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Wiener Unternehmerinnen fordern Reform der Sommerferien und leistbare Kinderbetreuung

Eine Umfrage des Netzwerks Frau in der Wirtschaft Wien unter 471 selbstständigen Wienerinnen verdeutlicht den organisatorischen und finanziellen Druck durch die neunwöchigen Schulsommerferien in Österreich. Laut den am 15. September 2026 vorgelegten Ergebnissen der Befragung bewerten 61 Prozent der Unternehmerinnen mit Betreuungspflichten die Feriendauer als zu lang. Da 69 Prozent der Befragten einen Betreuungsbedarf von mindestens fünf Wochen aufweisen, führt die Sommerpause bei vielen Betrieben zu betrieblichen Einschränkungen. Über die Hälfte der Unternehmerinnen berichtet von starken negativen Auswirkungen auf den Geschäftsablauf, die sich in verschobenen Terminen, Einschränkungen bei der Kundenakquise oder im Ablehnen von Aufträgen niederschlagen. Die Auswertung zeigt, dass die Vereinbarkeit von Selbstständigkeit und Familienarbeit vor allem an den hohen Kosten und unflexiblen Rahmenbedingungen bestehender Angebote scheitert. Rund 73 Prozent der Befragten stufen die finanziellen Aufwendungen für Feriencamps und Betreuungseinrichtungen als wesentliche Hürde ein; 38 Prozent zahlen bereits 200 Euro oder mehr pro Kind und Woche. Zudem entsprechen die Öffnungszeiten klassischer Betreuungseinrichtungen oft nicht den Arbeitszeiten von Gewerbetreibenden. Der Vorstoß von Frau in der Wirtschaft schließt an eine laufende Debatte an, die durch die Wirtschaftskammer Österreich angestoßen wurde und eine Verkürzung der Sommerferien auf sechs Wochen bei zeitgleicher Umverteilung der unterrichtsfreien Zeiten diskutiert. In Österreich zählen die neunwöchigen Sommerferien im ostösterreichischen Raum im europäischen Vergleich zu den längsten zusammenhängenden Schulunterbrechungen. Während in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland die Ferien im Juli beginnen, sind Eltern auf private Betreuungsorganisationen oder das Betreuungsangebot der Kommunen angewiesen. Obwohl die Stadt Wien ihr Programm „Summer City Camps“ in den vergangenen Jahren ausgebaut hat,

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Flughafen Wien verzeichnet Rückgang der Passagierzahlen im August 2026

Die Flughafen-Wien-Gruppe meldet für den Monat August 2026 einen leichten Rückgang des Passagieraufkommens um 1,7 Prozent auf insgesamt 4,5 Millionen Reisende. Am Standort Wien schrumpfte die Zahl der Fluggäste im selben Zeitraum deutlich um 6,9 Prozent auf knapp 3,2 Millionen. Hauptverantwortlich für diesen Rückgang waren die Ausdünnung des Angebots einzelner Low-Cost-Carrier sowie die anhaltenden Einschränkungen im Flugverkehr in den Nahen und Mittleren Osten. Im kumulierten Zeitraum von Januar bis August 2026 sanken die Passagierzahlen in Wien um 4,0 Prozent auf 20,6 Millionen, während die Gesamtgruppe dank zweistelliger Wachstumsraten an den Auslandsbeteiligungen in Malta und Kosice ein leichtes Plus von 1,1 Prozent auf rund 29 Millionen Fluggäste verzeichnete. Am Standort Schwechat gingen im August sowohl die Lokalpassagierzahlen um 7,1 Prozent als auch das Transferaufkommen um 3,8 Prozent zurück. Zudem sank die Anzahl der Flugbewegungen um 6,0 Prozent auf 21.839 Starts und Landungen. Regional betrachtet verzeichnete das Osteuropa-Geschäft mit einem Minus von 19,2 Prozent den stärksten Einbruch, gefolgt vom Mittleren Osten mit minus 12,9 Prozent. Ein positives Ergebnis lieferte hingegen der Frachtbereich am Wiener Drehkreuz, der im August um 8,3 Prozent auf 27.513 Tonnen zulegte. Auch die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge blieb mit einem Sitzladefaktor von 85,6 Prozent hoch. Die Entwicklung verdeutlicht die Abhängigkeit der Flughafen Wien AG von den Kapazitätsentscheidungen großer Billigfluggesellschaften wie Ryanair oder Wizz Air, die ihre Angebote auf ertragreichere Standorte verlagert oder Kapazitäten gekürzt haben. Auch die Homebase-Carrier der Lufthansa-Gruppe, allen voran Austrian Airlines, passen ihre Frequenzen an die veränderte Nachfrage und geopolitische Krisenherde an. Dass das Gesamtergebnis

