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Automatisierte Passagierabfertigung: Sita präsentiert neues System für biometrische Grenzkontrollen

Der Genfer Luftfahrt-IT-Dienstleister Sita hat mit der Border Flow Lane ein neues System für die automatische Passagierabfertigung an internationalen Flughäfen vorgestellt. Das Verfahren verlagert die Überprüfung von Passdaten und Einreiseberechtigungen größtenteils in den Zeitraum vor dem eigentlichen Flug. Anstelle physischer Passkontrollen an Schleusen oder E-Gates passieren vorab verifizierte Passagiere die Kontrollzonen im Gehen, während Kamerasysteme die biometrischen Daten im Vorübergehen abgleichen. Nach Angaben von Sita-Vizepräsident Pedro Alves lässt sich der Abfertigungsdurchsatz pro Kontrollspur dadurch um bis zu das Achtfache gegenüber herkömmlichen E-Gates steigern. Das System setzt auf der Auswertung von Vorab-Passagierdaten (API) und Buchungssätzen (PNR) auf, die Fluggesellschaften vor dem Start an die Behörden übermitteln. Laut Sita können Grenzsicherungsbehörden mehr als 75 Prozent der Reisenden bereits vor der Ankunft freigeben. Beamte vor Ort werden dadurch von Routinetätigkeiten entlastet und können sich auf die manuelle Nachprüfung von Verdachtsfällen konzentrieren. Die Nutzung des biometrischen Durchlaufs basiert auf freiwilliger Registrierung der Passagiere, während die finale Einreiseentscheidung weiterhin bei den jeweiligen nationalen Behörden verbleibt. Die Einführung berührungsloser Biometriesysteme gewinnt an internationalen Drehkreuzen angesichts steigender Passagierzahlen und begrenzter Terminalflächen an Bedeutung. Ähnliche Konzepte zur Abfertigung im Vorbeigehen werden derzeit an Flughäfen in Singapur, Dubai und Abu Dhabi erprobt oder schrittweise eingeführt. In Europa treffen derartige Technologien jedoch auf komplexe rechtliche Rahmenbedingungen. Mit dem Inkrafttreten des europäischen Einreise- und Ausreisesystems (EES) steigen die Anforderungen an die genaue Erfassung von Drittstaatsangehörigen, was an vielen Grenzstellen zunächst zu längerem Kontrollaufwand führt. Datenschutzexperten und Aufsichtsbehörden weisen zudem auf die Risiken hin, die mit der flächendeckenden biometrischen Überwachung in öffentlichen

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Kulturimport in die Bundeshauptstadt: Licht- und Klangfestival Klanglicht expandiert nach Wien

Das Kulturformat Klanglicht expandiert im Herbst 2026 von Graz nach Wien. Unter dem Titel „Klanglicht im Park – The Sound of Light“ nutzt die Veranstaltung vom 23. Oktober 2026 bis zum 10. Januar 2027 das Areal des Schwarzenberggartens im 3. Wiener Gemeindebezirk als Veranstaltungsort. Das Konzept basiert auf einer Lizenzvereinbarung mit den Bühnen Graz, die das Licht- und Klangfestival seit 2015 an ihrem Stammort austragen. Als Wiener Partner fungiert Georg Hoanzl, der am selben Standort bereits das sommerliche „Theater im Park“ betreibt. Die Kooperation erfolgt in Abstimmung mit der Fürstlich Schwarzenberg’schen Familienstiftung als Grundeigentümerin des historischen Gartenareals. Das künstlerische Programm im Schwarzenberggarten umfasst Installationen österreichischer und internationaler Kunstschaffender, darunter Werke von Luke Jerram, Alfredo Barsuglia, Yasuhiro Chida und Katja Paternoster. Ein zentrales Ausstellungsstück bildet Jerrams Arbeit „Museum of the Moon“, eine großformatige Mondinstallation. Der Parcours erstreckt sich über die vier Terrassen des Gartens vom Palais Schwarzenberg bis hinauf in die Nähe des Schlosses Belvedere. Um den Besucherstrom auf dem historischen Gelände zu steuern und Engpässe an den Zugängen zu vermeiden, setzen die Veranstalter auf ein Ticketingsystem mit zeitlich gestaffelten Einlassfenstern. Mit dem Ableger in der Bundeshauptstadt versuchen die Bühnen Graz unter der Führung von Geschäftsführer Bernhard Rinner und der künstlerischen Leiterin Birgit Lill-Schnabl, die Marke Klanglicht über die Steiermark hinaus zu kommerzialisieren. Die Grazer Stammveranstaltung erzielte bei ihrer Ausgabe im Jahr 2025 nach Veranstalterangaben mehr als 108.000 Exkursionen im öffentlichen Raum. Die Paralleleinführung in Wien findet zeitgleich mit dem Start der Grazer Herbstausgabe statt, was Synergieeffekte bei der Logistik und

