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Compagnie des Alpes übernimmt Betrieb des Skigebiets Pralognan-la-Vanoise

Die französische Compagnie des Alpes (CDA), einer der europaweit führenden Akteure in der Freizeitindustrie, hat ihr Portfolio im Departement Savoie strategisch erweitert. Seit November 2025 hält das Unternehmen den Delegationsvertrag für öffentliche Dienstleistungen zur Entwicklung und zum Betrieb des Berggebiets Pralognan-la-Vanoise. Die Vereinbarung umfasst das alpine und nordische Skigebiet sowie das zentrale Reservierungssystem des Ortes und ist auf eine Laufzeit von 25 Jahren ausgelegt. Damit festigt die CDA ihre marktbeherrschende Stellung in den französischen Alpen, wo sie bereits renommierte Destinationen wie La Plagne, Val d’Isère und Tignes verwaltet. Das Resort Pralognan-la-Vanoise, das aufgrund seiner Architektur und Atmosphäre oft als „kleines Chamonix“ bezeichnet wird, liegt auf 1.400 Metern Höhe und gilt als das wichtigste Eingangstor zum Nationalpark Vanoise. Mit einer ganzjährigen Bevölkerung von etwa 740 Einwohnern verfügt das Dorf über eine Kapazität von mehr als 9.600 Betten. Ein besonderes Merkmal des Standorts ist die ausgeprägte wirtschaftliche Aktivität außerhalb der klassischen Skisaison: Über 40 % der jährlichen Übernachtungen entfallen auf die Sommermonate, was Pralognan zu einem stabilen Ganzjahresziel macht. Das Skigebiet selbst reicht bis auf 2.400 Meter Höhe und bietet 26 Kilometer alpine Pisten sowie 27 Kilometer Loipen für den nordischen Skisport. Für die Compagnie des Alpes stellt die Integration von Pralognan-la-Vanoise eine Ergänzung zu den angrenzenden Großskigebieten der Tarentaise dar. Durch die geografische Kessellage profitiert das Gebiet von langanhaltenden Kälteperioden und hoher Schneesicherheit, was den operativen Betrieb im Winter begünstigt. Die CDA nutzt bei der Übernahme ihre umfassende Expertise in der Immobilienverwaltung und im Vertrieb, da die Gruppe auch als führender

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IATA meldet Rekordauslastung im weltweiten Luftverkehr für Februar 2026

Der internationale Luftverkehrsverband IATA hat für den Monat Februar 2026 einen deutlichen Anstieg der weltweiten Passagiernachfrage um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bekanntgegeben. Trotz zunehmender geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Druckfaktoren zeigt sich der Sektor weiterhin widerstandsfähig. Die Gesamtkapazität der Fluggesellschaften stieg parallel dazu um 5,6 Prozent. Besonders bemerkenswert ist die globale Auslastung der Flugzeuge, die mit 81,4 Prozent einen historischen Höchstwert für einen Februar erreichte. Sowohl der internationale als auch der Inlandsverkehr trugen zu diesem Wachstum bei, wobei die Inlandsnachfrage mit einem Plus von 6,3 Prozent leicht über dem internationalen Zuwachs von 5,9 Prozent lag. Regional betrachtet ergaben sich jedoch erhebliche Unterschiede in der Dynamik. Während lateinamerikanische Fluggesellschaften mit einem Wachstum von 13,5 Prozent die Spitze anführten, verzeichneten asiatisch-pazifische Anbieter ein Plus von 8,6 Prozent, das unter anderem durch eine starke saisonale Nachfrage rund um das Neujahrsfest begünstigt wurde. Europa und Nordamerika meldeten jeweils ein solides Wachstum von 5,0 Prozent. Im Gegensatz dazu stagnierten die Fluggesellschaften im Nahen Osten mit einem Zuwachs von lediglich 0,9 Prozent. Hier führten regionale Konflikte und damit verbundene Flugplananpassungen zu einem Rückgang der Auslastungsrate, da Passagiere vermehrt Routen um die Krisengebiete herum wählten. IATA-Generaldirektor Willie Walsh verwies zwar auf die robuste Grundnachfrage, mahnte jedoch zur Vorsicht angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen. Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten beeinflusst bereits die Branchenprognosen für das restliche Jahr. Steigende Treibstoffkosten, Kapazitätsengpässe bei den Flugzeugherstellern und notwendige Umwege bei der Routenführung beginnen bereits, die Ticketpreise nach oben zu treiben und das geplante Wachstum einiger Airlines zu drosseln. Insbesondere der

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Axel Eschment übernimmt Geschäftsführung Personal am Flughafen Berlin Brandenburg

