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ÖHV dankt Stefan Schnöll und begrüßt Nachfolge durch Karoline Edtstadler

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) hat sich zum personellen Wechsel im Tourismusressort des Landes Salzburg geäußert. Der scheidende Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll legte seine Funktion als Tourismusreferent nieder, woraufhin die Branchenvertretung seinen Einsatz für den regionalen Beherbergungssektor und die kooperative Zusammenarbeit lobte. ÖHV-Präsident und Salzburger Landesvorsitzender Walter Veit hob in einer Stellungnahme die kontinuierliche Gesprächsbereitschaft Schnölls sowie dessen Einbindung von Branchenanliegen bei politischen Entscheidungen hervor. In der Amtszeit Schnölls wurden wesentliche verkehrs- und touristikpolitische Maßnahmen umgesetzt, darunter die Einführung des Guest Mobility Tickets für Übernachtungsgäste. Dieses Ticket ermöglicht Urlaubern die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs im gesamten Bundesland Salzburg und zielte darauf ab, die Verkehrsströme in den stark frequentierten alpinen Regionen und der Landeshauptstadt besser zu steuern. Die Ausgestaltung öffentlicher Mobilitätsangebote gilt im Salzburger Tourismus als wichtiger Faktor zur Entlastung der regionalen Straßeninfrastruktur. Die Agenden des Tourismusressorts übernimmt künftig Landeshauptfrau Karoline Edtstadler. Die ÖHV begrüßte die Bündelung der Branchenzuständigkeit bei der Landeshauptfrau angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen im Gastgewerbe. Die Hotellerie sieht sich derzeit mit steigenden Betriebskosten, Arbeitskräftemangel sowie volatilen Buchungszahlen konfrontiert, weshalb die Interessenvertretung eine enge Abstimmung zwischen Politik und Betrieben einfordert. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Übergabe des Tourismusressorts in eine Phase fällt, in der richtungweisende Entscheidungen zur Steuerung von Gästeströmen und zur Finanzierung lokaler Infrastrukturen anstehen. Ob die künftige Ressortführung die Erwartungen der Hotellerie an administrative Entlastung und verlässliche Rahmenbedingungen erfüllen kann, wird sich an den anstehenden politischen Vorhaben und Gesetzgebungsverfahren auf Landesebene zeigen.

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Air Baltic versucht mit 33-Euro-Tickets an Geld zu kommen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic startet ab dem 22. September 2026 eine zweiwöchige Rabattaktion namens „Grabout“ für Flüge im Zeitraum von November 2026 bis Ende August 2027. Das Unternehmen befindet sich derzeit in einem Chapter-11-Insolvenzverfahren. Das Angebot erstreckt sich über das gesamte Streckennetz der Airline und sieht fixe Preiskategorien pro Einzelstrecke vor, die bei 33 Euro beginnen und gestaffelt bis 177 Euro reichen. Ausgenommen von den Aktionspreisen sind ausgewählte Langstrecken- und Sonderverbindungen wie die Strecken von Riga nach Sharm el-Sheikh, Hurghada und Dubai sowie vereinzelte Routen ab Vilnius und Kuusamo. Die Ticketaktion dient der Airline als Instrument zur Auslastungssteuerung für die bevorstehende Winterflugplanperiode 2026/2027 sowie zur frühzeitigen Sicherung von Buchungseingängen für den Sommer 2027. Hauptdrehkreuz der Fluggesellschaft bleibt der Flughafen Riga, von wo aus die meisten Direktverbindungen angeboten werden, ergänzt durch dezentrale Strecken ab den baltischen Nachbarstandorten Tallinn und Vilnius. Zu den meisteingesetzten Zielen im Streckennetz gehören europäische Metropolen und Urlaubszentren wie Amsterdam, Barcelona, Berlin, London, Paris und Wien. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass Sonderrabatte und kontingentierte Festpreise im europäischen Luftverkehr zwar kurzfristige Liquidität generieren, jedoch den durchschnittlichen Ertrag pro Sitzplatzkilometer belasten können. Air Baltic setzt in ihrer Flotte ausschließlich auf den Flugzeugtyp Airbus A220-300 und stattet diesen schrittweise mit dem Satelliten-Internetsystem Starlink von SpaceX aus. Trotz modernisierter Kabinenausstattung steht das Unternehmen im Wettbewerb mit europäischen Billigfluggesellschaften, die auf parallelen Strecken im Ostseeraum aggressive Preisstrategien verfolgen. Der Umstand, dass sich Air Baltic derzeit in einem Insolvenzverfahren befindet, kann für Passagiere im Falle des Falles problematisch werden. Für Passagiere bedeutet das

