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Tailwind Air beantragt Gläubigerschutz nach gescheiterter Neuausrichtung

Die US-amerikanische Charterfluggesellschaft Tailwind Air hat am 15. Januar 2026 beim Insolvenzgericht im östlichen Bezirk von Virginia einen Antrag auf Gläubigerschutz gestellt. Dieser Schritt erfolgt nach einer Phase wirtschaftlicher Instabilität, die bereits vor rund zwei Jahren zur Einstellung des Linienbetriebs mit Wasserflugzeugen geführt hatte. Tailwind Air war zuvor für seine amphibischen Flugverbindungen zwischen den Stadtzentren von New York, Boston und Washington bekannt, die den Passagieren zeitintensive Wege zu den Hauptflughäfen ersparen sollten. Nach dem Rückzug aus diesem Segment im Jahr 2024 versuchte das Unternehmen, sich als reiner On-Demand-Charterdienstleister für Geschäftsreisen zu etablieren, konnte jedoch trotz der Umstellung auf eine kleine Flotte herkömmlicher Geschäftsreiseflugzeuge keine finanzielle Stabilität erreichen. Zusätzliche Recherchen im US-Luftfahrtregister zeigen, dass die finanzielle Schieflage eng mit den hohen Betriebskosten für die spezialisierte Infrastruktur der Wasserflugplätze sowie den gestiegenen Versicherungsprämien für den Flugbetrieb im dicht besetzten Nordost-Korridor verknüpft war. Tailwind Air hatte in der Vergangenheit versucht, durch technologische Innovationen Marktanteile zu sichern, und ging 2021 eine Kooperation mit dem Start-up Airflow ein. Geplant war der Einsatz elektrisch betriebener Regionalflugzeuge mit Kurzstarteigenschaften (eSTOL). Nachdem Airflow vom Unternehmen Electra.aero übernommen wurde, kam die Entwicklung der spezifischen amphibischen Varianten jedoch ins Stocken, wodurch die Hoffnung auf kosteneffizientere Antriebstechnologien für den Seaplane-Markt vorerst unerfüllt blieb. Analysten im Bereich der allgemeinen Luftfahrt weisen darauf hin, dass das Marktumfeld für kleine Charterbetreiber an der US-Ostküste durch den Personalmangel bei Piloten und die Konkurrenz durch größere Anbieter wie Wheels Up oder NetJets erheblich erschwert wurde. Tailwind Air kämpfte zudem mit regulatorischen Herausforderungen bezüglich der Landegenehmigungen an

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Avanti Air nimmt Flugbetrieb für Air Uniqon ab Friedrichshafen auf

Die Fluggesellschaft Avanti Air hat den regulären Flugbetrieb am Bodensee-Airport Friedrichshafen im Auftrag ihres neuen Vertragspartners Air Uniqon offiziell gestartet. In der Anfangsphase kam für die ersten Verbindungen das Flugzeug mit der Kennung D-AASG zum Einsatz, welches noch die standardmäßige Lackierung von Avanti Air trägt. Grund für diese kurzzeitige Abweichung vom ursprünglichen Einsatzplan war eine Verzögerung bei der Fertigstellung der speziellen optischen Gestaltung des eigentlich vorgesehenen Flugzeugs. Seit dem 19. Januar 2026 ist nun jedoch die Maschine mit der Registrierung D-AASH im Dienst, die das Branding von Air Uniqon inklusive eines markanten Schriftzugs und eines großen Buchstabens „Q“ auf dem Rumpf trägt. Lediglich das Leitwerk behält weiterhin das Firmenlogo des Betreibers Avanti Air bei. Zusätzliche Branchenrecherchen ergeben, dass die eingesetzte De Havilland Canada Dash 8-400 eine Schlüsselrolle in der Expansionsstrategie des virtuellen Anbieters Air Uniqon spielt. Das Unternehmen nutzt das Flugzeug im Rahmen eines sogenannten Wet-Lease-Abkommens, bei dem Avanti Air sowohl das Gerät als auch die Besatzung und die technische Wartung stellt. Die Dash 8-400 ist am Flughafen Friedrichshafen fest stationiert, um von dort aus wichtige europäische Wirtschaftszentren und Nischenziele zu bedienen, die für größere Jet-Flugzeuge weniger rentabel sind. Der Regionalflughafen Friedrichshafen versucht durch solche Kooperationen, sein Streckennetz nach den Rückgängen der letzten Jahre wieder zu stabilisieren und die Attraktivität des Standorts für Geschäftsreisende aus dem Dreiländereck zu erhöhen. Die technische Einsatzbereitschaft der Flotte wird durch die Wartungsbasis von Avanti Air sichergestellt, die auf diesen Turboprop-Typ spezialisiert ist. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Dash 8-400 durch ihre hohe Geschwindigkeit

