Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Wintereinbruch führt zu massiven Flugausfällen am Flughafen Wien

Heftige Schneefälle haben am Freitagmorgen, dem 20. Februar 2026, den Betrieb am Flughafen Wien-Schwechat weitgehend zum Stillstand gebracht. Aufgrund der intensiven Niederschläge und der notwendigen Räumungsarbeiten auf den Start- und Landebahnen sowie der erforderlichen Flugzeugenteisung musste der Flugverkehr zeitweise komplett eingestellt werden. Die Flughafenverwaltung gab bekannt, dass Starts voraussichtlich ab 9:00 Uhr und Landungen erst ab 10:00 Uhr wieder möglich sein würden. Von den 117 Flugbewegungen, die bis zum frühen Vormittag geplant waren, wurden bereits in der ersten Phase des Stillstands 19 Flüge ersatzlos gestrichen. Zusätzliche Informationen aus dem Umfeld der Fluggesellschaften verdeutlichen die Tragweite der Unterbrechung. Besonders betroffen ist die Heimatfluggesellschaft Austrian Airlines, die zahlreiche Kurz- und Mittelstreckenverbindungen innerhalb Europas streichen oder massiv verspäten musste. Da die Enteisungskapazitäten bei derart extremen Wetterlagen an ihre Grenzen stoßen, bildeten sich bereits am Morgen lange Warteschlangen vor den Abfertigungsschaltern. Passagiere wurden aufgefordert, den Flugstatus online zu prüfen, bevor sie die Reise zum Flughafen antreten. Auch die Zufahrtswege zum Airport sowie die Schnellbahnverbindungen kämpften mit den Schneemengen, was die Anreise für das Personal und die Reisenden zusätzlich erschwerte. Trotz der geplanten schrittweisen Wiederaufnahme des Betriebs warnen Experten vor weitreichenden Folgewirkungen für den restlichen Flugtag. Da Maschinen und Besatzungen nicht rechtzeitig an ihren Zielorten eintreffen konnten, kommt es zu einem sogenannten Domino-Effekt im Rotationsplan. Der Flughafen Wien setzt in solchen Situationen zwar einen spezialisierten Winterdienst mit Hochleistungs-Kehrblasgeräten ein, doch die anhaltenden Schneefälle machen wiederholte Sperrungen einzelner Pistenabschnitte zur Reinigung unumgänglich. Auch der Frachtverkehr und die Abfertigung des Gepäcks verzögern sich durch die widrigen Bedingungen

weiterlesen »

Iberia weitet Nordamerika-Programm für die Sommersaison 2026 massiv aus

Die spanische Fluggesellschaft Iberia bereitet sich auf ihre bisher umfangreichste Sommersaison im Nordatlantik-Verkehr vor. Ab dem 29. März 2026 erhöht das Unternehmen seine Kapazitäten in die USA und nach Kanada auf insgesamt 1.280.254 Sitzplätze. Dies entspricht einer Steigerung von rund 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit bis zu 166 wöchentlichen Verbindungen baut die Fluggesellschaft ihre Präsenz deutlich aus, wobei insbesondere die Integration neuer Flugzeugtypen wie des Airbus A321XLR eine zentrale Rolle spielt. Dieser Langstrecken-Jet mit schmalem Rumpf ermöglicht es der Airline, auch weniger stark frequentierte Ziele oder zusätzliche Frequenzen wirtschaftlich effizient zu bedienen. Ein Schwerpunkt der Expansion liegt auf der Metropolregion New York. Durch die Einführung einer neuen täglichen Verbindung zum Flughafen Newark Liberty ergänzt Iberia die bestehenden zwei täglichen Flüge zum JFK-Flughafen. Damit stehen künftig drei tägliche Verbindungen zwischen Madrid und New York zur Verfügung, was die Kapazität auf dieser strategisch wichtigen Route um 43 Prozent steigert. Die Bedienung von Newark zielt vor allem auf den Geschäftsreiseverkehr ab, da der Flughafen einen schnellen Zugang zum Finanzdistrikt von Manhattan bietet. Parallel dazu wird die im Oktober eröffnete Verbindung nach Orlando erstmals über eine gesamte Sommersaison mit drei wöchentlichen Flügen betrieben. In den Vereinigten Staaten bedient Iberia insgesamt neun Ziele. Neben der Verdichtung des Angebots nach New York werden Städte wie Boston und Miami mit zwei täglichen Flügen angeflogen. Dallas, Chicago und Washington erhalten tägliche Verbindungen, während Los Angeles in den Hochsommermonaten Juni bis August ebenfalls auf eine tägliche Frequenz hochgestuft wird. San Francisco bleibt mit drei wöchentlichen Flügen im Programm.

