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Erste vollständige Antarktis-Umrundung für das Jahr 2028 angekündigt

Die französische Reederei Ponant hat eine historische Expedition für das Jahr 2028 geplant: Die erste lückenlose Umrundung des antarktischen Kontinents. Das ambitionierte Projekt wird mit dem luxuriösen Polareisbrecher „Le Commandant Charcot“ durchgeführt und ist ab sofort für Reisende buchbar. Die Expedition startet im Januar 2028 im argentinischen Ushuaia und ist in zwei Etappen unterteilt. Die erste Phase führt innerhalb von 30 Tagen entlang der Westküste der Antarktis und durch das Rossmeer bis nach Hobart auf Tasmanien. Nach einem kurzen Aufenthalt setzt das Schiff zur 31-tägigen Rückreise entlang der Ostküste an, um den Kreis am südlichen Zipfel Südamerikas wieder zu schließen. Die technische Grundlage für dieses Vorhaben bildet die „Le Commandant Charcot“, die im Jahr 2021 in Dienst gestellt wurde und über die außergewöhnliche Polarklasse PC2 verfügt. Diese Klassifizierung erlaubt es dem Schiff, selbst meterdickes Packeis in den abgelegensten Regionen der Erde sicher zu durchbrechen. Das Schiff hat bereits in der Vergangenheit technologische Maßstäbe gesetzt, etwa durch das Erreichen des Nordpols der Unzugänglichkeit im Jahr 2024. Ausgestattet mit modernster Navigationstechnik und einem hybriden Antriebssystem, ermöglicht der Eisbrecher Expeditionen in Gebiete, die für herkömmliche Kreuzfahrtschiffe unzugänglich bleiben. Zusätzliche Bekanntheit erlangte der Eisbrecher kürzlich durch mediale Präsenz in der Dokumentationsreihe „Von Pol zu Pol“ von National Geographic, die auf Disney+ ausgestrahlt wird. In der Produktion werden die extremen Bedingungen und die logistischen Herausforderungen solcher Reisen thematisiert, wobei auch der erfahrene Kapitän Etienne Garcia Einblicke in die Führung eines Schiffes in polaren Gewässern gibt. Die geplante Antarktis-Umrundung gilt in Fachkreisen als logistische Meisterleistung, da

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Westjet und Virgin Atlantic vertiefen Kooperation durch Vernetzung der Vielfliegerprogramme

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet und die britische Virgin Atlantic haben eine signifikante Erweiterung ihrer strategischen Partnerschaft bekannt gegeben. Im Zentrum der neuen Vereinbarung steht die vollständige gegenseitige Anerkennung der Vielfliegerprogramme Westjet Rewards und Virgin Atlantic Flying Club. Ab sofort haben Mitglieder beider Programme die Möglichkeit, auf dem gesamten globalen Streckennetz beider Carrier Punkte zu sammeln und einzulösen. Dies schließt ausdrücklich auch sämtliche Codeshare-Verbindungen ein. Für Westjet markiert dieser Schritt die erste neue bilaterale Treuepartnerschaft seit fast einem Jahrzehnt, was die strategische Bedeutung der Zusammenarbeit unterstreicht. Besondere Relevanz gewinnt diese Kooperation auf der prestigeträchtigen Transatlantik-Route zwischen Toronto und London-Heathrow. Virgin Atlantic bereitet sich derzeit auf den ersten Jahrestag ihrer Rückkehr auf diese Strecke vor und plant für die kommende Sommersaison eine Erhöhung der Frequenz auf tägliche Flugverbindungen. Dabei kommt das Flaggschiff der Flotte, der Airbus A350-1000, zum Einsatz. Durch die Vernetzung können Passagiere aus Kanada über das Drehkreuz London nahtlose Anschlüsse zu internationalen Zielen wie Dubai, Kapstadt, Johannesburg oder Malé nutzen und dabei durchgehend von ihren Statusvorteilen profitieren. Die vertiefte Partnerschaft ist eine Reaktion auf den intensiven Wettbewerb im nordatlantischen Luftverkehrsmarkt. Während Virgin Atlantic als Mitglied der SkyTeam-Allianz agiert, bleibt Westjet offiziell allianzunabhängig, baut jedoch gezielt ein Netz aus bilateralen Abkommen auf, um die Reichweite ohne eine formelle Allianzmitgliedschaft zu vergrößern. Die technische Integration der Buchungssysteme ermöglicht es Kunden beider Airlines, Prämienflüge flexibler zu buchen. Branchenexperten werten diesen Schritt als Stärkung der Position beider Unternehmen gegenüber den dominierenden Marktführern auf der Langstrecke. Neben dem Sammeln von Meilen profitieren Statuskunden in naher