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Flughafen Stuttgart verzeichnet Passagierplus trotz gedämpfter Prognosen

Der Flughafen Stuttgart hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Zuwachs bei den Fluggastzahlen abgeschlossen. Insgesamt nutzten 9.569.617 Passagiere den baden-württembergischen Landesflughafen, was einer Steigerung von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch die Anzahl der Flugbewegungen nahm leicht zu: Mit 95.765 Starts und Landungen wurde ein Plus von 1,7 Prozent registriert. Ulrich Heppe, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH, verwies bei der Vorstellung der Zahlen auf eine anhaltend hohe Nachfrage im Segment der Privatreisen, während der Bereich der Geschäftsreisen derzeit eine Stagnation aufweist. Der touristische Sektor festigt damit seine Position als wichtigste Säule des operativen Geschäfts am Standort. Zusätzliche Wirtschaftsdaten verdeutlichen die angespannte Situation für das kommende Jahr. Aufgrund der schwierigen konjunkturellen Lage im Exportland Baden-Württemberg und gestiegener Betriebskosten kalkuliert die Flughafenführung für 2026 mit einem moderaten Rückgang auf etwa 9,4 Millionen Fluggäste. Experten machen hierfür unter anderem die Zurückhaltung bei Firmenkunden sowie die allgemeine Kaufkraftentwicklung verantwortlich. Dennoch bauen wichtige Partner ihre Präsenz aus: Die Fluggesellschaft Eurowings bleibt der größte Anbieter vor Ort und hat für den Sommer 2026 bereits neue Verbindungen zu südeuropäischen Zielen angekündigt, um dem Trend zum privaten Urlaubsreiseverkehr Rechnung zu tragen. Im Vergleich zu anderen deutschen Verkehrsflughäfen zeigt sich in Stuttgart eine überdurchschnittliche Abhängigkeit von der regionalen Industriekonjunktur. Während Drehkreuze wie Frankfurt stärker vom internationalen Umsteigeverkehr profitieren, ist Stuttgart als bedeutender Regionalflughafen direkt von den Reisebudgets der mittelständischen Wirtschaft und der Automobilbranche abhängig. Um die Effizienz am Boden zu steigern, investiert die Betreibergesellschaft derzeit massiv in die Digitalisierung der Abfertigungsprozesse und die Modernisierung der

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Nationalrat beschließt Fortführung der Steuerbegünstigungen für Mehrarbeit

