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Österreichische Hotelvereinigung setzt Videowettbewerb für Praktikanten fort

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) führt im Sommer 2026 die nächste Auflage ihres bundesweiten Videowettbewerbs unter dem Hashtag „bestpraktikum“ durch. Ziel der Initiative ist es, die Attraktivität von Ausbildungsberufen in der Hotellerie und Gastronomie über die sozialen Medien direkt an Jugendliche zu vermitteln. Schüler aus ganz Österreich, die in den Sommermonaten ein Pflichtpraktikum im Tourismussektor absolvieren, sind aufgerufen, Einblicke in ihren Arbeitsalltag filmisch zu inszenieren. Die Beiträge müssen bis zum 7. September 2026 auf der Plattform Instagram veröffentlicht und mit den Profilen der ÖHV sowie des jeweiligen Ausbildungsbetriebs verlinkt werden. Der Branchenverband reagiert mit dieser Marketingmaßnahme auf die anhaltenden Herausforderungen bei der Rekrutierung von Fachkräften und den spürbaren Rückgang an Lehrlingszahlen im Tourismus. Laut ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer generierte die begleitende Social-Media-Kampagne im Vorjahr mit nur 14 Beiträgen über 213.000 Videoaufrufe und mehr als 139.000 Interaktionen, was einer Verdopplung der Reichweite innerhalb eines Jahres entspricht. Für die teilnehmenden Hotelbetriebe fungiert der Wettbewerb somit als digitales Instrument zur Stärkung des Employer Brandings, da die Jugendlichen als authentische Markenbotschafter agieren und somit auch die Sichtbarkeit der Betriebe bei Eltern und potenziellen Bewerbern erhöhen. Unterstützung erhält die Initiative von führenden Vertretern der österreichischen Spitzenhotellerie. Daniela Kari, Geschäftsführerin des Waldhof Fuschlsee Resorts, und Sophie Schick vom Boutique Hotel Hauser in Wels betonten die Notwendigkeit, qualitätsvolle Ausbildungsbetriebe öffentlich wirksam zu präsentieren, um das Branchenimage nachhaltig zu korrigieren. Neben dem Marketingaspekt für die Unternehmen wird der Wettbewerb durch Sachpreise für die Gewinner flankiert, darunter Smartphones des Typs iPhone 18 und mehrtägige Hotelaufenthalte in verschiedenen österreichischen Städten. Eingebettet ist

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Inlandstourismus im Fokus: Niederösterreich Werbung startet sommerliche Marketingkampagne

Die Niederösterreich Werbung hat für die Sommersaison 2026 eine neue landesweite Aktivierungskampagne unter dem Titel „Reisen ohne Fernweh“ initiiert. Die Marketinginitiative zielt darauf ab, das größte österreichische Bundesland als unkomplizierte Destination für Haupturlaube, Wochenendausflüge und Kurzzeitreisen im eigenen Land zu positionieren. Durch eine humorvolle Neuinterpretation klassischer Begriffe aus dem internationalen Flug- und Fernreiseverkehr – wie etwa Jetlag, Beinfreiheit oder Handgepäck – sollen potenzielle Urlauber gezielt von den Vorzügen regionaler Reiseziele überzeugt werden. Laut Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner reagiert das Land damit auf ein spürbar gestiegenes Bedürfnis der Bevölkerung nach Sicherheit, hoher Stabilität und kurzen Anreisewegen in Zeiten anhaltender geopolitischer Unsicherheiten. Die Kampagne basiert auf aktuellen Marktanalysen zum Konsumverhalten heimischer Urlauber. Daten der nationalen Tourismusorganisation Österreich Werbung aus der im Mai 2026 vorgelegten Gaststudie „T-MONA“ belegen, dass für 60 Prozent der Sommergäste die Faktoren Natur und Landschaft das primäre Entscheidungskriterium bei der Destinationswahl darstellen. Qualität und Komfort der Unterkunft sowie das lokale Kultur- und Sehenswürdigkeitenangebot folgen mit jeweils 28 Prozent auf den weiteren Plätzen. Der Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, Michael Duscher, betonte, dass die touristische Infrastruktur des Bundeslandes, die von alpinen Wanderregionen im Mostviertel bis hin zu den Kulturfestivals im Wein- und Waldviertel reicht, diese Nachfragestruktur exakt abdeckt. Ein zentraler Aspekt der touristischen Strategie ist zudem die optimierte Erreichbarkeit über das bestehende Schienen- und Busnetz. Statistiken zeigen, dass der Anteil der Urlauber, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, kontinuierlich steigt und zuletzt bei 14 Prozent lag. Vor diesem Hintergrund forcieren die Tourismusverantwortlichen gezielt Destinationen mit direkter Bahnanbindung. Hierzu zählen geschichtsträchtige Zentren wie Baden

