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Jetsmart investiert Millionen in den argentinischen Markt

Die ultra-low-cost-Fluggesellschaft Jetsmart hat eine umfassende Kapazitätsoffensive für den kommenden südatlantischen Sommer in Argentinien angekündigt. Das Unternehmen plant, die Zahl der angebotenen Sitzplätze auf dem argentinischen Markt um 40 Prozent zu steigern. Mit dieser strategischen Maßnahme reagiert die Fluglinie, die zum US-amerikanischen Investor Indigo Partners gehört, direkt auf das sinkende Angebot im argentinischen Inlandsflugverkehr. Zuletzt hatte der dortige Marktführer im Budgetsegment, Flybondi, mit erheblichen operativen Problemen, Triebwerksengpässen und Flottenreduzierungen zu kämpfen, was zu einer spürbaren Kapazitätslücke führte. Für die Durchführung dieser Wachstumspläne nimmt Jetsmart erhebliche finanzielle Mittel in die Hand und investiert zusätzliche 550 Millionen US-Dollar, was umgerechnet rund 475 Millionen Euro entspricht. Das Kapital soll primär in die Stationierung weiterer Flugzeuge der Airbus-A320-Familie sowie in den Ausbau der Betriebsinfrastruktur fließen. Nach Angaben des Unternehmens gehen mit der Expansion zudem rund 300 neue direkte und indirekte Arbeitsplätze in der Region einher. Durch die Liberalisierungspolitik der argentinischen Regierung im Luftfahrtsektor sieht die Airline derzeit günstige Rahmenbedingungen für einen raschen Marktanteilsgewinn. Ab November 2026 wird das nationale Streckennetz ab dem Großraum Buenos Aires um drei neue Inlandsverbindungen zu den Destinationen Posadas, San Juan und Santiago del Estero erweitert. Diese Strecken ergänzen die bereits zuvor angekündigte Verbindung in die Provinz Jujuy im Nordwesten des Landes. Auch im grenzüberschreitenden Regionalverkehr baut die Fluggesellschaft ihre Präsenz aus: Geplant ist eine neue internationale Route zwischen der argentinischen Hauptstadt und dem populären Badeort Maceió im Nordosten Brasiliens. Damit intensiviert Jetsmart den Wettbewerb mit der staatlichen Aerolíneas Argentinas auf den ertragreichen Routen nach Brasilien.

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Wiener Tourismus: Steigende Übernachtungszahlen bei gleichzeitigem Umsatzrückgang in der Hotellerie

Die Wiener Tourismusbranche verzeichnet für das erste Halbjahr 2026 eine gemischte Bilanz. Nach aktuellen Daten des Wiener Tourismusverbandes stiegen die Gästenächtigungen in der Bundeshauptstadt im Mai 2026 um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf insgesamt 1.849.000 Übernachtungen. Auch die kumulierte Bilanz seit Jahresbeginn zeigt mit 7.448.000 Übernachtungen ein stabiles Wachstum von ebenfalls 4 Prozent. Trotz des kontinuierlichen Zustroms von Reisenden mussten die Wiener Beherbergungsbetriebe jedoch empfindliche Umsatzeinbußen im operativen Geschäft hinnehmen, was auf veränderte Preisstrukturen oder eine Verschiebung der Buchungsklassen hindeutet. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie belief sich im April 2026 auf 115.556.000 Euro, was einem deutlichen Rückgang von 13 Prozent gegenüber dem April 2025 entspricht. Für den gesamten Zeitraum von Jänner bis April erwirtschafteten die Betriebe einen Gesamtumsatz von 352.131.000 Euro, womit das Vorjahresniveau um 2 Prozent verfehlt wurde. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelzimmer blieb im Mai mit rund 74 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres, während die Bettenauslastung minimal auf 56,8 Prozent sank. Diese Stagnation der Auslastung bei gleichzeitigem Nächtigungswachstum erklärt sich durch eine erhebliche Ausweitung der Kapazitäten auf dem Wiener Hotelmarkt: Im Mai standen rund 85.200 Hotelbetten zur Verfügung, was einem Zuwachs von etwa 3.500 Betten im Vergleich zum Mai 2025 entspricht. Der wichtigste Herkunftsmarkt für den Wiener Tourismus bleibt weiterhin Deutschland. Mit 390.000 Übernachtungen im Mai verzeichneten die Gäste aus dem Nachbarland ein starkes Plus von 14 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgten der österreichische Inlandstourismus mit 315.000 Nächtigungen, der jedoch ein leichtes Minus von 2 Prozent verbuchte, sowie die USA mit 135.000 Übernachtungen. Ein

