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Flughafenbetreiber Swedavia verzeichnet Zuwachs im internationalen Reiseverkehr

Der schwedische Flughafenbetreiber Swedavia verzeichnete an seinen zehn Standorten im Juli 2026 insgesamt knapp über 3,3 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Zuwachs von nahezu zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Entwicklung des Gesamtaufkommens verlief jedoch zweigeteilt: Während das Auslandsreiseangebot ein Plus von vier Prozent verzeichnete, sank das Passagieraufkommen im inländischen Flugverkehr um 13 Prozent. Die Betreibergesellschaft führt den Rückgang im Inland auf Kapazitätskürzungen seitens der Fluggesellschaften sowie eine schwächere Inlandsnachfrage zurück. Der Hauptstadtwandler Stockholm Arlanda verarbeitete im Juli knapp 2,5 Millionen Fluggäste, was einer leichten Zunahme von gut einem Prozent gegenüber dem Juli 2025 entspricht. Der Auslandsverkehr stieg dort um mehr als drei Prozent auf über 2,2 Millionen Passagiere und übertraf damit das bisherige Höchstniveau aus dem Juli 2018 geringfügig um etwa 10.000 Fluggäste. Im Gegensatz dazu verzeichnete das Inlandssegment in Arlanda einen Rückgang von fast 16 Prozent auf rund 214.000 Passagiere. Auch am zweitgrößten Flughafen des Landes, Göteborg Landvetter, stieg das internationale Aufkommen um mehr als drei Prozent auf 601.000 Passagiere, während die Inlandszahlen um 21 Prozent auf rund 23.000 Fluggäste fielen. An den regionalen Standorten zeichnete sich ein differenziertes Bild ab. Der Flughafen Åre Östersund verzeichnete durch Inlandszuwächse ein deutliches Passagierplus, und auch Malmö wuchs dank neuer Auslandsverbindungen um 17 Prozent. Hingegen verharrt der stadtnahe Flughafen Stockholm Bromma weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Im Juli wurden dort knapp über 7.300 Passagiere abgefertigt, was lediglich rund fünf Prozent des Aufkommens im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 entspricht. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die anhaltende Schwäche des schwedischen Inlandsflugverkehrs auch

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Ausbau des Flugnetzes: Air France startet Verbindung zwischen Guadeloupe und Panama-Stadt

Air France baut das regionale Streckennetz in der Karibik aus und bietet ab dem 11. Dezember 2026 eine neue Direktverbindung zwischen Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe und Panama-Stadt an. Der saisonale Dienst wird zweimal wöchentlich bedient und soll bis zum 5. März 2027 aufrechtverhalten werden. Auf der Strecke setzt die Fluggesellschaft ein Flugzeug des Typs Airbus A320 mit 170 Sitzplätzen in der Business und Economy Class ein. Die Flugzeiten sind auf Anschlüsse aus Fort-de-France in Martinique und Cayenne in Französisch-Guayana über das Drehkreuz Pointe-à-Pitre abgestimmt. Mit der neuen Flugroute wird der Anschluss an das Drehkreuz der COPA Airlines in Panama-Stadt hergestellt, wodurch Weiterflüge zu zahlreichen Zielen in Mittel- und Südamerika ermöglicht werden. Zudem ergänzt das Angebot die bestehenden Verbindungen der Air France in der Region, zu denen Routen nach Belém, Fortaleza und Miami sowie Langstreckenflüge nach Paris-Charles-de-Gaulle gehören. Der Flughafenbetreiber von Guadeloupe Pôle Caraïbes bewertet die Verbindung als Möglichkeit, das regionale Passagieraufkommen zu steigern und Anschlussmöglichkeiten in Richtung Lateinamerika zu erweitern. Die Einbindung von Regionalflugzeugen des Typs Airbus A320 in das karibische Streckennetz zeigt das Bestreben von Air France, die Auslastung der im Überseegebiet stationierten Maschinen zu erhöhen. Die Nachfrage auf Routen zwischen den französischen Überseedepartements und Mittelamerika hängt jedoch stark von saisonalen Schwankungen sowie der wirtschaftlichen Entwicklung der Zielgebiete ab. Dass es sich zunächst um einen befristeten Winterflugplan handelt, verdeutlicht die vorsichtige Markterprobung seitens der Fluggesellschaft. Luftfahrtbeobachter verweisen darauf, dass die Erschließung neuer Routen in der Karibik operativen Herausforderungen unterliegt. Die Konkurrenz durch regionale Anbieter sowie schwankende Kerosin- und Betriebskosten in