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US-Luftwaffe bestätigt neues Farbschema für künftige Präsidentenmaschinen

Die US-Luftwaffe hat offiziell das zukünftige Design der nächsten Generation der Air Force One bestätigt. Die kommenden Präsidentenmaschinen werden ein Farbschema in Rot, Weiß, Gold und Dunkelblau erhalten. Damit setzt das Militär einen Entwurf um, der maßgeblich auf die Initiative des ehemaligen Präsidenten Donald Trump zurückgeht. Diese Neugestaltung wird nicht nur auf den zwei derzeit im Umbau befindlichen Boeing 747-8, sondern auch auf einer dritten Boeing 747-8i sowie auf kleineren Regierungsmaschinen für hochrangige Beamte Anwendung finden. Die neuen Flugzeuge sollen die technisch veraltete Flotte auf Basis der Boeing 747-200 ersetzen, die seit Jahrzehnten im Einsatz ist. Das neue Erscheinungsbild bricht mit einer über sechzigjährigen Tradition: Das bisherige Lichtblau und Weiß prägte das Bild der Air Force One seit der Amtszeit von John F. Kennedy in den 1960er Jahren. Der nun bestätigte Entwurf kombiniert weiße Oberflächen mit dunkleren Tönen im unteren Bereich des Rumpfes sowie Akzenten in Rot und Gold. In der Vergangenheit gab es interne Bedenken der Luftwaffe, wonach dunklere Lackierungen die Kühlkosten erhöhen und die Auslieferung verzögern könnten, was im Jahr 2023 unter Joe Biden zu einer vorübergehenden Rückkehr zum klassischen Design geführt hatte. Die aktuelle Entscheidung markiert nun die endgültige visuelle Neuausrichtung. Hinter den ästhetischen Änderungen steht ein hochkomplexes Rüstungsprojekt unter der Leitung von Boeing. Die Modifikationen der 747-8-Maschinen umfassen die Installation von abhörsicheren Kommunikationssystemen, militärischen Verteidigungsmechanismen und strukturellen Härtungen. Parallel dazu wurde bekannt, dass das Verteidigungsministerium unter Minister Pete Hegseth eine luxuriöse Boeing 747 als Geschenk aus Katar angenommen hat. Dieses Flugzeug erfordert jedoch umfangreiche Sicherheitsumrüstungen, deren

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Corsair International erweitert Flugangebot ab Toulouse um Mauritius

