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Beond pausiert Flugverbindung zwischen den Malediven, Saudi-Arabien und Italien

Die auf das Luxussegment spezialisierte Fluggesellschaft Beond hat ihren Flugbetrieb auf der Strecke von Malé über den Red Sea International Airport in Saudi-Arabien nach Mailand-Malpensa vorübergehend unterbrochen. Nach Informationen von Aeroroutes.com umfasst die Betriebspause den Zeitraum vom 11. bis zum 30. Januar 2026. Während dieser zwei Wochen finden keine Rotationen auf der transkontinentalen Route statt. Die Wiederaufnahme des Dienstes ist für den 31. Januar 2026 terminiert, wobei die Airline für den ersten Flug nach der Pause eine Kapazitätsanpassung vornimmt und einen Airbus A319 mit 44 Sitzplätzen einsetzt. Zusätzliche Recherchen im operativen Umfeld der Airline verdeutlichen die Hintergründe solcher Kapazitätssteuerungen. Beond operiert mit einer reinen Business-Class-Konfiguration, was die Wirtschaftlichkeit der Flüge stark von einer stabilen Auslastung im Hochpreissegment abhängig macht. Der Januar gilt in der Luftfahrtbranche nach den Feiertagen oft als volatiler Monat für Luxusreisen aus Europa in Richtung Indischer Ozean. Die Entscheidung, den Betrieb kurzzeitig einzustellen, wird in Fachkreisen als Maßnahme zur Optimierung der Flottennutzung und zur Durchführung fälliger Wartungsintervalle gewertet. Nach dem Erstflug Ende Januar plant die Gesellschaft, zeitnah wieder auf den größeren Airbus A321 umzustellen, der über 68 luxuriös ausgestattete Plätze verfügt. Der Red Sea International Airport in Saudi-Arabien fungiert bei dieser Verbindung als strategischer Zwischenstopp. Dieser Flughafen ist Teil der großangelegten Tourismusoffensive des Königreichs und dient als Tor zu den neuen Luxusresorts am Roten Meer. Für Beond ist dieser Standort technisch als Tankstopp sowie kommerziell zur Erschließung neuer Kundenpotenziale in der Golfregion von Bedeutung. Die Fluggesellschaft verfolgt das Ziel, Nischenmärkte zwischen Europa, dem Nahen Osten und den

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Ausweitung der Zugangsgebühren für Tagestouristen in Venedig und Rom

Die Verwaltung der italienischen Lagunenstadt Venedig hat eine signifikante Ausweitung des Eintrittsgeldes für das Jahr 2026 beschlossen. Nachdem das System im Vorjahr in einer Testphase an 29 Tagen erprobt wurde, verdoppelt die Stadt die Anzahl der gebührenpflichtigen Tage nun auf insgesamt 60 Termine zwischen dem 3. April und dem 26. Juli. Betroffen sind alle Tagestouristen ab 14 Jahren, die das historische Zentrum in der Kernzeit von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr betreten möchten. Der Standardpreis für den Zugang wurde auf zehn Euro festgesetzt. Reisende können die Kosten jedoch halbieren, indem sie ihr Ticket mindestens drei Tage vor dem geplanten Besuch online buchen und sich registrieren, um einen verpflichtenden QR-Code zu erhalten. Übernachtungsgäste, die in Hotels oder Ferienwohnungen innerhalb der Stadt registriert sind, bleiben von der direkten Eintrittsgebühr befreit, müssen jedoch ebenfalls einen QR-Code zur Identifikation bei Kontrollen vorweisen. Die Stadtverwaltung reagiert mit dieser Maßnahme auf die anhaltend hohen Besucherströme an Wochenenden und Feiertagen. Zusätzliche Recherchen im kommunalen Haushalt Venedigs zeigen, dass die Einnahmen zweckgebunden für die Instandhaltung der Infrastruktur und die Reinigung der Kanäle verwendet werden sollen. Kritiker innerhalb der Stadt bemängeln jedoch, dass die Gebühr bisher kaum zu einer spürbaren Reduzierung des Andrangs geführt hat, weshalb der Preis für kurzentschlossene Besucher nun angehoben wurde. Auch in der italienischen Hauptstadt Rom gibt es Neuerungen für Besucher bekannter Sehenswürdigkeiten. Am Trevi-Brunnen wird im Jahr 2026 eine Zugangsgebühr in Höhe von zwei Euro eingeführt. Diese Maßnahme dient der Regulierung der Menschenmassen an dem barocken Monument, an dem das traditionelle Werfen von Münzen