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Austrian Airlines übernimmt vierten Dreamliner am Flughafen Wien

Austrian Airlines erwartet am Mittwoch, dem 16. September 2026, das vierte Langstreckenflugzeug vom Typ Boeing 787-9 an ihrer Heimatbasis am Flughafen Wien-Schwechat. Die Maschine trägt die österreichische Luftfahrzeugrolle OE-LPI und wird nach der Überstellung von Frankfurt nach Wien unter der Flugnummer OS1472 um 17:25 Uhr auf dem österreichischen Drehkreuz landen. Das Großraumflugzeug war zuvor im Flugbetrieb der Konzernmutter Lufthansa unter dem Kennzeichen D-ABPA im Einsatz und wechselt nun im Rahmen der flottenweiten Reorganisation innerhalb der Lufthansa Group zum österreichischen Flagcarrier. Nach dem Eintreffen am Standort Wien wird die Boeing 787 von der Wartungssparte Austrian Technik übernommen und einer ersten technischen Durchsicht unterzogen. Anfang Oktober verlegt die Fluggesellschaft das Flugzeug nach Taipeh in Taiwan, wo ein aufwendiger Umbau der Kabinenkonfiguration auf den Standard von Austrian Airlines durchgeführt wird. Anschließend ist für Ende November der Einflug in das spanische Teruel geplant, wo die Maschine die physische Lackierung im Erscheinungsbild der österreichischen Fluggesellschaft erhält. Die Aufnahme des regulären Liniendienstes im Langstreckennetz ist für Mitte Dezember vorgesehen. Die schrittweise Umstellung der Langstreckenflotte bildet einen zentralen Baustein bei der Erneuerung des Interkontinentalangebots von Austrian Airlines. Die neuen Einheiten des Typs Boeing 787-9 ersetzen sukzessive die in die Jahre gekommenen Großraumflugzeuge der Typen Boeing 767-300ER und Boeing 777-200ER, deren Weiterbetrieb aufgrund steigender Wartungs- und Ersatzteilkosten zunehmend unwirtschaftlich wird. Insgesamt soll die Dreamliner-Flotte der Austrian Airlines in den kommenden Jahren auf elf Maschinen anwachsen, um die Kapazitäten auf Strecken nach Nordamerika und Asien ab dem Drehkreuz Wien abzusichern. Luftfahrtanalysten verweisen jedoch auf die betrieblichen Herausforderungen der interimistischen

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Air Algérie fliegt von Berlin Brandenburg nach Algier

