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Swiss weitet europäisches Kurzstreckennetz im Sommer 2026 aus

Swiss International Air Lines (Swiss), reagiert auf die veränderten Rahmenbedingungen im globalen Luftverkehr mit einer signifikanten Kapazitätsausweitung in Europa. Zwischen Mai und September 2026 wird das Unternehmen insgesamt 74 zusätzliche Rotationen auf bestehenden Kurzstreckenverbindungen durchführen. Diese Entscheidung basiert auf einer strategischen Umverteilung von Kapazitäten, die aufgrund der anhaltend instabilen Lage im Nahen Osten und der damit verbundenen Flugstreichungen in diese Region frei geworden sind. Durch die gezielte Umschichtung der Flugzeuge stellt die Airline sicher, dass die betrieblichen Ressourcen effizient genutzt werden, während gleichzeitig die Anbindung an europäische Kernmärkte gestärkt wird. Der Ausbauschwerpunkt liegt dabei auf klassischen Urlaubs- und Städtedestinationen im Mittelmeerraum sowie in Skandinavien. Bereits im Mai werden 31 Zusatzflüge zu neun Zielen angeboten, darunter Málaga, Alicante, Stockholm, Athen, Malta, Porto, Palma de Mallorca, Palermo und Thessaloniki. In der anschließenden Hochsommerperiode von Juni bis September konzentriert sich die Fluggesellschaft primär auf Märkte mit besonders hoher Nachfrage, wie Alicante, Thessaloniki und Venedig. Insgesamt profitieren elf europäische Destinationen von der Frequenzerhöhung, was den Passagieren eine höhere Flexibilität bei der Reiseplanung und verbesserte Umsteigemöglichkeiten am Drehkreuz Zürich bietet. Branchenexperten werten diesen Schritt als notwendige Anpassung an ein hochdynamisches Marktumfeld. Da die Nachfrage im Tourismussektor für den Sommer 2026 weiterhin stabil auf hohem Niveau prognostiziert wird, nutzt Swiss die operative Flexibilität ihrer Flotte, um Ertragsausfälle aus anderen Regionen zu kompensieren. Die zusätzlichen Rotationen werden überwiegend mit Flugzeugen der Airbus A320neo-Familie sowie kleineren Einheiten vom Typ Airbus A220 bedient. Diese Flottenmischung ermöglicht es der Airline, die Kapazitäten präzise auf die jeweilige Buchungslage der einzelnen Zielorte

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Bundeskabinett beschließt Absenkung der Luftverkehrsteuer ab Juli 2026

Die Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine Senkung der Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 auf den Weg gebracht. Mit dieser Maßnahme reagiert das Kabinett auf die seit Jahren anhaltende Kritik an den hohen staatlichen Belastungen im deutschen Luftverkehr. Der neue Steuersatz soll auf 13,03 Euro festgesetzt werden. Damit korrigiert die Regierung die deutliche Erhöhung aus dem Jahr 2024, die den Luftverkehrsstandort Deutschland im internationalen Vergleich massiv unter Druck gesetzt hatte. Branchenvertreter sehen darin ein wichtiges Signal für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen und der angeschlossenen Wirtschaftszweige wie der Touristik. Trotz der angekündigten Entlastung stößt die Höhe der Absenkung beim Flughafenverband ADV auf deutliche Kritik. Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel bemängelt, dass der neue Satz von 13,03 Euro immer noch um 55 Cent über dem ursprünglichen Niveau von 12,48 Euro aus dem Jahr 2024 liegt. Laut Verbandsangaben bleibt die Bundesregierung damit hinter den Zusagen des Koalitionsausschusses vom November 2025 zurück, der eine vollständige Rücknahme der letzten Erhöhung in Aussicht gestellt hatte. Der Verband warnt davor, dass ausländische Fluggesellschaften geplante Streckenaufnahmen aufgrund der weiterhin hohen Kostenstruktur erneut auf den Prüfstand stellen oder gänzlich streichen könnten. Ein Blick auf den europäischen Vergleich verdeutlicht die regulatorische Schieflage: Während ein Start von einem deutschen Flughafen im Durchschnitt mit staatlichen Kosten in Höhe von 4.531 Euro belastet wird, liegen diese Abgaben im europäischen Ausland für vergleichbare Flüge bei lediglich 2.326 Euro. Deutschland bleibt somit auch nach der geplanten Reform ein Hochkostenstandort, an dem staatliche Belastungen doppelt so hoch ausfallen wie im EU-Durchschnitt. Diese Differenz führt laut Experten

