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Lufthansa Technik Shenzhen sichert Langzeitwartung für Air-Premia-Flotte

Die südkoreanische Fluggesellschaft Air Premia und Lufthansa Technik Shenzhen haben eine umfassende Vereinbarung über die technische Betreuung von Flugzeugstrukturkomponenten unterzeichnet. Der Zehnjahresvertrag, der offiziell am 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist, umfasst die Wartung, Reparatur und Überholung für die gesamte Boeing-787-9-Flotte des Unternehmens. Aktuell betreibt der Hybrid-Carrier neun Maschinen dieses Typs, die mit Trent-1000-Triebwerken ausgestattet sind. Die Kooperation deckt ein breites Spektrum ab, das von Triebwerksverkleidungen und Schubumkehrern bis hin zu Radomen und Flugsteuerungselementen reicht. Durch den Zugriff auf das globale Netzwerk der Lufthansa Technik werden zudem Leasing- und Austauschlösungen für Ersatzteile bereitgestellt, um die operative Verfügbarkeit der Flugzeuge zu maximieren. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die strategische Bedeutung dieses Geschäftsabschlusses für den asiatisch-pazifischen Markt. Air Premia festigt damit ihre Position als Langstreckenspezialist, indem sie die technische Zuverlässigkeit an einen der weltweit führenden MRO-Dienstleister (Maintenance, Repair and Overhaul) auslagert. Für Lufthansa Technik Shenzhen stellt der Auftrag eine signifikante Erweiterung der bestehenden Geschäftsbeziehung dar, die bereits seit August 2024 durch eine Vereinbarung zur Komponentenversorgung besteht. Der neue Kontrakt vertieft die Zusammenarbeit auf eine Ebene, die auch Modifikationen und Vor-Ort-Notfalldienste einschließt, was besonders bei der komplexen Verbundwerkstoffstruktur der Boeing 787 von technischer Relevanz ist. Die technische Umsetzung der Dienstleistungen erfolgt primär am Standort in Shenzhen, einem Joint Venture zwischen der Lufthansa Technik AG und der Beijing Kailan Aviation Technology. Der Standort fungiert als regionales Kompetenzzentrum und bündelt spezialisiertes Know-how in den Bereichen Airframe Related Components und Mobile Engine Services. Paul Kim, Vice President Einkauf bei Air Premia, betonte im Rahmen der Vertragsunterzeichnung, dass

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Emirates startet Rekrutierungsoffensive für Ingenieure in Deutschland

Die Fluggesellschaft Emirates verstärkt ihre Bemühungen um hochqualifiziertes technisches Fachpersonal und veranstaltet Mitte Februar 2026 gezielte Informationsveranstaltungen in Hamburg und Frankfurt. Hintergrund ist eine weltweite Rekrutierungskampagne der Emirates Group, die darauf abzielt, im laufenden Geschäftsjahr insgesamt 17.300 neue Mitarbeiter für rund 350 verschiedene Positionen einzustellen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf lizenzierten Flugzeugingenieuren, die am zentralen Drehkreuz in Dubai die Wartung der weltweit größten Flotte von Großraumflugzeugen sicherstellen sollen. Deutschland gilt aufgrund seiner starken Luftfahrttradition und Standorte wie dem Airbus-Werk in Hamburg als einer der wichtigsten Talentpools für die technischen Anforderungen der Airline. Die personelle Expansion steht in direktem Zusammenhang mit massiven Investitionen in die Infrastruktur. Emirates hat rund 950 Millionen US-Dollar für den Bau einer neuen, über eine Million Quadratmeter großen Technikbasis am Flughafen Dubai World Central (DWC) bereitgestellt. Die erste Phase dieses Projekts soll bis 2027 abgeschlossen sein und Kapazitäten für die Wartungsanforderungen bis in die 2040er Jahre bieten. Das neue Zentrum wird für das gesamte Spektrum technischer Dienstleistungen ausgerüstet – von routinemäßigen Kontrollen über Triebwerksreparaturen bis hin zu komplexen Kabinenumbauten. Neben der eigenen Flotte, die künftig auch vermehrt den Airbus A350 umfassen wird, übernimmt Emirates Engineering bereits heute Wartungsaufträge für über 30 andere Fluggesellschaften. Um Fachkräfte für den Umzug in die Vereinigten Arabischen Emirate zu gewinnen, wirbt das Unternehmen mit einem umfangreichen Leistungspaket. Dieses umfasst ein steuerfreies Gehalt, Beteiligungen am Unternehmenserfolg sowie Zulagen für Bildung und Krankenversicherung. Zusätzlich bietet die Fluggesellschaft logistische Unterstützung beim Wohnortwechsel nach Dubai an. Branchenexperten sehen in dieser Offensive eine Reaktion auf den

