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Flughafen Weeze plant 347 Abflüge während der Herbstferien 2026

Der Flughafen Niederrhein in Weeze verzeichnet für die nordrhein-westfälischen Herbstferien vom 16. Oktober bis zum 1. November 2026 ein Flugprogramm von 347 Abflügen zu insgesamt 41 Zielen. Das Angebot richtet sich vornehmlich an Urlaubs- und Privatreisende aus dem deutschen Einzugsgebiet sowie den angrenzenden Niederlanden. Trotz eines stetigen Wachstums im abgelaufenen Sommerflugplan mit über 1,65 Millionen Passagieren bewegt sich die Zahl der geplanten Frequenzen in der Ferienphase unter dem Niveau des Vorjahres. Spanische Reiseziele bilden weiterhin den Schwerpunkt des Flugangebots ab Weeze. Mit 28 Abflügen ist Palma de Mallorca die am stärksten frequentierte Einzelverbindung, gefolgt von Málaga und Alicante mit jeweils 26 sowie Girona mit 20 Abflügen. Darüber hinaus werden nordafrikanische und osteuropäische Destinationen wie Tanger und Zadar mit jeweils 16 Abflügen sowie Edinburgh, Zagreb und Rabat mit jeweils zwölf Abflügen bedient. Weitere Flugverbindungen führen nach Nador, Porto, Faro und Bari mit jeweils elf Abflügen. Im direkten Jahresvergleich zeigt sich ein Rückgang gegenüber den Herbstferien 2025, in denen 383 Abflüge zu 43 Destinationen verzeichnet wurden. Flughafen-Pressesprecher Tom Kurzweg führt diesen statistischen Unterschied auf die Verschiebung der Flugplanperioden zurück. Während die Herbstferien des Jahres 2025 noch etwa zur Hälfte in die verkehrsreichere Sommerflugplanperiode fielen, liegt der Ferienzeitraum 2026 bereits vollständig im kühleren Winterflugplan der agierenden Fluggesellschaften. Der Regionalflughafen, der im Passagierverkehr maßgeblich vom irischen Billigflieger Ryanair geprägt wird, nutzt seine Lage im deutsch-niederländischen Grenzland für Nischenverbindungen. Die Anpassung der Flugfrequenzen verdeutlicht die Abhängigkeit kleinerer Standorte von den saisonalen Kapazitätsverschiebungen der Fluggesellschaften beim Übergang zum Winterflugbetrieb.

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Kostensteigerungen belasten Rentabilität der österreichischen Hotellerie in der Wintersaison 2026/27

Eine repräsentative Umfrage der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) unter 154 Beherbergungsbetrieben offenbart eine spürbare Marge-Erosion im Vorfeld der Wintersaison 2026/27. Trotz stabiler Auslastungserwartungen und eines nominellen Umsatzplus von 1,2 Prozent rechnen die Hoteliers im Durchschnitt mit einem Rückgang der Betriebsergebnisse um 1,3 Prozent. Hauptursache ist, dass 90 Prozent der Betriebe gestiegene Betriebs- und Personalkosten gar nicht oder nur teilweise an die Endverbraucher weitergeben können. Lediglich jeder zehnte Betrieb sieht sich in der Lage, die Teuerung vollumfänglich einzupreisen. Die Zurückhaltung bei Preisanpassungen korrespondiert mit Daten des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO), das für 2026 einen Rückgang der real verfügbaren Haushaltseinkommen um 1,0 Prozent sowie ein verhaltenes Reallohnwachstum prognostiziert. Demzufolge erwarten 62 Prozent der befragten Hoteliers geringere Konsumausgaben der Gäste vor Ort. Zudem stellen sich 60 Prozent der Betriebe auf verkürzte Aufenthaltsdauern und 65 Prozent auf kurzfristigere Buchungsentscheidungen ein. Die reale Wertschöpfung im gesamten Beherbergungs- und Gastronomiesektor soll laut WIFO-Prognose 2026 lediglich um 0,6 Prozent zulegen. Als gravierendster Kostenfaktor werden von 88 Prozent der Hotelbetreiber die Beschäftigungskosten genannt. Trotz der wirtschaftlichen Anspannung suchen 69 Prozent der Unternehmen weiterhin Personal. ÖHV-Präsident Walter Veit fordert vor diesem Hintergrund eine Senkung der Lohnnebenkosten sowie den Abbau bürokratischer Auflagen, die von 56 Prozent der Betriebe als wesentlicher Belastungsfaktor eingestuft werden. Der verringerte Cashflow beeinträchtigt zudem die Erneuerungsfähigkeit der Branche: 40 Prozent der Betriebe kürzen ihre Investitionen, da auch der Zugang zu Fremdkapital bei steigenden Zinssätzen erschwert ist. Branchenbeobachter warnen vor den Kaskadeneffekten ausstehender Modernisierungsmaßnahmen auf regionale Handwerks- und Zulieferbetriebe. Das WIFO erwartet zwar für 2026 einen nominellen

