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Flughafen Zürich verzeichnet deutliche Zunahme beim Passagieraufkommen im März 2026

Der Flughafen Zürich hat das erste Quartal des Jahres 2026 mit einer positiven Bilanz im Personenverkehr abgeschlossen. Im Berichtsmonat März nutzten insgesamt 2.470.257 Passagiere den größten Schweizer Luftverkehrsknotenpunkt, was einer Steigerung von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Von dieser Gesamtzahl entfielen rund 1,64 Millionen auf Lokalpassagiere, während der Anteil der Umsteigenden mit 829.706 Personen bei etwa einem Drittel lag. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltende Erholung des internationalen Reiseverkehrs und die zentrale Rolle Zürichs als europäisches Drehkreuz für Langstreckenverbindungen. Parallel zum Passagierwachstum stieg auch die operative Aktivität auf dem Rollfeld. Mit 21.492 Starts und Landungen wurden 2,7 Prozent mehr Flugbewegungen registriert als im März des Vorjahres. Besonders auffällig ist die gesteigerte Effizienz im Flugbetrieb: Die durchschnittliche Anzahl der Fluggäste pro Maschine kletterte auf 130 Personen, was einem Zuwachs von 2,8 Prozent entspricht. Zudem verbesserte sich die Sitzplatzauslastung der Airlines um 2,1 Prozentpunkte auf nunmehr 77,2 Prozent. Experten führen diese Optimierung auf einen verstärkten Einsatz größerer Flugzeugtypen und eine präzisere Kapazitätsplanung der Fluggesellschaften zurück. Im Gegensatz zum Passagiersegment entwickelte sich das Frachtgeschäft im März rückläufig. Das Volumen der abgewickelten Güter sank um 3,6 Prozent auf insgesamt 39.993 Tonnen. Dieser Trend spiegelt die derzeitige Abkühlung im globalen Luftfrachtmarkt wider, die bereits an anderen europäischen Großflughäfen beobachtet wurde. Analysten sehen hierin eine Normalisierung nach den Ausnahmejahren in der Logistikbranche, während der Fokus der Flughafenbetreiber nun wieder verstärkt auf dem Ausbau der Terminalkapazitäten und der Optimierung der Abfertigungsprozesse für Urlaubs- und Geschäftsreisende liegt. Die vorliegenden Verkehrsdaten deuten auf ein stabiles Geschäftsjahr für die Flughafen

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Wien: „L’Autentico“ übernimmt Traditionsstandort im neunten Bezirk

Das Wiener Gastronomieunternehmen „L’Autentico“ setzt seinen Expansionskurs fort und übernimmt mit dem Standort in der Türkenstraße 27 eine der bekanntesten Adressen für italienische Küche im neunten Wiener Gemeindebezirk. Die Brüder André und Sandro Gargiulo lösen damit das bisherige Konzept „Riva“ ab und etablieren ihr bislang größtes Lokal im prestigeträchtigen Servitenviertel. Mit einer Kapazität von 165 Innenplätzen und einem Gastgarten für weitere 60 Personen zielt der Betrieb darauf ab, die Marktführerschaft im Bereich der neapolitanischen Pizza im urbanen Premiumsegment weiter auszubauen. Die strategische Neuausrichtung umfasst erstmals auch einen dedizierten Veranstaltungsbereich im Untergeschoss, der exklusiv für geschlossene Gesellschaften mit bis zu 55 Sitzplätzen konzipiert wurde. Kulinarisch bleibt das Unternehmen seiner Linie treu und setzt auf die Zertifizierung durch die „Associazione Verace Pizza Napoletana“ (AVPN), die strenge Standards für die Herstellung und die Zutaten der neapolitanischen Pizza vorgibt. Neben den klassischen Holzofen-Spezialitäten wird das Angebot durch eine integrierte Bar mit Fokus auf italienische Aperitivi ergänzt, um auch das After-Work-Geschäft im Bezirk stärker zu forcieren. Zur Eröffnung am 18. April 2026 initiiert die Geschäftsführung eine groß angelegte Marketingaktion, bei der Reservierungen für Pizzen zum Sonderpreis von 1,90 Euro angeboten werden. Diese Maßnahme dient der schnellen Kundenbindung im neuen Grätzl und soll die Sichtbarkeit des Standorts unmittelbar erhöhen. Parallel zum neuen Fixstandort weitet das Unternehmen seine Präsenz im neunten Bezirk weiter aus: Ab dem 4. Mai 2026 wird „L’Autentico“ zudem mit einem Gastspiel auf der „Summerstage“ am Donaukanal vertreten sein, um die saisonale Frequenz der Wiener Außengastronomie zu nutzen. Die Brüder Gargiulo, die bereits Standorte

