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Stadt:Kultur präsentiert Herbstprogramm in der Burg Perchtoldsdorf

Die Veranstaltungsreihe Stadt:Kultur nimmt im Oktober 2026 ihren Betrieb in der Burg Perchtoldsdorf im niederösterreichischen Bezirk Mödling wieder auf. An insgesamt sechs Veranstaltungstagen umfasst das Programm Darbietungen aus den Bereichen Kabarett, Musik, Literatur und gesellschaftspolitische Kleinkunst. Den Auftakt bildet am 5. Oktober die Musicaldarstellerin Maya Hakvoort mit einem Soloprogramm, gefolgt von Auftritten des Kabarettisten Alfred Dorfer und der Leiterin des Momentum Instituts, Barbara Blaha. Das Gesamtkonzept zielt darauf ab, Kulturveranstaltungen im südlichen Einzugsgebiet der Bundeshauptstadt Wien zu etablieren. Im weiteren Verlauf des Monats Oktober folgen Gastspiele des Autors Thomas Raab, der bayerischen Kabarettistin Eva Karl Faltermeier sowie des Schauspielers Robert Palfrader, der die Herbstreihe am 22. Oktober abschließt. Der Ticketvertrieb erfolgt über ein regionales Netz aus Bankfilialen und Online-Plattformen, wobei Kooperationen mit der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien und der Arbeiterkammer Niederösterreich Vergünstigungen für bestimmte Kundengruppen vorsehen. Einzelne Vorstellungen der Reihe verzeichnen im Vorfeld bereits eine vollständige Auslastung der Saal-Kapazitäten. Aus wirtschaftlicher Sicht bildet das Format Stadt:Kultur ein Modell zur dezentralen Bespielung historischer Veranstaltungsstätten im Wiener Umland. Die Nutzung der Burg Perchtoldsdorf ermöglicht es den Ausrichtern, die Infrastruktur außerhalb der Sommerspielsaison zu nutzen und eine kontinuierliche Auslastung von Gastronomie und Beherbergungsbetrieben im Umland zu fördern. Durch die Verpflichtung von Darstellern aus Österreich und Deutschland versuchen die Veranstalter, ein breites Publikum aus Niederösterreich und Wien anzusprechen. Kulturschaffende und Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die private und teilprivate Kleinveranstaltungsszene weiterhin unter Druck durch gestiegene Produktions- und Personalkosten steht. Um die Wirtschaftlichkeit bei überschaubaren Saalgrößen zu sichern, greifen Veranstalter vermehrt auf bekannte Namen des Kulturbetriebs zurück,

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Swiss führt satellitengestütztes Breitbandinternet von Starlink ein

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines startet die Flottenumrüstung für ein neues satellitengestütztes Internetangebot an Bord ihrer Verkehrsflugzeuge. Als erste Maschine der Fluggesellschaft wurde ein Airbus A320neo mit der Empfangstechnologie des Anbieters Starlink ausgestattet und nimmt am 28. September 2026 unter der Flugnummer LX1852 von Zürich nach Thessaloniki den Linienbetrieb auf. Die Nutzung des Zugangs wird Passagieren aller Beförderungsklassen nach einer Anmeldung mit der persönlichen Identifikationsnummer des Konzernprogramms kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird unter dem Dach der Muttergesellschaft als „Lufthansa Group Wi-Fi powered by Starlink“ geführt und soll schrittweise auf die Flotten der Konzernschwestern ausgeweitet werden. Nach dem Ersteinsatz der Maschine mit dem Taufnamen „Iseltwald“ plant die Führung von Swiss die unmittelbare Nachrüstung von drei weiteren Maschinen der A320-Familie. Die vollständige Umrüstung der gesamten Swiss-Flotte, einschließlich der Langstreckenflugzeuge der Typen Airbus A330, A350 und Boeing 777, ist bis Ende des Jahres 2029 vorgesehen. An Bord gelten weiterhin Einschränkungen für Sprach- und Videoanrufe, um den Kabinenablauf nicht zu beeinträchtigen. Die Umstellung auf die Satellitenkonstellation im niedrigen Erdorbit (LEO) ersetzt schrittweise die bisherigen geostationären Systeme, die im Branchenvergleich häufig durch höhere Latenzzeiten und geringere Datenübertragungsraten auffielen. Durch die höhere Bandbreite will der Lufthansa-Konzern den veränderten Nutzungsgewohnheiten von Geschäfts- und Privatreisenden gerecht werden. Wettbewerber auf europäischen und nordamerikanischen Märkten installieren zunehmend ähnliche Systeme, um den Netzkomfort im Flugbetrieb zu steigern und Datenflüsse an Bord effizienter zu verarbeiten. Luftfahrtanalysten betonen, dass die Nachrüstung der Antennentechnik an den Flugzeugrümpfen mit technischen Ausfallzeiten und Umbaukosten für die Flotte verbunden ist. Die Erhöhung des

