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Komplette Startbahnsanierung: Flughafen Charleroi plant monatelange Schließung im Jahr 2028

Der belgische Flughafen Brussels South Charleroi (BSCA) steht vor einer mehrmonatigen Vollschließung in der zweiten Jahreshälfte 2028. Grund für die Einstellung des gesamten Flugbetriebs ist die grundlegende Erneuerung der einzigen Start- und Landebahn des Standorts. Die Ankündigung hat bei Beschäftigten und Gewerkschaften erhebliche Besorgnis über die langfristigen Folgen für Arbeitsplätze und das operative Geschäft ausgelöst. Die Gewerkschaft SETCa stellte die Planung der walonischen Regionalregierung infrage und warnte davor, dass es keine Garantie dafür gebe, dass Billigfluggesellschaften nach Wiedereröffnung des Flughafens ihre Routen im ursprünglichen Umfang wieder aufnehmen. Der Betreibergesellschaft zufolge befindet sich die Startbahn am Ende ihrer kalkulierten Nutzungsdauer von rund 25 Jahren, weshalb eine vollständige Erneuerung technisch unumgänglich geworden sei. Um künftige Beeinträchtigungen im Betriebsablauf zu minimieren, sollen während der Schließungsphase zeitgleich weitere Modernisierungsmaßnahmen an der Terminal- und Vorfeldinfrastruktur durchgeführt werden. Die walonische Flughafenministerin Cécile Neven betonte, dass die Maßnahme bereits seit Jahren vorbereitet werde. Eine gemeinsame Entscheidung der Flughafenbehörde SOWAER und des Flughafenbetreibers zur Durchführung der Bauarbeiten im Jahr 2028 sei bereits im November 2024 getroffen worden, um die Flugsicherheit und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu sichern. Kritik kommt insbesondere von der Arbeitnehmervertretung hinsichtlich der finanziellen Absicherung des Personals während des Stillstands. Gewerkschaftsvertreter wiesen darauf hin, dass die genauen Rahmenbedingungen für Phasen vorübergehender Arbeitslosigkeit sowie der Schutz der Arbeitsplätze unklar bleiben. Darüber hinaus birgt die Schließung betriebswirtschaftliche Risiken für die gesamte Region. Als wichtiger Stützpunkt für Fluggesellschaften wie Ryanair hängt das Geschäftsmodell des Flughafens Charleroi stark von der kontinuierlichen Nutzung durch verkehrsstarke Billigflieger ab, die bei mehrmonatigen Ausfällen

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Neue Zugverbindung ab Ende 2026: Eurostar verbindet London direkt mit Antwerpen

Der Hochgeschwindigkeitszugbetreiber Eurostar erweitert sein Streckennetz auf dem europäischen Festland und bietet ab dem 14. Dezember 2026 eine direkte Zugverbindung von London St. Pancras International nach Antwerpen-Centraal an. Bislang mussten Passagiere aus dem Vereinigten Königreich auf dem Weg in die belgische Hafenstadt am Bahnhof Brüssel-Süd umsteigen. Die direkte Umsteigeverbindung wird durch ausgewählte Züge der bereits bestehenden Linie von London nach Amsterdam realisiert. Die Fahrzeit auf der Hinreise verkürzt sich dadurch auf 2 Stunden und 41 Minuten. Geplant sind vier tägliche Abfahrten ab London, wobei die einfachen Ticketpreise bei 51 Pfund beziehungsweise rund 58 Euro anfangen. In der Gegenrichtung bleibt das Reiseverfahren für die Passagiere jedoch vorerst unverändert. Wer von Antwerpen nach London reist, muss weiterhin im Bahnhof Brüssel-Süd umsteigen und dort die erforderlichen Grenzkontrollen absolvieren. Der Grund dafür liegt im Fehlen der notwendigen britischen Einreise-, Zoll- und Sicherheitsinfrastruktur am Bahnhof Antwerpen-Centraal. Da Passagiere nach Großbritannien vor der Abfahrt durch die Pass- und Gepäckkontrollen geführt werden müssen, behält die Rückfahrt nach London mit einer Gesamtdauer von etwa 3 Stunden und 30 Minuten ihren bisherigen zeitlichen Umfang bei. Die Einführung der Teilstrecke verbessert die Schienenanbindung zwischen der britischen Hauptstadt und der zweitgrößten Stadt Belgiens deutlich. Insbesondere der Wirtschafts- und Tourismusverkehr zwischen beiden Regionen profitiert von der Verkürzung der Fahrzeit in Richtung Osten. Dennoch bleibt die betriebliche Umsetzung für den Bahnkonzern eine Herausforderung. Die Abwicklung von Grenzkontrollen außerhalb des britischen Staatsgebiets erfordert komplexe behördliche Abkommen zwischen den beteiligten Ländern, weshalb eine vollständige Direktverbindung in beide Richtungen ohne entsprechende Umbauten in Antwerpen auf absehbare

