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Synthetische Treibstoffe in Nordafrika: Schweizer Technologieunternehmen Synhelion plant Großanlage in Marokko

Das Schweizer Technologieunternehmen Synhelion hat mit Regierungsstellen des Königreichs Marokko eine Absichtserklärung über die Entwicklung einer Produktionsstätte für synthetische Treibstoffe unterzeichnet. Zu den Partnern auf marokkanischer Seite gehören das Ministerium für Industrie und Handel, das Ministerium für Energiewende sowie die Agentur für Investitions- und Exportförderung (AMDIE). Das Projekt sieht die Errichtung einer Industrieanlage in der südmarokkanischen Provinz Tan-Tan innerhalb der Region Guelmim-Oued Noun vor. Ziel ist die Herstellung von jährlich 100.000 Tonnen synthetischem Kerosin, Diesel und Benzin für den Transportsektor. Für die Umsetzung des Vorhabens hat das Unternehmen ein Areal vor Ort reserviert und die Tochtergesellschaft Synhelion Morocco gegründet, die den Status in der Finanzzone Casablanca Finance City erhalten hat. Mit dem Abkommen beabsichtigt Synhelion, seine Technologie zur Umwandlung von Prozessenergie in flüssige Energieträger weiter zu skalieren. Die geplanten Endprodukte sind als sogenannte Drop-in-Treibstoffe konzipiert, die ohne technische Modifikationen an bestehenden Motoren oder Logistikketten in der Zivilluftfahrt, Schifffahrt und im Straßenverkehr eingesetzt werden können. Das Projekt fügt sich in die Industriestrategie Marokkos ein, das sich als Exportstandort für synthetische Energieträger und chemische Grundstoffe positionieren möchte. Für Synhelion folgt das Vorhaben auf den Betrieb der Pilotanlage DAWN im deutschen Jülich, an der die Verfahrenstechnik im kleineren Maßstab erprobt wird. Die Großanlage in North Africa soll dazu beitragen, die Produktionsmengen schrittweise zu erhöhen und die Gestehungskosten pro Liter Treibstoff an das Niveau herkömmlicher Energieträger anzunähern. Branchenexperten betonen jedoch, dass das Projekt vor erheblichen finanziellen und technischen Herausforderungen steht. Die Errichtung großtechnischer Syntheseanlagen in ariden Regionen erfordert hohe Investitionsmittel für die thermische und

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Herbstliche Gastronomie-Aktion in Wien: Burger-Resto Hawidere veranstaltet Oktoberfeste

Das Wiener Gastronomieunternehmen Hawidere veranstaltet im Herbst 2026 eine Reihe von Oktoberfest-Events an seinem Standort im 15. Wiener Gemeindebezirk Rudolfsheim-Fünfhaus. Den Auftakt bildet ein Holzfassanstich am 17. Oktober 2026, der vom Inhaber der Schremser Brauerei, Karl Theodor Trojan, durchgeführt wird. Für die musikalische Gestaltung sorgt der Musiker Steirer Franz mit regionaler Festzeltmusik bei freiem Eintritt. Die Veranstaltungsreihe umfasst zudem weitere Termine wie einen Brausilvester Ende September sowie Auftritte lokaler Live-Bands. Das kulinarische Konzept der Aktion kombiniert klassische Festzeltangebote mit dem spezialisierten Sortiment des Lokals. Neben Fleischgerichten wie Spanferkel und Spezialburgern werden auch pflanzliche Alternativen wie Pulled-Jackfruit-Burger und eine Nachspeise auf Bierbasis angeboten. Hawidere-Inhaber Adalbert Windisch setzt dabei gezielt auf ein erweitertes Getränkeangebot: Neben dem saisonalen Schremser Oktoberbier im Maßkrug stehen den Gästen 13 weitere Bierstile frisch vom Fass zur Auswahl. Das Gastronomiekonzept im Fünfhauser Grätzl nutzt die Oktoberfest-Saison als wiederkehrendes Instrument zur Kundenbindung und Frequenzsteigerung in den Herbstmonaten. Das Lokal hat sich in den vergangenen Jahren als Kombination aus Burger-Restaurant und Spezialitäten-Bierbeisl etabliert und verwendet Themenveranstaltungen, um Gäste außerhalb der traditionellen Schankgärten anzusprechen. Die Verbindung von niederösterreichischer Brautradition und urbaner Gastronomie zielt darauf ab, die Umsätze im Bierschanksegment vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts zu konsolidieren. Gastronomieanalysten weisen darauf hin, dass dezentrale Oktoberfeste in großstädtischen Außenbezirken eine kostengünstige Alternative zu kommerziellen Großveranstaltungen auf zentralen Plätzen darstellen. Allerdings stehen kleinere Gastronomiebetriebe vor der Herausforderung, sich gegen das breite Angebot an Parallelveranstaltungen im Wiener Stadtgebiet zu behaupten. Der Erfolg solcher Nischenveranstaltungen hängt maßgeblich davon ab, wie dauerhaft die Kombination aus Spezialitätenbiere-Angebot und Eventgastronomie vom

