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Erfolgreicher Saisonauftakt für die Donauschifffahrt in der Wachau

Das Traditionsunternehmen DDSG Blue Danube ist pünktlich zum Einsetzen der Marillenblüte Ende März 2026 mit einer positiven Bilanz in die neue Schifffahrtssaison gestartet. Nach dem wirtschaftlich erfolgreichsten Jahr der Unternehmensgeschichte, in dem allein in der Wachau rund 140.000 Passagiere befördert wurden, setzt die Reederei im Eigentum der Wien Holding und des Verkehrsbüros auf eine Ausweitung des Angebots. Ab dem 25. April 2026 wird die tägliche Frequenz erhöht, wobei drei Schiffe – die MS Austria, die MS Dürnstein und die MS Wachau – im Linienverkehr zwischen Krems und Melk im Einsatz sind. Die Modernisierung der Flotte über die Wintermonate sowie Investitionen in die landseitige Infrastruktur sollen einen reibungslosen Betriebsablauf und hohen Servicekomfort sicherstellen. Das Programm für das Jahr 2026 zeichnet sich durch eine starke thematische Vielfalt aus. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Kooperation mit internationalen Großereignissen; so fungiert die DDSG als Partner des 70. Eurovision Song Contest und bietet spezielle Themenfahrten an. Weitere Fixpunkte im Kalender sind die traditionellen Sonnwendfahrten im Juni sowie die „Starnacht in der Wachau“ im September. Die Bordgastronomie unter der Leitung von Patrick Fürst setzt dabei auf die Verarbeitung regionaler Produkte und Weine aus den umliegenden Anbaugebieten, um die lokale Wertschöpfung zu fördern und das touristische Erlebnis kulinarisch abzurunden. Strategisch setzt die Unternehmensführung verstärkt auf die Vernetzung mit regionalen Partnern aus den Bereichen Kultur und Mobilität. Neben der Fortführung der Zusammenarbeit mit der Oper Burg Gars unter der Intendanz von Clemens Unterreiner wurden die Schnittstellen zu anderen Verkehrsträgern optimiert. Kooperationen mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und

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Pilotenstreiks bei Lufthansa führen zu massiven Flugausfällen und Entschädigungsforderungen

Die Tarifauseinandersetzung zwischen der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und der Lufthansa-Gruppe hat im April 2026 einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Die Piloten der Kernmarke Lufthansa sowie der Tochtergesellschaft Cityline wurden erneut zu zweitägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen, was den Flugbetrieb an zentralen deutschen Drehkreuzen zeitweise fast vollständig zum Erliegen brachte. Nach aktuellen Daten des Fluggastrechtportals AirHelp waren allein am 10. April rund 140.000 Reisende weltweit von massiven Störungen betroffen. Die Ausfallquote lag an diesem Tag bei etwa 78 Prozent, wobei regionale Flughäfen wie Bremen, Dresden, Nürnberg und Leipzig eine Störungsrate von 100 Prozent verzeichneten. Hintergrund der Streikwelle sind festgefahrene Verhandlungen über die Vergütung und die Arbeitsbedingungen des Cockpitpersonals. Die Gewerkschaft fordert deutliche Gehaltssteigerungen, um die Inflation der vergangenen Jahre auszugleichen, sowie eine Verbesserung der Dienstplangestaltung zur Reduzierung der Arbeitsbelastung. Das Management der Lufthansa verweist hingegen auf die Notwendigkeit der Kostendisziplin angesichts des harten internationalen Wettbewerbs und hoher Investitionen in die Flottenmodernisierung. Seit Beginn des Monats waren insgesamt fast eine Million Passagiere von Unregelmäßigkeiten betroffen, wovon über 330.000 Personen einen rechtlichen Anspruch auf Ausgleichszahlungen gemäß der EU-Fluggastrechteverordnung geltend machen können. Die finanziellen Folgen für den Konzern sind erheblich, da die Entschädigungssummen je nach Flugstrecke zwischen 250 und 600 Euro pro Passagier liegen. Rechtsexperten betonen, dass Streiks des eigenen Personals nach aktueller Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs nicht als „außergewöhnliche Umstände“ gelten, weshalb die Fluggesellschaft zur Zahlung verpflichtet ist. Neben den direkten Entschädigungen muss die Airline für Ersatzbeförderungen, Verpflegung und gegebenenfalls Hotelübernachtungen aufkommen. An den Großflughäfen Frankfurt und München kam es infolge der Streiks zu erheblichen

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Korean Air schließt Modernisierung der Lounges am Flughafen Incheon ab

