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Pobeda weitet Flugverbindungen in die Vereinigten Arabischen Emirate aus

Die russische Billigfluggesellschaft Pobeda, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der staatlichen Aeroflot-Gruppe, nimmt im anstehenden Winterflugplan 2026/27 drei direkte Flugverbindungen von russischen Regionen in die Vereinigten Arabischen Emirate auf. Zielort ist der Flughafen Dubai-Al Maktoum (DWC), welcher vermehrt von Low-Cost-Carriern und internationalen Charterfluggesellschaften genutzt wird. Mit dem Ausbau reagiert das Unternehmen auf die anhaltend hohe Nachfrage russischer Reisender nach Zielen im Nahen Osten. Den Auftakt der Streckenaufnahmen bildet am 25. Oktober 2026 die Verbindung von Ufa zum Flughafen Dubai-Al Maktoum. Am darauffolgenden Tag, dem 26. Oktober, startet der Erstflug ab Jekaterinburg, gefolgt von der Route ab Kasan am 27. Oktober 2026. Sämtliche Strecken werden jeweils zweimal wöchentlich bedient. Zum Einsatz kommt auf allen Flügen die Standardflotte der Fluggesellschaft, bestehend aus Mittelstreckenflugzeugen des Typs Boeing 737-800. Durch die Aufnahme der drei Flugpaare erhöht die Airline ihr Kontingent auf sechs zusätzliche wöchentliche Frequenzen je Richtung zwischen russischen Regionalzentren und dem Emirat Dubai. Der Ausbau des Streckennetzes in Richtung Arabischer Golf verdeutlicht den veränderten Fokus der russischen Luftfahrtbranche. Aufgrund der seit 2022 bestehenden Luftraumsperren und Sanktionen westlicher Staaten sind Flüge nach Europa weitgehend unterbrochen, weshalb russische Fluggesellschaften ihre Kapazitäten verstärkt auf Destinationen in Nordafrika, Asien und dem Nahen Osten verlagern. Die Vereinigten Arabischen Emirate fungieren dabei sowohl als touristisches Ziel als auch als wichtiger Umsteigeknotenpunkt für internationale Passagierströme. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der Einsatz von Fluggeräten westlicher Bauart auf internationalen Strecken weiterhin logistische Herausforderungen bei Wartung und Ersatzteilversorgung mit sich bringt. Dennoch sichert sich der Aeroflot-Konzern durch die dezentralen Anbindungen abseits der Drehkreuze Moskau und

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Aeroitalia erweitert Kapazitäten auf Festland-Verbindungen nach Sardinien über die Feiertage

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia stockt ihr Flugangebot zwischen der Insel Sardinien und dem italienischen Festland für den bevorstehenden Jahreswechsel 2026/2027 auf. Wie das Fachportal Italia Vola berichtet, nimmt die Fluggesellschaft zusätzliche Punkt-zu-Punkt-Verbindungen von den nordsardinischen Flughäfen Alghero und Olbia nach Genua und Triest auf. Parallel dazu wird die bestehende Flugstrecke zwischen der Inselhauptstadt Cagliari und Florenz für den Reiseverkehr über Weihnachten und Neujahr verdichtet. Das temporäre Flugprogramm für Norditalien erstreckt sich vom 23. Dezember 2026 bis zum 6. Januar 2027. Verbindungen von Genua und Triest nach Olbia werden gezielt an ausgewählten Reisetagen – dem 24. und 30. Dezember sowie dem 2. und 6. Januar – angeboten. Der Flughafen Alghero wird von beiden Festlandstandorten am 23., 26. und 29. Dezember sowie am 4. Januar angeflogen. Zudem sieht der Flugplan zwischen Cagliari und Florenz bereits am 5. und 8. Dezember Zusatzfrequenzen vor, gefolgt von zwei wöchentlichen Umläufen jeweils dienstags und samstags zwischen dem 19. Dezember 2026 und dem 5. Januar 2027. Die vorübergehende Aufstockung der Sitzplatzkapazitäten dient primär der Bewältigung der saisonal erhöhten Nachfrage im italienischen Inlandsverkehr. Über die Feiertage verzeichnen die Inselverbindungen traditionell hohe Passagierzahlen durch Heimkehrer sowie den regionalen Feiertagstourismus. Durch die Einbindung regionaler Festlandflughäfen wie Triest und Genua entlastet Aeroitalia die verkehrsintensiven Hauptdrehkreuze Rom-Fiumicino und Mailand-Linate. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass punktuelle Kapazitätserhöhungen während der Nachfragespitzen für privat geführte Fluggesellschaften eine Möglichkeit darstellen, ertragreiche Nischen im Inlandsmarkt zu besetzen. Die kontinuierliche Absicherung der Ganzjahresverbindungen nach Sardinien bleibt jedoch unter den Rahmenbedingungen der staatlich geregelten territorialen Kontinuität ein dauerhafter Verhandlungspunkt zwischen