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Verlängerung der Konzession: Flughafen Lugano sichert Betriebsrecht bis 2056

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat die Betriebskonzession für den Flughafen Lugano-Agno um weitere 30 Jahre bis zum 15. September 2056 verlängert. Mit dem Entscheid erhält die Stadt Lugano als Eigentümerin des Regionalflughafens im Kanton Tessin Planungssicherheit bezüglich des rechtlichen Rahmens. Gleichzeitig stehen die kommunalen Behörden und die Betreibergesellschaft vor der Aufgabe, Entscheidungen über erforderliche Sanierungsmaßnahmen an der Infrastruktur zu treffen und ein tragfähiges Zukunftsmodell für den zivilen Flugbetrieb zu definieren. Finanziell verzeichnete die Betreibergesellschaft im ersten Halbjahr 2026 eine Stabilisierung des operativen Geschäfts. Der Regionalflughafen wies für diesen Zeitraum einen Betriebsüberschuss von etwas mehr als 200.000 Schweizer Franken aus, nachdem in der Vorjahresperiode noch ein Fehlbetrag von knapp 100.000 Franken aufgelaufen war. Nach dem Zusammenbruch des Linienverkehrs durch die Pleite von Adria Airways und der anschließenden Liquidierung der früheren Betreibergesellschaft LASA basiert das verbliebene Verkehrsaufkommen im Tessin vor allem auf der allgemeinen Luftfahrt, Business-Jets, Flugschulen und saisonalen Charterverbindungen. Zusätzliche Perspektiven für den Standort könnten sich durch Anpassungen im Schweizer Luftfahrtrecht ergeben. Diskutiert wird eine Gesetzesänderung, die es Fluggesellschaften aus dem EU- und EFTA-Raum unter definierten Rahmenbedingungen erlauben würde, Inlandsstrecken innerhalb der Schweiz zu bedienen. Eine derartige Lockerung des Kabotageverbots könnte den Weg für eine Wiederaufnahme der traditionell wichtigen Verbindung zwischen Lugano und Genf ebnen. Das entsprechende Gesetzgebungsverfahren in den parlamentarischen Gremien des Bundes ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Branchenbeobachter merken an, dass der langfristige Weiterbetrieb des Regionalflughafens mit erheblichen Investitionspflichten für die öffentliche Hand verbunden bleibt. Neben der Erneuerung von Pisten- und Gebäudeanlagen stellt

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Neue Softwarelösung für Flugverbindungen: Tui Airlines führt Umsteigesystem von GO7 ein

