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Jubiläum am Niederrhein: Mehr als 22.000 Besucher feiern 70 Jahre Flughafen Mönchengladbach

Der Flughafen Mönchengladbach hat anlässlich seines 70-jährigen Bestehens ein erhebliches Publikumsinteresse verzeichnet. Bei der Jubiläumsveranstaltung strömten mehr als 22.000 Besucher auf das Flughafengelände im Rheinland. Damit knüpfte der Verkehrslandeplatz an den Erfolg des vorherigen Tags der offenen Tür im Jahr 2023 an und präsentierte sich der Öffentlichkeit als bedeutender regionaler Luftfahrt-, Wirtschafts- und Schulungsstandort. Mehr als 50 Aussteller, darunter ansässige Unternehmen, Luftfahrtschulen, Behörden wie die Bundespolizei und der Zoll sowie Einheiten der Bundeswehr und der lokalen Feuerwehr, nutzten die Großveranstaltung zur Präsentation. Als einer der wichtigsten deutschen Plätze für die Allgemeine Luftfahrt nimmt der Flughafen eine zentrale Rolle in der regionalen Infrastruktur ein. Unternehmen wie die am Platz ansässige Rheinland Air Service, die als führender europäischer Spezialist für die Wartung und den Vertrieb von Regional- und Geschäftsreiseflugzeugen gilt, öffneten im Rahmen von organisierten Busführungen ihre Betriebsstätten für die Öffentlichkeit. Im Mittelpunkt des Interesses stand eine Flugzeugausstellung auf dem Vorfeld, die historische und moderne Luftfahrzeuge vereinte. Zu den Exponaten gehörten seltene Klassiker wie die F4U Corsair, die T-28 Trojan sowie eine historische Junkers Ju 52. Der angeschlossene Hugo Junkers Hangar bot den Gästen zudem tiefere Einblicke in die Luftfahrtgeschichte und das Lebenswerk des berühmten Ingenieurs Hugo Junkers. Als prominenter Gaststar zog der durch Fernsehproduktionen bekannte Technikexperte Michael Manousakis zahlreiche Luftfahrtbegeisterte an. Abgerundet wurde das Angebot durch ein gastronomisches Konzept sowie Rundflüge mit Hubschraubern und Propellermaschinen über der Region.

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Flughafen Bern AG schreibt im vierten Jahr in Folge schwarze Zahlen

Die Flughafen Bern AG hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem positiven Finanzergebnis abgeschlossen und damit die wirtschaftliche Konsolidierung der vergangenen Jahre erfolgreich fortgesetzt. Das Schweizer Unternehmen erwirtschaftete einen Nettoüberschuss von 103.136 Schweizer Franken. Mit diesem Ergebnis verbucht die Betreibergesellschaft des Regionalflughafens im Berner Belpmoos das vierte Jahr in Folge schwarze Zahlen. Getragen wurde das finanzielle Wachstum maßgeblich von einer steigenden Nachfrage im touristischen Segment. Die Passagierzahlen kletterten im Vorjahresvergleich um 6,5 Prozent auf insgesamt 60.402 Fluggäste, während das System parallel dazu eine Gesamtanzahl von 45.882 Flugbewegungen im Linien-, Charter- und General-Aviation-Verkehr abwickelte. Insbesondere das stark ausgelastete Chartergeschäft während der sommerlichen Ferienmonate stabilisierte die Umsatzströme. Die Geschäftsführung der Flughafen Bern AG hob im Zuge der Bilanzvorlage hervor, dass der gesamte operative Betrieb, die kontinuierliche Instandhaltung sowie die anstehenden Investitionen in die Modernisierung der Infrastruktur weiterhin vollständig eigenständig und ohne den Zuschuss öffentlicher Betriebssubventionen finanziert werden können. Neben der wirtschaftlichen Eigenständigkeit verzeichnete der Flughafen auch im operativen Bereich einen Qualitätsnachweis: Ein umfassendes Sicherheitsaudit durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) bescheinigte der Anlage offiziell ein hohes Sicherheitsniveau und die lückenlose Einhaltung der internationalen regulatorischen Standards im Flugbetrieb. Das abgelaufene Turnusjahr stand zudem im Zeichen bedeutender baulicher Maßnahmen und strategischer Weichenstellungen auf dem Flughafengelände. Neben Fortschritten bei der Sanierung sowie der baulichen Erweiterung des Vorfelds und der Rollwege wurde im März 2026 das neue Anflugverfahren für den Südanflug auf die Start- und Landebahn Piste 32 offiziell in Betrieb genommen. Für den Herbst 2026 plant das Management zudem den Baubeginn von zwei neuen Hangars,