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Kostentreiber Sportgepäck: Fluggesellschaften verschärfen Regeln für Spezialausrüstung

Reisende, die ihre Sportausrüstung wie Skier, Fahrräder oder Surfbretter im Flugzeug transportieren möchten, müssen mit erheblichen Zusatzkosten und strengen logistischen Vorgaben rechnen. Da Sportgeräte in den Standard-Tarifen der meisten Fluggesellschaften nicht enthalten sind, fallen gesonderte Gebühren an, die je nach Anbieter stark variieren. Während Eurowings für Sportgepäck bis zu 50 Euro veranschlagt, berechnet Ryanair bis zu 75 Euro und die griechische Aegean Airlines bis zu 80 Euro pro Strecke. Experten raten dazu, diese Kosten bereits bei der Flugbuchung zu vergleichen, da ein nachträgliches Hinzufügen am Check-in-Schalter oft deutlich teurer ausfällt oder aufgrund begrenzter Ladekapazitäten im Frachtraum sogar abgelehnt werden kann. Neben den finanziellen Aspekten spielen technische Sicherheitsvorschriften eine entscheidende Rolle bei der Abwicklung. Besondere Vorsicht ist bei Ausrüstung geboten, die potenzielle Gefahrenquellen darstellt. Hierzu zählen Tauchgepäck mit Pressluftflaschen, Lawinenrucksäcke mit integrierten Kartuschen oder moderne Sportgeräte, die mit Lithium-Ionen-Akkus betrieben werden. Solche Gegenstände unterliegen den internationalen Gefahrgutvorschriften der IATA und müssen vorab explizit deklariert werden. Zudem fordern viele Airlines die Verwendung von Hartschalenkoffern oder speziellen Polsterungen, um mechanische Schäden an den empfindlichen Geräten während der automatisierten Gepäcksortierung zu vermeiden. Im Falle eines Verlusts oder einer Beschädigung der Ausrüstung greift das Montrealer Übereinkommen, das die Haftung der Fluggesellschaften regelt. Rechtsexperten betonen, dass Passagiere bei verspäteter Ankunft ihrer Sportgeräte das Recht haben, Ersatzausrüstung am Urlaubsort zu mieten und die Kosten hierfür der Fluggesellschaft in Rechnung zu stellen. Wichtig ist dabei die sofortige Meldung am „Lost & Found“-Schalter sowie die Aufbewahrung aller Mietbelege. Sollte das Gepäck länger als 21 Tage verschollen bleiben, gilt es

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Ausbau der CargoCity South: Kühne+Nagel erweitert Kapazitäten am Flughafen Frankfurt

Der Logistikkonzern Kühne+Nagel verstärkt seine Präsenz am Flughafen Frankfurt durch den Bau eines neuen Luftfrachtzentrums in der CargoCity South. Der Flughafenbetreiber Fraport und das weltweit tätige Logistikunternehmen haben einen entsprechenden Mietvertrag für die Anlage unterzeichnet, die bis Ende 2028 fertiggestellt sein soll. Das Projekt umfasst ein Areal von rund 16.900 Quadratmetern im Luftfrachtbereich 2, in unmittelbarer Nähe zum Flughafenzugang Tor 31. Mit dieser Erweiterung reagiert Kühne+Nagel auf die steigende Nachfrage nach spezialisierten Logistiklösungen und festigt die Position Frankfurts als zentrales Drehkreuz im globalen Warenverkehr. Die geplante Infrastruktur sieht eine Lagerfläche von 7.600 Quadratmetern sowie 1.100 Quadratmeter für Büro- und Sozialräume vor. Ausgestattet mit 16 Toren und modernen Laderampen soll die Anlage einen effizienten Umschlag von Gütern ermöglichen. Kühne+Nagel nutzt den Standort Frankfurt bereits seit über zwei Jahrzehnten und zielt mit dem Neubau insbesondere auf die Bedienung von Branchen mit hoher Lieferdynamik ab. Dazu gehören das Gesundheitswesen, die Halbleiterindustrie sowie die Hightech-Sparte, die auf schnelle und zuverlässige Luftfrachtverbindungen angewiesen sind. Das Bauvorhaben ist ein wesentlicher Teil des Masterplans CargoHub der Fraport AG. Diese Strategie sieht vor, den Frachtstandort durch gezielte Flächenoptimierung und digitale Prozessinnovationen wettbewerbsfähig zu halten. Fraport fungiert dabei als Bauherr und behält das Gebäude im eigenen Bestand. Durch die Erweiterung der CargoCity South wird der steigende Bedarf an Logistikflächen gedeckt, der durch das Wachstum des internationalen E-Commerce und die fortschreitende Vernetzung globaler Cloud-Infrastrukturen vorangetrieben wird. Die Konnektivität des Frankfurter Flughafens bietet hierbei den entscheidenden Vorteil für die Ansiedlung spezialisierter Dienstleister. Marktanalysen zeigen, dass Investitionen in moderne Frachtinfrastruktur notwendig sind,