Die französische Fluggesellschaft Corsair International baut ihre Präsenz am Flughafen Toulouse-Blagnac aus und nimmt ab dem 15. Juni 2026 eine neue Langstreckenverbindung nach Mauritius in den Flugplan auf. Die Strecke wird ganzjährig bedient, wobei die Airline auf modernstes Fluggerät vom Typ Airbus A330-900neo setzt. Mit dieser Entscheidung reagiert Corsair auf die steigende Nachfrage nach Direktverbindungen aus der französischen Provinz. Mauritius ergänzt damit das Portfolio im Indischen Ozean, das bereits Ziele wie La Réunion und Mayotte umfasst, die ebenfalls direkt ab Toulouse angeflogen werden. Die strategische Ausrichtung der Airline zielt darauf ab, den Passagierkomfort durch die Umgehung der großen Pariser Drehkreuze wie Orly oder Charles de Gaulle signifikant zu steigern. Durch das Angebot von Direktflügen ab Regionalflughäfen erspart das Unternehmen den Reisenden aus Südfrankreich zeitaufwendige Umstiege und zusätzliche Inlandsflüge. Diese Strategie der Dezentralisierung ist Teil einer umfassenden Flottenmodernisierung, im Zuge derer Corsair ihre älteren A330-300 schrittweise durch effizientere Neo-Modelle ersetzt, um die Betriebskosten auf den langen Umlaufstrecken zu senken. Wirtschaftlich betrachtet festigt Corsair durch diesen Schritt ihre Position im Wettbewerb mit anderen Ferienfliegern und der nationalen Konkurrenz. Der Flughafen Toulouse-Blagnac gewinnt dadurch weiter an Bedeutung als interkontinentales Sprungbrett. Die Airbus A330neo-Maschinen bieten dabei eine Drei-Klassen-Konfiguration, die sowohl Urlauber als auch Geschäftsreisende anspricht. Neben dem Passagiertransport spielt auch die Beiladung von Fracht eine Rolle, um die Wirtschaftlichkeit der über elfstündigen Flüge in den Indischen Ozean sicherzustellen. Die Aufnahme der Mauritius-Route ist zudem in den Kontext einer verstärkten Kooperation mit lokalen Tourismusbehörden eingebettet. Corsair plant, die Frequenzen je nach saisonaler Nachfrage flexibel anzupassen,

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Schauinsland-Reisen: Touristikchef Andreas Rüttgers scheidet aus

Der Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen vollzieht eine einschneidende personelle Veränderung an der Spitze seines operativen Geschäfts. Wie das Unternehmen bestätigte, verlässt Andreas Rüttgers nach insgesamt 32-jähriger Betriebszugehörigkeit den viertgrößten deutschen Reiseveranstalter. Das Ausscheiden erfolgt laut offizieller Stellungnahme im gegenseitigen Einvernehmen. Rüttgers prägte über drei Jahrzehnte wesentliche Kernbereiche wie das Marketing, den Hoteleinkauf und die Produktentwicklung. Er galt als eines der bekanntesten Gesichter des mittelständischen Familienunternehmens und war maßgeblich an dessen Aufstieg zu einem Global Player der Touristikbranche beteiligt. Dieser Abschied ist eingebettet in eine umfassende Umstrukturierung der Geschäftsführung, die bereits Ende 2025 durch Inhaber Gerald Kassner und dessen Sohn Steffen eingeleitet wurde. Ziel dieser Neuausrichtung ist eine striktere Trennung zwischen der strategischen unternehmerischen Verantwortung der Eigentümerfamilie und der operativen Leitung des Tagesgeschäfts. Im Zuge dessen wurden bereits im Dezember 2025 mit Markus Förster und Detlef Schroer zwei langjährige Führungskräfte in die Geschäftsführung berufen, um das Gremium breiter aufzustellen und die Last der operativen Entscheidungen auf mehrere Schultern zu verteilen. Zusätzlich zur internen Beförderung plant die Unternehmensführung, die Geschäftsleitung künftig um externe Experten zu ergänzen. Diese sollen spezialisiertes Fachwissen einbringen, um den Herausforderungen eines digitalisierten und hochkompetitiven Reisemarktes zu begegnen. Schauinsland-Reisen reagiert damit auf den wachsenden Konsolidierungsdruck in der Branche und die Notwendigkeit, neue Impulse jenseits der bisherigen Strukturen zu setzen. Die Erweiterung des Führungsteams um externe Persönlichkeiten markiert einen Paradigmenwechsel für den traditionell sehr familiengeführten Veranstalter. Trotz des personellen Umbruchs hält das Unternehmen an seinen ehrgeizigen Wachstumszielen fest. Mit einem zuletzt gemeldeten Rekordumsatz von rund 2,15 Milliarden Euro und einer starken