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IT-Infrastrukturausfall in den Niederlanden: Kompletter Stillstand des Flugbetriebs am Flughafen Eindhoven

Der zweitgrößte Flughafen der Niederlande, der Eindhoven Airport, hat wegen einer schweren technischen Störung seinen gesamten Flugbetrieb am Dienstagvormittag vollständig einstellen müssen. Wie die zuständigen Flughafenbehörden offiziell mitteilten, ist ein weitreichender Netzwerkausfall die Ursache für den plötzlichen Stillstand der operativen Prozesse. Infolge dieses Totalausfalls der IT-Infrastruktur können derzeit weder Starts noch Landungen abgefertigt werden. Zum Zeitpunkt der ersten Meldungen blieb unklar, wie tiefgreifend das informationstechnische Problem ist und zu welchem Zeitpunkt mit einer Normalisierung des Flugplans sowie der Wiederaufnahme des regulären Betriebs gerechnet werden kann. Spezialisten und Techniker der Flughafengesellschaft arbeiten unter Hochdruck daran, die Netzwerkverbindungen wiederherzustellen und den Systemfehler so schnell wie möglich zu beheben. Die Terminalbetreiber forderten Passagiere auf, nicht eigenständig zum Flughafen anzureisen, sondern vorab den Status ihrer Flüge über die digitalen Kanäle der jeweiligen Fluggesellschaften zu prüfen. Da Eindhoven ein wichtiges europäisches Drehkreuz für Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Wizz Air darstellt, hat der Stillstand erhebliche Auswirkungen auf den europäischen Flugverkehr und führt zu massiven Verzögerungen und Flugumleitungen zu nahegelegenen Flughäfen wie Amsterdam Schiphol oder Düsseldorf. Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von IT-Ausfällen, die die internationale Luftfahrtindustrie in den vergangenen Jahren immer wieder vor logistische Herausforderungen gestellt haben. Flughafenexperten weisen darauf hin, dass die hochgradige Vernetzung von Flugsicherung, Gepäckabfertigung und Passagier-Check-in moderne Verkehrsflughäfen besonders anfällig für zentrale Server- und Netzwerkprobleme macht. Die Verantwortlichen in Eindhoven kündigten an, fortlaufend neue Lageberichte zu veröffentlichen, sobald verlässliche Erkenntnisse über die Dauer der Reparaturarbeiten und die schrittweise Freigabe des Luftraums vorliegen.

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China Eastern Airlines fliegt wieder nonstop von Shanghai nach Stockholm