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Finanzielle Entwicklung bei Fraport: Internationales Geschäft kompensiert Stagnation am Standort Frankfurt

Der Flughafenbetreiber Fraport hat seine Zahlen für das erste Halbjahr 2026 vorgelegt. In den ersten sechs Monaten stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozent auf knapp 2,07 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 3,8 Prozent auf 582,3 Millionen Euro zu. Dagegen sank der Nettogewinn deutlich um 47,7 Prozent auf 51,6 Millionen Euro. Die Ursachen für diesen Ertragsrückgang liegen vor allem in gestiegenen Zinsaufwendungen und veränderten Abschreibungsregeln nach der Fertigstellung großer Terminalprojekte am Hauptstandort Frankfurt sowie am Flughafen Lima in Peru. Die verkehrliche Entwicklung zeigte im ersten Halbjahr eine klare Zweiteilung zwischen dem Heimatdrehkreuz und den internationalen Beteiligungen. Am Flughafen Frankfurt verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang der Passagierzahlen um 0,8 Prozent. Dies lag insbesondere an Streikmaßnahmen beim Hauptkunden Lufthansa, durch die rund 700.000 Passagiere betroffen waren, sowie an Kapazitätskürzungen infolge geopolitischer Konflikte im Nahen Osten. Im Gegenzug verzeichneten die von Fraport betriebenen Standorte im Ausland spürbare Zuwächse, darunter Porto Alegre mit einem Plus von 19,2 Prozent, Ljubljana mit 14,7 Prozent sowie die Regionalflughäfen in Griechenland und Bulgarien. Die Steigerung des Konzernumsatzes resultierte in Frankfurt im Wesentlichen aus Anpassungen der Entgelte für Bodendienstleistungen, Infrastruktur und Flugbetrieb. Im Auslandsgeschäft trugen neben höheren Passagierzahlen auch tarifliche Anpassungen in Lima und Griechenland zum Zuwachs bei. Trotz der Halbierung des Nettogewinns bestätigte der Vorstand seine Prognose für das Gesamtjahr 2026. Das EBITDA soll bis zu 1,5 Milliarden Euro erreichen, während das Passagieraufkommen in Frankfurt mit voraussichtlich 63,2 Millionen Fluggästen etwa auf dem Niveau des Vorjahres verharren

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Angehobene Finanzprognose: Latam Airlines korrigiert Gewinnerwartung für 2026 nach oben

