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Air Dolomiti bedient Route zwischen München und Zagreb

Die italienische Fluggesellschaft Air Dolomiti nimmt zum Beginn des Winterflugplans am 25. Oktober 2026 tägliche Linienflüge zwischen dem Flughafen München und der kroatischen Hauptstadt Zagreb auf. Das Tochterunternehmen der Deutschen Lufthansa schrittet damit tiefer in die Bedienung mitteleuropäischer Zubringerstrecken ein. Ab dem 1. Januar 2027 wird Air Dolomiti die Route vollständig von der Muttergesellschaft Lufthansa übernehmen, die den Kurs bisher im eigenen Flugbetrieb durchgeführt hat. Die Umstellung ist Teil einer konzerninternen Umstrukturierung der Kapazitäten an den Drehkreuzen Frankfurt und München. Durch die Verlagerung von Strecken auf Tochtergesellschaften mit niedrigerer Kostenstruktur versucht der Lufthansa-Konzern, die Betriebskosten auf Kurz- und Mittelstrecken zu senken. Air Dolomiti setzt auf der Verbindung nach Zagreb Flugzeuge vom Typ Embraer E190 und E195 ein, deren Sitzplatzkapazität für das Passagieraufkommen auf dieser Regionalstrecke ausgelegt ist und eine kontinuierliche Auslastung im Zubringerverkehr sicherstellen soll. Mit der vollständigen Übernahme der Verbindung bleibt das Flugangebot für Passagiere aus der Region Zagreb über das Drehkreuz München an das weltweite Streckennetz der Star Alliance angebunden. Neben Air Dolomiti bedient auch die kroatische Staatsairline Croatia Airlines den Korridor zwischen München und der kroatischen Hauptstadt im Rahmen bestehender Codeshare-Vereinbarungen. Die Verteilung der Flugzeiten zielt darauf ab, sowohl Geschäftsreisenden als auch Umsteigepassagieren Anschlussmöglichkeiten an den Drehkreuzen zu bieten.

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Smartwings plant Charterflüge von Salzburg nach Faro

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings beabsichtigt, im Frühjahr 2027 temporäre Charterverbindungen zwischen dem Flughafen Salzburg und dem portugiesischen Ziel Faro aufzunehmen. Nach Auswertung von Flugplandaten durch Aeroroutes.com plant das Luftfahrtunternehmen den Einsatz von Mittelstreckenflugzeugen des Typs Boeing 737-800. Vorgesehen sind zwei wöchentliche Umläufe an den Verkehrstagen Montag und Dienstag. Das Flugprogramm ab Salzburg soll im Zeitraum vom 5. April bis zum 1. Juni 2027 durchgeführt werden, während die Rückflüge von der Algarve-Küste vom 12. April bis zum 8. Juni 2027 terminiert sind. Die geplante Route richtet sich primär an Reiseveranstalter, die Sitzplatzkontingente für Urlaubsreisende aus dem Einzugsgebiet Westösterreichs und des angrenzenden Bayerns buchen. Für den Flughafen Salzburg bedeutet die Einbindung von Smartwings eine Ergänzung des traditionellen Mittelmeer- und Atlantikprogramms in der nachfragestarken Vorsaison. Der Einsatz von Maschinen der Boeing-737-Serie mit rund 189 Sitzplätzen ermöglicht die Abwicklung größerer Passagiergruppen im Vollcharter- und Bausteingeschäft. Smartwings fungiert als einer der größten Charteranbieter in Mitteleuropa und bedient regelmäßig Zielgebiete im Süden Europas für verschiedene Reisekonzerne. Das Geschäftsmodell basiert auf der flexiblen Bereitstellung von Fluggerät für saisonale Nachfragespitzen an regionalen Abflugorten. Die Aufstellung von Frühlingsketten nach Portugal nutzt die Zeitfenster vor Beginn der sommerlichen Hauptreisezeit, um die Flottenauslastung an Nebenstandorten zu erhöhen.