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Freigabe von Kerosin-Pflichtlagern wendet Treibstoff-Engpass am Flughafen Zürich ab

Die Schweizer Eidgenossenschaft hat im Oktober 2026 eine temporäre Freigabe von Flugtreibstoff aus den nationalen Pflichtlagern beschlossen, um logistische Engpässe am Flughafen Zürich zu kompensieren. Auf Beschluss des Delegierten für wirtschaftliche Landesversorgung, Roland Pfister, dürfen Mineralölimporteure und Flughafenversorger im Zeitraum vom 15. Oktober bis einschließlich 1. November 2026 bis zu 30.000 Kubikmeter Kerosin aus den staatlich kontrollierten Reservebeständen entnehmen. Das freigegebene Volumen entspricht rund 6,5 Prozent des gesamten Schweizer Pflichtlagerbestands an Flugpetrol und dient der Überbrückung akuter Nachschubprobleme im Eisenbahngüterverkehr. Auslöser der Versorgungskrise sind schwerwiegende Kapazitätsengpässe und Zugausfälle auf den deutschen Schienenkorridoren, über welche ein signifikanter Teil der Treibstoffimporte in die Schweiz abgewickelt wird. Verschärft wird die logistische Kette durch anhaltendes Niedrigwasser auf dem Rhein, das die Ladekapazitäten der Binnenschifffahrt stark reduziert. Um den Ausfall von Schiffstransporten bei anderen Rohstoffen und Handelsgütern abzufangen, wurden Kapazitäten auf die Schiene verlagert, was die bereits ausgelasteten Streckennetzabschnitte der Deutschen Bahn zusätzlich überforderte und die pünktliche Kerosinanlieferung am Drehkreuz Kloten verhinderte. Nach Angaben des Bundesamtes für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) hätten die vor Ort verfügbaren Lagerbestände am Flughafen Zürich ohne den hoheitlichen Eingriff nicht ausgereicht, um den regulären Flugbetrieb aufrechtzuerhalten. Die Heimfluggesellschaft Swiss sowie der Flughafenbetreiber bestätigten, dass durch den Rückgriff auf die Reserve keine Einschränkungen oder Flugstreichungen im Passagier- und Frachtverkehr wirksam wurden. Dennoch verdeutlicht die Interventionsmaßnahme die Verwundbarkeit der Schweizer Treibstofflogistik, die auch bei Benzin, Diesel und Heizöl eine angespannte Marktlage aufweist, wenngleich die allgemeine Grundversorgung als gesichert gilt.

