
Niederösterreich setzt im Tourismusjahr 2026 auf strategische Nutzung von Feiertagen
Das Land Niederösterreich forciert für die kommende Ausflugssaison eine gezielte Vermarktung von verlängerten Wochenenden und sogenannten Fenstertagen. Ziel dieser Strategie ist es, die regionale Wirtschaft durch eine Steigerung der Aufenthaltsdauer von Gästen aus dem In- und Ausland zu stärken. Besonders die Monate April und Mai bieten durch die Konzentration von Feiertagen wie Ostern, dem Staatsfeiertag und Christi Himmelfahrt ideale Voraussetzungen für Kurzurlaube. Laut der Tourismusabteilung des Landes verzeichnen insbesondere die Gebiete im Weinviertel und Mostviertel eine steigende Nachfrage nach Angeboten, die kulturelle Erlebnisse mit kulinarischen Schwerpunkten verbinden. Ein Höhepunkt im Frühjahrsprogramm ist der Weinfrühling, der am 10. und 11. April 2026 mit der Beteiligung von rund 250 Winzern im Weinviertel seinen ersten Höhepunkt findet. Kurze Zeit später folgt der Weinfrühling in der Wachau am 2. und 3. Mai. Ergänzt wird dieses Angebot durch traditionelle Bräuche wie das „In die Grean gehen“, das den direkten Kontakt zwischen Urlaubern und Weinbauern fördert. Parallel dazu startet die Niederösterreich-CARD in ihre neue Saison 2026/27, wobei namhafte neue Partner wie die Landesausstellung und touristische Erlebnisparks das Portfolio erweitern, um die Attraktivität für Familien und Kulturreisende weiter zu erhöhen. Der Mai etabliert sich zudem als zentraler Monat für das Festivalwesen. Mit rund 300 Veranstaltungen jährlich, darunter das Donaufestival in Krems und die Barocktage in Melk, positioniert sich Niederösterreich als bedeutender Kulturstandort im Zentrum Europas. Für Reisende, die eine längere Auszeit planen, ermöglicht die geschickte Kombination von acht Urlaubstagen Ende Mai bis zu 16 freie Tage am Stück. Diese Zeitfenster werden verstärkt für Radtourismus entlang der Donau