Mit Wirkung zum 1. April 2026 hat Axel Eschment sein neues Amt als Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor bei der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) angetreten. Er vervollständigt damit das Führungstrio des Unternehmens an der Seite der Vorsitzenden Aletta von Massenbach und des Geschäftsführers Finanzen Michael Halberstadt. Die Entscheidung für die Personalie fiel bereits in der Aufsichtsratssitzung am 17. Oktober 2025. Eschment übernimmt die Verantwortung für die strategische Personalentwicklung, das Personalcontrolling sowie die Lohnbuchhaltung. Darüber hinaus fallen die Umlandarbeit und das Schallschutzmanagement des Hauptstadtflughafens BER in seinen direkten Zuständigkeitsbereich. Der gebürtige Berliner bringt umfassende Erfahrung aus dem Bereich der öffentlichen Infrastruktur mit. Vor seinem Wechsel zur Flughafengesellschaft war er bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) als Bereichsleiter Businesspartner Personal tätig. In dieser Funktion agierte er zudem als Prokurist des Verkehrsunternehmens und als Geschäftsführer des BVG-Ausbildungscampus. Seine Expertise in der Steuerung komplexer Personalstrukturen und Ausbildungsprogramme gilt als wesentlicher Faktor für seine Berufung, da die FBB vor der Herausforderung steht, den Personalbedarf am Standort Schönefeld langfristig zu sichern und gleichzeitig die betriebliche Effizienz zu steigern. Seine berufliche Laufbahn startete der Diplombetriebswirt bei der Landesbank Berlin, bevor er über zwei Jahrzehnte hinweg verschiedene Führungspositionen bei der Sparkasse KölnBonn bekleidete. Dort verantwortete er unter anderem die Bereiche Unternehmensberatung sowie Strategie und Prozesse. Als Certified Finance Expert der Business School St. Gallen verfügt Eschment zudem über fundierte Kenntnisse in der Finanzsteuerung, die er zuletzt im Personalcontrolling der Sparkasse einsetzte. Diese Kombination aus kaufmännischem Fachwissen und operativer Personalerfahrung soll dazu beitragen, die administrativen Abläufe innerhalb der Flughafengesellschaft zu modernisieren.

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Iberia weitet Kapazitäten auf dem brasilianischen Markt massiv aus

Die spanische Fluggesellschaft Iberia verstärkt im Rahmen ihres strategischen Flugplans 2030 ihre Präsenz in Südamerika und kündigt für die Wintersaison 2026/2027 eine deutliche Kapazitätserhöhung in Brasilien an. Das Unternehmen plant, das Angebot an Sitzplätzen um 18 % auf insgesamt 322.000 Plätze zwischen Ende Oktober und März zu steigern. Dieser Ausbau konzentriert sich insbesondere auf den Nordosten des Landes, wobei die Destinationen Recife und Fortaleza im Mittelpunkt stehen. Durch die Erweiterung der Langstreckenflotte auf mittlerweile 50 Flugzeuge kann die Airline ihre Position als wichtigster Anbieter für Verbindungen zwischen Europa und Lateinamerika weiter festigen und die Frequenzen auf Schlüsselrouten stabilisieren. Besonderes Augenmerk liegt auf der Strecke nach Recife, die von derzeit drei wöchentlichen Verbindungen auf bis zu sieben Flüge pro Woche aufgestockt wird. Damit wird die Stadt weitgehend täglich nonstop mit dem Drehkreuz Madrid verbunden, was im Vergleich zum Vorjahr einer Kapazitätssteigerung von 190 % entspricht. Auch Fortaleza verzeichnet ein signifikantes Wachstum: Die Frequenz steigt von drei auf bis zu fünf wöchentliche Rotationen, was ein Plus von 161 % bei den verfügbaren Sitzplätzen bedeutet. Diese Maßnahmen ergänzen die bestehenden täglichen Doppelverbindungen nach São Paulo sowie die fünf wöchentlichen Flüge nach Rio de Janeiro, wodurch Iberia ein flächendeckendes Netz für den brasilianischen Markt sicherstellt. Technologisch setzt Iberia auf diesen Routen auf den Airbus A321XLR, das neueste Schmalrumpfflugzeug für die Langstrecke auf dem Markt. Mit einer Kapazität von 182 Sitzplätzen, aufgeteilt in Business- und Economy-Class, ermöglicht dieser Flugzeugtyp einen wirtschaftlichen Betrieb auf Distanzen, die bisher größeren Maschinen vorbehalten waren. Aufgrund der hohen Nachfrage in

