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Österreichische Sommelier-Elite analysiert Marktlage im neuen Branchenkompendium

Das Wein- und Kulinarikmagazin Kalk&Kegel hat mit dem Somm.Book 2026 ein umfassendes Nachschlagewerk für die gehobene Gastronomie veröffentlicht. Angesichts konjunktureller Herausforderungen im Weinsektor widmen sich mehr als 30 führende Sommelièren und Sommeliers, darunter namhafte Branchengrößen wie René Antrag vom Wiener Steirereck und Alexander Koblinger vom Genießerhotel Döllerer, der strategischen Zukunft des Getränkeverkaufs. Auf 312 Seiten werden praxisnahe Strategien zur Umsatzsteigerung durch Storytelling und gezielte Verkaufspsychologie erörtert. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf Wein, sondern erstreckt sich auch auf Segmente wie Bier, Sake und hochwertige alkoholfreie Alternativen, die in der modernen Gastronomie zunehmend an Bedeutung gewinnen. Ein wesentlicher Bestandteil der aktuellen Ausgabe ist die kuratierte Liste der 175 besten Weingüter Österreichs. Diese Auswahl wurde von einer Fachjury aus rund 70 Top-Sommeliers getroffen und umfasst detaillierte Porträts sowie etwa 500 Weinempfehlungen inklusive fachspezifischer Kostnotizen. Die Publikation dient damit als zentrales Arbeitsinstrument für den Einkauf und die Weinkartenberatung. Zusätzlich bietet das Buch ein umfangreiches Verzeichnis der relevantesten Fachhändler des Landes, um die Vernetzung zwischen Produzenten und Gastronomen zu optimieren. In Zeiten volatiler Märkte setzt das Werk auf Professionalisierung und Qualitätsführerschaft als Antwort auf sinkende Absatzzahlen im Basissegment. Erstmals integriert das Kompendium eine exklusive Produzentenliste, die auf den Empfehlungen von über 100 Sterne- und Haubenköchen basiert. Diese Übersicht listet 103 Betriebe auf, die höchste Qualitätsstandards bei der Erzeugung von Lebensmitteln erfüllen. Dabei werden sowohl etablierte Marken als auch spezialisierte Kleinproduzenten berücksichtigt. Laut Herausgeber Michael Pöcheim-Pech ist das Ziel der Publikation, die gesamte Wertschöpfungskette der österreichischen Kulinarik abzubilden und Gastronomen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für

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Anstieg der Ticketpreise für Nordamerika-Flüge nach tschechischer WM-Qualifikation

Die erfolgreiche Qualifikation der tschechischen Fußball-Nationalmannschaft für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 hat auf dem tschechischen Reisemarkt einen massiven Nachfrageschub ausgelöst. Unmittelbar nach dem sportlichen Erfolg am 1. April stieg das Suchvolumen für Transatlantikflüge sprunghaft an. Besonders Ziele in Mexiko, wo die tschechische Auswahl den Großteil ihrer Gruppenspiele bestreiten wird, stehen im Fokus der Fans. Martina Hrnčířová, Verkaufsleiterin der Student Agency, bestätigt, dass die Buchungszahlen für Nordamerika signifikante Zuwächse verzeichnen, da Anhänger bereits jetzt ihre Reiseplanung für das Turnier im Zeitraum vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 fixieren. Dieser Nachfrageboom schlägt sich deutlich in der Preisgestaltung der Fluggesellschaften nieder. Die Kosten für Flugtickets in die Austragungsorte sind bereits erheblich gestiegen und unterliegen einer weiteren Aufwärtsspirale. Den stärksten Preisanstieg verzeichnet derzeit die Verbindung nach Atlanta, wo Tickets bis zu 33 Prozent teurer sind als im normalen Linienverkehr. Auch Flüge nach Guadalajara verteuerten sich um rund 26 Prozent, während die Preise nach Mexiko-Stadt mit einem Plus von etwa 8 Prozent bislang moderater reagierten. Da die Spieltermine der Nationalmannschaft feststehen, konzentrieren sich die Buchungen auf spezifische Tage, was die Preise an diesen Terminen zusätzlich in die Höhe treibt. Auffällig ist der Trend zur Kombination von Sportevent und klassischem Erholungsurlaub. Viele tschechische Fans weichen auf Destinationen wie Cancún aus, die zwar nicht unmittelbar Spielorte sind, aber durch bessere Flugverbindungen und attraktivere Preise überzeugen. Von dort aus planen die Reisenden lokale Anschlussverbindungen zu den Stadien. Aktuell liegen die Preise für Hin- und Rückflüge ab Prag oder Wien zwischen 17.500 und knapp 23.000 Tschechischen Kronen. Experten gehen