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Drohnenalarm in Sankt Petersburg führt zur Zwischenlandung einer Passagiermaschine in Helsinki

Ein Charterflug der ägyptischen Red Sea Airlines von Hurghada nach Sankt Petersburg musste in der Nacht zum 17. Oktober 2026 unplanmäßig auf dem finnischen Flughafen Helsinki-Vantaa zwischenlanden. Ursache für die Ausweichlandung der Boeing 737-800 war eine temporäre Sperrung des Zielflughafens Pulkowo. Die russischen Luftfahrtbehörden hatten den Flugbetrieb wegen eines drohenden Unbemannten-Luftfahrzeug-Angriffs kurzfristig ausgesetzt. Nach Angaben des Gouverneurs der Region Leningrad, Alexander Drozdenko, wurden in der besagten Nacht zwei Drohnen im Umfeld von Sankt Petersburg von der Luftabwehr abgefangen. Nach Bestätigung des finnischen Grenzschutzes durfte das zivile Passagierflugzeug im Rahmen internationaler Sicherheitsbestimmungen auf dem Flughafen Helsinki landen. Nach der Betankung der Maschine und dem Ende der Beschränkungen im russischen Luftraum setzte der Flug seinen Weg nach Sankt Petersburg fort und landete am Morgen am Zielort. Die Behelfslandung reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle ein: Seit Anfang 2022 mussten mindestens acht für russische Flughäfen bestimmte Passagiermaschinen wegen temporärer Luftraumsperrungen auf Ausweichflughäfen im EU-Ausland landen. Infolge der erhöhten Sicherheitsrisiken durch Drohnenaktivitäten schränkte Finnland an zwei aufeinanderfolgenden Morgen vorsorglich auch den Schiffs- und Luftverkehr in Teilen des östlichen Finnischen Meerbusens ein. Die finnischen Grenzschutzbehörden beobachten die Sicherheitslage an der Seegrenze und im Luftraum aufmerksam, um Risiken für den zivilen Verkehr frühzeitig zu minimieren. Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass die wiederholten Drohnenalarme im nordwestrussischen Luftraum den zivilen Flugplan regelmäßig belasten und Umleitungen erzwingen. Dies führt nicht nur zu Verzögerungen im Passagierverkehr, sondern stellt auch die Flugsicherungsorganisationen der angrenzenden EU-Staaten vor operative Herausforderungen bei der Abwicklung unplanmäßiger Ausweichlandungen.

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Britische Architektin nach Zwischenfall auf Virgin-Atlantic-Flug gerichtlich verurteilt

Das Ealing Magistrates’ Court in London hat am 15. Oktober 2026 die britische Architektin Simone de Gale in Abwesenheit wegen vier Straftaten im Zusammenhang mit einem schwerwiegenden Zwischenfall an Bord eines Fluges von Virgin Atlantic schuldig gesprochen. Der Vorfall ereignete sich am 5. Februar 2026 auf einem Flug von Dubai nach London Heathrow. Da die 44-jährige Angeklagte nicht zur Hauptverhandlung erschien, erließ das Gericht im Anschluss an die Urteilsverkündung einen Haftbefehl. Nach den Feststellungen des Gerichts begann die Auseinandersetzung, als ein Mitglied der Kabinenbesatzung die Passagierin aufforderte, einen engen Gang nahe einer Familie mit einem schlafenden Kleinkind nicht zu blockieren. Die Festgenommene reagierte darauf mit verbalen Beschimpfungen, erhob Vorwürfe angeblichen Rassismus und wertete das Flugbegleitpersonal ab. Im weiteren Verlauf kam es zu körperlichen Übergriffen, bei denen das Besatzungsmitglied am Oberkörper berührt und an der Kleidung gezogen wurde. Die Festnahme erfolgte unmittelbar nach der Landung in London Heathrow durch Einsatzkräfte der Metropolitan Police. Das Gericht befand die Gründerin des Architekturbüros Simone de Gale Architects der einfachen Körperverletzung, der Trunkenheit an Bord eines Luftfahrzeugs, des bedrohlichen und missbräuchlichen Verhaltens gegenüber der Kabinenbesatzung sowie des Gebrauchs von Beleidigungen schuldig. Die britische Staatsanwaltschaft legte als Beweismittel Videoaufnahmen der Festnahme vor. Trotz der ausstehenden Vollstreckung des Haftbefehls teilte die Vertretung der Angeklagten mit, dass sich diese zum Zeitpunkt der Verhandlung im Ausland befunden habe. Der Fall reiht sich in eine wachsende Zahl von Vorfällen mit ausfälligen Passagieren im internationalen Luftverkehr ein. Luftfahrtverbände und Fluggesellschaften fordern seit Längerem eine konsequente strafrechtliche Verfolgung von Übergriffen auf das