Die südamerikanische Airline-Gruppe Latam Airlines hat ihre Finanzprognose für das Gesamtjahr 2026 nach oben angepasst. Das Unternehmen rechnet nun mit einem bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDAR) zwischen 4,1 und 4,4 Milliarden US-Dollar. Im Mai lag die Schätzung noch im Korridor von 3,8 bis 4,2 Milliarden US-Dollar. Hauptgrund für diese Anpassung ist eine Entlastung bei den erwarteten Treibstoffkosten. Wie Finanzvorstand Ricardo Bottas mitteilte, sanken die veranschlagten Preise für Kerosin von ursprünglich 170 auf 150 US-Dollar pro Barrel im dritten Quartal sowie von 150 auf 130 US-Dollar pro Barrel im vierten Quartal. Trotz der teilweisen Entspannung beim Treibstoffpreis bewegen sich die Kerosinkosten weiterhin spürbar über dem Niveau vor dem geopolitischen Konflikt im Nahen Osten, als der Barrelpreis bei rund 90 US-Dollar lag. Dennoch rechtfertigt die gesunkene Kostenbelastung nach Einschätzung der Unternehmensführung die höhere Ergebniserwartung. Das geplante Kapazitätswachstum, gemessen an den angebotenen Sitzplatzkilometern, verbleibt für das Gesamtjahr 2026 bei unveränderten neun bis zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im zweiten Quartal 2026 wies der Konzern ein gemischtes Finanzergebnis aus. Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 4,12 Milliarden US-Dollar, was sowohl auf ein höheres Passagieraufkommen als auch auf eine stabile Entwicklung im Frachtgeschäft zurückzuführen ist. Der Nettogewinn ging jedoch von 241,6 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal auf 125,2 Millionen US-Dollar zurück, was primär auf höhere operative Gesamtkosten und Wechselkurseffekte in den südamerikanischen Kernmärkten zurückzuführen ist. Analysten betonen, dass die stärkere Auslastung der Flugzeuge und das anhaltende Nachfragewachstum im südamerikanischen Binnen- und Nordamerikaverkehr die Ertragslage stützen. Gleichzeitig bleibt die

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Flughafen Kapstadt: Reifenplatzer bei Kenya-Airways-Maschine führt zu Behinderungen im Flugbetrieb

Am Dienstag hat ein Reifenplatzer bei der Landung einer Passagiermaschine der Kenya Airways am internationalen Flughafen Kapstadt zu erheblichen Einschränkungen im Flugbetrieb geführt. Nach Angaben des Betreibers Airports Company South Africa kam das Flugzeug auf der Hauptstart- und -landebahn zum Stehen und blockierte diese über mehrere Stunden. Sämtliche Passagiere sowie die Besatzungsmitglieder konnten das Flugzeug unverletzt über die regulären Ausstiege verlassen. Aufgrund des Vorfalls und der zeitweiligen Sperrung der primären Piste mussten zahlreiche ankommende Flüge zu Ausweichflughäfen wie Port Elizabeth oder Johannesburg umgeleitet werden. Zudem wurden internationale Abflüge vorübergehend gestoppt, um die Bergung des Flugzeugs und die Überprüfung der Piste auf Trümmerteile zu ermöglichen. Erst nach der Räumung des Rollfeldes konnte die Betreibergesellschaft die Start- und Landebahn wieder freigeben und den Flugbetrieb schrittweise anfahren. Techniker der Kenya Airways wurden eingesetzt, um den Reifenschaden vor Ort zu beheben und die Lufttüchtigkeit der Maschine wiederherzustellen. Der Zwischenfall führte im gesamten Streckennetz der Region zu Folgteverspätungen und Flugstreichungen. Die Flughafengesellschaft wies darauf hin, dass der reguläre Flugplan erst nach und nach wieder stabilisiert werden konnte. Kenya Airways informierte die Öffentlichkeit über soziale Medien über den Fortgang der Arbeiten und die Betreuung der betroffenen Passagiere. Flugunfalluntersucher und Branchenkenner verweisen darauf, dass Reifenplatzer bei Landungen zwar seltene, aber bekannte Risiken darstellen, die oft durch Fremdkörper auf der Bahn, hohen Verschleiß oder Bremsblockaden verursacht werden. Der Zwischenfall verdeutlicht zudem die Abhängigkeit großer Verkehrsflughäfen von einzelnen Landebahnen, da die Blockade einer Hauptpiste die operativen Abläufe eines gesamten Drehkreuzes rasch an organisatorische Grenzen bringt.

