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Kritik an Standortpolitik nach Kapazitätsabbau von Ryanair in Wien

Der angekündigte Abzug von fünf Flugzeugen der Fluggesellschaft Ryanair vom Flughafen Wien-Schwechat sorgt für eine scharfe Debatte über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Österreich. Die irische Billigfluggesellschaft reduziert ihr Angebot im kommenden Sommerflugplan um rund eine Million Sitzplätze und streicht insgesamt neun Flugverbindungen. Als Hauptgrund nennt das Unternehmen die im internationalen Vergleich zu hohen Standortkosten und Gebühren. Matthias Krenn, Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft, bezeichnete diesen Schritt als deutliches Warnsignal und kritisierte eine verfehlte Politik der Bundesregierung, die durch hohe Steuern und Abgaben Investoren abschrecke. Branchenanalysen stützen die Darstellung hoher Kostenbelastungen am Standort Wien. Neben der staatlichen Flugabgabe, die je nach Distanz gestaffelt ist, belasten steigende Luftsicherheitsgebühren und Infrastrukturkosten die Kalkulationen der Fluggesellschaften. Während Konkurrenten wie die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) ihre Präsenz am Drehkreuz Wien behaupten, verlagern Low-Cost-Carrier ihre Kapazitäten zunehmend auf kostengünstigere osteuropäische Flughäfen oder nach Italien. Experten warnen davor, dass der Rückzug von Anbietern wie Ryanair zu einer Schwächung des Wettbewerbs führen könnte, was mittelfristig steigende Ticketpreise für Konsumenten zur Folge hätte. Die Auswirkungen dieses Kapazitätsabbaus reichen weit über den Flughafenbetrieb hinaus. Die Freiheitliche Wirtschaft weist darauf hin, dass Tourismus, Handel und die Exportwirtschaft unmittelbar von einer schlechteren Anbindung betroffen sind. Da Mobilität ein wesentlicher Faktor für die internationale Wettbewerbsfähigkeit ist, wird eine umfassende Reform gefordert. Dazu zählen die Senkung der Lohnnebenkosten, der Abbau bürokratischer Hürden sowie eine Reduzierung der Ticketabgabe. Kritiker der aktuellen Kurssetzung bemängeln zudem, dass der Staatsapparat weiter wachse, während die Entlastung der produktiven Wirtschaftssektoren hinter den Erwartungen zurückbleibe. International steht Österreich in einem harten Standortwettbewerb.

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Flughafen Bremen steigert Passagierzahlen und erweitert Flugplan für 2026

Der Flughafen Bremen blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und verzeichnet ein deutliches Wachstum bei den Verkehrserschließungen. Mit insgesamt 1,99 Millionen Fluggästen stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent. Parallel dazu erhöhte sich die Anzahl der Starts und Landungen um 5,1 Prozent auf 29.883 Flugbewegungen. Trotz der bundesweiten Herausforderungen im Luftverkehrssektor konnte der Standort Bremen seine durchschnittliche Sitzplatzauslastung stabil bei 77,4 Prozent halten. Flughafengeschäftsführer Dr. Marc Cezanne bewertet die Entwicklung als positives Signal für die wirtschaftliche Relevanz des Airports im Nordwesten Deutschlands. Ein wesentlicher Faktor für die positive Bilanz bleibt die Anbindung an große Luftverkehrsdrehkreuze. Fast 700.000 Passagiere nutzten die Verbindungen nach München und Frankfurt, womit diese Inlandsrouten das Ranking anführten. Im internationalen Bereich behauptete sich Palma de Mallorca als beliebtestes Ziel, gefolgt von Amsterdam und London-Stansted. Eine starke Marktstellung nimmt zudem der Verkehr nach Istanbul ein: Durch die Kombination der Flüge zum europäischen Hauptflughafen und zum asiatischen Airport Sabiha Gökçen reisten über 200.000 Passagiere in die türkische Metropole. Im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Regionalflughäfen blieb Bremen von Streichungen im innerdeutschen Netz der Lufthansa verschont. Für das Jahr 2026 kündigt die Flughafenleitung einen weiteren Ausbau der Kapazitäten an. Erstmals wird ab Juni 2026 die türkische Küstenstadt Bodrum durch die Fluggesellschaft AJet direkt bedient. Zudem erweitert Corendon Airlines das Angebot nach Kreta, insbesondere während der nachfragestarken Herbstferien. Ein strategischer Zuwachs ergibt sich durch Austrian Airlines, die ihre Verbindung zum Drehkreuz Wien künftig auch in den Sommermonaten viermal wöchentlich anbietet. Während der Billigflieger Ryanair sein Engagement an