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Schulbeginn im Wiener Prater: Luftburg – Kolarik veranstaltet Aktion für Erstklässler

Das Gastronomieunternehmen Luftburg – Kolarik im Wiener Wurstelprater hat am 7. September 2026 seine traditionelle Aktion zum Schulstart durchgeführt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Erstklässler beim Kauf einer Tageskarte für den angeschlossenen Vergnügungsbereich mit Präsente-Setzsackerln ausgestattet. Die Übergabe der Pakete, die Schulutensilien, Gutscheine und Lebensmittel umfassten, erfolgte durch den Betriebsinhaber Paul Kolarik sowie unter Mitwirkung von Kabarettist Gery Seidl und Sonja Klima. Die Aktion richtet sich gezielt an Familien im Großraum Wien zu Beginn des neuen Unterrichtsjahres. Die Gastronomie- und Erlebniswelt im Prater kombiniert ihren Restaurantbetrieb mit einer weitläufigen Hüpfburgenanlage und setzt seit Jahren auf familienorientierte Kundenbindungsmaßnahmen. Der Betrieb im zweiten Wiener Gemeindebezirk zählt zu den umsatzstärksten Gastronomieobjekten im Wurstelprater und nutzt den traditionellen Einschulungstag in Ostösterreich, um die Auslastung der Freizeitflächen im Spätsommer zu sichern. Das Angebot basiert auf der Abgabe von wiederverwendbaren Textilbeuteln anstelle von Einwegverpackungen und bindet regionale Partnerunternehmen aus dem Bereich der Konsumgüterwirtschaft ein. Derartige Aktionen zur Einschulung besitzen in der Wiener Freizeitwirtschaft eine lange Tradition, da Gastronomie- und Praterbetriebe versuchen, den saisonalen Übergang vom Hauptsommer in den Frühherbst betrieblich abzufedern. Durch die Kopplung von Gastronomiebesuch und Eintrittskarten für die Vergnügungseinrichtungen zielt das Konzept auf die Steigerung des durchschnittlichen Pro-Kopf-Umsatzes ab. Zudem dient die Einbindung bekannter Persönlichkeiten dazu, die mediale Reichweite in regionalen Veröffentlichungen und sozialen Netzwerken zu erhöhen. Kritische Branchenbeobachter verweisen darauf, dass Werbeaktionen im Umfeld des Schulstarts zunehmend von kommerziellen Interessen geprägt sind. Während solche Initiativen für Familien einen punktuellen Mehrwert bieten, stellen sie für die ausrichtenden Unternehmen primär ein Instrument zur Kundenbindung und

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Saisonverlagerung im tschechischen Reisemarkt: Herbstmonate verzeichnen hohe Nachfrage für Südeuropa