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ITA Airways und DAT schließen Interline-Abkommen für die Region Marken

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways und das dänische Luftfahrtunternehmen DAT (Danish Air Transport) haben eine strategische Kooperation zur Verbesserung der regionalen Verkehrsinfrastruktur vereinbart. Im Rahmen eines neu geschlossenen Interline-Abkommens wird die mittelitalienische Region Marken enger an das nationale und internationale Flugnetz angebunden. Passagiere, die vom Flughafen Ancona abfliegen, können künftig Linienflüge nutzen, die von DAT zu den beiden großen italienischen Luftfahrtdrehkreuzen Rom-Fiumicino und Mailand-Linate durchgeführt werden. An diesen Drehkreuzen ist durch das Abkommen ein nahtloser Übergang auf das weltweite Streckennetz von ITA Airways möglich, was die Reisezeiten für Fluggäste aus der Region erheblich verkürzt. Die dänische DAT operiert in Italien bereits seit längerer Zeit im Rahmen von gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen, um abgelegene Regionen und Inseln an die Hauptverkehrsachsen des Landes anzubinden. Durch das Abkommen mit der staatlichen ITA Airways wird nun der Flughafen Ancona-Falconara gestärkt, der für die Wirtschaft der Marken eine zentrale Rolle einnimmt. Passagiere profitieren von durchgehenden Ticketbuchungen und einer durchgängigen Gepäckabfertigung bis zum jeweiligen Endzielflughafen. Dies erleichtert nicht nur Geschäftsreisenden den Zugang zu internationalen Märkten, sondern optimiert auch die Logistikketten für den regionalen Luftverkehr. Die beteiligten Fluggesellschaften und die Regionalregierung der Marken versprechen sich von dieser Kooperation spürbare wirtschaftliche Impulse. Neben der verbesserten Erreichbarkeit für die lokale Bevölkerung soll das kombinierte Flugangebot den Tourismussektor in den Marken ankurbeln, indem die Region für internationale Gäste aus Übersee oder anderen europäischen Staaten leichter zugänglich wird. ITA Airways baut durch diese Partnerschaft ihre Präsenz im italienischen Zubringergeschäft weiter aus, während DAT ihre operative Auslastung auf den staatlich geförderten Inlandsrouten stabilisiert.

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Flughafen Stuttgart erhält Branchenpreis für elektrifizierte Flugzeugabfertigung