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Bilanz des Entminungsdienstes 2025: Knapp 30 Tonnen Kriegsmaterial in Österreich geborgen

Der Entminungsdienst (EMD) des Bundesministeriums für Landesverteidigung blickt auf ein einsatzreiches Jahr 2025 zurück, in dem die Sicherheit der Bevölkerung durch die Bergung von 29.922 Kilogramm gefährlicher Altmunition massiv erhöht wurde. In insgesamt 1.094 Einsätzen bearbeiteten die Spezialisten Fundmeldungen im gesamten Bundesgebiet. Unter den Sicherstellungen befanden sich hochgefährliche Relikte wie 172 Streubomben, vier Anti-Personen-Minen sowie 13 schwere Bombenblindgänger mit einem Gewicht von jeweils über 50 Kilogramm. Die Schwerpunkte der Funde lagen regional in Niederösterreich und Wien, wo allein fast 16 Tonnen Material gesichert wurden. Die spezialisierten Einheiten des EMD kamen auch unter extremen Bedingungen zum Einsatz. Die Tauchgruppe barg über 5,5 Tonnen Kriegsmaterial aus österreichischen Gewässern, während die Alpingruppe im hochalpinen Gelände an der Grenze zu Italien 211 Kilogramm sprengkräftige Munition unschädlich machte. Zur fachgerechten Vernichtung wurden über 23 Tonnen der Relikte auf die Truppenübungsplätze Allentsteig und Großmittel transportiert. In 50 Fällen war die Gefahr jedoch so unmittelbar, dass eine Sofortsprengung direkt am Fundort eingeleitet werden musste. Laut Verteidigungsministerin Klaudia Tanner verliefen sämtliche Operationen ohne Personen- oder Sachschäden, was die hohe fachliche Expertise der Soldaten unterstreicht. Zusätzliche Erhebungen zeigen, dass die Funddichte in Österreich auch acht Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs auf einem konstant hohen Niveau bleibt. Baustellen, forstwirtschaftliche Arbeiten und sinkende Wasserstände in Seen führen regelmäßig zur Entdeckung vergrabener oder versenkter Kampfmittel. Die Experten des Bundesheeres warnen in diesem Zusammenhang eindringlich vor privater Schatzsuche mit Metalldetektoren, da chemische Zersetzungsprozesse die Zünder der Relikte über die Jahrzehnte oft noch empfindlicher gemacht haben. Der Entminungsdienst ist über die Standorte Wien,

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US-Luftfahrtbehörde FAA verlängert Speicherpflicht für Cockpit-Stimmenrekorder auf 25 Stunden