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Kritik an Fluggastrechterform: Luftfahrtverband IATA sieht Verfehlung der wirtschaftlichen Entlastungsziele

Die jüngste Einigung der Europäischen Union zur Reform der Fluggastrechteverordnung EU261 stößt beim weltweiten Dachverband der Fluggesellschaften, der International Air Transport Association (IATA), auf fundamentale Kritik. Der Verband bemängelt, dass das überarbeitete Regelwerk weder zu einer spürbaren Verbesserung der Passagiersituation beitrage noch die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Luftfahrtindustrie sichere. Thomas Reynaert, Senior Vice President External Affairs der IATA, wies in einer Stellungnahme darauf hin, dass die Neuregelung die Chance verpasst habe, die dringend notwendige Reduzierung bürokratischer und regulatorischer Lasten umzusetzen, wie sie unter anderem im viel beachteten Draghi-Bericht zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit gefordert wurde. Die Kritik des Branchenverbandes richtet sich vor allem gegen die anhaltend hohen finanziellen und operativen Belastungen für die Fluggesellschaften. Nach Einschätzung der IATA unternimmt die verabschiedete Reform nichts, um die explodierenden Kosten der Entschädigungszahlungen einzudämmen. Stattdessen verharre das System in einer bürokratischen Komplexität, die bei unvorhersehbaren Verspätungen oder Flugstreichungen kaum operativen Spielraum lasse. Reynaert betonte, dass West- und Mitteleuropa hierbei von politischen Absichtserklärungen zu konkreten, wirtschaftlich tragfähigen Maßnahmen hätte übergehen müssen, um den Sektor langfristig zu stabilisieren. Ein zentraler Schwachpunkt der Neuregelung bleibt aus Sicht der Luftfahrtindustrie das Ausblenden der eigentlichen Ursachen für Flugverzögerungen. Die IATA kritisiert, dass keines der strukturellen Probleme gelöst werde, die den europäischen Luftverkehr im täglichen Betrieb behindern. Insbesondere die mangelhafte Leistungsfähigkeit und die chronische Überlastung des europäischen Flugverkehrsmanagements sowie der nationalen Flugsicherungen blieben unangetastet. Solange diese infrastrukturellen Engpässe im Luftraum nicht politisch gelöst werden, führen verschärfte Verbraucherrechte nach Ansicht von Wirtschaftsexperten lediglich zu einer künstlichen Verteuerung von Flugtickets, ohne die Pünktlichkeitsrate real

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Abwärtstrend im globalen Luftverkehr: Branchengewinne durch Nahostkonflikt und Kerosinpreise halbiert

Der internationale Luftverkehrssektor steht vor einer drastischen Renditeschwächung im laufenden Geschäftsjahr 2026. Wie aus den aktuellen Wirtschaftsanalysen und Prognoserevisionen der Branchenverbände hervorgeht, wird der kumulierte Nettogewinn der weltweiten Fluggesellschaften voraussichtlich auf 23 Milliarden US-Dollar einbrechen. Vor dem Ausbruch des Krieges im Iran und den damit einhergehenden massiven Verwerfungen im Luftraum über dem Mittleren Osten war die Industrie noch von einem Nettoüberschuss in Höhe von 45 Milliarden US-Dollar ausgegangen. Trotz dieser signifikanten Korrektur nach unten wird für den globalen Markt in der Summe jedoch weiterhin mit einem knapp positiven operativen Gesamtergebnis gerechnet. Haupttreiber für die finanzielle Belastung der Fluggesellschaften sind neben den großflächigen Routensperrungen und den daraus resultierenden kostspieligen Umwegen im interkontinentalen Verkehr die historisch hohen Kerosinpreise. Der Rohölmarkt reagierte auf die geopolitische Instabilität in der Golfregion mit extremen Preisausschlägen, was die Treibstoffkosten für die Flugbetriebe auf ein Rekordniveau hob. Bei einem prognostizierten Gesamtumsatz der globalen Luftfahrtbranche von rund 1,17 Billionen US-Dollar schrumpft die geschätzte Nettomarge im laufenden Jahr folglich auf magere 2,0 Prozent zusammen, während vor den kriegerischen Auseinandersetzungen noch eine Gewinnspanne von 4,2 Prozent als realistisch eingestuft wurde. Die anhaltenden logistischen Störungen im Luftraum des Nahen Ostens zwingen die Fluggesellschaften zu einer weiträumigen Umstrukturierung ihrer Flugpläne, insbesondere auf den hochfrequentierten Korridoren zwischen Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum. Die Sperrung wichtiger Flugverkehrssektoren führt nicht nur zu deutlich längeren Flugzeiten und einem erhöhten Treibstoffverbrauch, sondern mindert auch die Produktivität der eingesetzten Flugzeugflotten und des Personals. Zudem verzeichnen viele Fluggesellschaften einen spürbaren Rückgang der Passagierzahlen auf Destinationen, die in unmittelbarer Nähe zur