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Nach Flugzeugabsturz von Voepass: Luftfahrtbehörde Anac prüft Cenipa-Abschlussbericht

Die brasilianische Zivilluftfahrtbehörde Anac hat mit der Auswertung des Abschlussberichts der Unfalluntersuchungsstelle Cenipa zum Absturz einer ATR 72 der Fluggesellschaft Voepass im August 2024 begonnen. Nach dem offiziellen Eingang des Dokuments verfügt die Behörde über eine Frist von bis zu 120 Tagen, um die formulierten Sicherheitsempfehlungen im eigenen Zuständigkeitsbereich zu analysieren und gegebenenfalls regulatorische Maßnahmen einzuleiten. Bei dem Unglück in der Nähe von Vinhedo im Bundesstaat São Paulo kamen damals alle 62 Insassen ums Leben. Die Regulierungsbehörde stellte klar, dass die Untersuchung von Cenipa primär auf die Aufklärung der technischen und betrieblichen Unfallursachen sowie auf die Prävention künftiger Zwischenfälle ausgerichtet ist. Eine juristische Schuldzuweisung gehört nicht zum Mandat der Ermittler. Der Vorfall hatte bereits gravierende regulatorische Konsequenzen für die Fluggesellschaft nach sich gezogen: Im März 2025 setzte Anac den Flugbetrieb von Voepass vorübergehend aus. Da das Unternehmen festgestellte Mängel in der Wartung und im Sicherheitsmanagement nach Behördenangaben nicht fristgerecht beheben konnte, wurde ihm im Juni 2025 das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) dauerhaft entzogen. Der Vorfall rückte die Sicherheitsstandards bei regionalen Fluggesellschaften in Lateinamerika verstärkt in den Fokus von Fachleuten. Während der Untersuchung standen insbesondere Fragen zu Vereisungsbedingungen in der Luft sowie das Funktionieren der Enteisungssysteme des Flugzeugtyps ATR 72 im Mittelpunkt. Die Dauer der Ermittlungen und die konsequente Stilllegung der Airline unterstreichen die administrative Strenge, mit der Aufsichtsbehörden auf Mängel im Sicherheitsmanagement reagieren, um das Vertrauen in den regionalen Passagierverkehr aufrechtzuerhalten. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Umsetzung der Cenipa-Empfehlungen durch Anac wegweisend für künftige Wartungs- und Schulungsvorgaben in der brasilianischen Luftfahrt sein

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Verzögerter Europastart: Air Asia X verschiebt Aufnahme der London-Route auf März 2027