Die US-Bundesluftfahrtbehörde FAA hat eine grundlegende Änderung der Sicherheitsvorschriften für die zivile Luftfahrt verabschiedet. Ab dem Jahr 2027 müssen alle neu zertifizierten Passagierflugzeuge mit Stimmenrekordern (Cockpit Voice Recorders, CVR) ausgestattet sein, die eine Aufzeichnungskapazität von mindestens 25 Stunden aufweisen. Damit vervielfacht die Behörde die bisherige Pflichtspeicherdauer, die lediglich zwei Stunden betrug. Diese Entscheidung folgt auf langjährigen Druck der Unfallermittlungsbehörde NTSB. Die Ermittler hatten wiederholt kritisiert, dass bei Zwischenfällen wichtige Audiodaten durch den automatischen Überschreibungsprozess verloren gingen, da die Flugbesatzungen die Rekorder nach einer Landung oft nicht rechtzeitig deaktivierten oder die Maschinen den Flugbetrieb fortsetzten. Mit dieser Neuregelung harmonisieren die Vereinigten Staaten ihre Standards mit den europäischen Vorschriften der EASA, die eine 25-Stunden-Aufzeichnung bereits seit 2021 für neue Flugzeuge vorschreibt. Die technische Umsetzung betrifft insbesondere die Speichermodule der sogenannten Blackbox, die extremen Belastungen wie Hitze, Druck und mechanischer Einwirkung standhalten müssen. Ein wesentlicher Teil der Neuregelung ist zudem eine gesetzliche Frist des US-Kongresses: Bis zum Jahr 2030 müssen sämtliche im Dienst befindlichen Passagierflugzeuge in den USA auf den neuen Standard nachgerüstet werden. Dies stellt Fluggesellschaften vor logistische und finanzielle Herausforderungen, da die Avionik-Systeme älterer Flugzeugtypen teils aufwendig modifiziert werden müssen. Unfallanalysten betonen die Bedeutung langer Aufzeichnungszeiträume für die Rekonstruktion komplexer Fehlerketten. In der Vergangenheit kam es mehrfach vor, dass die entscheidenden Gespräche während der Vorbereitung eines Fluges oder bei Fehlern, die erst Stunden vor dem eigentlichen Zwischenfall auftraten, nicht mehr abrufbar waren. Der Stimmenrekorder zeichnet nicht nur die Kommunikation zwischen den Piloten und dem Funkverkehr auf, sondern erfasst über Umgebungsmikrofone auch

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British Airways zieht umstrittene Krawattenpflicht für Mitarbeiterinnen zurück

Die britische Fluggesellschaft British Airways hat nach deutlicher Kritik aus der Belegschaft eine geplante Änderung der Uniformvorschriften gestoppt. Im Zentrum der Auseinandersetzung stand eine neue Tragevariante des Halsschals für das weibliche Kabinen- und Bodenpersonal, die als zu maskulin empfunden wurde. Die fragliche Regelung sah vor, dass der Schal künftig in einer fest vorgegebenen, schmalen Form gebunden werden sollte, die optisch stark an eine klassische Herrenkrawatte erinnert. Zahlreiche Mitarbeiterinnen äußerten Unmut über diesen Designschritt, da sie darin einen Verlust an weiblicher Ästhetik und individueller Wahlfreiheit sahen. Die Airline reagierte kurz vor der endgültigen Implementierung und setzte die neue Vorschrift aus, um die Rückmeldungen der Angestellten in eine Überarbeitung einfließen zu lassen. Diese Kontroverse ist Teil der groß angelegten Einführung einer neuen Uniformkollektion, die vom britischen Modeschöpfer Ozwald Boateng entworfen wurde. Es handelt sich um die erste umfassende Erneuerung der Dienstkleidung seit etwa 20 Jahren, die bereits im Oktober 2023 schrittweise ihren Anfang nahm. Boatengs Entwürfe zielen darauf ab, Tradition mit modernen Elementen zu verknüpfen, stießen jedoch bereits in der Vergangenheit auf Hindernisse. Schon bei der Einführung der ersten Teile der Kollektion gab es Beschwerden über die Stoffqualität und Passformen, woraufhin die Fluggesellschaft bereits punktuelle Anpassungen vornehmen musste. Der aktuelle Rückzug bei der Krawattenlösung unterstreicht die Sensibilität, mit der Uniformänderungen bei großen Traditionsgesellschaften behaftet sind. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass British Airways mit diesen Schwierigkeiten kein Einzelfall ist. Viele internationale Fluggesellschaften versuchen derzeit, ihre Bekleidungsvorschriften an zeitgemäße Standards anzupassen, stoßen dabei aber oft auf den Widerstand von Gewerkschaften und Personalvertretern. Während Konkurrenten wie