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Strukturreform am Flughafen Zürich: Geschäftsleitung wird verkleinert

Die Flughafen Zürich AG strafft ihre Führungsstruktur und reduziert die Anzahl der Mitglieder in der Geschäftsleitung von bisher sieben auf sechs Personen. Wie das Unternehmen Anfang Februar 2026 bekannt gab, erfolgt dieser Schritt im Zuge einer strategischen Neuausrichtung der internen Verantwortlichkeiten. Ziel der Umstrukturierung ist es, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und die Kommunikation mit zentralen Anspruchsgruppen effizienter zu gestalten. Im Zentrum der personellen Veränderungen steht der Abgang von Manuela Staub, der bisherigen Leiterin der Abteilung People & Communication. Sie wird den Flughafenbetreiber nach einer Übergangsphase Ende Juli verlassen, wobei ihre bisherigen Aufgabenbereiche unmittelbar auf andere Ressorts aufgeteilt wurden. Die Neuordnung sieht vor, dass CEO Lukas Brosi die direkte Führung der Abteilungen Public Affairs sowie Corporate Communications übernimmt. Damit rücken die politischen Beziehungen und die Außendarstellung des Unternehmens noch enger an die Konzernspitze. Der Bereich Human Resources wird unterdessen in das Finanzressort integriert und untersteht künftig CFO Kevin Fleck. Für die Abteilung Visitor Services & Events wurde eine Ansiedlung im kommerziellen Bereich unter CCO Stefan Gross festgelegt. Diese strukturellen Anpassungen wurden vom Verwaltungsrat unter dem Vorsitz von Josef Felder gemeinsam mit der operativen Führung beschlossen und treten mit sofortiger Wirkung in Kraft. Zusätzliche Marktbeobachtungen deuten darauf hin, dass dieser Schritt Teil einer größeren Effizienzsteigerung ist, da der Flughafen Zürich vor bedeutenden Infrastrukturprojekten steht. Hierzu zählen insbesondere die geplanten Pistenverlängerungen und die Erneuerung der Terminalbereiche, die eine straffe Koordination der Managementressourcen erfordern. Während das Passagieraufkommen am wichtigsten Schweizer Luftverkehrsknotenpunkt zuletzt wieder nahezu das Niveau von vor der Pandemie erreichte, wächst der wirtschaftliche Druck

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Usbekistan wird erster zentralasiatischer Betreiber des Militärtransporters Embraer C-390

Der brasilianische Luftfahrtkonzern Embraer hat am 3. Februar 2026 auf der Singapore Airshow bekannt gegeben, dass die Republik Usbekistan der bislang anonyme Kunde für eine Bestellung des Transportflugzeugs C-390 Millennium ist. Damit ist Usbekistan die erste Nation in Zentralasien, die sich für dieses moderne Modell entscheidet. Die usbekische Luftwaffe beabsichtigt, die Maschinen primär für Transportaufgaben und humanitäre Missionen einzusetzen, um ihre militärische Mobilität grundlegend zu modernisieren. Bosco da Costa Junior, Präsident von Embraer Defense & Security, betonte die Bedeutung dieses Abschlusses für die Erschließung neuer Märkte in der strategisch wichtigen Region Zentralasien. Die C-390 Millennium gilt als technologisch fortschrittlichster Militärtransporter ihrer Klasse. Mit einer Nutzlast von 26 Tonnen übertrifft sie viele Konkurrenzmodelle bei gleichzeitig höherer Geschwindigkeit von bis zu 470 Knoten. Das Flugzeug ist für eine Vielzahl von Einsatzszenarien konzipiert, darunter der Abwurf von Truppen und Ausrüstung, medizinische Evakuierungen sowie Such- und Rettungseinsätze. Ein besonderes Merkmal ist die Fähigkeit, von unbefestigten oder provisorischen Pisten aus zu operieren, was für die geografischen Gegebenheiten Usbekistans von großem Vorteil ist. In der Konfiguration als KC-390 kann das Flugzeug zudem für die Luftbetankung genutzt werden. Parallel zur Bekanntgabe des usbekischen Auftrags vermeldete Embraer Fortschritte bei der Produktion für die südkoreanische Luftwaffe (ROKAF). Das erste für Südkorea bestimmte Flugzeug befindet sich in der Endmontage und wird in Kürze in die Testflugphase übergehen. Südkorea hatte die C-390 im Rahmen des „Large Transport Aircraft (LTA-II)“-Programms ausgewählt. Die Kooperation mit koreanischen Zulieferern stärkt laut Embraer die globale Lieferkette und unterstreicht die Reife der Produktionslinie. Der Konzern forciert derzeit