weiterlesen »

Iberia und Allianz Partners verlängern langjährige Zusammenarbeit im Versicherungsbereich

Die spanische Fluggesellschaft Iberia, ein Kernunternehmen der International Airlines Group (IAG), und der Versicherungskonzern Allianz Partners setzen ihre strategische Kooperation fort. Wie beide Unternehmen bekannt gaben, wurde der bestehende Vertrag um weitere zwei Jahre verlängert. Damit steuert die Partnerschaft im Jahr 2026 auf ihr zwanzigjähriges Bestehen zu. Die Zusammenarbeit, die bereits im Jahr 2006 initiiert wurde, deckt mittlerweile 13 globale Märkte ab. Neben den etablierten europäischen Kernmärkten wurde die Kooperation zuletzt gezielt auf Nordamerika und Mexiko ausgeweitet, um den Anforderungen auf den wichtigen Transatlantikrouten der Fluggesellschaft gerecht zu werden. Das Dienstleistungspaket umfasst verschiedene Versicherungslösungen, die direkt in den digitalen Buchungsprozess der Airline integriert sind. Fluggäste können Schutzleistungen wie Reiserücktrittskostenversicherungen, Auslandskrankenversicherungen sowie Entschädigungsmodelle bei Gepäckverlust oder Verspätungen über die Webseite oder die mobile App beziehen. Auch über Funktionen wie „Meine Buchung verwalten“ und während des Online-Check-ins werden diese Zusatzleistungen angeboten. Ziel dieser tiefen technologischen Einbindung ist es, den Passagieren eine lückenlose Absicherung vor, während und nach der Flugreise zu ermöglichen und gleichzeitig die Erlöse im Bereich der Zusatzleistungen (Ancillaries) zu stabilisieren. Für Iberia stellt die Kooperation einen wesentlichen Bestandteil des Revenue Managements dar. Durch das Angebot individualisierter Versicherungsprodukte versucht die Fluggesellschaft, das Vertrauen der Reisenden zu stärken und das Kundenerlebnis durch zusätzliche Sicherheitsoptionen zu verbessern. Allianz Partners nutzt die Plattform der Airline, um Millionen von Kunden Zugang zu Assistance-Leistungen zu verschaffen. Branchenbeobachter werten die Verlängerung als Zeichen für die Stabilität im B2B2C-Sektor der Reiseversicherungen, in dem langfristige Bindungen zwischen Carriern und Versicherern aufgrund der komplexen regulatorischen Anforderungen in verschiedenen Ländern von

weiterlesen »