Der Flughafen Stuttgart ist vom europäischen Dachverband Airports Council International (ACI) Europe für die fortschreitende Technologisierung seines Vorfeldbetriebs ausgezeichnet worden. Der Verband, in dem über 600 europäische Flughäfen repräsentiert sind, verlieh dem baden-württembergischen Airport den „Eco-Innovation Award“. Gewürdigt wurde damit der ganzheitliche technologische Ansatz bei der Umsetzung eines vollelektrischen Abfertigungsprozesses (Turnaround), bei dem alle Arbeitsschritte am Flugzeug zwischen der Landung und dem nächsten Start prozessual umgestellt werden. Die Umstellung der Vorfeldflotte ist Teil eines langfristigen Modernisierungsprogramms des Flughafenbetreibers unter der Leitung des Geschäftsführungssprechers Ulrich Heppe. Das operative Ziel der Unternehmensstrategie namens „STRzero“ sieht vor, bis zum Jahr 2030 sämtliche Bodenverkehrsdienste und Transporte auf dem Rollfeld ausschließlich mit elektrischen Fahrzeugen und Spezialgeräten abzuwickeln. Nach Angaben der Flughafen Stuttgart GmbH führt der systematische Einsatz der elektrifizierten Flotte zu einer erheblichen Reduzierung des konventionellen Kraftstoffverbrauchs. Jährlich werden durch den E-Fuhrpark rund 1.160.000 Liter Dieselkraftstoff eingespart, was durch den zusätzlichen Einsatz von synthetischem HVO-Diesel bei den verbleibenden Verbrennungsmotoren ergänzt wird. Die technologische Transformation des Stuttgarter Fuhrparks blickt auf eine jahrzehntelange Entwicklung zurück. Bereits im Jahr 1991 wurde der erste Hybrid-Gepäckschlepper auf dem Vorfeld in Betrieb genommen. Seit 2018 erfolgt der gesamte Transport von Passagieren und Reisegepäck auf dem Stuttgarter Flugfeld flächendeckend mit batteriebetriebenen Fahrzeugen. Ein weiterer logistischer Schritt wurde im Jahr 2024 in Zusammenarbeit mit dem Betankungsdienstleister Skytanking realisiert, als der weltweit erste vollelektrische Tankwagen der 40-Kubikmeter-Klasse in den regulären Betrieb integriert wurde.

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Großinvestor Arne Blystad baut Aktienanteil an Norse Atlantic Airways aus

Der bekannte norwegische Reeder und Finanzinvestor Arne Blystad hat im Zuge einer umfassenden Rekapitalisierung seine unternehmerische Position bei der Langstrecken-Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways signifikant gestärkt. Wie das Luftfahrtunternehmen im Rahmen einer offiziellen Pflichtmitteilung bekanntgab, wurden von Blystad kontrollierten Investmentgesellschaften im Zuge der jüngst abgeschlossenen Bezugsrechtsemission insgesamt 232,8 Millionen neue Anteilsscheine zugeteilt. Durch diese Transaktion erhöht sich der direkt und indirekt von ihm gehaltene Stimmrechts- und Aktienanteil von zuvor rund 8,7 Prozent auf nunmehr 11,2 Prozent. Der Gesamtbestand seiner Wertpapiere an dem in Oslo ansässigen Billigflieger beläuft sich damit auf knapp 247 Millionen Aktien. Die finanzielle Restrukturierung der auf transatlantische Punkt-zu-Punkt-Verbindungen spezialisierten Fluggesellschaft ist mit diesem Schritt jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen. Für Anfang Juli ist die Ausgabe einer weiteren Tranche an Aktien geplant, die im Kontext einer umfassenden Wandelanleihe, der anstehenden Vergütungen für die begleitenden Konsortialbanken sowie einer gezielten Privatplatzierung für den amtierenden Konzernchef steht. Sofern der Verwaltungsrat der Fluglinie der finalen Zuteilung zustimmt, werden die Investmentfirmen des Unternehmers erneut bedacht. Nach dem rechnerischen Abschluss sämtlicher geplanter Kapitalmaßnahmen wird erwartet, dass Blystads Beteiligung auf rund 365,2 Millionen Aktien ansteigt, was einem strategischen Anteil von etwa 12,3 Prozent am Gesamtkapital der Gesellschaft entspricht. Die Kapitalerhöhung dient der operativen Liquiditätssicherung von Norse Atlantic Airways in einem volatilen Marktumfeld, das von intensiver Konkurrenz auf den Routen zwischen Europa und Nordamerika sowie saisonalen Nachfrageschwankungen geprägt ist. Die Bereitschaft eines etablierten norwegischen Großinvestors, substanzielles Kapital nachzuschießen, wird in Finanzkreisen als wichtiges Signal zur Stabilisierung des Unternehmens gewertet. Die zusätzlichen Mittel sollen die Liquiditätsreserven stärken und

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Basel erwartet hohes sommerliches Passagieraufkommen