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Condor reaktiviert Traditionsroute Frankfurt-Tel Aviv zum Firmenjubiläum

Der deutsche Ferienflieger Condor nimmt im Mai 2026 die Flugverbindung zwischen Frankfurt am Main und Tel Aviv wieder in den regulären Flugplan auf. Die Entscheidung markiert einen historischen Meilenstein für das Unternehmen, das in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen feiert. Die Route nach Israel hat für die Fluggesellschaft eine besondere Bedeutung: Der erste Flug in der Geschichte des Unternehmens fand am 29. März 1956 statt und führte als Pilgerreise von Frankfurt in das Heilige Land. Mit der Wiederaufnahme dieser Strecke setzt Condor ein deutliches Zeichen für die strategische Erweiterung des Drehkreuzes Frankfurt und verbessert die Anbindung zwischen Europa, Nordamerika und der wirtschaftlich bedeutenden Metropole am Mittelmeer. Die neue Verbindung wird mit Flugzeugen des Typs Airbus A320 bedient. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als Teil einer umfassenden Flottenmodernisierung und Netzwerkerweiterung, die Condor trotz eines wettbewerbsintensiven Marktumfelds vorantreibt. David Carlisle, verantwortlich für die Netzwerkplanung bei Condor, betont die Rolle Tel Avivs als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Durch die Einbindung in das wachsende Hub-System in Frankfurt sollen insbesondere Umsteigeverbindungen für Reisende aus dem nordamerikanischen Raum attraktiver gestaltet werden. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf eine steigende Nachfrage nach flexiblen Reisemöglichkeiten in den Nahen Osten, die über die reine touristische Nutzung hinausgehen. Flankiert wird die Entscheidung durch politische Unterstützung aus der hessischen Landesregierung. Uwe Becker, Beauftragter für jüdisches Leben, hob die Bedeutung der Flugroute für die deutsch-israelischen Beziehungen hervor. Er sieht in der direkten Flugverbindung eine wichtige Brücke für den persönlichen Austausch und die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder. In der aktuellen geopolitischen Lage wird die Wiederaufnahme

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Eurowings: Max Kownatzki übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings hat mit Wirkung zum Februar 2026 Max Kownatzki als neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung eingesetzt. Der 53-jährige Manager tritt die Nachfolge von Jens Bischof an, der das Unternehmen zum Jahresende 2025 verlassen hat. Kownatzki ist in der Branche kein Unbekannter; er wechselt direkt von der Spitze der SunExpress, einem Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, zurück zu Eurowings. Dort hatte er bereits 2015 die Gründung der Eurowings Europe als Chief Commercial Officer begleitet und später die strategische Geschäftsentwicklung des Konzerns verantwortet. Sein Amtsantritt am Standort Köln/Bonn markiert den Beginn einer neuen strategischen Phase für den größten deutschen Ferienflieger. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die Erwartungen an den neuen CEO: Kownatzki gilt als Sanierungsexperte und Wachstumsstratege, der SunExpress erfolgreich durch die Krise führte und die Flotte dort auf über 85 Maschinen verdoppelte. Bei Eurowings trifft er auf eine stabilisierte operative Basis, die er nun durch den Ausbau des Streckennetzes in Richtung Osteuropa und den Kaukasus sowie eine verstärkte Digitalisierung des Vertriebs weiterentwickeln soll. Die Geschäftsführung wird durch Kai Duve und Edi Wolfensberger komplettiert, womit die Airline auf eine Mischung aus kaufmännischer Expertise und operativer Flugbetriebserfahrung setzt. Die berufliche Laufbahn Kownatzkis unterstreicht seine internationale Ausrichtung. Nach seiner Promotion in Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen war er unter anderem als Partner bei der Strategieberatung Oliver Wyman und als Strategiechef für die australische Jetstar tätig. Ein besonderes Merkmal des neuen Geschäftsführers ist seine kommerzielle Pilotenlizenz, die ihm ein tiefgreifendes Verständnis für die operativen Prozesse des Flugbetriebs ermöglicht. Diese Kombination aus strategischem Management

