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Steiermark Tourismus forciert Radsport und Kulinarik in neuer Sommerkampagne

Die Steiermark bereitet sich mit einer breit angelegten Sommeroffensive auf die kommende Reisesaison vor, um an das Rekordniveau des Vorjahres mit acht Millionen Nächtigungen anzuknüpfen. Im Zentrum der Strategie steht der Ausbau der Radinfrastruktur, der sowohl Genussradwege als auch spezialisierte Mountainbike- und Gravel-Routen umfasst. Zur Optimierung der Orientierung wurden bereits über 4.000 neue Schilder nach einem einheitlichen Beschilderungskonzept installiert. Insgesamt erfassten die Verantwortlichen mehr als 14.000 touristisch relevante Objekte digital, um das Angebot für Aktivurlauber präziser aufzubereiten und die Steiermark als Ganzjahresdestination zu festigen. Unter dem Leitmotiv der Sommerkampagne „Wofür schlägt dein Herz?“ setzt die Steiermark Tourismus GmbH verstärkt auf digitales Marketing in zehn europäischen Ländern. Die Kampagne rückt die elf Erlebnisregionen des Bundeslandes in den Fokus und nutzt die Expertise lokaler Gastgeber als zentrale Werbebotschaft. Inhaltlich werden klassische Aktivitäten wie Flussbaden, Hüttenbesuche und Radtouren durch die Weinberge hervorgehoben. Michael Feiertag, Geschäftsführer von Steiermark Tourismus, betont dabei die strategische Bedeutung der Kulinarik, die weiterhin als Kernsegment der touristischen Vermarktung dient, um die regionale Identität und Qualität zu unterstreichen. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass das Urlaubsbedürfnis der Kernmärkte trotz volatiler wirtschaftlicher Rahmenbedingungen stabil bleibt. Um die internationale Sichtbarkeit zu erhöhen, bündelt die Landesorganisation ihre Ressourcen mit Partnern aus der Beherbergung, Gastronomie und Landwirtschaft. Landeshauptmann Mario Kunasek sieht in der Herzlichkeit der Dienstleister einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Alpendestinationen. Die Investitionen fließen daher nicht nur in die Hardware, wie Trailparks und Beschilderungen, sondern auch in die qualitative Weiterentwicklung der Serviceketten entlang der gesamten touristischen Wertschöpfung. Die touristische Entwicklung der Steiermark zeigt zudem einen

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Sommerflugplan 2026 am Flughafen München mit deutlichem Kapazitätsausbau

Mit dem Inkrafttreten des Sommerflugplans am 29. März 2026 baut der Flughafen München seine Rolle als internationales Luftverkehrsdrehkreuz signifikant aus. In der bis zum 24. Oktober dauernden Periode haben 90 Fluggesellschaften insgesamt über 206.000 Starts und Landungen angemeldet. Das Streckennetz umfasst dabei 220 Ziele in 70 Ländern. Ein markanter Trend dieses Sommers ist der Einsatz deutlich größeren Fluggeräts auf bestehenden Routen sowie die Verdichtung von Frequenzen auf der Langstrecke. So setzt die Lufthansa ab Juli auf der Verbindung nach Mumbai erstmals den Airbus A380 ein, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, während EVA Air durch den Wechsel auf die Boeing 777-300 ihre Kapazitäten nach Taipeh, insbesondere in den Premium-Klassen, nahezu verdoppelt. Besonderes Augenmerk liegt im Sommer 2026 auf der Anbindung an den Nahen Osten und Afrika. Etihad Airways erweitert ihr Angebot nach Abu Dhabi ab September auf drei tägliche Rotationen und setzt dabei unter anderem auf den modernen Airbus A321LR. Auch Royal Jordanian kehrt nach mehrjähriger Unterbrechung mit einer Ganzjahresverbindung nach Amman zurück. Ergänzt wird dieser Ausbau durch Frequenzerhöhungen von Gulf Air nach Bahrain und Royal Air Maroc nach Casablanca. Diese Entwicklungen unterstreichen die strategische Bedeutung Münchens für Transitverkehre in Richtung Asien und Afrika, wobei die Fluggesellschaften verstärkt auf eine Mischung aus bewährten Großraumflugzeugen und effizienten Langstrecken-Schmalrumpfflugzeugen setzen. Im europäischen Kurz- und Mittelstreckensegment präsentiert der Flughafen München eine Vielzahl neuer Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Discover Airlines fokussiert sich dabei auf touristische Nischen und nimmt neben Skiathos auch Harstad-Narvik in Nordnorwegen in das Programm auf. Mit Air Corsica gewinnt der Standort zudem neue