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IATA, Airbus und Accenture sehen beträchtliches Marktpotenzial für Zertifikate im Flugverkehr

Eine gemeinsame Marktstudie des Luftfahrtverbands IATA, des Flugzeugbauers Airbus und der Unternehmensberatung Accenture bescheinigt dem Markt für Zertifikate über verfahrenstechnische Attribute im Flugverkehr ein deutliches Wachstumspotenzial bis zum Jahr 2030. Dem am 14. Oktober 2026 beim IATA World Sustainability Symposium in Brüssel vorgelegten Bericht zufolge könnten Unternehmenskäufe im Bereich der Geschäftstätigkeit und Frachtlogistik ein Nachfragevolumen von 1,0 bis 1,9 Millionen Tonnen alternativer Treibstoffe stützen. Im Vergleich zu den für das Jahr 2024 geschätzten 323.000 Tonnen entspräche dies nahezu einer Versechsfachung der Abnahmemengen durch Drittunternehmen. Derzeit bremsten unklare Bilanzierungsregeln, hohe Einstandspreise sowie komplexe Beschaffungswege die Breitenanwendung bei Unternehmen außerhalb des unmittelbaren Flugbetriebs. Weltweit wird die Jahresproduktion alternativer Treibstoffe für 2026 auf rund 2,4 Millionen Tonnen geschätzt, was einem Anteil von etwa 0,8 Prozent am gesamten Kerosinverbrauch der Luftfahrt entspricht. Die Einstandskosten liegen weiterhin um das Zweifache bis Dreifache über dem Niveau konventioneller fossiler Treibstoffe. Durch die finanzielle Beteiligung von Unternehmen beim Erwerb von Emissionsminderungszertifikaten soll die Kostenlast der Fluggesellschaften auf breitere Schultern in der Wertschöpfungskette verteilt werden. Für eine Verankerung im Markt empfiehlt die Studie den Aufbau verlässlicher Erfassungssysteme nach dem Book-and-Claim-Prinzip. Dieses Verfahren ermöglicht es Unternehmenskunden, bilanzielle Emissionsreduktionen für ihre Reise- und Transportbilanzen geltend zu machen, unabhängig vom physischen Betankungsort des Flugzeugs. Als vordringliche Aufgaben nennen die Verfasser die Harmonisierung internationaler Rechnungslegungsstandards, die Einführung fälschungssicherer Register zur Vermeidung von Doppelzählungen sowie die Vereinfachung von Einkaufsverträgen durch niedrigere Mindestabnahmemengen und transparente Preisstrukturen. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die rein freiwillige Nachfrage von Unternehmenskunden den erforderlichen Kapazitätsaufbau bei der Produktion nicht allein

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Flughafen Dortmund erwartet 188.000 Passagiere in den Herbstferien 2026

