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Erweiterung des Streckennetzes und Flottenmodernisierung in der Lufthansa Group

Die Lufthansa Group hat umfangreiche Erweiterungen für den Winterflugplan 2026/27 angekündigt, wobei der Fokus auf dem Ausbau der neuen „Allegris“-Kabinenkonfiguration liegt. Ab dem kommenden Winter wird die Zahl der Destinationen, die mit der modernisierten Innenausstattung angeflogen werden, signifikant erhöht. Ab Frankfurt am Main kommen elf neue Langstreckenziele hinzu, darunter Vancouver, Houston, Atlanta und Seoul. Ein strategischer Schwerpunkt liegt auf Südostasien: Die malaysische Hauptstadt Kuala Lumpur wird ab dem 25. Oktober fünfmal wöchentlich nonstop bedient. Hierbei kommt die Boeing 787-9 zum Einsatz, die über 287 Sitzplätze in drei Klassen verfügt und die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns in dieser dynamischen Wirtschaftsregion stärken soll. Auch an den anderen Drehkreuzen der Gruppe werden Kapazitäten und Komfortangebote massiv ausgebaut. Von München aus erweitert Lufthansa das Allegris-Angebot auf Strecken nach Singapur, Washington und Kapstadt. Parallel dazu erhöhen die Tochtergesellschaften ihre Präsenz in verschiedenen Märkten. Swiss integriert erstmals Bengaluru in Südindien in ihr Netz und setzt den Airbus A350 mit dem neuen Kabinenkonzept „Swiss Senses“ auf Routen nach Johannesburg und Shanghai ein. ITA Airways erschließt mit einer neuen Verbindung von Rom nach Santo Domingo erstmals den mittelamerikanischen Markt, während Brussels Airlines aufgrund hoher Buchungszahlen die Verbindung zum Kilimanjaro in Tansania in den Winterflugplan übernimmt. Im Segment der Ferien- und Kurzstreckenflüge setzen Discover Airlines, Edelweiss und Eurowings auf eine gezielte Frequenzerhöhung in nachfragestarken Regionen. Discover Airlines verbindet Frankfurt künftig mit Agadir sowie München mit Fès und Ivalo in Lappland. Eurowings festigt ihre Marktführerschaft am Flughafen Berlin-Brandenburg durch neue Winterziele im Norden Finnlands sowie durch die Fortführung von Metropolenverbindungen nach

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Testbetrieb für KI-Auskunftsroboter am Flughafen Nürnberg erfolgreich gestartet

Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS hat in Kooperation mit dem Albrecht Dürer Airport Nürnberg ein zukunftsweisendes Pilotprojekt zur automatisierten Fluggastbetreuung durchgeführt. Im Zentrum des Tests stand ein mobiler, humanoider Roboter, der Reisenden in der Abflughalle als interaktive Auskunftsassistenz zur Verfügung stand. Der Demonstrator ist in der Lage, komplexe Fragen zu Parkmöglichkeiten, gastronomischen Angeboten oder Check-in-Schaltern in verschiedenen Sprachen zu erfassen und unmittelbar zu beantworten. Ziel der Forschungsarbeit war es, die Leistungsfähigkeit solcher Assistenzsysteme unter den anspruchsvollen Bedingungen eines hochfrequentierten öffentlichen Raums zu evaluieren und die Akzeptanz der Technologie bei den Fluggästen zu untersuchen. Technologisch setzt das Fraunhofer IIS auf eine sogenannte Edge-AI-Lösung. Im Gegensatz zu herkömmlichen KI-Systemen oder Chatbots, die auf eine permanente Cloud-Anbindung und externe Rechenzentren angewiesen sind, erfolgt die gesamte Datenverarbeitung lokal direkt auf dem Endgerät. Hierfür wurden drei spezialisierte KI-Modelle – für das Sprachverstehen, die Dialogführung und die Spracherzeugung – gezielt komprimiert und optimiert. Durch den Einsatz eines lokalen Large Language Models (LLM) in Verbindung mit einem speziellen Retrieval-Augmented Generation (RAG)-System können präzise, flughafenspezifische Informationen ohne Zeitverzögerung ausgegeben werden. Dieser Ansatz gewährleistet eine vollständige Datensouveränität, da keine Audioaufnahmen oder persönlichen Informationen das Gerät verlassen. Ein wesentlicher Vorteil dieser autarken Systemarchitektur ist die Funktionssicherheit unabhängig von der vorhandenen Netzinfrastruktur. Selbst bei einem Ausfall des WLANs oder einer instabilen Internetverbindung bleibt der Roboter voll einsatzfähig. Christian Albrecht, Leiter der Unternehmenskommunikation am Airport Nürnberg, betonte die Bedeutung der praxisnahen Forschung für den Standort, während Dr. Axel Plinge vom Fraunhofer IIS die Bedeutung der kompakten Gestaltung der Modelle für die

