
Flughafen Berlin Brandenburg erreicht neue Zertifizierungsstufe im Energiemanagement
Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat als erster deutscher Verkehrsflughafen das Level 4 der „Airport Carbon Accreditation“ (ACA) erreicht. Diese Einstufung durch den internationalen Flughafenverband ACI Europe belegt eine strukturelle Weiterentwicklung im betrieblichen Ressourcenmanagement. Die offizielle Vorstellung der Zertifizierung erfolgte im Roten Rathaus in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner. Mit dem Aufstieg in diese Stufe verpflichtet sich die Betreibergesellschaft FBB zur Einhaltung eines strategischen Plans, der über die reine Erfassung direkter Emissionen hinausgeht und auch vor- sowie nachgelagerte Prozesse der Lieferkette in das Monitoring einbezieht. Zusätzliche Daten zur technischen Umsetzung zeigen, dass der Flughafen seit Anfang 2025 die Nutzung von Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Parkhäuser massiv ausgeweitet hat. Weitere Freiflächenanlagen entlang der Flugbetriebsflächen sollen bis 2030 folgen, um die Eigenversorgung mit Strom zu erhöhen. Durch operative Optimierungen, wie die Umstellung auf LED-Technik im Terminal 1 sowie die nächtliche Dimmung der Befeuerungsanlagen, konnte der Stromverbrauch bereits um etwa 4,5 Millionen Kilowattstunden reduziert werden. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch eine forcierte Elektrifizierung des Fuhrparks auf dem Vorfeld, wo mittlerweile über 120 Ladepunkte für Bodenverkehrsdienste zur Verfügung stehen. Die wirtschaftliche Bedeutung dieser Zertifizierung unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts im internationalen Vergleich. Bürgermeister Wegner betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, den BER als leistungsstarkes Drehkreuz für die Metropolregion und Ostdeutschland weiter auszubauen und mehr internationale Direktverbindungen zu akquirieren. Die Geschäftsführung der FBB unter Aletta von Massenbach verfolgt das Ziel, die betrieblichen Emissionen bis zum Jahr 2030 um 65 Prozent gegenüber dem Referenzwert von 2010 zu senken. Hierfür wurden partnerschaftliche Verträge mit ansässigen