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air hat ein langjähriges Infrastrukturprojekt am internationalen Flughafen Incheon erfolgreich beendet. Nach einer Bauzeit von 42 Monaten wurden am 16. und 17. April 2026 die renovierten Flaggschiff-Lounges der First Class und Prestige Class West im Terminal 2 wiedereröffnet. Mit einer Gesamtinvestition von 110 Milliarden Südkoreanischen Won (KRW) hat das Unternehmen sein gesamtes Lounge-Netzwerk modernisiert und die Kapazitäten am Standort massiv ausgeweitet. Die Gesamtfläche der exklusiven Wartebereiche vergrößerte sich von ehemals rund 5.100 auf nun über 12.200 Quadratmeter, was eine Steigerung der Sitzplatzkapazität auf über 1.500 Plätze bedeutet. Diese strategische Erweiterung erfolgt vor dem Hintergrund der geplanten Fusion mit Asiana Airlines, durch die Korean Air ihre Position als globale Mega-Airline festigen will. Die neuen Räumlichkeiten folgen einem Gestaltungskonzept, das private Rückzugsorte und hochwertige Materialien in den Vordergrund stellt. In der First Class Lounge, die flächenmäßig um das Zweieinhalbfache gewachsen ist, stehen den Fluggästen nun elf private Suiten zur Verfügung. Das Interieur greift mit Holzelementen und traditionellen Texturen gezielt Motive der koreanischen Architektur auf. Ergänzt wird das Ambiente durch eine Kunstsammlung, die Werke des renommierten Künstlers Anish Kapoor sowie bedeutender koreanischer Maler umfasst. Im gastronomischen Bereich setzt die Fluggesellschaft auf eine Kombination aus internationalem Luxus und regionaler Tradition. Während in der First Class Lounge Gerichte à la carte auf Porzellan von Bernardaud und Lee Ki-jo serviert werden, bietet die Prestige Class West Lounge – die nun größte Einzeleinhoit am Flughafen Incheon – Live-Kochstationen und Buffets mit Speisen des Grand Hyatt. Für Geschäftsreisende wurden spezielle Technikzonen eingerichtet, während Wellnessbereiche

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Dortmund feiert hundertjähriges Bestehen der Flughafengesellschaft

Die Flughafen Dortmund GmbH begeht am heutigen Tag ihr 100-jähriges Gründungsjubiläum. Die Geburtsstunde des organisierten Flugverkehrs in der Westfalenmetropole schlug im Jahr 1926 am ursprünglichen Standort in Dortmund-Brackel. In der Anfangsphase prägten spektakuläre Ereignisse das öffentliche Interesse, wie etwa die Landung des Luftschiffs „Graf Zeppelin“ im Jahr 1930, die Schätzungen zufolge über 100.000 Menschen anzog. Nach der vollständigen Einstellung des zivilen Flugbetriebs während des Zweiten Weltkriegs und der anschließenden Nutzung durch die britischen Streitkräfte verlagerte sich der Schwerpunkt in den 1960er-Jahren an den heutigen Standort an der Wickeder Chaussee. Dort entwickelte sich das Areal von einem Landeplatz für Sportflugzeuge schrittweise zu einem bedeutenden Regionalflughafen. Ein entscheidender Wendepunkt in der jüngeren Geschichte war das Jahr 2000, in dem das aktuelle Terminalgebäude in Betrieb genommen wurde. Diese Infrastrukturmaßnahme ermöglichte eine massive Ausweitung des Flugplans und führte dazu, dass bereits 2001 die Marke von einer Million Fluggästen pro Jahr überschritten wurde. Durch die Ansiedlung von Low-Cost-Carriern, allen voran der ungarischen Fluggesellschaft Wizz Air, die Dortmund als eine ihrer wichtigsten Basen in Deutschland nutzt, spezialisierte sich der Standort erfolgreich auf Punkt-zu-Punkt-Verbindungen innerhalb Europas. Heute bildet das Ruhrgebiet das primäre Einzugsgebiet für den Airport, der insbesondere für Ziele in Mittel- und Osteuropa eine führende Rolle im deutschen Luftverkehr einnimmt. Wirtschaftlich blickt das Unternehmen auf ein Rekordjahr zurück: Mit 3,24 Millionen Passagieren erreichte der Flughafen im vergangenen Geschäftsjahr den höchsten Wert seit seiner Gründung. Um dieses Wachstum langfristig abzusichern, wurden in den letzten Jahren umfangreiche Investitionen in die Betriebssicherheit und Effizienz getätigt. Dazu gehört die technische

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ÖBB-Regionalzug (Foto: Jan Gruber).

