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Flugabbruch am BER: Aktivierung der Notrutsche bei missglückter Abschiebung

Ein Zwischenfall während einer geplanten Abschiebung hat am Berliner Flughafen (BER) für erhebliche Verzögerungen und Sicherheitsmaßnahmen gesorgt. An Bord einer Maschine der Austrian Airlines, die am frühen Morgen nach Wien starten sollte, kam es in den hinteren Reihen zu einem lautstarken Gerangel. Ein Abschiebehäftling leistete während des Boarding-Vorgangs massiven Widerstand gegen die ihn begleitenden Polizeibeamten. Im Zuge der daraus resultierenden Unruhe und des körperlichen Einsatzes wurde an der vorderen Tür des Airbus A320 unbeabsichtigt die Notrutsche ausgelöst. Die Fluggesellschaft bestätigte, dass der Randalierer daraufhin von der Bundespolizei aus dem Flugzeug geführt wurde. Die Aktivierung der Notfallrutsche hatte unmittelbare Konsequenzen für die Flugsicherheit und die Kapazität der Maschine. Gemäß internationalen Sicherheitsvorgaben darf ein Flugzeug nur mit einer bestimmten Anzahl an Passagieren betrieben werden, wenn einer der Notausgänge nicht voll funktionsfähig ist. Da die betroffene Tür ohne die Rutsche nicht mehr für eine schnelle Evakuierung zur Verfügung stand, musste die Zahl der Fluggäste von ursprünglich 161 auf 110 reduziert werden. Insgesamt 51 Personen durften den Flug nicht antreten und mussten das Flugzeug verlassen, während die verbliebene Besatzung und Passagiere den Flug mit einer Verspätung von rund zweieinhalb Stunden fortsetzten. Die defekte Rutsche soll erst am Zielort Wien fachmännisch ausgetauscht werden. Zusätzliche Daten der Bundesbehörden verdeutlichen, dass Abbrüche von Abschiebungen auf dem Luftweg kein Einzelfall sind. Allein im vergangenen Jahr wurden über 1.500 Rückführungen unter Beteiligung der Bundespolizei vorzeitig abgebrochen. Die Ursachen hierfür reichen von aktivem Widerstand und Selbstverletzungen bis hin zu medizinischen Notfällen oder der Weigerung der Piloten, unruhige Passagiere aus Sicherheitsgründen

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Strategischer Ausbau der Lufthansa Technik in Portugal unter neuer Führung

Die Lufthansa Technik Portugal intensiviert ihre Expansionspläne am Standort Santa Maria da Feira und stellt die Weichen für den Aufbau eines bedeutenden europäischen Zentrums für Flugzeugkomponenten. Mit der Ernennung von Torsten Raabe zum neuen Geschäftsführer sichert sich das Unternehmen einen erfahrenen Experten, der zuvor unter anderem den Standort Sofia leitete. Ein entscheidender operativer Durchbruch gelang dem jungen Tochterunternehmen mit der Erlangung der EASA Part-145-Zertifizierung. Diese Zulassung ist die Grundvoraussetzung für die Durchführung zertifizierter Instandhaltungsarbeiten an Flugzeugkomponenten. Den operativen Auftakt bildet die Wartung von Kaffeemaschinen, wobei das Portfolio in den kommenden Monaten sukzessive auf komplexere Bauteile erweitert werden soll. Zur Vorbereitung auf die künftigen Anforderungen wurde bereits eine zweite Schulungs- und Reparaturhalle im Industriepark „Perm“ eröffnet, wodurch sich die verfügbare Arbeitsfläche um 2.000 Quadratmeter vergrößert. Diese Infrastruktur dient aktuell primär der Qualifizierung der Belegschaft für die Inspektion und Reparatur von Triebwerksteilen. In den kommenden Wochen folgt der symbolische Spatenstich für eine neue, rund 55.000 Quadratmeter große Produktionsstätte südlich von Porto. Dieses Großprojekt ist darauf ausgelegt, langfristig rund 700 Arbeitsplätze in der Region zu schaffen und die Kapazitäten der Lufthansa Technik Gruppe im Bereich der Komponentenwartung deutlich zu erhöhen. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass der Standort Portugal aufgrund der günstigen Lohnkostenstruktur bei gleichzeitig hoher Verfügbarkeit technischer Fachkräfte für den Konzern eine strategische Schlüsselrolle einnimmt. Während die globale Luftfahrtbranche mit Engpässen in den Lieferketten kämpft, zielt Lufthansa Technik mit der Werkserweiterung darauf ab, die Durchlaufzeiten für Reparaturen zu verkürzen und die Eigenfertigungstiefe zu erhöhen. Die Belegschaft vor Ort ist bereits auf 75 Mitarbeitende angewachsen,