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Flughafen Graz baut Sommerflugplan 2026 mit Fokus auf Inselflüge und neue Städteziele aus

Der Flughafen Graz startet mit einem erweiterten Angebot in die Sommersaison 2026 und festigt seine Position als zentraler Mobilitätsknotenpunkt im Süden Österreichs. Geschäftsführer Wolfgang Grimus präsentierte ein Portfolio, das insbesondere durch eine hohe Dichte an Feriendestinationen besticht. Von den insgesamt fünfzehn direkt angeflogenen Urlaubszielen befinden sich dreizehn auf Inseln, wobei Griechenland mit sieben Destinationen, darunter Heraklion, Rhodos und das exklusive Skiathos, den Schwerpunkt bildet. Als bedeutende Neuerung im Ferienflugsegment wurde Olbia auf Sardinien in den Plan aufgenommen. Zudem wird die Kapazität nach Antalya durch den Einsatz der Mavi Gök Airlines neben der etablierten SunExpress erhöht, während Hurghada weiterhin als Ganzjahresziel bedient wird. Im Bereich der Linienverbindungen setzt der Flughafen auf eine verbesserte Anbindung an internationale Drehkreuze und europäische Metropolen. Neu im Sommerflugplan ist die dreimal wöchentliche Verbindung nach London, die sowohl für den Städtetourismus als auch für Geschäftsreisende von Bedeutung ist. Ein weiterer Ausbau erfolgt auf der Strecke nach Zürich, die ab Ende Mai 2026 auf tägliche Rotationen aufgestockt wird. Insgesamt werden über die sechs großen Hubs Frankfurt, München, Wien, Istanbul, Zürich und Düsseldorf mehr als 200 Ziele weltweit mit nur einem Umstieg erreichbar gemacht. Allein nach Frankfurt starten wöchentlich 27 Flüge, was die Bedeutung dieser Anbindung für die steirische Wirtschaft unterstreicht. Zusätzliche Marktbeobachtungen zeigen, dass der Flughafen Graz verstärkt auf ein erweitertes Einzugsgebiet setzt. Durch die fortschreitende Inbetriebnahme von Teilstrecken der Koralmbahn verkürzt sich die Reisezeit für Passagiere aus Kärnten erheblich; Reisende aus Klagenfurt erreichen den Grazer Airport nun in etwas mehr als einer Stunde. Diese verbesserte intermodale Anbindung

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United Airlines führt Liege-Option in der Economy Class auf Langstrecken ein

