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Kitzbühel Tourismus präsentiert neue Imagekampagne zum Begriff Luxus

Die Tourismusorganisation Kitzbühel Tourismus hat im Rahmen einer Pre-Screening-Veranstaltung in Wien einen neuen Imagefilm vorgestellt. Unter der Leitung von Geschäftsführerin Viktoria Veider-Walser setzt der Verband damit eine Initiative fort, die auf den 2021 gestarteten Markenbildungsprozess zurückgeht. Die begleitende Teaserkampagne greift die Frage auf, wie der Begriff des zeitgeistigen Luxus definiert wird. Anstelle tradierter Symbolik setzt das Videokonzept auf die Darstellung alltäglicher Momente und subjektiver Werthaltungen, um den traditionellen Luxusort aus einer veränderten Perspektive zu präsentieren. Die Präsentation der Werbeinitiative bildet den Auftakt zu einer mehrstufigen Marketingstrategie des Tiroler Wintersportortes. Mit der inhaltlichen Neuausrichtung reagiert die örtliche Tourismuswirtschaft auf Veränderungen im Konsum- und Reiseverhalten des gehobenen Marktsegments. Neben exklusiver Gastronomie und Beherbergung rücken vermehrt immaterielle Faktoren wie Zeit, Erholung und individuelle Freiräume in den Mittelpunkt der touristischen Kommunikation. Die offizielle Veröffentlichung des vollständigen Videomaterials ist für den 10. Oktober 2026 vorgesehen. Die Neupositionierung erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Wettbewerbs unter den führenden alpinen Destinationen in Österreich, der Schweiz und Italien. Während traditionelle Luxuselemente weiterhin ein Kernelement der örtlichen Infrastruktur bilden, versuchen Destinationen vermehrt, breitere Zielgruppen im gehobenen Preissegment anzusprechen. Die breite Streuung von Imagekampagnen in städtischen Kernmärkten wie Wien soll dabei die Ganzjahresauslastung der regionalen Beherbergungsbetriebe unterstützen. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die Abkehr von klassischen Luxusmotiven in der touristischen Vermarktung auch Risiken birgt. Die Neuinterpretation des Begriffes muss sich an den tatsächlichen Leistungsangeboten vor Ort messen lassen, um Stammgäste aus dem Hochpreissegment nicht zu irritieren. Zudem bleibt der wirtschaftliche Erfolg solcher Imagekampagnen stark von der tatsächlichen Kaufkraft und Buchungsbereitschaft

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Neuregelung im österreichischen Straßenverkehr: E-Mopeds verlieren Fahrradstatus ab Oktober 2026

In Österreich treten am 1. Oktober 2026 grundlegende rechtliche Änderungen für die Nutzung von E-Mopeds in Kraft. Fahrzeuge der EU-Klasse L1e-B, die aufgrund bisheriger Ausnahmeregelungen verkehrsrechtlich wie Fahrräder behandelt wurden, werden künftig einheitlich als Kraftfahrzeuge eingestuft. Damit endet die Erlaubnis, diese Fahrzeuge auf Radwegen oder gemischten Radfahranlagen zu nutzen. Ab dem Stichtag müssen E-Mopeds ausschließlich auf der allgemeinen Fahrbahn geführt werden. Die Regelung stellt den abschließenden Teil einer umfassenden Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) und des Kraftfahrgesetzes (KFG) dar, deren erste Maßnahmen für E-Scooter und verkehrsberuhigte Zonen bereits im Mai 2026 in Kraft getreten sind. Mit der Einstufung als Kraftfahrzeug gehen für die Halter und Fahrer verbindliche Pflichten einher. Dazu zählen eine behördliche Zulassung mit Kennzeichenpflicht, der Nachweis einer Haftpflichtversicherung sowie das Vorhandensein einer entsprechenden Lenkberechtigung. Zudem gelten die allgemeine Helm- und Begutachtungspflicht nach Paragraf 57a („Pickerl“). Von der Rechtsänderung ist insbesondere die Logistikbranche betroffen, da E-Mopeds bisher häufig von Kurier- und Essenszustelldiensten im städtischen Raum eingesetzt wurden. Betreiberplattformen wie Lieferando, foodora und Wolt stellen ihre Flotten im Zuge der Umstellung verstärkt auf klassische Fahrräder und E-Bikes um und gewähren ihren Fahrern finanzielle Zuschüsse für entsprechende Neuanschaffungen. Zur Begleitung des Umstiegs bietet das Mobilitätsministerium in Kooperation mit Radfahrschulen von 2026 bis 2029 bundesweit Verkehrssicherheitstrainings für gewerbliche Zusteller an. Verkehrspsychologen und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) verweisen auf verbliebene Informationslücken bei den Betroffenen hinsichtlich der künftigen Rechte und Pflichten im Straßenverkehr. Durch den Entfall der Radwegnutzung verlagert sich der Fahrbetrieb dieser leichten Zweiräder vollständig in den Fließverkehr, was insbesondere in ballungsraumtypischen Mischverkehrszonen