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Rekordumsatz bei der Rewe-Touristiksparte und konjunkturelle Bremsspuren durch Nahostkonflikt

Die Tourismussparte der Rewe Group, die unter der Dachmarke Dertour Group operiert, hat im Geschäftsjahr 2025 einen signifikanten Umsatzsprung verzeichnet. Mit einem Anstieg des fakturierten Umsatzes um 18 Prozent auf insgesamt 10,8 Milliarden Euro festigte das Unternehmen seine Position als einer der führenden europäischen Reisekonzerne. Über 16 europäische Quellmärkte hinweg stieg die Zahl der Reisenden um sieben Prozent, wobei der Kernmarkt Deutschland ein Gästeplus von 4,5 Prozent beisteuerte. Laut Konzernangaben konnte dieses Wachstum trotz erheblicher Investitionen in die Digitalisierung und der vollständigen Integration des britischen sowie Schweizer Geschäfts profitabel gestaltet werden. CEO Christoph Debus betonte in diesem Zusammenhang die erfolgreiche Konsolidierung der Bereiche Reisevermittlung und Veranstaltergeschäft. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 zeigt sich jedoch ein zunehmend volatiles Marktumfeld, das die ursprünglichen Wachstumserwartungen dämpft. Während das erste Quartal operativ über den Planungen lag, führen die geopolitischen Verwerfungen im Nahen Osten nun zu strukturellen Belastungen. Der Konzern sieht sich mit unvorhergesehenen Kosten für Rückholaktionen und kurzfristige Reiseabsagen konfrontiert. Zudem beeinträchtigen Sperrungen von Lufträumen und Sicherheitsbedenken die Nachfrage für Teile der östlichen Fernstreckenregionen sowie klassische Winter- und Frühjahrsziele im arabischen Raum. Experten gehen davon aus, dass die daraus resultierenden operativen Mehrkosten die Gewinnmargen im laufenden Jahr unter Druck setzen werden. Infolge dieser Entwicklungen ist eine massive Verschiebung der Passagierströme zu beobachten. Die Dertour Group registriert eine verstärkte Nachfrage nach Destinationen in westlichen Regionen sowie im westlichen Mittelmeerraum, während Buchungen für Ziele in Ägypten oder Jordanien spürbar zurückgehen. Diese Umsteuerung der Kapazitäten erfordert von den Reiseveranstaltern eine hohe logistische Flexibilität, insbesondere bei der kurzfristigen

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Deutsche Flughäfen verzeichnen Passagierplus trotz geopolitischer Belastungen