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Neue Regionalanbindung nach Berlin: Vini startet Erstflug ab Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden

Die On-Demand-Fluggesellschaft Vini hat den Erstflug von ihrer Basis am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden in Richtung Hauptstadtregion absolviert. An Bord der Chartermaschine befanden sich Vertreter aus Politik, regionaler Wirtschaft und der Luftfahrtbranche. Der Sonderflug bildete die Vorbereitung für die Aufnahme eines regulären Linienbetriebs, der ab dem 9. Oktober 2026 mit drei wöchentlichen Umläufen zwischen der Region Baden und dem Großraum Berlin angeboten werden soll. Das Betriebskonzept beruht auf einer flexiblen, nachfrageorientierten Flugplanung für Geschäftsreisende. Die operative Durchführung des Premierenflugs übernahm die Regionalfluggesellschaft Private Wings mit einem zweimotorigen Turboprop-Flugzeug vom Typ Dornier 328. Je nach Auslastung, Routenführung und benötigter Kapazität soll der Operating Partner auch bei künftigen Verbindungen im Streckennetz von Vini zum Einsatz kommen. Der Erstflug wurde zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER) umgeleitet, da weitreichende Luftraum-Beschränkungen im Zuge des Staatsbesuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die ursprüngliche Anfluggenehmigung beeinflussten. Die regulären Flüge ab Oktober sollen planmäßig auf dem Flugplatz Berlin-Schönhagen abgewickelt werden. Mit der Einbindung von Berlin-Schönhagen wählt der Anbieter ein Modell abseits der großen Verkehrsfuhghäfen, um bodengebundene Zeiten bei der Passagierabfertigung zu verkürzen. Kleinere Regionalflugplätze bieten kürzerer Wege für Passagiere und geringere Landegebühren, verlangen von den Fluggästen jedoch eine eigenständige Weiterreise im Nahverkehr in das Berliner Stadtzentrum. Das Angebot schließt eine Lücke im regionalen Punkt-zu-Punkt-Verkehr, nachdem klassische Linienfluggesellschaften innerdeutsche Verbindungen auf Kurzstrecken in den vergangenen Jahren spürbar reduziert haben. Branchenanalysten sehen in bedarfsorientierten Nischenmodellen mit Turboprop-Gerät eine Möglichkeit für Regionalflughäfen, entfallene Linienkapazitäten zu kompensieren. Die Wirtschaftlichkeit des Konzepts hängt jedoch stark davon ab, ob auf der Route eine ausreichend hohe und

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Eurofighter des Bundesheeres vorübergehend am Flughafen Klagenfurt stationiert

Die österreichischen Luftstreitkräfte verlegen im September 2026 für zwei Zeiträume Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter Typhoon an den Flughafen Klagenfurt. Die Maschinen des Überwachungsgeschwaders rücken am Freitag, 11. September 2026, an und verbleiben bis Montag, 14. September 2026, am Kärntner Zivilflughafen. Ein zweiter Einsatzzeitraum ist vom 25. bis 28. September 2026 terminiert. Der Flughafen Klagenfurt dient damit zum 18. und 19. Mal als Ausweich- und Abrollplatz für die Abfangjäger des Bundesheeres. Nach Abschluss der jeweiligen Abschnitte kehren die Luftfahrzeuge zu ihrem Heimatstützpunkt, dem Fliegerhorst Hinterstoisser im steirischen Zeltweg, zurück. Während der Tage in Klagenfurt führen die Piloten ausschließlich scharfe Einsätze zur aktiven Luftraumüberwachung durch, sogenannte Abfangeinsätze der Kategorie „Priorität Alpha“. Diese Bereitschaftsstufe wird ausgelöst, wenn zivile oder militärische Luftfahrzeuge ohne Funkkontakt den österreichischen Luftraum durchfliegen oder keine gültige Einfluggenehmigung vorliegt. Ausbildungs- und Trainingsflüge sind ab Klagenfurt nicht angesetzt. Die Verlegungen selbst dienen dem Militär jedoch dazu, die Verlegeverfahren des Bodengeräts zu testen sowie das Personal und die Infrastruktur am Hauptstandort Zeltweg zeitweise zu entlasten. Die Nutzung ziviler Infrastruktur für militärische Aufgaben gehört zum Standardkonzept der österreichischen Luftstreitkräfte zur Aufrechterhaltung der Souveränität im Luftraum. Neben Klagenfurt werden bei Bedarf auch andere Zivilflugplätze wie Hörsching bei Linz oder Graz als Ausweichbasen herangezogen, um bei Bahnreparaturen oder schlechten Witterungsbedingungen in Zeltweg die lückenlose Abfangbereitschaft zu sichern. Das Zusammenspiel zwischen dem zivilen Flugbetrieb der Klagenfurter Flughafen-Betriebsgesellschaft und den militärischen Einheiten erfordert eine präzise Abstimmung der Start- und Landeslots mit der zivilen Flugsicherung Austro Control. Kritiker verweisen jedoch darauf, dass temporäre Verlegungen an zivile Regionalflughäfen mit