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SAS erweitert Langstreckennetz: Neu nach Dubai und Thailand

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS (Scandinavian Airlines) kündigt für den Winterflugplan 2026/27 eine signifikante Erweiterung ihres interkontinentalen Portfolios ab dem Drehkreuz Kopenhagen an. Im Fokus der Expansion stehen strategisch wichtige Märkte in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Südostasien. Besonders hervorzuheben ist die Wiederaufnahme der Verbindung nach Dubai, die nach einer Unterbrechung von rund 15 Jahren erstmals wieder fest in das Streckennetz integriert wird. Die Airline reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Geschäfts- und Urlaubsreisen in die Golfregion, die sich als globales Wirtschaftszentrum etabliert hat. Neben der Rückkehr nach Dubai setzt SAS einen neuen Schwerpunkt im asiatischen Raum durch die erstmalige Aufnahme von Linienflügen nach Phuket und Krabi. Während diese thailändischen Destinationen in der Vergangenheit primär durch Charteranbieter bedient wurden, ermöglicht SAS nun den Direktzugriff für Individualreisende im regulären Linienbetrieb. Die thailändischen Behörden und Tourismusverantwortlichen sehen in der direkten Anbindung an Nordeuropa ein erhebliches Potenzial für die lokale Wirtschaft. Die Flüge werden voraussichtlich mit modernen Großraumflugzeugen des Typs Airbus A350 durchgeführt, die über eine Dreiklassen-Konfiguration verfügen, um sowohl das Premium-Segment als auch kostenbewusste Reisende anzusprechen. Diese Netzwerkerweiterung steht im Kontext der jüngsten Umstrukturierungen innerhalb der Airline, insbesondere nach dem Beitritt zur SkyTeam-Allianz. Durch die engere Zusammenarbeit mit Partnern wie Air France-KLM zielt SAS darauf ab, Kopenhagen als wichtigstes Gateway für Skandinavien und Nordeuropa zu stärken. Marktanalysen deuten darauf hin, dass die neuen Routen nicht nur für Passagiere aus Dänemark, sondern auch für Transitreisende aus Schweden, Norwegen und Norddeutschland attraktiv sind. Die Stabilisierung des Geschäftsmodells nach der finanziellen Sanierung ermöglicht es

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Abschluss der Dreamliner-Flotte: KLM übernimmt 28. Boeing 787

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat mit der Übernahme der 28. Boeing 787 ihre Dreamliner-Flotte offiziell vervollständigt. Das letzte Flugzeug vom Typ 787-10 mit dem Namen „Krokus“ landete Ende Januar 2026 auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol. Damit besteht die Teilflotte dieses Typs nun aus insgesamt 13 Maschinen der kürzeren Variante 787-9 sowie 15 Einheiten der längeren Ausführung 787-10. Die Indienststellung markiert das Ende eines über zehn Jahre andauernden Modernisierungsprogramms im Langstreckenbereich, das im Jahr 2015 mit der Ankunft der ersten Maschine namens „Zonnebloem“ seinen Anfang nahm. Zusätzliche Recherchen zur Flottenstruktur zeigen, dass die Boeing 787-10 bei KLM eine Kapazität von 318 Sitzplätzen bietet, was eine deutliche Steigerung gegenüber der Version 787-9 mit 275 Plätzen darstellt. Ein zentraler Aspekt der Flottenmodernisierung ist die flächendeckende Einführung der neuen „Premium Comfort Class“. Seit dem Winter 2024/25 sind alle Dreamliner der Fluggesellschaft mit dieser Zwischenklasse ausgestattet, die Reisenden mehr Beinfreiheit und ein erweitertes Bordmenü bietet. Die Integration der 787-Serie ermöglicht es der Airline zudem, ältere und weniger effiziente Modelle wie den Airbus A330 sukzessive zu ersetzen oder auf weniger frequentierte Routen zu verlagern. Der Abschluss dieser Auslieferungsserie ist Teil einer umfassenden Erneuerungsstrategie der gesamten Air France-KLM Gruppe. Während die Dreamliner-Bestellungen nun abgearbeitet sind, bereitet sich das Unternehmen bereits auf die nächste Phase der Flottenumstellung vor: Den schrittweisen Einzug des Airbus A350 in den kommenden Jahren. Die Boeing 787 übernimmt dabei die Rolle des technologischen Rückgrats auf wichtigen Interkontinentalverbindungen nach Nordamerika und Asien. Durch das einheitliche Kabinenlayout und moderne Belüftungssysteme, die einen niedrigeren

