
Rekordmarke im Frachtgeschäft: Flughafen Wien meldet historisches Allzeithoch
Der Flughafen Wien hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem historischen Rekordergebnis im Bereich der Luftfracht abgeschlossen. Erstmals in der Geschichte des Standorts wurde die Marke von 300.000 Tonnen überschritten, wobei insgesamt 313.763 Tonnen Fracht abgefertigt wurden. Dies entspricht einer Steigerung von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelte sich das Exportgeschäft, das ein Plus von 8,4 Prozent verzeichnete, während das Importvolumen moderat um 2,8 Prozent anstieg. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Standorts als zentrales Logistikdrehkreuz für Mittel- und Osteuropa sowie die Stabilisierung der globalen Lieferketten über den Wiener Airport. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass das Wachstum maßgeblich durch die Ausweitung der Beiladekapazitäten auf der Langstrecke getrieben wurde. Die Wiederaufnahme und Frequenzerhöhung zahlreicher Direktverbindungen nach Asien und Nordamerika durch Fluggesellschaften wie Austrian Airlines, Qatar Airways und diverse chinesische Carrier schufen den notwendigen Frachtraum in den Unterflurdecks der Passagiermaschinen. Neben dem klassischen Warenverkehr verzeichnete insbesondere das Segment E-Commerce einen massiven Zuwachs, bedingt durch das veränderte Konsumverhalten und die effiziente Abwicklung von Kleinsendungen aus Fernost. Ein weiterer entscheidender Faktor für den Erfolg war das spezialisierte Pharma-Logistikzentrum des Flughafens. Das Vienna Pharma Handling Center erzielte ebenfalls ein Allzeithoch und profitierte von der Zertifizierung nach internationalen Qualitätsstandards. Durch die hochmoderne Infrastruktur zur lückenlosen Kühlkettenlogistik konnte Wien seine Position als bevorzugter Umschlagplatz für sensible medizinische Güter im europäischen Vergleich weiter festigen. Investitionen in automatisierte Sortieranlagen und die Digitalisierung der Zollabwicklung trugen dazu bei, die Durchlaufzeiten für Frachtgut trotz der gestiegenen Mengen stabil zu halten. Branchenexperten werten das Überschreiten der 300.000-Tonnen-Grenze als Beleg für die