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Discover Airlines erweitert Streckennetz um Flüge nach Finnisch-Lappland

Die zur Lufthansa Group gehörende Discover Airlines forciert ihre Expansion in Nordeuropa und nimmt im kommenden Winterflugplan 2026/27 erstmals die finnische Destination Ivalo in ihr Programm auf. Ab dem 23. Dezember 2026 bedient der Ferienflieger die Strecke von München nach Ivalo einmal wöchentlich, jeweils am Mittwoch. Damit reagiert das Unternehmen auf das signifikant gestiegene Interesse an Reisen in die Polarregion während der Wintermonate. Ivalo gilt als infrastrukturelles Zentrum im Norden Finnlands und bietet durch seinen Flughafen den direkten Zugang zu den bekannten Wintersportzentren Saariselkä sowie zum Inari-See. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Discover Airlines ihr Angebot in den nordischen Ländern konsequent zu einem ganzjährigen Standbein ausbaut. Neben der neuen Winterverbindung nach Finnland umfasst das Portfolio ab Mai 2026 auch neue Sommerrouten von Frankfurt nach Bodø sowie von München nach Evenes. Durch diese Ergänzungen steuert die Fluggesellschaft insgesamt sechs Ziele in Island, Norwegen und Finnland an. Mit bis zu 15 wöchentlichen Verbindungen erreicht das Nordics-Programm der Airline damit ein Rekordvolumen. Insbesondere am Drehkreuz München festigt das Unternehmen seine Position als führender Anbieter im Segment der Ferienflüge durch die gezielte Anbindung entlegener Regionen. Die strategische Entscheidung für Ivalo begründet sich auch in der wachsenden touristischen Bedeutung der Polarnacht und der Beobachtung von Polarlichtern, was zu einer hohen Auslastung der Maschinen in der Zeit von Dezember bis April führt. Operativ werden auf diesen Strecken Flugzeuge der Airbus A320-Familie eingesetzt. Die Einbindung in das Vertriebsnetz der Lufthansa ermöglicht zudem eine reibungslose Zubringerlogistik aus ganz Europa. Branchenexperten werten den Ausbau als Teil einer Diversifizierungsstrategie, um neben

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Iberia und LATAM vertiefen strategische Allianz bei Treueprogrammen

Die spanische Fluggesellschaft Iberia und die lateinamerikanische Airline-Gruppe LATAM haben zu Beginn des Jahres 2026 eine umfassende Erweiterung ihrer seit 2016 bestehenden Kooperation bekannt gegeben. Im Zentrum des neuen Abkommens steht die gegenseitige Anerkennung von Statusvorteilen in den jeweiligen Vielfliegerprogrammen Iberia Club und LATAM Pass. Passagiere profitieren dadurch bei Flügen mit der jeweils anderen Airline von Privilegien, die bisher weitgehend auf die eigene Stammgesellschaft beschränkt waren. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Attraktivität der Verbindungen zwischen Europa und Südamerika im harten Wettbewerb der transatlantischen Luftfahrtallianzen zu steigern. Das neue Servicepaket umfasst wesentliche Erleichterungen entlang der gesamten Reisekette. Statuskunden genießen Priorität beim Check-in, beim Boarding sowie bei der Gepäckausgabe. Darüber hinaus erhalten berechtigte Mitglieder Zugang zu den Flughafen-Lounges beider Partner und können von einer kostenfreien Sitzplatzwahl sowie zusätzlichem Freigepäck profitieren. Ein technischer Kernpunkt der Vereinbarung ist die duale Akkumulation: Während Reisende bei Iberia Elite-Punkte und Avios sammeln, werden bei LATAM qualifizierende Punkte und Meilen gutgeschrieben. Dies ermöglicht es den über 53 Millionen Mitgliedern des LATAM-Programms, ihren Status auch auf europäischen Routen effizienter zu sichern oder auszubauen. Branchenexperten bewerten diesen Schritt als Reaktion auf die veränderte Allianzdynamik, nachdem LATAM die Oneworld-Allianz verlassen hatte, aber weiterhin enge bilaterale Partnerschaften pflegt. Beatriz Guillén, Kundendirektorin bei Iberia, betont, dass die Kundenorientierung im Fokus der Strategie stehe, um den Mehrwert für treue Passagiere zu erhöhen. Auf lateinamerikanischer Seite wird das Projekt unter dem Titel „LATAM Pass Global Experience“ geführt. Laut CEO Cristián Ortiz soll dadurch ein konsistentes Reiseerlebnis geschaffen werden, das über die eigenen Flugkapazitäten hinausgeht

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