Der Flughafen Dortmund rechnet für die zweiwöchigen Herbstferien in Nordrhein-Westfalen vom 17. Oktober bis zum 1. November 2026 mit einem Aufkommen von rund 188.000 Fluggästen. Das Streckennetz des Regionalflughafens umfasst in diesem Zeitraum rund 40 Flugziele. Nach einem verkehrsreichen dritten Quartal 2026 mit über einer Million Fluggästen verzeichnet der Standort damit weiterhin ein hohes Passagieraufkommen, das vor allem durch Verbindungen der Billigfluggesellschaften Wizz Air und Ryanair getragen wird. Das Flugprogramm in der Ferienphase wird durch die Aufstockung südeuropäischer Städte- und Sonnenziele geprägt. So kehrt Rom ab dem 25. Oktober mit bis zu sieben wöchentlichen Abflügen zurück in den Flugplan. Zudem werden Ziele wie Palermo dreimal wöchentlich sowie Mailand, Budapest, Danzig und London mit bis zu täglichen Frequenzen bedient. Auf den Strecken nach Mallorca stehen bis zu drei tägliche Flugverbindungen zur Verfügung. Um Verzögerungen im Abfertigungsprozess zu vermeiden, empfiehlt das Terminalmanagement den Passagieren eine Anreise rund drei Stunden vor dem geplanten Abflug sowie die Nutzung von Online-Check-in-Angeboten. Betriebliche Zusatzaufwände entstehen derzeit durch die Einführung des europaweiten Entry/Exit Systems (EES) an den Außengrenzen des Schengen-Raums. Die Erfassung biometrischer Daten bei der Ein- und Ausreise erfordert bei Flügen in Nicht-Schengen-Staaten wie Großbritannien oder der Türkei zusätzliche Zeitkontingente im Bereich der Passkontrollen. Die Entwicklung verdeutlicht die operative Rolle des Dortmunder Flughafens als Abfertigungsstandort für den Punkt-zu-Punkt-Verkehr in der Metropolregion Ruhr. Der anhaltende Zuwachs im Passagiersegment erhöht jedoch zu Spitzenzeiten die Auslastung der bestehenden Terminal- und Sicherheitsinfrastruktur, weshalb veränderte behördliche Kontrollvorgaben wie das EES direkte Auswirkungen auf die Abfertigungszeiten am Boden haben.

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Notfallübung simuliert Auseinandersetzungen und Geländeeindringen am Flughafen BER

Die Polizei des Landes Brandenburg und die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH haben am 14. Oktober 2026 eine mehrstündige Vollübung zur Bewältigung komplexer Gefahrenlagen absolviert. An der fünfstündigen Maßnahme auf dem Areal des Hauptstadtflughafens beteiligten sich rund 850 Personen, darunter etwa 350 Einsatzkräfte verschiedener Polizeidienststellen, Feuerwehren und Rettungsdienste sowie rund 300 Komparsen. Der reguläre Passagier- und Flugbetrieb am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) verblieb von den Übungsabläufen unbeeinträchtigt. Dem frei erfundene Übungsszenario lag eine stufenweise Eskalation im Umfeld eines fiktiven Staatsbesuchs zugrunde. Neben Demonstrationen, Sitzblockaden und simulierten Bränden umfasste der Übungsablauf gewaltsame Auseinandersetzungen mit Verletzten sowie das gewaltsame Durchbrechen von Absperrungen zum Luftsicherheitsbereich des Flughafengeländes. Im Mittelpunkt der Großübung stand die praxisnahe Überprüfung der behördenübergreifenden Führungsprozesse, der Kommunikationsnetze und der Schutzmaßnahmen für die kritische Luftfahrtinfrastruktur bei zeitgleichen Einsatzlagen. Die Durchführung von Notfallübungen dieser Größenordnung ist für internationale Verkehrsflughäfen nach den Richtlinien der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) sowie der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) im zweijährigen Rhythmus bindend vorgeschrieben. Neben Einheiten der Brandenburger Bereitschafts- und Kriminalpolizei waren auch Notfallseelsorgeteams sowie Beobachter zur fortlaufenden Prozessanalyse in das Szenario eingebunden. Die Auswertung der gewonnenen Erkenntnisse soll in den kommenden Wochen erfolgen, um die bestehenden Krisen- und Notfallpläne der Sicherheitsbehörden und des Betreibers anzupassen. Vollübungen dieser Art dienen dazu, potenzielle Schwachstellen in den Abstimmungsverfahren zwischen den staatlichen Vollzugskräften und der privaten Flughafenorganisation vor dem Eintritt realer Krisenfälle aufzudecken und zu beheben.