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Digitalisierung der Bodenprozesse: Flughafen München nutzt Software von Celonis zur Gepäckabfertigung

Die Flughafen München GmbH setzt bei der Steuerung ihrer Boden- und Logistikprozesse auf die Technologie des Münchner Softwareunternehmens Celonis. Wie der Betreiber des zweitgrößten deutschen Drehkreuzes mitteilte, kommt die Process-Intelligence-Plattform von Celonis zum Einsatz, um die Abläufe im Bereich der Gepäckabfertigung zu analysieren und zu steuern. Durch die Zusammenführung von Prozessdaten aus unterschiedlichen Betriebssystemen wird ein digitaler Abgleich der Abläufe in nahezu Echtzeit erstellt. Dies soll es dem Personal ermöglichen, Kapazitätsengpässe frühzeitig zu erkennen und Störungen im Ablauf vorzubeugen. Die Bewältigung des Gepäcktransportes gehört zu den operativ aufwendigsten Aufgaben im Flughafenbetrieb, da zahlreiche Schnittstellen zwischen Passagier-Check-in, Sortieranlagen, Vorfeldtransport und Flugzeugbeladung ineinandergreifen müssen. Das System von Celonis verwendet ein Kontextmodell, das Auslastungsspitzen prognostiziert und bei der Überschreitung von definierten Zeitfensstern automatische Warnmeldungen an die Leitzentrale ausgibt. Nach Angaben von Jan-Henrik Andersson, Geschäftsführer für kommerzielle Angelegenheiten und IT am Flughafen München, dient diese operative Transparenz als Grundlage für schnellere Personal- und Ablaufentscheidungen sowie für den gezielten Einsatz nachgelagerter KI-Anwendungen. Die Kooperation zwischen der Flughafengesellschaft und dem Tech-Unicorn Celonis besteht bereits seit längerer Zeit und wird mit dem aktuellen Projektschritt vertieft. Andere internationale Drehkreuze und Fluggesellschaften nutzen ebenfalls zunehmend automatisierte Softwarelösungen, um Fehlleitungen von Gepäckstücken zu reduzieren und die Standzeiten von Flugzeugen am Boden zu verkürzen. Für den Flughafen München, der im Sommerreiseverkehr hohe Passagierzahlen bewältigt, steht das Erreichen einer stabilen Pünktlichkeitsquote im Vordergrund. Branchenbeobachter merken jedoch an, dass digitale Analysewerkzeuge primär Transparenz schaffen, die tatsächliche Behebung von Engpässen jedoch weiterhin von ausreichenden personellen Ressourcen auf dem Vorfeld abhängt. Die Effizienz automatisierter Warnsysteme

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Finanzielle Entwicklung bei El Al: Umsatzanstieg trotz politischer Spannungen und Sonderbelastungen

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat ihre Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Demnach stieg der Gesamtumsatz des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 27 Prozent auf etwa 986 Millionen US-Dollar. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Leasingkosten (EBITDAR) belief sich auf ungefähr 222 Millionen US-Dollar. Unterm Strich wies die Fluggesellschaft einen Nettogewinn von zirka 132 Millionen US-Dollar aus. In diesem Ergebnis ist ein geschätzter Verlust nach Steuern von etwa 55 Millionen US-Dollar enthalten, der direkt auf die operativen Einschränkungen im Zuge der Militäroperation „Roaring Lion“ zu Beginn des Quartals zurückgeht. Trotz der Sicherheitsrestriktionen und des stark reduzierten Flugbetriebs im April erholte sich das Passagieraufkommen in den Folgemonaten deutlich. Das Angebot an verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) lag im zweiten Quartal um neun Prozent über dem Vorjahreswert. Die Auslastung der Maschinen erreichte im Gesamtquartal durchschnittlich 90 Prozent, nachdem sie im Juni wieder auf 94 Prozent angestiegen war. Das Vorverkaufsvolumen erreichte mit etwa 1,4 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchststand, woraufhin die Unternehmensleitung für das dritte Quartal ein weiteres Kapazitätswachstum von sechs bis zehn Prozent prognostiziert. Die Geschäftszahlenspiegeln die Sonderrolle von El Al auf den internationalen Flugrouten wider. Da viele ausländische Fluggesellschaften ihre Verbindungen nach Tel Aviv im Zuge von regionalen Konflikten und Sicherheitswarnungen temporär ausgesetzt oder reduziert haben, konzentrierte sich die Nachfrage von Passagieren und Fracht verstärkt auf den nationalen Carrier. Zur Erweiterung des Streckennetzes übernahm das Unternehmen im laufenden Jahr weitere Flugzeuge des Typs Boeing 737 und setzt die Modernisierung der Großraumflotte vom Typ Boeing 777 fort. Zudem wurde