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Systemausfall der Passkontroll-Gates führt zu Verzögerungen am Flughafen Schiphol

Am Amsterdamer Flughafen Schiphol hat ein technischer Systemausfall der automatisierten Passkontrolle am 18. Oktober 2026 für erhebliche Beeinträchtigungen im Ausreise- und Transitverkehr gesorgt. Ab 06:00 Uhr morgens fielen sämtliche 78 elektronischen Kontroll-Gates (eGates) der zuständigen Grenzschutzbehörde Koninklijke Marechaussee aus. Die Störung traf das Drehkreuz zu Beginn der niederländischen Herbstferien, was zu großflächigen Schlangenbildungen im Terminalbereich führte. Infolge des Systemausfalls mussten die Beamten der Grenzpolizei auf eine manuelle Passkontrolle an den besetzten Schaltern umstellen. Um den Passagierfluss aufrechtzuerhalten, wurden sämtliche personellen Schalter besetzt und vereinfachte Prüfverfahren angewendet. Trotz dieser Sofortmaßnahmen beliefen sich die Wartezeiten an den Grenzkontrollstellen auf durchschnittlich eine Stunde, in Spitzenzeiten auf bis zu eineinhalb Stunden. Mehrere hundert Passagiere verpassten aufgrund der Verzögerungen ihre Anschlussflüge. Der Störungsfall war gegen 14:30 Uhr Ortszeit behoben, woraufhin die automatischen Kontrollstationen schrittweise wieder in den Regelbetrieb übergingen. Die Ursache der technischen Störung wird derzeit von den zuständigen IT-Spezialisten der Grenzbehörde analysiert. Hinweise auf einen externen Cyberangriff liegen nach offiziellen Angaben der Marechaussee bislang nicht vor. Die Fluggastsicherheitskontrollen sowie die physische Abfertigung im Abflugbereich blieben von der Unterbrechung unberührt. Infrastrukturexperten verweisen darauf, dass der Ausfall die hohe Verwundbarkeit hochgradig automatisierter Passagierprozesse an internationalen Großflughäfen offenbart. Das Fehlen redundanter Ausfallsysteme führt bei IT-Störungen innerhalb kurzer Zeit zu kapazitiven Engpässen, die auch durch den kurzfristigen Aufwuchs von manuellem Kontrollpersonal nicht vollständig kompensiert werden können.

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Starkregen unterbricht Flugbetrieb auf den Balearen

Aufgrund sintflutartiger Regenfälle durch das Unwettertief „Adam“ musste der Flugbetrieb am Flughafen Ibiza am 18. Oktober 2026 zweimal vorübergehend eingestellt werden. Nach Angaben der spanischen Flughafengesellschaft Aena führten die Sicherheitsunterbrechungen im morgendlichen Flugplan zu diversen Streichungen sowie mindestens 16 Ausweichlandungen auf umliegende Flughäfen. Die ersten Aussetzungen betrafen das Zeitfenster zwischen 10:00 und 11:00 Uhr sowie eine Folgesperrung von 11:15 bis 12:15 Uhr, um angesammeltes Oberflächenwasser von den Betriebsflächen des Rollfelds abzupumpen. Neben den Behinderungen auf dem Vorfeld beeinträchtigte das Unwetter auch die landseitige Infrastruktur des Flughafengeländes. Nach dem Einsturz einer Überdachung musste die Zufahrt zum Hauptparkplatz P1 vorübergehend gesperrt werden, während auf den Express-Parkflächen zeitweise nur eine Fahrspur nutzbar blieb. Auch die Nachbarinsel Mallorca war von der Schlechtwetterfront betroffen: Am Flughafen Palma de Mallorca kam es zu zahlreichen Verzögerungen und mehreren Flugausfällen, die sich im Tagesverlauf summierten. Im gesamten Inselbereich wurden daraufhin vorbeugend Schulschließungen angeordnet. Verkehrsexperten verweisen darauf, dass wetterbedingte Betriebsunterbrechungen an stark frequentierten Inseldrehkreuzen regelmäßige Dominoeffekte im europäischen Flugnetz nach sich ziehen. Da umgeleitete Maschinen und Flugbesatzungen an ihren eigentlichen Zielorten fehlen, dauern die operativen Anpassungen der Fluggesellschaften meist bis in die Folgetage an. Zudem stellt die Entwässerung der Vorfeld- und Pistenflächen bei extremen Niederschlagsmengen die Infrastruktur der Flughafenbetreiber vor wachsende Herausforderungen.