Die malaysische Langstrecken-Billigfluggesellschaft Air Asia X schiebt ihre geplante Rückkehr auf den europäischen Markt erneut auf. Die Wiederaufnahme einer Flugverbindung von Kuala Lumpur über Bahrain nach London ist nun erst für März 2027 vorgesehen. Ursprünglich hatte die Fluggesellschaft einen Start der Route für Juni 2026 angepeilt, diesen Termin jedoch in einem ersten Schritt auf Ende August 2026 korrigiert. Mit der neuen Verbindung beabsichtigt das Unternehmen, nach einer Unterbrechung von mehr als zehn Jahren wieder Linienflüge nach Europa anzubieten. Gegenüber malaysischen Medien begründete das Management die erneute Terminverschiebung mit betrieblichen und sicherheitsrelevanten Einschränkungen im Zuge der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Der geplante Zwischenstopp im Königreich Bahrain sowie die Routenführung durch den Luftraum der Region erfordern eine Anpassung der Flugpfade, was die wirtschaftliche und operative Planung erschwert. Bereits gebuchten Passagieren bietet die Fluggesellschaft den vollständigen Erstattungspreis des Tickets oder eine Gutschrift für künftige Buchungen an. Die erneute Verzögerung unterstreicht die Herausforderungen für Low-Cost-Anbieter im Langstreckenverkehr zwischen Südostasien und Europa. Wegen der anhaltenden Sperrungen und Einschränkungen in Teilen des nahöstlichen Luftraums müssen zahlreiche Fluggesellschaften längere Flugstrecken in Kauf nehmen. Dies führt zu einem erhöhten Treibstoffverbrauch sowie längeren Umlaufzeiten der Maschinen, was das Preiskonzept von Billigfliegern auf extremen Langstrecken erheblich belastet. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass Air Asia X bereits in der Vergangenheit Versuche unternommen hatte, sich auf der Europa-Route zu etablieren, diese jedoch aufgrund hoher Betriebskosten und intensiven Wettbewerbs durch etablierte Netzanbieter aus der Golfregion wieder einstellen musste. Ob die geplante Zwischenlandung in Bahrain bei einer Stabilisierung der Lage im Frühjahr 2027 die

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Jet2 erweitert Angebot ab Bournemouth und London Stansted für Sommer 2027

Der britische Reise- und Fluganbieter Jet2 weitet sein Streckennetz für die Sommersaison 2027 an mehreren britischen Flughäfen aus. Ab den Standorten Bournemouth und London Stansted nimmt das Unternehmen vier neue Verbindungen in den Flugplan auf. Vom Flughafen Bournemouth stehen künftig Paris mit zwei wöchentlichen Verbindungen, Jersey an Samstagen sowie Verona an Mittwochs-Terminen im Programm. Parallel dazu ergänzt eine Route nach Jersey mit drei wöchentlichen Flügen das Angebot ab London Stansted. Durch diese Maßnahmen steigt das Streckennetz ab Bournemouth auf 22 Destinationen mit einer Gesamtkapazität von über 320.000 Sitzplätzen, während ab Stansted 55 Ziele mit mehr als 2,4 Millionen Sitzplätzen angeflogen werden. Ein deutlicher Schwerpunkt der Kapazitätsaufstockung liegt auf der Kanalinsel Jersey. Im Sommer 2027 bedient Jet2 insgesamt acht Routen zu dieser Destination, wozu fünf neu hinzukommende Verbindungen zählen. Mit knapp 155.000 bereitgestellten Sitzplätzen verdreifacht das Unternehmen das Kontingent für Jersey im Vergleich zur Sommersaison 2026. Dieser Ausbau verdeutlicht die Ausrichtung des Anbieters auf regionale Zielmärkte innerhalb des Vereinigten Königreichs und Westeuropas, die sowohl von Individualreisenden als auch von Kunden der hauseigenen Pauschalreisensparte Jet2holidays genutzt werden. Die verstärkte Präsenz an Sekundärflughäfen wie Bournemouth fügt sich in die verkehrsoperative Entwicklung des britischen Luftverkehrsmarktes ein. Regionale Abflughäfen gewinnen an Bedeutung, um Passagierströme abseits der ausgelasteten Großflughäfen im Großraum London abzufangen und Einzugsgebiete im Süden und Osten Englands direkt zu bedienen. Durch die direkte Anbindung kürzen sich für regionale Passagiere die Anreisezeiten zu den Abflugterminals, was die Nachfrage nach Punkt-zu-Punkt-Verbindungen stützt. Kritische Branchenbeobachter verweisen jedoch auf die Risiken einer raschen Kapazitätsausweitung auf Nischenstrecken wie

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Transparenzforderung der Neos Linz zum kaufmännischen Gutachten über den Flughafen Linz