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Neues Marktmodell in der Privatlustfahrt: PeakJet startet Semi-Private-Flüge ab Zürich

Die Schweizer Peak Plus AG mit Sitz in Rotkreuz hat am 1. August 2026 den ersten kommerziellen Flug ihres Buchungsdienstes PeakJet durchgeführt. Die Erstverbindung führte vom General Aviation Center des Flughafens Zürich nach Palma de Mallorca. Über die digitale Plattform des Anbieters wird ein Modell erprobt, bei dem Kunden einzelne Sitzplätze in Geschäftsreiseflugzeugen buchen können, anstatt den gesamten Jet zu chartern. Die flugbetriebliche Durchführung erfolgt durch die VistaJet GmbH auf Maschinen des Typs Embraer Legacy 650 mit einer Kapazität von bis zu zwölf Passagieren. Das Marktsegment des sogenannten Semi-Private-Flyings versucht, die Abwicklungsprozesse von Privatflügen mit den Vertriebsstrukturen von Linienflügen zu kombinieren. Passagiere nutzen dabei die separaten Terminals der allgemeinen Luftfahrt mit verkürzten Check-in-Zeiten von etwa 45 Minuten vor dem Abflug, zahlen jedoch nur für den gebuchten Einzelplatz. PeakJet tritt hierbei ausschließlich als Vermittler auf einer Mobility-as-a-Service-Plattform auf, während das eigentliche operative Risiko und die Durchführung bei lizenzierten Luftfahrtbetreibern mit eigenem Air Operator Certificate (AOC) liegen. Zum Führungsteam der Muttergesellschaft Peak Plus AG gehören der ehemalige Etihad-Chef Peter Baumgartner als Verwaltungsratspräsident sowie CEO Gianni Tronza. Das Vertriebskonzept von Einzelplatzbuchungen in Business-Jets ist in der Luftfahrtbranche nicht neu, erwies sich in der Vergangenheit jedoch häufig als wirtschaftlich komplex. Mehrere Anbieter in Europa und Nordamerika versuchten in den letzten Jahren, ähnliche Shuttle-Dienste zu etablieren, scheiterten jedoch oft an der schwankenden Nachfrage und den hohen operativen Fixkosten. Der wirtschaftliche Erfolg hängt maßgeblich von einer dauerhaft hohen Sitzplatzauslastung ab, da leere Plätze bei vergleicherweisen hohen Flugstundenkosten die Marge des Vermittlers rasch aufzehren. Branchenanalysten sehen in

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Nachfrageorientierter Regionalflugverkehr: Vini plant Hauptstadtverbindung ab Karlsruhe/Baden-Baden