Der österreichische Nationalrat hat am heutigen Tag eine umfassende gesetzliche Neuregelung zur steuerlichen Behandlung von Überstunden sowie Sonn- und Feiertagsarbeit verabschiedet. Für das Kalenderjahr 2026 wurde der monatliche Steuerfreibetrag für Überstundenzuschläge auf 170 Euro festgesetzt. Ein wesentlicher Teil des Beschlusses betrifft die gesetzliche Klarstellung zur Steuerfreiheit von Entgelten für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen. Diese Maßnahme war notwendig geworden, nachdem ein Urteil des Bundesfinanzgerichts die bisherige Praxis gekippt hatte. Durch die nun erfolgte gesetzliche Fixierung wird sichergestellt, dass Zuschläge für Arbeitsleistungen zu besonderen Zeiten weiterhin ohne steuerliche Abzüge an die Beschäftigten ausgezahlt werden können. Zusätzliche Recherchen im Bereich des Arbeitsrechts zeigen, dass die Neuregelung auch spezifische Anpassungen bei Durchrechnungsmodellen und Pauschalvereinbarungen umfasst. In der Vergangenheit hatten höchstgerichtliche Entscheidungen die Anwendung von Steuerbegünstigungen in diesen flexiblen Arbeitszeitmodellen stark eingeschränkt. Mit dem neuen Gesetzestext wird diese Begünstigung wieder vollumfänglich ermöglicht, was insbesondere Branchen mit saisonalen Schwankungen eine höhere administrative Erleichterung verschafft. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) bewertet diesen Schritt als essenziell für die Honorierung von Leistungsbereitschaft, da nun wieder eine klare Trennung zwischen Normalarbeitszeit und steuerbegünstigter Mehrarbeit besteht. In der Tourismus- und Freizeitwirtschaft wird die Entscheidung als wichtiger Impuls gegen den anhaltenden Personalmangel gewertet. Vertreter der Hotellerie und Gastronomie betonten, dass die Steuerfreiheit von Feiertagszuschlägen ein Gebot der Fairness gegenüber jenen Kräften sei, die ihren Dienst leisten, während die Mehrheit der Bevölkerung frei hat. Durch das Prinzip „Mehr Netto vom Brutto“ soll die Attraktivität von Zusatzschichten gesteigert werden. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die steuerliche Entlastung von Überstunden zudem die Lohnnebenkostenbelastung für

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ANA und JAXA implementieren automatisiertes System zur Atmosphärenüberwachung

Die japanische ANA Holdings und die nationale Raumfahrtagentur JAXA haben die Einführung eines weltweit einzigartigen Systems zur automatisierten Erfassung der atmosphärischen Zusammensetzung im Linienflugverkehr bekannt gegeben. Das Projekt basiert auf einer seit September 2020 bestehenden Forschungskooperation und nutzt modifizierte Satelliten-Fernerkundungstechnologien, die für den Einsatz in Passagierflugzeugen angepasst wurden. Kernstück der Initiative ist die Integration hochauflösender Sensoren in die Kabinenstruktur einer Boeing 737, um kontinuierlich Daten über Gaskonzentrationen, insbesondere über städtischen Ballungsräumen, zu sammeln. Durch die vollständige Automatisierung entfällt die bisher notwendige manuelle Einrichtung der Messgeräte vor jedem Testflug, was eine dauerhafte Überwachung des japanischen Luftraums ermöglicht. Zusätzliche technische Recherchen belegen, dass das System wesentliche Komponenten der „IBUKI“-Satellitentechnologie (GOSAT) nutzt, die bereits seit 2009 zur globalen Treibhausgasbeobachtung aus dem Weltraum eingesetzt wird. Die Neuerung besteht in der Kombination großflächiger Satellitendaten mit den wesentlich feiner aufgelösten Messwerten aus niedrigeren Flughöhen. Experten weisen darauf hin, dass Flugzeuge als Plattformen ideal sind, um vertikale Profile der Atmosphäre zu erstellen, die für die Kalibrierung von Klimamodellen unerlässlich sind. Die gewonnenen Daten dienen der detaillierten Analyse von Emissionsquellen in Städten, in denen der Großteil der menschgemachten Schadstoffe entsteht, und ermöglichen eine präzise Bewertung der Wirksamkeit lokaler Minderungsstrategien. Wirtschaftlich eröffnet diese Kooperation der Luftfahrtindustrie neue Betätigungsfelder an der Schnittstelle zur Wissenschaft. ANA plant, das System im regulären Flugbetrieb über Japan zu validieren und das Netzwerk perspektivisch auf weitere Routen auszuweiten. Die technische Herausforderung bestand vor allem in der Modifikation der Flugzeughülle und der Zertifizierung der Messinstrumente für den kommerziellen Betrieb unter Berücksichtigung strenger Sicherheitsauflagen der Luftfahrtbehörden. Durch

