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Bettwanzenbefall zwingt Qantas zur Außerdienststellung einer Boeing 787 in Rom

Ein mutmaßlicher Befall mit Bettwanzen hat bei der australischen Fluggesellschaft Qantas am 10. Oktober 2026 zur Annullierung eines Langstreckenfluges von Rom nach Perth geführt. Während des rund 17-stündigen Fluges QF5 von der westaustralischen Metropole in die italienische Hauptstadt klagten mehrere Passagiere im vorderen Bereich der Economy-Klasse über Insektenstiche und Hautreizungen. Das Kabinenpersonal verabreichte Betroffenen Antihistaminika zur Symptomlinderung, wobei der Bordvorrat des Medikaments im Flugverlauf erschöpft war. Nach der Landung auf dem Flughafen Rom-Fiumicino veranlasste die Fluggesellschaft die vorübergehende Stilllegung der betroffenen Boeing 787-9 Dreamliner mit dem Kennzeichen VH-ZNI. Der geplante Rückflug QF6 nach Perth wurde gestrichen, um den Spezialteams der Wartung und Schädlingsbekämpfung eine umfassende Inspektion sowie eine thermische und chemische Sonderreinigung der Kabinenstrukturen zu ermöglichen. Qantas bestätigte den Vorfall im Bereich einzelner Sitze, entschuldigte sich bei den Fluggästen und brachte die betroffenen Passagiere in Hotels unter, bevor diese innerhalb von 48 Stunden auf Ausweichverbindungen umgebucht wurden. Insektenbefälle im Luftverkehr stellen für Fluggesellschaften eine operative und logistische Herausforderung dar, da Parasiten häufig unbemerkt über das Handgepäck oder die Kleidung von Passagieren in die Flugzeugkabine gelangen. Standardmäßige Reinigungszyklus-Desinfektionen, die bei Qantas präventiv alle 50 Tage durchgeführt werden, reichen bei einem akuten Befall in Polstern und Verkleidungsspalten meist nicht aus. Um die Schädlinge vollständig zu beseitigen, müssen betroffene Flugzeuge zeitweise aus dem regulären Flugplan genommen werden, was bei Umläufen im Langstreckennetz zu Folgeverpätungen und zusätzlichen Betreuungsaufwänden führt. Der Vorfall unterstreicht die Sensibilität der Kabinenhygiene im internationalen Langstreckenverkehr. Aufgrund der flächendeckenden Anwendung von Fluggastrechte-Regelungen wie der EU-Verordnung 261/2004 drohen Fluggesellschaften bei ungeplanten Flottenausfällen

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Mahan Air weitet Flugangebot nach Südostasien im Winterflugplan 2026/27 aus

Die privatgeführte iranische Fluggesellschaft Mahan Air baut ihre Verbindungen nach Südostasien für die Winterflugplanperiode 2026/27 schrittweise aus. Trotz fortbestehender Wirtschaftssanktionen der USA gegen das Unternehmen erhöht die Fluggesellschaft ab Ende Oktober 2026 die Bedienfrequenzen auf ihren Routen nach Vietnam und setzt auf den Verbindungen nach Thailand Großraumflugzeuge ein. Auf der Strecke vom Drehkreuz Teheran-Imam Khomeini in die vietnamesische Hauptstadt Hanoi verdoppelt Mahan Air das Angebot ab dem 27. Oktober 2026 von einem zweiwöchentlichen Turnus auf eine wöchentliche Verbindung. Zum Einsatz kommt ein Airbus A340-300. Analog dazu wird auch die Route nach Ho-Chi-Minh-Stadt ab dem 25. Oktober 2026 auf einen wöchentlichen Rhythmus umgestellt. Die Anbindungen nach Vietnam wurden von der Airline erst im Spätsommer 2026 neu in das internationale Streckennetz aufgenommen. Parallel dazu sichert die Fluggesellschaft ihre Kapazitäten auf der stark frequentierten Route zwischen Teheran und dem Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi. Ab dem 25. Oktober 2026 bedient Mahan Air die thailändische Hauptstadt dreimal wöchentlich mit Großraumflugzeugen des Typs Airbus A340-600. Die Ausweitung der Frequenzen verdeullicht das Bestreben des Carriers, die Passagierströme zwischen dem Nahen Osten und südostasiatischen Zielmärkten verstärkt über das eigene Drehkreuz in Teheran zu leiten. Luftfahrtanalysten verweisen in diesem Zusammenhang auf die operativen Herausforderungen des Unternehmens. Da der Flottenunterhalt aufgrund des US-Embargos und fehlenden Zugangs zu westlichen Originalersatzteilen erschwert ist, stützt sich der Flugbetrieb von Mahan Air stark auf ältere vierstrahlige Airbus-Modelle. Der verstärkte Einsatz dieser Muster auf Langstrecken nach Asien erfordert eine intensive Instandhaltungslogistik, sichert dem Carrier jedoch Marktanteile im ostasiatischen Reise- und Transitverkehr.