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Korean Air beginnt mit der Integration des Buchungssystems von Asiana Airlines

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air startet im Rahmen der bevorstehenden Fusion mit der Konkurrentin Asiana Airlines den operativen Umstellungsprozess der Buchungsdaten und Flugnummern. Die Maßnahme dient der Vorbereitung auf den offiziellen Start des zusammengeschlossenen Flugbetriebs am 17. Dezember 2026. In der Phase vom 2. November bis zum 3. Dezember 2026 werden bestehende Reservierungen schrittweise angepasst, indem der bisherige Asiana-Airline-Code (OZ) systematisch durch den Code von Korean Air (KE) ersetzt wird. Betroffen von der Systemumstellung sind Fluggäste mit Ausstellungen von Asiana-Tickets für Abflüge ab dem Stichtag 17. Dezember. Die gestaffelte Übertragung der Datensätze soll Systemüberlastungen verhindern und einen geordneten Übergang im Passagierdienst gewährleisten. Zur Vermeidung von Missverständnissen werden betroffene Ticketinhaber vor dem Reisedatum per SMS, Messanger-Diensten und E-Mail über die geänderten Buchungscodes und Flugzeiten informiert. Zusätzlich richtet die Fluggesellschaft auf ihren digitalen Portalen Informationskanäle für spezifische Kundenanfragen ein. Nach Angaben der Unternehmensleitung steht bei der technischen Konsolidierung die Vermeidung von Unterbrechungen im laufenden Reservierungs- und Passagierbetrieb im Vordergrund. Die Zusammenführung der IT-Systeme bildet eine der komplexesten Phasen im Rahmen der Fusionsabwicklung der beiden größten Fluggesellschaften Südkoreas. Neben der Umschlüsselung der Flugnummern erfordert der Zusammenschluss die Abstimmung der Passagierdatenbanken, die Zusammenlegung der Vielfliegerprogramme sowie die Anpassung der Tarifstrukturen im gesamten Streckennetz. Die behördlichen Genehmigungen nationaler und internationaler Wettbewerbsbehörden machten dabei in den vergangenen Monaten umfangreiche Zugeständnisse bezüglich der Vergabe von Slot-Kapazitäten an Großflughäfen erforderlich. Luftfahrtanalysten betonen, dass bei der Umstellung von weltweiten Buchungssystemen trotz schrittweiser Migration das Risiko technischer Störungen an den Flughafen-Check-in-Schaltern besteht. Insbesondere auf Interkontinentalstrecken mit Beteiligung von Partnergesellschaften kann

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Kostenfolgen bei unbotmäßigem Verhalten