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Braathens Regional Airlines: Eigentümerfonds übernimmt sämtliche Anteile

Der schwedische Investmentfonds Braganza, welcher sich im Besitz der Familie Braathen befindet, hat die verbliebenen Unternehmensanteile an Braathens Regional Airlines vollständig übernommen. Zuvor hielt der Fonds 81 Prozent der Anteile, während die restlichen 19 Prozent vom schwedischen Pensionsfonds AMF Pensionsförsäkring gehalten wurden. Per G. Braathen, Aufsichtsratsvorsitzender von Braganza und der Fluggesellschaft, bestätigte den Erwerb gegenüber Fachmedien. Der Ausstieg des Pensionsfonds erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender wirtschaftlicher Schwierigkeiten des regionalen Luftfahrtunternehmens, das im Herbst 2024 ein Restrukturierungsverfahren im Rahmen einer Unternehmensreorganisation nach schwedischem Recht durchlaufen hatte. Zur Absicherung des laufenden Betriebs führte Braganza dem Unternehmen 100 Millionen schwedische Kronen als Eigenkapital zu und gewährte zusätzlich ein Darlehen in Höhe von 60 Millionen schwedische Kronen. Bereits zu Jahresbeginn hatte die Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines ein Darlehen von 50 Millionen schwedische Kronen bereitgestellt. Hintergrund dieser finanziellen Verflechtung ist eine mehrjährige ACMI-Vereinbarung zwischen beiden Gesellschaften. Im Rahmen dieser Kooperation betreibt Braathens Regional Airlines Fluggerät im Wet-Lease-Verfahren für SAS, um Zubringerverbindungen an den skandinavischen Drehkreuzen zu bedienen. Der vollständige Übergang der Anteile an den bisherigen Haupteigentümer ist Teil einer operativen Neuausrichtung des Unternehmens. Braathens Regional Airlines hatte in der Vergangenheit eigene Linienverbindungen vom Heimatflughafen Stockholm-Bromma schrittweise reduziert, um sich verstärkt auf Auftragsflüge für andere Fluggesellschaften sowie den Charterverkehr zu konzentrieren. Die Verlagerung des Geschäftsschwerpunkts auf das Kapazitätsgeschäft für Drittanbieter spiegelt den veränderten Bedarf im nordischen Regionalflugverkehr wider, wo steigende Betriebskosten und veränderte Passagierzahlen die Margen im Liniennetz belasten. Branchenanalysten bewerten die erneute Kapitalzufuhr durch die Eigentümerfamilie als notwendigen Schritt zur Sicherung der Liquidität, weisen jedoch

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Branchengipfel in Wien: Aviation Industry Austria thematisiert Nationale Luftfahrtstrategie