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Betriebswirtschaftliche Neuausrichtung in der Wiener Gastronomie: Restaurant Luftburg legt Tätigkeitsbericht vor

Das im Wiener Prater ansässige Großrestaurant Luftburg – Kolarik hat im Rahmen einer Unternehmensmeldung seinen aktuellen Tätigkeitsbericht veröffentlicht und über die Verleihung eines Wirtschaftspreises berichtet. Der Familienbetrieb, der über eine Kapazität von rund 1.200 Sitzplätzen verfügt, verweist in der Dokumentation auf die Vollzertifizierung seines Speisen- und Getränkeangebots im Bio-Segment. Im Zuge der diesjährigen Generali SME EnterPRIZE Awards erhielt die Betreibergesellschaft eine Auszeichnung in der Kategorie für Familienunternehmen. Die Offenlegung der Betriebskennzahlen und Versorgungswege erfolgt vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen in der österreichischen Gastronomiebranche. Das Unternehmen setzte das Warenangebot im Jahr 2021 auf bio-zertifizierte Rohstoffe und Lebensmittel um. Neben der Umstellung des Wareneinkaufs auf regionale Lieferanten umfasst der Bericht Angaben zur betrieblichen Energieausstattung, zum Ressourcenverbrauch an der Betriebsstätte sowie zu den Arbeitsbedingungen und der Personalstruktur des Großgastronomiebetriebs. Aus branchenökonomischer Sicht stellt der Einkauf vollzertifizierter Rohprodukte einen signifikanten Kostenfaktor dar. In einem Marktumfeld, das von gestiegenen Einkaufspreisen für Lebensmittel und einer anhaltenden Personalknappheit im Dienstleistungssektor geprägt ist, fordert die Aufrechterhaltung eines solchen Betriebskonzepts eine präzise Preiskalkulation und Prozesssteuerung. Die Betreibergesellschaft versucht, die höheren Wareneinsatzkosten über das große Gästevolumen am Standort Prater und die Vermarktung als Ganzjahresbetrieb auszugleichen. Gleichzeitig verweisen Branchenbeobachter darauf, dass traditionelle Großgastronomiebetriebe in Ballungsräumen verstärkt unter dem Druck stehen, die Auslastung außerhalb der saisonalen Spitzenzeiten zu sichern. Das Management des Wiener Betriebes nutzt Auszeichnungen und Transparenzberichte, um die Marktposition im regionalen Ausflugs- und Veranstaltungstourismus zu konsolidieren und sich von Mitbewerbern im Segment der Ausflugsgastronomie abzuheben.

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FACC begeht zwanzigjähriges Bestehen der Kanadaniederlassung