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Fraport verzeichnet stabiles Wachstum trotz Streiks und geopolitischer Krisen

Die Fraport AG hat für den März 2026 eine positive Verkehrsbilanz vorgelegt, obwohl der Betrieb am Frankfurter Flughafen durch externe Faktoren erheblich unter Druck stand. Mit rund 4,7 Millionen Fluggästen verzeichnete der größte deutsche Luftverkehrsknotenpunkt ein Plus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dieses Ergebnis ist bemerkenswert, da zwei Streiktage der Lufthansa Mitte März rund 100.000 Passagiere betrafen und zu zahlreichen Flugstreichungen führten. Zudem belastete die angespannte Lage im Nahen Osten das Geschäft massiv: Die Passagierzahlen in diese Region brachen um 68,6 Prozent ein. Dennoch konnte Frankfurt das Gesamtergebnis durch zweistellige Zuwachsraten auf Routen nach Fernost, insbesondere nach China und Thailand, sowie nach Afrika erfolgreich kompensieren. Im Bereich der Logistik zeigte sich der Standort Frankfurt ebenfalls widerstandsfähig. Das Frachtaufkommen stieg im Berichtsmonat leicht um 0,4 Prozent auf 185.486 Tonnen an. Interessanterweise sank die Anzahl der Flugbewegungen im selben Zeitraum um 1,1 Prozent auf 34.892 Starts und Landungen, was auf eine höhere Auslastung der eingesetzten Maschinen oder den Einsatz größerer Flugzeugtypen hindeutet. Das erste Quartal 2026 schloss der Flughafen Frankfurt insgesamt mit 12,7 Millionen Passagieren ab, was einem soliden Wachstum von 2,3 Prozent entspricht und die Bedeutung des Drehkreuzes im internationalen Vergleich unterstreicht. Besonders dynamisch entwickelte sich das internationale Portfolio des Fraport-Konzerns. An den weltweit aktiv betriebenen Standorten stieg die Gesamtzahl der Reisenden im März um 5,1 Prozent auf rund 10,3 Millionen Personen. Herausragende Wachstumsraten meldeten die brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre mit einem Plus von 18,2 Prozent sowie der Flughafen Ljubljana in Slowenien mit 17,0 Prozent. Auch die griechischen

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Wirtschaftliche Lage der österreichischen Gastronomie bleibt trotz Umsatzplus angespannt