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Beratungen zum Bundeshaushalt 2027: Flughafenverband fordert Entlastung bei Standortkosten

Der Flughafenverband ADV begleitet den Auftakt der parlamentarischen Beratungen zum Bundeshaushalt 2027 mit der Forderung nach einer Absenkung staatlich induzierter Abgaben. Anlässlich des Abschlusses der Vorplanungen der Einzelpläne und der Überweisung an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages begrüßt der Verband zwar die Beibehaltung von Bundesmitteln in Höhe von 50 Millionen Euro für die Flugsicherungsleistungen an kleineren Regionalflughäfen. Dennoch kritisiert die Vertretung der Flughafenbetreiber die fortbestehende Haushaltsplanung bei der Luftverkehrsteuer, die dem Bund auch 2027 voraussichtlich Einnahmen in Höhe von rund 2,06 Milliarden Euro einbringen soll. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel verweist darauf, dass hohe Abgaben die Erholung der Passagierzahlen hemmen und Fluggesellschaften dazu veranlassen, Kapazitäten an europäische Konkurrenzstandorte zu verlagern. Neben der direkten Abgabenbelastung stehen die staatlichen Aufwendungen für Sicherheitseinrichtungen im Fokus der Debatte. Der Verband fordert den Bund auf, die Beschaffung, den laufenden Betrieb und die Instandhaltung von Systemen zur Drohnendetektion und -abwehr an den Verkehrsflughäfen dauerhaft als hoheitliche Aufgabe im Haushalt zu verankern. Ergänzend unterstützt der Verband die Bereitstellung von 35 Millionen Euro für die technische Ausstattung von Bodenstrom- und Klimatisierungsanlagen im Zeitraum 2026 bis 2029, regt jedoch eine Wiedereinführung und Erweiterung von Förderprogrammen für die Umstellung der betrieblichen Spezialfahrzeugflotten auf den Vorfeldern an. Die Diskussionen um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luftverkehrsinfrastruktur spiegeln eine anhaltende Debatte zwischen Politik und Luftfahrtbranche wider. Während Initiativen aus dem Parlament und Kreisen der Fluggesellschaften wiederholt eine schrittweise Senkung oder vollständige Abschaffung der Luftverkehrsteuer fordern, verweist das Bundesfinanzministerium auf den Konsolidierungsbedarf des Gesamtbundeshaushalts. Branchenanalysten beobachten bereits seit Längerem, dass Punkt-zu-Punkt-Fluggesellschaften ihr Streckennetz in Europa primär

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Mavi Gök Airlines stockt Flüge ab Köln/Bonn auf

