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Air Baltic legt erste Finanzberichte im U.S.-Insolvenzverfahren vor

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat zusammen mit ihren Tochtergesellschaften die ersten monatlichen Betriebsberichte beim zuständigen US-Insolvenzgericht für den südlichen Bezirk von New York eingereicht. Die Unterlagen umfassen den Zeitraum vom 14. bis zum 30. September 2026 und decken damit die ersten 17 Tage des freiwillig eingeleiteten Sanierungsverfahrens nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts ab. Die regelmäßige Einreichung ungestützter Finanzberichte stellt eine Pflichtanforderung im US-Verfahren dar, um das Gericht sowie Gläubiger kontinuierlich über die finanzielle Lage des Unternehmens zu informieren. Die vorgelegten Finanzdaten sind vorläufig, nicht vom unabhängigen Wirtschaftsprüfer der Gesellschaft testiert und wurden nicht nach IFRS-, US-GAAP- oder den Rechnungslegungsvorschriften der Euronext Dublin erstellt. Sämtliche Beträge wurden für die gerichtlichen Anforderungen zu einem Stichtagskurs von 1 EUR zu 1,14 USD umgerechnet. Die Fluggesellschaft betont, dass die Zahlen auf einem sehr kurzen Zeitraum basieren und keine Rückschlüsse auf die künftige Geschäftsentwicklung oder Vergleiche mit bisherigen Jahresabschlüssen zulassen. Reguläre Finanzberichte sollen weiterhin gemäß den gesetzlichen Publizitätspflichten veröffentlicht werden. Der Gang unter den Schutz des US-Insolvenzrechts im September 2026 erfolgte vor dem Hintergrund hoher Verpflichtungen aus Flugzeug-Leasingverträgen, gestiegener Treibstoffkosten und veränderter Marktbedingungen in Osteuropa. Um die Liquidität während der Restrukturierung zu sichern, hat sich Air Baltic eine zugesagte Insolvenzfinanzierung (Debtor-in-Possession-Finanzierung) in Höhe von 350 Millionen Euro von einem Konsortium unter Beteiligung von Investmentgesellschaften und Banken gesichert. Trotz des gerichtlichen Verfahrens läuft der Flugbetrieb auf allen Strecken planmäßig weiter, und gebuchte Tickets behalten ihre Gültigkeit.

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Serapions Theater nimmt Produktion „Salto Vitale“ im Wiener Odeon wieder auf

Das Serapions Theater nimmt ab dem 29. Oktober 2026 seine Produktion „Salto Vitale“ erneut in den Spielplan des Wiener Odeon Theaters auf. Das Stück, das im April 2023 im selben Haus uraufgeführt wurde, steht unter der künstlerischen Leitung und Regie von Max Kaufmann, der die Führung des Ensembles von den Mitbegründern Erwin Piplits und Ulrike Kaufmann übernommen hat. Bis Anfang Januar 2027 sind insgesamt 17 Spieltermine im Spielplan vorgesehen. Inhaltlich greift die Produktion auf visuelle Elemente, Requisiten und Motive vergangener Inszenierungen der über 40-jährigen Theatergeschichte des Hauses zurück. Die Handlung schildert das Zusammentreffen unterschiedlicher Charaktere, die versuchen, eine gemeinsame Struktur und ein kollektives Ziel aufzubauen, bevor das Vorhaben schrittweise an eigenen Zielsetzungen scheitert. Neben dem Stammensemble treten für die Wiederaufnahme auch ehemalige Mitglieder der Kompanie wie Carlos Manuel Delgado Betancourt und Lina Maria Venegas erneut auf die Bühne. Das Wiener Odeon Theater stellt als freie Spielstätte eine etablierte Institution in der österreichischen Kulturlandschaft dar. Die Wiederaufnahme erprobter Eigenproduktionen ermöglicht dem Theater eine effiziente Nutzung bestehender Kostüm- und Bühnenbestände sowie eine Absicherung der Auslastung über die verlängerten Spielphasen im Herbst- und Winterspielplan. Kulturbeobachter werten die Wiederaufnahme von „Salto Vitale“ als Instrument zur Pflege des spezifischen Bewegungstheaters der Wiener Bühne. Dennoch steht die Leitung des Ensembles vor der Aufgabe, traditionelle Formsprachen des visuellen Theaters mit aktuellen ästhetischen Impulsen zu verbinden, um im Wettbewerb des freien Theatersektors ein kontinuierliches Publikumsinteresse zu sichern.

