Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Flottenerweiterung im Luxussegment: Crystal bestellt drittes Kreuzfahrtschiff bei Fincantieri

Die zur A&K Travel Group gehörende Kreuzfahrtreederei Crystal hat eine im Jahr 2024 vereinbarte Option für einen Schiffsneubau in eine feste Bestellung umgewandelt. Das Schiff soll von der italienischen Werft Fincantieri gebaut und im Jahr 2034 ausgeliefert werden. Bei dem Vorhaben handelt es sich um das dritte Bauprojekt einer einheitlichen Serie. Das erste Schiff dieser Reihe, die „Crystal Grace“, entsteht derzeit auf der Werft in Marghera und soll 2028 in Dienst gestellt werden, gefolgt von einem zweiten Bau im Mai 2031. Die Schiffe dieser Baureihe sind mit einer Vermessung von etwa 62.000 Bruttoraumzahl geplant und für eine Kapazität von bis zu 650 Passagieren bei Doppelbelegung ausgelegt. Das Raumkonzept sieht ausschließlich Balkonsuiten vor, die auch für Alleinreisende angeboten werden. Gestaltungselemente wie ein durchgehendes Promenadendeck orientieren sich an den bestehenden Einheiten der Flotte, der „Crystal Serenity“ und der „Crystal Symphony“. Nach der Übernahme der Markenrechte durch die A&K Travel Group im Jahr 2022 stellt diese Auftragsvergabe den langfristigen Ausbau des Flottenangebots im gehobenen Preissegment dar. Für die italienische Werftengruppe Fincantieri sichert der Festauftrag die Auslastung der Standorte über das laufende Jahrzehnt hinaus. Die Werft verzeichnet im Segment der kleineren und mittleren Luxuskreuzfahrtschiffe weiterhin eine stabile Auftragsentwicklung. Branchenanalysten sehen in der Festbestellung zudem den Versuch der Muttergesellschaft A&K Travel Group, die Marktposition der Marke Crystal nach der Insolvenz des früheren Eigentümers Genting Hong Kong im Jahr 2022 schrittweise wieder zu festigen und Marktanteile gegenüber Mitbewerbern im Segment kleinerer Schiffseinheiten aufzubauen. Kritische Marktbeobachter verweisen jedoch auf die Risiken von sehr langen Lieferfristen in der

weiterlesen »

Astronomisches Ereignis über Wien: Donauturm bereitet sich auf partielle Sonnenfinsternis vor

Am Mittwoch, dem 12. August 2026, kommt es über Österreich zu einer partiellen Sonnenfinsternis. In Wien beginnt die Verdeckung der Sonnenscheibe durch den Mond um 19:22 Uhr und erreicht ihr Maximum gegen 20:13 Uhr, unmittelbar vor dem Sonnenuntergang um 20:14 Uhr. Da die Sonne zu diesem Zeitpunkt bereits sehr tief über dem westlichen Horizont steht, ist für die Wahrnehmung des Phänomens eine freie Sicht nach Westen sowie ein erhöhter Standort erforderlich. Es handelt sich um den ausgeprägtesten Grad einer Sonnenfinsternis über Österreich seit dem Jahr 1999. Der Donauturm in Wien stellt für die Beobachtung eine der höchstgelegenen Möglichkeiten im Stadtgebiet dar. Auf den Aussichtsterrassen sowie im Café und Restaurant in Höhen von 150 bis 170 Metern wird Besuchern der Blick Richtung Westen ermöglicht. Wie Geschäftsführer Roman Bauer mitteilte, stellt der Betreiber ab 19:00 Uhr kostenlose Augenschutzbrillen bereit, solange der Vorrat reicht. Es gelten die gewohnten Eintrittspreise und Öffnungszeiten. Der 1964 erbaute und 252 Meter hohe Turm steht seit 2001 unter Denkmalschutz und gehört nach einer Umstrukturierung im Jahr 2020 anteilig der städtischen Wien Holding. Die kurz bevorstehende Sonnenfinsternis fällt zeitlich mit der Hauptreisezeit zusammen, was zu einer verstärkten Auslastung bekannter Aussichtspunkte in der Bundeshauptstadt führt. Astronomische Fachgesellschaften weisen darauf hin, dass die Beobachtung der Sonne ohne zertifizierte Schutzbrillen auch bei tiefstehendem Gestirn zu bleibenden Augenschäden führen kann. Daher wird die rechtzeitige Sicherung geeigneter Sehhilfen empfohlen, da die Sichtbarkeit auf wenige Minuten vor dem Untergang beschränkt bleibt.