Die chinesische Fluggesellschaft China Eastern Airlines hat ihre Direktverbindung zwischen Shanghai und Stockholm reaktiviert. Damit ist die schwedische Hauptstadt erstmals seit der pandemiebedingten Aussetzung im Jahr 2020 wieder direkt mit dem Wirtschaftszentrum an der chinesischen Ostküste verbunden. Der erste Rückflug mit der Flugnummer MU289 startete am 22. Juni vom Flughafen Shanghai-Pudong und landete voll besetzt auf dem skandinavischen Drehkreuz Stockholm Arlanda. Die Fluglinie plant, diese Route fortan dreimal wöchentlich an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag zu bedienen. Für die interkontinentale Verbindung setzt das SkyTeam-Mitglied Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A330 ein. Die Flugzeiten sind so gelegt, dass die Maschinen am Nachmittag in Shanghai abheben und am selben Abend nach einer Flugzeit von rund 11,5 Stunden in Schweden eintreffen, während die Rückflüge als Nachtflüge konzipiert sind. Der schwedische Flughafenbetreiber Swedavia betont die wirtschaftliche Relevanz dieser Flugroute, da Stockholm als zentrales Tor für den Frachtverkehr, den Geschäftsreiseverkehr und den Tourismus in der gesamten nordischen Region fungiert. Die Wiederaufnahme erleichtert multinationalen Unternehmen den direkten Marktzugang spürbar. Die Rückkehr nach Skandinavien ist Teil einer umfassenden europäischen Wachstumsstrategie von China Eastern Airlines. Das Unternehmen betreibt auf dem europäischen Kontinent derzeit 28 Routen zu 18 Städten. Um die Marktpräsenz im interkontinentalen Verkehr weiter zu stärken, prüft das Management der Fluggesellschaft aktuell die Erschließung zusätzlicher Destinationen. Im Fokus der Netzwerkplanung für das laufende Jahr stehen dabei unter anderem neue Langstreckenverbindungen in die georgische Hauptstadt Tiflis sowie nach Dublin in Irland.

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Norse Atlantic Airways baut Asien-Geschäft mit neuen Routen nach Thailand massiv aus

Die norwegische Langstrecken-Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways reagiert auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Fernreisen und kündigt eine erhebliche Ausweitung ihres Flugprogramms nach Südostasien für die Wintersaison 2026/2027 an. Die Fluglinie plant, die Sitzplatzkapazitäten aus dem Vereinigten Königreich, Norwegen und Schweden in Richtung Thailand deutlich aufzustocken. Im Zentrum der Expansion steht eine neue Direktverbindung vom Flughafen London Gatwick auf die Urlaubsinsel Phuket, die dreimal wöchentlich bedient werden soll. Parallel dazu erhöht die Fluggesellschaft ab Dezember 2026 die Frequenz auf der Flugstrecke zwischen Manchester und der thailändischen Hauptstadt Bangkok auf vier wöchentliche Umläufe, während die bestehenden Winterrouten von London Gatwick nach Bangkok sowie in das südafrikanische Kapstadt fortgeführt werden. Auch auf dem skandinavischen Heimatmarkt verdichtet das Luftfahrtunternehmen sein Streckennetz in Richtung Asien erheblich. Von den Drehkreuzen Oslo und Stockholm aus werden die Verbindungen nach Bangkok auf bis zu fünf wöchentliche Flüge pro Destination aufgestockt. Die Anzahl der Rotationen auf die Insel Phuket wächst von beiden skandinavischen Hauptstädten aus auf bis zu zwei wöchentliche Flüge. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Eivind Roald zählt der thailändische Markt zu den renditestärksten Regionen im gesamten Streckennetz der Airline. Die strategische Zuweisung von Flugzeugkapazitäten erfolge konsequent dort, wo die Verbrauchernachfrage und die Rentabilität im interkontinentalen Point-zu-Point-Verkehr am höchsten ausgeprägt sind. Die großflächige Erhöhung der Flugfrequenzen erfolgt vor dem Hintergrund einer fortschreitenden betrieblichen Restrukturierung des Unternehmens. Norse Atlantic Airways verweist in diesem Zusammenhang auf kontinuierliche operative Optimierungen und Fortschritte im Rahmen des internen Effizienzprogramms „Falcon“. Dieses Transformationsprogramm zielt darauf ab, die Kostenstrukturen beim Einsatz der reinen Boeing 787-Flotte zu

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Flughafen Bremen: Ryanair schaltet erste Verbindungen für den Sommer 2027 frei