Der Ausschluss von Fluggästen nach dem Boarding sowie unplanmäßige Zwischenlandungen (Diversions) zur Entfernung randalierender Passagiere (Unruly Passengers) gehören zu den schwerwiegendsten operativen Eingriffen im zivilen Luftverkehr. In Deutschland, Österreich und der Schweiz obliegt die primäre Entscheidungsgewalt an Bord dem verantwortlichen Luftfahrzeugführer (Kapitän). Auf Grundlage des Bordgewaltrechts kann der Kommandant Passagiere, die die Sicherheit des Fluges, die Besatzung oder andere Mitreisende gefährden, von der weiteren Beförderung ausnehmen. Befindet sich das Flugzeug noch am Boden, erfolgt das Abführen des Fluggasts in der Regel unter Zuziehung der zuständigen Exekutivorgane wie der Bundespolizei in Deutschland, der Bundespolizei in Österreich oder der Kantonalpolizeien an den Schweizer Flughäfen. In der Luft veranlasst der Kapitän bei anhaltend aggressivem Verhalten, physischen Übergriffen auf das Kabinenpersonal, Missachtung von Sicherheitsanweisungen, Rauschmittelkonsum oder Sabotageversuchen an Sicherheitseinrichtungen eine unplanmäßige Sicherheitslandung am nächstgelegenen geeigneten Flughafen. Die Rechtsgrundlage für die Ausübung der Bordgewalt ergibt sich international aus dem Abkommen von Tokio (1963) sowie dessen Ergänzung durch das Protokoll von Montreal (2014). In Deutschland ist die Befugnis im Paragrafen 29 des Luftsicherheitsgesetzes (LuftSiG) verankert, in Österreich im Paragrafen 125 des Luftfahrtgesetzes (LFG) und in der Schweiz im Bundesgesetz über die Luftfahrt (LFG; SR 748.0). Die Besatzung ist rechtlich befugt, zur Gefahrenabwehr verhältnismäßige Zwangsmaßnahmen wie das Fesseln von Personen anzuwenden, bis die Übergabe an die örtlichen Sicherheitsbehörden erfolgt. Die finanziellen Konsequenzen für verursachende Passagiere sind erheblich. Wird ein Flug aufgrund eines unbotmäßigen Fluggasts zu einer Ausweichlandung gezwungen, entstehen der Fluggesellschaft Kosten für zusätzlichen Treibstoff, Lande- und Abstellgebühren, Flugsicherungsabgaben, Crew-Ersatz sowie Verpflegungs- und Unterbringungsleistungen für die übrigen

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Boeing 737 Max von Ryanair entgeht knapp einer Pistenberührung

Bei der Landung einer Boeing 737 Max 8-200 der Fluggesellschaft Ryanair auf dem Flughafen Dublin ist es am 10. September 2026 zu einem kritischen Flugmanöver gekommen. Das Verkehrsflugzeug mit dem Kennzeichen EI-ILA befand sich als Flug FR9457 auf dem Weg von Bologna nach Dublin, als die Maschine in der Endphase des Anflugs in starke Schräglage geriet. Videoaufnahmen des Vorfalls dokumentieren, dass das rechte Winglet der Tragflächenspitze während des Aussetzens nur einen minimalen Abstand zur Oberfläche der Start- und Landebahn aufwies. Eine unmittelbare Berührung mit dem Asphalt konnte verhindert werden. Die betroffene Variante Boeing 737 Max 8-200 verfügt über eine im Vergleich zur Standardversion erhöhte Sitzplatzkapazität und ist an den Flügelenden mit markanten Split-Scimitar-Winglets ausgestattet. Solche Bauformen vergrößern den vertikalen Abstand zur Pistenoberfläche bei extremen Querneigungen (Bank Angle), was bei starken Scherwinden oder Böen im Endanflug das Risiko eines Bodenkontakts der Tragflächenspitze (Wingstrike) erhöht. Das Flugzeug setzte den Ausrollvorgang nach der kritischen Phase ohne weitere Zwischenfälle fort und rollte eigenständig an die zugewiesene Parkposition am Terminal. „Bei der Landung in Dublin (10. September) kam es beim Ryanair-Flug FR9457 von Bologna zu einer geringfügigen Berührung der Flügelspitze. Das Flugzeug landete sicher und alle Passagiere verließen das Flugzeug wie gewohnt. Unsere Ingenieure haben die Flügelspitze repariert, und das Flugzeug ist seitdem wieder im Einsatz (11. September)“, erklärt ein Ryanair-Sprecher. Nach dem Vorfall leiteten die irische Flugsicherheitsbehörde Air Accident Investigation Unit (AAIU) sowie die Betriebsabteilung der Fluggesellschaft Untersuchungen ein, um die Ursachen des Anflugverlaufs zu analysieren. Im Fokus stehen dabei die meteorologischen Bedingungen zum