weiterlesen »

Digitalisierung der Einreiseverfahren: Ägypten startet Testphase für elektronisches Visum bei der Ankunft

Das ägyptische Tourismus- und Antiquitätenministerium hat gemeinsam mit dem Innenministerium und dem Ministerium für Zivilluftfahrt eine grundlegende Umstellung der Einreiseformalitäten eingeleitet. Seit dem 1. August läuft am internationalen Flughafen Kairo eine erste Testphase zur Ersetzung der bisherigen physischen Visamarken durch ein digitales System mit QR-Code. Das Pilotprojekt umfasst die Terminals 1, 2 und 3 sowie das Seasonal Terminal des Hauptstadtflughafens. Einreisende, die Anspruch auf ein Visum bei der Ankunft haben, sind nun verpflichtet, vor der Passkontrolle einen solchen digitalen Nachweis zu beziehen. Die Beantragung des QR-Codes kann im Vorfeld über ein Online-Portal, über eine offizielle Mobilanwendung oder direkt nach der Landung an neu installierten Selbstbedienungsautomaten in den Ankunftshallen erfolgen. Der zugestellte Code muss den Grenzbehörden digital auf einem mobilen Endgerät oder als Papierausdruck vorgelegt werden. Die Gebühren belaufen sich auf 30 US-Dollar für das Visum zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 6 US-Dollar. Der ausgestellte QR-Code besitzt ab Ausstellung eine Gültigkeit von sieben Tagen; eine Erstattung bei Nichtnutzung ist ausgeschlossen. Um Engpässe während der Einführungsphase zu vermeiden, bleibt der Erwerb an den Bankschaltern im Flughafen vorerst weiterhin möglich, ebenso behalten bereits gekaufte klassische Visamarken vorübergehend ihre Gültigkeit. Für Reiseveranstalter und Gruppenreiseagenturen erfordert die Neuregelung technische Umstellungen im Abrechnungsverfahren. Der Sammelerwerb von QR-Codes für Reisegruppen ist nur über spezielle Bezahlkarten möglich, die von der National Bank of Egypt oder der Banque Misr ausgestellt werden. Das ägyptische Technologieunternehmen CYshield übernimmt die technische Betreuung des Systems vor Ort. Nach Abschluss der zeitlich noch nicht näher definierten Testphase in Kairo ist vorgesehen, das Verfahren schrittweise an

weiterlesen »