Die deutschen Flughäfen weisen für den März 2026 eine positive Verkehrsentwicklung auf, wenngleich externe Krisenfaktoren die vollständige Erholung bremsen. Mit insgesamt 15,61 Millionen an- und abfliegenden Passagieren stieg das Aufkommen im Vergleich zum Vormonat um rund 2,9 Millionen Reisende. Wesentlicher Treiber dieser Dynamik war das Ostergeschäft, das insbesondere im Segment der Privatreisen für eine hohe Auslastung sorgte. Dennoch erreicht die Branche mit einer Erholungsrate von 81,7 Prozent noch immer nicht das Niveau des Vorkrisenjahres 2019. Während der Europaverkehr mit 10,45 Millionen Passagieren bereits über 90 Prozent des ursprünglichen Volumens abdeckt, zeigen sich im Interkontinentalgeschäft erste deutliche Auswirkungen des jüngsten Konflikts im Nahen Osten. Besonders im Segment der Langstreckenflüge machen sich die Verwerfungen durch den Iran-Krieg bemerkbar. Die Nachfrage bei interkontinentalen Verbindungen sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,8 Prozent auf 3,14 Millionen Passagiere. Die Blockade wichtiger Lufträume und die Einschränkungen an den großen Drehkreuzen am Persischen Golf führten bereits im März zu einem spürbaren Rückgang der Flugbewegungen in dieser Region. Experten des Flughafenverbands rechnen damit, dass sich diese strukturellen Störungen im April noch deutlicher in der Statistik niederschlagen werden, da die Umgehung der Krisengebiete zu längeren Flugzeiten und einer Reduktion der Kapazitäten führt. Der innerdeutsche Luftverkehr zeigt mit zwei Millionen Passagieren im März zwar ein Wachstum von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, verharrt jedoch im langfristigen Vergleich auf einem niedrigen Niveau. Nur knapp 46 Prozent des Passagieraufkommens von 2019 werden in diesem Marktsegment derzeit erreicht. Die Luftfracht hingegen stabilisierte sich im ersten Quartal 2026 auf einem gesunden Niveau. Mit insgesamt

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Ryanair verlängert Annahmeschluss für Gepäck und forciert Automatisierung

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat eine weitreichende Änderung ihrer Abwicklungsfristen an den Flughäfen angekündigt. Ab dem 10. November 2026 wird der Check-in sowie die Gepäckaufgabe an allen Standorten im Streckennetz bereits 60 Minuten vor der planmäßigen Abflugzeit geschlossen. Bisher lag diese Frist bei 40 Minuten. Die Airline begründet diesen Schritt mit dem Ziel, die Pünktlichkeit zu erhöhen und sicherzustellen, dass Passagiere ausreichend Zeit für die oft zeitintensiven Sicherheits- und Passkontrollen haben. Besonders in Stoßzeiten soll so verhindert werden, dass Fluggäste aufgrund langer Warteschlangen in den Terminals ihre Verbindung verpassen. Parallel zur Vorverlegung des Annahmeschlusses setzt der Konzern auf eine massive Digitalisierungsoffensive am Boden. Bis Oktober sollen mehr als 95 Prozent der von Ryanair genutzten Flughäfen mit neuen Self-Service-Gepäckaufgabeautomaten ausgestattet sein. Diese Kiosksysteme sind vollständig in die App der Fluggesellschaft integriert und ermöglichen es den Reisenden, Gepäckanhänger selbstständig auszudrucken und die Koffer ohne Personalaufwand aufzugeben. Durch diese Automatisierung verspricht sich das Unternehmen eine deutliche Beschleunigung der Prozesse vor dem Abflug und eine Reduzierung der Stauzeiten vor den Schaltern. Betroffen von der Neuregelung sind laut Unternehmensangaben etwa 20 Prozent der Fluggäste, die den kostenpflichtigen Service der Gepäckaufgabe nutzen. Die überwiegende Mehrheit von 80 Prozent, die lediglich mit Handgepäck reist und bereits vorab online eincheckt, kann sich weiterhin wie gewohnt direkt zur Sicherheitskontrolle begeben. Branchenexperten werten diesen Schritt auch als Reaktion auf die zunehmenden Personalengpässe bei externen Bodendienstleistern an vielen europäischen Flughäfen. Indem der Zeitpuffer vergrößert wird, entlastet die Airline ihre eigene operative Planung und minimiert das Risiko von Verzögerungen im Rotationsplan der