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Vertragsverlängerung bei Ryanair: Michael O’Leary leitet die europäische Billigfluggesellschaft bis 2032

Der Vorstand der irischen Ryanair Holdings plc hat am 19. Juni 2026 die langfristige Verlängerung des Arbeitsvertrags mit dem langjährigen Konzernchef Michael O’Leary offiziell bestätigt. Nach monatelangen Verhandlungen und einem intensiven Abstimmungsprozess mit den institutionellen Hauptaktionären der börsennotierten Unternehmensgruppe einigten sich die Parteien auf eine Fortführung der Zusammenarbeit bis zum April 2032. O’Leary, der die Geschicke des europäischen Billigflug-Marktführers mit Unterbrechungen bereits seit den 1990er-Anjahren maßgeblich gestaltet, bindet sich damit für weitere sechs Jahre an das Unternehmen, um die anstehenden Expansionsphasen operativ zu begleiten. Die vertragliche Neuregelung beinhaltet eine Restrukturierung der Management-Vergütung, die auf der anstehenden Jahreshauptversammlung 2026 den Aktionären zur Abstimmung vorgelegt wird. Neben einem im Branchenvergleich moderaten Festgehalt und einem gedeckelten Jahresbonus sieht das Abkommen eine stark leistungsorientierte Aktienoption vor. O’Leary erhält unter der Bedingung seines Verbleibs im Unternehmen das Recht auf den Erwerb von zehn Millionen Stammaktien. Der Ausübungspreis wurde auf 26,70 Euro beziehungsweise 65,00 US-Dollar festgesetzt, was dem Aktienwert vom Februar 2026 entspricht. Dieser Kurs markierte den Höchststand vor den jüngsten Marktturbulenzen und Kursrückgängen, die durch die geopolitischen Spannungen und den Krieg im Iran im gesamten europäischen Luftverkehrssektor ausgelöst wurden. Die vollständige Zuteilung dieser Wertpapiere ist an das Erreichen ambitionierter wirtschaftlicher Kennzahlen gekoppelt, die eine signifikante Wertsteigerung für die Anteilseigner voraussetzen. Die Optionen greifen nur dann, wenn der jährliche Konzerngewinn nach Steuern die Marke von 4,0 Milliarden Euro übersteigt oder der Aktienkurs an mindestens 28 aufeinanderfolgenden Handelstagen ein Niveau von über 42 Euro erreicht. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Stan McCarthy, betonte, dass diese Zielvorgaben bewusst hoch

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Terminal 2: Fraport bringt das Inventar unter den Hammer

Seit einigen Tagen ist das Terminal 2 des Frankfurter Flughafens geschlossen. Nun macht Betreiber Fraport das Invetar zu Geld. Unter anderem werden Flughafenbände über eine Onlineplattform versteigert. Der Flughafen Frankfurt am Main eröffnete in diesem Jahr seinen jüngsten Abfertigungskomplex, das Terminal 3. Vor wenigen Tagen nahm man das Terminal 2 vom Netz. Es soll generalsaniert werden und bei Bedarf in den 2030er-Jahren wieder ans Netz gehen. Die Einrichtung benötigt man offensichtlich nicht mehr. Auf der Auktionsplattform „Restlos.com“ werden nun Einrichtungsgegenstände aus dem kürzlich geschlossenen Terminal 2 versteigert. Unter anderem bietet man Sitzbänke, auf denen bis zuletzt Reisende auf ihre Abflüge gewartet haben, an. Es ist damit zu rechnen, dass sich das Sortiment sukzessive erweitern wird.