Der binationale EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg bereitet sich auf eine Phase extrem hoher Auslastung im Schienen- und Luftverkehr vor. Mit dem bevorstehenden Beginn der Sommerferien in den angrenzenden Regionen der Schweiz, Frankreichs und Deutschlands prognostizieren die Flughafenbehörden ein signifikant steigendes Passagieraufkommen. Diese Verdichtung des Flugplans führt erfahrungsgemäß zu Engpässen und erheblichen Verzögerungen an den zentralen Kontrollpunkten im Terminal. Die Flughafenleitung empfiehlt Reisenden daher dringend, mindestens zwei Stunden vor dem geplanten Abflug am Check-in zu erscheinen, um Verzögerungen im Betriebsablauf zu kompensieren. Die verlängerten Wartezeiten an den Grenzkontrollen resultieren unter anderem aus den europaweit verschärften Kontrollmechanismen an den Außengrenzen des Schengen-Raums. Um die Abfertigungsprozesse zu beschleunigen, rät das Management zur Nutzung digitaler Angebote wie dem Online-Check-in. Zudem wurde die Infrastruktur vor Ort ausgebaut: Die Check-in-Halle 3 wurde vollständig auf das automatisierte „Self Bag Drop“-System umgestellt, wodurch Fluggäste ihr Gepäck eigenständig einlesen und aufgeben können. Passagiere mit biometrischen Reisepässen können zudem auf bestimmten Routen die automatisierten Grenzkontrollschalter nutzen. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens sind auch die Parkplatzkapazitäten rund um das Flughafengelände stark begrenzt. Der Flughafen empfiehlt daher eine frühzeitige Online-Reservierung von Stellflächen oder die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Ein besonderer Fokus der Sicherheitsbehörden liegt in diesem Jahr auf der Überwachung von Gepäckstücken. Unbeaufsichtigtes Gepäck führt im Rahmen der geltenden Sicherheitsrichtlinien umgehend zu Terminalevakuierungen, wobei betroffenen Verursachern zivilrechtliche Konsequenzen und Bußgelder von bis zu 450 Euro drohen.

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Wirtschaftlicher Druck durch Kurzfristbuchungen: Alpenvereine kämpfen mit massiven Stornowellen auf Berghütten

Die Bewirtschaftung von alpinen Schutzhütten in den europäischen Alpen wird zunehmend durch ein verändertes Konsumverhalten der Wanderer und Bergsteiger erschwert. Wie der Österreichische Alpenverein (ÖAV) im Rahmen einer gemeinsamen Initiative mit den Partnerverbänden aus Deutschland, Südtirol und der Schweiz mitteilt, hat die Stornoquote auf den Hütten ein historisches Ausmaß erreicht. Mittlerweile werden zwischen 30 und 40 Prozent aller über die digitalen Buchungssysteme getätigten Reservierungen wieder abgesagt. Zum Vergleich: Im Jahr 2022 lag dieser Wert noch bei rund 15 Prozent. Diese Verdoppelung innerhalb weniger Jahre stellt die Hüttenwirtsleute vor erhebliche logistische und finanzielle Probleme, da frei werdende Schlafplätze aufgrund der Kurzfristigkeit oft nicht mehr neu belegt werden können. Als Hauptursachen für diese Entwicklung identifizieren die Alpinverbände die zunehmende Verbreitung von Mehrfachreservierungen sowie die unvorhersehbare Wetterabhängigkeit im Hochgebirge. Viele Bergtouristen neigen dazu, sich für ein bestimmtes Wochenende Übernachtungskapazitäten auf verschiedenen Hütten parallel zu sichern, um sich bis kurz vor dem Tourstart alle Optionen offenzuhalten. Die zunehmende Digitalisierung durch das Online-Hütten-Reservierungssystem erleichtert diesen Prozess zwar technisch, senkt jedoch gleichzeitig die Hemmschwelle für kurzfristige Absagen, da der persönliche Kontakt zum Wirt entfällt. Zudem sind die empfohlenen Stornogebühren von 10 Euro pro Person ab fünf Tagen vor dem Aufenthalt im Vergleich zu den entgangenen Umsätzen bei der Verpflegung, von denen die Pächter primär leben, verhältnismäßig gering. Ein gravierendes Sicherheitsrisiko im alpinen Raum stellen in diesem Zusammenhang die sogenannten „No-Shows“ dar. Wenn blockierte Plätze ohne jegliche Abmeldung verfallen, müssen die Hüttenbetreiber im Ernstfall von einem Alpinunfall oder einer Bergnotlage ausgehen. Die unklare Lage führt in der