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Rumänische Fluggesellschaft Dan Air beantragt Gläubigerschutz zur Sanierung

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air hat am 22. Oktober 2026 beim zuständigen Gericht im Kreis Ilfov einen Antrag auf Eröffnung eines gerichtlichen Sanierungs- und Gläubigerschutzverfahrens eingereicht. Wie die Unternehmensführung mitteilte, soll der Schritt drohende Kontosperrungen, Zwangsvollstreckungen und die einseitige Einstellung betriebsnotwendiger Dienstleistungen durch einzelne Gläubiger verhindern. Die Verbindlichkeiten der Fluggesellschaft beliefen sich laut den zuletzt veröffentlichten Jahresabschlüssen für 2025 auf rund 126,3 Millionen Lei (entspricht etwa 25,3 Millionen Euro), was einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Nach Unternehmensangaben wird der Flugbetrieb derzeit ohne Unterbrechung fortgeführt, und alle gebuchten Flugscheine behalten ihre Gültigkeit. Der Carrier verweist darauf, von der Leasinggesellschaft Aviator Capital sowie von der Mehrheit der operativen Dienstleister weiterhin unterstützt zu werden und keine Verbindlichkeiten bei Bankinstituten zu halten. Über die formelle Stattgabe des Restrukturierungsantrags muss das Tribunal in Ilfov in den kommenden Tagen entscheiden. Der Schritt von Dan Air erfolgt vor dem Hintergrund wachsender finanzieller Spannungen im rumänischen Luftverkehrssektor. Erst kurz zuvor hatte die heimische Fluggesellschaft AnimaWings ebenfalls Gläubigerschutz beantragt, woraufhin der Antrag vom zuständigen Gericht in Bukarest in erster Instanz abgelehnt wurde. Die Entwicklung verdeutlicht die Konsolidierungsdrücke, denen kleinere europäische Nischen- und Charteranbieter im Wettbewerb mit etablierten Billigfluggesellschaften ausgesetzt sind.

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Michael Biegert übernimmt Geschäftsführung von Doll Airport Equipment

Der Maschinenbauingenieur Michael Biegert hat am 7. September 2026 die Position des Managing Director bei der Doll Airport Equipment GmbH übernommen. Biegert verfügt über mehr als 25 Jahre Branchenerfahrung in der Luftfahrtindustrie und war vor seinem Wechsel zur Doll-Gruppe beim Bodengeräte- und Werkzeughersteller HYDRO Systems tätig, wo er zuletzt als Mitglied der Geschäftsführung den globalen Servicebereich leitete. In seiner neuen Funktion konzentriert sich Biegert auf den Ausbau der internationalen Marktanteile sowie die Intensivierung des After-Sales-Services für Spezialflugfeldfahrzeuge. Ziel der Unternehmensführung ist eine stärkere Ausrichtung der Fahrzeugentwicklung an den operativen Anforderungen der Flughafenbetreiber und Abfertigungsdienstleister. Als Zielregionen für weiteres Wachstum nennt das Unternehmen Europa, Amerika sowie den Nahen Osten, wo steigende Flugzeugflotten und ein erhöhtes Passagieraufkommen zu einem Ausbaubedarf bei Bodenabfertigungsgeräten führen. Das Produktportfolio des Herstellers umfasst Catering- und Cleaning-Fahrzeuge sowie Hubfahrzeuge für den Transport von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität (PRM). Begleitend zum personellen Wechsel an der Unternehmensspitze investiert die Muttergesellschaft Doll Fahrzeugbau in die physische Fertigungsinfrastruktur. Im benachbarten Appenweier entsteht ein neuer Produktions- und Logistikstandort mit einer rund 6.600 Quadratmeter großen Halle. Der operative Fertigungsbereich von Doll Airport Equipment soll im Herbst 2027 vom bisherigen Stammwerk in Oppenau an den neuen Standort verlagert werden, um Kapazitätsengpässe abzubauen und die Montageabläufe zu optimieren.