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Eurowings erzielt Spitzenplatzierung beim Deutschen Kunden-Award 2026

Die Kölner Fluggesellschaft Eurowings wurde im Rahmen des „Deutschen Kunden-Awards 2026“ als Branchensiegerin unter den Discount-Airlines ausgezeichnet. In der aktuellen Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) belegte die Lufthansa-Tochter in allen drei Hauptkategorien – Kundenzufriedenheit, Kundenservice sowie Preis-Leistungs-Verhältnis – den ersten Platz. Das Ergebnis basiert auf einer umfangreichen Befragung, in die rund 589.000 Kundenurteile zu Unternehmen aus über 250 Branchen eingeflossen sind. Die Auszeichnung stützt die Marktpositionierung des Unternehmens als Value-Carrier, der sich preislich im Wettbewerb behauptet, gleichzeitig aber einen höheren Servicestandard als klassische Billigflieger anstrebt. Zusätzliche Marktanalysen der Branche zeigen, dass Eurowings insbesondere durch die Flexibilität ihrer Buchungsoptionen und das dichte Streckennetz an deutschen Flughäfen punktet. Mit einer Flotte von rund 100 Flugzeugen bedient die Airline zirka 150 Ziele und unterhält 13 internationale Basen. Besonders die starke Präsenz am Flughafen Palma de Mallorca festigt die Rolle des Unternehmens als einer der führenden Ferienflieger in Europa. Laut Branchenexperten ist die positive Wahrnehmung des Preis-Leistungs-Verhältnisses auch auf die Integration in das Miles & More Programm sowie die verfügbaren Tarifklassen zurückzuführen, die von Basisleistungen bis hin zu Business-Class-Optionen auf Kurzstrecken reichen. Der wirtschaftliche Erfolg der Airline spiegelt sich in den Passagierzahlen wider, die sich stabil bei über 20 Millionen Fluggästen pro Jahr bewegen. Das Unternehmen beschäftigt aktuell etwa 5.500 Mitarbeiter und profitiert operativ von der Zugehörigkeit zur Lufthansa Group, dem größten Luftverkehrskonzern Europas. Diese Einbindung ermöglicht Synergieeffekte bei Wartung, Bodenabfertigung und Vertrieb, die letztlich zur Stabilität des Kundenservice beitragen. Der dreifache Sieg beim Kunden-Award wird in Fachkreisen als Beleg dafür gewertet,

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Emirates forciert pflanzliche Bordverpflegung durch Verzicht auf Fleischersatz