Die algerische Staatsfluggesellschaft Air Algérie hat eine Direktverbindung zwischen dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) und dem Flughafen Houari Boumediene in Algier aufgenommen. Die Strecke wird zunächst einmal pro Woche jeweils montags mit Maschinen vom Typ Boeing 737 bedient. Mit dem Wechsel zum Winterflugplan Ende Oktober erfolgt eine Umstellung des Flugtages auf den Sonntag. Mit dieser Verbindung ist die algerische Hauptstadt erstmals seit dem Jahr 2014 wieder ohne Umstieg an die deutsche Hauptstadtregion angebunden. Die Route richtet sich primär an Geschäftsreisende, Touristen sowie Angehörige der algerischen Diaspora in Deutschland. Neben Berlin bedient die Fluggesellschaft im deutschsprachigen Raum bereits Ziele wie Frankfurt am Main. Die Wiederaufnahme der Hauptstadtverbindung erfolgt im Rahmen des Flottenausbaus von Air Algérie. Die Airline betreibt ein Streckennetz von mehr als 80 nationalen und internationalen Destinationen und nutzt Algier als Drehkreuz für Anschlussverbindungen auf dem afrikanischen Kontinent sowie im Nahen Osten. Aus Sicht des Flughafenbetreibers BER stellt die Verbindung einen Baustein zur Schließung von Lücken im nordafrikanischen Streckennetz dar. Der Flughafen Berlin Brandenburg kämpft seit seiner Eröffnung mit einer im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstadtdrehkreuzen geringeren Dichte an Langstrecken- und Netzverbindungen. Die Einbindung von Air Algérie verstärkt das Segment der Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, bleibt jedoch mit einer Frequenz von nur einem Flug pro Woche in ihrer Kapazität überschaubar. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die geringe Taktung der Flüge die Attraktivität für zeitkritische Geschäftsreisen einschränkt. Zudem steht das Angebot in Konkurrenz zu etablierten Drehkreuzverbindungen europäischer Fluggesellschaften, die höhere Frequenzen über ihre jeweiligen Hubs anbieten. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Strecke wird daher maßgeblich

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Swissport-Tochter Aspire eröffnet dritte Lounge am Flughafen Manchester

Das auf Flughafen-Hospitality spezialisierte Unternehmen Aspire Pre-Flight Hospitality, eine Tochtergesellschaft des Schweizer Luftfahrtdienstleisters Swissport International AG, hat eine neue Passagier-Lounge im Terminal 2 des Flughafens Manchester in Betrieb genommen. Die Anlage verfügt über 300 Sitzplätze und ist die dritte Einrichtung des Anbieters an diesem Standort. Sie ist mit getrennten Zonen für Gastronomie, Familien und Arbeitsbereiche ausgestattet. Das Angebot richtet sich gegen ein Entgelt von knapp 47 Pfund für Erwachsene sowohl an Privatreisende als auch an Geschäftskunden unabhängig von der gebuchten Flugklasse. Die Inbetriebsetzung fügt sich in ein globales Netz von rund 110 Standorten ein, die das Unternehmen Mitte 2026 betreibt oder deren Eröffnung im Laufe des Jahres geplant ist. Neben Manchester expandiert der Betreiber im laufenden Geschäftsjahr an Flughäfen wie Stockholm-Arlanda, Genf, Marrakesch, Calgary und Vilnius sowie an den britischen Standorten Liverpool und Birmingham. Die Muttergesellschaft Swissport nutzt die eigene Hospitality-Sparte, um ihr bestehendes Portfolio aus Bodenabfertigung und Frachtlogistik durch margenstarke Dienstleistungen im Terminalbereich zu ergänzen und gegenüber Flughafenbetreibern als Komplettanbieter aufzutreten. Der Flughafen Manchester befindet sich im Rahmen eines Transformationsprogramms in einer Umbauphase von Terminal 2, wodurch zusätzliche Flächen für kommerzielle Konzessionen entstanden sind. Die Erhöhung der Lounge-Kapazitäten entspricht einem allgemeinen Trend in der Luftfahrtbranche, bei dem Flughäfen und Dienstleister verstärkt auf gebührenpflichtige Premium-Services setzen. Damit reagieren die Betreiber auf verändertes Reiset رفتار und versuchen, Einnahmen abseits des reinen Flugbetriebs zu steigern. Luftfahrtanalysten betonen jedoch, dass der Markt für unabhängige Lounges im Wettbewerb mit den eigenen exklusiven Aufenthaltsbereichen großer Fluggesellschaften und Allianzen steht. Zudem steigt durch die zunehmende Verbreitung

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Rahmenprogramm zum Jubiläum: Pratermuseum beteiligt sich am Festwochenende im Wiener Prater