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Vorübergehende Betriebseinstellung der neuen Sky Line am Flughafen Frankfurt

Die neu in Betrieb genommene Sky Line-Personenbeförderungsanlage am Flughafen Frankfurt wird für voraussichtlich zwei Wochen stillgelegt. Wie die Betreibergesellschaft Fraport AG mitteilte, sind technische Anpassungen und Optimierungen am System erforderlich, nachdem im ersten Realbetrieb unter Hochlast Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden. Mit täglich bis zu 25.000 Fahrgästen war die Anlage in den ersten Wochen einer massiven Belastung ausgesetzt. Die Techniker des Herstellers Siemens Mobility sowie Spezialisten der Fraport konzentrieren sich nun auf die Justierung der fahrerlosen Fahrzeuge und der komplexen Steuerungssysteme, um einen künftig störungsfreien Ablauf auf der rund 5,6 Kilometer langen Strecke sicherzustellen. Um die Verbindung zwischen den Terminals 1, 2 und 3 aufrechtzuerhalten, wurde ein umfangreicher Schienenersatzverkehr eingerichtet. Bis zu 20 Shuttlebusse verkehren tagsüber in einem dichten Takt von zwei bis drei Minuten zwischen den Gebäudekomplexen. In den Nachtstunden zwischen 23:00 und 05:00 Uhr wird die Frequenz auf einen Zehn-Minuten-Takt angepasst. Die Haltepunkte befinden sich auf der Ankunftsebene vor den jeweiligen Terminals. Zusätzlich stehen fünf separate Busse ausschließlich für Umsteigepassagiere bereit, um den Transitverkehr innerhalb des Sicherheitsbereichs zu gewährleisten. Reisenden wird dringend empfohlen, für den Transfer zwischen den Terminals deutlich mehr Zeit einzuplanen. Das neue System ist als vollautomatischer „People Mover“ konzipiert und soll im regulären Betrieb bis zu 4.000 Personen pro Stunde und Richtung befördern können. Die aktuelle Maßnahme betrifft explizit die Neubaustrecke, welche die Anbindung des neuen Terminals 3 sicherstellt. Die bereits seit Jahrzehnten bestehende, ältere Sky Line-Verbindung zwischen den Terminals 1 und 2 bleibt von den Arbeiten unberührt und ist weiterhin uneingeschränkt funktionsfähig. Fraport betont, dass die

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Studie zur Verwendung des Urlaubsgeldes: Wachsende finanzielle Diskrepanz in Österreich