Die türkische Fluggesellschaft Mavi Gök Airlines erweitert ab dem 15. September 2026 ihr Flugangebot vom Flughafen Köln/Bonn nach Antalya. Die Fluggesellschaft ergänzt die bestehenden täglichen Verbindungen um sechs zusätzliche Flüge pro Woche, die von Dienstag bis Sonntag angeboten werden. Für den Großteil dieser Zusatzflüge setzt das Unternehmen Großraumflugzeuge vom Typ Boeing 777-300ER mit einer Kapazität von bis zu 339 Passagieren ein. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, verwies auf die anhaltend hohe Nachfrage für Reisen an die türkische Mittelmeerküste im Herbstreiseverkehr. Für den Zeitraum der anstehenden Herbstferien plant die Fluggesellschaft eine weitere temporäre Verdichtung des Flugplans. Zwischen Anfang Oktober und Anfang November 2026 kommen 15 zusätzliche Flüge mit Maschinen vom Typ Boeing 737 hinzu. Insgesamt summiert sich die Aufstockung zwischen Mitte September und Anfang November auf 56 zusätzliche Abflüge ab dem nordrhein-westfälischen Flughafen. Das Angebot richtet sich vornehmlich an Reiseveranstalter, die Sitzplatzkontingente für Pauschalreisen nutzen, sowie an den Einzelplatzverkauf im Direktvertrieb. Die Mavi Gök Airlines geht ursprünglich auf einen 2007 in Antalya gegründeten Wartungsbetrieb der Anex-Gruppe zurück und nimmt seit dem Erhalt einer eigenen Betreiberlizenz im Jahr 2022 zunehmend Aufgaben im Vollcharter- und Touristikverkehr wahr. Der Einsatz von Großraumgerät wie der Boeing 777 auf Mittelstreckenverbindungen ist im europäischen Touristikflugverkehr unüblich, da diese Flugzeugmuster primär für Langstrecken konzipiert wurden. Für den Flughafen Köln/Bonn bedeutet die Abfertigung von Maschinen dieser Größenordnung im Urlaubsverkehr eine hohe Auslastung der Terminalinfrastruktur und der Abfertigungskapazitäten am Boden. Branchenbeobachter merken an, dass der Einsatz verhältnismäßig großer Flugzeuge auf Kurz- und Mittelstrecken ein betriebswirtschaftliches Risiko

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Umzug: Austrian Airlines bekommt neues Headquarter im Office Park 4 Next

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines verlegt ihre Unternehmenszentrale innerhalb des Areals der Vienna AirportCity. Nach der für das Jahr 2028 geplanten Fertigstellung des Bürogebäudes Office Park 4 Next bezieht der zur Lufthansa-Gruppe gehörende Carrier rund 12.000 Quadratmeter Mietfläche auf neun Ebenen des Neubaus. Nach Angaben von Flughafen-Wien-Vorstand Günther Ofner und Austrian-Airlines-Chefin Annette Mann werden an dem neuen Standort rund 4.700 Mitarbeiter zusammengezogen, die bislang auf drei verschiedene Gebäude verteilt waren. Die Aufteilung der neuen Flächen sieht neben regulären Büro- und Besprechungszonen auch spezifische Schulungsräume, Crewbereiche sowie ein Trainingszentrum vor. Mit dem Bau des Office Park 4 Next erweitert die Flughafen Wien AG das bestehende Immobilienangebot am Standort um insgesamt 17.000 Quadratmeter Büro- und Konferenzflächen. Der bestehende Office Park 4, der über 26.000 Quadratmeter Fläche verfügt, weist derzeit einen Vermietungsgrad von etwa 85 Prozent auf. Durch den Auszug von Austrian Airlines aus den bisher genutzten Kapazitäten im benachbarten Office Park 2 werden ab 2028 wiederum Flächen für Neuansiedlungen frei, für die die Betreibergesellschaft bereits Nachfolgemieter sucht. Am Standort der AirportCity sind aktuell über 250 Unternehmen mit insgesamt mehr als 23.000 Beschäftigten ansässig. Die Verlegung der Konzernzentrale fällt in eine Phase organisatorischer Anpassungen bei Austrian Airlines zur Reduzierung von Verwaltungskosten. Durch die Konzentration der Belegschaft an einem zentralen Gebäudekomplex versucht die Fluggesellschaft, interne Prozessabläufe zu vereinfachen und Schnittstellen zwischen Flugbetrieb, Logistik und Management zu verkürzen. Für die Flughafenbetriebsgesellschaft bedeutet der langfristige Mietvertrag mit dem Ankermieter eine betriebswirtschaftliche Absicherung des Neubauprojekts, das die gewerblichen Immobilienerträge des Standorts stärken soll. Immobilien- und Luftfahrtanalysten betonen jedoch,

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Wizz Air eröffnet Verbindung von Dortmund nach Palermo