Wizz Air eröffnet Basis am Flughafen Palermo

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat am Flughafen Palermo Falcone Borsellino auf Sizilien eine neue Operationsbasis eröffnet. Zur Inbetriebsetzung am 3. August stationierte das Unternehmen zunächst zwei Flugzeuge des Typs Airbus A321neo am Standort. Aufgrund der Buchungsentwicklung kündigte die Fluggesellschaft an, bereits Anfang September ein drittes Flugzeug dauerhaft in Palermo zu stationieren. Mit dieser Kapazitätserhöhung beabsichtigt die Airline, das Flugangebot ab Sizilien auf 18 Verbindungen in 13 Länder auszuweiten und das jährliche Sitzplatzangebot am Standort auf über 1,3 Millionen Plätze zu steigern. Mit der Vergrößerung der Flotte in Palermo erweitert Wizz Air das Streckennetz um direkte Verbindungen nach Rom-Fiumicino, Barcelona, Prag, Marrakesch, Dortmund und Pisa. Durch diese Routen übernimmt die Fluggesellschaft auf einzelnen Strecken wie nach Prag oder Dortmund die Rolle des einzigen Anbieters von Direktflügen. Der Flughafenbetreiber GESAP verspricht sich von dem Schritt eine gestärkte Anbindung der Region an europäische Märkte. Nach Angaben der Fluggesellschaft entstehen durch die Feststationierung der drei Maschinen rund 120 direkte Arbeitsplätze im operativen Flugbetrieb sowie weitere Beschäftigungseffekte im Umfeld der Flughafenlogistik und des regionalen Tourismussektors. Die Eröffnung der Basis in Palermo fügt sich in die Kapazitätsaufstockung von Wizz Air auf dem italienischen Markt ein. Die Fluggesellschaft betreibt im Jahr 2026 insgesamt sieben Basen in Italien, darunter an den Standorten Mailand-Malpensa, Rom-Fiumicino, Neapel, Catania, Turin und Venedig. Für die Sommersaison 2026 erweiterte die Airline ihr Sitzplatzangebot in Italien auf über 20 Millionen Plätze, was einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Ziel dieser Maßnahmen ist der Ausbau des Marktanteils sowohl im italienischen Inlandsverkehr als auch auf

weiterlesen »

Flughafen Kopenhagen verzeichnet Passagierplus im Juli 2026

Der Flughafen Kopenhagen hat im Juli 2026 insgesamt 3,453 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Wie die Betreibergesellschaft mitteilte, machten internationale Fluggäste rund zwei Drittel des Gesamtaufkommens aus, während der verbleibende Teil auf Dänen entfiel, die ins Ausland reisten oder aus dem Urlaub zurückkehrten. Das Wachstum im Sommerreiseverkehr ist vor allem auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Mittelmeerzielen sowie ein steigendes Interesse an Nordeuropa zurückzuführen. Spanien behauptete sich erneut als das meistgefragte Reiseziel ab Kopenhagen. Rund 294.000 Passagiere flogen auf Direktverbindungen zu einer der zwölf angeflogenen spanischen Destinationen, wobei Strecken nach Málaga, Mallorca und Barcelona besonders stark frequentiert waren. Das stärkste relative Wachstum verzeichnete Italien mit einem Plus von elf Prozent auf 263.000 Passagiere. Zusammen mit Griechenland, der Türkei und Frankreich machten diese fünf Mittelmeerländer mit 1,1 Millionen Passagieren rund ein Drittel des gesamten Passagieraufkommens im Juli aus. Ergänzend zum Auslandsreiseverkehr der dänischen Bevölkerung verzeichnete der Flughafen einen leichten Anstieg bei den Einreisen aus Südeuropa. Die Flughafenleitung führt dies unter anderem auf das Phänomen der sogenannten „Coolcations“ zurück, bei denen Reisende aus südeuropäischen Ländern gemäßigten Sommer-Temperaturen in Nordeuropa den Vorzug geben. Dänische Tourismusdaten belegen, dass die Übernachtungszahlen von Besuchern aus Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 um drei Prozent gestiegen sind. Trotz der stabilen Verkehrszahlen stehen europäische Drehkreuze wie Kopenhagen vor operativen Herausforderungen. Das hohe Fluggastaufkommen in den Sommermonaten belastet die Kapazitäten bei der Passagierabfertigung und der Gepäcklogistik. Zudem hängt das weitere Wachstum des Standorts stark

weiterlesen »

Ausbau der Flugverbindungen: Flynas startet Direktflüge zwischen Brüssel und Medina