Die Branchenvereinigung Aviation Industry Austria veranstaltet am 24. September 2026 ihr jährliches Luftfahrtsymposium im Office Park 4 am Flughafen Wien. Das Fachtreffen steht unter dem Themenschwerpunkt der Weiterentwicklung der österreichischen Luftfahrtstrategie vor dem Hintergrund globaler geopolitischer Spannungen und ökonomischer Belastungen. An der Tagung nehmen Entscheidungsträger aus Politik, Luftfahrtindustrie, Behörden und Forschung teil. Unter den angekündigten Referenten befinden sich Bundesminister Peter Hanke aus dem Ministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur sowie Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG und Präsident der Aviation Industry Austria. Das Programm der Tagesveranstaltung umfasst Paneldiskussionen und Fachbeiträge zu wettbewerblichen Rahmenbedingungen, der Infrastruktursicherung und der geopolitischen Krisenfestigkeit der Zivilluftfahrt. Neben Vertretern der österreichischen Flugsicherung Austro Control, des Bundesheeres und von Luftfahrtunternehmen wie FACC, Austrian Airlines und AvconJet beteiligen sich auch internationale Industrieakteure wie Airbus, Embraer, easyJet sowie die europäische Flugsicherungsorganisation Eurocontrol an der Debatte. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Koordinierung zwischen ziviler und militärischer Luftraumnutzung in Zeiten veränderter Sicherheitslagen. Die Tagung findet in einer Phase statt, in der die österreichische Luftverkehrswirtschaft unter dem Druck hoher Standortabgaben, steigender Flugsicherungsgebühren und veränderter Verkehrsströme in Europa steht. Mit dem Symposium versucht der Branchenverband, den Dialog mit den zuständigen Ministerien zu intensivieren und wettbewerbsrelevante Anliegen der österreichischen Flughäfen, Zulieferbetriebe und Fluggesellschaften in die politische Entscheidungsfindung einzubringen. Insbesondere die Sicherung internationaler Anbindungen des Standorts Wien bildet ein zentrales Anliegen der beteiligten Wirtschaftsvertreter. Kritiker merken jedoch an, dass derartige Branchenkongresse oft von Absichtserklärungen geprägt sind, während konkrete Beschlüsse zur Senkung von Standortkosten oder zur Beschleunigung behördlicher Genehmigungsverfahren ausbleiben. Die Umsetzung einer tragfähigen

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Seoul-Incheon: Star Alliance übernimmt Lounge-Flächen im Terminal 1

Die globale Luftfahrtallianz Star Alliance und die Incheon International Airport Corporation (IIAC) haben ein Memorandum of Understanding zur Einrichtung einer eigenen Marken-Lounge am internationalen Flughafen Incheon unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht vor, dass die bestehende Business Lounge West von Asiana Airlines im Terminal 1 übernommen und schrittweise umgestaltet wird. Der operative Betrieb des neuen Aufenthaltsbereichs soll im vierten Quartal 2026 anlaufen. Die Einrichtung richtet sich an berechtigte Status- und Premium-Passagiere der 14 verbleibenden Star-Alliance-Mitgliedsgesellschaften am Standort, darunter die europäischen Fluggesellschaften Lufthansa und Swiss. Die Übernahme der Infrastruktur erfolgt im Zuge der Konsolidierung auf dem südkoreanischen Luftfahrtmarkt. Durch den Zusammenschluss von Korean Air und Asiana Airlines wird letztere den Allianzverbund voraussichtlich im Dezember 2026 verlassen und im Zuge der Integration in das SkyTeam-Bündnis der Muttergesellschaft wechseln. Um den Wegfall der Asiana-Lounges für Fluggäste von Partnergesellschaften abzufedern, sichert sich das Bündnis eine eigenständige Präsenz am Drehkreuz Incheon. Die neue Vertretung stellt weltweit die siebte von der Allianz direkt betriebene Lounge dar, neben Standorten wie Paris-Charles-de-Gaulle, Los Angeles oder Guangzhou. Der internationale Flughafen Incheon verzeichnet ein anhaltend hohes Passagieraufkommen im asiatisch-pazifischen Raum und dient als Knotenpunkt für Umsteigeverbindungen nach Nordamerika und Europa. Die Umstrukturierung der Terminals erfordert von der Betreibergesellschaft IIAC eine Neuordnung der Bodenabfertigung und der Aufenthaltsbereiche für internationale Fluggesellschaften. Für die Allianzmitglieder geht es vor allem darum, nahtlose Servicestandards für Umsteigepassagiere aufrechtzuerhalten, wenn der bisherige lokale Hauptpartner Asiana wegfällt. Branchenbeobachter merken an, dass der Aufbau eigener Allianz-Lounges mit erheblichen Investitions- und Betriebskosten verbunden ist. Da die Allianz am Standort Südkorea künftig ohne