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Cirium senkt langfristige Prognose für globale Flugzeugauslieferungen bis 2045

Das Luftfahrtdatenunternehmen Cirium prognostiziert in seinem im Oktober 2026 veröffentlichten Branchenausblick die Auslieferung von rund 43.000 Passagier- und Frachtflugzeugen für den Zwanzigjahreszeitraum von 2026 bis 2045. Das Gesamtvolumen wird auf etwa 3,2 Billionen US-Dollar auf Preisbasis des Jahres 2026 taxiert. Gegenüber der Vorjahresprognose, die noch von 46.500 Flugzeugen im Wert von 3,4 Billionen US-Dollar ausging, bedeutet dies eine deutliche Korrektur nach unten. Ursache hierfür sind anhaltende Engpässe in den Lieferketten und verlangsamte Produktionsraten der Triebwerks- und Flugzeugbauer, die das Angebot trotz hoher Nachfrage bremsen. Analysten von Cirium gehen davon aus, dass das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage über das gesamte laufende Jahrzehnt bestehen bleibt. Neben Engpässen bei Komponenten und Triebwerksverfügbarkeiten belasten verlängerte Zertifizierungsverfahren sowie gestiegene Betriebskosten die Handlungsfähigkeit der Fluggesellschaften beim Flottenausbau und dem Ersatz älterer Maschinen. Trotz dieser Hürden wird erwartet, dass die weltweite Passagierflotte bis 2045 auf über 50.000 Flugzeuge anwächst, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 3,2 Prozent entspricht. Rund 48 Prozent der globalen Passagierflotte entfallen dabei künftig auf die Regionen China, Indien und den weiteren asiatisch-pazifischen Raum. Innerhalb des Passagiersegmentes dominieren Standardrumpfflugzeuge mit Schmalrumpfkonstruktion, die 76 Prozent des modellierten Flottenbestands ausmachen. Die Modellreihe Airbus A321neo stellt dabei mit einem Anteil von 16 Prozent das einzeln am stärksten vertretene Muster dar. In der Verteilung nach Herstellern entfallen 47 Prozent der modellierten Flotte auf Airbus und 39 Prozent auf Boeing, während der chinesische Staatskonzern COMAC einen Anteil von 5 Prozent erreicht. Cirium betont, dass diese Kennzahlen die modellierte Bestandsallokation über den Gesamtzeitraum abbilden und nicht mit den Marktanteilen

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Beschädigte Kabinenscheibe zwingt BA Euroflyer zur Umkehr nach London Gatwick

Ein Flug der britischen Fluggesellschaft BA Euroflyer von London Gatwick nach Faro ist am 13. Oktober 2026 rund eine Stunde nach dem Start zur Sicherheitsumkehr gezwungen worden. Der Einsatz des Typs Airbus A321-231 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen G-EUXD wurde auf der Höhe der Bretagne abgebrochen, nachdem das Personal Schäden an einem Passagierfenster auf der rechten Kabinenseite festgestellt hatte. Die Besatzung setzte daraufhin den Notrufcode 7700 ab, um bei der Flugsicherung Priorität für den Rückflug und die Landung einzufordern. Nach Absinken auf eine geringere Flughöhe und der Absprachen mit den Kontrollstellen kehrte die Maschine nach London Gatwick zurück, wo sie sicher landete. Die Muttergesellschaft British Airways bestätigte das Ereignis als geringfügiges technisches Problem, nahm jedoch zur spezifischen Beschädigung der Fensterscheibe öffentlich keine Stellung. Betroffene Fluggäste wurden nach der Ankunft von Bodenteams betreut und auf alternative Flugverbindungen nach Portugal umgebucht. Luftfahrtexperten verweisen bei Vorfällen dieser Art auf die vielschichtige Bauweise von Flugzeugfenstern, die im Regelfall aus mehreren Acrylglasschichten bestehen. Bricht die innere oder äußere Scheibe einer Passagierkabine, ist die strukturelle Integrität des Druckkörpers nicht zwingend unmittelbar gefährdet, erfordert jedoch zur Vermeidung von Druckabfällen das sofortige Einleiten eines Sinkflugs und die Umleitung des Flugzeugs zur technischen Überprüfung. Der Vorfall hebt die Bedeutung präventiver Sicherheitsmaßnahmen bei mechanischen Auffälligkeiten im Reiseflug hervor. Die betroffene Maschine wurde nach der Landung vorübergehend aus dem aktiven Liniendienst genommen, um den Passagierfensteraufbau durch Techniker untersuchen und austauschen zu lassen, bevor der A321 wieder für den Flugbetrieb freigegeben wird.