Das Unternehmen Vini, die Passagiermarke der Flyvbird GmbH, plant in Kooperation mit dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden ab Oktober 2026 die Erprobung einer Flugverbindung in die Region Berlin. Das Konzept sieht vor, flugplanmäßige Verbindungen zum Verkehrslandeplatz Schönhagen/Trebbin südlich von Berlin anzubieten. Von dort aus soll die Weiterreise in die Berliner Innenstadt über einen organisierten Bus-Shuttle erfolgen. Das Vorhaben startet zunächst mit einer Testphase im Oktober und November mit jeweils zwei Umläufen pro Woche. Die Anbindung der Region Mittelbaden an die Bundeshauptstadt war im Oktober 2019 eingestellt worden, da klassische Linienfluggesellschaften die eingesetzten Großraum- oder Mittelstreckenflugzeuge nicht rentabel auslasten konnten. Das Geschäftsmodell von Vini basiert hingegen auf der digitalen Erfassung von Kundenanfragen und dem flexiblen Einsatz kleinerer Turboprop-Flugzeuge wie der Dornier 228 oder Dornier 328. Das Angebot wird in globalen Reservierungssystemen unter dem Airline-Code Q4 der Euroairlines vertrieben, während operative Partner die eigentlichen Flüge durchführen. Für den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, der im Jahr 2025 ein Passagieraufkommen von rund 2,3 Millionen Fluggästen verzeichnete, bedeutet das Projekt den Versuch, die seit Jahren bestehende Lücke im innerdeutschen Geschäftsreiseverkehr zu schließen. Nach Angaben der Beteiligten hängen die geplante Ausweitung des Flugplans im Jahr 2027 sowie die Aktivierung weiterer Strecken davon ab, ob in der Erprobungsphase eine ausreichende Nachfrage aus der regionalen Wirtschaft erzielt werden kann. Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom Investor Stefan Klocke. Branchenbeobachter verweisen jedoch auf die strukturellen Herausforderungen von Bedarfs- und Nischenverbindungen im Regionalflugverkehr. Die Nutzung kleinerer Flugzeuge bedeutet verhältnismäßig hohe Betriebskosten pro Sitzplatz, was sich in den Ticketpreisen niederschlagen dürfte. Zudem erfordert die

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Flottenerweiterung im Luxussegment: Crystal bestellt drittes Kreuzfahrtschiff bei Fincantieri

Die zur A&K Travel Group gehörende Kreuzfahrtreederei Crystal hat eine im Jahr 2024 vereinbarte Option für einen Schiffsneubau in eine feste Bestellung umgewandelt. Das Schiff soll von der italienischen Werft Fincantieri gebaut und im Jahr 2034 ausgeliefert werden. Bei dem Vorhaben handelt es sich um das dritte Bauprojekt einer einheitlichen Serie. Das erste Schiff dieser Reihe, die „Crystal Grace“, entsteht derzeit auf der Werft in Marghera und soll 2028 in Dienst gestellt werden, gefolgt von einem zweiten Bau im Mai 2031. Die Schiffe dieser Baureihe sind mit einer Vermessung von etwa 62.000 Bruttoraumzahl geplant und für eine Kapazität von bis zu 650 Passagieren bei Doppelbelegung ausgelegt. Das Raumkonzept sieht ausschließlich Balkonsuiten vor, die auch für Alleinreisende angeboten werden. Gestaltungselemente wie ein durchgehendes Promenadendeck orientieren sich an den bestehenden Einheiten der Flotte, der „Crystal Serenity“ und der „Crystal Symphony“. Nach der Übernahme der Markenrechte durch die A&K Travel Group im Jahr 2022 stellt diese Auftragsvergabe den langfristigen Ausbau des Flottenangebots im gehobenen Preissegment dar. Für die italienische Werftengruppe Fincantieri sichert der Festauftrag die Auslastung der Standorte über das laufende Jahrzehnt hinaus. Die Werft verzeichnet im Segment der kleineren und mittleren Luxuskreuzfahrtschiffe weiterhin eine stabile Auftragsentwicklung. Branchenanalysten sehen in der Festbestellung zudem den Versuch der Muttergesellschaft A&K Travel Group, die Marktposition der Marke Crystal nach der Insolvenz des früheren Eigentümers Genting Hong Kong im Jahr 2022 schrittweise wieder zu festigen und Marktanteile gegenüber Mitbewerbern im Segment kleinerer Schiffseinheiten aufzubauen. Kritische Marktbeobachter verweisen jedoch auf die Risiken von sehr langen Lieferfristen in der

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