Das Pratermuseum beteiligt sich vom 18. bis 20. September 2026 am offiziellen Festwochenende des Praterverbands anlässlich des 260-jährigen Bestehens des Wiener Praters. Das Areal, das 1766 von Kaiser Joseph II. für die Öffentlichkeit freigegeben wurde, zählt zu den ältesten Vergnügungsparks der Welt. Im Rahmen der Dreitagesfeier gewährt die Außenstelle des Wien Museums kostenfreien Eintritt und bietet ein Kulturprogramm aus Fachführungen, Filmvorführungen sowie musikalischen Beiträgen an. Der Auftakt am Freitagabend beinhaltet unter anderem eine Performance von Gerald Schaaf, deren Anlass das 160-jährige Bestehen der Schaustellerfamilie Schaaf auf dem Pratergelände bildet. Das Programm am Samstag und Sonntag konzentriert sich auf die Vermittlung der Geschichte des Vergnügungsparks sowie des angrenzenden Bezirks Leopoldstadt. Neben Zaubershows des Zirkus- und Clownmuseums stehen Themenführungen auf dem Plan, die historische Aspaspekte wie das Vergnügungsetablissement „Venedig in Wien“ oder die Weltausstellung von 1873 aufgreifen. Kulturhistorisch ergänzt wird das Angebot durch Auftritte des Wiener Liedermachers Ernst Molden sowie die Aufführung des österreichischen Stummfilms „Die Pratermizzi“ aus dem Jahr 1926 mit Live-Musikbegleitung. Die Eröffnung des im März 2024 neu erbauten Museumsgebäudes nahe dem Riesenrad bot dem Standort erweiterte Ausstellungsflächen auf mehreren Ebenen. Mit der Verlegung des Pratermuseums aus dem ehemaligen Planetenfeld in den Neubau beabsichtigte die Stadt Wien eine stärkere Integration der Museumspädagogik in den laufenden Praterbetrieb. Historische Exponate wie Ringelspielfiguren, Automatenspiele und Reste historischer Schaubuden dokumentieren dort die Verwandlung des ehemaligen kaiserlichen Jagdgebiets in eine moderne Freizeitlandschaft. Kritische Stimmen aus der Kulturwissenschaft weisen jedoch darauf hin, dass die historische Aufarbeitung von Vergnügungsparks oft im Spannungsfeld zwischen kommerzialisierter Traditionspflege und echter

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Alltours baut Kapazitäten für die Wintersaison 2026/2027 aus

Der Düsseldorfer Reiseveranstalter Alltours verzeichnet eine anhaltend hohe Nachfrage im Fernreisesegment. Wie das Unternehmen zur Vorstellung seines Programms für den Winter 2026/2027 bekannt gab, wachsen die Buchungseingänge für internationale Ferndestinationen vor Beginn der Wintersaison seit fünf Jahren kontinuierlich um mehr als 40 Prozent pro Jahr. Als Reaktion auf das veränderte Reiseverhalten erweitert der Veranstalter sein Angebot an Hotelkapazitäten und Rundreisen in Zielgebieten im Indischen Ozean, in Südostasien sowie in der Karibik. Das Portfolio konzentriert sich dabei verstärkt auf Häuser des gehobenen Marktsegments sowie auf Kooperationen mit internationalen Hotelketten wie Hyatt, Meliá und Radisson. Im regionalen Schwerpunkt Asien nimmt Alltours mit der Provinz Krabi eine weitere Zielregion in Thailand neu in das Angebot auf und erweitert Bestände auf Phuket, Koh Samui sowie in Khao Lak. Auf den Malediven und den Seychellen steigen die Kapazitäten durch zusätzliche Verträge mit Betreibergruppen wie Kempinski und Minor Hotels. Neben den Inselstaaten im Indischen Ozean verzeichnen auch Karibikziele wie Mexiko, die Dominikanische Republik und Curaçao ein größeres Kontingent an Vertragshotels. Ergänzt wird das Hotelangebot durch ein angepasstes Rundreisenprogramm in Sri Lanka und Indonesien. Die Ausweitung des Reiseangebots wird durch eine Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten auf der Flugstrecke gestützt. Der Veranstalter nutzt für sein Fernreiseprogramm Netzwerke von insgesamt 28 Fluggesellschaften an 17 Abflughäfen im deutschsprachigen Raum und den Nachbarländern. Unter anderem bedient der Ferienflieger Corendon Airlines die Verbindung von Düsseldorf nach Curaçao ab Mitte Dezember dreimal wöchentlich, während Discover Airlines die Flugfrequenzen ab Frankfurt nach Mexiko und ab München nach Punta Cana aufstockt. Zudem setzt der Konzern im