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AJet erweitert Streckennetz um Direktverbindung zwischen Sivas und Köln/Bonn

Die türkische Fluggesellschaft AJet, eine Tochtergesellschaft der Turkish Airlines, baut ihr Angebot auf dem deutsch-türkischen Markt weiter aus. Ab dem 8. Juli 2026 nimmt der Carrier eine neue saisonale Verbindung zwischen der anatolischen Provinzhauptstadt Sivas und dem Flughafen Köln/Bonn auf. Wie aus einem Bericht von Aeroroutes.com hervorgeht, wird die Strecke bis zum 9. September bedient, um die erhöhte Nachfrage während der Sommermonate abzudecken. Die Flüge finden einmal wöchentlich, jeweils am Mittwoch, statt. Zum Einsatz kommt eine Boeing 737-800, die für ihre Zuverlässigkeit auf Mittelstrecken bekannt ist und in der Konfiguration von AJet primär auf eine effiziente Beförderung im Low-Cost-Segment ausgelegt ist. Diese neue Route ist Teil einer umfassenden Expansionsstrategie der Fluggesellschaft, die im Jahr 2024 aus der Umfirmierung von AnadoluJet hervorging. Sivas gewinnt als Zielort zunehmend an Bedeutung, insbesondere für den sogenannten Besuchsverkehr von Angehörigen, die in Nordrhein-Westfalen leben und direkte Reisemöglichkeiten in ihre Heimatregionen bevorzugen. Bisher mussten Reisende aus dem Einzugsgebiet Köln/Bonn für Flüge nach Zentralanatolien oft auf Umsteigeverbindungen über Istanbul-Sabiha Gökçen oder Ankara ausweichen. Die Direktverbindung verkürzt die Reisezeit erheblich und stärkt die Position des Flughafens Köln/Bonn als wichtiges Drehkreuz für den Verkehr in die Türkei. Technisch und operativ setzt AJet auf eine konsequente Standardisierung der Flotte. Die eingesetzten Maschinen vom Typ Boeing 737-800 bieten eine Kapazität von etwa 189 Sitzplätzen in einer reinen Economy-Konfiguration. Die Flugzeiten sind so getaktet, dass die Flugzeuge am frühen Mittwochmorgen in Sivas starten und nach einem kurzen Aufenthalt in Köln/Bonn wieder zurückkehren. Neben Sivas bedient AJet von deutschen Flughäfen aus bereits zahlreiche

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Pegasus Airlines eröffnet neues Wartungszentrum am Flughafen Sabiha Gökçen

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines hat am Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen (SAW) ein neues Zentrum für die Instandhaltung von Flugzeugen (MRO – Maintenance, Repair and Overhaul) in Betrieb genommen. In der nun fertiggestellten ersten Ausbauphase verfügt die Anlage über zwei Wartungshangars sowie einen spezialisierten Lackierhangar. Auf einer Fläche von rund 18.000 Quadratmetern bietet der Komplex die Kapazität, bis zu fünf Schmalrumpfflugzeuge gleichzeitig zu warten. Die Investitionssumme für diesen ersten Abschnitt beläuft sich auf etwa 40 Millionen US-Dollar. Mit der Eröffnung wurden rund 200 neue Arbeitsplätze in den Bereichen Technik und Logistik am Standort Istanbul geschaffen. Das Wartungszentrum verfügt über die notwendigen Zertifizierungen für die gängigsten Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge. Dazu gehören die Boeing 737 NG sowie die gesamte Airbus A320-Familie, einschließlich der modernen Neo-Varianten mit CFM Leap-1A und Pratt & Whitney PW1100G Triebwerken. Durch die Eigenverwaltung der Wartungsprozesse zielt Pegasus Airlines darauf ab, die Standzeiten der Flotte zu optimieren und die Abhängigkeit von externen Dienstleistern zu reduzieren. Der Flughafen Sabiha Gökçen, der als wichtigster Hub für die Fluggesellschaft fungiert, stärkt damit seine Position als technisches Zentrum innerhalb der regionalen Luftfahrtinfrastruktur. Die Expansionspläne für das MRO-Zentrum sind bereits fest terminiert. Eine zweite Ausbaustufe soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein und die Kapazität um Stellplätze für weitere fünf Flugzeuge verdoppeln. Langfristig sieht die Strategie eine dritte Phase in etwa vier bis fünf Jahren vor, um dem kontinuierlichen Flottenwachstum der Airline gerecht zu werden. Aktuell betreibt Pegasus eine der jüngsten Flotten Europas, die vorwiegend aus Airbus A321neo besteht. Die neuen Kapazitäten ermöglichen es der Gesellschaft