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Arbeitgeberverband verlangt Zusage für Saisonarbeitskräfte im Wintertourismus 2026/27

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) fordert die umgehende Veröffentlichung der Verordnung über die Saisonniers-Kontingente für die bevorstehende Wintersaison 2026/27. Der Verband drängt auf eine Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen, da in den Beherbergungsbetrieben bereits Vorbereitungen für Dienstpläne, Arbeitsverträge und Personalunterkünfte laufen. Nach Vertretungsangaben der ÖHV verzögern politische Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern und Fraktionen die Einigung, da die Freigabe des Arbeitsmarktkontingents mit branchenfremden Forderungen gekoppelt werde. Die Verzögerung bei der Erlassung der Vorschriften beeinträchtigt die Einsatzplanung der Beherbergungsbetriebe sowie die Disposition der ausländischen Saisonkräfte, die vor der Einreise Rechtssicherheit für ihre Arbeitsaufnahme benötigen. Um den jährlich wiederkehrenden Abstimmungsbedarf abzufedern, plädiert die Interessenvertretung für eine Umstellung auf mehrjährige Festlegungen der Personalkontingente. Eine mehrjährige Regelung solle an den realen Arbeitskräftebedarf im Gastgewerbe angepasst werden, um wiederkehrende Beschäftigungsverhältnisse zwischen Hotels und Stammpersonal zu erleichtern. Ein wesentlicher Bestandteil der Kontingente bleibt die Regelung für Arbeitskräfte aus den Staaten des Westbalkans. Für März 2027 ist eine Evaluierung der Arbeitsmarktbestimmungen angesetzt, bei der der Ist-Bedarf des Beherbergungssektors und die praktische Abwicklung der Stellenbesetzungen analysiert werden sollen. Der Arbeitgeberverband fordert, die Weichenstellungen im Anschluss an diese Prüfung so rechtzeitig vorzunehmen, dass für nachfolgende Saisonen verlässliche Planungsgrundlagen entstehen. Wirtschaftsbeobachter betonen, dass der Verzug bei der Zuteilung von Saisonarbeitskräften vor allem die schneereichen Regionen in Westösterreich belastet, die im Winter stark auf Arbeitskräfte außerhalb des EU-Raums angewiesen sind. Verzögerungen in den administrativen Prozessen erhöhen den betrieblichen Aufwand im Personalbereich kurz vor Beginn der Hauptsaison.

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Gesundheitsministerium entzieht Grenzkontrollstelle am Flughafen Linz vorläufig die Zulassung