Eine aktuelle Erhebung des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Integral im Auftrag der DenizBank AG zeichnet ein detailliertes Bild über die Verwendung des Urlaubsgeldes im Jahr 2026. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt die Reisebereitschaft der Österreicher auf einem konstanten Niveau: Rund 53 Prozent der Befragten geben an, die Sonderzahlung für Urlaube und Erholung zu nutzen. Im Durchschnitt fließen 38 Prozent des zusätzlich erhaltenen Betrags direkt in touristische Aktivitäten. Diese Zahlen verdeutlichen, dass der Konsumwunsch im Bereich Reisen trotz steigender Lebenshaltungskosten weiterhin eine hohe Priorität im Budget der Privathaushalte einnimmt. Gleichzeitig offenbart die Studie eine sich verschärfende soziale Schere innerhalb der Bevölkerung. Für etwa 41 Prozent der Österreicher stellt das Urlaubsgeld mittlerweile eine notwendige Unterstützung dar, um die laufenden Fixkosten zu decken. Besonders prekär ist die Lage für Personen in einer wirtschaftlich schwierigen Situation: In dieser Gruppe betrachten 84 Prozent die Sonderzahlung als existenziellen Rettungsanker. Der Anteil jener, die das Geld zwingend für den täglichen Bedarf aufwenden müssen, stieg in diesem Segment innerhalb eines Jahres signifikant von 30 auf 40 Prozent an. Während einkommensstarke Haushalte mit über 4.500 Euro Nettoeinkommen den Betrag fast gänzlich für die Freizeitgestaltung verwenden können, dient er bei geringeren Einkommen zunehmend dem Ausgleich von Schulden und offenen Rechnungen. Ein markanter Gegentrend zeigt sich im Spar- und Anlageverhalten der jüngeren Generation. Fast ein Viertel der unter 30-Jährigen nutzt das Urlaubsgeld gezielt für den langfristigen Vermögensaufbau durch Investitionen in Aktien oder Fonds. Dieser Anteil liegt deutlich über dem Gesamtdurchschnitt von 11 Prozent. Allgemein ist das Sicherheitsbedürfnis in der Bevölkerung gewachsen: 36 Prozent

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Korean Air feiert 50 Jahre Flugverbindung zwischen Seoul und Zürich

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air beging am 27. Mai 2026 das 50-jährige Jubiläum ihrer Direktverbindung zwischen Seoul und Zürich. Im Rahmen eines Empfangs im Zürcher Hotel Widder blickten Vertreter der Airline sowie Repräsentanten des Flughafens Zürich und der südkoreanischen Diplomatie auf die historische Entwicklung der Strecke zurück. Der Erstflug am 14. Juli 1976 markierte die erste direkte Luftverkehrsverbindung zwischen der Republik Korea und der Schweiz. In den vergangenen fünf Jahrzehnten hat sich die Route als ein wesentlicher Pfeiler für den bilateralen Wirtschaftsverkehr und den Tourismus etabliert, wobei Zürich heute als eines der wichtigsten europäischen Drehkreuze im Netzwerk der Fluggesellschaft fungiert. Zur Stärkung der Marktposition in der Schweiz wurde das Dienstleistungsangebot pünktlich zum Jubiläum erweitert. Eine neue Kooperation mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ermöglicht Passagieren durch ein Rail & Fly-Angebot eine integrierte Reisekette zwischen dem Flughafen Zürich und zahlreichen Schweizer Städten. Diese strategische Vernetzung zielt darauf ab, die Erreichbarkeit des Drehkreuzes für Geschäftsreisende und Touristen aus dem gesamten Land zu optimieren. Gleichzeitig festigt die Airline ihre Präsenz durch kontinuierliche Investitionen in die Bodeninfrastruktur und die Anbindung an den lokalen Verkehrsmarkt. Ab dem 2. Juni 2026 erfolgt auf der Strecke eine signifikante Kapazitäts- und Komfortanpassung durch den Einsatz der Boeing 787-10 Dreamliner. Die Maschinen sind mit der neuesten Kabinengeneration, den sogenannten Prestige Suites 2.0, ausgestattet, die Reisenden in der Business Class durch ein neues Design und erhöhte Privatsphäre entgegenkommen. Auch in der Economy Class wurden die Sitzabstände und Neigungswinkel der Rückenlehnen angepasst, um den Anforderungen auf der Langstrecke gerecht zu werden. Die

