
Condor kündigt tägliche Linienflüge zwischen Frankfurt und Kairo ab Mai 2026 an
Der deutsche Ferienflieger Condor weitet seine Präsenz in Nordafrika aus und nimmt ab Mai 2026 die ägyptische Hauptstadt Kairo in den täglichen Flugplan auf. Die Verbindung wird vom Drehkreuz Frankfurt am Main aus mit Fluggeräten des Typs Airbus A320 bedient. Mit diesem Schritt positioniert sich die Fluggesellschaft verstärkt im Linienverkehr zwischen Deutschland und Ägypten, um neben dem klassischen Tourismus auch Geschäftsreisen und den Besuchsverkehr in die Metropolregion am Nil abzudecken. Kairo gilt mit über 20 Millionen Einwohnern als wirtschaftlicher Knotenpunkt und bietet durch die Eröffnung des Grand Egyptian Museum sowie die Nähe zu den Pyramiden von Gizeh erhebliche Kapazitäten für den internationalen Reiseverkehr. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die strategische Bedeutung dieser Streckenausweitung im Wettbewerb mit nationalen und internationalen Linienfluggesellschaften. Während Condor bisher primär auf Badeorte am Roten Meer wie Hurghada und Scharm El-Scheich fokussiert war, zielt die Verbindung nach Kairo auf ein ganzjährig stabiles Segment ab. Branchenberichten zufolge profitiert die Airline dabei von der Modernisierung ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte. Der eingesetzte Airbus A320 bietet eine flexible Kabinenkonfiguration, die verschiedenen Tarifklassen und Komfortansprüchen gerecht wird. Die tägliche Frequenz soll zudem die Anbindung für Umsteigepassagiere aus dem nordamerikanischen und europäischen Netzwerk über Frankfurt optimieren. Die wirtschaftliche Entwicklung Ägyptens und die massiven Investitionen in die Infrastruktur rund um Kairo haben die Nachfrage nach direkten Flugverbindungen zuletzt steigen lassen. Peter Gerber, CEO von Condor, verwies in diesem Zusammenhang auf das langfristige Potenzial des Marktes. Die Strecke dient nicht nur als Ausgangspunkt für Nilkreuzfahrten, sondern auch als logistische Schnittstelle für Handelsbeziehungen im Nahen Osten. Experten weisen