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Bilanz der Segelsaison 2026: Sinkende Mietpreise bei steigenden Nebenkosten

Eine Auswertung der internationalen Vercharterungsplattform Boataround zur abgelaufenen Segelsaison 2026 zeigt gegenläufige Markttrends beim Bootsurlaub in der DACH-Region. Während die reine Miete für Segelyachten in Kroatien – der nach wie vor gefragtesten Destination für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – im Jahresvergleich um rund vier Prozent nachgab, verteuerte sich der Gesamtaufenthalt durch gestiegene Nebenausgaben. Höhere Kosten für Treibstoffe, Hafen- und Marinagelände sowie Lebensmittel in den Zielgebieten führten zu einer Mehrbelastung der Urlaubskassen. In Bezug auf die regionalen Zielgebietspräferenzen verzeichnet Kroatien bei Kunden aus Österreich mit einem Buchungsanteil von 77,1 Prozent eine marktbeherrschende Stellung. Bei Gästen aus der Schweiz entfallen 35,3 Prozent und bei deutschen Buchungen 39,1 Prozent der Erfassungen auf das adriatische Meer. Gleichzeitig gewinnt der Binnentourismus im deutschen Markt an Gewicht: Etwa jeder fünfte Kunde aus Deutschland wählte 2026 für den Bootsurlaub Reviere im eigenen Land, etwa an den norddeutschen Küsten oder Binnengewässern. Bei Schweizer Kundinnen und Kunden zeigte sich im saisonalen Verlauf zudem ein ausgeprägtes Frühbucherverhalten im Vergleich zum restlichen Markt. Tourismusexperten führen den Rückgang der reinen Bareboat-Mietpreise in Kroatien auf erweiterte Kapazitäten der örtlichen Charterflotten und einen intensivierten Wettbewerb unter den Anbietern im Mittelmeerraum zurück. Demgegenüber treffen die inflationären Preissteigerungen bei Liegeplatzgebühren und der lokalen Verpflegung vor allem budgetorientierte Segler. Der Trend zu Heimatrevieren in Deutschland spiegelt zudem eine geänderte Nachfragestruktur wider, bei der kürzere Anreisewege und Planbarkeit gegenüber klassischen Südeuropa-Zielen bevorzugt werden.

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Wiener Hotellerie fordert Aussetzen der geplanten Ortstaxen-Erhöhung

Die Wirtschaftskammer Wien und die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) verlangen ein Einfrieren der Wiener Ortstaxe auf dem aktuellen Niveau von 5 Prozent des Netto-Zimmerpreises. Hintergrund ist die von der Wiener Stadtregierung beschlossene zweistufige Anpassung der Abgabe: Nachdem die Taxe im Juli 2026 von ursprünglich 3,2 auf 5 Prozent angehoben wurde, ist für Juli 2027 ein weiterer Anstieg auf 8 Prozent vorgesehen. Branchenvertreter kritisieren, dass sich die Abgabenlast für Gäste und Betriebe damit innerhalb von 13 Monaten kumuliert um 150 Prozent erhöhen würde. Laut Wiens Hotellerie-Obmann Felix Neutatz und ÖHV-Vizepräsident Alexander Ipp würde der Anstieg auf 8 Prozent Wien im europäischen Vergleich der städtischen Übernachtungsabgaben direkt hinter Amsterdam einreihen. Die Betriebe verweisen auf Daten der Branchenanalyse ÖHV-Inside sowie Kennzahlen von STR, wonach die Wiener Beherbergungsbetriebe im Sommer 2026 bei Auslastung und Zimmerpreisen leichte Rückgänge hinnehmen mussten. Über zwei Drittel der Hotels geben an, Kostensteigerungen nicht vollumfänglich an den Endkunden weitergeben zu können, was die Margen der Unternehmen belastet. Die Stadtpolitik weist die Forderung nach einer Aussetzung der zweiten Erhöhungsstufe hingegen zurück. Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak betonte im Vorfeld, dass es sich bei dem zweistufigen Modell um einen vereinbarten Kompromiss handle. Zudem verwies die Stadt auf das kontinuierliche Wachstum des Gesamtnächtigungsvolumens in Wien in den ersten acht Monaten des Jahres 2026 sowie die Notwendigkeit, internationale Gäste an der Finanzierung der städtischen Infrastruktur zu beteiligen. Branchenbeobachter sehen in der Auseinandersetzung das Spannungsfeld zwischen städtischen Konsolidierungszielen und der internationalen Preiswettbewerbsfähigkeit des Wiener Tourismusstandorts. Während die Verbände vor Einbußen bei Aufenthaltsdauer und Nebenausgaben der Gäste warnen, argumentiert