Sechste Ausgabe der Öffi-Tourenführer-Reihe für die Steiermark erschienen

Die Organisation Protect Our Winters (POW) und der Verein Bahn zum Berg haben in Zusammenarbeit mit dem Kompass Karten Verlag den sechsten Band ihrer spezialisierten Tourenführer-Reihe veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe widmet sich umfassend der Steiermark und präsentiert 75 ausgewählte Wanderungen, die konsequent auf die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgelegt sind. Das Werk deckt verschiedene Regionen zwischen dem Dachsteingletscher und der südsteirischen Weinstraße ab und legt einen besonderen Schwerpunkt auf Streckenwanderungen und Überschreitungen, die bei einer Anreise mit dem eigenen PKW aufgrund der unterschiedlichen Start- und Endpunkte logistisch nur schwer umsetzbar wären. Ein technisches Merkmal des neuen Handbuchs ist die hybride Gestaltung. Jede beschriebene Tour verfügt über einen QR-Code, der die Leser direkt auf die digitale Plattform von Bahn zum Berg leitet. Dort stehen ergänzende Planungswerkzeuge wie GPX-Tracks für die mobile Navigation sowie tagesaktuelle Fahrplanvorschläge für Bus und Bahn zur Verfügung. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Barrieren für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs im Freizeitbereich abzubauen und den Planungsprozess für Bergsteiger und Wanderer zu vereinfachen. Die Kooperation zwischen den Vereinen und dem Verlag besteht bereits seit mehreren Jahren und hat zuvor schon Regionen in Oberösterreich und Wien abgedeckt. Politische Unterstützung erfährt das Projekt durch Vertreter des Verkehrsausschusses im Nationalrat, die den Ausbau des öffentlichen Verkehrs als essenzielle Grundlage für einen zukunftsfähigen Tourismus betrachten. Angesichts hoher Verkehrsbelastungen in alpinen Tälern wird die Schaffung niederschwelliger Angebote als notwendiges Instrument zur Entlastung der lokalen Infrastruktur und der ansässigen Bevölkerung gesehen. Ein dichter Taktverkehr sowie attraktive Tarifstrukturen im Verbund mit Informationsangeboten wie dem neuen

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Festspielhaus St. Pölten präsentiert vielfältiges Programm zum 30. Jubiläum

Das Festspielhaus St. Pölten feiert in der kommenden Spielzeit 2026/2027 sein 30-jähriges Bestehen unter dem Motto „Fest im Moment“. Die Jubiläumssaison bietet ein umfangreiches Programm aus internationalem Tanz und hochkarätigen Konzerten. Geplant sind insgesamt 30 spezielle Jubiläumsereignisse, die über den regulären Vorstellungsbetrieb hinausgehen, darunter Flashmobs, Community-Projekte und ein Circus-Festival in der Innenstadt. Seit der Eröffnung im März 1997 hat sich das Haus als eine der führenden Institutionen für zeitgenössischen Tanz und symphonische Musik in Österreich etabliert und setzt diese Tradition mit zahlreichen Österreich-Premieren fort. Im Bereich des Tanzes liegt ein Schwerpunkt auf renommierten Compagnien und Choreografen. Unter anderem werden Werke der flämischen Ikone Anne Teresa De Keersmaeker durch das Opera Ballet Vlaanderen sowie Kreationen von Ohad Naharin mit der Batsheva Dance Company gezeigt. Auch das Nederlands Dans Theater gastiert mit Arbeiten von Jiří Kylián und Crystal Pite. Ein besonderes Highlight bildet das Projekt des französischen Choreografen Mourad Merzouki, der ein Community-Tanzprojekt mit 60 Bürgern initiiert, das zum Saisonabschluss im Juni 2027 im öffentlichen Raum zur Aufführung gelangt. Weitere Gastspiele führen Ensembles aus Marseille, Taipeh und Vancouver nach Niederösterreich. Die musikalische Gestaltung der Saison wird maßgeblich vom Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Chefdirigent Fabien Gabel geprägt. Das Orchester eröffnet die Saison im September 2026 mit einem skandinavisch orientierten Open-Air auf dem Domplatz. Im weiteren Verlauf der Spielzeit werden Genregrenzen überschritten, etwa bei gemeinsamen Auftritten mit dem Herbert Pixner Projekt oder in Form von Orchesterkaraoke, bei dem das Publikum selbst aktiv werden kann. Das Weltmusikprogramm umfasst Auftritte internationaler Künstler wie Eliades

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Zertifizierung neuer Flugsimulatoren für die Pilatus PC-12 PRO abgeschlossen

Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus hat einen wichtigen Schritt bei der Markteinführung seines neuesten Modells, der PC-12 PRO, vollzogen. Die neu entwickelten Flugsimulatoren für diesen einmotorigen Turboprop-Typ wurden offiziell durch die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) und die US-amerikanische Federal Aviation Administration (FAA) zertifiziert. Diese Trainingsgeräte stehen ab sofort an den Standorten des Ausbildungspartners SIMCOM in der Schweiz und in den USA zur Verfügung. Die Zertifizierung umfasst unter anderem die Einstufung als „Level 2 Flight Training Device“ nach EASA-Normen sowie als „Level 6“ nach FAA-Richtlinien, was eine hochgradig realitätsgetreue Abbildung der Flugphysik und der Systeme garantiert. Im Zentrum der neuen Ausbildungstechnologie steht das „Pilatus Advanced Cockpit Environment“ (ACE), das auf der hochmodernen Avionik Garmin G3000 PRIME basiert. Die Simulatoren dienen dabei nicht nur dem Erlernen grundlegender Flugmanöver, sondern fungieren als komplexe Systemtrainer. Piloten können in einer geschützten Umgebung spezifische Funktionen des smarten Cockpits sowie Verfahren für Notfälle und extreme Wetterbedingungen trainieren. Ein wesentlicher Vorteil dieser Technik ist die Möglichkeit, Differenzschulungen für Umsteiger von den Vorgängermodellen PC-12 NG und NGX vollständig im Simulator durchzuführen, was den operativen Aufwand für Flugbetriebe erheblich reduziert. Zusätzliche Brancheninformationen bestätigen, dass Pilatus mit dieser Investition in die Ausbildungsinfrastruktur auf die steigende Komplexität moderner Cockpitsysteme reagiert. Die PC-12 PRO verfügt über innovative Sicherheitsmerkmale wie eine „Safety Autoland“-Funktion, die im Notfall eine automatische Landung einleiten kann. Um solche Systeme sicher zu beherrschen, ist ein intensives Training im Simulator unerlässlich. Fachleute weisen darauf hin, dass die Integration von webbasiertem Training und physischen Simulatoren den Standard in der allgemeinen

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Gewerkschaft Vida weist Kritik an Personalkosten im Tourismus zurück

Der Konflikt um die Lohnverhandlungen im österreichischen Tourismus verschärft sich nach der Veröffentlichung des „Gastronomie-Fitness-Checks“ der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (OeHT). Während der Fachverband Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) die steigenden Personalkosten als erhebliche Belastung für die Betriebe und deren Betriebsergebnisse darstellt, weist die Gewerkschaft Vida diese Argumentation entschieden zurück. Gewerkschaftsvorsitzender Roman Hebenstreit betont, dass das Problem nicht bei den Löhnen, sondern bei veralteten Geschäftsmodellen liege. Er verweist dabei auf Daten der Statistik Austria, wonach die Produktivität der Beschäftigten im Jahr 2025 um 5 Prozent gestiegen sei, was die Klagen über zu hohe Arbeitskosten entkräfte. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren insbesondere die Diskrepanz zwischen den öffentlichen Erfolgsmeldungen über Rekordumsätze und der Darstellung der Branche während der Kollektivvertragsverhandlungen. Laut Gewerkschaftangaben liegt der Netto-Einstiegslohn für Hilfskräfte in der Gastronomie mit 1.640,86 Euro derzeit unter der aktuellen Armutsschwelle von 1.661 Euro. Im Vergleich dazu verdienen Beschäftigte in der Reinigungsbranche oder im öffentlichen Dienst bereits zum Einstieg deutlich mehr. Diese niedrige Entlohnung bei gleichzeitig hoher Arbeitsbelastung und unsicheren Dienstplänen wird als Hauptgrund für den anhaltenden Personalmangel angeführt, da immer mehr Fachkräfte in andere Wirtschaftsbereiche abwandern. Für die laufenden Verhandlungen fordert die Vida eine Reallohnerhöhung, die deutlich über der Inflationsrate liegt. Das aktuelle Angebot der Arbeitgeberseite von durchschnittlich 3 Prozent wird als inakzeptabel abgelehnt. Neben der finanziellen Aufwertung fordert die Gewerkschaft strukturelle Verbesserungen im Rahmenrecht, wie etwa 12 garantierte freie Sonntage pro Jahr und die Einführung bezahlter Mittagspausen. Trotz der geopolitischen Lage prognostizieren Experten und Regierungsstellen eine positive Sommersaison 2026, weshalb die Gewerkschaft die Betriebe auffordert,