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat den Linienbetrieb zwischen dem Flughafen Dortmund und der sizilianischen Hauptstadt Palermo aufgenommen. Der Erstflug am 8. September 2026 markiert den Auftakt zu einer Ausweitung der Italien-Verbindungen ab dem Ruhrgebietsflughafen. Die Strecke wird dreimal wöchentlich an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient. Nach Angaben des Betreibers Dortmund Airport ergänzt die neue Route das bestehende Angebot im Mittelmeerraum und richtet sich sowohl an Städte- als auch an Urlaubsreisende. Die Aufnahme des Flugbetriebs nach Palermo bildet den ersten Schritt einer angekündigten Streckenoffensive der Fluggesellschaft an ihrem nordrhein-westfälischen Standort. Für die nähere Zukunft stehen weitere Neueröffnungen nach Italien an: Ab dem 1. Oktober 2026 soll die Route nach Mailand-Malpensa bedient werden, gefolgt von einer täglichen Verbindung nach Rom-Fiumicino ab dem Beginn des Winterflugplans am 26. Oktober 2026. Guido Miletic, Leiter Airport Services, Marketing und Sales am Dortmunder Flughafen, verweist auf das ganzjährige Nachfragepotenzial der Destinationen im süd- und südeuropäischen Raum. Mit der Verdichtung des Flugplanes durch Low-Cost-Anbieter versucht der Flughafen Dortmund, sein Passagieraufkommen weiter zu stabilisieren und die Auslastung der Terminalinfrastruktur abseits der traditionellen Osteuropa-Routen zu diversifizieren. Für Billigfluggesellschaften wiederum bieten regionale Flughäfen oft geringere Landegebühren und schnellere Bodenabfertigungszeiten im Vergleich zu großen Drehkreuzen. Die Fokussierung auf Urlaubs- und Netzwerkausbau im Mittelmeerraum entspricht dem aktuellen Trend vieler Punkt-zu-Punkt-Airlines im europäischen Luftverkehrsmarkt. Luftfahrtanalysten betonen jedoch, dass das starke Engagement einzelner Billigflieger an Regionalflughäfen auch Abhängigkeiten schafft. Da Low-Cost-Airlines ihre Kapazitäten rasch zwischen verschiedenen Standorten verlegen können, birgt eine hohe Konzentration auf einzelne Anbieter wirtschaftliche Risiken für die Flughafengesellschaften. Die

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Autonomer Personentransport am Flughafen Zürich: Shuttlebusse fahren ohne Sicherheitspersonal

Die Flughafen Zürich AG hat den Testbetrieb ihrer zwei autonomen Shuttlebusse auf die Automatisierungsstufe Level 4 umgestellt. Auf dem geschlossenen Betriebsgelände verkehren die von der chinesischen Technologiefirma WeRide bereitgestellten Elektrofahrzeuge seit Anfang September 2026 ohne menschliche Sicherheitsfahrer an Bord. Die Steuerung und Überwachung der Fahrten erfolgt stattdessen über eine Fernüberwachungszentrale, ein sogenanntes Remote Cockpit. Das auf eine Dauer bis Ende 2026 angelegte Pilotprojekt dient dem betriebsinternen Mitarbeitertransport auf einer fest festgelegten Route, die keine Flugzeugrollwege kreuzt. Der Übergang zum fahrzeuglosen Überwachungsbetrieb bildet den vorläufigen Höhepunkt eines im März 2025 gestarteten Versuchsprogramms. Während der ersten Testphasen legten die Fahrzeuge über 15.000 Kilometer mit Begleitpersonal zurück, um operative Abläufe und die Sensorik bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen zu erproben. Im Remote Cockpit übernehmen Beschäftigte der Logistik- und Abfertigungspartner Swissport und Krummen Kerzers die Kontrolle, wobei eine Einzelperson künftig mehrere Fahrzeuge simultan überwachen soll. Die Neuausrichtung zielt darauf ab, den Personalaufwand im internen Transportbereich zu reduzieren und dem strukturellen Fachkräftemangel in der Bodenabfertigung zu begegnen. Der Einsatz autonomer Shuttles auf Flughafengeländen gewinnt international an Bedeutung, da abgegrenzte Areale überschaubare Verkehrsbedingungen bieten. Ähnliche Erprobungen finden an europäischen Luftfahrtknotenpunkten wie London-Heathrow oder Brüssel statt, um Fracht- und Personenströme schrittweise zu automatisieren. Neben den technischen Herausforderungen bei der Signalübertragung zwischen Fahrzeug und Leitstand erfordern diese Projekte komplexe Zulassungsverfahren durch die jeweiligen Luftfahrt- und Straßenverkehrsbehörden, um Risiken für den Bodenbetrieb auszuschließen. Fachleute verweisen jedoch darauf, dass die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den regulären Passagierbetrieb oder offene Straßenbereiche mit komplexen Mischverkehrssituationen begrenzt bleibt. Der wirtschaftliche Nutzen für Flughafenbetreiber hängt maßgeblich