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Winterbetrieb auf der Mariazeller Bürgeralpe durch Lichtergarten erweitert

Die Mariazeller Bürgeralpe im steirisch-niederösterreichischen Grenzgebiet verzeichnet in der laufenden Wintersaison 2026 eine hohe Besucherfrequenz. Neben dem klassischen Skibetrieb auf den in 1.267 Meter Seehöhe gelegenen Pisten hat sich insbesondere der erstmals installierte Lichtergarten als zusätzlicher Frequenzbringer etabliert. Aufgrund der starken Nachfrage entschieden die Betreiber nun, dieses Angebot im Bereich des Holzknechtslandes bis zum 8. Februar zu verlängern. Die Installation umfasst großflächige Lichtinszenierungen, die nach Einbruch der Dunkelheit begangen werden können. Das Skigebiet profitiert dabei von der aktuellen Schneelage, die den Betrieb der Liftanlagen sowie der 2,5 Kilometer langen Naturrodelbahn bis ins Tal uneingeschränkt ermöglicht. Zusätzliche Recherchen zur regionalen Tourismusstatistik verdeutlichen die Bedeutung der Bürgeralpe für die Region Mariazellerland. Der Standort fungiert als wichtiges Bindeglied zwischen dem steirischen Tourismus und den Tagesausflüglern aus dem Osten Österreichs. Um den Kapazitäten während der bevorstehenden Semesterferien in Wien und Niederösterreich gerecht zu werden, wurde der Betriebskalender kurzfristig angepasst. In der Woche vom 31. Jänner bis zum 8. Februar bleibt das Areal zusätzlich am Dienstag und Mittwoch geöffnet. Diese Erweiterung betrifft sowohl den Seilbahnbetrieb, der an diesen Tagen bis 20.00 Uhr verlängert wird, als auch die gastronomischen Einrichtungen am Berg. Ein wesentlicher Aspekt des aktuellen Winterangebots ist die Kombination aus Abendveranstaltungen und sportlichen Aktivitäten. Durch die Installation von Flutlichtanlagen auf Teilabschnitten der Rodelstrecke wird das sogenannte Nachtrodeln ermöglicht, das logistisch direkt an die Öffnungszeiten des Lichtergartens gekoppelt ist. Die wirtschaftliche Steuerung erfolgt verstärkt über digitale Kanäle; so bieten die Betreiber beim Online-Ticketkauf Preisnachlässe von zehn Prozent an, um die Besucherströme besser zu lenken und

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Europäisches Parlament lehnt Reformpläne zur Kürzung von Fluggastrechten ab

Das Europäische Parlament hat in Straßburg eine deutliche Position gegen die vom Rat der Europäischen Union vorgeschlagene Aufweichung der Fluggastrechte bezogen. Mit einer breiten Mehrheit stellten sich die Abgeordneten gegen Pläne, die Entschädigungszahlungen bei Flugverspätungen erst nach deutlich längeren Wartezeiten vorsehen würden. Der Rat hatte zudem gefordert, die Mitnahme von kostenlosem Handgepäck rechtlich infrage zu stellen und Sonderregelungen für Familien sowie Menschen mit Behinderungen einzuschränken. Durch das aktuelle Votum tritt das Parlament erstmals seit zwölf Jahren in ein formelles Schlichtungsverfahren mit dem Rat ein, um die bestehenden Standards für Passagiere zu verteidigen. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen die wirtschaftliche Dimension dieses Konflikts: Die Luftfahrtlobby drängt seit Jahren auf eine Überarbeitung der Verordnung (EG) Nr. 261/2004, da die Entschädigungskosten für Airlines aufgrund gestiegener Flugbewegungen und technischer Störungen massiv zugenommen haben. Während der Rat argumentiert, dass die aktuelle Regelung die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Fluggesellschaften gegenüber außereuropäischen Konkurrenten schwäche, pocht das Parlament auf den Schutz der Konsumenten. Experten weisen darauf hin, dass eine Schwächung der Rechte insbesondere bei Billigfliegern zu einer weiteren Verschlechterung des Service-Niveaus führen könnte, da finanzielle Sanktionen als Korrektiv für unzuverlässige Flugpläne wegfielen. Ein weiterer Streitpunkt im Schlichtungsverfahren ist die Harmonisierung der Beförderungsbedingungen innerhalb des europäischen Verkehrsmarktes. Kritiker der Ratsposition bemängeln, dass eine Lockerung der Fluggastrechte zu einer Wettbewerbsverzerrung gegenüber der Eisenbahn führen würde, für die im Rahmen der Fahrgastrechteverordnung strengere Haftungsregeln gelten. Die Abgeordneten fordern daher eine Beibehaltung der bestehenden Schwellenwerte, ab denen Mahlzeiten, Hotelunterkünfte und Ausgleichszahlungen fällig werden. Die kommenden Verhandlungen im Vermittlungsausschuss gelten als richtungsweisend für die Mobilität in Europa