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Expansion des Bustransfers: Neue Direktverbindung zwischen Stuttgart, Ulm und dem Allgäu Airport

Der Allgäu Airport Memmingen erweitert ab dem 1. Juni 2026 seine Anbindung an das benachbarte Baden-Württemberg. Der spezialisierte Mobilitätsdienstleister Allgäu Airport Express führt eine neue Linie ein, die bis zu neunmal täglich die Landeshauptstadt Stuttgart sowie das Oberzentrum Ulm direkt mit dem Terminal in Memmingerberg verbindet. Bisher konzentrierte sich der Zubringerdienst primär auf die Achse München-Memmingen, auf der jährlich rund 300.000 Passagiere befördert werden. Mit der neuen Route reagiert das Unternehmen auf das wachsende Einzugsgebiet des Flughafens, der sich als zentraler Knotenpunkt für Billigfluggesellschaften im süddeutschen Raum etabliert hat. Der operative Betrieb wird durch die Mindelheimer Busunternehmer Wolfgang und Manuel Steber sichergestellt, die für diesen Dienst klimatisierte Fernreisebusse mit Bord-WLAN und Toiletten einsetzen. Die Fahrpläne sind dabei eng auf die Flugpläne der am Standort dominierenden Fluggesellschaften wie Ryanair und Wizz Air abgestimmt. So startet der erste Bus in Stuttgart bereits um 03:00 Uhr am Busterminal des dortigen Flughafens (SAB), erreicht Ulm gegen 04:00 Uhr und ermöglicht so das Erreichen der frühen Abflugwellen ab Memmingen. In der Gegenrichtung wird der Dienst ebenfalls ab 03:00 Uhr angeboten, um ankommende Fluggäste zeitnah in die Ballungsräume zurückzubringen. Die Preisgestaltung folgt einem dynamischen Modell, das Frühbucher belohnt. Online-Tickets für die einfache Fahrt ab Ulm sind ab 14,90 Euro erhältlich, während die Strecke von Stuttgart ab 28,90 Euro angeboten wird. Im Fahrpreis ist die Mitnahme eines Gepäckstücks inkludiert. Diese Neuerung stellt eine direkte Konkurrenz zur individuellen Anreise per PKW dar, da Reisende durch den Umstieg auf den Bus hohe Parkgebühren am Flughafengelände sowie Treibstoffkosten einsparen können.

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Kanada setzt Kraftstoffsteuern angesichts geopolitischer Spannungen aus

Die kanadische Regierung unter Premierminister Mark Carney hat eine vorübergehende Aussetzung der Bundessteuer auf Benzin und Diesel angekündigt. Diese Maßnahme tritt in der kommenden Woche in Kraft und soll bis zum 7. September 2026 gelten. Hintergrund dieser Entscheidung sind die massiv gestiegenen Energiepreise infolge der militärischen Eskalation im Nahen Osten, insbesondere durch den anhaltenden Iran-Konflikt. Durch den Steuerverzicht sinkt der Preis für Benzin um bis zu zehn kanadische Cent pro Liter, während Diesel um etwa vier Cent entlastet wird. Die Regierung reagiert damit auf einen Anstieg der Kraftstoffpreise um rund 27 Prozent seit Beginn der jüngsten Angriffe auf iranisches Staatsgebiet. Neben dem Straßenverkehr profitiert auch die Luftfahrtindustrie von der Neuregelung. Die Steuersenkung gilt explizit für Flugbenzin, was Fluggesellschaften wie Air Canada und WestJet eine finanzielle Atempause verschafft. Die Branche kämpft derzeit weltweit mit drastisch erhöhten Betriebskosten durch die Verteuerung von Kerosin auf den internationalen Märkten. Premierminister Carney bezeichnete die Maßnahme als notwendigen Schritt, um die allgemeine Erschwinglichkeit für die Bevölkerung sicherzustellen und die wirtschaftliche Stabilität des Landes in Krisenzeiten zu gewährleisten. Marktanalysten weisen darauf hin, dass die Senkung der Treibstoffkosten zudem einen dämpfenden Effekt auf die Inflationsrate haben könnte, die durch die Energiekosten angeheizt wurde. Geopolitische Experten beobachten die Situation mit Sorge, da die Spannungen am Persischen Golf die globalen Lieferketten für Rohöl weiterhin stark belasten. Kanada, selbst ein bedeutender Ölproduzent, sieht sich dennoch mit den Auswirkungen der Weltmarktpreise auf die heimische Raffineriekapazität konfrontiert. Während die Opposition in Ottawa teilweise weitergehende dauerhafte Steuersenkungen fordert, betont die Regierung den vorübergehenden Charakter

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