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Mitteldeutsche Flughäfen verzeichnen hohes Verkehrsaufkommen zum Ferienstart

An den Standorten Leipzig/Halle und Dresden hat am Osterwochenende 2026 die erste große Reisewelle des Jahres begonnen. Insgesamt 86 Passagiermaschinen starteten von Karfreitag bis Ostersonntag von den beiden sächsischen Flughäfen, um Urlauber in die Osterferien zu befördern. Während der Flughafen Leipzig/Halle mit 57 Abflügen den Schwerpunkt des touristischen Verkehrs bildet, ergänzt der Flughafen Dresden das Angebot mit 29 Starts. Das Flugprogramm konzentriert sich dabei primär auf die Warmwasserziele am Mittelmeer, am Roten Meer sowie auf den Kanarischen Inseln, bedient jedoch auch verstärkt europäische Metropolen und wichtige internationale Luftfahrt-Drehkreuze. Am Leipzig/Halle Airport entfiel der Großteil der 43 Ferienflüge auf die Destinationen Antalya, Mallorca und Hurghada. Allein nach Antalya hoben zum Auftakt zwölf Maschinen ab, während Mallorca und das ägyptische Hurghada jeweils neunmal angesteuert wurden. Ergänzt wurde das touristische Portfolio durch Verbindungen nach Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa sowie griechische Ziele wie Kreta und Rhodos. Neben dem Chartergeschäft sicherten 14 Linienflüge die Anbindung an das weltweite Streckennetz. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Lufthansa, die zehn Verbindungen zum Drehkreuz Frankfurt anbot, während Austrian Airlines und Turkish Airlines die Standorte Wien und Istanbul bedienten. Vom Flughafen Dresden aus starteten zum Ferienbeginn 21 Linien- und acht Urlaubsmaschinen. Hier dominierte die Fluggesellschaft Skyalps mit einer besonderen Verbindung nach Bozen in Südtirol, während im klassischen Urlaubssegment Antalya mit sechs Abflügen die Spitzenposition einnahm. Die Anbindung an das internationale Luftnetz erfolgte in Dresden maßgeblich über die Drehkreuze Frankfurt und München, die von der Lufthansa insgesamt 18 Mal angeflogen wurden. Zudem stellte die Swiss zwei Verbindungen nach Zürich sicher. Durch

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Saisonstart im Trailcenter Haus-Aich: Ausbau des Bike-Angebots in Schladming-Dachstein

Mit dem Einzug des Frühlings im steirischen Ennstal hat das Trailcenter Haus-Aich pünktlich zum Osterwochenende 2026 den Betrieb aufgenommen. Die Anlage, die als eine der zentralen Einsteigeranlagen im Mountainbike-Bereich der Region Schladming-Dachstein gilt, lockt zum Saisonauftakt mit einem besonderen Angebot: Bis zum 13. Mai ist die Nutzung der Strecken für alle Besucher kostenfrei. Erst ab dem 14. Mai wird die Nutzung reguliert; für Inhaber der regionalen Schladming-Dachstein Card bleibt der Zugang als Inklusivleistung bestehen, während externe Gäste ab diesem Zeitpunkt eine Nutzungsgebühr entrichten müssen. Die sonnige Lage des Geländes ermöglicht im Vergleich zu höher gelegenen alpinen Trails einen deutlich früheren Start in die Radsaison. Das sportliche Konzept des Singletracks Haus-Aich ist gezielt auf Familien und Anfänger ohne ausgeprägte Mountainbike-Erfahrung ausgerichtet. Auf einer Gesamtlänge von fünf Kilometern müssen lediglich 40 Höhenmeter bewältigt werden, was die physischen Barrieren minimiert und ein entspanntes Fahrtempo erlaubt. Die robuste Bauweise der Pfade soll eine intensive Nutzung über das gesamte Jahr hinweg sicherstellen. Andreas Keinprecht, Vorsitzender des Tourismusverbandes Schladming-Dachstein, betont die strategische Bedeutung solcher Parks für die Positionierung als Ganzjahresdestination, die auch abseits des klassischen Skitourismus attraktive Freizeitwerte schafft. Zusätzlich zum rein sportlichen Aspekt wurde das Gelände durch spielerische Elemente ergänzt, um die Attraktivität für jüngere Zielgruppen zu steigern. Ein fester Bestandteil ist die sogenannte „Bikeland-Heroes Rätselrallye“. Hierbei sind entlang der Strecke verschiedene Stationen verteilt, an denen Kinder und Jugendliche Aufgaben lösen müssen, um am Ende eine Belohnung zu erhalten. Dieses Angebot kombiniert Bewegung in der Natur mit interaktiven Erlebnissen und zielt darauf ab, die Region