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat frühzeitig mit dem Vorverkauf für die Sommerflugperiode des übernächsten Jahres begonnen. Am Flughafen Bremen wurden die ersten Kernrouten für den Sommerflugplan 2027 offiziell zur Buchung freigeschaltet. Die Airline stellt damit die logistischen Weichen für ihr Angebot im Nordwesten Deutschlands weit im Voraus um die eigene Marktposition im regionalen Punkt-zu-Punkt-Verkehr zu festigen. Der frühe Buchungsstart ermöglicht es dem Flughafen sowie den Passagieren eine langfristige Kapazitäts- und Reiseplanung vorzunehmen. Im Zentrum dieser ersten Freischaltungswelle stehen zwei hochfrequentierte europäische Destinationen, die im bremischen Streckennetz traditionell eine tragende Rolle spielen. Die Verbindung in die britische Hauptstadt zum Flughafen London-Stansted wird im Sommer 2027 mit einer Frequenz von bis zu zweimal täglich bedient. Parallel dazu wird auch die spanische Destination Palma de Mallorca fest im Flugplan verankert und ebenfalls bis zu zweimal pro Tag vom Rollfeld in Bremen aus angesteuert. Beide Strecken bedienen sowohl den klassischen Städtetourismus als auch das Segment der privaten Urlaubsreisen. Die vorzeitige Kontingentfreigabe ist Teil einer umfassenderen Vertriebsstrategie der Ultra-Low-Cost-Carrier, durch extrem lange Buchungsfristen frühzeitig Liquidität zu generieren und die Auslastung der Flugzeugflotte vorausschauend zu steuern. Der Flughafen Bremen, der als wichtiger regionaler Zubringer für den Norden Deutschlands fungiert, erwartet in den kommenden Monaten die schrittweise Freischaltung weiterer Sommerdestinationen durch den irischen Anbieter. Für die Flughafenbetreiber bedeutet die Kontinuität der Ryanair-Verbindungen eine wichtige Absicherung des Passagieraufkommens im Segment der internationalen Direktverbindungen.

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ACI Europe warnt vor Krise des traditionellen Geschäftsmodells der Flughäfen

Auf dem 36. Jahreskongress des europäischen Flughafenverbandes ACI Europe in Prag hat Generaldirektor Olivier Jankovec eine tiefgreifende Transformation der europäischen Luftfahrthinfrastruktur prognostiziert. Unter dem Begriff der „Großen Entkopplung“ forderte der Verband eine fundamentale Neuausrichtung der betrieblichen Geschäftsmodelle. Angesichts anhaltender geopolitischer Spannungen und makroökonomischer Unsicherheiten im Jahr 2026 reiche das reine Wachstum der Passagierzahlen nicht mehr aus, um die finanzielle Stabilität der Standorte langfristig zu sichern. Eine Erholung des Verkehrsaufkommens bedeute in diesem veränderten Marktumfeld nicht automatisch wirtschaftliche Resilienz. Die aktuelle Branchenanalyse verdeutlicht eine strukturelle Spaltung des europäischen Marktes. Bislang haben lediglich rund 60 Prozent der Verkehrsflughäfen ihr Passagieraufkommen aus der Zeit vor der Corona-Pandemie vollständig wiedergewonnen, während insbesondere kleinere Regionalflughäfen erhebliche Rückstände aufweisen. Große Netzwerkfluggesellschaften konzentrieren ihre Aktivitäten zunehmend auf strategische Kern-Drehkreuze, während Billigflieger ihre Direktverbindungen selektiv ausbauen und klassische Umsteigemodelle umgehen. Dieser veränderte Verkehrsfluss verschärft den Wettbewerb der Flughafenbetreiber untereinander um die Gunst der Fluggesellschaften massiv, was die Erlöse aus dem Flugbetrieb stark unter Druck setzt und den Konsolidierungsdruck im Luftraum erhöht. Zwar verzeichnete die europäische Flughafenbranche für das Geschäftsjahr 2025 einen kumulierten Nettogewinn von 11,8 Milliarden Euro, was jedoch einem durchschnittlichen Ertrag von lediglich 4,50 Euro pro Passagier entspricht. Der Gesamteinnahmenanstieg um 10,8 Prozent auf 63,8 Milliarden Euro wurde primär durch eine gezielte Diversifikation im Nicht-Flug-Bereich getrieben. Die Erlöse aus Einzelhandel, Gastronomie, Parkgebühren und Immobilienverwaltung stiegen um 14,1 Prozent. Demgegenüber steht jedoch ein inflationsbedingter Anstieg der Gesamtkosten um 9,2 Prozent, wobei vor allem die veränderten Bedingungen an den globalen Finanzmärkten zu einem deutlichen Aufwuchs der Kapitalkosten um 12,4