Die saudi-arabische Low-Cost-Fluggesellschaft Flynas erweitert ihr internationales Streckennetz und wird ab dem 5. Oktober 2026 eine neue Direktverbindung zwischen dem Flughafen Brüssel und der Stadt Medina in Saudi-Arabien anbieten. Nach Angaben der Fluggesellschaft soll die Verbindung zweimal wöchentlich bedient werden. Zielgruppe dieser neuen Route sind vor allem Pilgerreisende zu den heiligen Stätten des Islams, Passagiere im Rahmen von Verwandten- und Bekanntenbesuchen sowie der stetig wachsende Geschäfts- und Urlaubsreiseverkehr zwischen Belgien und Saudi-Arabien. Die Aufnahme von Flügen nach Medina ergänzt die bestehenden Operationen von Flynas ab Brüssel und schafft eine direkte Flugmöglichkeit zu einem der wichtigsten religiösen Zentren der arabischen Halbinsel. Die Fluggesellschaft treibt die Vergrößerung ihres internationalen Flugplans im Rahmen des staatlichen Entwicklungsprogramms Saudi Vision 2030 voran, das eine deutliche Steigerung der Touristen- und Besucherzahlen sowie die Stärkung des Luftverkehrssektors des Landes vorsieht. Neben der Direktverbindung nach Medina ermöglicht das Streckennetz von Flynas auch Anschlussverbindungen zu weiteren Inlandszielen innerhalb Saudi-Arabiens. Die Verbindung bedient einen spezifischen Markt, da Medina als Zielort der Umrah-Pilgerreise sowie für Besuche der Prophetengemeinschaft eine hohe ganzjährige Nachfrage im religiösen Segment aufweist. Für den Flughafen Brüssel bedeutet der Flugzuwachs eine verstärkte Anbindung an den Nahen Osten. Auf der Strecke setzen Billigflieger wie Flynas in der Regel modernere Schmalrumpfflugzeuge der Airbus-A320neo-Familie ein, um auch längere Mittelstrecken mit einer veränderten Bestuhlung wirtschaftlich zu bedienen. Luftfahrtanalysten verweisen jedoch darauf, dass der saudi-arabische Luftfahrtmarkt derzeit durch ein hohes Ausmaß an staatlich gefördertem Kapazitätsaufbau geprägt ist. Die Etablierung neuer Punkt-zu-Punkt-Verbindungen nach Europa birgt operative Herausforderungen, darunter das Erreichen einer dauerhaft ausgewogenen Auslastung

weiterlesen »

Frequenzerhöhung im Regionalverkehr: Air Serbia baut Flugangebot zwischen Belgrad und Wien aus

Die serbische Nationalfluggesellschaft Air Serbia plant im kommenden Winterflugplan 2026/2027 eine Aufstockung ihrer Flugfrequenz auf der Verbindung zwischen den Hauptstädten Belgrad und Wien. Wie aus Branchenberichten hervorgeht, soll die Strecke künftig mit bis zu 18 wöchentlichen Umläufen bedient werden. Das bedeutet eine Ausweitung um einen wöchentlichen Flug gegenüber den ursprünglichen Planungen sowie eine Steigerung im Vergleich zur vorausgegangenen Winterperiode, in der wöchentlich zwischen 14 und 16 Rotationen durchgeführt wurden berichtet Ex-Yu-Aviation.com. Auf der Kurzstrecke zwischen dem Flughafen Belgrad-Nikola Tesla und dem Flughafen Wien-Schwechat setzt Air Serbia überwiegend Turboprop-Maschinen des Typs ATR 72-600 ein. Die Aufstockung spiegelt die anhaltende Nachfrage nach Verbindungen zwischen Österreich und Serbien wider, die sowohl durch den Geschäfts- und Eintragsverkehr als auch durch den Städtetourismus und den Besuch von Verwandten geprägt ist. Neben Air Serbia bedienen auch andere Fluggesellschaften wie Austrian Airlines die Strecke im Linienverkehr. Die Kapazitätserweiterung erfolgt vor dem Hintergrund einer kontinuierlichen Modernisierung der Regionalflotte von Air Serbia. Die serbische Fluggesellschaft hat in den vergangenen Jahren mehrere gebrauchte und neue Turboprop-Maschinen beschafft, um die Frequenzen auf kürzeren Strecken im Balkanraum und nach Mitteleuropa flexibler zu gestalten. Der Einsatz von Turboprop-Flugzeugen ermöglicht der Airline eine höhere Flugdichte bei überschaubarem Sitzplatzangebot pro Einzelflug. Branchenbeobachter merken jedoch an, dass die Wahl von Turboprop-Maschinen wie der ATR 72-600 auf Strecken dieser Distanz mit längeren Flugzeiten im Vergleich zu Strahlflugzeugen verbunden ist. Zudem hängt die Rentabilität des dichteren Flugplans maßgeblich davon ab, ob die Auslastung auch in den gewöhnlich schwächeren Reisemonaten des Winters auf einem stabilen Niveau gehalten werden kann.