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OPEC senkt Prognose für globales Ölnachfragewachstum und belastet Rohölpreise

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat ihre Prognose für das globale Wachstum der Ölnachfrage im Jahr 2026 im Monatsbericht für Oktober spürbar nach unten korrigiert. Nach der Veröffentlichung der aktuellen Marktdaten verzeichneten die internationalen Referenzsorten Brent und West Texas Intermediate (WTI) im Handel einen deutlichen Preisrückgang. Die OPEC begründet die Abwärtskorrektur mit einer anhaltend verhaltenen Konjunkturentwicklung in bedeutenden Importländern sowie einer verlangsamten Industrietätigkeit in Asien und Europa. Die Anpassung der Nachfrageerwartung fällt in eine Phase erhöhter Marktunsicherheit. Rohstoffexperten und Marktanalysten weisen darauf hin, dass ein anhaltender Abwärtstrend bei den Rohölpreisen maßgeblich von den weiteren Förderentscheidungen der OPEC sowie der erweiterten Allianz OPEC+ abhängt. Sollten die Förderländer beschließen, angekündigte freiwillige Produktionskürzungen schrittweise zurückzunehmen und dem Markt zusätzliche Kapazitäten zuzuführen, würde dies das bestehende Überangebot verstärken und den Druck auf das Preisniveau weiter erhöhen. Parallel zur gesunkenen Nachfrageprognose entwickelt sich das Angebot außerhalb des Kartells dynamisch. Hohe Fördermengen in Nicht-OPEC-Staaten wie den USA, Brasilien und Kanada kompensieren die Disziplinierung der Förderquoten innerhalb der OPEC+. Für Händler und Energiekonzerne erhöht das Zusammenspiel aus schwächerer Nachfrageerwartung und hoher weltweiter Produktion das Risiko von Lageraufbauen in den kommenden Quartalen. Die jüngsten Marktentwicklungen unterstreichen die Gratwanderung der erdölexportierenden Staaten zwischen Preisstabilisierung und Erhalt von Marktanteilen. Eine anhaltend schwache Nachfrageentwicklung schränkt den Handlungsspielraum der Allianz ein, da unkoordinierte Fördermengenausweitungen unter den Mitgliedsstaaten zu einer dynamischen Preiskorrektur nach unten führen könnten.

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Bettwanzenbefall zwingt Qantas zur Außerdienststellung einer Boeing 787 in Rom