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Spanischer Flughafenbetreiber Aena verzeichnet solides Passagierwachstum im September 2026

Der spanische Flughafenbetreiber Aena meldet für September 2026 ein fortgesetztes Wachstum des Fluggastaufkommens. An den 46 von der Gesellschaft betriebenen spanischen Verkehrsflughäfen sowie zwei Hubschrauberlandeplätzen wurden im September rund 31,7 Millionen Passagiere gezählt, was einem Zuwachs von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Das Streckennetz umspannt neben den inländischen Standorten auch internationale Beteiligungen mit 17 Flughäfen in Brasilien sowie den britischen Standorten London-Luton und Leeds Bradford. Inklusive der Auslandsaktivitäten stieg die Gesamtzahl der abgefertigten Reisenden im Konzernnetz im September um 3,9 Prozent auf rund 37,66 Millionen Passagiere. Während die Standorte in Brasilien ein leichtes Plus von 1,1 Prozent auf 3,8 Millionen Fluggäste verzeichneten, legte der Flughafen London-Luton um 7,3 Prozent auf 1,7 Millionen Passagiere zu. In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 kumulierte sich das Gesamtvolumen der spanischen Standorte damit auf 257,21 Millionen Reisende, was einer Steigerung von 4,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Weltweit fertigten die Konzernstandorte von Januar bis September knapp 310 Millionen Passagiere ab. Im nationalen Ranking behauptete der Hauptstadtflughafen Madrid-Barajas seine Position als verkehrsreichster Standort des Landes, gefolgt vom katalanischen Drehkreuz Barcelona-El Prat sowie dem Ferienflughafen Palma de Mallorca. Parallel zum Anstieg der Passagierzahlen entwickelte sich die Flugbewegungskapazität stabil, während das Frachtaufkommen im Gesamtnetz mit rund 1,1 Millionen Tonnen in den ersten neun Monaten des Jahres eine leicht rückläufige Tendenz von 2,0 Prozent aufwies. Die Entwicklung verdeutlicht die anhaltend hohe Auslastung der südeuropäischen Transportinfrastruktur nach dem Ende der Sommerferien. Das kontinuierliche Aufkommen stärkt zwar die wirtschaftliche Basis des teilstaatlichen Flughafenbetreibers, erhöht jedoch

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Trinity Airways stellt Flugverbindung zwischen Seoul-Incheon und Frankfurt vorerst ein