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Strategische Neuausrichtung in der Führungsebene der ZIM Aircraft Seating Group

Die ZIM Aircraft Seating Group, ein international agierender Spezialist für Passagiersitzlösungen, hat eine bedeutende Erweiterung ihrer Unternehmensleitung bekannt gegeben. Stefan Kroll übernimmt mit sofortiger Wirkung die Position des Chief Technology Officer (CTO) sowie des President ZIM Germany. Der 62-jährige Diplom-Ingenieur blickt auf eine über 36-jährige Karriere in der Luftfahrtindustrie zurück, mit Stationen bei namhaften Branchengrößen wie Airbus, Bombardier Aviation Services und Adient Aerospace. In seiner neuen Funktion verantwortet er fortan den gesamten Technologie- und Entwicklungsbereich sowie die operativen Geschäfte an den deutschen Standorten des Unternehmens. Diese personelle Weichenstellung erfolgt vor dem Hintergrund eines dynamischen Wachstumskurses. ZIM Aircraft Seating, das sich im Portfolio der Beteiligungsgesellschaft Aurelius befindet, verzeichnete in den vergangenen Geschäftsjahren einen kontinuierlichen Anstieg der Auftragsbestände. Um die steigende Nachfrage globaler Fluggesellschaften wie Lufthansa, Delta Air Lines und Singapore Airlines zu bedienen, hat das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr mit dem massiven Ausbau seiner Engineering- und Logistikflächen begonnen. Krolls Expertise in der technologischen Transformation soll dazu beitragen, die Produktionskapazitäten in Deutschland zu skalieren und die industrielle Basis des Sitzherstellers für den weltweiten Wettbewerb zu stärken. Das nun dreiköpfige Board, bestehend aus CEO Raffael Rogg, Co-CEO Yvonne McConachie und CTO Stefan Kroll, setzt auf eine stärkere Verzahnung zwischen globaler Produktstrategie und operativer Effizienz. Der Fokus liegt dabei auf der Weiterentwicklung des Portfolios in den Segmenten Economy und Premium Economy. Da ZIM sowohl die großen Flugzeughersteller Airbus und Boeing (OEMs) als auch zahlreiche internationale Airlines direkt beliefert, ist eine hohe Liefertreue bei gleichzeitiger technologischer Innovation entscheidend. Die Erweiterung der Geschäftsführung soll die

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Skyhub PAD weitet Flugbetrieb auf internationale Route aus

Die private Betreibergesellschaft Skyhub PAD GmbH & Co. KG hat pünktlich zum Sommerflugplan 2026 ihr Streckennetz erweitert und verbindet nun erstmals ein internationales Ziel mit dem Drehkreuz München. Ab sofort wird der Flughafen Pécs-Pogány in Südungarn zweimal wöchentlich angesteuert. Die Initiative, die ursprünglich im März 2025 zur Sicherung der Verbindung zwischen Paderborn/Lippstadt und München gegründet wurde, konnte ihre Basis durch eine massive Kapitalerhöhung auf mittlerweile 103 Gesellschafter ausbauen. Für den Flugbetrieb zeichnet weiterhin die dänische Fluggesellschaft DAT verantwortlich, die auf der neuen Strecke eine Maschine des Typs ATR 72-600 einsetzt. Die Entscheidung für den Standort Pécs basiert auf der strategischen Bedeutung der fünftgrößten Stadt Ungarns als Bildungs- und Wirtschaftsstandort. Mit einer über 2.000-jährigen Geschichte, dem Status als ehemalige Kulturhauptstadt Europas und einer Universität mit über 20.000 Studierenden besteht ein erhebliches Potenzial für den wissenschaftlichen und touristischen Austausch. Die Flugzeiten sind jeweils auf Montag und Donnerstag festgesetzt, wobei die Maschine am frühen Nachmittag zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und Südungarn verkehrt. Durch die Anbindung an das Drehkreuz München erhält die Region Pécs, die ein Einzugsgebiet von rund 500.000 Menschen umfasst, wieder einen direkten Zugang zum weltweiten Luftverkehrsnetz. Der Oberbürgermeister von Pécs, Attila Péterffy, sieht in der Kooperation einen entscheidenden Faktor für die Stärkung der internationalen Beziehungen der Stadt. Auch die Verantwortlichen von Skyhub PAD, Christoph Plass und Klaus Marx, betonten, dass die Einbindung eines internationalen Partners das Geschäftsmodell der Initiative stabilisiere. Das Konstrukt der Skyhub PAD gilt in der Branche als außergewöhnlich, da es die Finanzierung und das Risiko einer Linienverbindung auf