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US-Repräsentantenhaus berät über Verschärfung der Flugsicherheitsgesetze

Nach dem schweren Flugunglück im Januar 2025 bereitet das US-Repräsentantenhaus für die kommende Woche umfassende Beratungen über neue Sicherheitsvorschriften im Luftraum vor. Anlass für die gesetzgeberische Initiative ist die Kollision zwischen einem Regionaljet der American Airlines und einem Black-Hawk-Hubschrauber der US-Armee, die 67 Todesopfer forderte. Die parlamentarische Aufarbeitung zielt darauf ab, kritische Sicherheitslücken zu schließen, die durch die Untersuchung der Nationalen Transportsicherheitsbehörde (NTSB) aufgedeckt wurden. Die NTSB hatte infolge des Zusammenstoßes zahlreiche Empfehlungen ausgesprochen, um die Koordination zwischen ziviler und militärischer Luftfahrt in hochfrequentierten Lufträumen grundlegend zu verbessern. Im Zentrum der Debatte steht die flächendeckende Einführung des automatischen Überwachungssystems ADS-B (Automatic Dependent Surveillance-Broadcast). Während der US-Senat bereits im Dezember 2025 eine Verpflichtung zur Nachrüstung aller Flugzeugbetreiber bis zum Jahr 2031 verabschiedet hat, streben führende Mitglieder der Ausschüsse für Verkehr und Streitkräfte im Repräsentantenhaus eine noch weitreichendere Lösung an. Der neue Gesetzentwurf sieht nicht nur technische Aufrüstungen vor, sondern auch eine striktere Überwachung der Flugrouten in der Umgebung kommerzieller Flughäfen. Insbesondere der Mischverkehr aus schnellen Jet-Maschinen und Militärhubschraubern soll durch neue vertikale und horizontale Trennungsstandards entflochten werden. Die Ermittlungen zum Unglück im Jahr 2025 hatten gezeigt, dass unzureichende Transponderdaten und eine lückenhafte Kommunikation zwischen militärischen Leitstellen und der zivilen Flugsicherung (FAA) maßgeblich zur Katastrophe beigetragen hatten. Experten fordern daher eine Vereinheitlichung der technologischen Standards, damit Militär- und Zivilluftfahrzeuge im Cockpit gegenseitig sichtbar gemacht werden. Der aktuelle Gesetzesvorstoß im Repräsentantenhaus soll zudem die Befugnisse der FAA erweitern, um Flugrouten bei Bedarf kurzfristig für militärische Übungsflüge zu sperren oder großräumig umzuleiten, wenn ein

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SunExpress und Eurowings vertiefen operative Zusammenarbeit im Europaverkehr