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Kontroverse um die österreichische Flugabgabe zwischen Ryanair und Greenpeace

Die Debatte um die fiskalische Belastung des Luftverkehrs in Österreich hat sich nach einer aktuellen Forderung der Billigfluggesellschaft Ryanair massiv verschärft. Der Luftverkehrskonzern drängt auf die vollständige Abschaffung der österreichischen Flugabgabe, um die Betriebskosten zu senken und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit am Standort Wien zu sichern. Ryanair begründet diesen Vorstoß mit dem hohen Kostendruck innerhalb der Branche, der durch volatile Treibstoffpreise und internationale Standortkonkurrenz zusätzlich befeuert wird. In der Vergangenheit hatte die Airline wiederholt gedroht, Kapazitäten von Standorten mit hohen staatlichen Abgaben abzuziehen und in märkte mit geringerer steuerlicher Belastung zu verlagern. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace reagierte mit scharfer Kritik auf diese Pläne und bezeichnete die Forderung als realitätsfern. Nach Ansicht der Organisation deckt die aktuelle Abgabe von zwölf Euro pro Passagier bei weitem nicht die gesellschaftlichen und infrastrukturellen Kosten ab, die durch den Flugverkehr entstehen. Statt einer Senkung fordert Greenpeace eine deutliche Erhöhung der Ticketabgabe sowie die Einführung einer zusätzlichen Besteuerung für Luxussegmente wie die Business-Class. Die Organisation plädiert zudem dafür, die Einnahmen aus dem Flugverkehr verstärkt in den Ausbau des Schienennetzes zu investieren, um preiswerte Alternativen zum Kurzstreckenflug zu schaffen. Hintergrund der Auseinandersetzung ist die angespannte Budgetsituation in Österreich sowie die drohende Verknappung fossiler Brennstoffe. Während die Luftfahrtbranche auf Entlastungen pocht, um das Passagieraufkommen stabil zu halten, fordern Kritiker eine steuerliche Gleichbehandlung mit der Bahn, die im Gegensatz zum Flugverkehr einer Stromsteuer und höheren Trassengebühren unterliegt. Das Verkehrsministerium sieht sich damit einem wachsenden Druck aus zwei Richtungen ausgesetzt: Einerseits gilt es, die Attraktivität des Drehkreuzes Wien für internationale Carrier zu

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Europäische Maßnahmen zur Sicherung der Kerosinversorgung stoßen auf Zustimmung

Der Flughafenverband ADV hat das jüngst vorgestellte Maßnahmenpaket der Europäischen Kommission zur Stabilisierung der Kerosinversorgung sowie zur Erhöhung der Markttransparenz begrüßt. EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas präsentierte in Brüssel den sogenannten „Accelerate EU Plan“, der als direkte Reaktion auf die volatilen Energiepreise und die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten konzipiert wurde. Das Programm sieht vor, die Lieferketten breiter aufzustellen und ein koordiniertes europäisches Monitoring-System für Flugtreibstoffbestände zu etablieren. Ziel ist es, die Resilienz des Luftverkehrssektors durch eine engere Abstimmung zwischen den Mitgliedstaaten kurzfristig zu stärken und unvorhersehbare Versorgungsengpässe zu vermeiden. Obwohl die aktuelle Versorgungslage an den deutschen Flughafenstandorten als stabil gilt und die Tanklager derzeit die geforderten Füllstände aufweisen, warnt der ADV vor den wirtschaftlichen Folgen der massiven Preissteigerungen. Da Treibstoffkosten durchschnittlich mehr als 30 Prozent der gesamten Betriebskosten einer Fluggesellschaft ausmachen, gerät die Rentabilität vieler Flugverbindungen unter Druck. Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, betonte, dass insbesondere weniger profitable Strecken von Streichungen bedroht seien, falls keine politischen Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Dennoch gab der Verband Entwarnung für den bevorstehenden Reiseverkehr: Die Durchführung der geplanten Sommerurlaubsflüge gilt zum jetzigen Zeitpunkt als gesichert. Zusätzlich zu den europäischen Strukturmaßnahmen fordert der Flughafenverband von der Bundesregierung dringende nationale Entlastungen für den Luftverkehrsstandort Deutschland. Im Fokus steht dabei die Forderung nach einer temporären Aussetzung der Luftverkehrsteuer, um den massiven Kostendruck von den Unternehmen abzuwenden und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich zu wahren. Branchenanalysen zeigen, dass Deutschland im europäischen Vergleich bereits jetzt mit überdurchschnittlich hohen staatlich induzierten Standortkosten kämpft, was die Erholung des Marktes nach den Krisenjahren verlangsamt.