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Air Astana weitet Streckennetz im Sommerflugplan 2026 aus

Die kasachische Nationalfluggesellschaft Air Astana hat ihren operativen Flugplan für die Sommersaison 2026 vorgestellt, der bis zum 24. Oktober Gültigkeit besitzt. Im Zentrum der strategischen Erweiterung steht ein deutlicher Ausbau der Verbindungen in die Volksrepublik China sowie die Erschließung neuer Destinationen im Mittelmeerraum. So wurden bereits dreimal wöchentliche Flüge von Almaty nach Shanghai aufgenommen. Ab dem 2. Juni 2026 folgt zudem eine neue Route zwischen der Hauptstadt Astana und Guangzhou, die zweimal pro Woche bedient wird. Diese Expansion spiegelt die wachsende wirtschaftliche Bedeutung der Handelswege zwischen Kasachstan und den chinesischen Metropolen wider. Parallel zur Stärkung der Geschäftsreise-Routen setzt das Unternehmen auf den Ausbau klassischer Urlaubsziele. Neu im Netzwerk sind Direktverbindungen von Astana und Almaty nach Larnaka auf Zypern, die ab Anfang Juni mit dem Airbus A321LR angeflogen werden. Für Reisende aus Westeuropa ist besonders die Rückkehr zum täglichen Flugbetrieb auf der Strecke von Frankfurt nach Astana ab Mai 2026 von Bedeutung. Zudem werden die Frequenzen zu etablierten Drehkreuzen wie Istanbul und Antalya sowie zu regionalen Zentren wie Tiflis, Taschkent und Urumqi schrittweise aufgestockt, um der steigenden Nachfrage im Transitverkehr gerecht zu werden. Ein wesentlicher Bestandteil des Sommerflugplans ist die Wiederaufnahme zahlreicher saisonaler Verbindungen. Air Astana reaktiviert Routen nach Vietnam, namentlich Nha Trang und Da Nang, sowie in den montenegrinischen Küstenort Podgorica. Auch die türkische Urlaubsregion Bodrum wird wieder direkt aus Kasachstan bedient. Im kaukasischen Raum ergänzen zusätzliche Flüge nach Batumi das Portfolio. Bemerkenswert ist zudem die Verlängerung der saisonalen Verbindung auf die Malediven bis Ende Mai, was auf eine anhaltend

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Internationale Reisetrends: Digitale Einreisegenehmigungen werden teurer und umfangreicher

Die Reisebedingungen für Touristen aus der Europäischen Union verschärfen sich durch eine zunehmende Digitalisierung der Grenzkontrollen und steigende Gebühren. Ab dem 8. April 2026 hebt Großbritannien die Kosten für die elektronische Einreiseregistrierung (ETA) von bislang 16 auf 20 Britische Pfund an, was einer Steigerung um ein Viertel entspricht. Diese Regelung betrifft alle Reisenden nach England, Schottland, Wales und Nordirland. Experten des ÖAMTC raten dringend dazu, den Antrag nicht erst kurz vor knapp zu stellen, da die Bearbeitungszeit bis zu 72 Stunden in Anspruch nehmen kann. Sollte eine Registrierung abgelehnt werden, bleibt oft nur der zeitaufwendige Weg über ein klassisches Visum bei der zuständigen Botschaft. Besondere Aufmerksamkeit erfordert die Transitregelung auf britischen Flughäfen. Eine ETA ist oft auch dann notwendig, wenn Reisende lediglich umsteigen, sofern dabei eine Grenzkontrolle erfolgt. Um Komplikationen bei unvorhergesehenen Flugplanänderungen oder Notlandungen an anderen britischen Standorten zu vermeiden, wird empfohlen, die Genehmigung präventiv für jeden Aufenthalt im britischen Luftraum einzuholen. Großbritannien folgt damit einem globalen Trend, bei dem Länder wie Kanada, Neuseeland oder Sri Lanka bereits seit längerem auf kostenpflichtige elektronische Vorabregistrierungen setzen, deren Gebühren zwischen sieben Kanadischen Dollar und umgerechnet rund 60 Euro inklusive Tourismusabgaben variieren. Auch bei den Einreisebestimmungen für die USA zeichnen sich signifikante Änderungen im ESTA-Verfahren ab. Zukünftig sollen Reisende bei der Antragstellung noch detailliertere persönliche Informationen preisgeben müssen. Geplant ist die Abfrage von Social-Media-Aktivitäten der vergangenen fünf Jahre sowie die Angabe sämtlicher früherer E-Mail-Adressen. Obwohl die vollständige Umsetzung dieser erweiterten Datenerfassung noch Zeit in Anspruch nimmt, unterstreicht dies die Entwicklung hin zu