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Österreichische Hotelvereinigung forciert digitale Transformation im Vertrieb

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) setzt ihre landesweite Veranstaltungsreihe der Branchen-Treffs im Jahr 2026 fort und widmet sich schwerpunktmäßig der Optimierung des Online-Vertriebs. Im Zentrum der exklusiven Mitgliederversammlungen steht die Frage, wie Beherbergungsbetriebe durch technologische Innovationen ihre Auslastung stabilisieren und neue Gästeschichten erschließen können. Laut ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer ist die Anpassung an digitale Trends eine Grundvoraussetzung, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Hotellerie in einem zunehmend dynamischen Marktumfeld zu sichern. Die Veranstaltungen finden zwischen Mai und September in verschiedenen Bundesländern statt, wobei renommierte Betriebe wie der Stanglwirt in Tirol oder das Hotel Reiters Supreme im Burgenland als Gastgeber fungieren. Ein wesentlicher Teil der Vorträge befasst sich mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) im Online-Marketing. Experten wie Alina Heiner von der Agentur maven vienna und Markus Schauer von msplus präsentieren Strategien, um Social Media nicht nur als Kommunikationsplattform, sondern als direkten Buchungstreiber zu nutzen. Dabei werden praxisnahe Lösungen aufgezeigt, wie digitale Tools die Effizienz im Marketing steigern und personalisierte Gästeansprachen automatisiert werden können. Diese technologische Aufrüstung zielt darauf ab, die Abhängigkeit von großen Buchungsplattformen zu verringern und die Direktvertriebskanäle der einzelnen Hotels zu stärken, was angesichts steigender Kommissionsgebühren im Online-Handel an Bedeutung gewinnt. Die Branchen-Treffs dienen zudem als Netzwerkplattform für den fachlichen Austausch unter den Hoteliers. Neben den technologischen Neuerungen stehen Hausführungen in den gastgebenden Betrieben auf dem Programm, um Einblicke in unterschiedliche Betriebskonzepte und Standards der Spitzenhotellerie zu gewähren. Termine sind unter anderem für Pörtschach am Wörthersee, Bad Tatzmannsdorf und Bad Ischl angesetzt. Die Initiative spiegelt den aktuellen Trend der Branche wider,

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United Airlines erhöht Kapazität an Premium-Sitzplätzen auf der Strecke Berlin–New York