Die Fluggesellschaft Emirates kündigt eine strategische Neuausrichtung ihres kulinarischen Angebots an, die ab dem Jahr 2027 vollständig umgesetzt sein soll. Im Zentrum der Entwicklung steht ein „Back-to-Basics“-Ansatz, der konsequent auf den Einsatz industriell hergestellter Fleischersatzprodukte verzichtet. Stattdessen setzt das Team um Doxis Bekris, Vice President Food & Beverage Design, auf vollwertige pflanzliche Zutaten wie Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und saisonales Gemüse. Diese Philosophie soll die wachsende Nachfrage nach gesundheitsbewusster Ernährung und unverarbeiteten Lebensmitteln bedienen, wobei kulinarische Traditionen aus dem Mittelmeerraum, Asien und Afrika als Inspiration dienen. Bereits heute verzeichnet die Airline ein massives Wachstum im Segment der veganen Bordverpflegung. Mit 488 verfügbaren Rezepten auf Flügen zu 140 Destinationen hat sich das Angebot im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent erhöht. Jährlich serviert Emirates rund eine halbe Million pflanzliche Mahlzeiten, wobei insbesondere auf Strecken nach London, Sydney und Frankfurt eine überdurchschnittliche Nachfrage registriert wird. Interessant ist hierbei die Beobachtung des Bordpersonals, dass sich zunehmend auch Passagiere ohne veganen Lebensstil für diese Optionen entscheiden, da pflanzliche Gerichte während langer Flugreisen oft als leichtere und besser bekömmliche Alternative wahrgenommen werden. Ein wesentlicher Pfeiler für die Qualitätssicherung der neuen Menüs ist die Einbindung regionaler Produktionskapazitäten. Emirates nutzt für die Verpflegung Erzeugnisse von Bustanica, der weltweit größten hydroponischen vertikalen Farm in Dubai. Das Gemeinschaftsprojekt liefert chemiefreies Blattgemüse direkt an die Cateringbetriebe der Fluggesellschaft und sichert so die Frische der Zutaten für alle Reiseklassen. In der First und Business Class werden künftig komplexe Kreationen wie Kürbis-Graupen-Risotto oder geschmorte Pilze in Sojasauce serviert, während in der Economy Class

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Rechtsstreit um Grand Hotel Wien: Eigentümer Al Jaber kündigt Widerstand gegen Verkauf an

Der langjährige Eigentümer des traditionsreichen Grand Hotel Wien am Kärntner Ring, Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber, geht juristisch gegen den gerichtlich genehmigten Verkauf des Hauses vor. Nach Angaben des Unternehmers weist die Entscheidung zur Veräußerung gravierende wirtschaftliche und rechtliche Mängel auf. Al Jaber argumentiert, dass der operative Betrieb des ältesten Fünf-Sterne-Hotels der Stadt im Jahr 2025 trotz technischer Refinanzierungsschwierigkeiten der Holdinggesellschaft EWH AG stabil geblieben sei und hohe Überschüsse erwirtschaftet habe. Er sieht in der gerichtlichen Freigabe einen unzulässigen Notverkauf, der den tatsächlichen Marktwert des Luxushotels massiv unterschätze und alternative Sanierungsoptionen vorzeitig abgeschnitten habe. Ein zentraler Kritikpunkt Al Jabers richtet sich gegen die Bewertungsgrundlage des Verfahrens. Laut dem Eigentümer habe sich das herangezogene Gutachten lediglich auf den Immobilienwert konzentriert und den Wert des laufenden Betriebs – einschließlich der renommierten Markenrechte und des Inventars – ausgeblendet. Zudem wird die Geschwindigkeit des Verkaufsprozesses moniert, der ausgerechnet in die Ferienzeiten im Sommer und Winter gelegt worden sei, was einen Fokus auf ein rasches Closing statt auf den Werterhalt vermuten lasse. Al Jaber verweist darauf, dass er sich bereits in fortgeschrittenen Gesprächen über ein Finanzierungspaket von 220 Millionen Euro befunden habe, welches alle Gläubigerforderungen vollständig abgedeckt und Mittel für Renovierungen bereitgestellt hätte. Zusätzliche Recherchen im Wiener Hotelmarkt verdeutlichen die Tragweite des Falls für den Tourismusstandort. Das Grand Hotel, das 1870 eröffnet wurde, gilt als Flaggschiff der Wiener Luxushotellerie. Branchenexperten verfolgen mit Skepsis, dass die Käuferseite Berichten zufolge einer spanischen Hotelgruppe nahesteht, die bisher vornehmlich im Drei- bis Vier-Sterne-Segment agiert. Al Jaber warnt davor,

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Hotelkongress der Österreichischen Hotelvereinigung kehrt 2027 nach Bregenz zurück