weiterlesen »

Beschädigte Boeing 787-9 der Lufthansa kehrt im Jahresverlauf in den Flugbetrieb zurück

Die im Juni 2026 bei einem Zwischenfall am Flughafen Frankfurt am Main beschädigte Boeing 787-9 der Lufthansa wird repariert und soll noch im Laufe des aktuellen Jahres wieder in den regulären Liniendienst integriert werden. Dies gab Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr im Rahmen der Bilanzpressekonferenz zum ersten Halbjahr bekannt. Unmittelbar nach dem Vorfall war der Umfang der strukturellen Schäden am Rumpf und am Fahrwerkssystem noch unklar, weshalb zeitweise ein Totalschaden der betroffenen Maschine nicht ausgeschlossen werden konnte. Der Vorfall ereignete sich am 4. Juni am Gate A15 des Frankfurter Drehkreuzes, als das Bugfahrwerk des Langstreckenflugzeugs mit dem Taufnamen „Herne“ während der Bodenvorbereitungen für den Flug LH450 nach Los Angeles einknickte. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich keine Passagiere an Bord, jedoch erlitten mehrere Besatzungsmitglieder sowie Mitarbeiter des Bodendienstes Verletzungen. Ein erster Zwischenbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) deutet darauf hin, dass ein fehlerhafter oder fehlender Sicherungsstift beim Abschlepp- beziehungsweise Parkvorgang das ungewollte Einfahren des Fahrwerks ausgelöst haben könnte. Das Flugzeug war erst im Januar 2026 fabrikneu vom Hersteller an die Fluggesellschaft übergeben worden. Um den Ausfall der Langstreckenkapazität mitten im Sommerflugplan zu kompensieren, musste die Fluggesellschaft kurzfristig auf bestehende Reserven zurückgreifen. Die Lufthansa reaktivierte dafür ein Flugzeug des Typs Airbus A340-300, das ursprünglich nur als operative Reserve vorgesehen war, um den Flugplan nach Nordamerika aufrechtzuerhalten. Die Reparatur der Boeing 787 erfordert die Einbindung von Spezialisten des Herstellers, da die kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffstruktur (CFK) des Rumpfes im Bereich der Bugradaufhängung genauen Prüf- und Instandsetzungsverfahren unterzogen werden muss. Luftfahrt- und Sicherheitsexperten verweisen darauf, dass Zwischenfälle

weiterlesen »

Starke Kapazitätsausweitung im Sommerverkehr: Wizz Air verzeichnet deutliches Wachstum der Passagierzahlen