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Kapazitätsausweitung am Flughafen Nürnberg zur Spielwarenmesse 2026

Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg bereitet sich auf einen massiven Anstieg des Passagieraufkommens im Rahmen der kommenden Spielwarenmesse vor, die vom 27. bis 31. Januar 2026 stattfindet. Da die Weltleitmesse Fachbesucher aus über 60 Ländern erwartet, haben führende Fluggesellschaften ihre Kapazitäten und Flugfrequenzen zum Standort Nürnberg erheblich aufgestockt. Die Lufthansa erhöht ihre Verbindungen zum Drehkreuz Frankfurt auf 32 wöchentliche Flüge und setzt dabei verstärkt Flugzeuge der Typen Airbus A320 und A321 ein, um die höhere Nachfrage zu bewältigen. Air France weitet ihr Angebot auf 24 wöchentliche Rotationen nach Paris aus, was insbesondere internationalen Gästen verbesserte Umsteigemöglichkeiten bietet. Ein besonderes logistisches Highlight stellt der Einsatz von Großraumflugzeugen durch Turkish Airlines dar. Die Fluggesellschaft wird die Strecke nach Istanbul während der Messetage zweimal mit dem Airbus A330-300 bedienen. Dieser Einsatz bietet nicht nur eine deutlich höhere Sitzplatzkapazität, sondern auch ein komfortableres Reiseerlebnis für Teilnehmer aus Übersee. Zusätzliche Recherchen im operativen Umfeld des Flughafens zeigen, dass auch die Bodenverkehrsdienste personell verstärkt wurden, um die schnelle Abwicklung der Fachbesucher zu garantieren. Die Spielwarenmesse eG und der Flughafen arbeiten dabei eng zusammen, um durch exklusive Rabatte und koordinierte Flugpläne die Attraktivität des Standorts zu sichern. Die wirtschaftliche Bedeutung der Messe spiegelt sich auch in der Werbepräsenz am Flughafengelände wider. Namhafte Spielwarenhersteller haben umfangreiche Werbeflächen von der Gepäckausgabe bis zum Außenbereich angemietet, um die Branchenvertreter bereits bei der Ankunft anzusprechen. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe wies darauf hin, dass die Messewoche eine der frequenzstärksten Perioden des Jahres für den Airport darstellt. Die infrastrukturelle Anbindung des Flughafens an

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German Airways startet eigenes Pilotenausbildungsprogramm mit TFC Flight Training