Kaufkraftanalyse 2026: Euro legt in Fernreisezielen massiv zu

Der Finanzdienstleister Wise hat im Februar 2026 eine umfassende Analyse zur Kaufkraft des Euro in den 50 beliebtesten Reisezielen außerhalb der Eurozone veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen deutliche Verschiebungen bei den Wechselkursen, die das Reisebudget deutscher Urlauber massiv beeinflussen. Spitzenreiter bei der Wertsteigerung ist die Türkei: Hier ist der Euro im Vergleich zum Vorjahr um 26,8 Prozent mehr wert. Auch im asiatischen Raum profitieren Reisende von einer starken europäischen Währung; insbesondere in Vietnam und Indien stieg die Kaufkraft um über 15 Prozent, während Südkorea und Japan Zuwächse zwischen 12 und 13 Prozent verzeichnen. Überraschend stark präsentiert sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar. In den Vereinigten Staaten, die jährlich von über fünf Millionen Deutschen besucht werden, kletterte der Wert der Gemeinschaftswährung um 10,7 Prozent. Diese Entwicklung setzt sich in Kanada mit einem Plus von 7,6 Prozent fort. Finanzexperten führen diese Dynamik auf die unterschiedlichen Zinspolitiken der Zentralbanken sowie auf wirtschaftliche Anpassungsprozesse in den jeweiligen Schwellenländern zurück. Für deutsche Touristen bedeutet dies, dass Fernreisen in den Dollar-Raum sowie nach Nahost – etwa Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate – preislich attraktiver geworden sind als im Vorjahreszeitraum. Gegensätzlich verhält sich die Situation im europäischen Ausland. In Schweden hat der Euro am stärksten an Boden verloren; die Kaufkraft sank hier um rund 7,5 Prozent auf einen Kurs von 10,56 schwedischen Kronen. Auch in Ungarn, Mexiko und Tschechien müssen deutsche Urlauber mit einem Wertverlust zwischen drei und sieben Prozent kalkulieren. Die Schweiz bleibt mit einem Minus von etwa 1,5 Prozent ebenfalls ein teureres Pflaster für

weiterlesen »

Expansion von Jö Reisen durch Kooperation mit Dertour Austria

Das Reiseportal Jö Reisen, eine Kooperation zwischen dem jö Bonus Club und dem Reiseveranstalter Dertour Austria, verzeichnet ein Jahr nach seinem Markteintritt eine deutliche Ausweitung seines Portfolios. Das Angebot umfasst mittlerweile rund 12.000 Reisepakete und zielt darauf ab, die Kundenbindung durch die Verknüpfung von Urlaubsreisen mit dem österreichischen Multipartner-Loyalitätsprogramm zu stärken. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die Integration von Disneyland Paris, das nun exklusiv im österreichischen Online-Direktvertrieb über die Plattform verfügbar ist. Damit erweitert das Unternehmen sein Segment für Familien- und Erlebnisreisen um eine international renommierte Destination. Die Partnerschaft nutzt die umfangreiche Datenbasis des jö Bonus Clubs, um maßgeschneiderte Angebote für die Mitglieder zu erstellen. Neben Städtereisen und Themenparks wie dem Legoland Feriendorf liegt der Fokus im Sommerflugplan 2026 verstärkt auf klassischen Badeurlauben im Mittelmeerraum, darunter Ziele in Griechenland, Zypern, Spanien und Kroatien. Durch die Bündelung von Flug-, Hotel- und Transferleistungen als Pauschalreise spricht Jö Reisen eine Zielgruppe an, die Wert auf eine unkomplizierte Abwicklung und garantierte Qualitätsstandards legt. Ergänzt wird dies durch Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer und Rundreisen, etwa in der Region Andalusien. Wirtschaftlich basiert das Modell auf einem direkten Rückvergütungssystem: Für jede abgeschlossene Buchung werden dem Kundenkonto 500 „Ös“ gutgeschrieben. Diese Bonuspunkte können nach Beendigung der Reise bei zahlreichen Partnerbetrieben im österreichischen Einzelhandel und Dienstleistungssektor gegen Rabatte beim täglichen Einkauf eingelöst werden. Laut Geschäftsführung führt diese Verzahnung von Reisekonsum und Alltagsvorteil zu einer hohen Wiederbuchungsrate. Besonders regionale Angebote wie das Aldiana Salzkammergut oder Schiffsreisen entlang der kroatischen Küste haben sich als stabile Buchungstreiber innerhalb der jö-Mitgliedschaft etabliert.

