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Wisag übernimmt Bodenverkehrsdienstleistungen für SunExpress in Köln/Bonn

Der Dienstleistungskonzern Wisag hat im Rahmen des aktuellen Winterflugplans die operative Vorfeldabfertigung für die Fluggesellschaft SunExpress am Flughafen Köln/Bonn übernommen. Wie das Unternehmen Anfang Februar 2026 bestätigte, umfasst die Kooperation sämtliche bodengebundenen Serviceleistungen, die für einen reibungslosen Flugbetrieb am Boden erforderlich sind. Dazu gehören unter anderem das Be- und Entladen der Flugzeuge, der Transport von Gepäckstücken sowie das Rangieren der Maschinen mittels Pushback-Fahrzeugen. Die Partnerschaft ist langfristig angelegt und markiert eine strategische Erweiterung des Wisag-Portfolios am rheinischen Luftverkehrsknotenpunkt. Die logistische Bedeutung dieses Auftrags wird besonders im Hinblick auf den bevorstehenden Sommerflugplan 2026 deutlich. Während der Hauptreisesaison erwartet der Bodenverkehrsdienstleister ein Aufkommen von bis zu 13 Abfertigungen pro Tag für die türkisch-deutsche Fluggesellschaft. Auf das gesamte Jahr hochgerechnet beläuft sich das geplante Volumen auf rund 2.400 Flugbewegungen. SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, nutzt den Flughafen Köln/Bonn als eine der zentralen Basen für den Urlaubsverkehr in Richtung Mittelmeer und Anatolien, was eine hohe Taktung und Präzision bei der Abwicklung der Bodenprozesse erfordert. Zusätzliche Recherchen unterstreichen die Wettbewerbssituation am Standort Köln/Bonn, wo Wisag bereits für namhafte Kunden im Passagier- und Frachtbereich tätig ist. Die Übernahme der SunExpress-Abfertigung erforderte eine personelle Aufstockung sowie die Bereitstellung spezifischer technischer Ausrüstung, um die kurzen Bodenstandzeiten der Flugzeuge einzuhalten. Branchenexperten werten den Wechsel des Dienstleisters als Teil einer Effizienzstrategie der Airline, die ihre operativen Abläufe an deutschen Flughäfen zunehmend durch spezialisierte externe Partner optimieren lässt. Für den Flughafen Köln/Bonn bedeutet die Zusammenarbeit eine Stabilisierung der Abfertigungskapazitäten in einem stark frequentierten Segment. Die Wisag Aviation Service

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BARIG fordert nach Kabinettsbeschluss weitere Entlastungen

Das Bundeskabinett hat in dieser Woche die Nationale Tourismusstrategie für Deutschland verabschiedet, was beim Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) auf ein geteiltes Echo stößt. Der Verband, der die Interessen von über 100 nationalen und internationalen Fluggesellschaften vertritt, sieht in dem Beschluss zwar eine notwendige Anerkennung der touristischen Bedeutung für die deutsche Volkswirtschaft, mahnt jedoch dringende Korrekturen bei den Rahmenbedingungen an. Laut BARIG-Chairman Michael Hoppe wurde der Stellenwert des Luftverkehrs als Rückgrat für den Inbound- und Outbound-Tourismus zwar erkannt, die Umsetzung hänge jedoch massiv von der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts ab. Ein zentraler Kritikpunkt bleiben die im europäischen Vergleich überdurchschnittlich hohen Standortkosten an deutschen Flughäfen. Der Verband begrüßt zwar, dass die Bundesregierung die zum 1. Juli 2026 geplante Rücknahme der jüngsten Erhöhung der Luftverkehrsteuer festgeschrieben hat, bezeichnet dies jedoch lediglich als ersten Schritt. Branchenexperten weisen darauf hin, dass Deutschland bei der Erholung des Flugangebots nach der Pandemie im Vergleich zu anderen EU-Staaten weiterhin deutlich zurückliegt. Hohe Luftsicherheitsgebühren und steigende Entgelte für die Flugsicherung belasten die Kalkulationen der Airlines zusätzlich und verhindern laut Verbandsangaben den Ausbau wichtiger Direktverbindungen. Die Strategie knüpft an die Beschlüsse des Koalitionsausschusses vom November 2025 an, die eine generelle Stärkung des Luftverkehrsstandortes vorsahen. Der BARIG fordert nun eine unverzügliche Ausweitung der Kostenentlastungen, um den Luftverkehr wieder als Wachstumsmotor für die schwächelnde deutsche Wirtschaft zu etablieren. Besonders die Forderung nach mehr Flugverbindungen könne nur erfüllt werden, wenn Deutschland seine Position im internationalen Preiswettbewerb verbessere. Ohne weitere staatliche Impulse drohe Deutschland den Anschluss an globale Tourismusströme zu verlieren, da