Im tschechischen Touristiksektor gewinnt die Nachsaison zunehmend an Bedeutung. Wie Daten des Reiseportals Dovolena.cz der Reiseagentur Student Agency für die Monate September bis November 2026 zeigen, verschiebt sich die Nachfrage tschechischer Urlauber von den traditionellen Sommermonaten Juli und August verstärkt in den Frühherbst. Als Hauptgrund für die veränderten Buchungsmuster gelten Preisnachlässe von bis zu 30 Prozent im Vergleich zur Hauptsaison, geringere Auslastungen an den Zielorten sowie moderatere Temperaturen in den Küstenregionen des Mittelmeers. Spanien hat sich in diesem Jahr zum stärksten Zielgebiet für Herbstbuchungen über das tschechische Portal entwickelt und stellt knapp ein Viertel aller Verkäufe im Zeitraum von September bis November dar. Dahinter folgen Griechenland mit einem Anteil von 21 Prozent und Ägypten mit 17 Prozent. Laut Martina Hrnčířová, Vertriebsleiterin bei Student Agency, schlagen sich die Preisunterschiede insbesondere bei Pauschalreisen nach Griechenland nieder. Lag der durchschnittliche Reisepreis für griechische Destinationen im Juli noch bei etwa 17.320 Tschechischen Kronen (CZK) pro Person, sank dieser für den Oktober auf durchschnittlich 12.111 CZK. Die Buchungslage wird zusätzlich durch die Lage der tschechischen Schulferien Ende Oktober begünstigt, die in Kombination mit dem Nationalfeiertag am 28. Oktober ein fünftägiges Zeitfenster für Familienreisen schaffen. Für diesen Zeitraum konzentriert sich die Nachfrage neben Spanien und Zypern auch auf Fern- und Ganzjahresziele wie Ägypten und Tansania, wo das Preisniveau im Saisonverlauf vergleichsweise stabil bleibt. Die Entwicklung spiegelt einen allgemeinen Trend im mitteleuropäischen Quellmarkt wider, bei dem Reiseveranstalter ihre Kapazitäten und Flugkontingente bis weit in den Spätherbst aufrechterhalten. Branchenbeobachter merken jedoch an, dass die Preisersparnisse stark von der

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Kabinenausstattung im Airbus A350: Emirates führt elektrischen Sichtschutz in der Premium Economy ein

Die Golf-Fluggesellschaft Emirates hat bei der Ausstattung ihrer neu ausgelieferten Airbus A350-900 eine überarbeitete Kabine für die Premium Economy vorgestellt. Das Angebot umfasst 28 Sitzplätze in einer 2-3-2-Anordnung, die jeweils mit einem elektrisch verstellbaren, durchgehenden Sichtschutz zwischen den Plätzen versehen sind. Der Sichtschutz lässt sich stufenlos über das Bedienteil im Sitz anheben oder absenken. Das Modell stellt den ersten vollständig elektrisch steuerbaren Sitz der Fluggesellschaft in dieser Zwischenklasse dar und verfügt über voreingestellte Modi für Mahlzeiten und Ruhephasen. Die Sitze weisen eine Breite von rund 51 Zentimetern sowie einen Sitzabstand von bis zu 99 Zentimetern auf. Zur Ausstattung gehören zudem eine von Safran Seats gefertigte Kopfstütze mit verstellbaren Seitenflügeln, eine ausklappbare Fußstütze sowie Induktionsladeflächen für Mobiltelefone neben den standardmäßigen USB-C-Anschlüssen. Für das Bordunterhaltungssystem kommt ein 13,3-Zoll-Bildschirm mit 4K-Auflösung zum Einsatz, der unter anderem Zugriff auf externe Flugzeugkameras bietet. Der Rollout der neuen Sitze erfolgt sukzessive mit dem Zulauf der insgesamt 65 bestellten Airbus A350-Maschinen. Die Einführung der modifizierten Kabine steht im Zusammenhang mit der Flottenmodernisierung von Emirates, im Zuge derer auch ältere Großraumflugzeuge vom Typ Boeing 777 und Airbus A380 im Rahmen eines mehrmonatigen Umbauprogramms angepasst werden. Durch den Ausbau der Premium Economy reagiert die Fluggesellschaft auf die veränderte Nachfragestruktur auf Langstreckenrouten, bei der Geschäfts- und Privatreisende verstärkt höherwertige Zwischenklassen buchen. Damit versucht die Airline aus Dubai, den Ertrag pro Sitzplatzmeile auf Flügen nach Europa, Nordamerika und Asien weiter zu steigern. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass die Integration komplexer Elektronik und verstellbarer Trennelemente in der Premium Economy mit höheren Wartungsanforderungen und