Ein mutmaßlicher Befall mit Bettwanzen hat bei der australischen Fluggesellschaft Qantas am 10. Oktober 2026 zur Annullierung eines Langstreckenfluges von Rom nach Perth geführt. Während des rund 17-stündigen Fluges QF5 von der westaustralischen Metropole in die italienische Hauptstadt klagten mehrere Passagiere im vorderen Bereich der Economy-Klasse über Insektenstiche und Hautreizungen. Das Kabinenpersonal verabreichte Betroffenen Antihistaminika zur Symptomlinderung, wobei der Bordvorrat des Medikaments im Flugverlauf erschöpft war. Nach der Landung auf dem Flughafen Rom-Fiumicino veranlasste die Fluggesellschaft die vorübergehende Stilllegung der betroffenen Boeing 787-9 Dreamliner mit dem Kennzeichen VH-ZNI. Der geplante Rückflug QF6 nach Perth wurde gestrichen, um den Spezialteams der Wartung und Schädlingsbekämpfung eine umfassende Inspektion sowie eine thermische und chemische Sonderreinigung der Kabinenstrukturen zu ermöglichen. Qantas bestätigte den Vorfall im Bereich einzelner Sitze, entschuldigte sich bei den Fluggästen und brachte die betroffenen Passagiere in Hotels unter, bevor diese innerhalb von 48 Stunden auf Ausweichverbindungen umgebucht wurden. Insektenbefälle im Luftverkehr stellen für Fluggesellschaften eine operative und logistische Herausforderung dar, da Parasiten häufig unbemerkt über das Handgepäck oder die Kleidung von Passagieren in die Flugzeugkabine gelangen. Standardmäßige Reinigungszyklus-Desinfektionen, die bei Qantas präventiv alle 50 Tage durchgeführt werden, reichen bei einem akuten Befall in Polstern und Verkleidungsspalten meist nicht aus. Um die Schädlinge vollständig zu beseitigen, müssen betroffene Flugzeuge zeitweise aus dem regulären Flugplan genommen werden, was bei Umläufen im Langstreckennetz zu Folgeverpätungen und zusätzlichen Betreuungsaufwänden führt. Der Vorfall unterstreicht die Sensibilität der Kabinenhygiene im internationalen Langstreckenverkehr. Aufgrund der flächendeckenden Anwendung von Fluggastrechte-Regelungen wie der EU-Verordnung 261/2004 drohen Fluggesellschaften bei ungeplanten Flottenausfällen

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Mahan Air weitet Flugangebot nach Südostasien im Winterflugplan 2026/27 aus

Die privatgeführte iranische Fluggesellschaft Mahan Air baut ihre Verbindungen nach Südostasien für die Winterflugplanperiode 2026/27 schrittweise aus. Trotz fortbestehender Wirtschaftssanktionen der USA gegen das Unternehmen erhöht die Fluggesellschaft ab Ende Oktober 2026 die Bedienfrequenzen auf ihren Routen nach Vietnam und setzt auf den Verbindungen nach Thailand Großraumflugzeuge ein. Auf der Strecke vom Drehkreuz Teheran-Imam Khomeini in die vietnamesische Hauptstadt Hanoi verdoppelt Mahan Air das Angebot ab dem 27. Oktober 2026 von einem zweiwöchentlichen Turnus auf eine wöchentliche Verbindung. Zum Einsatz kommt ein Airbus A340-300. Analog dazu wird auch die Route nach Ho-Chi-Minh-Stadt ab dem 25. Oktober 2026 auf einen wöchentlichen Rhythmus umgestellt. Die Anbindungen nach Vietnam wurden von der Airline erst im Spätsommer 2026 neu in das internationale Streckennetz aufgenommen. Parallel dazu sichert die Fluggesellschaft ihre Kapazitäten auf der stark frequentierten Route zwischen Teheran und dem Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi. Ab dem 25. Oktober 2026 bedient Mahan Air die thailändische Hauptstadt dreimal wöchentlich mit Großraumflugzeugen des Typs Airbus A340-600. Die Ausweitung der Frequenzen verdeullicht das Bestreben des Carriers, die Passagierströme zwischen dem Nahen Osten und südostasiatischen Zielmärkten verstärkt über das eigene Drehkreuz in Teheran zu leiten. Luftfahrtanalysten verweisen in diesem Zusammenhang auf die operativen Herausforderungen des Unternehmens. Da der Flottenunterhalt aufgrund des US-Embargos und fehlenden Zugangs zu westlichen Originalersatzteilen erschwert ist, stützt sich der Flugbetrieb von Mahan Air stark auf ältere vierstrahlige Airbus-Modelle. Der verstärkte Einsatz dieser Muster auf Langstrecken nach Asien erfordert eine intensive Instandhaltungslogistik, sichert dem Carrier jedoch Marktanteile im ostasiatischen Reise- und Transitverkehr.

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