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Erste reguläre Wartung einer ungarischen C-390 Millennium erfolgreich beendet

Der brasilianische Luftfahrtkonzern Embraer hat in enger Zusammenarbeit mit dem portugiesischen Wartungsunternehmen OGMA die erste planmäßige 24-monatige Inspektion eines militärischen Transportflugzeugs vom Typ C-390 Millennium der ungarischen Luftwaffe abgeschlossen. Die technischen Arbeiten wurden in den Werkstätten von OGMA in Portugal durchgeführt. Dieser operative Erfolg markiert einen wichtigen Schritt beim Aufbau und der Konsolidierung einer europäischen Support- und Instandhaltungsstruktur für diesen Flugzeugtyp, der zunehmend von europäischen Streitkräften beschafft wird. Die Maßnahme basiert auf einem umfassenden Dienstleistungsvertrag zwischen Embraer und dem ungarischen Verteidigungsministerium, der den technischen Support, die Logistikketten sowie die langfristige Wartung der Flotte regelt. Ungarn gilt nach Portugal als der zweite NATO-Mitgliedstaat, der sich für das moderne taktische Mehrzwecktransportflugzeug aus brasilianischer Produktion entschieden hat. Die ungarischen Luftstreitkräfte hatten im November 2025 die vollständige Auslieferung ihrer aus zwei Maschinen bestehenden Flotte abgeschlossen. Seit der ersten Teilindienststellung Ende 2024 wurden die Flugzeuge intensiv für nationale und internationale Transportaufgaben genutzt. Der Kommandeur der ungarischen Luftwaffe, Brigadegeneral Tamás Bali, zeigte sich mit der technischen Durchführung und der Koordination zwischen den ungarischen Teams, OGMA und Embraer zufrieden und betonte die Bedeutung einer gesicherten Einsatzbereitschaft im Rahmen der Bündnisverpflichtungen. Die C-390 Millennium ist als zweistrahliges Transportflugzeug der nächsten Generation konzipiert und soll in vielen Nutzerstaaten die veraltete Lockheed C-130 Hercules ersetzen. Das Aufgabenspektrum der Maschine umfasst den Fracht- und Truppentransport, Fallschirmjägereinsätze, die Luftbetankung sowie Such- und Rettungsmissionen. Eine Besonderheit der ungarischen Konfiguration ist die Integration einer modularen, rollbaren Intensivstation (ICU). Diese medizinische Ausstattung ermöglicht es den ungarischen Streitkräften, komplexe Evakuierungsflüge und intensivmedizinische Transporte unter militärischen Bedingungen

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DDSG Blue Danube bringt Wiener Eissalon Tichy an Bord