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Trend zu Spontanbuchungen im Tourismus: Mehrheit der tschechischen Urlauber setzt auf Last-Minute-Angebote

Der tschechische Reisemarkt verzeichnet im laufenden Jahr eine deutliche Verschiebung des Buchungsverhaltens hin zu kurzfristigen Urlaubsarrangements. Nach aktuellen Erhebungen von Student Agency, einem der führenden Reiseunternehmen des Landes, über das Buchungsportal Dovolena.cz, entfallen mittlerweile 52 Prozent des gesamten Buchungsvolumens auf Reisen, die weniger als einen Monat vor dem geplanten Abreisedatum abgeschlossen werden. Damit wurde der ohnehin hohe Vorjahreswert von 50 Prozent nochmals übertroffen. Die tschechischen Verbraucher neigen zunehmend dazu, den Sommerurlaub erst wenige Tage vor dem Reiseantritt zu fixieren und ihre Zielgebiete primär nach kurzfristigen Preisabschlägen und aktuellen Restkapazitäten auszuwählen. In der Gunst der tschechischen Last-Minute-Reisenden stehen in dieser Saison unverändert die klassischen Destinationen rund um das Mittelmeer und Nordafrika an der Spitze. Ägypten führt das Ranking mit einem Anteil von 15,8 Prozent aller verkauften Kurzfristreisen an, dicht gefolgt von Griechenland mit 13,8 Prozent und der Türkei mit 7,1 Prozent. Während Spanien im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Nachfragerückgang von 1,1 Prozent verbuchte, konnten Ägypten und Griechenland signifikante Zuwächse von über vier Prozent generieren. Als Aufsteiger des Jahres etabliert sich zudem Albanien, das durch den kontinuierlichen Ausbau seiner touristischen Infrastruktur und ein niedriges Preisniveau zu einer ernsthaften Konkurrenz für traditionelle südeuropäische Badeorte heranwächst. Der durchschnittliche Aufwand für eine tschechische Last-Minute-Pauschalreise beläuft sich aktuell auf rund 13.500 Tschechische Kronen (CZK) pro Person. Der Markt bietet jedoch im Budgetbereich erhebliche Abweichungen nach unten. So werden einwöchige Aufenthalte in Bulgarien inklusive Frühstück bereits ab 5.500 CZK angeboten, während All-inclusive-Arrangements in türkischen Vier-Sterne-Hotels ab 7.500 CZK zur Verfügung stehen. Laut den statistischen Auswertungen des

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Flugstörungen: Unabhängige Tracking-Apps verzeichnen Rekordzulauf