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines kündigt für die Sommersaison 2026 eine signifikante Aufwertung ihres Angebots auf der Direktverbindung zwischen Berlin (BER) und dem Drehkreuz New York/Newark (EWR) an. Von Mai bis September wird auf dieser Route täglich eine speziell konfigurierte Boeing 767-300 eingesetzt. Das Hauptmerkmal dieser Flugzeugvariante ist der hohe Anteil an Premium-Plätzen: Die Maschine verfügt über 46 Sitze in der United Polaris Business Class, was einer Steigerung von rund 50 Prozent gegenüber der Standardkonfiguration entspricht. Zusätzlich werden 22 Plätze in der United Premium Plus Klasse angeboten, um der steigenden Nachfrage nach gehobenen Reiseklassen im Transatlantikverkehr gerecht zu werden. Die Entscheidung für den Einsatz der sogenannten „High-J“-Konfiguration unterstreicht die Bedeutung des Berliner Marktes für zahlungskräftige Geschäfts- und Privatreisende. In der Business Class bietet die Fluggesellschaft eine Kabinenaufteilung, bei der jeder Gast direkten Zugang zum Gang hat. Die Sitze lassen sich vollständig in flache Betten verwandeln. Ergänzt wird das Angebot durch ein verfeinertes kulinarisches Programm sowie Kooperationen mit Luxusmarken für Bettwaren und Pflegeprodukte. Auch die Premium-Economy-Klasse, United Premium Plus, zeichnet sich durch breitere Sitze, eine größere Beinfreiheit und eine exklusive Menüauswahl aus, um eine preisliche und komfortable Brücke zwischen der Economy und der Business Class zu schlagen. Über die reine Punkt-zu-Punkt-Verbindung hinaus fungiert der Flughafen Newark als strategisches Tor für den gesamten amerikanischen Kontinent. United Airlines ermöglicht Passagieren aus der Hauptstadtregion Anschluss an über 315 Destinationen in Nord-, Mittel- und Südamerika. Allein innerhalb der USA werden mehr als 240 Ziele bedient, was die Verbindung für Transitreisende besonders attraktiv macht. Die Optimierung

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Exklusive einjährige Weltumrundung auf der Seven Seas Mariner angekündigt

Der auf Luxusreisen spezialisierte Veranstalter Aviation & Tourism International (Atiworld) hat für das Jahr 2027 eine außergewöhnliche Weltreise vorgestellt. Ab dem 4. Januar 2027 bietet das Unternehmen eine 365-tägige Kreuzfahrt an Bord der „Seven Seas Mariner“ an. Die Reise beginnt in Miami und führt über alle bewohnten Kontinente, bevor sie exakt ein Jahr später in Auckland, Neuseeland, endet. Laut Unternehmensgründer Jürgen Kutzer richtet sich das Angebot an Reisende, die eine intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen und Ländern suchen, ohne dabei auf den Komfort eines festen Standorts verzichten zu müssen. Die Route umfasst eine Vielzahl geographischer Schwerpunkte, darunter die Karibik, die südamerikanischen Küsten Brasiliens, Chiles und Perus sowie eine Passage durch den Panamakanal. Im weiteren Verlauf steuert das Schiff europäische Ziele in Skandinavien und dem Mittelmeerraum an, bevor die Reise über Indien und die Malediven nach Südostasien und schließlich Ozeanien führt. Die „Seven Seas Mariner“ fungiert dabei als schwimmendes Hotel, das mit einer Kapazität von maximal 700 Gästen und 459 Besatzungsmitgliedern ein hohes Maß an persönlichem Service im Ultra-Luxus-Segment sicherstellt. Das All-Inclusive-Konzept dieser Weltreise beinhaltet neben den Unterbringungen in Suiten mit privaten Balkonen auch sämtliche Mahlzeiten in verschiedenen Spezialitätenrestaurants, Getränke sowie Trinkgelder. Ein wesentliches Merkmal des Angebots ist die Einbeziehung eines Landausflugs in jedem angelaufenen Hafen sowie unbegrenztes WLAN und medizinische Konsultationen an Bord. Zur technischen Ausstattung gehören moderne Einrichtungen wie ein Kochstudio für Verkostungen und ein Wellnessbereich. Mit einer Vermessung von 48.075 BRZ gehört das Schiff zu den mittelgroßen Einheiten, was das Anlaufen kleinerer, exklusiver Häfen ermöglicht, die großen Ozeanriesen

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Tarifkonflikt bei Lufthansa: Vereinigung Cockpit kritisiert Ablehnung des Schlichtungsvorschlags