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Qatar Airways erhöht Flugfrequenzen ab Frankfurt

Die Golf-Fluggesellschaft Qatar Airways weitet ihr Flugangebot auf der Verbindungsstrecke zwischen dem Heimatdrehkreuz Doha und dem Flughafen Frankfurt am Main im Winterflugplan 2026/2027 aus. Ab dem 7. Dezember 2026 erhöht der staatliche Carrier die Anzahl der wöchentlichen Umläufe von bislang 18 auf künftig 21 Flüge. Durch die Aufstockung bietet die Fluggesellschaft fortan drei tägliche Verbindungen auf dieser Route an, was nach Unternehmensangaben einer Steigerung der verfügbaren Sitzplatzkapazität um rund sieben Prozent entspricht. Global umfasst das Winterstreckennetz der Airline mehr als 170 Zielorte. Auf den Flügen von und nach Frankfurt setzt Qatar Airways eine Kombination aus Großraumflugzeugen der Typen Boeing 777-300ER und Airbus A350 ein, um sowohl das Passagier- als auch das Beiladungsfrachtgeschäft (Belly-Cargo) abzudecken. Die Verdichtung des Flugplans am verkehrsreichsten deutschen Flughafen ermöglicht verbesserte Umsteigezeiten am Hamad International Airport in Doha für Weiterflüge in Richtung Mittlerer Osten, Südasien, Ostasien und Australien. Der Standort Frankfurt verbleibt damit der zentralste deutsche Zugangspunkt im Streckennetz der Fluggesellschaft. Die Frequenzerhöhung erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Wettbewerbs unter den Drehkreuz-Carriern auf den Interkontinentalstrecken zwischen Europa und Asien. Durch die Erhöhung der Abflugdichte versucht Qatar Airways, Marktanteile im renditestarken Segment der Geschäftsreisenden sowie im Transferverkehr gegenüber den Konkurrenten Emirates und Etihad Airways zu sichern. Zudem bedient die Airline die Route im Rahmen der Oneworld-Allianz, wodurch auch Partnergesellschaften von den zusätzlichen Kapazitäten über Codeshare-Abkommen profitieren. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Aufstockung auf drei tägliche Flüge die Marktposition von Qatar Airways in Deutschland weiter festigt, jedoch betriebliche Herausforderungen mit sich bringt. Die uneingeschränkte Auslastung der Zusatzkapazitäten

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Eurowings erweitert Streckennetz in Deutschland und Tschechien

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings nimmt im Rahmen des kommenden Winterflugplans 2026/27 mehrere neue Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf und erweitert bestehende Strecken. Ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg verbindet die Lufthansa-Tochter die deutsche Hauptstadt ab dem 2. November 2026 dreimal wöchentlich mit dem Flughafen Bologna. Die Umläufe nach Norditalien sind jeweils für die Verkehrstage Montag, Freitag und Sonntag terminiert. Zudem baut die Fluggesellschaft ihr Angebot an ihren operativen Basen in Düsseldorf und Prag für die Wintermonate gezielt aus. Vom Drehkreuz Düsseldorf aus werden zwei bislang rein saisonale Sommerstrecken erstmals durchgehend im Winterflugplan fortgeführt. Die Verbindung in die estnische Hauptstadt Tallinn wird mit zwei wöchentlichen Flügen bedient. Zusätzlich erhöht der Carrier die Frequenz nach Mailand-Linate auf bis zu zwei tägliche Umläufe. Zusammen mit den Flügen zum Flughafen Mailand-Malpensa bietet Eurowings ab Nordrhein-Westfalen damit bis zu fünf tägliche Verbindungen in die norditalienische Wirtschaftsausrichtung an. Gleichzeitig erweitert die Gesellschaft ihr Winterangebot ab Prag und fliegt ab dem 20. Dezember 2026 einmal wöchentlich sonntags nach Rovaniemi in Finnland. Die Ergänzungen im Streckennetz spiegeln die Ausrichtung von Eurowings wider, die Kapazitäten im Punkt-zu-Punkt-Verkehr abseits des klassischen Drehkreuzverkehrs von Lufthansa zu verdichten. Durch die Aufstockung von Frequenzen auf ertragsstarken Rennstrecken wie Mailand sowie die Bedienung von Nischenzielen im Wintertourismus versucht die Airline, die saisonale Auslastung ihrer Flotte zu optimieren. Der Standort Prag dient dabei zunehmend als regionale Basis für den Vertrieb von skandinavischen Winterzielen in Osteuropa. Branchenexperten weisen jedoch darauf hin, dass die kontinuierliche Expansion in europäische Nischenmärkte mit betrieblichen und wirtschaftlichen Unsicherheiten verbunden ist. Insbesondere reine Winterverbindungen nach Nordeuropäischer Peripherie