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Flughafen Köln/Bonn nimmt 80 Ziele im Winterflugplan 2026/2027 auf

Der Flughafen Köln/Bonn stellt am 25. Oktober 2026 seinen neuen Winterflugplan in Dienst. Bis zum 28. März 2027 verbinden 20 Fluggesellschaften das Rheinland mit insgesamt 80 Destinationen in 30 Ländern. Den volumenseitigen Schwerpunkt bilden Verbindungen in die Türkei und nach Spanien mit jeweils zehn angeflogenen Zielen sowie nach Großbritannien mit neun Destinationen. Neben dem Ganzjahresverkehr und touristischen Warmwasserzielen umfasst das Flugprogramm neue Direktverbindungen im Nahost- und Nordafrikasegment, darunter Flüge der Air Cairo nach Luxor sowie Streckenaufnahmen der Nesma Airlines nach Hurghada und der LEAV nach Damaskus. Ergänzend übernimmt die Fluggesellschaft Eurowings bisherige Sommerstrecken nach Klagenfurt und Pristina in den Winterflugplan. Ebenso führen Wizz Air die Verbindung nach Podgorica und Ryanair die Route nach Agadir durchgehend fort. Zudem erweitert Ryanair das Streckennetz um bis zu fünf wöchentliche Frequenzen nach Tirana. Für die nachfragestarke Vorweihnachtszeit haben British Airways und Jet2.com temporäre Kapazitätsaufstockungen auf den Strecken nach London-Heathrow, London-Gatwick und Bristol angekündigt. Der Flugplanwechsel folgt auf ein solides Sommerhalbjahr 2026, in dem der Airport in den Sechs-Wochen-Sommerferien mit über 1,8 Millionen Passagieren ein Plus von rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnete. Die Geschäftsentwicklung am Standort unter der Leitung von Geschäftsführer Thilo Schmid verdeutlicht die Ausrichtung auf eine Mischung aus Geschäfts-, Low-Cost- und ethnischem Reiseverkehr.

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Lufthansa Group startet B2C-Markenkampagne zur Repositionierung der Dachmarke

Die Lufthansa Group hat am 21. Oktober 2026 die Ausspielung ihrer ersten B2C-Markenkampagne eingeleitet. Unter dem Slogan „Greatness is a Group effort“ richtet sich der Konzern damit erstmals im Endkundenmarketing direkt an die Passagiere. Die Initiative bildet den operativen Folgeschritt zur Neuausrichtung des Markenauftritts, die im Dezember 2025 mit der Einführung eines überarbeiteten Logos, einer angepassten Farbpalette sowie des Zusatzes „Member of Lufthansa Group“ an Flugzeugrümpfen und Flughafeninfrastrukturen initiiert wurde. Ziel der Werbemaßnahme ist die Hervorhebung des Netzwerknutzens, den die Verknüpfung der einzelnen Tochtergesellschaften – darunter Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings – im Passagierverkehr bietet. Durch die Abstimmung von Flugplänen, einheitliche Vielfliegerkonditionen und den übergreifenden Zugang zu Flughafen-Lounges soll eine stärkere Wahrnehmung der Dachmarke erreicht werden. Die Ausspielung der Inhalte erfolgt schrittweise über digitale Kanäle, soziale Medien, Flughafenmedien sowie an Bord der Flugzeuge. Die kreative Konzeption verantwortete die Agentur Mother mit Sitzen in Berlin und London. Die Kampagne erfolgt in einer Phase operativer Konzernveränderungen und Konsolidierungsmaßnahmen in Europa. Neben der fortschreitenden Flottenerneuerung und der anstehenden Übernahme des portugiesischen Flagcarriers TAP Air Portugal nutzt die Unternehmensführung die B2C-Positionierung, um den Verbundvorteil gegenüber unabhängigen Konkurrenten herauszustellen. Die Marketingaktivitäten der einzelnen Airline-Marken werden parallel zur Dachmarkenkampagne weitergeführt.