Die Tarifauseinandersetzung zwischen der Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) erfährt eine neue Zuspitzung. Die Gewerkschaft äußerte deutliches Bedauern über die Entscheidung des Konzerns, einen unterbreiteten Vorschlag für ein strukturiertes Schlichtungsverfahren abzulehnen. Laut Andreas Pinheiro, Sprecher der VC, zielte das Angebot darauf ab, die bestehenden Differenzen in einem lösungsorientierten Prozess zu klären, um weitere Arbeitskämpfe zu vermeiden. Die Ablehnung durch die Arbeitgeberseite wird von der Gewerkschaft als Signal gewertet, dass eine zeitnahe Deeskalation des Konflikts derzeit nicht im Fokus des Managements von Lufthansa und Lufthansa Cargo steht. Ein zentraler Streitpunkt in den Verhandlungen ist die Bedingung der Arbeitgeberseite, nicht nur die aktuell offenen Tarifforderungen zu behandeln, sondern auch bereits abgeschlossene Verträge mit teils langer Laufzeit neu zu verhandeln. Die VC bezeichnet dieses Vorgehen als Versuch, etablierte Vereinbarungen grundlegend infrage zu stellen, was das Vertrauensverhältnis massiv belaste. Pinheiro verglich diese Forderung mit einer Situation, in der bei der Änderung einer einfachen Verordnung gleichzeitig das Grundgesetz zur Disposition gestellt würde. Diese Verknüpfung von neuen Forderungen mit bestehenden Abkommen erschwere eine konstruktive Zusammenarbeit erheblich. Hintergrund der verfahrenen Situation sind Forderungen nach Gehaltsanpassungen und verbesserten Arbeitsbedingungen für das Cockpitpersonal, während der Konzern auf Kosteneffizienz und Flexibilität pocht. Die Gewerkschaft wirft der Lufthansa vor, keine verhandlungsfähigen Angebote vorzulegen und damit das Risiko weiterer Streiks bewusst in Kauf zu nehmen. Solche Arbeitsniederlegungen würden letztlich den Flugplan destabilisieren und den Passagieren schaden. Die Verantwortung für eine mögliche Eskalation sieht die VC daher allein bei der Konzernführung, die durch ihre starre Haltung eine Einigung blockiere. Trotz der

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Gastronomiebetrieb Marchfelderhof investiert in professionelle Lüftungsreinigung

Das niederösterreichische Traditionsgasthaus Marchfelderhof in Deutsch-Wagram hat eine umfassende technische Modernisierung seiner Hygienestandards eingeleitet. In Zusammenarbeit mit dem Wiener Reinigungsunternehmen Blitzblank wurde ein spezialisiertes Verfahren zur Reinigung der Lüftungs- und Abluftsysteme implementiert. Dieser Schritt erfolgt während der laufenden Spargelsaison, wobei die Arbeiten so koordiniert wurden, dass der tägliche Restaurationsbetrieb nicht beeinträchtigt wird. Ziel der Maßnahme ist es, durch die Entfernung von Fettablagerungen und Staubpartikeln in den Rohrleitungssystemen die Betriebssicherheit signifikant zu erhöhen. Die technische Notwendigkeit solcher Reinigungsintervalle ergibt sich aus den strengen Brandschutzvorschriften für gewerbliche Küchen. Laut Experten des Fachverbands Gastronomie können sich in Abluftkanälen über die Zeit hochentzündliche Fettrückstände ansammeln, die ein erhebliches Brandrisiko darstellen. Die Umsetzung im Marchfelderhof orientiert sich an der Richtlinie VDI 6022, welche die hygienischen Anforderungen an Raumlufttechnische Anlagen definiert. Durch den Einsatz moderner Reinigungsroboter und spezieller Lösungsmittel werden auch schwer zugängliche Abschnitte der Anlage gesäubert, was zudem die Effizienz der Lüftungsmotoren steigert und deren Verschleiß mindert. Hausherr Peter Großmann betont, dass die lückenlose digitale Dokumentation der Reinigungsschritte als wichtiger Nachweis für Versicherungen und Behörden dient. Da in der Hochgastronomie enorme Mengen an Küchendämpfen entstehen, ist eine professionelle Wartung der Filter- und Kanalsysteme für die Aufrechterhaltung der Raumluftqualität unerlässlich. Das beauftragte Unternehmen Blitzblank, ein österreichischer Familienbetrieb mit über 90-jähriger Geschichte, nutzt hierfür definierte Zeitfenster, um die Logistik des Gastronomiebetriebs zu wahren. Diese Investition in die technische Infrastruktur wird in der Branche als präventive Maßnahme zur Sicherung des Standorts gewertet. Neben dem Sicherheitsaspekt spielt die Optimierung der Arbeitsbedingungen für das Küchenpersonal eine zentrale Rolle. Eine saubere