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United Airlines setzt modernisierte Kabine ab Zürich ein

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines hat auf der Sommerverbindung zwischen dem Flughafen Zürich und San Francisco den Einsatz eines überarbeiteten Kabinenkonzepts gestartet. Auf der täglichen Langstreckenroute kommt ab sofort eine Boeing 787-9 Dreamliner zum Einsatz, die mit der sogenannten Elevated-Premiumausstattung ausgerüstet ist. Das Kabinenlayout beinhaltet insgesamt 99 Sitzplätze in den höheren Beförderungsklassen, darunter acht neu gestaltete Suiten im vorderen Teil der Business Class, die unter der Bezeichnung Polaris Studio vermarktet werden. Nach Angaben von Reto Schneider, Senior Country Sales Manager für Deutschland und die Schweiz, stellt der Standort Zürich den ersten Markt im deutschsprachigen Raum dar, auf dem das modernisierte Kabinenprodukt eingeführt wird. Die Ausstattung der Suiten umfasst größere Sitzflächen, vollständige Liegemöglichkeiten sowie Trenntüren zur visuellen Abgrenzung des Passagierbereichs. Zudem beinhaltet das Verpflegungskonzept angepasste Speisenangebote wie Kaviar-Vorspeisen. United Airlines bedient die Strecke von der Schweiz an die US-Westküste saisonal bis zum 24. Oktober 2026. Nach einer Unterbrechung während des Winterflugplans soll der Flugbetrieb auf dieser Route ab dem 30. April 2027 wieder aufgenommen werden. Die Modernisierung der Flugzeugkabinen bildet einen Teil der Anpassungen, mit denen US-amerikanische Luftfahrtunternehmen auf den Wettbewerb im lukrativen Transatlantikgeschäft reagieren. Durch die Vergrößerung der Flächen für Premium-Klassen versuchen Fluggesellschaften, den Ertrag pro Sitzplatzmeile auf Langstrecken zu steigern. Das Schweizer Drehkreuz Zürich gilt aufgrund des hohen Anteils an Geschäftsreisenden aus dem Finanz- und Pharmasektor sowie einkommensstarken Privatkunden als wichtiger Markt für hochwertige Beförderungsklassen. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die Erhöhung des Premium-Sitzanteils auf Langstreckenflügen mit betriebswirtschaftlichen Abwägungen verbunden ist. Durch den zusätzlichen Raumanspruch der Einzelsuiten reduziert sich

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Verkehrssicherheitsstudie des ÖAMTC: E-Scooter-Unfälle in Österreich deutlich gestiegen