Die deutsche Fluggesellschaft German Airways führt in Kooperation mit der Flugschule TFC Flight Training ein neues Ausbildungsprogramm für den Pilotennachwuchs ein. Ab dem Ausbildungsjahr 2026 wird erstmals die zweijährige Ausbildung zur Multi-Crew Pilot Licence (MPL) angeboten. Das Programm ist speziell auf Bewerber ohne fliegerische Vorkenntnisse zugeschnitten und beinhaltet neben der theoretischen Schulung ein Type Rating für den Flugzeugtyp Embraer E190 sowie ein anschließendes Line Training im laufenden Betrieb der Fluggesellschaft. Ziel ist es, qualifiziertes Personal direkt für die eigene Flotte zu gewinnen, die im Wet-Lease-Verfahren für namhafte europäische Airlines im Einsatz ist. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass German Airways mit diesem Schritt auf den zunehmenden Fachkräftemangel im Cockpit reagiert. Während klassische Ausbildungsweg oft auf die Privatpilotenlizenz aufbauen, fokussiert sich die MPL-Ausbildung von Beginn an auf die Zusammenarbeit in einer Mehrpersonenbesatzung und die Anforderungen moderner Linienjets. Der theoretische Teil der Ausbildung findet primär am Standort von TFC Flight Training in Essen statt. TFC gehört zu den erfahrensten Ausbildungseinrichtungen in Deutschland und verfügt über modernste Flugsimulatoren, die für die Embraer-Flotte zertifiziert sind. Das Auswahlverfahren für den ersten Lehrgang soll bereits bis Ende März 2026 abgeschlossen sein, wobei Bewerber mindestens das Fachabitur und ein Mindestalter von 18 Jahren vorweisen müssen. Die Finanzierung der Ausbildungskosten stellt für angehende Piloten oft eine Hürde dar, weshalb German Airways auf externe Ausbildungsdarlehen verweist. Im Gegensatz zu großen Konzernausbildungen früherer Jahrzehnte tragen die Flugschüler das finanzielle Risiko hierbei selbst, wobei die Kooperation mit spezialisierten Banken den Zugang zu Krediten erleichtern soll. Um potenzielle Kandidaten über die Details zu informieren,

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Ryanair fordert sofortige Abschaffung der österreichischen Luftverkehrssteuer

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Bundesregierung am Mittwoch scharf für die Beibehaltung der nationalen Luftverkehrssteuer in Höhe von 12 Euro pro Passagier kritisiert. Nach Ansicht des Unternehmens führt die Abgabe zu einer massiven Wettbewerbsverzerrung gegenüber Standorten in der Slowakei, Italien, Ungarn und Schweden, die ihre Flugabgaben bereits abgeschafft oder gesenkt haben. Ryanair-Manager Andreas Gruber warnte davor, dass die hohen Kosten in Österreich dazu führen, dass Fluggesellschaften ihre Kapazitäten und Flugzeuge zunehmend in kostengünstigere Nachbarländer verlagern. Die Kritik richtet sich dabei insbesondere gegen die aktuelle politische Führung unter Bundeskanzler Stocker, der Untätigkeit beim Erhalt der Standortattraktivität vorgeworfen wird. Zusätzliche Wirtschaftsdaten unterstreichen die angespannte Situation am Luftverkehrsstandort Wien. Neben der staatlichen Ticketsteuer belasten stark gestiegene Nebenkosten die Branche: Die Flugsicherungsgebühren in Österreich sind seit der Covid-Pandemie um etwa 60 Prozent gestiegen, während die Entgelte des Flughafens Wien im selben Zeitraum um 30 Prozent angehoben wurden. Diese kumulierte Kostensteigerung macht Wien im europäischen Vergleich zu einem Hochpreis-Standort. Analysten stützen die Befürchtung der Fluggesellschaft, dass ohne regulatorische Gegenmaßnahmen für das Jahr 2026 ein Rückgang des Passagieraufkommens von bis zu 10 Prozent am Standort Wien drohen könnte, was weitreichende Folgen für den gesamten österreichischen Tourismussektor hätte. In einem ungewöhnlichen Schritt schloss sich Ryanair dem jüngsten Aufruf des Flughafens Wien an, die Luftverkehrssteuer zum 1. Februar abzuschaffen, forderte den Flughafenbetreiber jedoch gleichzeitig auf, die eigenen Gebührenstrukturen zu senken. Gruber bezeichnete die Einnahmen aus der Steuer als vernachlässigbar für das staatliche Budget und zog einen Vergleich zu den Einnahmen aus Wiener Parkstrafen. Um das Wachstum wieder

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