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat die Einführung eines neuen Kabinenprodukts angekündigt, das Passagieren der Economy Class auf Langstreckenflügen ab dem Jahr 2027 deutlich mehr Komfort bieten soll. Unter dem Namen „United Relax Row“ wird es Reisenden ermöglicht, eine Dreier-Sitzreihe in eine durchgehende Liegefläche zu verwandeln. Durch eine passgenaue Matratze, zusätzliche Kissen und eine Decke entsteht ein flaches Bett, das sowohl von Alleinreisenden als auch von Paaren oder einem Erwachsenen mit Kind genutzt werden kann. United positioniert sich damit als erste nordamerikanische Fluggesellschaft mit einem solchen Angebot, das Ähnlichkeiten zu bereits existierenden Modellen wie der „Skycouch“ von Air New Zealand aufweist. Die technische Umsetzung sieht vor, die speziellen Sitzreihen in den Großraumflugzeugen der Typen Boeing 787 Dreamliner und Boeing 777 zu installieren. Geografisch wird die United Relax Row zwischen der regulären Economy Class und der Premium Plus Kategorie angesiedelt. Pro Flugzeug sind bis zu zwölf dieser Einheiten vorgesehen. Der Roll-out soll sukzessive erfolgen, mit dem Ziel, bis zum Jahr 2030 mehr als 200 Maschinen der United-Flotte mit diesem System auszustatten. Zur Ausstattung gehören neben der Matratzenauflage auch ein spezielles Reise-Kit sowie Plüschspielzeug für mitreisende Kinder, um die Attraktivität für Familien zu erhöhen. Zusätzliche Marktanalysen der Luftfahrtbranche zeigen, dass United Airlines mit diesem Schritt auf den wachsenden Trend zur Individualisierung von Reiseleistungen reagiert. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die kommerzielle Strategie dahinter auf eine Maximierung des Erlöses pro Sitzplatz abzielt, da die Relax Row preislich über einem Standard-Sitzplatz, aber unter der Business Class liegen wird. Vergleichbare Konzepte bei Fluggesellschaften wie Lufthansa oder

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Debatte um Herkunftskennzeichnung in der österreichischen Gastronomie

Die Rückkehr des Guide Michelin auf nationaler Ebene in Österreich wird von Branchenvertretern als bedeutender Impuls für den Kulinarik-Standort gewertet. In diesem Zusammenhang entbrannte im Rahmen eines Live-Podcasts in Schladming eine Diskussion über die verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln in der Gastronomie. Hannes Royer, Gründer des Vereins Land schafft Leben, kritisierte dabei die Diskrepanz zwischen der gepflegten österreichischen Kulturlandschaft und dem häufigen Rückgriff der Gastbetriebe auf preiswerte Importware, insbesondere bei Fleischprodukten. Während die Landwirtschaft die Basis für den Tourismus bilde, fehle in der Praxis oft die konsequente Entscheidung für heimische Erzeugnisse auf dem Teller. Zusätzliche Marktanalysen stützen die Beobachtung, dass der Kostendruck in der Branche zu einem Wachstum im Preiseinstiegssegment führt. Manuel Hofer, Geschäftsleiter Einkauf beim Großhändler Transgourmet, bestätigte, dass viele Gastronomen aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vermehrt zu günstiger Importware greifen, obwohl das Sortiment an österreichischen Produkten quantitativ das größte bleibt. Interessanterweise verzeichnet das Bio-Segment im Großhandel aktuell Zuwächse von über 20 Prozent, was auf eine Polarisierung des Marktes hindeutet. Hofer betonte zudem, dass die Verfügbarkeit heimischer Ware entgegen häufiger Branchenargumente flächendeckend gegeben sei, sofern die entsprechende Nachfrage seitens der Gastronomie bestehe. Die politische Ausgestaltung einer Kennzeichnungspflicht bleibt jedoch ein Streitpunkt zwischen Landwirtschaft und Wirtschaftsvertretern. Alois Rainer, Gastronomie-Obmann der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), warnte vor den bürokratischen Hürden einer gesetzlichen Verpflichtung und plädierte stattdessen für den Ausbau freiwilliger Transparenzsysteme. Die WKO sieht in zusätzlichen staatlichen Auflagen eine Belastung für die ohnehin unter Personalmangel leidenden Betriebe. Demgegenüber steht die Forderung nach einer klaren gesetzlichen Regelung, um die österreichische Qualität als Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem

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Vietnam Airlines reduziert Inlandsflüge aufgrund drohender Treibstoffengpässe