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Eurowings baut Streckennetz am Flughafen Köln/Bonn im Sommer 2026 aus

Die Fluggesellschaft Eurowings erweitert zum Sommerflugplan 2026 ihr Angebot am Köln Bonn Airport um mehrere europäische Ziele. Ab Juli nimmt die Airline Direktverbindungen in die georgische Hauptstadt Tiflis sowie nach Belgrad in Serbien auf. Zudem wird London-Gatwick ab Ende März zweimal täglich bedient, was die Anbindung an die britische Metropole deutlich stärkt. Neu im Programm ist auch Pristina, die Hauptstadt des Kosovo, während die Verbindung nach Arrecife auf Lanzarote, die bisher vornehmlich im Winter bedient wurde, nun ganzjährig in den Flugplan integriert wird. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens, betont die Bedeutung dieser Netzerweiterung für den Standort Köln/Bonn, der als Heimatbasis für Eurowings fungiert. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Eurowings mit diesem Ausbau verstärkt auf den sogenannten VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) setzt. Besonders die Routen nach Pristina, Belgrad, Erbil und Jerewan bedienen die hohe Nachfrage von Reisenden mit familiären Bindungen in diese Regionen. Gleichzeitig festigt die Airline ihre Position im Segment der Städteverbindungen und des klassischen Ferientourismus. Ergänzend zum Ausbau der neuen Strecken werden die Frequenzen auf bestehenden Routen zu Zielen wie Bastia auf Korsika, Valencia in Spanien sowie zu den kroatischen Küstenstädten Pula und Split signifikant erhöht, um der steigenden Nachfrage im Sommertourismus gerecht zu werden. Die operative Umsetzung erfolgt primär durch den Einsatz moderner Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge der Airbus A320- und A321-Familie. Durch die Stationierung weiterer Maschinen am Standort Köln/Bonn kann Eurowings flexibler auf Buchungsspitzen reagieren. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Wahl von London-Gatwick als zweitem Londoner Zielflughafen neben Heathrow eine strategische Entscheidung ist, um Slot-Engpässe

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Wiener Traditionsbetriebe bündeln Synergien: Exklusive Kooperation zwischen Schick Hotels und Kattus