Die südkoreanische Fluggesellschaft Trinity Airways, die bis September 2026 unter dem Namen T’way Air firmierte, stellt ihre Direktverbindung zwischen dem Drehkreuz Seoul-Incheon und dem Flughafen Frankfurt am Main für die anstehende Winterflugplanperiode 2026/2027 vollständig ein. Nach aktuellen Daten internationaler Flugplanportale sind für die gesamte Wintersaison keine Flüge mehr auf dieser Trasse buchbar. Die Maßnahme beendet vorläufig eine Streckenanbindung, die die Fluggesellschaft im Jahr 2024 im Zuge der auflagenbedingten Slots-Abgabe bei der Verflechtung von Korean Air und Asiana Airlines übernommen hatte. Bereits in den Frühlings- und Sommermonaten 2026 hatte das Unternehmen sein Angebot auf der Route schrittweise reduziert. Während die Verbindung ursprünglich täglich bedient werden sollte, schrumpfte die Frequenz ab Juli 2026 auf überwiegend vier wöchentliche Umläufe, die mit Flugzeugen des Typs Airbus A330-200 durchgeführt wurden. In einzelnen Wochen sank das Flugangebot sogar auf lediglich drei wöchentliche Abflüge. Ob die Route im Sommerflugplan 2027 reaktiviert wird oder eine dauerhafte Einstellung erfolgt, bleibt seitens der Airline-Führung offen. Der Rückzug aus Frankfurt fällt zusammen mit einer umfassenden betrieblichen und Marken-Neuausrichtung der Fluggesellschaft unter der Regie der Muttergesellschaft Daemyung Sono Group. Neben der Umbenennung in Trinity Airways leidet das Unternehmen unter anhaltenden operativen Verlusten und hohen Restrukturierungskosten im Langstreckensegment. Während Strecken wie Frankfurt und Zagreb ausgesetzt wurden, konzentriert der Carrier seine europäischen Restkapazitäten vorerst auf Verbindungen nach Paris, Rom und Barcelona. Branchenanalysten bewerten die Streckeneinstellung als Indiz für die verfahrenstechnischen Herausforderungen, denen sich Billigfluggesellschaften beim Einstieg in den interkontinentalen Langstreckenverkehr gegenübersehen. Der Ausfall der Verbindung führt zu einer weiteren Konzentration des Sitzplatzangebots zwischen Deutschland

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Korean Air startet gezielte Vertriebs- und Treueaktionsangebote für deutsche Passagiere

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air führt im Herbst und Winter 2026 zeitlich begrenzte Sonderaktionen für den deutschen Markt durch. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Auslastung der Verbindungen ab Deutschland nach Asien sowie Ozeanien zu erhöhen und die Kundenbindung über das hauseigene Vielfliegerprogramm Skypass zu stärken. Das Incentive-Paket umfasst die Gewährung von zusätzlichem Freigepäck, Kosmetikbeigaben sowie den kostenfreien Zugang zu Flughafen-Lounges am zentralen Drehkreuz Seoul-Incheon. Für Direkt- und Zubringerflüge über den Flughafen Frankfurt gewährt die Fluggesellschaft Passagieren bei Ticketbuchungen im Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 15. November 2026 ein zweites Freigepäckstück von bis zu 23 Kilogramm. Die Regelung umfasst auch den Zubringerverkehr ab Berlin, Hamburg und München, der in Kooperation mit der Partnerfluggesellschaft Condor abgewickelt wird. Parallel dazu offeriert der Carrier einen Gutschein für den einmaligen Aufenthalt in Partner-Lounges am Terminal 2 des Flughafens Incheon, sofern Fluggäste bei der Buchung über die digitalen Direktkanäle der Airline registriert sind und eine Umsteigezeit von mindestens drei Stunden aufweisen. Die Verkaufsförderungsmaßnahmen stehen im Zusammenhang mit der veränderten Infrastruktur am Flughafen Frankfurt. Seit dem Frühjahr 2026 fertigt Korean Air ihre Flüge im neu eröffneten Terminal 3 ab, was bei Umsteigeverbindungen von nationalen Zubringern aus Terminal 1 den Transfer per Passagiertransportsystem erfordert. Durch festgelegte Mindestumsteigezeiten und Gepäckkooperationen versucht die Airline, die verfahrenstechnischen Abläufe für Passagiere aus Deutschland verlässlich zu gestalten. Branchenbeobachter werten die Vergabe von Zusatzleistungen im Economy-Segment als Reaktion auf den intensiven Wettbewerb auf den Routen zwischen Europa und Ostasien. Da die Kapazitäten auf den Fernost-Strecken nach der vollständigen Restrukturierung der Luftverkehrsnetze wieder