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Flydubai überschreitet Schwelle von 100 Flugzeugen

Die staatliche Fluggesellschaft Flydubai verzeichnet einen Zuwachs in ihrer Flottenstärke und überschreitet im Laufe des Jahres 2026 die Marke von 100 aktiven Verkehrsflugzeugen. Nach Angaben des Unternehmens vom 15. September 2026 nimmt der Carrier im Jahresverlauf elf weitere Maschinen des Herstellers Boeing in Betrieb, darunter sieben Boeing 737-9 Max und vier Boeing 737-8 Max. Die Flottenerneuerung dient dem schrittweisen Ausgleich älterer Einheiten des Typs Boeing 737-800 sowie der Bereitstellung zusätzlicher Sitzplatzkapazitäten auf bestehenden Streckennetzverbindungen über das Drehkreuz am Flughafen Dubai (DXB). Parallel zu den Neuauslieferungen startet die Fluggesellschaft ein Umbauprogramm für bestehende Kabinenräume in Teilen ihrer Boeing 737 Max-Flotte. Innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten sollen insgesamt 21 Flugzeuge, die bislang mit verstellbaren Business-Class-Sitzsystemen betrieben wurden, mit flach liegenden Liegesitzen nachgerüstet werden. Zudem wird die Bestuhlung in den Flugzeugen des Typs Boeing 737-9 Max auf 16 Plätze in der Business Class und 156 Plätze in der Economy Class ausgelegt. Ergänzend sieht das Programm den Austausch der bisherigen Handgepäckfächer durch größere Gepäcksysteme vor, um die Kapazität pro Fach von vier auf sechs Standardgepäckstücke zu erhöhen. Die Fokussierung auf den Ausbau der Premium-Kapazitäten verdeutlicht den Versuch der Fluggesellschaft, den Anteil von Passagieren in höheren Preisklassen auf Lang- und Mittelstrecken zu steigern. Mit der Vergrößerung des Business-Class-Segments reagiert Flydubai auf die veränderten Nachfragemuster im Zubringerverkehr für die Schwestergesellschaft Emirates. Das engmaschige Codeshare-Abkommen zwischen den beiden staatlichen Flugbetreibern erfordert eine stärkere Produktangleichung, da internationale Passagiere am Drehkreuz Dubai vermehrt auf Strecken zu Sekundärzielen im Nahen Osten, Zentralasien und Südosteuropa umsteigen. Luftfahrtanalysten betonen jedoch, dass

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Sommerreiseverkehr: Nürnberg verzeichnet rund 806.000 Passagiere