Die österreichische Gastronomie verzeichnete im vergangenen Jahr zwar solide Umsatzsteigerungen, sieht sich jedoch weiterhin mit einer fragilen wirtschaftlichen Gesamtsituation konfrontiert. Laut dem aktuellen „Fitness-Check Gastronomie 2026“, erstellt von der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (OeHT) in Zusammenarbeit mit Kohl > Partner und der Prodinger Tourismusberatung, sind die Zuwächse primär preisgetrieben. Trotz der nominalen Steigerungen liegen die Gästezahlen und Frequenzen nach wie vor deutlich unter dem Niveau von vor 2020. Besonders kleinere Betriebe mit weniger als 100 Sitzplätzen erwirtschaften im Median lediglich rund 12.000 Euro Umsatz pro Sitzplatz im Jahr, was den Spielraum für Investitionen stark einschränkt. Während die Betriebe den Wareneinsatz durch professionelleres Controlling und konsequente Kalkulation stabilisieren konnten, entwickeln sich die Personalkosten zum zentralen Belastungsfaktor. In kleineren Gastronomiebetrieben machen die Mitarbeiterkosten mittlerweile durchschnittlich 42,11 Prozent des Umsatzes aus, in größeren Betrieben liegen sie bei rund 39,39 Prozent. Dieser strukturelle Anstieg ist unter anderem auf die Abschlüsse der letzten Kollektivvertragsrunden sowie auf den allgemeinen Fachkräftemangel zurückzuführen, der die Lohnnebenkosten und Ist-Löhne nach oben treibt. Experten betonen, dass die Betriebe versuchen, diese Belastungen über den Angebotsmix und die Preisgestaltung abzufangen, anstatt rein über Effizienzsteigerungen in der Einsatzplanung. Das operative Ergebnis (GOP) zeigt zwar eine leichte Verbesserung, bleibt jedoch im historischen Vergleich gedämpft. Während die Ski- und Berggastronomie aufgrund höherer Volumina einen GOP von knapp 20 Prozent erreicht, müssen kleinere Einheiten mit etwa 12,5 Prozent kalkulieren. Aktuelle Bilanzdaten der KMU-Forschung unterstreichen die prekäre Lage für Betriebe mit einem Jahresumsatz von unter einer Million Euro, die häufig negative Ergebnisse vor Steuern ausweisen. Zwar hat

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Start der Grillsaison: Almdudler forciert Alpenkräuter-Lifestyle in der Gastronomie

Mit den steigenden Temperaturen im Frühjahr 2026 hat das österreichische Familienunternehmen Almdudler seine diesjährige Kampagne zur Grillsaison gestartet. Unter dem Titel „Grillgaudi“ positioniert die Traditionsmarke ihre Limonade nicht mehr nur als klassisches Erfrischungsgetränk, sondern verstärkt als vielseitige Zutat in der Kulinarik. Das Unternehmen setzt dabei auf die aromatische Tiefe der Alpenkräuter-Rezeptur, um neue Akzente bei der Zubereitung von Marinaden, Saucen und Dressings zu setzen. Insbesondere die Kombination mit herzhaften Fleischgerichten wie Burgern oder vegetarischen Beilagen wie Tomatensalaten steht im Fokus der aktuellen Rezeptvorschläge, die den herben Geschmack der Limonade nutzen. Parallel zur kulinarischen Offensive vertieft Almdudler seine Kooperation mit dem kanadischen Premium-Grillhersteller Napoleon. Im Rahmen eines Gewinnspiels werden landesweit 100 Grills in einer speziellen Sonderedition verlost, was die strategische Verknüpfung der Getränkemarke mit dem Outdoor-Kochen unterstreicht. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, die Markenpräsenz im hochpreisigen Segment der Freizeitgestaltung zu festigen. Marktbeobachter sehen darin einen Trend zur Eventisierung des Kochens, bei dem Markenprodukte über ihren ursprünglichen Verwendungszweck hinaus als essenzieller Bestandteil eines geselligen Erlebnisses vermarktet werden. Das Produktsortiment für die Saison umfasst neben dem Klassiker verstärkt zuckerfreie Alternativen. Mit „Almdudler Zero“ und dem „Almdudler Sirup Zero Sugar“ reagiert das Unternehmen auf die anhaltende Nachfrage nach kalorienreduzierten Getränken, ohne das charakteristische Geschmacksprofil zu verändern. Der Sirup wird dabei gezielt als platzsparende und flexible Lösung für den Mischgetränkebereich beworben, etwa für Radler oder Weinschorlen. Ergänzt wird das Portfolio durch eine Kooperation mit dem Süßwarenhersteller Haribo, um auch im Snackbereich präsent zu sein und zusätzliche Verzehranlässe während der Wartezeiten am Grill zu schaffen. Trotz