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LOT erweitert Flugangebot nach Italien und Südeuropa

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines, Mitglied der Star Alliance, verstärkt im Rahmen ihres aktuellen Sommerflugplans massiv ihre Präsenz auf dem italienischen Markt. Ab sofort verbindet das Unternehmen die polnische Hauptstadt Warschau sechsmal wöchentlich mit Bologna. Damit wird die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna das vierte Ziel im italienischen Streckennetz der Airline, neben Rom, Mailand und Venedig. Die Flüge nach Bologna werden mit variierenden Tageszeiten angeboten, um sowohl Geschäftsreisenden als auch Touristen flexible Reiseoptionen zu ermöglichen. Gleichzeitig wurde eine neue Direktverbindung zwischen Krakau und Rom-Fiumicino eingeweiht, die fünfmal pro Woche bedient wird und die südpolnische Kulturmetropole enger an die italienische Hauptstadt bindet. Laut Amit Ray, Direktor für die Märkte DACH, Italien, Malta und Indien bei LOT, hat sich Italien zu einem der strategisch wichtigsten Märkte für die Fluggesellschaft entwickelt. Insgesamt bietet das Unternehmen nun mehr als 45 wöchentliche Flüge zwischen Polen und Italien an. Die Expansion zielt darauf ab, Passagieren aus Südeuropa einen schnellen Zugang zum globalen Drehkreuz in Warschau zu ermöglichen, von wo aus zahlreiche Anschlussflüge nach Nordamerika und Asien bestehen. Parallel dazu reagiert die Airline auf die steigende Nachfrage von Reisenden aus Polen und dem internationalen Ausland, die italienische Städte als Endziele ansteuern. Über die italienischen Routen hinaus umfasst die aktuelle Expansionswelle von LOT Polish Airlines weitere attraktive Destinationen im Mittelmeerraum und auf der Langstrecke. Erstmalig wurden Direktverbindungen von Krakau nach Barcelona und Madrid in den Flugplan aufgenommen. Ab Mai 2026 plant die Fluggesellschaft zudem eine deutliche Ausweitung ihres Netzwerks ab Warschau. Zu den angekündigten Neuzugängen zählen Langstreckenflüge nach

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Lufthansa kündigt personelle Neubesetzungen im Aufsichtsrat zur Hauptversammlung 2026 an

Die Deutsche Lufthansa AG hat die Einberufung für ihre 73. ordentliche Hauptversammlung veröffentlicht, die am 12. Mai 2026 in der Messe Frankfurt als Präsenzveranstaltung stattfinden wird. Im Zentrum der Tagesordnung stehen weitreichende personelle Veränderungen im Aufsichtsrat des Konzerns. Ein wesentlicher Punkt ist die geplante Wahl von Dr. Johannes Teyssen, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von E.ON, zum neuen Mitglied des Gremiums. Teyssen gilt als designierter Nachfolger für den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden und soll die strategische Überwachung des Luftfahrtkonzerns in einer Phase wirtschaftlicher Neuausrichtung übernehmen. Als weiterer Kandidat für den Aufsichtsrat wurde Wolfgang Nickl nominiert. Nickl bekleidet derzeit das Amt des Finanzvorstands (CFO) bei der Bayer AG und soll für eine Amtszeit von drei Jahren bis zur Hauptversammlung 2029 gewählt werden. Mit seiner Expertise im Bereich der internationalen Finanzführung und Konzernsteuerung soll er die Kompetenz des Gremiums bei der Überwachung der komplexen Finanzstrukturen der Lufthansa Group verstärken. Die Nominierung erfolgt vor dem Hintergrund einer stabilen Ertragslage, bei der die Aktionäre zudem über eine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2025 entscheiden werden. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Carsten Knobel, der Vorstandsvorsitzende der Henkel AG & Co. KGaA, aus dem Aufsichtsrat ausscheiden wird. Knobel gehörte dem Kontrollgremium seit acht Jahren an und stellt sich am 12. Mai 2026 nicht für eine erneute Amtsperiode zur Wahl. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer langjährigen Begleitung des Konzerns durch die Phase der Pandemiebewältigung und der anschließenden Markterholung. Branchenexperten werten die Neubesetzungen als gezielte Verjüngung und fachliche Verbreiterung des Aufsichtsrats, um den Herausforderungen im globalen Wettbewerb der Luftfahrtindustrie zu begegnen. Neben