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat für den Monat Juli 2026 ein erhebliches Wachstum im Passagierverkehr gemeldet. Nach offiziellen Angaben des Unternehmens beförderte die Airline rund 8,36 Millionen Fluggäste, was einem Zuwachs von 31,6 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Parallel dazu stieg das Sitzplatzangebot der Fluggesellschaft um 30,4 Prozent auf insgesamt 8,91 Millionen Plätze. Die Sitzplatzauslastung erreichte im Berichtsmonat 93,7 Prozent und lag damit um 0,9 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahresmonats. Der Ausbau des Streckennetzes und der deutliche Passagierzuwachs basieren vor allem auf der kontinuierlichen Flottenerneuerung mit Großraum-Schmalrumpfflugzeugen der Airbus-A320neo-Familie sowie dem Ausbau von Basisstandorten in Zentral- und Südosteuropa. Ergänzend dazu treibt Wizz Air ihre Präsenz im Nahen Osten voran, insbesondere über die Tochtergesellschaft Wizz Air Abu Dhabi. Durch die Bereitstellung zusätzlicher Sitzplatzkapazitäten reagiert die Airline auf die hohe Nachfrage im europäischen Sommerreiseverkehr und schließt die Lücken, die durch vorangehende Flotteninspektionen entstanden waren. Trotz des Zuwachses bei den Beförderungszahlen steht die Fluggesellschaft im laufenden Sommerbetrieb vor operativen Herausforderungen. Die schnelle Flotten- und Netzwerkausweitung trifft auf angespannte Kapazitäten im europäischen Luftraum, was zu wetter- und flugsicherungsbedingten Verspätungen sowie Flugstreichungen an stark frequentierten Zielorten führt. Zudem verlangten außerplanmäßige Triebwerksüberprüfungen bei Flugzeugen der Airbus-A320neo-Familie dem Flottenmanagement in der Vergangenheit hohe Flexibilität ab, da zeitweise Maschinen am Boden gehalten oder Ersatzkapazitäten angemietet werden mussten. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die aggressive Kapazitätsausweitung in einem wettbewerbsintensiven Preisumfeld stattfindet. Das Erreichen der Wachstumsziele hängt maßgeblich davon ab, ob die Ticketpreise trotz des stark gestiegenen Gesamtangebots im Markt auf einem ertragsstarken Niveau gehalten

weiterlesen »

Technische Aufrüstung bei der Lufthansa: Erstes Flugzeug mit Starlink-Satelliteninternet ausgerüstet

Die Lufthansa Group hat die praktische Umsetzung ihrer angekündigten Flottenausstattung mit Satelliten-Internet gestartet. Wie Konzernchef Carsten Spohr im Rahmen der Halbjahrespressekonferenz mitteilte, ist das erste Flugzeug der Kernmarke Lufthansa mit der Technologie des Anbieters Starlink ausgerüstet worden. Bis zum Jahresende plant der Konzern, insgesamt 50 weitere Maschinen innerhalb der Unternehmensgruppe mit den dafür erforderlichen Empfangsantennen zu versehen. Parallel dazu beginnt die schrittweise Umrüstung bei der Schweizer Konzerntochter Swiss. Nach Angaben von Finanzvorstand Dennis Weber werden im laufenden Jahr zunächst die Kurzstreckenflugzeuge der Swiss mit dem System ausgestattet. Das Vorhaben ist Teil eines Anfang 2026 angekündigten Großprojekts der Lufthansa Group, das den Einbau der Breitbandverbindung in die gesamte Flotte von rund 850 Flugzeugen vorsieht. Der vollständige Rollout soll bis zum Jahr 2029 abgeschlossen sein. Die Nutzung des Internets an Bord ist für Statuskunden des Vielfliegerprogramms sowie für registrierte Nutzer der digitalen Travel ID kostenfrei vorgesehen. Mit der Wahl des Satellitennetzwerks von SpaceX setzt die Airline-Gruppe auf eine Technologie, die durch ihre Umlaufbahn eine höhere Bandbreite und geringere Latenzzeiten im Vergleich zu herkömmlichen geostationären Systemen verspricht. Andere internationale Fluggesellschaften haben den Dienst in den vergangenen Monaten bereits auf ausgewählten Strecken eingeführt. Damit reagiert die Lufthansa auf den steigenden Druck im Wettbewerb um Passagiere, da eine stabile Internetverbindung im Reiseflug auf Kurz- und Langstrecken zunehmend als Standard im Angebot von Netzwerk-Carriern erwartet wird. Fachbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass die Umrüstung einer so umfangreichen Flotte logistische Herausforderungen birgt. Der Einbau erfordert geplante Werftaufenthalte und technische Freigaben für die verschiedenen Flugzeugtypen der Airbus- und

weiterlesen »