Der Albrecht Dürer Flughafen Nürnberg verzeichnete in den sechswöchigen bayerischen Sommerferien 2026 ein Passagieraufkommen von rund 806.000 Fluggästen, was einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von circa 786.000 Passagieren entspricht. Die Zahl der Flugbewegungen lag im Ferienzeitraum bei knapp 7.800 Starts und Landungen, wobei der 31. August mit mehr als 21.000 Fluggästen als verkehrsstärkster Einzeltag registriert wurde. Das Buchungsverhalten der Passagiere im fränkischen Einzugsgebiet konzentrierte sich primär auf Warmwasserziele im Mittelmeerraum und Nordafrika: Antalya führte die Statistik mit rund 138.000 Passagieren an, gefolgt von Palma de Mallorca mit knapp 110.000 sowie Heraklion und Hurghada mit jeweils etwa 34.000 Reisenden. Für die bevorstehende Winterflugplanperiode 2026/2027 kündigt die Flughafenbetriebsgesellschaft ein ausgebautes Streckennetz von 19 Fluggesellschaften an. Einen Schwerpunkt bildet der Markteintritt des britischen Low-Cost-Carriers easyJet, der ab Nürnberg Verbindungen nach London-Gatwick, London-Luton, Manchester und Mailand aufnimmt. Damit verdichtet sich das Angebot in Richtung Großbritannien zusammen mit den bestehenden Strecken von British Airways nach London-Heathrow und Ryanair nach London-Stansted. Darüber hinaus nimmt Ryanair Ziele wie Agadir, Rabat, Porto und Sevilla neu auf, während Wizz Air ihr Osteuropa-Netz unter anderem um Târgu Mureș erweitert. Die Zubringerfunktionen zu den internationalen Drehkreuzen Frankfurt, Paris-Charles-de-Gaulle, Amsterdam-Schiphol und Istanbul werden weiterhin von Lufthansa, Air France, KLM sowie Turkish Airlines und Pegasus bedient. Branchenbeobachter bewerten die Kapazitätserweiterungen im Billigflug- und Punkt-zu-Punkt-Segment als wesentlichen Konsolidierungsschritt für den nordbayerischen Regionalflughafen, der in den vergangenen Jahren im Zuge der Konsolidierung deutscher Dezentralstandorte unter Druck gestanden hatte. Die Ansiedlung von easyJet und der Ausbau von Strecken durch den Ferienflieger Marabu Airlines – ein Schwesterunternehmen

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 Österreichische Standorte belegen Spitzenplätze bei der Nachfrage

Das Berliner Buchungsportal camping.info hat die Nutzerdaten seiner Online-Plattform für den Zeitraum von Januar bis September 2026 ausgewertet und das Ranking der 100 am stärksten nachgefragten Campingplätze in Europa veröffentlicht. An der Spitze der Auswertung liegt das Falkensteiner Camping Grubhof im Salzburger Land (St. Martin bei Lofer), gefolgt vom Camping Vidor Family & Wellness Resort im italienischen Trentino und dem Camp MondSeeLand in Oberösterreich. Von den zehn meistaufgerufenen Plätzen befinden sich fünf in Österreich, drei in Deutschland und zwei in Italien. Basis der Datenerhebung bilden die Seitenaufrufe auf dem Portal, das mehr als 23.000 Anlagen in 44 europäischen Staaten listet. In der Gesamtzahl der Platzierungen im Top-100-Ranking führt Deutschland mit 47 Anlagen den europäischen Markt an. Österreich folgt mit 23 Standorten vor Italien mit 18 Anlagen, während weitere gelistete Plätze in der Schweiz, Kroatien, Slowenien, Polen, den Niederlanden und Griechenland liegen. Die Auswertung spiegelt die Präferenzen von Campingurlaubern aus dem deutschsprachigen Raum wider, die den Schwerpunkt ihrer Reiseplanung weiterhin auf heimische Ziele sowie den Alpen- und Mittelmeerraum legen. Parallel zur Nachfrageanalyse weist die Plattform deutliche Preisunterschiede im europäischen Vergleich aus. Für eine Übernachtung – berechnet für zwei Personen inklusive Stellplatz, Wohnwagen, Strom und Ortstaxe – liegt Kroatien mit durchschnittlich 41 Euro an der Spitze der Preisskala, knapp gefolgt von Österreich, der Schweiz und Italien mit jeweils über 40 Euro. Deutschland ordnet sich mit etwa 30 Euro pro Nacht im mittleren Preissegment ein, während Standorte in Südosteuropa wie Albanien mit 14 Euro die geringsten Durchschnittskosten aufweisen. Die Preisdifferenzen erklären sich primär

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