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Ausbau der Infrastruktur am EuroAirport: Erstes Hotelprojekt direkt am Terminal

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erweitert sein Dienstleistungsportfolio um einen bedeutenden Baustein der Beherbergungsinfrastruktur. Erstmals in der Geschichte des trinationalen Flughafens entsteht ein Hotelkomplex unmittelbar auf dem Gelände, direkt am Hauptkreisel vor dem Terminal auf der Schweizer Seite. Das Bauvorhaben umfasst zwei unterschiedliche Hotelmarken mit einer Gesamtkapazität von 140 Zimmern. Die Inbetriebnahme ist für Ende des Jahres 2027 geplant und soll eine seit Langem bestehende Lücke in der Vor-Ort-Versorgung von Fluggästen und Fachpersonal schließen. Das Projekt wird von der KER Hospitality-Gruppe realisiert und betrieben. Dabei setzt das Unternehmen auf ein duales Markenkonzept unter dem Dach des Accor-Konzerns: Vorgesehen sind 80 Zimmer der preisgünstigen Kategorie Ibis Budget sowie 60 Zimmer der gehobenen 4-Sterne-Marke Tribe. Durch diese Differenzierung sollen sowohl kostenbewusste Reisende als auch anspruchsvolle Geschäftskunden und Airline-Crews angesprochen werden. Die Lage am Terminal ermöglicht es Passagieren mit frühen Abflugzeiten oder späten Ankünften, auf langwierige Transfers zu externen Hotels im Umland zu verzichten, was die logistische Effizienz des Standorts steigert. Die Entscheidung für den Bau des Komplexes fällt in eine Phase, in der der EuroAirport seine Rolle als zentraler Mobilitätsknotenpunkt im Dreiländereck weiter festigt. Zusätzliche Recherchen im Umfeld der Flughafenplanung zeigen, dass dieses Projekt Teil einer umfassenderen Strategie zur Steigerung der Standortattraktivität ist. In den vergangenen Jahren verzeichnete der Flughafen ein stabiles Passagieraufkommen, was den Druck auf die umliegende Hotelinfrastruktur erhöhte. Die direkte Anbindung an das Flughafengebäude gilt als entscheidender Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Regionalflughäfen, die bereits über terminalnahe Übernachtungsmöglichkeiten verfügen. Flughafendirektor Tobias Markert betont, dass der neue Hotelkomplex das Angebot für die jährlich Millionen

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Erweiterung des Partnernetzwerks: Hahnair integriert Maldivian in den globalen Vertrieb

Der deutsche Ticketing-Spezialist Hahnair hat eine neue Partnerschaft mit der Fluggesellschaft Maldivian, dem nationalen Carrier der Malediven, bekannt gegeben. Durch diese Kooperation wird das Streckennetz der Inselstaat-Airline für Reisebüros weltweit zugänglich gemacht. Maldivian ist ab sofort unter dem Airline-Code Q2 im Reservierungssystem Amadeus buchbar. In allen weiteren gängigen Globalen Distributionssystemen (GDS) erfolgt der Vertrieb über die HR-169-Plattform von Hahnair unter dem Code X1. Diese technische Integration ermöglicht es tausenden Reiseverkäufern, Flüge der maledivischen Fluggesellschaft in ihre Buchungssysteme einzuspielen und über die etablierten Standardprozesse abzurechnen. Maldivian operiert von ihrem Drehkreuz am Velana International Airport in Malé aus und bedient ein umfangreiches Netz an Inlandsverbindungen sowie regionale internationale Routen. Die Flotte der Fluggesellschaft umfasst eine Mischung aus Airbus A320 für internationale Strecken nach Indien und Bangladesch sowie eine große Anzahl an De Havilland Dash 8-Flugzeugen und Wasserflugzeugen für den Transfer zu den verschiedenen Atollen. Durch den Anschluss an Hahnair wird Maldivian Teil eines Netzwerks von über 350 Partnerairlines, was insbesondere die Organisation von Anschlussflügen für internationale Touristen erleichtert, die aus Europa oder Nordamerika anreisen und einen Weitertransport zu entlegeneren Resort-Inseln benötigen. Hahnair fungiert in diesem Gefüge als Vermittler, der kleineren oder regional agierenden Fluggesellschaften den Zugang zur globalen Reisebüro-Infrastruktur öffnet, ohne dass diese eigene Verträge mit allen weltweiten Abrechnungssystemen abschließen müssen. Das in Dreieich bei Frankfurt ansässige Unternehmen bietet hierfür Absicherungslösungen gegen Insolvenzrisiken sowie technische Schnittstellen an. Für Maldivian bedeutet dieser Schritt eine signifikante Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit und eine Professionalisierung des Vertriebs auf globaler Ebene, da die Tarife nun weltweit automatisiert