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Flugplanerweiterung in Franken: Corendon Airlines verbindet Flughafen Nürnberg mit Varna

Die Fluggesellschaft Corendon Airlines nimmt im Sommerflugplan 2027 eine neue Direktverbindung von Nürnberg an die bulgarische Schwarzmeerküste auf. Ab August bis Mitte September 2027 wird die Hafenstadt Varna zweimal wöchentlich, jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag, vom Albrecht-Dürer-Flughafen bedient. Die Strecke bedient unterschiedliche Marktsegmente und richtet sich neben dem klassischen Ferientourismus in die umliegenden Küstenorte auch an den VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) sowie den studentischen Austausch zwischen Bayern und Bulgarien. Mit diesem Schritt verstärkt die Fluggesellschaft ihr Engagement am nordbayerischen Standort, wo sie traditionell Verbindungen nach Südosteuropa und in die Türkei betreibt. Das Reiseziel Varna gilt als logistisches Drehkreuz für den regionalen Tourismus an der nördlichen Schwarzmeerküste und ist Standort mehrerer Universitäten. Auf der Trasse trifft Corendon Airlines auf direkte Konkurrenz: Die ungarische Low-Cost-Fluggesellschaft Wizz Air bietet ebenfalls Flüge zwischen der fränkischen Metropole und der bulgarischen Hafenstadt an. Die Entscheidung zur Streckenaufnahme erfolgt vor dem Hintergrund einer veränderten Nachfragestruktur im europäischen Warmwasser-Tourismus. Angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten verzeichnen preisgünstigere Urlaubsregionen in Südosteuropa ein anhaltendes Interesse im europäischen Quellmarkt. Für den Flughafen Nürnberg bedeutet die Frequenzerhöhung nach Bulgarien eine verbesserte Auslastung der Terminalinfrastruktur außerhalb der stark frequentierten Hauptsommerwochen im Juli. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass die Platzierung von Urlaubsrouten mit einem kurzen Saisonfenster von lediglich sechs Wochen das wirtschaftliche Risiko für die Fluggesellschaft minimieren soll. Das begrenzte Flugangebot zeigt jedoch auch, dass Carrier bei Streckentests im Regelfall zurückhaltend agieren und die nachhaltige Rendite abwarten, bevor Ganzjahres- oder Langfristschienen eingerichtet werden. Ob sich das Flugangebot auf Dauer behaupten kann, hängt im Wesentlichen vom

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Kapazitätserweiterung am Drehkreuz: Flughafen München nimmt neues Parkhaus P8 in Betrieb

Die Flughafen München GmbH hat am 1. September 2026 das neu errichtete Parkhaus P8 offiziell in den regulären Betrieb übernommen. Das achtgeschossige Bauwerk stellt rund 3.700 zusätzliche Stellplätze in unmittelbarer Gehdistanz zu den beiden Passagier-Terminals 1 und 2 bereit. Der Ersatzneubau entstand am Standort eines zurückgebauten Vorgängerbauwerks und soll dem steigenden Individualverkehr im landseitigen Bereich des zweitgrößten deutschen Verkehrsflughafens begegnen. Die Infrastruktur des Gebäudes nutzt digitale Steuerungs- und Zugangsverfahren. Passagiere können Stellplätze vorab online reservieren und die Einfahrt schrankenlos über automatische Kennzeichenerkennung abwickeln. Zur Ausstattung gehören in der ersten Betriebsphase rund 50 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge, deren Ausbau bei steigender Nachfrage schrittweise vorgesehen ist. Nach Angaben des Leiters der Sparte Services & Parken, Florian Mayr-Léonard, zielt das Parkraumkonzept darauf ab, die Anreisezeiten der Fluggäste zu verkürzen und die Abwicklung der Fahrzeugströme am Flughafenareal zu strukturieren. Der Neubau erfolgt vor dem Hintergrund eines anhaltenden Aufholprozesses bei den Passagierzahlen in München, wo das Vorpandemieniveau im internationalen Umsteigeverkehr bislang noch nicht vollständig wiedererreicht wurde. Für die Flughafengesellschaft stellt die Vermietung von Parkflächen eine wesentliche Einnahmequelle im Nicht-Luftfahrt-Bereich (Non-Aviation) dar, die zur Deckung der hohen fixen Betriebskosten der Infrastruktur beiträgt. Mit dem Ausbau der Parkkapazitäten reagiert das Management zudem auf den steigenden Anteil von Fluggästen aus dem süddeutschen und österreichischen Einzugsgebiet, die mit dem privaten Kraftfahrzeug anreisen. Verkehrskritiker merken jedoch an, dass der stetige Ausbau von Parkhausstrukturen an Großflughäfen Fehlanreize im Modalsplit setzt und den Umstieg auf den öffentlichen Schienenverkehr hemmt. Die Bahnanbindung des Münchner Flughafens gilt im Vergleich zu anderen europäischen Drehkreuzen seit Jahren