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KLM verdoppelt Flugfrequenz zwischen Amsterdam und Ljubljana

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat ihre Präsenz auf dem Balkan verstärkt und die Verbindung zwischen dem Drehkreuz Amsterdam-Schiphol und dem Flughafen Ljubljana signifikant ausgebaut. Ab sofort bedient die Airline die slowenische Hauptstadt mit einer zweiten täglichen Rotation. Diese Kapazitätserweiterung ist Teil einer strategischen Netzwerkanpassung, um die Konnektivität für Umsteigepassagiere zu optimieren. Durch die Verdopplung der Frequenzen verkürzen sich die Wartezeiten am Hub in Amsterdam erheblich, was den Zugang zu den über 160 weltweiten Destinationen im globalen Streckennetz der KLM verbessert. Die Ausweitung des Flugplans hat zudem eine grenzüberschreitende Bedeutung für den Wirtschafts- und Tourismusraum im Alpen-Adria-Gebiet. Insbesondere für Reisende aus Südösterreich, namentlich aus Kärnten und der Steiermark, stellt der Flughafen Ljubljana eine etablierte Alternative zu den größeren Flughäfen in Wien oder München dar. Die kurzen Anfahrtswege über den Karawankentunnel machen die zusätzliche Verbindung für österreichische Passagiere attraktiv, die über Amsterdam Ziele in Nordamerika, Asien oder Nordeuropa ansteuern möchten. Branchenexperten sehen in diesem Schritt eine gezielte Antwort auf die steigende Nachfrage im osteuropäischen Markt. Operativ setzt KLM auf dieser Strecke vorwiegend Flugzeuge vom Typ Embraer 175 und Embraer 190 der Tochtergesellschaft KLM Cityhopper ein. Diese Regionaljets sind speziell für europäische Kurzstrecken konzipiert und bieten eine effiziente Auslastung bei hoher Taktung. Die neuen Flugzeiten wurden so in das bestehende Wellenmodell des Amsterdamer Flughafens integriert, dass sowohl die frühen Vormittagsanschlüsse als auch die späten Nachmittagsflüge in Richtung Übersee erreicht werden können. Die slowenische Flughafenbetriebsgesellschaft Fraport Slovenija begrüßte die Entscheidung der KLM, da sie die Position Ljubljanas als regionalen Luftverkehrsknotenpunkt stärkt.

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Gategroup übernimmt Mehrheit an KLM Catering Services

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines und der Schweizer Catering-Riese Gate Group haben eine rechtsverbindliche Einigung über den Verkauf von KLM Catering Services (KCS) erzielt. Im Rahmen der Transaktion erwirbt Gate Group einen Anteil von 75 % an dem Catering-Unternehmen, während KLM mit 25 % als Minderheitsgesellschafter beteiligt bleibt. Dieser strategische Schritt ist zentraler Bestandteil des internen Effizienzprogramms „Back on Track“, mit dem KLM seine operativen Kosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit steigern möchte. Durch die Kooperation mit dem weltweit agierenden Spezialisten Gate Group, der in über 60 Ländern vertreten ist, sichert sich KLM den Zugang zu einem globalen Logistiknetzwerk und modernster Lebensmitteltechnologie. Der Verkauf von KCS markiert das Ende einer über 80-jährigen Ära, in der KLM ihr Bordservice-Management weitgehend in Eigenregie betrieb. Mit mehr als 1.300 Mitarbeitern produziert KCS am Flughafen Amsterdam-Schiphol täglich über 55.000 Mahlzeiten für rund 350 Flüge. Laut Unternehmensangaben von KLM-Finanzvorstand Bas Brouns wird die Übernahme keine negativen Auswirkungen auf die bestehenden Arbeitsverhältnisse haben; vielmehr sollen durch die Partnerschaft notwendige Investitionen in die Infrastruktur ermöglicht werden. Gategroup plant in diesem Zusammenhang den Bau einer neuen, technologisch hochgerüsteten Produktionsanlage in Amsterdam, um die Kapazitäten für Interkontinental- und Europaverkehre zu erweitern und die operative Zuverlässigkeit am Hub Schiphol langfristig zu garantieren. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass dieser Zusammenschluss in einen Trend der Konsolidierung innerhalb der Airline-Catering-Branche fällt. Große Fluggesellschaften lagern ihre Catering-Sparten vermehrt an spezialisierte Anbieter aus, um Fixkosten zu variabilisieren und von Skaleneffekten zu profitieren. Für Gate Group bedeutet die Übernahme eine signifikante Stärkung der Marktposition in Europa,