Das traditionsreiche Wiener Binnenschifffahrtsunternehmen DDSG Blue Danube hat pünktlich zum Sommerbeginn eine kulinarische Kooperation mit dem bekannten Eissalon Tichy gestartet. Im Rahmen dieses neuen Angebots wird auf den Schiffen der Reederei das bekannteste Produkt des Eissalons, der Eismarillenknödel, serviert. Die Zusammenarbeit verknüpft das touristische Angebot der im vergangenen Jahr eingeführten „Donau Panorama Tour“ mit einer gastronomischen Traditionsmarke der österreichischen Bundeshauptstadt. Die Kooperation wurde im Rahmen einer feierlichen Präsentation an Bord des Flaggschiffs MS Vienna im Beisein zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur offiziell vorgestellt. Die zweistündige Rundfahrt wird viermal täglich vom Schifffahrtszentrum an der Reichsbrücke aus durchgeführt und führt an modernen architektonischen Wahrzeichen Wiens wie dem DC Tower, der UNO City und dem Millennium Tower vorbei. Das kombinierte Ticket für die Fahrt inklusive der Eisspezialität wird zu einem Festpreis angeboten und richtet sich gezielt sowohl an das nationale Publikum als auch an internationale Touristen. Für die Betreiber stellt die Kooperation kurz vor dem Start der traditionellen Marillenernte in der Wachau eine logische Erweiterung ihres Ausflugsprogramms dar, da die Reederei in dieser niederösterreichischen Region ebenfalls stark im Linienverkehr vertreten ist. Die DDSG Blue Danube wurde im Jahr 1995 als Nachfolgegesellschaft der historischen Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft von 1829 gegründet und befindet sich zu gleichen Teilen im Besitz der Wien Holding und des Verkehrsbüros. Mit einer Flotte von insgesamt neun Passagierschiffen, darunter die MS Vindobona und die MS Admiral Tegetthoff, befördert das Unternehmen jährlich mehr als 300.000 Passagiere auf der Donau im Raum Wien und Niederösterreich sowie auf internationalen Strecken nach Bratislava. Der

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Tarifkonflikt im österreichischen Gastgewerbe: Gewerkschaft Vida lehnt Arbeitgeberangebot nach Mitgliederbefragung ab

In Österreich verschärft sich die Auseinandersetzung um den Kollektivvertrag im Hotel- und Gastgewerbe. Nach einer Abstimmung unter den Beschäftigten der Branche hat die zuständige Gewerkschaft Vida das aktuelle Angebot der Arbeitgeberseite offiziell abgelehnt. Das Verhandlungsteam der Arbeitnehmervertreter sieht sich durch das Abstimmungsergebnis in seiner Haltung bestärkt, wonach das vorliegende Paket zu einem Reallohnverlust führen würde. Die Gewerkschaft fordert angesichts der allgemeinen Teuerung eine deutliche Erhöhung der Entgelte, um die Kaufkraft der Angestellten abzusichern. Als Hauptgrund für die Ablehnung verweist die Vida auf die drastisch gestiegenen Lebenshaltungskosten bei gleichzeitig stark gestiegenen Preisen im Tourismussektor. Laut Gewerkschaftsangaben verzeichnete die Branche seit dem Jahr 2022 kumulierte Preisanstiege von rund 38,4 Prozent, während die Löhne im Gastgewerbe im Verhältnis dazu weit zurückgeblieben seien. Die Arbeitnehmervertreter werfen den Betrieben vor, die Inflation zwar über höhere Preise an die Gäste weiterzugeben, den eigenen Mitarbeitern jedoch den notwendigen Teuerungsausgleich zu verweigern. Da Fixkosten wie Mieten und Gebühren automatisch steigen, drohe den Beschäftigten ohne deutliche Lohnanpassungen eine fortschreitende finanzielle Belastung. Gleichzeitig übt die Vida scharfe Kritik an der Argumentation der Wirtschaftskammer und der Strategie der Bundesregierung zur Bewältigung des Personalbedarfs. Den medial häufig beklagten Arbeitskräftemangel bezeichnet die Gewerkschaft als hausgemachte Attraktivitätskrise, die primär auf unzureichende Bezahlung und schwierige Arbeitsbedingungen zurückzuführen sei. Der Bundesregierung wird vorgeworfen, über die Mangelberufsliste und die Vergabe der Rot-Weiß-Rot-Karte gezielt Arbeitskräfte aus dem Ausland in den Sektor zu schleusen, anstatt das Lohnniveau im Inland anzuheben. Die Vida fordert die Arbeitgeber auf, umgehend neue Verhandlungstermine zu vereinbaren und ein verbessertes Angebot vorzulegen.

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