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La Compagnie kündigt Düsseldorf-Newark an

Die französische Fluggesellschaft La Compagnie erweitert ihr Streckennetz und wird ab dem 21. April 2027 eine neue Nonstop-Verbindung vom Flughafen Düsseldorf zum Flughafen Newark Liberty International in den Vereinigten Staaten anbieten. Wie das Luftfahrtunternehmen am 7. September 2026 bekanntgab, ist eine Frequenz von bis zu fünf wöchentlichen Flügen im Sommerflugplan vorgesehen. Der französische Nischenanbieter bedient Strecken über den Atlantik ausschließlich mit Flugzeugen, deren Kabinen vollständig mit einer Business Class ausgestattet sind. Mit dem geplanten Erstflug stellt La Compagnie nach aktuellem Stand die einzige direkte Flugverbindung zwischen dem Großraum New York und der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt bereit. Die Anbindung richtet sich vornehmlich an Geschäftsreisende sowie an Kunden im gehobenen Preissegment, da das Konzept auf hohem Sitzkomfort und verringerten Passagierzahlen pro Flug basiert. Marktumfeld und Nachfrage im Einzugsgebiet Nordrhein-Westfalen Die Entscheidung für den Standort Düsseldorf erfolgt vor dem Hintergrund einer bestehenden Nachfrage nach Direktverbindungen in die Vereinigten Staaten aus dem westdeutschen Raum. Nordrhein-Westfalen weist als dicht besiedeltes Bundesland eine hohe Konzentration international tätiger Unternehmen auf, von denen viele wirtschaftliche Verflechtungen mit dem nordamerikanischen Markt unterhalten. Nach dem Rückzug anderer großer Linienfluggesellschaften von Langstreckenverbindungen ab Düsseldorf in den vergangenen Jahren war das Angebot an direkten Transatlantikflügen ab der Region spürbar verringert. Christian Vernet, Chief Executive Officer von La Compagnie, begründete den Schritt mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Standorts. Die Region zeichne sich durch eine starke Unternehmensdichte aus, was dem Geschäftsmodell einer reinen Business-Class-Fluggesellschaft entgegenkomme. Für den Flughafen Düsseldorf bedeutet die Ankündigung die Wiederaufnahme einer festen Linienverbindung nach New York, nachdem Passagiere in den zurückliegenden

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Erster Linienflug mit Satelliten-Internet: Austrian Airlines rüstet Kurz- und Mittelstreckenflotte auf