Die Gemeinderatsfraktion der Partei Neos in Linz hat einen förmlichen Antrag auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes gestellt, um die vollständige Herausgabe einer kaufmännischen Bewertung des Flughafens Linz durch das Beratungshaus KPMG zu erwirken. Auslöser für diesen Schritt sind bekanntgewordene Teilergebnisse einer Analyse, die dem oberösterreichischen Flughafen einen negativen Unternehmenswert sowie einen geschätzten Liquidationswert von lediglich zwei bis vier Millionen Euro bescheinigt. Angesichts anstehender Investitionsentscheidungen und der laufenden Debatte über die Zukunft der städtischen Anteile fordert die Opposition die Offenlegung aller Berechnungsgrundlagen, Prüfaufträge und Zukunftsszenarien. Der Vorgang wirft grundlegende Fragen zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit kleinerer Regionalflughäfen, zur Transparenz der öffentlichen Hand sowie zur künftigen Ausrichtung der oberösterreichischen Verkehrsinfrastruktur auf. Hintergründe der Unternehmensbewertung und Reaktionen der Kommunalpolitik Der Flughafen Linz, offiziell als Flughafen Linz-Hörsching bekannt, befindet sich im Eigentum des Landes Oberösterreich und der Stadt Linz, die jeweils einen Anteil von 50 Prozent über ihre Beteiligungsholdings halten. Wie viele regionale Flugplätze in Mitteleuropa steht der Standort seit Jahren vor strukturellen Herausforderungen. Der Rückgang von Linien- und Zubringerflügen zu internationalen Drehkreuzen sowie veränderte Reisegewohnheiten haben das Passagieraufkommen stark belastet, während gleichzeitig hohe Fixkosten für den Erhalt der Betriebsleitung, der Flugsicherheit und der Infrastruktur anfallen. Vor diesem Hintergrund beauftragte die Eigentümerseite die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG mit der Erstellung eines umfassenden Gutachtens zur Ermittlung des Unternehmenswerts. Die ersten bekanntgewordenen Ergebnisse dieser Auswertung sorgten in der oberösterreichischen Landespolitik und in der Linzer Kommunalpolitik für erhebliche Diskussionen. Der ausgewiesene negative Unternehmenswert signalisiert, dass die künftig zu erwartenden Erträge des Flughafens die Fortführungskosten und den Investitionsbedarf unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht

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Kapazitätsausbau im Golfverkehr: Air Arabia erhöht Frequenzen nach London-Gatwick

Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige Billigfluggesellschaft Air Arabia baut ihre Flugverbindungen nach Großbritannien im kommenden Winterflugplan 2026/27 weiter aus. Wie aus aktuellen Branchendaten des Fachportals Aero Routes hervorgeht, erhöht die Airline ab dem 25. Oktober 2026 die Anzahl der Flüge zwischen ihrem Drehkreuz Schardscha und dem Flughafen London-Gatwick auf drei tägliche Rotationen. Damit verdichtet das Unternehmen das Verkehrsangebot auf dieser Route, um der Nachfrage im Punkt-zu-Punkt-Verkehr sowie bei Umsteigeverbindungen genüge zu tun. Für die Absolvierung der Langstreckenflüge setzt Air Arabia weiterhin auf Flugzeuge des Typs Airbus A321LR. Das zweistrahlige Schmalrumpfflugzeug ermöglicht durch seine erweiterte Reichweite den wirtschaftlichen Betrieb von Strecken zwischen dem Persischen Golf und Westeuropa. Durch die Aufstockung der täglichen Abflüge sichert sich die Fluggesellschaft zusätzliche Zeitfenster am stark reglementierten Flughafen London-Gatwick und festigt ihre Marktposition im Wettbewerb mit etablierten Netzwerk-Carriern der Golfregion. Die Frequenzerhöhung fällt in eine Phase, in der Billigfluggesellschaften vermehrt Strecken bedienen, die traditionell von Netzwerkgesellschaften dominiert wurden. Der Einsatz von Schmalrumpfflugzeugen auf Mittel- und Langstrecken reduziert zwar die Betriebskosten pro Flug im Vergleich zu Großraumflugzeugen, begrenzt jedoch gleichzeitig die Frachtkapazitäten im Frachtraum. Der Ausbau der Kapazitäten ab Schardscha unterstreicht zudem die Rolle des Flughafens als Ausweich- und Ergänzungsstandort zum benachbarten Großflughafen Dubai. Kritische Marktbeobachter verweisen darauf, dass der aggressive Kapazitätsaufbau auf Strecken zwischen Europa und dem Nahen Osten den Preisdruck auf den Strecken weiter erhöht. Das Erreichen einer stabilen Rendite hängt für Air Arabia maßgeblich davon ab, ob die hohe Sitzplatzkapazität auch abseits der Hauptreisezeiten in den Wintermonaten durchgehend ausgelastet werden kann. Zudem