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Flughafen Dortmund berät über CT-Scanner und Standortkosten

Der Aufsichtsrat der Flughafen Dortmund GmbH ist am 10. September 2026 zu seiner dritten Sitzung des Jahres zusammengekommen. Trotz einer Abwärtskorrektur der bundesweiten Passagierprognose durch den Flughafenverband ADV auf 217 Millionen Fluggäste (-1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr) hält die Geschäftsführung unter Ludger van Bebber an der eigenen Zielmarke von bis zu 3,5 Millionen Passagieren für das Gesamtjahr fest. Bis Ende August verzeichnete der Ruhrgebietsflughafen rund 2,3 Millionen Fluggäste, was einem Zuwachs von 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Mit mehr als 360.000 Fluggästen bildete der August 2026 den verkehrsreichsten Monat seit Eröffnung des Flughafens. Parallel zur operativen Geschäftsentwicklung beriet das Gremium über die Modernisierung der Fluggastkontrollstellen. Unter Regie der zuständigen Bezirksregierung Münster laufen die Vorbereitungen zur Installation moderner Computertomographie-Scanner (CT-Scanner) für die Handgepäckprüfung. Die Umstellung erfordert bauliche Anpassungen der bestehenden Kontrollspuren im Terminalbereich. Durch den Einsatz der CT-Technologie entfällt das separate Vorzeigen von Flüssigkeiten und elektronischen Geräten, was den Durchsatz an den Passagierkontrollen erhöhen und die Wartezeiten zu Spitzenzeiten reduzieren soll. Ein konkreter Termin für den Beginn der Umbauarbeiten steht derzeit noch nicht fest. Die positive Passagierentwicklung in Dortmund beruht im Wesentlichen auf dem Ausbau des Streckennetzes um acht Verbindungen sowie einer höheren Sitzplatzkapazität durch den Einsatz größerer Flugzeugmuster der Hauptkunden Wizz Air und Ryanair. Die Betreibergesellschaft unterstützt jedoch die Forderungen des Branchenverbands ADV nach einer Senkung staatlich induzierter Gebühren und Steuern. Nach Einschätzung des Unternehmens belasten hohe Luftsicherheitsgebühren, die Luftverkehrsteuer und gestiegene Flugsicherungskosten die Preisgestaltung der Fluggesellschaften an deutschen Sekundärflughäfen. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die ausgeprägte Abhängigkeit

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Sommerferien: Flughafen Stuttgart verzeichnet über 1,5 Millionen Fluggäste