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ANA Group meldet Rekordumsatz durch boomendes Japan-Geschäft

Die japanische ANA Group, Muttergesellschaft der größten Fluggesellschaft des Landes All Nippon Airways (ANA), hat für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres eine historische Bilanz vorgelegt. Mit einem Rekordumsatz von umgerechnet rund 10,93 Milliarden Euro übertrifft das Unternehmen die Ergebnisse der Vorjahre deutlich. Der Betriebsgewinn belief sich zum Stichtag am 30. Jänner 2026 auf etwa 1,05 Milliarden Euro, während der Nettogewinn rund 810 Millionen Euro erreichte. Als Haupttreiber für diese Entwicklung identifizierte das Management in Tokio die ungebrochene Dynamik im internationalen Reiseverkehr sowie eine stabile Inlandsnachfrage, die durch eine präzise Tarifsteuerung effizient ausgeschöpft wurde. Besonders im internationalen Passagiergeschäft verzeichnete die Gruppe signifikante Zuwächse. Mit 6,64 Millionen beförderten Fluggästen stieg das Passagieraufkommen in diesem Segment um 11,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Ein wesentlicher Faktor war hierbei der Ausbau des Europanetzes: Neue Direktverbindungen von Tokio-Haneda nach Mailand, Stockholm und Istanbul sorgten für zusätzliche Kapazitäten und eine verstärkte Anbindung an wichtige Wirtschaftszentren. Ergänzend dazu wurden die Frequenzen auf strategischen Routen nach Hongkong, Mumbai und Perth erhöht. Die Sitzladequote im internationalen Bereich kletterte parallel dazu auf 82 Prozent, was die hohe Auslastung der Großraumflotte unterstreicht. Trotz meteorologischer Herausforderungen im Heimatmarkt konnte auch der Inlandsverkehr zulegen. Über 34,5 Millionen Passagiere nutzten die Dienste der ANA Group innerhalb Japans, was einem Plus von 3,7 Prozent entspricht. Um die Rentabilität zu steigern, konzentrierte sich die Airline auf die Optimierung stark frequentierter Rennstrecken zwischen Tokio, Sapporo und Fukuoka. Während das Passagiergeschäft florierte, präsentierte sich der Frachtmarkt differenzierter. Zwar profitierte die Frachtsparte von einer Erholung der Warenströme zwischen

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US-Regierung hebt Sperrung des venezolanischen Luftraums für den zivilen Flugverkehr auf