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Reaktion im Schweizer Tarifkonflikt: Swiss weist Kritik der Pilotengewerkschaft Aeropers zurück

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat die Vorwürfe des Pilotenverbandes Aeropers im Streit um den neuen Gesamtarbeitsvertrag zurückgewiesen. Der Tochtergesellschaft der Deutschen Lufthansa zufolge wurden in den vergangenen Monaten sechs Verhandlungsrunden an insgesamt 17 Verhandlungstagen abgehalten. Das Management bedauert ausdrücklich die Entscheidung der Arbeitnehmervertretung, die offiziellen Gespräche bis Ende August zu unterbrechen. Die Airline betont ihre Bereitschaft, den Dialog umgehend fortzusetzen, verweist jedoch darauf, dass Zugeständnisse auf beiden Seiten erforderlich seien, um vor dem Auslaufen des aktuellen Vertrags Ende 2026 eine tragfähige Lösung zu erzielen. Unabhängig vom Fortgang der Tarifgespräche kündigte die Fluggesellschaft organisatorische Anpassungen für das Cockpitpersonal an. So wird die Altersgrenze für den regulären Flugdienst auf freiwilliger Basis vom vollendeten 61. auf das 62. Lebensjahr angehoben. Des Weiteren soll ab dem Jahr 2027 die Systematik bei der Gewährung langfristiger Freitage überarbeitet werden, um Dienstpläne verlässlicher zu gestalten. Das Management wertet diese Maßnahmen als direkte Reaktion auf die hohe Belastung der Besatzungen, stellt jedoch klar, dass diese betrieblichen Regelungen keinen vollwertigen Ersatz für eine vertragliche Einigung darstellen. Die Gewerkschaft Aeropers hatte zuvor beklagt, dass sich Swiss in den Verhandlungen an der Konzernpolitik der Muttergesellschaft Lufthansa orientiere und damit bewährte Schweizer Sozialpartnerschaften gefährde. Zudem wird der airlineübergreifende Mangel an Flugpersonal als wesentlicher Grund für die angespannte Personallage genannt, die das Unternehmen derzeit auch durch die Inanspruchnahme von Wet-Lease-Kapazitäten externer Partner auszugleichen versucht. Die verfahrenen Verhandlungen erhöhen den Druck auf die Führung der Fluggesellschaft, einen drohenden Arbeitskampf zu vermeiden und die operative Stabilität am Drehkreuz Zürich sicherzustellen. Branchenbeobachter werten die einseitig angekündigten

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Flugangebot nach Saudi-Arabien: Beond weitet Verbindungen zum Red Sea International Airport aus