weiterlesen »

Internationaler Wettbewerb um Großauftrag für Fluggastbrücken am Flughafen Port Polska

Die Centralny Port Komunikacyjny (CPK) hat die erste wichtige Phase im Vergabeverfahren für die Fluggastbrücken des künftigen polnischen Großflughafens abgeschlossen. In der nun beendeten Antragsphase reichten sechs internationale Bieter und Konsortien ihre Unterlagen für das milliardenschwere Infrastrukturprojekt ein. Das Auftragsvolumen umfasst die Planung, Produktion, Installation und langfristige Wartung von insgesamt 92 Fluggastbrücken. Davon entfallen 72 Einheiten auf den fest vereinbarten Basisumfang, während weitere 20 Brücken als Option für zukünftige Erweiterungen vorgesehen sind. Die endgültige Auftragsvergabe durch das staatliche Investitionsprogramm Port Polska ist für den Zeitraum zwischen 2026 und 2027 angesetzt. Das Teilnehmerfeld spiegelt die internationale Bedeutung des Projekts wider. Unter den Bewerbern befinden sich spezialisierte Unternehmen wie die schwedische FMT Sweden AB, die deutsche Albert Ziegler GmbH sowie die spanischen Branchengrößen Adelte Airport Technologies und TK Airport Solutions. Zudem nehmen ein Konsortium aus dem polnischen Unternehmen Sezo Invest und ShinMaywa aus Singapur sowie die polnische Niederlassung von Comsa Instalaciones y Sistemas Industriales am Verfahren teil. Nach einer Prüfung der Vollständigkeit werden fünf dieser Bieter zum sogenannten wettbewerblichen Dialog eingeladen, um die technischen Details des detaillierten Entwurfs und der Werkstattdokumentation auszuarbeiten. Mit der Installation von 92 Fluggastbrücken setzt der neue Flughafen zwischen Warschau und Łódź neue Maßstäbe für die polnische Luftfahrtinfrastruktur. Zum Vergleich: Der derzeitige Hauptstadthafen Warschau Chopin verfügt lediglich über 27 solcher Vorrichtungen. Die Dimensionen des neuen Terminals orientieren sich eher an europäischen Drehkreuzen wie London Heathrow, das über 130 Brücken betreibt. Das Programm Port Polska zielt darauf ab, den neuen Standort als integrierten Verkehrsknotenpunkt zu etablieren, der neben dem

weiterlesen »

Sicherheitszwischenfall auf Delta-Flug nach Houston führt zu Polizeieinsatz

Ein Flug der Delta Air Lines von Houston nach Atlanta musste am Mittwochmorgen kurz nach dem Start zum William P. Hobby Airport umkehren. Grund für den unplanmäßigen Abbruch von Flug DL2557 war das aggressive Verhalten eines männlichen Passagiers an Bord der Boeing 717-200. Während erste Berichte nahelegten, der Mann habe versucht, gewaltsam in das Cockpit einzudringen, präzisierte die Fluggesellschaft später, dass kein Durchbruch zum Flugdeck stattgefunden habe. Das Unternehmen beschrieb den Vorfall stattdessen als „unranganhaltendes und rechtswidriges Verhalten“ gegenüber anderen Reisenden und Besatzungsmitgliedern, das eine sofortige Landung erforderlich machte. Nach der Landung in Houston wurde die Maschine von Einsatzkräften der örtlichen Polizei empfangen. Der betroffene Passagier wurde unmittelbar nach dem Eintreffen am Gate in Gewahrsam genommen und für weitere Vernehmungen abgeführt. Nach Angaben der Behörden gab es bei dem Vorfall keine Verletzten unter den Passagieren oder der Crew. Das Flugzeug konnte nach einer Sicherheitsüberprüfung und dem Entfernen des Störers die Reise nach Atlanta fortsetzen, wo es mit einer Verspätung von etwa 90 Minuten eintraf. Die Bundesluftfahrtbehörde FAA hat bereits angekündigt, den Vorfall umfassend zu untersuchen und rechtliche Schritte gegen den Verursacher zu prüfen. Dieser Vorfall reiht sich in eine besorgniserregende Statistik ein, die das US-Verkehrsministerium bereits im Vorjahr auf den Plan gerufen hat. Verkehrsminister Sean Duffy startete 2025 eine nationale Kampagne für mehr Disziplin im Luftverkehr, da die Zahl der Störungen an Bord seit 2019 um 400 Prozent gestiegen ist. Allein seit 2021 registrierte die FAA rund 13.800 Vorfälle mit renitenten Fluggästen. Experten führen diesen Anstieg auf eine erhöhte psychische