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Tribut an eine Austropop-Legende: Purkersdorfer Stadtfest generiert Spendensumme im Gedenken an Georg Danzer

Das alljährliche Stadtfest in Purkersdorf stand am Samstag, dem 20. Juni 2026, ganz im Zeichen eines bedeutenden musikalischen Jubiläums. Unter dem offiziellen Motto „80 Jahre Georg Danzer“ widmete die niederösterreichische Wienerwald-Stadt ihr traditionsreiches Kulturevent dem wegweisenden Liedermacher und Mitbegründer des Austropops, der im Oktober 2026 achtzig Jahre alt geworden wäre. Zahlreiche namhafte Interpreten der österreichischen Musik- und Kabarettszene fanden sich auf der Hauptbühne am Purkersdorfer Hauptplatz ein, um das umfangreiche Lebenswerk des im Jahr 2007 verstorbenen Künstlers zu würdigen und dessen bekannte Werke neu zu interpretieren. Die künstlerische Federführung des Gedenkkonzerts übernahm der bekannte österreichische Kabarettist und Schauspieler Thomas Stipsits. Gemeinsam mit einer hochkarätig besetzten Begleitband führte er das Publikum durch sämtliche Schaffensperioden Danzers – von den frühen, gesellschaftskritischen Dialektliedern über die großen Erfolge mit dem legendären Trio Austria 3 bis hin zu seinen tiefgründigen Spätwerken. Stipsits, der selbst als großer Bewunderer Danzers gilt, verstand es, den charakteristischen Wiener Schmäh und die melancholische Note der Originalkompositionen in das mehrstündige Live-Programm zu integrieren. Neben dem kulturellen Aspekt stand der wohltätige Charakter der Großveranstaltung im Vordergrund des städtischen Interesses. Sämtliche Einnahmen und freiwilligen Zuwendungen, die im Rahmen des Stadtfestes gesammelt wurden, gehen direkt an die Volkshilfe Purkersdorf. Die Hilfsorganisation setzt diese Gelder zweckgebunden in der Region ein, um sozial benachteiligte Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen im unmittelbaren Wohnumfeld unbürokratisch zu unterstützen. Damit wurde eine Brücke zu Georg Danzer selbst geschlagen, der sich zeitlebens stark für Obdachlose und sozial ausgegrenzte Menschen engagiert hatte. Das Purkersdorfer Stadtfest zog bei hochsommerlichen Temperaturen mehrere tausend Besucher

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Bilanz zum Probebetrieb am Frankfurter Flughafen: Neue Abflugroute sorgt für ungleiche Lärmverteilung

Der Testlauf der modifizierten Abflugroute „Cindy S“ vom Flughafen Frankfurt am Main in Richtung Südhessen führt in den betroffenen Anrainerkommunen zu einer deutlichen Verschiebung der Schallbelastung. Wie das Forum Flughafen und Region (FFR) nach Auswertung umfangreicher Messreihen mitteilte, bestätigen die realen Daten die mathematischen Prognosen vor dem Start des Verfahrens. Die Route, die seit Juli 2025 in einem erweiterten Bogen um die dicht besiedelten nördlichen Stadtteile von Darmstadt herumgeführt wird, entlastet zwar einige Ballungsräume spürbar, führt jedoch in flugplatznäheren Gemeinden im Kreis Darmstadt-Dieburg und im Kreis Offenbach zu einer signifikanten Zunahme des Fluglärms. Besonders deutlich zeigen sich die schalltechnischen Veränderungen in der amtlichen Pegelauswertung der Messstationen. Im Darmstädter Stadtteil Arheilgen sowie in Weiterstadt-Gräfenhausen sank der flugspezifische Dauerschallpegel tagsüber um mehr als neun Dezibel und während der Nachtstunden um mehr als sieben Dezibel. Im Gegenzug verzeichneten die Einflugbereiche von Erzhausen eine Zunahme des Dauerschallpegels um mehr als fünf Dezibel, während in Egelsbach und im Norden von Darmstadt-Wixhausen Steigerungen von rund zwei Dezibel registriert wurden. Eine Reduzierung des Gesamtschalls wird durch das Verfahren folglich nicht erzielt, sondern primär eine geografische Umverteilung über dem Kerngebiet der Region Rhein-Main bewirkt. Im Rahmen des laufenden Beteiligungsverfahrens brachten betroffene Kommunen alternative Betriebskonzepte ein, um die zusätzliche Belastung zu begrenzen. Die Gemeinde Egelsbach schlug hierbei ein alternatives Nutzungsmodell vor, bei dem die Verkehrsströme jeweils zur Hälfte auf die herkömmliche Flugroute und die neue Linienführung aufgeteilt werden sollten. Die gutachterliche Prüfung durch das FFR bewertete diese Option jedoch als durchgehend negativ, da ein permanenter Wechsel der Routen zu

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Condor schafft neues Vorstandsressort und besetzt Finanzposten neu