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat das zwanzigjährige Bestehen seiner kanadischen Tochtergesellschaft FACC Solutions Canada gefeiert. Der im Jahr 2006 im Umfeld des Flugzeugherstellers Bombardier gegründete Standort entwickelte sich von einer reinen Service- und Logistikniederlassung zu einer eigenständigen Fertigungsstätte. In dem Werk arbeiten derzeit rund 80 Beschäftigte an der Montage von Kabinen- und Strukturbauteilen für nordamerikanische Flugzeugprogramme. Zu den Kunden gehören neben Bombardier auch Airbus mit der A220-Familie. Im Zuge der Ausweitung der Fertigungskapazitäten vergrößerte FACC die Betriebsstätte um zusätzliche 600 Quadratmeter auf eine Gesamtproduktionsfläche von über 4.500 Quadratmetern. Die Flächenerweiterung dient der Fertigung modularer Kabinenelemente für Geschäftsreiseflugzeuge der Modellreihen Bombardier Challenger 3500 und Global 8000 sowie für Verkehrsflugzeuge. Neben der Komponentenherstellung verfügt der Standort seit 2022 über eine Zulassung von Transport Canada als Instandhaltungsbetrieb (Approved Maintenance Organization), wodurch auch Reparatur- und Wartungsarbeiten an Kabinenbauteilen durchgeführt werden. Der Mutterkonzern FACC mit Hauptsitz im oberösterreichischen Ried im Innkreis reagiert mit dem Ausbau auf den gestiegenen Bedarf an lokalen Fertigungs- und Abwicklungsressourcen direkt bei den Endmontageliniengeräten in Nordamerika. Durch die lokale Präsenz sollen Transportwege verkürzt und die Reaktionszeiten bei Programmanpassungen reduziert werden. Die Finanzierung der Investitionen erfolgt vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Erholung der weltweiten zivilen Flugzeugproduktion nach zurückliegenden Kapazitätsengpässen in den globalen Lieferketten. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die Dezentralisierung von Fertigungsschritten in den nordamerikanischen Wirtschaftsraum zwar die Nähe zu wichtigen Sch ключеelkunden sichert, jedoch mit höheren Personalkosten und logistischem Koordinationsaufwand im Konzernverband verbunden ist. Für den Zulieferer FACC bleibt die kontinuierliche Auslastung der kanadischen Kapazitäten maßgeblich von den Auslieferungszahlen der zivilen

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All Nippon Airways erhält Branchenauszeichnungen für Bodenservices

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) ist von der britischen Ratingagentur Skytrax im Rahmen der „World Airline Awards“ erneut im Bereich der Flughafen-Dienstleistungen ausgezeichnet worden. Das Unternehmen sicherte sich den Titel für die weltweit besten Flughafen-Services („World’s Best Airport Services“) zum siebten Mal in Folge sowie zum 13. Mal insgesamt. Zusätzlich erhielt die Fluggesellschaft die Prämierung für das beste Kabinenpersonal in Japan („Best Cabin Crew in Japan“). Die Bewertung basiert auf internationalen Kundenbefragungen der Londoner Ratingorganisation, die ANA seit 2013 durchgehend mit einer Fünf-Sterne-Zertifizierung führt. Das Management der Fluggesellschaft führt die Ergebnisse auf kontinuierliche Prozessoptimierungen und die Qualifizierung des Bodenpersonals an weltweit 68 angeflogenen Flughäfen zurück. An den japanischen Drehkreuzen Tokio-Haneda und Tokio-Narita investierte das Unternehmen zuletzt in die Modernisierung der Passagierabfertigung. Durch den Einsatz moderner Sicherheitsscanner (Smart Lanes) im First-Class- und Business-Class-Bereich entfällt das Auspacken von Flüssigkeiten und elektronischen Geräten bei den Sicherheitskontrollen, was die Durchlaufzeiten in den Terminalbereichen reduziert. Die Auszeichnungen erfolgen vor dem Hintergrund eines wettbewerbsintensiven Marktes im asiatisch-pazifischen Raum, in dem etablierte Netzcarrier wie Japan Airlines, Singapore Airlines und Cathay Pacific um margenstarke Premium- und Geschäftsreisende konkurrieren. Zur Sicherung der Servicequalität und zur Standardisierung von Abfertigungsabläufen an internationalen Stationen veranstaltet die ANA Group regelmäßige Schulungswettbewerbe für das Bodenpersonal. Hinzu kommen Anpassungen der Terminalinfrastruktur und digitale Leitsysteme zur Beschleunigung der Passagierströme. Luftfahrtanalysten betonen, dass derartige Branchen-Ratings zwar eine hohe Markenpräsenz erzeugen, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Fluggesellschaft jedoch primär von der Kostenstruktur, der Netzwerkeffizienz und den Treibstoffkosten bestimmt wird. Für ANA bildet das Premium-Segment am Heimatmarkt Tokio