weiterlesen »

Arkia führt Business Class auf europäischen Flugverbindungen ein

Die israelische Fluggesellschaft Arkia hat eine strategische Neuausrichtung ihres Serviceangebots angekündigt. Um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem nationalen Konkurrenten El Al sowie internationalen Fluglinien zu stärken, führt das Unternehmen erstmals eine dedizierte Business Class auf seinen Europastrecken ein. Der operative Start für das neue Premiumprodukt ist für April 2026 auf der Verbindung zwischen Tel Aviv und Paris geplant. Damit reagiert die Airline auf eine spürbare Verschiebung der Marktnachfrage, die verstärkt nach komfortableren Reisemöglichkeiten im Mittelstreckensegment verlangt. Für die Umsetzung des neuen Kabinenkonzepts nutzt Arkia Maschinen des Typs Airbus A320. Im vorderen Bereich der Flugzeuge wurden zwölf spezielle Business-Class-Sitze installiert, die den Passagieren deutlich mehr Platz und Privatsphäre bieten als die Standardbestuhlung. Neben der verbesserten Sitzkonfiguration umfasst das Angebot auch exklusive Dienstleistungen am Boden und an Bord, wie bevorzugten Check-in, Zugang zu Flughafen-Lounges und ein erweitertes gastronomisches Menü. Laut Berichten der Zeitung Times of Israel wird der Einstiegspreis für einen einfachen Flug in der neuen Klasse bei etwa 780 Euro liegen. Branchenexperten sehen in diesem Schritt einen Versuch der Arkia, ihr Image von einer primär auf Freizeit- und Charterflüge spezialisierten Airline hin zu einem vollwertigen Linienanbieter zu wandeln. Durch die Aufwertung der Kabine zielt die Fluggesellschaft insbesondere auf Geschäftsreisende und zahlungskräftige Privatkunden ab, die bisher auf Konkurrenzunternehmen auswichen. Nach der Einführung auf der Paris-Route plant das Management, das Business-Class-Angebot sukzessive auf weitere europäische Destinationen wie London, Amsterdam und Berlin auszuweiten, sofern die Marktakzeptanz den Erwartungen entspricht. Die Investition in die Kabinenausstattung erfolgt in einer Phase intensiven Wettbewerbs am Flughafen Ben Gurion. Während

weiterlesen »