Das anhaltend hohe Aufkommen von Flugverspätungen und Flugausfällen im internationalen Luftverkehr treibt die Nachfrage nach unabhängigen Fluginformationssystemen massiv voran. Daten des Fluggastrechteportals AirHelp belegen, dass Passagiere weltweit allein im Jahr 2025 fast sieben Millionen Stunden durch Verzögerungen verloren haben. Vor diesem Hintergrund hat die hauseigene, kostenlose Flugtracking-App des Dienstleisters innerhalb von nur zwölf Monaten die Marke von einer Million Nutzern überschritten und mehr als fünf Millionen Suchanfragen registriert. Ein überraschendes Ergebnis der Datenanalyse zeigt, dass 46 Prozent der Anwender nicht den eigenen Flug kontrollieren, sondern die Reisebewegungen von Verwandten oder Freunden überwachen, um verlässliche Ankunftszeiten zu ermitteln. In Deutschland konzentriert sich das Suchinteresse der App-Nutzer primär auf die großen Luftfahrt-Drehkreuze Frankfurt am Main, München und Berlin. Besonders häufig werden dabei internationale Routen nach Istanbul abgefragt, wobei die Flüge der Fluggesellschaften Lufthansa und Turkish Airlines im Fokus stehen. Im europäischen Vergleich führt die irische Fluggesellschaft Ryanair das Ranking der am häufigsten überwachten Airlines an, während Madrid als der meistgesuchte Zielflughafen ermittelt wurde. Auf dem US-amerikanischen Markt sowie im Vereinigten Königreich stehen wiederum die transatlantischen Großflughäfen wie London Heathrow, New York JFK, Chicago und Atlanta sowie Langstreckenverbindungen nach Dubai im Mittelpunkt des digitalen Nutzerinteresses. Um den gestiegenen Informationsbedarf zu decken und die Durchsetzung von Fluggastrechten gemäß der EU-Verordnung 261/2004 zu erleichtern, wurde die Software um spezifische Kontrollfunktionen erweitert. Mit dem neuen Werkzeug „Wo ist mein Flugzeug?“ können Passagiere den aktuellen Standort und die Umläufe der für sie vorgesehenen Maschine in Echtzeit einsehen, um Verspätungen aus Vorflügen frühzeitig zu antizipieren. Zudem ermöglicht eine

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Konzept für Kynologie und Gastronomie: Gompm Alm in Südtirol geht in die zweite Saison

Auf der Gompm Alm in Schenna, Südtirol, hat die zweite Saison eines spezialisierten touristischen und fachlichen Konzepts begonnen, das alpine Gastronomie mit kynologischer Weiterbildung kombiniert. Das Projekt verbindet ein hundefreundliches Gastronomieangebot mit professionellem Hundetraining und Ausbildungsstrukturen an einem zentralen Ort in den Südtiroler Bergen. Hinter der Initiative steht die norddeutsche Hundetrainerin und Ausbilderin Tina Ziemer-Falke, die gemeinsam mit ihrem Team die Almhütte als Begegnungsstätte und Praxisstandort etabliert hat. Ziel des Projekts ist es, Hundebesitzern sowie Fachpersonal eine praxisnahe Infrastruktur abseits klassischer Seminarräume zu bieten. Die Initiatoren leiten in Deutschland das Schulungszentrum Ziemer & Falke, das sich auf die Aus- und Weiterbildung von Hundetrainern fokussiert. Diese fachliche Kernkompetenz wird nun im Rahmen des Projekts auf die Alm im Passeiertal übertragen, um Urlaubern, Tagesgästen, Hundeschulen und Fachgruppen spezifische Fortbildungen anzubieten. Auf dem Almgelände werden dazu regelmäßig strukturierte Seminare, Workshops und Praxiseinheiten durchgeführt. Die thematischen Schwerpunkte umfassen unter anderem die Leinenführigkeit auf alpinen Bergwegen, die Analyse der Körpersprache von Hunden, Begegnungs- und Rückruftrainings sowie gezielte Ruhe- und Beschäftigungsübungen für Haustiere. Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist die gastronomische Ausrichtung der Alm. Neben traditionellen Südtiroler Gerichten für die menschlichen Gäste verfügt der Betrieb über eine eigenständige Speisekarte für Hunde, die unter anderem Hundeknödel, spezielle Menüs, Snacks und Hundeeis umfasst. Die Infrastruktur der Hütte wurde an die Bedürfnisse der Tiere angepasst, indem standardmäßig Hundenäpfe und Hundedecken bereitgestellt werden, ergänzt durch einen Kiosk für hausgemachte Hundekekse. Für verhaltensauffällige oder gestresste Tiere, die eine größere Distanz zu Artgenossen benötigen, wurden separate Rückzugszonen und erweiterte Abstände zwischen den

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