Die Vereinigten Staaten haben mit Wirkung zum vergangenen Donnerstagabend die Beschränkungen für den Durchflug sowie für Starts und Landungen von Passagier- und Frachtmaschinen in Venezuela offiziell aufgehoben. US-Präsident Donald Trump gab diese Entscheidung während einer Kabinettssitzung in Washington bekannt. Die Maßnahme beendet eine mehrmonatige Isolation des venezolanischen Luftraums für US-amerikanische Fluggesellschaften und internationale Betreiber, die unter US-Regularien fallen. Trump bestätigte zudem, dass er die amtierende Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez bereits telefonisch über diesen strategischen Schritt zur Normalisierung der regionalen Verkehrsverbindungen in Kenntnis gesetzt habe. Die Aufhebung der Flugverbote erfolgt vor dem Hintergrund dramatischer politischer Umwälzungen in dem südamerikanischen Land. Der Luftraum war Ende November 2025 von der US-Administration gesperrt worden, nachdem es zu massiven Spannungen mit der Regierung von Nicolás Maduro gekommen war. Washington hatte Maduro vorgeworfen, durch die Kooperation mit kriminellen Kartellen die nationale Sicherheit der USA zu gefährden. Diese Eskalation führte dazu, dass große US-Airlines wie United und American Airlines ihre Routen über den Norden Südamerikas weiträumig umleiten mussten, was zu erheblichen Mehrkosten im Treibstoffverbrauch und längeren Flugzeiten führte. Die geopolitische Lage stabilisierte sich erst nach einem direkten Eingreifen von US-Spezialkräften Anfang Januar 2026, bei dem Nicolás Maduro in Caracas festgenommen wurde. Der ehemalige Staatschef wurde unmittelbar nach New York überstellt, um sich dort vor einem Bundesgericht wegen Vorwürfen des Drogenhandels und der Verschwörung zu verantworten. Seither hat sich die Sicherheitslage an den venezolanischen Flughäfen, insbesondere am Drehkreuz Caracas-Maiquetía, nach Einschätzung von US-Sicherheitsbehörden signifikant verbessert. Die Wiedereröffnung des Luftraums gilt als zentraler Baustein für den wirtschaftlichen Wiederaufbau und die

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Air India Express erweitert Flotte um 30 zusätzliche Boeing 737 Max 8

Die indische Billigfluggesellschaft Air India Express, eine Tochtergesellschaft der nationalen Fluggesellschaft Air India, treibt ihre Expansionspläne mit der Bestellung von 30 weiteren Boeing 737 Max 8 voran. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden Flottenstrategie der Muttergesellschaft Tata Group, die darauf abzielt, die Kapazitäten auf Kurz- und Mittelstrecken massiv zu erhöhen. Die neuen Maschinen sollen sowohl die Effizienz des Flugbetriebs steigern als auch das Streckennetz in Richtung Südostasien und den Mittleren Osten verdichten. Air India Express setzt dabei auf ein Mischmodell aus Boeing- und Airbus-Flugzeugen, um maximale operative Flexibilität an den indischen Drehkreuzen zu gewährleisten. Die aktuelle Order gliedert sich in das historische Großbeschaffungsprogramm der Air India Group ein, das insgesamt rund 570 Flugzeuge umfasst. Im Rahmen dieser strategischen Neuausrichtung wurden bereits zahlreiche Maschinen des Typs Boeing 737 Max in den Dienst gestellt, um ältere Boeing 737-800 der vorangegangenen Generation zu ersetzen. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Integration der Max-Serie für die Airline entscheidend ist, um im harten Wettbewerb mit Mitbewerbern wie IndiGo oder Akasa Air bestehen zu können. Die Boeing 737 Max 8 bietet gegenüber ihren Vorgängern eine deutlich höhere Reichweite und eine optimierte Bestuhlungskapazität, was die Rentabilität pro Flugstunde verbessert. Parallel zur Flottenerneuerung führt Air India Express eine Vereinheitlichung ihres Markenauftritts durch, da die Fluggesellschaft derzeit mit der Integration der ebenfalls zur Tata-Gruppe gehörenden AIX Connect (ehemals AirAsia India) beschäftigt ist. Die neuen Boeing-Jets werden bereits in der neuen Corporate Identity ausgeliefert und verfügen über moderne Kabinenausstattungen, die den Passagierkomfort auf regionalen Routen erhöhen sollen. Die Auslieferungen der