Avolon platziert Milliardenanleihe zur Refinanzierung und Kapitaloptimierung

Der international tätige Flugzeug-Leasinggeber Avolon hat erfolgreich die Platzierung von vorrangigen unbesicherten Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Die Emission teilt sich in zwei Tranchen auf: Eine Tranche in Höhe von 750 Millionen US-Dollar mit einer Laufzeit bis 2029 sowie eine weitere Tranche über 750 Millionen US-Dollar, die im Jahr 2033 fällig wird. Laut Unternehmensangaben dient das neu aufgenommene Kapital primär der strategischen Refinanzierung. Ein Teil der Erlöse soll für den Rückkauf ausstehender Schuldverschreibungen sowie für die Tilgung bestehender Verbindlichkeiten verwendet werden, um das Fälligkeitsprofil der Gruppe zu entzerren. Der offizielle Abschluss der Transaktion ist für den 23. Februar 2026 vorgesehen. Neben der Schuldentilgung plant das Management, einen Teil der Mittel für den Rückkauf eigener Aktien einzusetzen. Diese Maßnahme zur Optimierung der Kapitalstruktur erfolgt vor dem Hintergrund einer stabilen Geschäftsentwicklung im Sektor der Flugzeugvermietung. Avolon nutzt das aktuell günstige Marktumfeld für Emittenten mit solidem Investment-Grade-Rating, um sich langfristig Liquidität zu sichern. Das Unternehmen mit Sitz in Irland gehört zu den weltweit führenden Akteuren im Leasinggeschäft und verfügt über eine umfangreiche Flotte moderner Schmal- und Großrumpfflugzeuge, die an Fluggesellschaften rund um den Globus vermietet sind. Zusätzliche Marktanalysen deuten darauf hin, dass die hohe Nachfrage nach neuen Flugzeugtypen und die begrenzten Lieferkapazitäten der Hersteller das Geschäftsmodell von Vermietern wie Avolon stärken. Durch die Emission baut das Unternehmen sein finanzielles Polster weiter aus, um flexibel auf künftige Marktopportunitäten reagieren zu können. Die Anleihen wurden bei institutionellen Investoren platziert und unterstreichen das Vertrauen der Finanzmärkte in die Stabilität des Luftfahrt-Leasingsektors. Avolon

weiterlesen »

Condor führt Flugverbindungen nach Hainan im Sommer 2026 fort

Die deutsche Fluggesellschaft Condor setzt ihr Engagement auf dem chinesischen Markt fort und behält die Flugverbindungen zur Insel Hainan auch im Sommerflugplan 2026 bei. Wie aus aktuellen Branchendaten von Aero Routes hervorgeht, werden die Destinationen Haikou und Sanya im Zeitraum zwischen Anfang Mai und dem 24. Oktober 2026 weiterhin bedient. Zum Einsatz kommt auf diesen Strecken das Langstrecken-Flaggschiff der Airline, der Airbus A330-900. Die Entscheidung zur Fortführung der Route unterstreicht die Strategie des Ferienfliegers, neben klassischen Urlaubszielen im Westen auch verstärkt Nischenmärkte im asiatischen Raum zu besetzen und die Marktpräsenz in Fernost zu festigen. Das operative Konzept sieht vor, dass die Flüge ab Frankfurt am Main über das Drehkreuz Bangkok-Suvarnabhumi geführt werden. Insgesamt bietet Condor sieben wöchentliche Verbindungen in die thailändische Hauptstadt an, von denen ein Teil als Zubringer für die Weiterflüge nach China fungiert. Konkret sind zwei wöchentliche Umläufe nach Haikou, der Hauptstadt der Provinz Hainan, sowie drei wöchentliche Frequenzen in das touristisch geprägte Sanya geplant. Durch die Nutzung von Bangkok als Zwischenstopp kann die Fluggesellschaft die Auslastung der Maschinen optimieren und gleichzeitig Reisenden aus Deutschland den Zugang zu den wirtschaftlich aufstrebenden Freihandelszonen Südchinas ermöglichen. Hainan hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Ziel für den internationalen Reiseverkehr entwickelt, da die chinesische Regierung die Insel massiv als steuerfreies Einkaufsparadies und regionales Wirtschaftszentrum ausbaut. Für Condor bietet die Fortführung der Flüge die Möglichkeit, von den gelockerten Visabestimmungen für deutsche Staatsbürger zu profitieren, die für Kurzaufenthalte auf der Insel oft kein reguläres Visum benötigen. Die Kooperation mit lokalen Partnern

weiterlesen »