Die staatliche Fluggesellschaft Vietnam Airlines sieht sich gezwungen, ab dem 1. April 2026 ihr Flugangebot massiv einzuschränken. Wie die vietnamesische Luftfahrtbehörde CAAV mitteilte, werden insgesamt 23 Flüge pro Woche auf verschiedenen Inlandsrouten gestrichen. Besonders betroffen sind Verbindungen vom wirtschaftlichen Zentrum Ho-Chi-Minh-Stadt in andere Landesteile. Hintergrund dieser drastischen Maßnahme sind akute Kerosinengpässe, die unmittelbar auf Lieferunterbrechungen infolge der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten zurückzuführen sind. Da Vietnam seinen Bedarf an Flugkraftstoff zu einem überwältigenden Anteil durch Importe deckt, reagiert der nationale Luftverkehrssektor hochsensibel auf Instabilitäten in den globalen Lieferketten. Zusätzliche Recherchen zur regionalen Versorgungslage verdeutlichen die Komplexität der Krise: Wichtige Lieferanten wie China und Thailand haben ihre Kerosinexporte nach Vietnam bereits vor einiger Zeit eingestellt. Grund hierfür sind die Auswirkungen des Krieges im Iran, der die Transportwege und Produktionskapazitäten in der gesamten Region belastet. Die vietnamesische Regierung prüft derzeit Möglichkeiten zur Diversifizierung der Importquellen, doch kurzfristig bleibt die Treibstoffverfügbarkeit stark eingeschränkt. Branchenexperten weisen darauf hin, dass neben Vietnam Airlines auch andere lokale Fluggesellschaften wie Vietjet Air und Bamboo Airways unter dem Druck steigender Beschaffungskosten und versiegender Kraftstoffquellen stehen, was die Stabilität des gesamten Binnenmarktes gefährdet. Parallel zur Ausdünnung des Flugplans bereiten die vietnamesischen Luftfahrtunternehmen die Einführung von Treibstoffzuschlägen für internationale Flugstrecken vor. Diese sollen ebenfalls Anfang April 2026 in Kraft treten, um die explodierenden Kosten für Kerosin auf dem Weltmarkt abzufedern. Die CAAV koordiniert diesen Prozess, um eine einheitliche Preisgestaltung und die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit der Carrier sicherzustellen. Analysten befürchten, dass die Kombination aus reduziertem Angebot im Inland und höheren Ticketpreisen für

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Sonderlackierung zum Jubiläum: Lufthansa würdigt Belegschaft auf Airbus A321neo

Die Deutsche Lufthansa AG feiert im Jahr 2026 ihr 100-jähriges Bestehen und markiert diesen Meilenstein mit einer besonderen Flugzeuglackierung. Ein Airbus A321neo mit der Registrierung D-AEIM und dem Taufnamen „Hamm“ wurde mit einem Design versehen, das unter dem Motto „Made by many. Remembered by all“ steht. Im Gegensatz zu klassischen Retrolackierungen konzentriert sich diese Gestaltung auf die persönlichen Geschichten und Erlebnisse der Angestellten. Zwölf ausgewählte Motive, die aus einem internen Ideenwettbewerb hervorgingen, zieren nun den Rumpf der Maschine. Laut Jens Ritter, CEO von Lufthansa Airlines, soll das Design die Historie des Unternehmens aus der Perspektive der Menschen erzählen, die im Flugbetrieb, in der Technik und in der Verwaltung tätig sind. Die Auswahl der Bildmotive erfolgte durch ein mehrstufiges Verfahren im Konzernintranet, bei dem die Belegschaft selbst über die Favoriten abstimmen konnte. Die Illustrationen decken ein breites Spektrum der Unternehmensgeschichte ab. So findet sich eine Darstellung des ersten deutsch-deutschen Linienflugs von Frankfurt nach Leipzig aus dem Jahr 1989 ebenso auf der Außenhaut wie private Anekdoten, darunter die Begegnung eines Paares beim Skifahren während eines Aufenthalts in Vancouver. Auch die technische Abteilung ist vertreten: Ein Motiv ineinandergreifender Hände symbolisiert die Kooperation zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen von Lufthansa Technik. Die Bilder sind in ein großflächiges Kranich-Logo integriert, das sich über den gesamten hinteren Teil des Flugzeugrumpfes erstreckt. Zusätzliche Recherchen zur Flottenstruktur verdeutlichen, dass der Airbus A321neo als eines der modernsten Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge der Lufthansa primär im europäischen Streckennetz eingesetzt wird. Die Maschine mit der Kennung D-AEIM gehört zur neuesten Generation der A320-Familie,