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Sicherheitslandung einer KLM-Maschine auf dem Flughafen Paris-Orly

Ein Flugzeug der niederländischen KLM Royal Dutch Airlines musste am Freitagvormittag, dem 30. Januar 2026, während des Fluges von Amsterdam nach Marseille eine unplanmäßige Landung in Paris einleiten. Die Maschine vom Typ Embraer E195-E2 mit dem Kennzeichen PH-NXO befand sich über französischem Luftraum, als die Besatzung gegen 10:43 Uhr MEZ den Notfallcode „Squawk 7700“ absetzte. Dieser international genormte Transpondercode signalisiert der Flugsicherung eine Luftnotlage und gewährt dem betroffenen Flugzeug Vorrang vor dem restlichen Flugverkehr sowie eine direkte Zuweisung von Landeprioritäten. Nach der Aktivierung des Notrufs leitete das Cockpitpersonal einen raschen Sinkflug ein und steuerte den Flughafen Paris-Orly an, wo die Maschine gegen 11:00 Uhr sicher aufsetzte. Entsprechend der Standardprotokolle für derartige Vorfälle standen Rettungs- und Feuerwehrkräfte am Boden bereit, um das Flugzeug unmittelbar nach der Landung in Empfang zu nehmen. Zusätzliche Recherchen im Flugverlauf zeigen, dass die Maschine zuvor in einer stabilen Reiseflughöhe operierte, bevor die Entscheidung zur Umleitung getroffen wurde. Über die genauen technischen Hintergründe oder die Art des medizinischen Notfalls am Bord machten weder die Fluggesellschaft noch die französischen Luftfahrtbehörden bisher detaillierte Angaben. Infolge der Sicherheitslandung wurden sowohl der ursprüngliche Weiterflug nach Marseille als auch der geplante Rückflug mit der Flugnummer KL1466 annulliert. KLM kümmerte sich um die Umbuchung der betroffenen Passagiere auf alternative Verbindungen, um deren Ankunft am Zielort sicherzustellen. Die Embraer E195-E2 verblieb lediglich zwei Stunden am Flughafen Paris-Orly, bevor sie ohne Passagiere als Überführungsflug unter der Flugnummer KL9935 zurück zur Basis am Flughafen Amsterdam Schiphol flog. Die PH-NXO ist ein relativ junges Flugzeug der E2-Generation,

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Dresden: EnBW und MDF AG eröffnen Hochleistungsladepark

Das Energieunternehmen EnBW hat in Kooperation mit der Mitteldeutschen Flughafen AG die Ladeinfrastruktur am Flughafen Dresden (DRS) signifikant ausgebaut. Ende Januar 2026 wurde ein neuer High-Power-Charging-Standort (HPC) in Betrieb genommen, der über zwölf Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 400 Kilowatt verfügt. Damit ist es möglich, Elektrofahrzeuge innerhalb von rund 15 Minuten für eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern aufzuladen. Die Anlage befindet sich an der Flughafenstraße, südöstlich des Parkplatzes P2, und ist sowohl für Flughafenbesucher als auch für den Fernverkehr über die Autobahnen A4 und A13 konzipiert. Die technische Ausstattung des Standorts ist auf Skalierbarkeit ausgelegt. Bei steigender Nachfrage kann die Kapazität von derzeit zwölf auf bis zu 40 Schnellladeplätze erweitert werden. Laut Volker Rimpler, Chief Technology Officer E-Mobility bei der EnBW, stellt die Anlage einen zentralen Knotenpunkt für die Mobilitätsanforderungen in Sachsen dar. Für die Mitteldeutsche Flughafen AG ist dieses Projekt nach der bereits erfolgten Ausstattung des Flughafens Leipzig/Halle der zweite große Schritt zur Modernisierung ihrer Infrastruktur. Ein besonderer Service für Nutzer ist die Befreiung von den Parkgebühren für eine Dauer von bis zu einer Stunde während des Ladevorgangs. Der Ausbau in Dresden ist Teil einer breit angelegten Wachstumsstrategie. Die EnBW betreibt in Sachsen mittlerweile ein dichtes Netz an Schnellladestandorten, darunter große Parks in Chemnitz-Ost, Wilsdruff-Klipphausen und Thiendorf. Bundesweit verfügt das Unternehmen über mehr als 8.000 Schnellladepunkte und plant, diese Zahl bis zum Jahr 2030 auf rund 20.000 zu erhöhen. Diese Investitionen korrespondieren mit der Marktentwicklung in Deutschland, wo die Zahl der rein elektrisch betriebenen