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SAS führt neue Business-Kreditkarte für skandinavische Unternehmen ein

Die Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines erweitert ihr Finanzdienstleistungsportfolio und bringt unter der Marke Eurobonus eine spezialisierte Business-Kreditkarte für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Dänemark, Norwegen und Schweden heraus. Das neue Zahlungsmittel basiert auf dem exklusiven Mastercard-World-Elite-Netzwerk und zielt darauf ab, betriebliche Ausgaben direkt mit dem Vielfliegerprogramm der Airline zu verknüpfen. Durch die Integration in das bestehende Eurobonus-Ökosystem können Unternehmen bei täglichen Transaktionen Punkte sammeln, die später für Flüge, Upgrades oder andere Reiseleistungen innerhalb der SkyTeam-Allianz eingelöst werden können. Für die technische Umsetzung dieser Initiative ist die Fluggesellschaft strategische Partnerschaften mit spezialisierten Finanztechnologie-Unternehmen eingegangen. Während die Bank Nordiska die regulatorische und finanzielle Infrastruktur bereitstellt, liefert das dänische Fintech Cardlay die digitale Plattform für das Spesenmanagement. Diese Technologie ermöglicht es Firmen, Ausgaben in Echtzeit zu kategorisieren, digitale Belege zu verarbeiten und individuelle Kartenlimits für Mitarbeiter festzulegen. Damit reagiert SAS auf den wachsenden Bedarf im skandinavischen Markt nach integrierten Lösungen, die Reisebuchungen und Buchhaltungsprozesse effizient miteinander verzahnen. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass SAS mit diesem Schritt die Kundenbindung im Geschäftskundenbereich stärken will, insbesondere nach dem Wechsel der Allianz von Star Alliance zu SkyTeam. Die Karte bietet über das Sammeln von Punkten hinaus weitere Privilegien wie den Zugang zu Flughafen-Lounges, umfassende Versicherungspakete für Geschäftsreisen und Fast-Track-Optionen an Sicherheitskontrollen. Da der skandinavische Markt als Vorreiter im Bereich des bargeldlosen Zahlungsverkehrs gilt, positioniert sich die Airline mit diesem Produkt als umfassender Mobilitätsdienstleister, der über den reinen Flugbetrieb hinausgeht. Die Einführung der Karte erfolgt in einer Phase der wirtschaftlichen Neuausrichtung von SAS, in der das Unternehmen verstärkt

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Modernisierung der Lufthansa-Airbus-A380-Flotte bei den Elbe Flugzeugwerken