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Nachbarschaftsinitiativen: Flughafen Hamburg schreibt Sponsoringpreis aus

Die Flughafen Hamburg GmbH hat die Bewerbungsfrist für die achte Ausgabe ihres Sponsoringwettbewerbs „Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis“ bis zum 16. Oktober 2026 verlängert. Der Betreibergesellschaft zufolge richtet sich die Ausschreibung an gemeinnützige Vereine, Institutionen und ehrenamtliche Initiativen aus der Metropolregion Hamburg. Insgesamt stellt die Flughafenbetriebsgesellschaft ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro zur Verfügung, das auf jeweils drei Gewinnerprojekte in drei unterschiedlichen Themenkategorien aufgeteilt wird. Die finanzielle Ausstattung einer Preiskategorie wird dabei vom Flughafen-Anteilseigner AviAlliance unterstützt. Die Auszeichnung der Siegerprojekte erfolgt im Rahmen einer Preisverleihung am 18. November 2026 im Hamburger Stadtteil Alsterdorf. Die Vergabe der Gelder ist an den Zweck gebunden, Sachinvestitionen wie technische Ausstattungen, Arbeitsmittel oder Mobiliar für die prämierten Initiativen zu finanzieren. Die Entscheidung über die Zuteilung der Förderbeträge von bis zu 2.500 Euro pro Projekt obliegt einer von der Flughafengesellschaft eingesetzten Jury, der unter anderem Vertreter aus Politik und regionaler Wirtschaft angehören. Der Flughafen Hamburg nutzt das Förderprogramm als Instrument der lokalen Öffentlichkeitsarbeit im direkten Umland der Start- und Landebahnen. Insbesondere in den angrenzenden Stadtteilen und Umlandgemeinden in Schleswig-Holstein steht der Flughafenbetrieb aufgrund von Lärmbelastungen, Nachtflugregelungen und Verspätungsproblemen im Spätverkehr regelmäßig in der öffentlichen Kritik von Anwohnerinitiativen. Sponsoringprojekte und gesellschaftliche Förderungen dienen den Betreibern dazu, den Dialog mit den Anrainergemeinden aufrechtzuerhalten und die Akzeptanz des Infrastrukturstandorts zu stärken. Luftfahrtanalysten und Kommunikationsfachleute betonen, dass Nachbarschaftsinitiativen zwar das lokale Erscheinungsbild von Großflughäfen positiv beeinflussen können, grundlegende Zielkonflikte bezüglich des Fluglärms und der Betriebszeiten jedoch unberührt bleiben. Die Steuerung der Kapazitäten und die Einhaltung von Lärmschutzvorgaben stellen für das

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Internationale Schiffbau-Messe: Genua eröffnet 66. Salone Nautico auf umgestaltetem Messegelände

Die 66. Internationale Bootsmesse in Genua (Salone Nautico Internazionale) öffnet Anfang Oktober auf dem neu gestalteten Gelände der Waterfront di Levante ihre Tore. Der italienische Branchenverband Confindustria Nautica präsentiert im Rahmen der sechs Tage dauernden Fachausstellung mehr als 1.000 Wasserfahrzeuge, darunter 215 Neuheiten internationaler Werften. Das Gelände, dessen Masterplan auf den Architekten Renzo Piano zurückgeht, steht den Ausstellern erstmals mit vollständig fertiggestellten Kanalanlagen und dem renovierten Palasport-Pavillon zur Verfügung. Insgesamt verzeichnet die Ausstellungsfläche im Wasser einen Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Leistungsschau spiegelt die wirtschaftliche Lage der italienischen Sportbootindustrie wider, die einen Jahresumsatz von 8,6 Milliarden Euro erwirtschaftet und rund 90 Prozent ihrer Produktion in den Export bringt. Auf der diesjährigen Messe zeichnet sich eine stärkere Gewichtung größerer Einheiten ab: Die Durchschnittslänge der ausgestellten Großyachten stieg im Segmentvergleich um über 14 Prozent, während die Zahl der gezeigten Mehrrumpfboote um 28 Prozent zulegte. Um die Nachfrage im Segment der Yachten über 24 Metern Länge zu bedienen, richteten die Veranstalter gemeinsam mit der italienischen Handelsagentur den spezialisierten Ausstellungsbereich „Living Made in Italy“ ein. Zur Intensivierung der internationalen Geschäftsbeziehungen wurde das staatlich unterstützte Einkaufsprogramm ausgeweitet. Nach Angaben des Verbandes nimmt die Zahl der akkreditierten internationalen Facheinkäufer und Großhändler von 70 auf 180 zu. Ergänzend zum öffentlichen Publikumsbereich finden Fachtagungen wie die „TechTrade Days“ statt, die als B2B-Plattform Zulieferer von Komponenten und Elektronik mit Werftvertretern und Konstrukteuren vernetzen. Das parallel laufende Fachprogramm behandelt neben Marktanalysen technologische Entwicklungen in den Bereichen künstliche Intelligenz und Zugsicherungssysteme für maritime Anwendungen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass

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Flughafen Stuttgart erhält Bundesförderung für neue Flugzeugabfertigungsanlagen

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) investiert in die Erneuerung ihrer technischen Infrastruktur auf den Flugzeugparkpositionen am Vorfeld. Das Bundesministerium für Verkehr stellt für die Anschaffung von Pre-Conditioned-Air-Anlagen (PCA) Fördergruppen in Höhe von 2,3 Millionen Euro bereit. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich nach Angaben der Betreibergesellschaft auf rund 5,8 Millionen Euro. Bis Ende 2027 sollen die neuen Systeme an den Passagierbrücken installiert sein, um die Flugzeugkabinen während der Bodenstandzeiten über externe Stromanschlüsse zu belüften, zu kühlen oder zu beheizen. Durch den Einsatz der stationären PCA-Anlagen lässt sich der Betrieb der bordeigenen Hilfstriebwerke (Auxiliary Power Units) der Flugzeuge nach dem Andocken an das Terminal minimieren. Dies führt zu einer Reduzierung des Kerosinverbrauchs am Boden und verringert die Lärmbelastung für das Bodenpersonal im Abfertigungsbereich. Parallel dazu schloss die Flughafenbetriebsgesellschaft ein zuvor vom Bund unterstütztes Projekt zur flächendeckenden Elektrifizierung des Frachtvorfelds ab. Mit einem Investitionsvolumen von 3,4 Millionen Euro – wovon 2,4 Millionen Euro aus Bundesmitteln stammten – wurden mobile, dieselbetriebene Generatoren schrittweise durch stationäre und mobile Elektro-Bodenstromeinheiten (GPU) ersetzt. Die Förderzusage wurde im Rahmen der nationalen Richtlinie zur Unterstützung von Bodenstrom- und Abfertigungsinfrastruktur an deutschen Verkehrsflughäfen erteilt. Für die Flughafengesellschaft stellt die Bereitstellung moderner Abfertigungseinrichtungen eine wesentliche Anpassung an die betrieblichen Vorgaben der internationalen Luftfahrtverbände und der operierenden Fluggesellschaften dar. Das System verbessert die Planbarkeit der Bodenzeiten und reduziert die Wartungszyklen der flugzeugeigenen Hilfssysteme. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Modernisierung der Bodeninfrastruktur zwar die Betriebseffizienz an den Parkpositionen steigert, die wirtschaftlichen Herausforderungen des Standorts jedoch nicht grundlegend verändert. Der Landesflughafen steht

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Herbstgold-Festival schließt zehnten Jahrgang im Schloss Esterházy ab