Der Hotelkongress der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) wird im Frühjahr 2027 erneut im Festspielhaus Bregenz stattfinden. Die Veranstalter legten den Zeitraum für das Branchentreffen auf den 25. bis 27. April 2027 fest. Damit kehrt das Event nach sieben Jahren an den Bodensee zurück, nachdem bereits im Jahr 2020 eine erfolgreiche Durchführung in der Vorarlberger Landeshauptstadt verzeichnet wurde. ÖHV-Präsident Walter Veit begründet die Standortwahl mit der hohen Qualität der Infrastruktur und der kulturellen Bedeutung der Region, die den passenden Rahmen für die Diskussion über touristische Perspektiven und wirtschaftliche Herausforderungen biete. Erwartet werden mehrere hundert Entscheidungsträger aus der Beherbergungsindustrie, der Politik und angrenzenden Dienstleistungsbereichen. Der Kongress gilt als wichtigste Netzwerkplattform der privaten Hotellerie in Österreich und dient dem Austausch über aktuelle Markttrends sowie betriebswirtschaftliche Strategien. Für den Tourismusstandort Vorarlberg bedeutet die Ausrichtung eine signifikante Stärkung des regionalen Veranstaltungswesens. Oswald Jäger, ÖHV-Landesvorsitzender für Vorarlberg, wertet die Entscheidung als Bestätigung für die Kompetenz des Bundeslandes bei der Abwicklung hochkarätiger Fachentwicklungen im Kongresswesen. Zusätzliche Recherchen zeigen, dass der Hotelkongress 2027 voraussichtlich einen Schwerpunkt auf die fortschreitende Digitalisierung im Gastgewerbe und die Bewältigung des Arbeitskräftemangels legen wird. Branchenexperten gehen davon aus, dass auch die Preisgestaltung in der Ferienhotellerie angesichts volatiler Betriebskosten ein zentrales Thema der Fachvorträge sein wird. Das Festspielhaus Bregenz, das für seine Lage direkt am See bekannt ist, bietet neben den Plenarsälen auch umfangreiche Ausstellungsflächen für Partnerunternehmen aus der Zulieferindustrie, wodurch der Kongress auch eine wichtige wirtschaftliche Funktion für Messeaussteller übernimmt. Die lokale Tourismusorganisation Bodensee Vorarlberg betont die Wertschöpfung, die durch die Unterbringung und Verpflegung

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Flughafen Münster/Osnabrück weitet Flugangebot für den Sommer 2026 aus

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat seinen Sommerflugplan für das Jahr 2026 vorgestellt, der eine deutliche Kapazitätsausweitung und die Einbindung neuer Destinationen vorsieht. Ab Ende März werden insgesamt zehn Fluggesellschaften zwölf verschiedene Ziele bedienen. Ein wesentlicher Bestandteil der Neuausrichtung ist die Kooperation mit der Kölner Fluggesellschaft Leav Aviation. Das Unternehmen fungiert als neuer Home Carrier am Standort und stationiert einen Airbus A320 am FMO. Damit werden erstmals regelmäßige Verbindungen nach Fuerteventura und Rhodos angeboten sowie die Kapazitäten nach Kreta ausgebaut. Durch die Stationierung vor Ort können für diese Strecken attraktivere Abflugzeiten in den frühen Morgenstunden realisiert werden. Im Bereich des touristischen Charterverkehrs bleibt die Nachfrage nach Zielen rund um das Mittelmeer stabil hoch. Besonders die Verbindung nach Antalya wird massiv bedient: Bis zu sieben tägliche Flüge durch Anbieter wie SunExpress, Corendon und Pegasus gewährleisten eine hohe Flexibilität für Pauschalreisende. Auch Mallorca bleibt mit fünf täglichen Rotationen durch Ryanair, Eurowings und Condor eine tragende Säule des Flugplans. Ergänzt wird das Angebot durch Ryanair-Verbindungen nach Málaga, Alicante, Korfu und Zadar sowie die Strecke nach Pristina, die bereits seit fünf Jahren erfolgreich durch GP Aviation betrieben wird. Für Städtereisende bleibt die Verbindung nach London-Stansted fester Bestandteil des Portfolios. Ein strategischer Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Anbindung an das internationale Luftverkehrsnetz über das Drehkreuz München. Die Deutsche Lufthansa bedient diese Strecke viermal täglich. Aktuelle Auswertungen zeigen, dass über 40 Prozent der Passagiere auf dieser Route in München auf Langstreckenflüge umsteigen. Um die Konnektivität zu verbessern, wurden die Flugzeiten optimiert, wodurch sich die Transitzeiten zu globalen