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Crystal plant Umbau der Crystal Serenity für die Werftphase 2028

Die zur A&K Travel Group gehörende Luxusreederei Crystal kündigt für den geplanten Werftaufenthalt der Crystal Serenity im Frühjahr 2028 eine Erweiterung des Suiten-Angebots an. Das Passagierschiff erhält auf Deck 11 eine neue Owner’s Suite sowie vier zusätzliche Junior Penthouse Premium-Suiten. Die neuen Unterkünfte stehen ab dem 5. Mai 2028 im Regulärbetrieb zur Verfügung. Die Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund einer gestiegenen Nachfrage nach großzügigen Kabinenstrukturen und orientiert sich am Design des Neubaus Crystal Grace, der ebenfalls im Frühjahr 2028 von Fincantieri abgeliefert wird. Die geplante Owner’s Suite umfasst eine Innenfläche von rund 160 Quadratmetern sowie eine 38 Quadratmeter große private Veranda. Zur Ausstattung zählen zwei Schlafzimmer, ein Wohnbereich mit Kamin und Bibliothek, eine Anrichte für Butler-Services sowie ein Marmorbadezimmer. Für die gestalterische Umsetzung zeichnet der Schiffbauingenieur Paolo Piccione verantwortlich. Parallel ergänzen die vier neuen, jeweils 80 Quadratmeter großen Junior Penthouse Premium-Suiten das bestehende Kontingent an Oberklasse-Kabinen an Bord. Der Werftumbau reiht sich in die Restrukturierungs- und Flottenstrategie des Mutterkonzerns A&K Travel Group ein, der die Marke Crystal samt den Schiffen Crystal Serenity und Crystal Symphony im Jahr 2022 übernommen hatte. Das Unternehmen setzt auf eine Absenkung der Passagierdichte sowie ein hohes Betreuungsverhältnis zwischen Besatzung und Gästen. Neben Anpassungen der Hardware kooperiert der Anbieter auf seinen Schiffen mit externen Marken wie dem Casino de Monte-Carlo sowie Spezialitätenrestaurants von Gastronomen wie Nobu Matsuhisa. Die nachträgliche Verdichtung von Luxussuiten auf bestehenden Kreuzfahrtschiffen spiegelt die Marktentwicklung im Hochpreissegment wider. Angesichts langer Werft-Vorlaufzeiten bei Neubauten nutzen Reedereien geplante Dockzeiten, um bestehende Tonnage durch den Einbau

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Filzmoos sichert sich Landessieg im Salzburger Blumenschmuck-Wettbewerb 2026

Die Gemeinde Filzmoos hat den Salzburger Blumenschmuck-Landeswettbewerb 2026 in der Kategorie „Öffentliches Grün“ gewonnen. Bei der mehrstufigen Bewertung durch eine Fachjury setzte sich der Ort im Pongau auf Landes- und Bezirksebene gegen zahlreiche andere Salzburger Kommunen durch. Ausgezeichnet wurden die Pflege der öffentlichen Bepflanzung sowie die Gestaltung von Grünanlagen, Dorfplätzen und Parkbereichen. Verantwortlich für die praktische Durchführung der Bepflanzungs- und Instandhaltungsarbeiten ist der kommunale Ortsbildpfleger Josef Kirchgasser, der die Maßnahmen gemeinsam mit dem Team des örtlichen Gemeindebauhofs umsetzt. Die Beurteilung im Rahmen des alle zwei Jahre ausgetragenen Wettbewerbs stützt sich auf Kriterien wie Pflanzenvielfalt, Pflegezustand und das Zusammenspiel zwischen öffentlichen Grünflächen und privaten Elementen wie geschmückten Häusern und Balkonen. Bürgermeister Josef Hofer und Tourismusleiter Peter Donabauer bewerten den Landessieg als Bestätigung für die Pflege des Gemeindebildes. Neben Filzmoos sicherten sich in weiteren Teilbereichen und auf Bezirksebene auch andere Salzburger Gemeinden wie St. Gilgen Platzierungen im Rahmen der diesjährigen Auswertungsrunde. Der Wettbewerb dient den Gemeinden im Land Salzburg als Instrument zur Standortprofilierung im ländlichen Raum. Während die pflegerischen Maßnahmen das optische Erscheinungsbild sichern, erfordert der Erhalt blühender Infrastrukturstrukturen einen kontinuierlichen personellen und finanziellen Aufwand auf Gemeindeebene.