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Führungswechsel bei South African Airways nach Rücktritt von John Lamola

Der Konzernchef von South African Airways (SAA), John Lamola, wird sein Amt zum 30. April 2026 offiziell niederlegen. Wie die staatliche südafrikanische Fluggesellschaft mitteilte, haben sowohl der Verwaltungsrat als auch das nationale Verkehrsministerium das Rücktrittsgesuch bereits angenommen. Lamola hatte die Leitung der Airline in einer kritischen Phase nach der Insolvenz und dem anschließenden Neustart übernommen. Während seiner Amtszeit konzentrierte sich das Management primär auf die Konsolidierung des Streckennetzes und die Rückkehr in die Gewinnzone, nachdem langjährige Umstrukturierungsmaßnahmen das Unternehmen belastet hatten. Als kommissarischer Nachfolger wurde Matshela Seshibe ernannt, der bisher die Leitung der SAA-Tochtergesellschaft Air Chefs innehatte. Seshibe übernimmt das Amt in einer Zeit personeller Unruhe innerhalb der Führungsebene. Neben dem Abgang des Konzernchefs verzeichnete der Verwaltungsrat zuletzt den Rücktritt von drei weiteren Mitgliedern. Trotz dieser Fluktuation erklärte das Verkehrsministerium, dass die verbleibenden zehn Aufsichtsratsmitglieder über ausreichende Qualifikationen verfügen, um die Kontrolle über die strategische Ausrichtung der Fluggesellschaft lückenlos fortzuführen. Die Suche nach einer dauerhaften Neubesetzung für den Posten des Konzernchefs soll laut offiziellen Angaben unmittelbar eingeleitet werden. Zusätzliche Marktanalysen deuten darauf hin, dass der Führungswechsel mit dem Scheitern des geplanten Teilverkaufs an das Takatso-Konsortium zusammenhängt. Der geplatzte Deal, der ursprünglich frisches Kapital in die Staatsairline bringen sollte, zwang das Unternehmen dazu, seine Finanzstrategie grundlegend zu überdenken. South African Airways operiert derzeit mit einer deutlich reduzierten Flotte im Vergleich zu den Vorjahren und versucht, durch Kooperationen im Rahmen der Star Alliance seine Marktposition auf dem afrikanischen Kontinent und auf ausgewählten Langstreckenrouten zu festigen. Die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens bleibt dabei

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Unbemannte Luftfahrtsysteme und Drohnenschwärme im Fokus der ILA Berlin 2026