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Flughafen Lüttich meldet Rekordergebnisse im Frachtumschlag für das Geschäftsjahr 2025

Der Flughafen Lüttich (LGG), operierend unter der Marke Cargoland by LGG, blickt auf eines der erfolgreichsten Jahre seiner Unternehmensgeschichte zurück. Mit einem Gesamtfrachtaufkommen von 1,32 Millionen Tonnen und über 26.000 Flugbewegungen im Jahr 2025 konnte der Standort sein zweitbestes Ergebnis nach dem Ausnahmejahr 2021 erzielen. Ein wesentlicher Wachstumstreiber war der Exportsektor, was die Bedeutung des belgischen Flughafens als zentrales europäisches Drehkreuz für globale Warenströme unterstreicht. CEO Laurent Jossart führt den Erfolg auf eine konsequente Spezialisierung auf reine Frachtabfertigung sowie auf zweistellige Wachstumsraten in jedem Quartal zurück. Besonders der Bereich E-Commerce erwies sich im vergangenen Jahr als Motor für das gestiegene Volumen. Neben Paketsendungen trugen auch Spezialtransporte wie Pharmazeutika, leicht verderbliche Waren und der Transport lebender Tiere zum Ergebnis bei. Die Ansiedlung neuer Fluggesellschaften sowie die Frequenzerhöhungen bestehender Partner wie FedEx, Cathay Cargo und der Challenge Group verstärkten diesen Trend. Letztere erweiterte ihre Kapazitäten am Standort durch den Einsatz einer Boeing 777-300ERSF. Um den transatlantischen Handel weiter zu fördern, unterzeichnete der Flughafen im Oktober 2025 zudem ein Kooperationsabkommen mit dem Chicago Rockford International Airport, wodurch ein dedizierter Luftfrachtkorridor zwischen Europa und den USA entstanden ist. Parallel zum Anstieg der Tonnage investierte Cargoland massiv in die Infrastruktur und Digitalisierung. Die Belegschaft wuchs im Jahr 2025 um 15 Prozent, um der gestiegenen Abwicklungsgeschwindigkeit gerecht zu werden. Mit dem Bau der „Cargo City West“ wurden bereits 110.000 Quadratmeter neue Logistikflächen in Betrieb genommen, weitere Ausbauphasen sind für das Jahr 2026 geplant. Durch die Einführung digitaler Plattformen wie „LGG Tracking“ konnte die Prozessgenauigkeit erhöht und

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Wizz Air verlegt Flugbetrieb aufgrund von Pistensanierung vorübergehend nach Stuttgart