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Condor nimmt tägliche Flugverbindungen von Palma de Mallorca nach Dortmund und Münster wieder auf

Der deutsche Ferienflieger Condor weitet sein Streckennetz zum Sommerflugplan 2026 aus und kehrt an zwei wichtige Regionalstandorte in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zurück. Ab dem 1. Mai 2026 bedient die Fluggesellschaft wieder täglich die Routen von Palma de Mallorca nach Dortmund (DTM) sowie zum Flughafen Münster/Osnabrück (FMO). Diese Verbindungen waren im Oktober 2024 aus betrieblichen Gründen eingestellt worden. Mit der Wiederaufnahme reagiert das Unternehmen auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Pauschalreisen und Individualflügen auf die Baleareninsel, die als wichtigstes touristisches Einzelziel im deutschen Luftverkehr gilt. Für die Durchführung der Flüge setzt Condor unterschiedliche Kapazitäten ein. Auf der Strecke nach Dortmund kommt ein Airbus A321 aus der eigenen Flotte zum Einsatz, der über rund 210 Sitzplätze verfügt. Die Verbindung nach Münster/Osnabrück wird hingegen im Rahmen eines Wet-Lease-Abkommens von der Partnergesellschaft Heston Airlines mit einem Airbus A320 bedient. Branchenanalysen zeigen, dass diese strategische Entscheidung den Wettbewerb an den Regionalflughäfen verschärft, da Condor hier in direkte Konkurrenz zu Anbietern wie Eurowings tritt, die diese Standorte ebenfalls hochfrequentiert ansteuern. Die tägliche Taktung soll insbesondere Reiseveranstaltern eine stabilere Planung ihrer Kontingente ermöglichen. Zusätzliche Marktbeobachtungen verdeutlichen, dass die Rückkehr von Condor an den Flughafen Dortmund eine wichtige Lücke im Sommerflugplan schließt, da der Airport verstärkt auf touristische Verkehre setzt, um das Passagieraufkommen zu stabilisieren. Am Flughafen Münster/Osnabrück wird die Kapazitätserweiterung ebenfalls positiv bewertet, da der Standort durch die täglichen Rotationen eine deutliche Aufwertung im Segment der Ferienflüge erfährt. Die Kooperation mit Heston Airlines ermöglicht es Condor dabei, die eigene Flotte für längere Routen oder stark ausgelastete Hubs

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Ruag International verzeichnet deutlichen Nettoverlust im Geschäftsjahr 2025