Als erster Kunde nimmt die Fluggesellschaft Tui Airlines ein neues Software-Assistenzsystem des Technologieanbieters GO7 in Betrieb. Die digitale Lösung verbindet das von Tui genutzte Passagierabfertigungssystem New Skies direkt mit der Plattform des IT-Dienstleisters. Durch diese technische Schnittstelle wird es Passagieren ermöglicht, Flüge unterschiedlicher Segmente in einem einzigen Buchungsvorgang zu kombinieren. Bestandteil des Systems ist zudem die Gepäcktransfer-Technologie Thrubag, die eine durchgängige Abfertigung des Reisegepäcks bis zum Zielort ermöglicht. Mit der Implementierung erweitert die Fluggesellschaft ihr Angebot an Flugverbindungen über das eigene Netz von Ferienflugstrecken hinaus. Die Software umfasst optional auch Absicherungsmodelle für Passagiere bei verspätungsbedingten Anschlussverlusten. Nach Angaben des IT-Anbieters behält Tui dabei die Kontrolle über Preisgestaltung, Abrechnungsprozesse und die direkten Kundenbeziehungen. Nach einer anfänglichen Testphase ist vorgesehen, die Plattform für partnerschaftliche Verknüpfungen mit weiteren internationalen Fluggesellschaften zu öffnen. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Durchführung ungebundener Umsteigeverbindungen, sogenanntes Virtual Interlining, für Ferien- und Low-Cost-Fluggesellschaften an Bedeutung gewinnt. Es ermöglicht den Anbietern, das eigene Streckennetz ohne kostspielige traditionelle Interline- oder Codeshare-Abkommen mit anderen Fluggesellschaften zu ergänzen. Die Integration setzt jedoch eine funktionierende Schnittstelle an den Ziel- und Umsteigeflughäfen voraus, da Gepäckverluste oder Abstimmungsprobleme bei Verspätungen das Haftungsrisiko der beteiligten Unternehmen erhöhen. Der wirtschaftliche Nutzen der Softwarelösung hängt maßgeblich davon ab, wie verlässlich die Gepäckweiterleitung an stark frequentierten Drehkreuzen funktioniert. Während Urlaubsreisende von erweiterten Flugoptionen profitieren können, bedeuten zusätzliche Schnittstellen bei der Gepäckabfertigung für Bodenabfertigungsdienste organisatorischen Mehraufwand. Ob das System die Erwartungen an Stabilität und Prozessgeschwindigkeit erfüllt, muss sich im regulären Flugbetrieb zeigen.

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Croatia Airlines plant Ausmusterung des letzten Airbus A319

Die kroatische Staatssortiment-Fluggesellschaft Croatia Airlines plant die Außerdienststellung ihrer verbliebenen Flugzeuge des Typs Airbus A319 für den Oktober 2026. Nach aktuellen Flugplandaten, die Ex-Yu-Aviation.com ausgewertet hat, soll der letzte kommerzielle Linieneinsatz dieses Musters am 11. Oktober 2026 stattfinden. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit noch vier Maschinen dieses Modells mit einer Kapazität von jeweils 144 Sitzplätzen. Der Airbus A319 stand seit dem Jahr 1998 ununterbrochen im Dienst der Fluggesellschaft und bildete über Jahrzehnte das Rückgrat des europäischen Streckennetzes ab den Drehkreuzen Zagreb, Split und Dubrovnik. Die Ausmusterung der Bestandsflotte ist Teil eines umfassenden Flottenmodernisierungsprogramms, bei dem Croatia Airlines schrittweise auf den Airbus A220 umstellt. Derzeit umfasst die aktiven Flotte der Airline neun A220-300 sowie zwei A220-100. Bis Ende 2026 sollen drei weitere Maschinen dieses Typs ausgeliefert werden, ehe die Bestellung über insgesamt 15 Exemplare im Laufe des Jahres 2027 abgeschlossen wird. Ergänzend dazu ist vorgesehen, die verbliebenen drei Turboprop-Maschinen des Typs Dash 8 Q400 Ende März 2027 außer Dienst zu stellen, woraufhin die Eigenflotte ausschließlich aus Einheiten der A220-Familie bestehen wird. Luftfahrtanalysten verweisen darauf, dass die Umstellung auf eine Einheitsflotte mittelfristig Kostenvorteile bei Wartung, Ersatzteilhaltung und Pilotenschulungen verspricht. Allerdings bringt der Übergangsprozess auch operative Herausforderungen mit sich. Lieferverzögerungen bei Flugzeugherstellern und Triebwerksüberholungen haben in der jüngeren Vergangenheit immer wieder dazu geführt, dass Fluggesellschaften kurzfristig Ersatzkapazitäten anmieten mussten. Um Spitzen im Sommerflugplan abzudecken, greift Croatia Airlines bereits auf Wet-Lease-Vereinbarungen für Flugzeuge vom Typ ATR 72 zurück. Der Erfolg des Flottenumbaus hängt maßgeblich davon ab, ob die Fluggesellschaft die Kapazitätsanpassungen ohne Engpässe im saisonalen

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Skytrax 2026: Singapore Airlines übernimmt Spitzenplatz im Kundenranking