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Wirtschaftsknotenpunkt Flughafen Wien im Zeichen japanisch-österreichischer Kooperation

Am Montag, den 18. Mai 2026, findet im Vienna Airport Conference & Innovation Center bereits zum dritten Mal das „Cherry Blossom Business Event“ statt. Die Veranstaltung hat sich als feste Größe in der AirportCity etabliert und dient als strategische Netzwerkplattform für den Austausch zwischen der japanischen und österreichischen Wirtschaft. Im Zentrum des Treffens stehen hochkarätige Keynotes und Diskussionsrunden, an denen unter anderem der Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus, Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer, sowie der japanische Botschafter H.E. Kiminori Iwama teilnehmen. Auch Flughafen-Vorstand Dr. Günther Ofner und Vertreter der japanischen Außenhandelsorganisation JETRO werden erwartet, um über bilaterale Handelsbeziehungen und technologische Innovationen zu referieren. Die wirtschaftliche Bedeutung Japans als einer der wichtigsten Handelspartner Österreichs im asiatischen Raum bildet den Rahmen für die fachlichen Panels. Japan investiert traditionell stark in den österreichischen Maschinenbau, die Elektronikindustrie sowie in den Automobilsektor. Das Event bietet Unternehmen die Möglichkeit, Synergien zu identifizieren und Kooperationen im Bereich der Start-up-Förderung zu vertiefen. Experten gehen davon aus, dass insbesondere der Standort Flughafen Wien durch seine Funktion als internationales Drehkreuz eine Schlüsselfunktion für japanische Konzerne einnimmt, die ihre Aktivitäten in Zentral- und Osteuropa ausbauen möchten. Flankiert wird das wirtschaftliche Programm von einem umfangreichen kulturellen Rahmenangebot, das die traditionelle japanische Lebensart in den Fokus rückt. Neben der klassischen Sadō-Teezeremonie werden Workshops in Kalligrafie, Origami und Manga-Zeichnen angeboten. Ziel dieser kulturellen Einbettung ist es, das gegenseitige Verständnis zu fördern und eine vertrauensvolle Basis für geschäftliche Beziehungen zu schaffen. Die Veranstaltung nutzt dabei die moderne Infrastruktur des Office Park 4, um Fachvorträge mit interaktiven

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Korean Air bezieht neues Terminal 3 am Frankfurter Flughafen