Die auf das gehobene Reisesegment spezialisierte Fluggesellschaft Beond nimmt ab Ende 2026 neue Direktverbindungen zum Red Sea International Airport in Saudi-Arabien in ihren Flugplan auf. Ab Dezember 2026 plant das Unternehmen drei wöchentliche Flüge von London, Paris, Moskau und Zürich sowie zwei wöchentliche Rotationen ab München. Zudem wird die im vorherigen Winter bediente Strecke ab Mailand ab Oktober 2026 mit zwei Flügen pro Woche wieder aufgenommen. Mit diesem Schritt vergrößert die Fluggesellschaft ihr Streckennetz in den Nahen Osten und verbindet europäische Städte direkt mit der touristisch erschlossenen Region am Roten Meer. Für die Durchleitung des Flugbetriebs setzt die Airline auf Flugzeuge des Typs Airbus A319 und A321, die in einer durchgehenden Business-Class-Bestuhlung mit Lie-Flat-Sitzen ausgestattet sind. Das Projekt wird in enger Abstimmung mit staatlichen und halbstaatlichen saudischen Institutionen umgesetzt, darunter das Saudi Air Connectivity Program, die Saudi Tourism Authority und der Entwickler Red Sea Global. Diese Programme unterstützen die Anbindung des Landes an den internationalen Passagierverkehr, um das im Rahmen der Wirtschaftspolitik „Vision 2030“ verankerte Ziel einer Diversifizierung der Einnahmen im Tourismussektor voranzutreiben. Der Ausbau der Strecken fällt zusammen mit der stufenweisen Fertigstellung umfangreicher Hotel- und Infrastrukturprojekte an der saudischen Westküste. Der Red Sea International Airport, der primär für den Empfang von Urlaubsgästen im Luxussegment konzipiert wurde, dient dabei als zentrales Eingangstor. Durch die Einbindung von Drehkreuzen wie München, Zürich oder London streben die saudischen Entwicklungsgesellschaften eine direkte Ansiedlung kaufkräftiger Zielgruppen an, ohne dass Passagiere auf die Großflughäfen in Riad oder Dschidda umsteigen müssen. Luftfahrtanalysten bewerten das Geschäftsmodell von Beond,

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Steigendes Passagieraufkommen: Flughafen Stuttgart stellt sich auf die Sommerferien ein

Der Flughafen Stuttgart stellt sich zum Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg auf ein erhöhtes Passagieraufkommen ein. Über den gesamten Ferienzeitraum hinweg rechnet der Betreiber mit etwa 1,5 Millionen Fluggästen in den Terminals. Als verkehrsreichster Tag zum Auftakt der Reisewelle gilt der Freitag, 31. Juli 2026, mit rund 250 Flugbewegungen, während die höchste Anzahl an Starts und Landungen gegen Ende der Ferien am 21. August erwartet wird. Zu den am stärksten nachgefragten Destinationen im Sommerflugplan zählen gewohnheitsgemäß Städte- und Urlaubsziele wie Istanbul, Palma de Mallorca und Antalya. Um Verzögerungen bei der Abfertigung zu vermeiden, empfiehlt die Flughafengesellschaft den Passagieren, zwei bis drei Stunden vor dem geplanten Abflug am Terminal einzutreffen. Insbesondere in den verkehrsintensiven Morgen- und Nachmittagsstunden ist an den Sicherheitskontrollen mit Wartezeiten zu rechnen. Zudem führt die schrittweise Einführung des neuen digitalen Ein- und Ausreisesystems der Europäischen Union (EES) bei Angehörigen von Drittstaaten zu geänderten Kontrollabläufen an den Passkontrollen, was eine gewissenhafte Überprüfung aller Ausweisdokumente im Vorfeld erfordert. Zur Entlastung des Check-in-Bereichs verweist der Flughafen auf automatisierte Verfahren wie die selbstständige Gepäckaufgabe sowie den Vorabend-Check-in einzelner Fluggesellschaften. Auf der Landseite soll die Verkehrssteuerung vor den Terminals durch zeitlich begrenzte Haltemöglichkeiten für Bringer und Abholer reguliert werden. Ergänzt wird die Anbindung an den Individualverkehr durch das regionale Nahverkehrsnetz mit S-Bahn- und Buslinien. Branchenbeobachter merken an, dass Spitzenzeiten während der Sommersaison die Kapazitätsgrenzen von Regionalflughäfen regelmäßig austesten. Der reibungslose Ablauf hängt dabei nicht nur von den organisatorischen Maßnahmen des Betreibers ab, sondern ebenso von der Personalausstattung der externen Sicherheitsdienstleister und der Pünktlichkeit

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