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines hat den Linienbetrieb mit einer neuen Generation von Breitband-Internet an Bord aufgenommen. Ein werksneuer Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LXF absolvierte am 7. September 2026 seinen Erstflug von Wien nach Porto mit dem neuen Systems der Muttergesellschaft Lufthansa Group, das auf der Satellitentechnik von Starlink basiert. Bis zum Ende des Winterflugplans 2026/27 plant das Unternehmen, insgesamt 20 Maschinen mit der Empfangstechnik auszustatten. Die Nutzung des Dienstes ist für Mitglieder der Treueprogramme Miles & More sowie für Inhaber einer Travel ID in allen Beförderungsklassen kostenfrei vorgesehen. Die Maßnahme ist Teil einer gruppenweiten Initiative der Lufthansa Group, in deren Rahmen bis 2029 rund 850 Flugzeuge der Tochtergesellschaften SWISS, Brussels Airlines, Eurowings und ITA Airways mit den Modulen des US-amerikanischen Herstellers ausgerüstet werden sollen. Um Beeinträchtigungen im Passagierraum zu vermeiden, verpflichten Verhaltensregeln die Fluggäste zur Nutzung von Kopfhörern sowie zum Verzicht auf Sprach- und Videoanrufe. Parallel treibt die Fluggesellschaft die Verjüngung ihrer Flotte voran: Bis 2029 werden 17 ältere Regionalflugzeuge vom Typ Embraer schrittweise durch insgesamt sechs neue Airbus A320neo mit jeweils 180 Sitzplätzen ersetzt. Zudem investiert die Airline in zusätzliche Lounge-Flächen am Flughafen Wien. Die Umstellung auf niedrige Erdorbit-Satelliten soll Verzögerungen bei der Datenübertragung reduzieren und so Anwendungen ermöglichen, die eine stabilere Bandbreite erfordern. Dennoch sehen Branchenbeobachter in der Ausrüstung mit der Satelliten-Hardware erhebliche Aufwände für Wartung und Umrüstung. Die Nachrüstung der Antennen erfordert Werkstattaufenthalte und erzeugt zusätzliches Gewicht am Rumpf, was den Kraftstoffverbrauch geringfügig erhöhen kann. Zudem hängt die tatsächliche Verbindungsqualität in der Praxis stark von der

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Montenegro plant Kapazitätserweiterung für die Flughäfen Podgorica und Tivat

Die Regierung von Montenegro plant umfangreiche Investitionen in die beiden internationalen Zivilflughäfen des Landes in Podgorica und Tivat. Bis zur Sommersaison 2027 sollen die vorhandenen Terminalkapazitäten vergrößert, zusätzliche Gates geschaffen und Anpassungen an den Start- und Landebahnen vorgenommen werden. Erste bauliche und organisatorische Maßnahmen sollen bereits vor dem Sommer 2027 umgesetzt werden. Auslöser für die Infrastrukturmaßnahmen sind erhebliche Engpässe bei der Passagierabfertigung und Flugzeugbereitstellung, die infolge des stark angestiegenen Verkehrsaufkommens im Jahr 2026 zu Verzögerungen im Betrieb führten. Ergänzend zu den kurzfristigen Anpassungen lässt die staatliche Betreibergesellschaft Aerodromi Crne Gore einen neuen Masterplan mit einem Zehn-Jahres-Horizont ausarbeiten. Für den Flughafen der Hauptstadt Podgorica sieht dieses Konzept perspektivisch den Bau eines neuen Terminalgebäudes sowie eine Verlängerung der Start- und Landebahn vor, um künftig auch die Abfertigung von Großraumflugzeugen im Interkontinentalverkehr zu ermöglichen. Am Küstenflughafen Tivat sind neben einem modernen Terminal zusätzliche Vorfeld- und Rollwegflächen sowie eine grundlegende Sanierung der Pisteninfrastruktur angedacht. Die Modernisierung der beiden Standorte steht im Zusammenhang mit der anhaltenden Debatte über die künftige Betriebskonzession der montenegrinischen Flughäfen. Seit Jahren prüft die Politik in Podgorica eine Vergabe an internationale Konsortien nach dem Vorbild anderer Westbalkan-Staaten wie Serbien oder Nordmazedonien, um den Investitionsbedarf ohne direkte Belastung des Staatshaushalts zu decken. Das anhaltende Zögern bei der Entscheidung zwischen Teilprivatisierung und rein staatlicher Eigenfinanzierung hat jedoch in der Vergangenheit zu einem Investitionsstau geführt, der sich nun in den Spitzenzeiten der Saison offenbart. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass insbesondere der Flughafen Tivat aufgrund seiner geografischen Lage zwischen Bergen und Meer sowie fehlender Befeuerungssysteme für

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