Die Luft- und Raumfahrtmesse ILA Berlin rückt unbemannte Luftfahrzeuge (UAV) in das Zentrum ihres diesjährigen Programms. Vom 10. bis 14. Juni 2026 werden auf dem Gelände des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) wegweisende Drohnentechnologien für zivile und militärische Einsatzzwecke präsentiert. Zu den prominenten Ausstellern gehören Branchenriesen wie Airbus und Hensoldt sowie spezialisierte Unternehmen wie MBDA und Quantum-Systems. Auch aufstrebende Start-ups wie Helsing und Stark Defence nutzen die Plattform, um Innovationen im Bereich der künstlichen Intelligenz und der autonomen Flugsteuerung einem internationalen Fachpublikum vorzustellen. Ein zentrales Element der Messe ist der neu geschaffene „Drone Pavilion“, der die statische Präsentation von Fluggeräten mit einer aktiven Flugzone kombiniert. In diesem Bereich können Besucher die Leistungsfähigkeit moderner Systeme unter praxisnahen Bedingungen beobachten. Die Integration einer eigenen Flugzone direkt auf dem Messegelände markiert einen technologischen Fortschritt in der Präsentation von UAVs, da die Demonstration von Flugmanövern und autonomen Funktionen bisher oft durch strenge regulatorische Auflagen im direkten Umfeld von Verkehrsflughäfen eingeschränkt war. Ein technischer Höhepunkt des Rahmenprogramms ist die „Swarm Drone Challenge“, die gemeinschaftlich von MBDA Deutschland und dem Luftfahrt-Innovationszentrum Brigkair organisiert wird. In diesem Wettbewerb treten internationale Teams aus Wissenschaft und Industrie gegeneinander an, um die Kooperationsfähigkeit autonomer Drohnenschwärme unter Beweis zu stellen. In einem komplexen „Capture-the-Flag“-Szenario müssen die Schwärme Aufgaben ohne direkte menschliche Steuerung lösen, was höchste Anforderungen an die Sensorik, die Kommunikation der Drohnen untereinander und die Algorithmen der Schwarmintelligenz stellt. Die verstärkte Präsenz von Drohnensystemen auf der ILA spiegelt die wachsende Bedeutung dieser Technologie für die globale Verteidigungs- und Transportlogistik wider. Experten

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Iberia stellt Direktflüge zwischen Madrid und Kuba vorübergehend ein

Die spanische Fluggesellschaft Iberia wird ihre Direktverbindungen zwischen Madrid und Havanna ab Juni 2026 vorerst aussetzen. Als Hauptgründe für diesen Schritt nennt das Unternehmen die anhaltende Kerosinknappheit auf der Karibikinsel sowie eine rückläufige Passagiernachfrage. Bereits vor der vollständigen Einstellung des Flugbetriebs wird die Frequenz der Verbindung schrittweise reduziert: Während im April noch drei wöchentliche Flüge durchgeführt werden, sinkt die Zahl der Rotationen im Mai auf zwei Verbindungen pro Woche. Eine Wiederaufnahme der Flüge wird frühestens für November 2026 in Aussicht gestellt, sofern sich die Versorgungslage und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor Ort stabilisieren. Die Treibstoffkrise in Kuba hat bereits in den vergangenen Monaten zu erheblichen operativen Erschwerungen für internationale Fluggesellschaften geführt. Iberia und andere europäische Carrier waren gezwungen, auf dem Rückweg von Havanna nach Europa Tankstopps in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik einzulegen, da am Flughafen José Martí nicht ausreichend Kerosin für Langstreckenflüge zur Verfügung stand. Diese zusätzlichen Zwischenlandungen verursachen nicht nur höhere Betriebskosten, sondern führen auch zu deutlich längeren Reisezeiten und logistischen Problemen bei der Besatzungsplanung. Die angespannte ökonomische Situation Kubas verschärft zudem den Rückgang des Tourismusaufkommens aus Europa. Trotz der Aussetzung der Direktflüge bleibt Kuba für Iberia-Kunden grundsätzlich erreichbar, wenn auch mit erhöhtem Zeitaufwand. Die Fluggesellschaft verweist auf ihr Codeshare-Abkommen mit der panamaischen Copa Airlines, über das Passagiere via Panama-Stadt nach Havanna gelangen können. Diese strategische Entscheidung ermöglicht es Iberia, die Präsenz im karibischen Markt formal aufrechtzuerhalten, ohne die hohen Risiken und Kosten der direkten Treibstoffversorgung in Kauf nehmen zu müssen. Marktbeobachter werten diesen Rückzug als deutliches Signal

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