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Austro Control verstärkt Nachwuchswerbung für den Fluglotsendienst mit Schwerpunkt auf Frauenanteil

Die österreichische Flugsicherungsgesellschaft Austro Control veranstaltet am 19. Oktober 2026 eine virtuelle Informationsveranstaltung zur Personalgewinnung für die zivile Flugverkehrskontrolle. Im Rahmen des zweistündigen Online-Recruiting-Days stellt das Staatsunternehmen die Anforderungsprofile für die Fluglotsenausbildung an den Kontrollstellen im Tower am Flughafen Wien-Schwechat, im Überflugkontrollzentrum Wien-Erdberg sowie an den Bundesländerflughäfen Graz, Klagenfurt, Innsbruck, Salzburg und Linz vor. Über die Bewerbungsinitiative „Women Rule the Sky“ soll vor allem der Frauenanteil in der Flugsicherung erhöht werden. Das Bewerbungsprofil richtet sich an Personen mit absolvierter Reifeprüfung, die nach Einreichung ihrer Unterlagen ein mehrstufiges Eignungsverfahren durchlaufen müssen. Der Auswahlprozess umfasst fachspezifische Tests zum räumlichen Vorstellungsvermögen, ein Assessment-Center sowie eine flugmedizinische Tauglichkeitsuntersuchung. Die nachfolgende, rund dreijährige Ausbildung erfolgt am Ausbildungszentrum der Flugsicherung in Wien, wobei die Auszubildenden bereits während der Schulung ein Gehalt beziehen. Die Intensivierung der Rekrutierungsmaßnahmen steht vor dem Hintergrund steigender Flugbewegungen im europäischen Luftraum und einer bevorstehenden Altersstrukturverschiebung innerhalb der Fluglotsenschaft. Um personelle Engpässe bei der Abwicklung der Flugverkehrskontrolle zu vermeiden, setzt Austro Control auf eine kontinuierliche Besetzung der Ausbildungsklassen. Trotz der Vergütung während der Ausbildungsphase bleibt die Erfolgsquote im mehrstufigen Auswahlverfahren verfahrensbedingt selektiv. Branchenbeobachter verweisen auf die anhaltenden Herausforderungen bei der Deckung des Personalbedarfs im Flugsicherungssektor. Zwar ermöglicht der Einsatz gezielter Förderinitiativen eine breitere Ansprache potenzieller Nachwuchskräfte, jedoch begrenzen die strengen medizinischen und kognitiven Zulassungskriterien die Anzahl der letztlich wählbaren Kandidaten. Ein nachhaltiger Anstieg des Frauenanteils in der Flugverkehrskontrolle hängt daher maßgeblich von der langfristigen Durchsatzquote im Auswahlverfahren ab.

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Latam Airlines schließt Komponentenvertrag mit Embraer für neue E195-E2-Flotte