Die Wiener Unternehmenslandschaft wird durch eine neue strategische Partnerschaft zweier geschichtsträchtiger Familienbetriebe geprägt. Die Schick Hotels Gruppe, unter der Leitung von Alexander Schick, und die Wiener Schaumwein Manufaktur Kattus haben eine exklusive Zusammenarbeit initiiert. Im Zentrum dieser Kooperation steht das Hotel Stefanie, welches als ältester Beherbergungsbetrieb Wiens seit dem Jahr 1600 existiert. Ab sofort wird in diesem Haus eine speziell für das Hotel abgefüllte Edition aus dem Hause Kattus serviert. Beide Unternehmen blicken auf eine lange Historie zurück und werden bereits in fünfter Generation geführt, was die Kontinuität im Wiener Gastgewerbe und der Genussmittelproduktion unterstreicht. Die exklusive Abfüllung basiert auf der jüngsten Innovation der Manufaktur, dem „Spumante Extra Secco“. Dieser Schaumwein wird nach der Méthode Charmat aus Glera-Trauben in Wien-Döbling veredelt. Das Design der Flasche, geprägt durch ein schwarzes Etikett mit Goldveredelung, soll die Verbindung zwischen imperialer Tradition und zeitgemäßem Genuss optisch untermauern. Johannes Kattus, der das 1857 gegründete Unternehmen heute mitführt, betont dabei den Pioniergeist, der beide Marken verbindet. Kattus, einst k.u.k. Hoflieferant, baut mit dieser Partnerschaft seine Präsenz in der gehobenen Hotellerie weiter aus, nachdem bereits ähnliche Projekte am Arlberg erfolgreich umgesetzt wurden. Gastronomisch wird der neue Haus-Schaumwein vielseitig im „Restaurant Stefanie“ eingesetzt. Er dient sowohl als Begleiter für klassische Gerichte der ehemaligen Kronländer-Küche als auch als Basis für Aperitifs wie den „Sprizz Veneziano“. Die Schick Hotels Gruppe, die rund 170 Mitarbeiter beschäftigt und fünf Vier-Sterne-Häuser in der Bundeshauptstadt betreibt, setzt mit dieser Kooperation ein deutliches Signal für die Stärkung lokaler Wertschöpfungsketten. Alexander Schick plant, künftig verstärkt Allianzen

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Rabattaktionen für Familien in der niederösterreichischen Wintersaison 2026

Pünktlich zum Start der Semesterferien forciert das Land Niederösterreich die Nutzung des Familienland-Passes, um Familien den Zugang zu winterlichen Freizeitaktivitäten zu erleichtern. Laut Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister stehen Inhabern des Passes zahlreiche Ermäßigungen bei Partnerbetrieben zur Verfügung. Das Angebot erstreckt sich über klassische Wintersportarten wie Skifahren und Rodeln bis hin zu Besuchen in Eislaufhallen und Hallenbädern. Zu den teilnehmenden Skigebieten zählen unter anderem Königsberg, Kirchbach und die Raxseilbahn. Auch zahlreiche Eislaufplätze, etwa in Krems, Melk und Mödling, gewähren Preisnachlässe für Pass-Inhaber, um die regionalen Sportstätten für breite Bevölkerungsschichten attraktiv zu halten. Ein zentraler Bestandteil der aktuellen Kampagne ist ein mehrstufiges Rabattsystem in den Skigebieten Annaberg, Mönichkirchen, Lackenhof am Ötscher und Hochkar. Familien erhalten hier beim ersten Online-Kauf von Kindertickets einen Nachlass von 10 Prozent. Für den darauffolgenden Besuch wird ein Rabattcode über 33 Prozent ausgestellt, der für die gesamte Familie auf alle im Onlineshop erworbenen Tickets gültig ist. Ergänzend dazu ist für den 1. März 2026 ein Aktionstag geplant, an dem in ausgewählten Skigebieten eine Ermäßigung von 50 Prozent auf Tagestickets gewährt wird. Diese Maßnahmen dienen dazu, die Auslastung der niederösterreichischen Bergbahnen in der zweiten Saisonhälfte zu stabilisieren und die regionale Wertschöpfung zu unterstützen. Zusätzliche Erhebungen zeigen, dass der Familienland-Pass mittlerweile Kooperationen mit über 500 Partnerbetrieben aus den Bereichen Gastronomie, Kultur und Handel umfasst. Neben sportlichen Aktivitäten sind auch Museen, Indoorspielplätze und Thermen Teil des Netzwerks. Die Verwaltung erfolgt zunehmend digital über eine eigene App, die Echtzeit-Informationen zu aktuellen Angeboten bereitstellt. Branchenexperten weisen darauf hin, dass solche Förderinstrumente gerade in wirtschaftlich

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