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air verlegt ihren Betrieb am Flughafen Frankfurt mit Wirkung zum 24. April 2026 in das neu eröffnete Terminal 3. Als eine der ersten internationalen Fluggesellschaften nutzt der Carrier damit die hochmoderne Infrastruktur des südlichen Ausbaubereichs. Die Check-in-Schalter befinden sich künftig im dritten Stockwerk des Bereichs J. Das Terminal 3 ist für eine Kapazität von bis zu 19 Millionen Passagieren pro Jahr ausgelegt und umfasst die Gate-Bereiche G, H und J. Die Anbindung an die bestehenden Terminals 1 und 3 wird durch das SkyLine-Bahnsystem sichergestellt, das für die Überbrückung der Distanz etwa acht Minuten benötigt. Mit dem Umzug geht die Eröffnung einer neuen SkyTeam Lounge einher, die sich auf 550 Quadratmetern im Non-Schengen-Bereich des vierten Stocks befindet. Die Räumlichkeiten bieten Platz für 126 Gäste und richten sich an Passagiere der First und Prestige Class sowie an Statuskunden der Bonusprogramme. Zur Ausstattung gehören unter anderem Duschmöglichkeiten, ein Entspannungsbereich sowie schallisolierte Telefonkabinen für geschäftliche Tätigkeiten. Ein technologisches Merkmal der Lounge ist die digitale Speisekarte, über die warme Mahlzeiten mittels QR-Code direkt aus einem Live-Kochbereich bestellt werden können. Ein VIP-Raum ergänzt das Angebot für einen exklusiven Nutzerkreis. Der Standortwechsel von Korean Air markiert den Beginn einer größeren Umverteilung der Fluggesellschaften am Standort Frankfurt. Es wird erwartet, dass sukzessive weitere Mitglieder der SkyTeam-Allianz sowie der Ferienflieger Condor ihre Abfertigung in das Terminal 3 verlegen werden. Condor plant die vollständige Verlagerung bis zum Sommer 2027, was insbesondere die Umsteigeprozesse zu innerdeutschen Zielen optimieren soll. Das Terminal 3 gilt als wichtigstes Infrastrukturprojekt des

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Rekordbilanz für Österreichs Seilbahnen zum 100-jährigen Jubiläum

Die österreichische Seilbahnwirtschaft zieht zum Abschluss der Wintersaison 2025/26 eine außerordentlich positive Bilanz. Mit rund 54 Millionen Ersteintrittskarten verzeichnete die Branche einen Zuwachs von etwa vier Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichte damit eines der besten Ergebnisse ihrer Geschichte. Besonders die Monate November und Dezember erwiesen sich als ökonomische Triebfedern, in denen allein 12,2 Millionen Übernachtungen in den Bergregionen generiert wurden. Fachverbandsobmann Franz Hörl betonte, dass das Rekordniveau der Vor-Corona-Zeit nicht nur erreicht, sondern in weiten Teilen sogar übertroffen werden konnte, was die ungebrochene Bedeutung des alpinen Skisports für den Standort unterstreicht. Ein entscheidender Faktor für diesen wirtschaftlichen Erfolg war der flächendeckende Einsatz modernster Beschneiungstechnologie. Analysen belegen, dass ohne die Sicherstellung der Pistenverhältnisse durch technische Unterstützung ein Bruttoumsatzverlust von etwa 2,74 Milliarden Euro gedroht hätte. Die frühe Saisonphase sicherte allein eine Nettowertschöpfung von 1,2 Milliarden Euro in den ländlichen Regionen. Da rund 71 Prozent der Gäste im Frühwinter primär für den alpinen Sport anreisen, gilt die Schneesicherheit als das zentrale Kriterium für die Standortwahl. Die Auswirkungen erstrecken sich dabei weit über den reinen Liftbetrieb hinaus auf das Beherbergungswesen, die Gastronomie sowie lokale Transportunternehmen. Parallel zu den wirtschaftlichen Erfolgsmeldungen beging die Branche ihr 100-jähriges Bestehen, das auf die Pionierprojekte der Tiroler Zugspitzbahn und der Rax-Seilbahn im Jahr 1926 zurückgeht. Heute sichert der Sektor rund 128.000 Arbeitsplätze und trägt jährlich etwa 6,7 Milliarden Euro zur nationalen Wertschöpfung bei. Branchenexperten und ehemalige Spitzensportler wie Alexandra Meissnitzer heben hervor, dass die technologische Präzision und Innovationskraft der heimischen Betriebe Österreich eine weltweite Spitzenposition im alpinen

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