Der Flughafen Stuttgart hat während der Sommerferien in Baden-Württemberg mehr als 1,5 Millionen Passagiere abgefertigt. Das Passagieraufkommen verzeichnete auf den Verbindungen in die Türkei, nach Spanien und auf den Balkan die höchste Auslastung. Die am stärksten frequentierten Zielorte im Ferienflugverkehr waren Istanbul, Palma de Mallorca und Antalya, gefolgt von Pristina, Barcelona und Thessaloniki. Mit dem Ende der Schulferien erreichte der Flugbetrieb am 11. September mit 265 Starts und Landungen den Höchstwert an Flugbewegungen innerhalb des verkehrsreichsten Ferientags der Saison. Die Flughafenbetreibergesellschaft rechnet auch für die anschließenden Monate September und Oktober mit einem weiterhin hohen Verkehrsaufkommen. Neben Urlaubern, die die Nachsaison nutzen, nimmt der Anteil des Geschäftsreiseverkehrs nach der Sommerpause wieder zu. Zudem sorgt der Reiseverkehr von Personen, die Angehörige und Bekannte besuchen, für eine kontinuierliche Grundauslastung der Direktverbindungen ab Stuttgart. Das erhöhte Fluggastaufkommen schlug sich auch im Betrieb des universellen Fundbüros am Flughafen nieder, wo über 650 Fundsachen – darunter diverse Musikinstrumente wie eine Balalaika und Schlagzeugteile – abgegeben wurden, von denen bisher weniger als die Hälfte von den Eigentümern abgeholt wurde. Das Passagierwachstum stellt die Abfertigungsinfrastruktur der Flughafen Stuttgart GmbH vor Herausforderungen. Insbesondere an verkehrsreichen Spieltagen und in den Morgenstunden kam es an den Sicherheitskontrollen und Passkontrollen zeitweise zu Wartezeiten. Die Einbindung von externen Dienstleistern bei den Bodendiensten sowie die Automatisierung von Abfertigungsprozessen sollen dazu beitragen, Engpässe bei der Gepäckabwicklung und Passagierleitung in den Terminals zu reduzieren. Branchenexperten betonen, dass der Flughafen Stuttgart im regionalen Wettbewerb der süddeutschen Landesflughäfen stark vom Touristik- und VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) abhängt.

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Lufthansa Technik übernimmt Flottenwartung von Flair Airlines

Die kanadische Low-Cost-Fluggesellschaft Flair Airlines und die Lufthansa Technik AG haben eine langfristige Exklusivvereinbarung mit einer Laufzeit von 15 Jahren unterzeichnet. Der Vertrag umfasst die technische Betreuung und Wartung der LEAP-1B-Triebwerke für die gesamte Flotte des Betreibers, die aktuell 18 Maschinen des Typs Boeing 737 Max 8 umfasst. Neben den rein mechanischen Instandhaltungsleistungen beinhaltet die Abmachung die Einbindung digitaler Analysetools aus dem Tech Ops Ecosystem von Lufthansa Technik. Der kanadische Billigflieger ist damit der zweite Großkunde für den neu aufgebauten Wartungsstandort von Lufthansa Technik Canada in Calgary. Die Erbringung der Triebwerksdienstleistungen erfolgt primär am kanadischen Standort in Calgary und wird bei größeren Instandsetzungsereignissen durch Standorte des globalen Netzwerks in Hamburg sowie im polnischen Wrocław ergänzt. Zur Optimierung der Wartungsintervalle nutzt Flair Airlines künftig Softwarelösungen wie AVIATAR Condition Monitoring, das elektronische Logbuch AMOS von Swiss AviationSoftware sowie die Digitalplattform flydocs. Ziel der datengestützten Flottenüberwachung ist die Reduzierung ungeplanter Bodenzeiten sowie der Erhalt des Asset-Wertes über den gesamten Lebenszyklus der Flugzeuge. Mit dem Großauftrag baut Lufthansa Technik ihre Präsenz auf dem nordamerikanischen Kontinent weiter aus. Die im Februar 2025 angekündigte Tochtergesellschaft in Calgary beschäftigt derzeit über 80 Mitarbeiter in einer Interims-Werkstatt. Der Baubeginn für eine dedizierte Triebwerkswerkstatt am Flughafen Calgary ist erfolgt; die Fertigstellung beinhaltet auch den ersten Prüfstand für Triebwerke der neuesten Generation in Kanada. Über die 15-jährige Vertragslaufzeit hinweg sind allein für die Flotte von Flair Airlines mehr als 100 umfassende Triebwerksüberholungen an dem Standort eingeplant. Luftfahrtanalysten verweisen darauf, dass die langfristige Festlegung auf einen externen Instandhaltungspartner für Billigflieger wie

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