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Tschechische Reisende bevorzugen europäische Metropolen für Kurzreisen im Frühjahr

Die Nachfrage nach Kurzreisen zu den Osterfeiertagen und den gesetzlichen Feiertagen im Mai verzeichnet in der Tschechischen Republik einen deutlichen Anstieg. Laut aktuellen Analysen des Reiseanbieters Student Agency dominieren in diesem Jahr vor allem europäische Hauptstädte sowie Ziele am Mittelmeer das Buchungsgeschehen. Besonders auffällig ist dabei der Trend, die gesetzlichen freien Tage für mehrtägige Auslandsaufenthalte zu nutzen, ohne das Urlaubskontingent stark zu belasten. Im Durchschnitt planen Reisende für die Osterzeit Aufenthalte von etwa vier Tagen ein, während sich die Reisedauer bei den Maifeiertagen auf rund fünf Tage verlängert. An der Spitze der beliebtesten Reiseziele für das Osterfest steht in diesem Jahr Paris, dicht gefolgt von der spanischen Küstenstadt Málaga und der Metropole Istanbul. Die Preisgestaltung für Hin- und Rückflüge variiert dabei stark je nach Abflugort. So starten Verbindungen nach Paris von Wien aus bereits ab etwa 2.991 Tschechischen Kronen, während Abflüge direkt aus Prag mit rund 4.901 Kronen zu Buche schlagen. Günstigere Alternativen bieten sich oft von den Flughäfen in Bratislava oder Wien an, was viele tschechische Urlauber dazu bewegt, für den Flug ins benachbarte Ausland auszuweichen, um Kosten zu sparen. Für die anstehenden Feiertage im Mai bleibt Paris das gefragteste Ziel, ergänzt durch Rom und Barcelona. Martina Hrnčířová, Vertriebsleiterin bei Student Agency, weist darauf hin, dass die Preise für Flugtickets mit näher rückendem Termin aufgrund der hohen Nachfrage und begrenzter Sitzplatzkapazitäten kontinuierlich steigen. Neben klassischen Städtereisen nimmt auch das Interesse an Kurzaufenthalten in Küstenregionen wie Lissabon oder der Costa del Sol zu. Diese Entwicklung unterstreicht den Wandel im tschechischen

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Sundair erweitert Flugangebot von Bremen nach Mallorca

Der Flughafen Bremen verzeichnet zum Start der diesjährigen Flugsaison eine deutliche Kapazitätsausweitung auf der Route nach Palma de Mallorca. Mit dem heutigen Erstflug der Fluggesellschaft Sundair steigt die Anzahl der Anbieter auf dieser Strecke auf drei Unternehmen an. Neben den bereits etablierten Fluggesellschaften Ryanair und Eurowings bedient Sundair die balearische Insel zunächst an drei Wochentagen. Ab dem 22. April 2026 wird das Angebot weiter intensiviert, sodass Sundair ebenso wie der Wettbewerber Ryanair tägliche Verbindungen ab der Hansestadt anbietet. Diese Entwicklung unterstreicht die ungebrochene Bedeutung Mallorcas als wichtigstes ausländisches Reiseziel im Bremer Flugplan. Die Ausweitung des Angebots führt dazu, dass Reisende aus dem Nordwesten Deutschlands künftig bis zu dreimal täglich die Möglichkeit haben, direkt von Bremen nach Mallorca zu fliegen. Flughafengeschäftsführer Marc Cezanne betont die strategische Relevanz dieser Verdichtung, da kein anderes klassisches Urlaubsziel eine vergleichbare Frequenz ab Bremen aufweist. Während Eurowings nahezu täglich – mit Ausnahme von Dienstag und Samstag – operiert, sorgen die täglichen Rotationen von Ryanair und Sundair für eine lückenlose Abdeckung der Nachfrage. Für den Flughafen Bremen bedeutet die Stationierung weiterer Kapazitäten durch Sundair zudem eine Festigung des Standortes im regionalen Wettbewerb der norddeutschen Verkehrsflughäfen. Hintergrund der Expansion ist die stabile Nachfrage im Segment der Urlaubsreisen sowie die strategische Neuausrichtung von Sundair, die verstärkt auf deutsche Regionalflughäfen setzt. Die Fluggesellschaft nutzt für diese Verbindung in der Regel Maschinen vom Typ Airbus A320, die über rund 180 Sitzplätze verfügen. Durch die zusätzliche Konkurrenz auf der Strecke wird eine Stabilisierung des Preisniveaus sowie eine höhere Flexibilität bei den Buchungszeiträumen

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