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer und die südamerikanische Luftfahrtgruppe Latam Airlines haben Mitte Oktober 2026 eine Vereinbarung über die Teilnahme am sogenannten Komponentenpoolprogramm unterzeichnet. Der Vertrag dient der technischen Betreuung und Bauteileversorgung der von Latam bestellten E195-E2-Passagierflugzeuge. Die Flottenbestellung der Airline-Gruppe umfasst 24 Festbestellungen sowie Optionen auf weitere 50 Maschinen des Musters. Das vereinbarte Wartungs- und Logistikmodell deckt über 300 Systemkomponenten des Typs E195-E2 ab. Die vertraglichen Leistungen beinhalten den Austausch, die Reparatur und die Überholung von Bauteilen sowie die Einrichtung eines dedizierten Ersatzteillagers an den betrieblichen Standorten von Latam in Brasilien. Nach Angaben der Unternehmensführung von Embraer Services & Support zielt die Kooperation darauf ab, Ausfallzeiten zu minimieren und eine hohe Flugzeugverfügbarkeit ab dem Betriebsstart abzusichern. Die Übernahme des ersten Flugzeugs durch Latam Brazil erfolgte Anfang Oktober 2026 im Rahmen einer Übergabe im Embraer-Werk in São José dos Campos. Die ersten Maschinen des Typs E195-E2 sollen ab Ende November 2026 im brasilianischen Inlandsnetz den Passagierbetrieb aufnehmen. Bis Ende 2026 ist die Auslieferung von 12 Einheiten vorgesehen, die unter anderem für Routen zu kleineren Regionalflughäfen wie Rondonópolis, Ji-Paraná und Cabo Frio eingeplant sind. Die Auslagerung der Ersatzteillogistik an den Flugzeug-Hersteller verdeutlicht die Tendenz im internationalen Luftverkehr, fixe Kapitalbindungen in der Instandhaltung zu reduzieren. Durch garantierte Lieferzeiten und externe Poolbestände wälzen Fluggesellschaften betriebliche Bevorratungsrisiken teilweise auf die Hersteller ab, um bei Flottenneueinführungen die operativen Anlaufkosten zu begrenzen.

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Umfangreiche Herbstbauarbeiten erzwingen dreiwöchige Totalsperre der Mariazellerbahn

Auf der gesamten Strecke der Mariazellerbahn zwischen St. Pölten Hauptbahnhof und Mariazell kommt es vom 2. bis zum 20. November 2026 zu einer vollständigen Einstellung des Schienenverkehrs. Grund dafür sind gebündelte Modernisierungs- und Wartungsmaßnahmen, die von der Betreibergesellschaft Niederösterreich Bahnen (NÖVOG) im Rahmen des jährlichen Instandhaltungsprogramms durchgeführt werden. Für die Dauer der fast dreiwöchigen Streckensperre richtet das Unternehmen einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein, die nach dem regulären Fahrplan der Züge verkehren. Das Arbeitsprogramm auf der über 115 Jahre alten, eingleisigen Schmalspurstrecke umfasst mehrere technische Teilprojekte. Neben der Erneuerung der Oberleitung im Abschnitt zwischen St. Pölten Hauptbahnhof und St. Pölten Alpenbahnhof stehen Sanierungsarbeiten an mehreren Brückentragwerken, Unterbausanierungen sowie Felssicherungsmaßnahmen auf dem Plan. Ergänzend werden Erdkabel verlegt, Sicherungsanlagen an mehreren Eisenbahnkreuzungen erneuert sowie vorbeugende Bodenerkundungsarbeiten für künftige Infrastrukturprojekte abgewickelt. Niederösterreichs Verkehrslandesrat Udo Landbauer sowie die NÖVOG-Geschäftsführung um Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl begründen die zeitliche Bündelung der Baustellen mit dem Ziel, den regulären Zugbetrieb außerhalb der dreiwöchigen Bauphase weitgehend frei von Störungen zu halten. Dennoch bringt der Ersatzverkehr mit Bussen organisatorische Einschränkungen für Fahrgäste mit sich: Fahrräder können in den Bussen nur nach vorheriger Registrierung mitgenommen werden, und auch mobilitätseingeschränkte Personen sind auf eine Voranmeldung angewiesen. Zudem befinden sich einige Ersatzhaltestellen nicht direkt an den jeweiligen Bahnhofsgebäuden. Die temporäre Totalsperre unterstreicht den anhaltenden Aufwand für den Erhalt historisch gewachsener regionaler Schieneninfrastrukturen. Trotz kontinuierlicher Investitionen in Fahrzeuge und Trassen stellen die eingleisige Streckenführung und die topografisch anspruchsvolle Routenführung im Pielachtal und Mariazellerland die Betriebsführung bei Bauarbeiten regelmäßig vor logistische Herausforderungen, da Schienenersatzverkehre auf

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