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Small Fly setzt Dornier 228 der Sevenair für Inselverkehr auf Elba ein

Die maltesische Fluggesellschaft Small Fly hat zur Sicherstellung ihrer Linienverbindungen von der italienischen Insel Elba eine Dornier 228-212 der portugiesischen Sevenair im Wet-Lease angemietet. Das Flugzeug mit der Registrierung CS-ATI wurde nach einer längeren Standzeit im April 2026 reaktiviert und vom Flughafen Cascais über Sevilla nach Florenz überführt. Seit dem 14. April 2026 steht die Maschine dem italienischen Regionalverkehr zur Verfügung, um die vertraglich vereinbarten Public Service Obligation (PSO) Dienste zwischen dem Inselflughafen Marina di Campo und den Festlanddestinationen Florenz sowie Pisa zu bedienen. Small Fly hatte den Saisonstart zunächst mit eigenem Gerät vom Typ Beech 1900D und Tecnam P2012 bestritten, setzt nun jedoch zur Kapazitätssteigerung auf das bewährte Muster der Dornier. Der aktuelle Flugplan sieht fünf wöchentliche Verbindungen nach Florenz und zwei nach Pisa vor. Ab Ende Mai wird das Streckennetz deutlich ausgeweitet: Vorgesehen sind drei wöchentliche Flüge zum Flughafen Mailand-Linate sowie zwei wöchentliche Dienste nach Rom-Fiumicino. Auch für diese zusätzlichen Routen ist der Einsatz der von Sevenair bereitgestellten Kapazitäten geplant. Small Fly agiert derzeit als einziger Linienbetreiber auf Elba und füllt damit die Lücke, die nach dem Marktaustritt der deutschen Rhein-Neckar Air im Jahr 2024 entstanden war. Bereits im Vorjahr sicherte sich das Unternehmen den PSO-Zuschlag für die Sommersaison, nutzte damals jedoch noch eine angemietete King Air der Luxwing. Für den portugiesischen Partner Sevenair stellt dieser Auftrag einen strategischen Erfolg dar. Die Fluggesellschaft betreibt eine Flotte aus mehreren Dornier 228 und Jetstream 32 und konzentriert sich verstärkt auf das ACMI-Geschäft (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) sowie öffentliche Dienstleistungsaufträge. Während

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Europäische Luftfahrtlobby fordert Unterstützung angesichts der Nahost-Krise

Die führende europäische Luftfahrtlobby Airlines for Europe (A4E) hat sich mit einem dringenden Appell an die Europäische Kommission gewandt, um finanzielle und operative Erleichterungen für die Branche zu erwirken. Angesichts der anhaltenden Instabilität im Nahen Osten sieht die Vereinigung, der Schwergewichte wie die Lufthansa Group, IAG, Air France-KLM sowie die Günstigflieger Ryanair und easyJet angehören, die Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit der europäischen Fluggesellschaften gefährdet. Managing Director Ourania Georgoutsakou betonte, dass temporäre Maßnahmen notwendig seien, um die aktuelle Krisensituation zu überstehen und gleichzeitig eine langfristige Planungssicherheit für künftige globale Spannungen aufzubauen. Zu den zentralen Forderungen von A4E gehört die vorübergehende Aussetzung nationaler Luftverkehrsteuern auf dem gesamten Kontinent. Da die Europäische Union formal keine direkte Zuständigkeit für diese Steuern besitzt – diese verbleiben in der Souveränität der einzelnen Mitgliedstaaten – zielt die Lobbygruppe auf eine koordinierte Empfehlung der Kommission ab, um den Kostendruck auf die Unternehmen zu senken. Die Branche argumentiert, dass die durch Umleitungen und veränderte Sicherheitslagen gestiegenen Betriebskosten die wirtschaftliche Erholung nach vorangegangenen Krisenjahren massiv ausbremsen könnten. Ein weiterer kritischer Punkt betrifft die Treibstofflogistik. A4E fordert die Einrichtung eines EU-weiten Verfahrens zur Überwachung der Verfügbarkeit von Kerosin. In Gebieten mit Versorgungsengpässen sind Fluggesellschaften derzeit oft gezwungen, das sogenannte „Tankering“ zu betreiben – also mehr Treibstoff als nötig mitzuführen, um teure oder unsichere Betankungen an Zielorten zu vermeiden. Dies führt jedoch zu einem höheren Gesamtgewicht und damit zu steigenden Betriebsausgaben. Die Lobby fordert hier gezielte Entlastungen und eine stabilere Koordinierung der Lieferketten innerhalb der Union, um operative Nachteile im internationalen Wettbewerb zu