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Air Baltic erweitert Bordportal Skynet um digitale Bestellanforderungen am Sitzplatz

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ihr im März 2026 gestartetes Bordportal Skynet um ein digitales Bestellsystem für Verpflegungsangebote am Sitzplatz ergänzt. Über die Anwendung „Skynet airCafe“ können Passagiere das Speisen- und Getränkeangebot der Fluggesellschaft auf ihren eigenen mobilen Endgeräten einsehen, Verfügbarkeiten sowie Preise in Echtzeit prüfen und Bestellungen direkt auslösen. Die Bezahlung erfolgt über digitale Bezahlverfahren wie Apple Pay, Google Pay, Kreditkarte oder Banküberweisung. Die Kabinenbesatzung serviert die georderten Artikel anschließend direkt an den jeweiligen Sitzplatz. Der Service wird schrittweise im Streckennetz der Airline auf den Flugzeugen eingeführt, die mit der Satelliten-Internetverbindung des Herstellers Starlink ausgerüstet sind. Der Zugriff auf das System erfolgt nach der Verbindung mit dem Bord-WLAN automatisch über die Startseite des Portals, per Air Baltic-App oder durch das Scannen eines QR-Codes im Bordmagazin. Neben der Gastronomieabwicklung beinhaltet das Skynet-Portal Live-Fluginformationen, Zielgebietsdaten sowie das digitale Einkaufsportal „airMall“, über das Fluggäste Zusatzleistungen von Drittanbietern wie Mietwagen oder Unterkunftsbuchungen erwerben und Treuepunkte im Vielfliegerprogramm sammeln können. Der Ausbau der digitalen Onboard-Services erfolgt vor dem Hintergrund der laufenden operativen und finanziellen Restrukturierung des Carriers im Jahr 2026. Während die Fluggesellschaft im Zuge eines Chapter-11-Verfahrens in den USA ihre Flotte temporär verkleinert und Personalanpassungen vornimmt, setzt das Management verstärkt auf die Generierung von Zusatzerträgen (Ancillary Revenues) im Passagiergeschäft. Durch den kontaktlosen Bestellprozess und automatisierte Abrechnungen sollen zudem die Arbeitsabläufe der Kabinenbesatzung auf Kurz- und Mittelstreckenflügen effizienter gestaltet werden.

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Dortmund bündelt 40 Nonstop-Ziele im Winterflugplan 2026/2027

Der Flughafen Dortmund startet am 25. Oktober 2026 mit einem Portfolio von rund 40 Direktverbindungen in den Winterflugplan. Bis zum 27. März 2027 teilen sich vier Carrier – Wizz Air, Eurowings, SunExpress und Pegasus Airlines – das Streckennetz von Nordrhein-Westfalens drittgrößtem Verkehrsflughafen auf. Den operativen Schwerpunkt bildet unverändert die ungarische Wizz Air, die den Standort als Osteuropa-Hub nutzt und allein zehn Ziele in Rumänien bedient. Ergänzend zu Verbindungen nach Mailand, Palermo und London nimmt die Airline mit dem Flugplanwechsel eine Direktverbindung nach Rom mit bis zu sieben wöchentlichen Frequenzen auf. Neben dem städtebezogenen Reiseverkehr nach Südeuropa umfasst das Streckenangebot Routen zu Wintersport- und Ferienzielen. Eurowings führt die Verbindung nach Palma de Mallorca durchgehend im Winterflugplan fort, während Pegasus Airlines und SunExpress Anbindungen an die Flughäfen in Istanbul, Antalya und Izmir anbieten. Über das Drehkreuz Sabiha Gökçen in Istanbul stehen Passagieren Umsteigeverbindungen in den Nahen Osten und die Kaukasusregion zur Verfügung. Zudem wird Podgorica in Montenegro angesteuert, was den Zugang zu regionalen Wintersportgebieten ermöglicht. Das Flugprogramm folgt auf ein verkehrsreiches erstes Halbjahr 2026, in dem der Flughafen Dortmund mit über 1,6 Millionen abgefertigten Fluggästen ein Plus von 8,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielte. Das stetige Passagierwachstum führt jedoch zu Spitzenzeiten an den Terminal- und Sicherheitskontrollen zu einer hohen Auslastung der bestehenden Abfertigungsinfrastruktur, was den Betriebsablauf am Boden unter den aktuellen behördlichen Kontrollvorgaben belasten kann. Branchenexperten betonen, dass der Standort stark von der Kapazitäts- und Routenpolitik einzelner Billigfluggesellschaften abhängt. Zwar sichert der Fokus auf das Low-Cost-Segment und den ethnischen Reiseverkehr

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