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Angebotserweiterung im Wintergeschäft: Alltours baut Ägypten-Kapazitäten aus

Der Reiseveranstalter Alltours erweitert für die Wintersaison 2026/27 sein Flug- und Hotelangebot für Reiseziele in Ägypten. Das Nordafrika-Segment verzeichnet beim Düsseldorfer Touristikunternehmen zweistellige Buchungszuwächse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und belegt den zweiten Platz im Ranking der umsatzstärksten Winterreiseziele. Der Veranstalter reagiert auf die Nachfrage mit der Aufstockung von Bettenkontingenten in den Ferienregionen Hurghada, Marsa Alam und Sharm El Sheikh sowie durch exklusive Vertriebsvereinbarungen für einzelne Hotelanlagen wie das neu eröffnete Stella Lagoon Resort & Spa in Makadi Bay. Zur Absicherung der vergrößerten Hotelkapazitäten sichert sich Alltours zusätzliche Sitzplatzkontingente bei Fluggesellschaften wie Condor, Corendon, Eurowings und TUI fly. Das Flugprogramm umfasst zusätzliche Direktverbindungen von den Regionalflughäfen Münster/Osnabrück, Dresden, Linz und Graz nach Hurghada und Marsa Alam sowie Verbindungen ab Düsseldorf und Frankfurt nach Sharm El Sheikh. Parallel dazu beinhaltet der Winterkatalog ein erweitertes Rundreise- und Städtereiseprogramm, das einwöchige Nilkreuzfahrten ab Luxor mit Badeaufenthalten kombiniert und dreitägige Städtetouren in die Hauptstadt Kairo abdeckt. Der Ausbau des Ägypten-Geschäfts erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Preiskampfes auf den touristischen Mittelstrecken für die Wintermonate. Die großen Reisekonzerne versuchen, durch frühzeitige Kapazitätssicherungen und hohe Nachlässe für Frühbucher Marktanteile zu sichern und ihre Vollcharter-Flüge auszulasten. Das Ägypten-Segment gilt in der Touristikbranche aufgrund des vergleichsweise niedrigen Lohn- und Nebenkostenniveaus vor Ort als margenstarker Umsatzträger im Ganzjahresgeschäft. Branchenanalysten verweisen jedoch darauf, dass die Stabilität der Buchungszahlen in der Region stark von der politischen Lage im Nahen Osten abhängt. Geopolitische Spannungen in den angrenzenden See- und Lufträumen führten in der Vergangenheit wiederholt zu kurzfristigen Stornierungswellen und Umbuchungen auf Ausweichziele wie

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Pratt & Whitney Canada lockert Vertragsbedingungen