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Rada Airlines holt weitere Il-62M aus dem Long-Time-Storage zurück

In der weißrussischen Luftfahrt zeichnet sich eine ungewöhnliche technische Entwicklung ab: Die Frachtfluggesellschaft Rada Airlines hat am Flughafen Witebsk mit Arbeiten zur Reaktivierung einer Iljuschin Il-62M begonnen. Das Flugzeug mit der Registrierung EW-564TR befand sich seit August 2021 im Langzeitlager und soll nun nach mehrjährigen Standzeiten wieder in den aktiven Flugdienst zurückkehren. Die Maschine weist eine markante Lackierung auf, die auf ihre Vergangenheit im Dienst der Regierung von Gambia zurückzuführen ist. Ursprünglich wurde dieser Jet im Jahr 1993 fertiggestellt und gehört damit zu den spätesten produzierten Exemplaren dieses ikonischen sowjetischen Langstreckenmusters. Die Entscheidung von Rada Airlines, das vierstrahlige Flugzeug wieder flugfähig zu machen, ist vor dem Hintergrund des aktuellen Mangels an verfügbaren Frachtkapazitäten und Ersatzteilen im osteuropäischen Raum zu sehen. Während westliche Sanktionen den Zugang zu modernen Boeing- oder Airbus-Flugzeugen erschweren, setzen spezialisierte Frachtbetreiber zunehmend auf bewährtes sowjetisches Gerät, für das regionale Wartungskapazitäten vorhanden sind. Die Il-62M zeichnet sich durch ihre robusten Flugeigenschaften und die Fähigkeit aus, schwere Lasten über weite Distanzen zu transportieren, auch wenn sie aufgrund ihrer Triebwerkstechnologie und Lärmentwicklung auf vielen westlichen Flughäfen Beschränkungen unterliegt. Weltweit gilt die Iljuschin Il-62 heute als absolute Rarität am Himmel. Neben den russischen Staatsstrukturen und der nordkoreanischen Air Koryo ist Rada Airlines einer der letzten kommerziellen Betreiber dieses Typs. Die Reaktivierung am Standort Witebsk umfasst laut Brancheninsidern eine gründliche Überprüfung der Zelle, der Triebwerke vom Typ Solowjow D-30KU sowie der Avioniksysteme. Ziel der Maßnahme ist es, die Kapazitäten der eigenen Flotte zu erweitern, anstatt das Flugzeug an Drittparteien zu veräußern. Dies

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Smartwings verschiebt Wiederaufnahme der Flugverbindung nach Tel Aviv