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat die veterinärbehördliche Zulassung der Grenzkontrollstelle am Flughafen Linz-Hörsching vorübergehend ausgesetzt. Anlass für den behördlichen Schritt sind festgestellte Mängel bei Kontrollen sowie das Fehlen von Einrichtungen zur ordnungsgemäßen Verpflegung und Ruheversorgung von Nutztieren auf dem Flughafengelände. Durch den Entzug der Betriebserlaubnis ist die Abfertigung von Lebendtiertransporten in Drittstaaten über den oberösterreichischen Regionalflughafen bis auf Weiteres rechtlich untersagt. Der behördliche Eingriff betrifft unmittelbar eine Serie geplanter Frachtflüge nach Turkmenistan, über die Fleckvieh-Bullen aus Ungarn per Flugzeug nach Zentralasien verfrachtet werden sollten. Von den ursprünglich zwölf angesetzten Flügen mit jeweils rund 80 Rindern wurden die letzten drei für Mitte Oktober 2026 vorgesehenen Rotationen gestrichen. Die ungarischen Veterinärbehörden wurden vom österreichischen Ministerium angewiesen, keine weiteren Transporte nach Linz-Hörsching mehr abzufertigen. Für die Betreibergesellschaft des Flughafens Linz bedeutet der vorläufige Abfertigungsstopp den Ausfall von Lande- und Handling-Entgelten. Neben den infrastrukturellen Defiziten vor Ort verwies das Gesundheitsministerium auf bestehende rechtliche Lücken beim Transport lebender Tiere auf dem Luftweg. Die Behörden prüfen derzeit, ob künftige Überarbeitungen der Europäischen Tiertransportverordnung ausreichen, um vergleichbare Transportketten wirksam zu regulieren. Gleichzeitig fordert die oberösterreichische Landespolitik nach der vollständigen Übernahme der Flughafenanteile durch das Land eine Grundsatzentscheidung des Eigentümers gegen die künftige Nutzung des Standorts für internationale Lebendtier-Langstreckentransporte. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Aussetzung der Zulassung die Grenzen der luftsicherheits- und veterinärrechtlichen Abfertigung an kleineren Frachtstandorten aufzeigt. Ohne spezialisierte Quarantäne- und Versorgungsinfrastruktur bergen Sonderfrachten dieser Art erhebliche Haftungs- und Genehmigungsrisiken für Flughafenbetreiber und Abfertigungsunternehmen.

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Passagierrückgang und Flugstreichungen belasten das Jahresergebnis am Flughafen Linz

Der Flughafen Linz befindet sich im Geschäftsjahr 2026 weiterhin in einer schwierigen operativen und finanziellen Lage. Für das Gesamtjahr rechnen die Betreiber erneut mit einem Betriebsdefizit von rund acht bis neun Millionen Euro, wodurch sich die Serie hoher Jahresfehlbeträge am Standort Hörsching unvermindert fortsetzt. Während andere österreichische Regionalflughäfen wie Salzburg und Innsbruck bei den Passagierzahlen Zugewinne verzeichneten, verzeichnete Linz im ersten Halbjahr 2026 mit 93.706 Fluggästen einen Rückgang von 15,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Parallel zum Sinkflug beim Passagieraufkommen dünnt sich das Angebot im Flugplan für die Wintersaison 2026/2027 weiter aus. Neben der Einstellung der Direktverbindung nach London-Stansted durch die Low-Cost-Airline Ryanair wird auch das touristische Segment stark reduziert. Bei den Umläufen nach Hurghada streichen Corendon Airlines und die beteiligten Reiseveranstalter aufgrund unzureichender Buchungszahlen insgesamt 22 Flüge. Damit fallen im Winterhalbjahr zwischen Ende November und März 2027 über 4.100 Sitzplätze weg, womit abseits der Weihnachtsferien im Wesentlichen nur eine wöchentliche Verbindung nach Ägypten verbleibt. Die angespannte Ergebnislage rückt auch die öffentlich finanzierte Unterstützung des Standorts in den Fokus der wirtschaftspolitischen Debatte. Zur Absicherung des Linienbetriebs nach Frankfurt wurden über eine Initiative des oberösterreichischen Wirtschaftslandesrats Markus Achleitner öffentliche Fördermittel von insgesamt 36 Millionen Euro bis zum Jahr 2030 zugesagt. Angesichts einer bislang niedrigen durchschnittlichen Passagierauslastung auf dieser Route errechnet sich rein rechnerisch eine öffentliche Bezuschussung von rund 375 Euro pro verkauftem Flugticket. Luftfahrtexperten und Standortvertretungen verweisen darauf, dass der Flughafen Linz vor einem strukturellen Dilemma steht. Der dringende Bedarf an höheren Fluggastzahlen zur Reduzierung des operativen Abgangs lässt sich bei fortschreitenden

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