Der Schweizer Technologiekonzern Ruag International hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem erheblichen operativen Defizit abgeschlossen. Nach offiziellen Unternehmensangaben beläuft sich der Nettoverlust auf 119 Millionen Schweizer Franken, was etwa 130 Millionen Euro entspricht. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verschlechterte sich drastisch von einem Vorjahresplus in Höhe von 19,9 Millionen Franken auf minus 114,3 Millionen Franken. Dieser Rückgang steht in engem Zusammenhang mit der laufenden Transformation des Unternehmens und den damit verbundenen Einmalkosten. Während der Nettoumsatz nominal von 494,9 auf 412,0 Millionen Franken sank, weist das Unternehmen darauf hin, dass bereinigt um die Effekte aus Devestitionen ein organisches Umsatzwachstum von zwölf Prozent erzielt wurde. Zusätzliche Wirtschaftsanalysen verdeutlichen, dass das Ergebnis massiv durch die Entflechtung und den Verkauf ehemaliger Geschäftseinheiten beeinflusst wurde. Ruag International befindet sich in einem tiefgreifenden Privatisierungsprozess, bei dem das Unternehmen schrittweise in die Raumfahrtdivision Beyond Gravity umgewandelt wird. Die negativen Zahlen spiegeln unter anderem Wertberichtigungen und Rückstellungen wider, die im Zuge der Veräußerung des Flugzeugstrukturbaus und anderer Randbereiche notwendig wurden. Trotz des bilanziellen Verlusts bleibt die Liquidität des Konzerns mit einer Nettofinanzposition von 311,0 Millionen Franken solide, wenngleich dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr um rund 109 Millionen Franken abgenommen hat. Branchenexperten beobachten den Umbau mit Interesse, da Beyond Gravity als Kernstück der künftigen Strategie eine führende Rolle im europäischen Raumfahrtmarkt einnehmen soll. Die Investitionen in neue Produktionskapazitäten, insbesondere für Satellitenstrukturen und Trägerraketen-Komponenten wie für das Ariane-Programm, belasten kurzfristig die Bilanz, sollen aber die langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichern. Der Rückgang des nominalen Umsatzes ist primär auf den

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Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Westjet und SAS im europäischen Flugverkehr

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet und die skandinavische Airline SAS haben eine signifikante Erweiterung ihrer bestehenden Codeshare-Vereinbarung angekündigt. Mit dem Start des Sommerflugplans am 29. März 2026 wird die Kooperation auf neun zusätzliche innereuropäische Strecken ausgeweitet, die von Kopenhagen aus bedient werden. Zu den neuen Zielen, die unter Westjet-Flugnummer vermarktet werden, gehören wichtige Wirtschaftszentren und Hauptstädte wie Düsseldorf, Oslo, Helsinki und Stockholm. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Konnektivität für Reisende aus Nordamerika zu erhöhen und den Zugang zum skandinavischen sowie nordeuropäischen Markt durch das Drehkreuz Kopenhagen zu optimieren. Branchenanalysen verdeutlichen, dass dieser Schritt in eine Phase verstärkter transatlantischer Partnerschaften fällt. SAS, die kürzlich den Wechsel von der Star Alliance zur SkyTeam-Allianz vollzogen hat, nutzt Kopenhagen zunehmend als strategisches Tor für Partnergesellschaften. Für Westjet bedeutet die Erweiterung eine Stärkung der eigenen Marktposition in Europa, ohne selbst zusätzliche Flugzeuge auf diesen Kurzstrecken einsetzen zu müssen. Die Passagiere profitieren dabei von durchgehenden Ticketbuchungen und aufeinander abgestimmten Gepäckbestimmungen, was den Umstieg am Flughafen Kopenhagen effizienter gestaltet. Neben den genannten Metropolen umfasst die Vereinbarung auch regionale Anbindungen innerhalb Skandinaviens, die für Geschäftsreisende von hoher Relevanz sind. Zusätzliche Daten aus dem Luftverkehrssektor zeigen, dass Westjet seine Kapazitäten nach Europa in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut hat, wobei der Fokus verstärkt auf Direktverbindungen von Calgary und Toronto zu europäischen Knotenpunkten liegt. Die Kooperation mit SAS ergänzt diese Langstreckenflüge durch ein dichtes Netz an Anschlussverbindungen. Experten weisen darauf hin, dass solche Partnerschaften für Fluggesellschaften wirtschaftlich äußerst attraktiv sind, da sie die Auslastung der Maschinen erhöhen und die Vertriebsreichweite

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