Die Deutsche Lufthansa AG hat die Elbe Flugzeugwerke (EFW) in Dresden mit der umfangreichen Kabinenmodernisierung von sechs Flugzeugen des Typs Airbus A380 beauftragt. Im Zentrum dieses industriellen Großprojekts steht die Aufwertung der Business Class, die mit breiteren Sitzen und einer modernisierten Bordunterhaltung ausgestattet wird. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden Investitionsstrategie des Luftfahrtkonzerns, um das Flaggschiff der Flotte technologisch an aktuelle Marktstandards anzupassen. Die Arbeiten in den Dresdner Hangars sollen bis Mitte 2027 vollständig abgeschlossen sein und umfassen neben der Innenausstattung auch notwendige technische Routine-Wartungen. Die Wahl der Elbe Flugzeugwerke als Partner unterstreicht die Kompetenz des sächsischen Luftfahrtstandorts. Das Unternehmen, ein Gemeinschaftsunternehmen von ST Engineering aus Singapur und dem europäischen Flugzeugbauer Airbus, hat sich international als Zentrum für Flugzeugumrüstungen und Wartungsdienstleistungen etabliert. Mit einem Jahresumsatz von rund 650 Millionen Euro im Jahr 2024 und einer Belegschaft von über 2.000 Mitarbeitern verfügt der Standort über die notwendige Infrastruktur für die Abwicklung von Arbeiten an Großraumflugzeugen dieser Dimension. Neben der Kabinenumrüstung sind die EFW vor allem für die Konvertierung von Passagier- in Frachtmaschinen weltweit bekannt. Die Reaktivierung und Modernisierung der A380-Teilflotte erfolgt vor dem Hintergrund einer anhaltend hohen Nachfrage auf interkontinentalen Langstreckenrouten. Da sich die Auslieferung neuer Flugzeugtypen bei verschiedenen Herstellern verzögert hat, setzt Lufthansa verstärkt auf die Kapazitätsvorteile des Doppelstock-Jets. Durch die Installation der neuen Business-Class-Generation wird die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber internationalen Konkurrenten gestärkt. Die logistische Herausforderung besteht darin, die Maschinen nacheinander aus dem Flugbetrieb zu nehmen, um die betrieblichen Auswirkungen während der Umbauphase an den Standorten München und Frankfurt zu minimieren.

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Internationaler Robotik-Kongress und öffentliches Festival in Wien

Die österreichische Bundeshauptstadt wird in den kommenden Tagen zum globalen Zentrum für Hochtechnologie und Automatisierung. Vom 30. bis 31. Mai 2026 findet auf dem Wiener Karlsplatz das „Festival der Roboter“ statt, welches als offizielles Vorprogramm zur „International Conference on Robotics and Automation“ (ICRA) fungiert. Dieses öffentliche Event ermöglicht es der breiten Bevölkerung, modernste Entwicklungen der internationalen Forschung sowie Anwendungen für die industrielle Arbeitswelt unmittelbar kennenzulernen. Initiiert wurde das Projekt durch eine Kooperation des WienTourismus mit der Technischen Universität Wien, um den fachlichen Austausch der Wissenschaft mit dem öffentlichen Raum zu verknüpfen. Direkt im Anschluss, vom 1. bis 5. Juni 2026, versammeln sich rund 7.000 Experten aus Forschung und Industrie zur ICRA-Konferenz im Vienna Congress & Convention Center (VIECON). Der von der Robotics and Automation Society des IEEE organisierte Kongress gilt als weltweit bedeutendste Veranstaltung in diesem Fachbereich. Im Fokus der Fachkonferenz stehen der Austausch über intelligente Maschinen, humanoide Systeme und neue technologische Standards. Die Entscheidung für Wien als Austragungsort resultierte aus der engen Zusammenarbeit zwischen dem Vienna Convention Bureau, der TU Wien und der AIM Group, wobei die lokale Infrastruktur sowie die wissenschaftliche Relevanz des Standorts den Ausschlag gaben. Wirtschaftlich unterstreicht die Großveranstaltung die Bedeutung der Meeting-Branche für den Standort Wien. Laut Daten des WienTourismus generierte dieser Sektor im vergangenen Jahr eine Wertschöpfung von 1,7 Milliarden Euro und sicherte über 19.000 Arbeitsplätze. Durch sogenannte Legacy-Projekte, wie das aktuelle Roboter-Festival, sollen wissenschaftliche Themen über den reinen Fachkongress hinaus in der Stadt verankert werden. Die Umsetzung des Festivals erfolgt durch die Innovationsagentur

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