Der internationale Luftfahrtverband International Air Transport Association (IATA) hat die Anpassung der Vertragsbedingungen durch den Triebwerkshersteller Pratt & Whitney Canada (P&WC) zur Kenntnis genommen. Vorausgegangen waren Ermittlungen der Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken auf dem Markt für gebrauchte Triebwerksteile. Die Änderungen heben bisherige Beschränkungen für zertifizierte Wartungsbetriebe im P&WC-Netzwerk auf und erleichtern unabhängigen Zulieferern den Zugang zu gebrauchten Komponenten sowie den zugehörigen Instandhaltungsdienstleistungen. Die Neuregelung beschränkt sich auf die Turboprop-Triebwerksreihen PT6 und PW100, während größere Verkehrsflugzeugtriebwerke von der Vereinbarung ausgenommen bleiben. Nach Einschätzung des Branchenverbandes stellt der Schritt einen Fortschritt für den Wettbewerb in einem Teilbereich des Aftermarkets dar. Nick Careen, Senior Vice President für Operations, Safety and Security bei der IATA, betonte jedoch die Notwendigkeit, Grundsätze des freien Zugangs und der Wahlfreiheit auf den gesamten Triebwerksersatzteilmarkt auszuweiten. Fluggesellschaften benötigten die uneingeschränkte Wahl zwischen allen behördlich zugelassenen Wartungsbetrieben sowie Ersatzteilen und Reparaturverfahren, um den aktuellen Engpässen in den globalen Lieferketten wirksam zu begegnen. Das Abkommen mit P&WC schließt an eine ähnliche Vereinbarung an, die die IATA zuvor mit dem Triebwerkshersteller CFM International zur Öffnung von Wartungsoptionen getroffen hatte. Die Anpassungen erfolgen vor dem Hintergrund erheblicher wirtschaftlicher Belastungen für die Luftfahrtbranche durch Fehlteile und unzureichende Werftkapazitäten. Eine gemeinsame Untersuchung von IATA und der Unternehmensberatung Oliver Wyman bezifferte die Mehrkosten für Triebwerksleasing und -wartung infolge von Lieferkettenengpässen auf rund 5,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Das Fehlen verfügbarer Ersatzteile hat in den vergangenen Jahren wiederholt zu verlängerten Standzeiten von Verkehrsflugzeugen am Boden und zu Flugstreichungen geführt, was den Kostendruck

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Flughafen Hamburg: Hohes Passagieraufkommen zum Start der Weihnachtsferien

Der Flughafen Hamburg stellt sich auf ein erhöhtes Passagieraufkommen zum Beginn der Weihnachtsferien in Hamburg und Schleswig-Holstein ein. Die Flughafenbetriebsgesellschaft rechnet für den dreiwöchigen Ferienzeitraum mit einem Verkehrsaufkommen von täglich bis zu 42.000 an- und abreisenden Fluggästen. Das Streckennetz ab dem norddeutschen Luftverkehrsknotenpunkt umfasst im Winterflugplan sowohl Ganzjahres-Sonnenziele wie die Kanarischen Inseln und Ägypten als auch europäische Wintersport- und Nordlanddestinationen. Zudem bedienen internationale Fluggesellschaften die Zubringerstrecken zu den globalen Drehkreuzen in Dubai, Doha und Istanbul. Neben dem operativen Flugbetrieb nutzt der Betreiber die Terminalinfrastruktur für den Einzelhandel. Die Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomiebetriebe in den öffentlichen Hallen sowie im Sicherheitsbereich stehen Reisenden und Tagesbesuchern an allen Feiertagen zur Verfügung. Ergänzend stellen die Bundespolizei, die Hamburger Landespolizei und das Hauptzollamt am Standort Informationsangebote zu Sicherheits- und Einfuhrbestimmungen im Terminal 1 bereit, während die Flughafen-Seelsorge veranstaltungsbezogene Termine im Terminalbereich anbietet. Das prognostizierte Passagieraufkommen verdeutlicht die stufenweise Erholung des dezentralen Luftverkehrs in Norddeutschland. Der Flughafen Hamburg versucht, durch eine hohe Auslastung der Terminalflächen und die Einbindung von Einzelhandelsangeboten zusätzliche Erträge außerhalb des reinen Entgeltgeschäfts mit Fluggesellschaften zu generieren. Angesichts der konzentrierten Reisewellen an den Wochentagen vor den Feiertagen stellt die Abwicklung an den Sicherheitskontrollen und Gepäckannahmen jedoch hohe Anforderungen an die Personalkapazitäten der Bodendienstleister. Luftfahrt- und Logistikexperten verweisen darauf, dass verkehrsreiche Spitzenzeiten die operative Belastungsgrenze der Terminalinfrastruktur testen. In den Peak-Phasen können Personengpässe bei den Kontrollorganen und den Abfertigungsunternehmen rasch zu Wartezeiten im Abflugbereich führen. Für den Betreiber gilt es daher, die Taktung der Passagierströme durch frühzeitige Anreiseempfehlungen und organisatorische Maßnahmen an den Kontrollstellen stabil

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