Bei der Vergabe der Skytrax World Airline Awards 2026 hat Singapore Airlines den ersten Platz in der Kategorie der weltweit besten Fluggesellschaften erreicht und damit Qatar Airways auf den zweiten Rang verdrängt. Auf den Rängen drei bis fünf folgten Cathay Pacific, ANA All Nippon Airways sowie Turkish Airlines. Neben dem Hauptpreis sicherte sich Singapore Airlines die Auszeichnung für die beste Economy Class, während Qatar Airways den Titel für die weltweit beste Business Class verteidigte. Als beste Fluggesellschaft Europas wurde Turkish Airlines prämiert, während Vueling im Segment der europäischen Low-Cost-Anbieter den ersten Platz belegte. Die Ranglisten des britischen Marktforschungsinstituts Skytrax basieren auf weltweiten Befragungen zur Kundenzufriedenheit von Passagieren. Neben den Gesamtkategorien wurden Einzelauszeichnungen für spezifische Serviceaspekte vergeben. So erhielt Cathay Pacific die Prämierung für das beste Kabinenpersonal, während STARLUX Airlines in der Kategorie Kabinensauberkeit ausgezeichnet wurde. Im Bereich des Bordunterhaltungssystems belegte Emirates die Spitzenposition. Bei den Preiswertanbietern setzte sich AirAsia im globalen Vergleich durch, während Scoot in der Kategorie der Langstrecken-Billigfluggesellschaften am besten abschnitt. Luftfahrtanalysten und Branchenbeobachter verweisen regelmäßig darauf, dass die auf Fluggastbefragungen beruhenden Ergebnisse primär Subjektivwahrnehmungen der Umfrageteilnehmer abbilden. Operative Kennzahlen wie Pünktlichkeitsquoten, Flugstreichungsraten, Gepäckverluststatistiken oder das Preis-Leistungs-Verhältnis fließen nicht direkt als objektive Messgrößen in das Skytrax-Ranking ein. Auch die Reiseklasse, die genutzte Flugstrecke und der Flugzeugtyp beeinflussen das individuelle Bewertungsverhalten der Passagiere erheblich. Aus diesem Grund werten Fachmedien die Skytrax-Auszeichnungen zwar als Gradmesser für das Markenimage und die Wahrnehmung des Kundenservice, mahnen jedoch eine kritische Distanz gegenüber der Werbewirkung der Resultate an. Da zahlreiche Einzelehrungen nach Regionen und

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Streikmaßnahmen der Flugsicherung: Nächtliche Betriebseinstellungen belasten Flugverkehr in Charleroi

Ein Arbeitskampf beim belgischen Flugsicherungsdienstleister Skeyes führt am Flughafen Brüssel-Charleroi zu erheblichen Einschränkungen im Passagierverkehr. Seit dem 16. September 2026 stellen die Fluglotsen während der Nachtstunden zwischen 22:00 Uhr und 08:00 Uhr den Dienst ein. Die Maßnahme ist bis zum 10. Oktober angesetzt und führt dazu, dass in diesem Zeitfenster weder Starts noch Landungen auf dem flächenmäßig zweitgrößten Passagierflughafen Belgiens stattfinden können. Nach ersten operativen Erhebungen fallen täglich rund 40 Flüge den Arbeits niederlegungen zum Opfer. Sollte der Streik bis zum angekündigten Endtermin fortgesetzt werden, rechnet Skeyes mit mehr als 800 gestrichenen oder umgeleiteten Verbindungen. Der irische Billigflieger Ryanair, der den Großteil des Verkehrsaufkommens in Charleroi abwickelt, ist von den Ausfällen besonders betroffen. Vor allem späte Abendankünfte aus europäischen Städten sowie die darauf abgestimmten Frühmorgensabflüge müssen gestrichen werden. Vereinzelt versuchen Fluggesellschaften, Flugzeiten in die betriebsamen Tagesstunden zu verschieben oder Maschinen auf umliegende Flughäfen umzuleiten, was jedoch zusätzliche logistische Engpässe erzeugt. Hintergrund der Arbeitsniederlegungen sind festgefahrene Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der Unternehmensführung von Skeyes bezüglich der Arbeitszeitregelungen und Zulagen für den Nachtdienst. Trotz mehrerer Verhandlungsrunden konnte bisher keine Einigung erzielt werden. Luftfahrtjournalisten weisen darauf hin, dass die Beschränkung der Streikmaßnahmen auf die Nachtstunden zwar den Tagesbetrieb aufrechterhält, die Rotationspläne der Fluggesellschaften jedoch nachhaltig stört, da sich Flugzeuge und Besatzungen am Morgen häufig an falschen Standorten befinden. Die anhaltenden Ausfälle verdeutlichen die Verwundbarkeit regionaler Drehkreuze durch Arbeitskämpfe bei der Flugsicherung. Für Fluggäste bedeutet die Situation kurzfristige Flugstreichungen und organisatorischen Mehraufwand bei Umbuchungen. Der wirtschaftliche Schaden für die betroffenen Fluggesellschaften und den