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Ergebnisse des Thermencheck Awards 2025: Österreichs beliebteste Wellnessziele gekürt

Das Wellnessportal thermencheck.com hat die Resultate seiner jährlichen Publikumsabstimmung für das Jahr 2025 bekannt gegeben. Mit einer Beteiligung von insgesamt 363.964 abgegebenen Stimmen markiert der Award einen zentralen Referenzpunkt für die Beliebtheit der heimischen Thermenlandschaft. Aus einem Feld von 39 zur Wahl stehenden Betrieben ging das steirische Rogner Bad Blumau bereits zum zehnten Mal als Gesamtsieger hervor. Die von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Anlage sicherte sich mit 53.661 Stimmen den Gold-Status. Insbesondere die Nutzung der Vulkania-Heilquelle, die als eine der mineralstoffreichsten Quellen der Region gilt, trägt maßgeblich zur stabilen Marktposition dieses Hauses bei. Auf dem zweiten Platz folgt die Sole-Felsen-Welt im niederösterreichischen Gmünd, die 48.304 Stimmen auf sich vereinen konnte und mit dem Silber-Award ausgezeichnet wurde. Der Betrieb profitiert vor allem von seinem Fokus auf die Bad Ischler Heilsole und einer Wasserfläche von über 1.000 Quadratmetern im Waldviertel. Den dritten Platz und damit den Bronze-Award belegte das Asia Spa Leoben mit 46.660 Stimmen. Die steirische Therme setzt auf eine Verbindung aus fernöstlicher Architektur und einem breit gefächerten Saunaprogramm. Ergänzend zu den Spitzenplätzen wurde die Therme Nova Köflach als Aufsteiger des Jahres geehrt, da sie ihre Stimmenanzahl im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 260 Prozent steigern konnte. Branchenanalysen unterstreichen die ökonomische Relevanz dieser Auszeichnungen für den österreichischen Gesundheitstourismus. Der Wellnesssektor stellt ein wesentliches Standbein der regionalen Wertschöpfung dar, wobei die Gastbindung durch solche Community-Votings gezielt gestärkt wird. Michael Semmler, Geschäftsführer der New Mediacheck GmbH, wertet die hohe Wahlbeteiligung als Beleg dafür, dass Thermenbesuche in Österreich fest in der Freizeitkultur verankert sind.

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Wiener Traditionsbäckerei Ströck startet digitale Suchaktion nach Krapfen-Maskottchen