Das zehntägige Herbstgold-Festival in Eisenstadt hat seine Jubiläumsausgabe 2026 im Schloss Esterházy mit rund 5.000 Besuchern beendet. Unter der künstlerischen Leitung des Intendanten Julian Rachlin bot die Veranstaltung im Zeitraum vom 16. bis 26. September ein Programm aus klassischer Musik, Kammermusik sowie zeitgenössischer Bildender Kunst. Zu den mitwirkenden Ensembles gehörten unter anderem das Chamber Orchestra of Europe als Residenzorchester, die Bamberger Symphoniker sowie das West Hungarian Philharmonic Orchestra. Veranstalter der Konzertreihe sind die Esterhazy Privatstiftungen, die das Festival als zentralen Baustein ihres standortbezogenen Kultur- und Tourismusangebots im Burgenland nutzen. Die Gesamtauslastung des Festivals bewegte sich nach Angaben der Veranstalter auf dem Niveau der Vorjahre, wobei einzelne Konzertabende mit international bekannten Solisten wie Rolando Villazón vollständig ausverkauft waren. Ergänzend zum musikalischen Hauptprogramm wurden im Umfeld des Schlosses Installationen zeitgenössischer Künstler präsentiert sowie eine Festschrift herausgegeben, die sich mit gesellschaftspolitischen Themen befasst. Der Generalintendant der Esterhazy Privatstiftungen, Rico Gulda, verwies im Rahmen der Abschlussbilanz auf die Bedeutung der Kulturveranstaltung für die Positionierung Eisenstadts im regionalen Wettbewerb der mitteleuropäischen Kulturstandorte. Aus betriebswirtschaftlicher und regionalökonomischer Sicht bildet das Festival einen wesentlichen Impulsgeber für die Hotellerie, Gastronomie und den Transportsektor in der Region Nordburgenland zum Ausgang der Sommersaison. Die Esterhazy Betriebe nutzen die Marke Herbstgold, um die Auslastung der hauseigenen Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe rund um das Ensemble des Schlosses Esterházy zu steigern. Neben der Eisenstädter Konzertreihe planen die Stiftungen für das Frühjahr und den Spätsommer 2027 bereits Nachfolgeformate wie das Klavierfestival „Keys to Heaven“ sowie die Konzertreihe „classic.Esterhazy“. Kulturkritiker und Branchenbeobachter merken an, dass der

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Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg übernimmt Parkbetrieb am Flughafen Stuttgart

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) ordnet die Bewirtschaftung ihrer Stellflächen neu und vergibt den operativen Parkbetrieb ab dem 1. Januar 2027 an die Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg (PBW). Im Rahmen eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens setzte sich die landeseigene Tochtergesellschaft als künftiger Dienstleister durch. Der Aufgabenbereich der PBW umfasst den laufenden Betrieb, die Wartung der technischen Einrichtungen und Verkehrsleitsysteme sowie die Kundenbetreuung vor Ort für insgesamt rund 19.000 Stellplätze auf dem gemeinsamen Campus von Flughafen und Landesmesse Stuttgart. Im Zuge der Neuorganisation erfolgt eine funktionale Aufteilung zwischen Infrastrukturbetrieb und kaufmännischer Steuerung. Während die PBW für die technische Instandhaltung und den operativen Service der 11.000 Flughafen- und 8.000 Messe-Stellplätze zuständig ist, verbleiben die strategische Betreiberrolle, die Preis- und Tarifgestaltung sowie der Vertrieb bei der Flughafen Stuttgart GmbH. Die FSG behält zudem die Verantwortung für den Betrieb der digitalen Buchungsplattformen und die Weiterentwicklung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Die PBW befindet sich im Besitz des Landes Baden-Württemberg und bewirtschaftet Parkeinrichtungen in rund 50 Kommunen des Bundeslandes, darunter auch Flächen am regionalen Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden. Durch die Bündelung der Parkraumverwaltung am Standort Stuttgart-Echterdingen strebt die Flughafenbetriebsgesellschaft eine Optimierung der betrieblichen Abläufe und eine Vereinheitlichung der Servicequalität an der Schnittstelle zwischen Flug- und Landverkehr an. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die Erträge aus dem Parkraummanagement eine wesentliche Säule der flughafenspezifischen Nicht-Aviatik-Erlöse darstellen. Angesichts schwankender Passagierzahlen im innerdeutschen Punkt-zu-Punkt-Verkehr und gestiegener Betriebskosten steht das Management vor der Aufgabe, die Auslastung der Parkflächen durch digitale Buchungssysteme stabil zu halten und die operativen Betreiberkosten effizient zu steuern.

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