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Verkehrsbüro und JP Hospitality übernehmen ehemaliges Lindner Hotel am Belvedere

Am Wiener Hotelmarkt steht ein Betreiber- und Markenwechsel bei einer etablierten Beherbergungsimmobilie bevor. Das Verkehrsbüro übernimmt zum 16. November 2026 den Betrieb des bisherigen Lindner Hotel Vienna Am Belvedere am Rennweg. Eigentümerin der Liegenschaft ist eine Projektgesellschaft, an der die JP Immobilien Gruppe und die Breiteneder Immobilien Parking AG beteiligt sind. Nach einer Umbau- und Modernisierungsphase soll das Haus ab Mitte 2028 unter der Premium-Marke Pullman der internationalen Hotelgruppe Accor geführt werden, was zugleich den Markteintritt dieser Hotelmarke in Österreich markiert. Das Gebäude im 3. Wiener Gemeindebezirk verfügt derzeit über 219 Zimmer, einen Tagungsbereich für bis zu 160 Personen sowie Gastronomie- und Fitnessbereiche. Durch die Lage nahe dem Schloss Belvedere, dem Wiener Hauptbahnhof und dem Europäischen Patentamt zielt das Nutzungskonzept primär auf internationale Geschäftsreisende, Tagungsgäste und Städttouristen ab. Die neuen Eigentümer und der Betreiber planen Anpassungen an der Raumaufteilung und der Gebäudetechnik, um das Haus an die Standards der internationalen Markenhotellerie anzupassen. Marktbeobachter werten die Umpositionierung als Reaktion auf den intensiven Wettbewerb im Wiener Premium- und Business-Segment. Das Verkehrsbüro, das als einer der größten Hotelbetreiber Österreichs bereits mehrere Franchisemarken führt, erweitert damit sein Portfolio im städtischen Tagungsbereich. Gleichzeitig verweisen Branchenkenner auf die Herausforderungen bei der Sanierung von Bestandsimmobilien im laufenden oder kurzzeitig unterbrochenen Betrieb, da Umbauverzögerungen und steigende Baukosten die Rentabilität von Pachtverträgen belasten können. Der Markteintritt von Pullman fügt sich in den Trend internationaler Hotelkonzerne ein, ihre Präsenz an mitteleuropäischen Hauptstadtsandorten durch Partnerschaften mit lokalen Immobilieninvestoren auszubauen. Ob die geplante Neuausrichtung am Rennweg die erwarteten Auslastungs- und Ratensteigerungen bringt,

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Neue Salzbergbahn in Hallstatt nach einjähriger Bauzeit eröffnet