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ITA Airways tritt Star Alliance als 26. Vollmitglied offiziell bei

Mit einer feierlichen Zeremonie am Flughafen Rom-Fiumicino wurde am 1. April 2026 die Integration der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways in die Star Alliance, den weltweit größten Luftfahrtverbund, abgeschlossen. Die Aufnahme markiert das Ende eines intensiven Integrationsprozesses, der maßgeblich von der Lufthansa Group begleitet wurde. Zur Feierstunde im Terminal 3 fanden sich neben ITA-Chef Jörg Eberhart auch Star Alliance-CEO Theo Panagiotoulias sowie Dieter Vranckx von der Lufthansa Group ein. Durch den Beitritt wächst die Allianz auf insgesamt 26 Mitgliedsfluggesellschaften an und stärkt ihre Marktposition insbesondere im südeuropäischen Raum sowie an den strategisch wichtigen Drehkreuzen Rom und Mailand-Linate. Für die Passagiere bedeutet die Vollmitgliedschaft eine erhebliche Erweiterung des Reiseangebots und eine Vereinheitlichung der Servicestandards. ITA Airways bringt jährlich über 16 Millionen Kunden sowie mehr als 350 tägliche Flüge in das Netzwerk ein, das nun insgesamt über 1.150 Ziele in 190 Ländern umfasst. Reisende profitieren ab sofort von abgestimmten Flugplänen, durchgehendem Check-in bei Umsteigeverbindungen und der gegenseitigen Anerkennung von Vielfliegerprogrammen. Inhaber des Star Alliance Gold-Status erhalten zudem Zugang zu den exklusiven Lounges in Rom, Mailand und Catania, während das Sammeln und Einlösen von Meilen nun im gesamten globalen Verbund möglich ist. Die Lufthansa Group spielt bei diesem strategischen Schritt eine Schlüsselrolle, da die Integration von ITA Airways eng mit der schrittweisen Übernahme der italienischen Airline durch den deutschen Luftfahrtkonzern verknüpft ist. Nach der Genehmigung durch die europäischen Wettbewerbsbehörden im Jahr 2024 wurden die IT-Systeme und betrieblichen Abläufe in den vergangenen Monaten synchronisiert, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Branchenexperten werten den Beitritt als

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Embraer schließt Kaltwetter-Tests der KC-390 Millennium in Schweden erfolgreich ab

Der brasilianische Luft- und Raumfahrtkonzern Embraer hat die Erprobung seines militärischen Transportflugzeugs KC-390 Millennium unter extremen klimatischen Bedingungen erfolgreich beendet. Die Testkampagne fand auf dem nordschwedischen Militärgelände Vidsel statt, das für seine anspruchsvollen arktischen Umgebungen bekannt ist. Im Fokus der Operation stand der Nachweis der vollen Einsatzbereitschaft bei zweistelligen Minustemperaturen sowie auf vereisten Start- und Landebahnen. Das Flugzeug demonstrierte dabei die Fähigkeit zur schnellen Einsatzbereitschaft, indem Triebwerke und Bordcomputer auch nach längeren Standzeiten in der Kälte zügig hochgefahren wurden, ohne dass externe Heizquellen erforderlich waren. Ein wesentlicher Bestandteil der Tests war die Validierung des Konzepts „Agile Combat Employment“ (ACE). Hierbei bewies die KC-390 ihre Flexibilität durch das schnelle Verladen schwerer militärischer Ausrüstung, darunter geländegängige SISU GTT Fahrzeuge. Trotz der Beladung mit schweren Fahrzeugen blieb ausreichend Platz für Truppenkontingente und zusätzliches Material, was die logistische Effizienz des Typs unterstreicht. Die erfolgreichen Kurzstarts und Landungen auf unbefestigten oder schneebedeckten Pisten in Vidsel bestätigen die Eignung des Jets für taktische Missionen in geografisch schwierigen Regionen wie Skandinavien oder der Arktis. Bosco da Costa Junior, CEO von Embraer Defense & Security, hob hervor, dass die KC-390 als Flugzeug der nächsten Generation konzipiert wurde, um aktuellen und zukünftigen militärischen Anforderungen gerecht zu werden. Der mittelgroße Jet dient nicht nur als Transporter, sondern kann auch für die Luftbetankung sowie für medizinische Evakuierungen eingesetzt werden. Die positiven Testergebnisse in Schweden sind strategisch von großer Bedeutung, da das Land sowie weitere europäische Staaten derzeit ihre Transportkapazitäten modernisieren und die KC-390 als potenzielles Nachfolgemodell für ältere C-130 Hercules Flotten

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