In Österreich ist die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von E-Scootern im Jahr 2025 erneut angestiegen. Nach Auswertungen der Statistik Austria und des Automobilclubs ÖAMTC wurden bundesweit 2.749 Unfälle mit Personenschaden registriert. Dabei verunglückten sechs Personen tödlich, 473 erlitten schwere Verletzungen und 2.124 wurden leicht verletzt. Seit dem Beginn der spezifischen Erfassung durch die Behörden im Jahr 2023 erhöhte sich die Gesamtzahl der registrierten E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden um 56 Prozent. Der Schwerpunkt des Unfallgeschehens lag mit 622 Fällen in Wien, gefolgt von Niederösterreich mit 516 und Oberösterreich mit 425 Ereignissen. Eine aktuelle Untersuchung des ÖAMTC führt das Unfallgeschehen auf ein Zusammenspiel aus fahrdynamischen Besonderheiten der Kleinfahrzeuge, Fahrfehlern und steigenden Nutzungszahlen zurück. Die bauartbedingte Kombination aus kleinen Rädern, einem hohen Körperschwerpunkt und einer stehenden Position führt bei Straßenschäden oder abrupten Lenkbewegungen rasch zu Instabilitäten. Ein wesentlicher Gefahrenfaktor bleibt zudem das Fahren unter Alkoholeinfluss in den Abend- und Nachtstunden, wobei der Alkoholgenuss die Sturzmechanik verändert: Während nüchterne Fahrer bei Stürzen vorwiegend Verletzungen an den Extremitäten erleiden, kommt es bei alkoholisierten Lenkern durch fehlende Abfangreflexe gehäuft zu Schädel-Hirn- und Gesichtsverletzungen. In der Altersgruppe der 55- bis 64-jährigen Verunglückten stand im Dreijahresdurchschnitt fast jeder Dritte unter Alkoholeinfluss. Vor dem Hintergrund einer gemessenen Helmtragequote von lediglich rund zehn Prozent fordert der ÖAMTC die Einführung einer allgemeinen, altersunabhängigen Helmpflicht für E-Scooter-Fahrer in Österreich. Bislang gilt die Schutzhelmpflicht nach der Straßenverkehrsordnung nur für Kinder unter zwölf Jahren. Der Mobilitätsclub verwies darauf, dass der Anteil der Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren an allen Verunglückten im Zeitraum 2023

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Automatisierte Passagierabfertigung: Sita präsentiert neues System für biometrische Grenzkontrollen

Der Genfer Luftfahrt-IT-Dienstleister Sita hat mit der Border Flow Lane ein neues System für die automatische Passagierabfertigung an internationalen Flughäfen vorgestellt. Das Verfahren verlagert die Überprüfung von Passdaten und Einreiseberechtigungen größtenteils in den Zeitraum vor dem eigentlichen Flug. Anstelle physischer Passkontrollen an Schleusen oder E-Gates passieren vorab verifizierte Passagiere die Kontrollzonen im Gehen, während Kamerasysteme die biometrischen Daten im Vorübergehen abgleichen. Nach Angaben von Sita-Vizepräsident Pedro Alves lässt sich der Abfertigungsdurchsatz pro Kontrollspur dadurch um bis zu das Achtfache gegenüber herkömmlichen E-Gates steigern. Das System setzt auf der Auswertung von Vorab-Passagierdaten (API) und Buchungssätzen (PNR) auf, die Fluggesellschaften vor dem Start an die Behörden übermitteln. Laut Sita können Grenzsicherungsbehörden mehr als 75 Prozent der Reisenden bereits vor der Ankunft freigeben. Beamte vor Ort werden dadurch von Routinetätigkeiten entlastet und können sich auf die manuelle Nachprüfung von Verdachtsfällen konzentrieren. Die Nutzung des biometrischen Durchlaufs basiert auf freiwilliger Registrierung der Passagiere, während die finale Einreiseentscheidung weiterhin bei den jeweiligen nationalen Behörden verbleibt. Die Einführung berührungsloser Biometriesysteme gewinnt an internationalen Drehkreuzen angesichts steigender Passagierzahlen und begrenzter Terminalflächen an Bedeutung. Ähnliche Konzepte zur Abfertigung im Vorbeigehen werden derzeit an Flughäfen in Singapur, Dubai und Abu Dhabi erprobt oder schrittweise eingeführt. In Europa treffen derartige Technologien jedoch auf komplexe rechtliche Rahmenbedingungen. Mit dem Inkrafttreten des europäischen Einreise- und Ausreisesystems (EES) steigen die Anforderungen an die genaue Erfassung von Drittstaatsangehörigen, was an vielen Grenzstellen zunächst zu längerem Kontrollaufwand führt. Datenschutzexperten und Aufsichtsbehörden weisen zudem auf die Risiken hin, die mit der flächendeckenden biometrischen Überwachung in öffentlichen

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