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air wird im Frühjahr 2026 ihr Angebot am Flughafen Stuttgart massiv ausweiten. Hintergrund dieser Entscheidung ist die umfassende Sanierung der Start- und Landebahn am EuroAirport Basel-Mulhouse, die eine vorübergehende Schließung des dortigen Flugbetriebs erforderlich macht.  Für den Zeitraum vom 15. April bis zum 20. Mai 2026 verlagert der Low-Cost-Carrier einen Großteil seiner Kapazitäten an den Standort im Südwesten Deutschlands. In diesen fünf Wochen werden zusätzlich zum regulären Programm bis zu 40 wöchentliche Flugbewegungen am Stuttgarter Flughafen abgewickelt, was eine signifikante logistische Herausforderung für die Bodenabfertigung darstellt. Das temporäre Ausweichprogramm umfasst insbesondere Ziele in Südosteuropa, die bisher primär über den Standort Basel bedient wurden. Hierzu zählen Verbindungen nach Ohrid, Tuzla, Banja Luka und Niš. Die Frequenzen variieren dabei zwischen drei wöchentlichen Flügen nach Ohrid und bis zu fünf Rotationen nach Tuzla. Parallel dazu nutzt die Fluggesellschaft die Verlagerung, um auch das bereits bestehende Streckennetz ab Stuttgart deutlich zu verdichten. So wird die wichtige Verbindung nach Budapest auf zwei tägliche Flüge verdoppelt, während die Hauptstädte Skopje und Sofia künftig täglich angeflogen werden. Auch die Frequenzen nach Tirana steigen von zwei auf fünf wöchentliche Termine an. Branchenanalysen verdeutlichen, dass solche großflächigen Betriebsverlagerungen aufgrund von Infrastrukturmaßnahmen an Flughäfen eine präzise Abstimmung zwischen den Fluggesellschaften und den betroffenen Airports erfordern. Der Flughafen Stuttgart verfügt über die notwendigen Kapazitäten, um das zusätzliche Passagieraufkommen während der Bauphase in Basel aufzunehmen. Für Wizz Air ist dieser Schritt essenziell, um die Konnektivität für Reisende in Richtung Balkan und Osteuropa aufrechtzuerhalten, ohne den Flugbetrieb vollständig einstellen

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Norwegian Cruise Line stellt neues Flottenflaggschiff Aura vor

Die Reederei Norwegian Cruise Line (NCL) hat die Buchungen für ihr neuestes und bisher größtes Schiff, die Norwegian Aura, freigeschaltet. Der Neubau, der derzeit bei der italienischen Werft Fincantieri gefertigt wird, soll im Mai 2027 seine Premiere feiern. Mit einer Länge von rund 345 Metern und einer Vermessung von 169.000 BRZ übertrifft die Norwegian Aura ihre Vorgänger der Prima-Klasse um etwa zehn Prozent. Das Schiff ist für 3.840 Gäste ausgelegt und markiert einen neuen Größendurchschnitt innerhalb der Flotte. Nach einer kurzen Einführungssaison im Mittelmeer wird das Schiff ab Juni 2027 dauerhaft in Miami stationiert, um von dort aus siebentägige Routen in die Karibik zu bedienen. Ein zentrales Merkmal der technischen Ausstattung und des Entertainment-Angebots ist der neue Open-Air-Bereich „Ocean Heights“. Dieser Komplex erstreckt sich über mehrere Decks und beherbergt die umfangreichste Rutschenlandschaft der gesamten Reederei, darunter eine über 120 Meter lange Duell-Mattenrutsche. Zudem verfügt das Schiff über einen 25 Meter hohen Hochseilgarten sowie eine Kletterwand. Für die Gestaltung der Innenbereiche verpflichtete die Reederei namhafte Designbüros wie die Rockwell Group und Piero Lissoni. Letzterer zeichnet insbesondere für den exklusiven Suiten-Bereich „The Haven“ verantwortlich, der auf diesem Neubau die größte Anzahl an Wohneinheiten innerhalb der NCL-Flotte umfasst. Die Routenplanung sieht vor, dass die Norwegian Aura regelmäßig die privat betriebenen Inselresorts der Reederei ansteuert. Dazu zählen Great Stirrup Cay auf den Bahamas sowie Harvest Caye in Belize. Die Bahamas-Insel wurde hierfür umfassend ausgebaut und um eine großflächige Lagunenlandschaft sowie einen Wasserpark mit 19 Rutschen ergänzt, der pünktlich zur Indienststellung des Schiffes im Jahr

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