn Pant hat bereits den Prozess zur Nachfolgersuche eingeleitet, um die Kontinuität des operativen Geschäfts und der strategischen Entwicklung zu gewährleisten. Zusätzliche Wirtschaftsdaten verdeutlichen die Tragweite dieser Entscheidung: Unter der Ägide von Nõgene musste Tallink die tiefgreifenden Auswirkungen der globalen Pandemie bewältigen, die den Passagierverkehr zeitweise fast vollständig zum Erliegen brachten. Hinzu kamen die wirtschaftlichen Verwerfungen infolge regionaler Konflikte und die daraus resultierende Inflation, die insbesondere die Treibstoffkosten und das Konsumverhalten im Baltikum sowie in Skandinavien beeinflussten. Trotz dieser Hürden gelang es dem Management, die Marktposition der Marken Tallink und Silja Line zu festigen. Die Flotte, die unter anderem Routen zwischen Tallinn, Helsinki und Stockholm bedient, wurde während seiner Amtszeit teilweise modernisiert und an die veränderten Marktbedingungen angepasst. Paavo Nõgene begründete seinen Rückzug mit der Notwendigkeit frischer Impulse für die zukünftige Unternehmensentwicklung. Nach der Bewältigung der akuten Krisenjahre sei das Unternehmen nun in einer stabilen Verfassung, die eine geordnete Übergabe des Staffelstabs ermögliche. Tallink beschäftigt derzeit knapp fünftausend Mitarbeiter und gilt als einer der wichtigsten Arbeitgeber und Infrastrukturdienstleister in Estland. Die finanzielle Performance des Konzerns hat sich zuletzt stabilisiert, wobei insbesondere das

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