In der laufenden Faschingssaison 2026 hat die Wiener Bäckerei Ströck eine großangelegte Kommunikationskampagne rund um ihr wichtigstes Saisonprodukt gestartet. Im Zentrum der Aktion steht das Verschwinden des sogenannten „Fill-Good-Managers“ Karl, einer digital generierten Krapfen-Figur, die seit Mitte Januar als vermisst gilt. Das Familienunternehmen, das rund 1.600 Mitarbeiter beschäftigt und 80 Filialen in Wien und Umgebung betreibt, nutzt diese Erzählung, um die Kundenbindung in der Hochsaison des Krapfenverkaufs zu stärken. Die Kampagne ist bis zum Faschingsdienstag am 17. Februar angelegt und fordert das Publikum zur aktiven Teilnahme an einer digitalen Schnitzeljagd auf. Technisch setzt Ströck bei der Umsetzung auf eine Kombination aus menschlicher Kreativität und künstlicher Intelligenz. In Zusammenarbeit mit dem Experten Michael Katzlberger werden computergenerierte Inhalte erstellt, die das Maskottchen an verschiedenen Wiener Sehenswürdigkeiten zeigen. Bisherige Stationen der fiktiven Reise umfassten das Riesenrad, den Eislaufplatz am Wiener Eistraum sowie den Tiergarten Schönbrunn. Durch die Einbindung von KI-Technologie in das Marketingteam wird versucht, das Storytelling dynamisch an die Interaktionen der Community anzupassen. Teilnehmer, die Hinweise zum Verbleib der Figur geben oder kreative Beiträge einreichen, werden mit Sachpreisen und Gutscheinen belohnt. Wirtschaftlich betrachtet ist der Krapfen für Wiener Bäckereibetriebe ein wesentlicher Umsatzträger im ersten Quartal. Ströck investiert bereits seit Jahren in aufwendige Werbemaßnahmen zur Faschingszeit, um sich im Wettbewerb zu positionieren. Vorangegangene Aktionen umfassten unter anderem die Forderung nach einem eigenen Krapfen-Emoji oder großformatige Kunstprojekte im Stadtbild. Das aktuelle Projekt „Karl“ dient dabei nicht nur der Unterhaltung, sondern unterstreicht die Rolle der Bäckerei als Traditionsbetrieb, der moderne digitale Werkzeuge nutzt. Die Belohnung

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Air Astana implementiert KI-gestützte Technologie zur Optimierung der Bodenabfertigung

Die kasachische Air Astana Group, der führende Luftfahrtkonzern in Zentralasien, treibt ihre technologische Modernisierung durch eine strategische Partnerschaft mit dem IT-Dienstleister ICRON voran. Wie das Unternehmen bestätigte, kommt künftig das KI-basierte System „easie“ zum Einsatz, um das Ressourcenmanagement der Bodenabfertigung zu digitalisieren. Diese Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) ermöglicht eine präzise Steuerung von Personal und technischem Gerät in Echtzeit. Angesichts einer Flottengröße von mittlerweile 62 Flugzeugen und eines kontinuierlich expandierenden Streckennetzes zielt die Airline darauf ab, die komplexen Prozesse am Boden widerstandsfähiger gegenüber operativen Schwankungen zu gestalten. Die Implementierung der Plattform ist Teil einer umfassenden Digitalisierungsstrategie, die Air Astana sowohl für die Kernmarke als auch für den Low-Cost-Carrier FlyArystan verfolgt. Das System nutzt prädiktive Algorithmen und Szenario-Optimierungen, um Schichtpläne dynamisch an das tatsächliche Passagieraufkommen und die aktuellen Flugbewegungen anzupassen. Filippos Siakkas, Chief Operating Officer von Air Astana, betont, dass die Erhöhung der Resilienz angesichts steigender Fluggastzahlen unerlässlich sei. Durch die zentrale Zusammenführung von Echtzeitdaten können operative Teams an verschiedenen Standorten koordiniert werden, was die Transparenz innerhalb der Bodenorganisation signifikant erhöht. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die Bedeutung solcher Investitionen für Fluggesellschaften in der Region Zentralasien und Kaukasus. Air Astana, die an den Börsen in Astana, Almaty und London gelistet ist, steht im direkten Wettbewerb mit internationalen Carriern und setzt verstärkt auf Effizienzsteigerungen, um ihre Position als 14-fache Gewinnerin des Skytrax-Awards für Zentralasien zu verteidigen. Experten weisen darauf hin, dass die Automatisierung der Bodenprozesse entscheidend ist, um die Turnaround-Zeiten an Flughäfen zu verkürzen und die Pünktlichkeit im dichten Liniennetz zwischen Europa, Indien und Fernost zu gewährleisten.

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