Nach einer 362 Tage dauernden Bauphase ist am 18. September 2026 die neu errichtete Salzbergbahn im oberösterreichischen Hallstatt offiziell in Betrieb genommen worden. Das Bauvorhaben umfasste ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 34 Millionen Euro und beinhaltet neben dem Austausch der Standseilbahn auch Anpassungen der betrieblichen Infrastruktur im Tal- und Bergstationsbereich. Die neuen Fahrzeugkabinen fassen bis zu 60 Personen pro Fahrt und vergrößern damit die Beförderungskapazität gegenüber der Vorgängeranlage deutlich, um den täglichen Besucherstrom zum Hallstätter Hochtal und den dortigen Salzwelten effizienter abzuwickeln. Die Modernisierung der Transportanlage bildet den zentralen Zugangspunkt für das historische Salzbergwerk, das zu den Hauptattraktionen der Region Salzkammergut gehört. Durch die Erhöhung der Kapazitäten sollen Wartezeiten an den Zugängen reduziert und die Abwicklung der Passagierströme verbessert werden. Vertreter der Betreibergesellschaft Salinen Austria AG sowie der oberösterreichischen Landespolitik verwiesen bei der Eröffnung auf die technische Komplexität der Baumaßnahmen, die unter den topografisch anspruchsvollen Bedingungen des alpinen Geländes und in unmittelbarer Nähe zum geschützten Ortsbild stattfanden. Tourismusökonomische Analysen zeigen, dass der Ausbau der Beförderungskapazitäten in stark frequentierten Ausflugszielen wie Hallstatt regelmäßig gemischte Reaktionen hervorruft. Während Seilbahnbetreiber und regionale Wirtschaftsverbände auf die Notwendigkeit moderner Infrastruktur verweisen, um Betriebsabläufe zu stabilisieren und die wirtschaftliche Wertschöpfung zu sichern, steht die Entwicklung im Kontext der anhaltenden Debatte über Besucherlenkung. Hohe Tagesgästezahlen stellen die lokale Infrastruktur sowie die Wohnbevölkerung der Gemeinde seit Jahren vor logistische Herausforderungen. Kritiker geben zu bedenken, dass reine Kapazitätserweiterungen bei Aufstiegsanlagen den Druck auf die im Hochtal befindlichen Wege und Aussichtspunkte weiter erhöhen könnten, sofern keine flankierenden Maßnahmen zur Steuerung der

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Auszeichnung für Terminal-Technologie: AIT und Künz erhalten VCÖ-Mobilitätspreis 2026

Das AIT Austrian Institute of Technology und die Künz GmbH haben bei der Verleihung des VCÖ-Mobilitätspreises Österreich 2026 in Wien den Hauptpreis in der Kategorie „Digitalisierung, Technologie und Automatisierung“ erhalten. Prämiert wurde das gemeinsam entwickelte Assistenzsystem „Trailer Assist“, das die Abläufe beim Umschlag von Sattelaufliegern an intermodalen Frachtterminals optimieren soll. Die Software verbindet Künstliche Intelligenz, Sensorfusion sowie automatisierte Bildverarbeitung, um Kranführer bei der Positionierung von Ladeeinheiten zu unterstützen und Fehlmanöver bei ungünstigen Witterungs- oder Sichtverhältnissen zu reduzieren. Die technische Entwicklung ermöglicht zudem eine bauliche Umgestaltung des Arbeitsplatzes. Durch die Verlagerung der Kransteuerung aus der traditionellen Fahrerkabine in der Höhe hin zu bodennahen Remote-Bedienständen können ergonomisch angepasste Arbeitsplätze geschaffen werden, die physische Zugangshürden verringern. Im operativen Testbetrieb auf drei Intermodalkranen an polnischen Terminalstandorten verzeichneten die Entwickler nach eigenen Angaben eine Steigerung der Umschlagleistung um 18 Prozent. Weitere Ausstattungen sind an zusätzlichen Terminals geplant, während für mehrere österreichische Knotenpunkte der ÖBB in Wolfurt, Wien und Wels entsprechende Implementierungen verhandelt werden. Branchenexperten und Logistikanalysten betonen, dass die Effizienz an den Schnittstellen zwischen Verkehrsträgern maßgeblich für die Konkurrenzfähigkeit des Schienengüterverkehrs gegenüber dem Straßentransport ist. Zeitverluste beim Terminalumschlag und Engpässe bei der Verfügbarkeit von Fachpersonal stellen im kombinieren Verkehr seit Jahren wesentliche Nadelöhre dar. Der Einsatz digitaler Assistenzsysteme gilt daher in der Logistikbranche als notwendiger Schritt, um Durchsatzraten zu erhöhen und den Automatisierungsgrad schrittweise zu steigern. Dennoch stehen Betreiber von Güterterminals bei der Integration solcher Assistenzsysteme vor Herausforderungen. Neben den Anschaffungs- und Umrüstungskosten verweisen Kritiker darauf, dass eine tatsächliche Steigerung der Gesamtproduktivität stark von der

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