Die Fluggesellschaften SunExpress und Eurowings haben zum 3. Februar 2026 eine signifikante Erweiterung ihres bestehenden Codeshare-Abkommens vollzogen. Das Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines vermarktet im Zuge dieser Kooperation erstmals Anschlussflüge der Eurowings unter eigener SunExpress-Flugnummer (XQ). Die strategische Allianz konzentriert sich dabei auf die deutschen Standorte Düsseldorf, Stuttgart und Berlin, die als zentrale Knotenpunkte für Umsteigeverbindungen zwischen Zentraleuropa und der Türkei fungieren. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Flexibilität für Passagiere zu erhöhen und das Streckennetz beider Anbieter effizienter miteinander zu verknüpfen. Die aktuelle Erweiterung umfasst insgesamt 13 Strecken, von denen acht europäische Städte neu in das gemeinsame Portfolio aufgenommen wurden. Ab dem Flughafen Düsseldorf werden künftig Ziele wie Bilbao, Bologna, London, Lissabon, Nizza, Malaga, Palma de Mallorca und Valencia unter SunExpress-Flugnummer bedient. In Stuttgart kommen Verbindungen nach London, Lissabon und Palma de Mallorca hinzu, während ab Berlin-Brandenburg neue Optionen nach Nizza und Malaga zur Verfügung stehen. Durch die Nutzung der Eurowings-Infrastruktur kann SunExpress seinen Kunden über die Türkei hinausgehende Ziele in West- und Südeuropa anbieten, ohne eigene Flugzeuge auf diesen Routen stationieren zu müssen. Parallel zur operativen Ausweitung kam es in der Führungsebene beider Unternehmen zu einem koordinierten Wechsel: Marcus Schnabel übernahm zum 1. Februar 2026 den Posten des CEO bei SunExpress, während der bisherige SunExpress-Chef Max Kownatzki an die Spitze von Eurowings rückte. Branchenbeobachter werten diesen Personalwechsel und die zeitgleiche Netzerweiterung als klares Signal für eine engere Verzahnung der Ferienflieger innerhalb der Lufthansa-Gruppe. Die neuen Verbindungen sind bereits über sämtliche gängige Vertriebskanäle, einschließlich der globalen Reservierungssysteme

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Konzentration der Lufthansa-Gruppe am Flughafen München: Eurowings zieht in Terminal 2

Zum Beginn des Sommerflugplans am 25. März 2026 vollzieht die Fluggesellschaft Eurowings am Flughafen München einen strategischen Standortwechsel. Künftig werden sämtliche Abfertigungsprozesse sowie die Abflüge ausschließlich über das Terminal 2 abgewickelt. Bisher waren Teile des Betriebs im Terminal 1 untergebracht, was insbesondere bei Umsteigeverbindungen innerhalb des Lufthansa-Konzerns zu zeitintensiven Terminalwechseln führte. Mit diesem Schritt werden nun alle Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe, zu denen neben der Kernmarke Lufthansa auch Austrian Airlines, SWISS und Brussels Airlines gehören, an einem zentralen Standort des bayerischen Drehkreuzes gebündelt. Die infrastrukturelle Neuausrichtung bietet Passagieren eine modernere Abfertigungslandschaft. Der neue Check-in-Bereich von Eurowings befindet sich in unmittelbarer Nähe zum südlichen Eingangsbereich (E04) des Terminal 2. Ein wesentlicher Bestandteil des Umzugs ist die Integration in das bestehende Self-Service-System des Terminals. Reisende können somit auf die gesamte Flotte an Automaten für den Check-in und die eigenständige Gepäckaufgabe (Self Bag Drop) zurückgreifen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Wartezeiten an den Schaltern zu reduzieren und den Passagierfluss während der Stoßzeiten zu optimieren, während die Wege zu den Anschlussflügen der Partnergesellschaften erheblich verkürzt werden. Der Umzug ist Teil einer langfristigen Effizienzstrategie des Flughafenbetreibers und der Lufthansa, um die operativen Abläufe am Standort München zu straffen. Das Terminal 2, das gemeinsam von der Flughafen München GmbH und Lufthansa betrieben wird, ist speziell auf die Anforderungen eines Drehkreuz-Verkehrs ausgelegt. Durch die Bündelung aller Konzerngesellschaften unter einem Dach entfallen die Shuttle-Verbindungen zwischen den Terminals für Transitpassagiere, was die Mindestumsteigezeit stabilisiert. Gebuchte Passagiere werden bereits im Vorfeld über die digitalen Informationskanäle der Airline über die neuen

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