Die deutsche Fluggesellschaft Condor strukturiert ihre Führungsebene um und erweitert die Geschäftsleitung um ein neu geschaffenes Ressort für die kommerzielle Steuerung. Zum 1. August übernimmt Pierre Dominique Prümm die Position des Chief Commercial Officer (CCO). Prümm war bis vor kurzem als Vorstand für Luftseite und Terminalmanagement sowie als Technikvorstand beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport tätig. Sein dortiges Ausscheiden war erst kurz zuvor bekannt gegeben worden. Laut Condor-Chef Peter Gerber reagiert die Fluggesellschaft mit dieser Personalie auf die veränderten operativen Anforderungen, die sich durch den verstärkten Ausbau von City-Verbindungen und die Transformation hin zu einer Netzwerk-Airline ergeben. Neben der Schaffung des Kommerzressorts vollzieht das Luftfahrtunternehmen einen Wechsel an der Spitze des Finanzressorts. Bereits zum 6. Juli 2026 übernimmt Dag Jessel den Posten des Finanzvorstands (CFO). Er folgt auf Björn Walther, der das Unternehmen verlässt. Jessel verfügt über umfassende Branchenerfahrung und blickt auf eine mehrjährige Karriere innerhalb des Lufthansa-Konzerns zurück, wo er verschiedene Führungspositionen im Finanz- und Controllingbereich begleitete. Mit dem Einzug der beiden erfahrenen Manager in das Führungsgremium stellt sich der Ferienflieger strategisch neu auf, um die Koordination, die wirtschaftliche Steuerung und das Ertragsmanagement des Linien- und Chartergeschäfts zu optimieren. Branchenexperten werten den Wechsel von Prümm von einem führenden Flughafenbetreiber zu einer Fluggesellschaft als strategischen Gewinn für Condor. Der Manager kennt die operativen Abläufe und Kapazitätsherausforderungen des Heimatdrehkreuzes Frankfurt am Main aus der Perspektive des Flughafenbetreibers im Detail. Diese Expertise dürfte der Fluggesellschaft insbesondere bei der Slot-Vergabe, der Optimierung der Bodenabfertigungsprozesse und der Abstimmung des expandierenden Flugplans zugutekommen. Der Umbau der Flotte

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Easyjet richtet 13 neue Flugstrecken ab britischen Regionalflughäfen ein

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet baut ihr europäisches Streckennetz für die kommende Winterperiode erheblich aus. Insgesamt 13 neue Routen von acht verschiedenen Flughäfen im Vereinigten Königreich sollen die Anbindung an Destinationen in Europa, Nordafrika und Skandinavien stärken. Das erweiterte Angebot deckt eine Mischung aus klassischen Städtezielen, Wintersportregionen und Warmwasserzielen ab. Zu den neuen Verbindungen gehören Strecken von London Luton nach Kittilä und Straßburg, von London Southend nach Edinburgh, von Birmingham nach Kopenhagen sowie von Liverpool nach Reykjavik und Kittilä. Auch Verbindungen von Manchester nach Kairo, von Newcastle nach Barcelona, Berlin, Kopenhagen, Hurghada und Rovaniemi sowie von Newquay nach Genf wurden in den Flugplan aufgenommen. Ein Schwerpunkt der Netzwerkerweiterung liegt auf dem Flughafen Newcastle. Seit der dortigen Eröffnung einer festen Flugzeugbasis im März 2026 hat die Fluggesellschaft ihr Angebot an diesem Standort durch die fünf neuen Routen vervierfacht und bedient nun insgesamt 31 Destinationen. Eine logistische Besonderheit stellt zudem die neue Route von Manchester zum Sphinx International Airport in Kairo dar, womit Easyjet der einzige Anbieter einer direkten Flugverbindung auf diesem spezifischen Korridor wird. Für den regionalen Flughafen in Cornwall (Newquay) bedeutet die ab Januar 2027 geplante Saisonverbindung nach Genf zudem die erste internationale Linienverbindung in der Geschichte des Standortes. Die Expansion ist Teil einer umfassenden Wachstumsstrategie des Luftfahrtunternehmens, das für die aktuelle Sommersaison ein Passagieraufkommen von über 50 Millionen Fluggästen anvisiert. Durch die gezielte Stärkung der britischen Regionalflughäfen versucht sich die Fluggesellschaft Marktanteile im Punkt-zu-Punkt-Verkehr abseits des extrem überlasteten Londoner Großflughafens Heathrow zu sichern. Das veränderte Buchungsverhalten von Privatreisenden, die verstärkt

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