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings hat die für diesen Frühling geplante Rückkehr in den israelischen Markt erneut verschoben. Nach einer aktuellen Bewertung der Sicherheitslage wird die Linienverbindung zwischen Prag und Tel Aviv nun frühestens am 23. April 2026 aufgenommen. Ursprünglich war ein früherer Starttermin vorgesehen, doch die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zwingen das Unternehmen zu einer Anpassung des Flugplans. Die Entscheidung erfolgte nach Angaben der Airline in enger Abstimmung mit internationalen Sicherheitsexperten und staatlichen Behörden, um jegliche Risiken für Passagiere und Besatzungen auszuschließen. Ein entscheidender Faktor für die Verzögerung ist die verlängerte Sicherheitsempfehlung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Die Behörde hatte am 9. April 2026 ihre Warnung für den israelischen Luftraum bekräftigt und rät Fluggesellschaften weiterhin davon ab, das Flughafengebiet von Tel Aviv anzufliegen. Diese Empfehlung bleibt nach aktuellem Stand mindestens bis zum 24. April 2026 in Kraft. Neben Smartwings beobachten auch zahlreiche andere europäische Fluggesellschaften die Lage genau; viele Carrier haben ihre Kapazitäten in die Region drastisch reduziert oder den Betrieb vorübergehend ganz eingestellt, da die Stabilität der Flugkorridore im östlichen Mittelmeerraum als nicht gewährleistet gilt. Trotz der aktuellen Verschiebung hält Smartwings an der strategischen Bedeutung der Route fest. Sobald die Sicherheitslage eine dauerhafte Aufnahme des Betriebs zulässt, plant die Fluggesellschaft, die Strecke zwischen der tschechischen Hauptstadt und der israelischen Metropole täglich zu bedienen. Die Airline nutzt die zusätzliche Zeit, um operative Vorbereitungen zu treffen und die Buchungssysteme an die neuen Termine anzupassen. Betroffene Fluggäste wurden bereits über die Flugstreichungen informiert und erhalten die Möglichkeit zur Umbuchung

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Dortmund Airport feiert hundertjähriges Bestehen mit Aktionstag im Terminal

Der Flughafen Dortmund begeht am 16. April 2026 sein 100-jähriges Jubiläum und markiert damit einen historischen Meilenstein in der westfälischen Luftfahrtgeschichte. Seit der offiziellen Eröffnung im Jahr 1926 hat sich der Standort von einem regionalen Flugfeld zu einem bedeutenden internationalen Verkehrsknotenpunkt entwickelt, der heute insbesondere als Drehkreuz für Low-Cost-Verbindungen nach Mittel- und Osteuropa fungiert. Um diesen Anlass zu würdigen, veranstaltet die Flughafengesellschaft während des laufenden Betriebs einen Aktionstag, der sich sowohl an Passagiere als auch an die lokale Bevölkerung richtet. Das Programm erstreckt sich über den gesamten Tag und findet schwerpunktmäßig zwischen 10:00 und 18:00 Uhr statt. Im Außenbereich des Terminals nimmt die Flughafenfeuerwehr eine zentrale Rolle ein. Auf der Parkfläche P3 werden hochmoderne Lösch- und Einsatzfahrzeuge präsentiert, wobei regelmäßige Vorführungen die technischen Fähigkeiten der Rettungskräfte demonstrieren. Diese Präsentationen werden durch eine Ausstellung des Bodenabfertigungs-Fuhrparks ergänzt, was Besuchern seltene Einblicke in die logistischen Prozesse hinter den Kulissen eines Verkehrsflughafens ermöglicht. Die technische Ausstattung des Dortmund Airport hat in den vergangenen Jahrzehnten eine massive Modernisierung erfahren, um den steigenden Anforderungen an Sicherheit und Abfertigungsgeschwindigkeit im kommerziellen Luftverkehr gerecht zu werden. Innerhalb des Terminals setzt der Flughafen auf Kooperationen mit regionalen Sportgrößen. Ab 11:00 Uhr gastiert der Basketball-Zweitligist Phoenix Hagen für sportliche Mitmachaktionen, während am Nachmittag ehemalige Spieler von Borussia Dortmund für ein Treffen mit Fußballfans zur Verfügung stehen. Die Einbindung lokaler Partner wie der Stadtwerke Dortmund (DSW21) und des Energieversorgers DEW21 unterstreicht die tiefe Verwurzelung des Flughafens in der regionalen Infrastruktur. Für Luftfahrtbegeisterte dient die Besucherterrasse als zentraler Anlaufpunkt, von der

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