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Flightright registriert hohe Verspätungsquoten an deutschen Flughäfen

Im Sommerferienzeitraum 2026 sind auf deutschen Flughäfen spürbare Beeinträchtigungen im Flugbetrieb aufgetreten. Nach einer Auswertung des Fluggastrechtedienstleisters Flightright, der Flugdaten vom 29. Juni bis zum 14. September analysierte, starteten 31,2 Prozent aller Flüge in Deutschland mit Verspätung. Die Annullierungsquote lag im selben Zeitraum bei 0,7 Prozent. Unter den vier umsatzstärksten deutschen Verkehrsflughäfen verzeichnete der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) mit 35,6 Prozent den höchsten Anteil verspäteter Abflüge, gefolgt von Düsseldorf mit 32 Prozent und München mit 31,2 Prozent. Der Flughafen Frankfurt schnitt mit einer Verspätungsquote von 28,8 Prozent vergleichsweise besser ab, wies jedoch bei den Flugstreichungen einen Wert von 0,8 Prozent auf. Im europäischen Gesamtvergleich liegt Deutschland bei der Pünktlichkeit im Mittelfeld. Deutlich höhere Verspätungsquoten wiesen Urlaubsländer wie Griechenland mit 46,4 Prozent, Irland mit 44,6 Prozent und Italien mit 42,7 Prozent auf. Bei den europäischen Großflughäfen führten Manchester mit 47,9 Prozent sowie Athen und Mailand-Malpensa mit jeweils über 45 Prozent das Feld der verspätungsanfälligen Standorte an. Demgegenüber meldeten nordeuropäische Staaten wie Norwegen mit 22,5 Prozent und Schweden mit 25,1 Prozent deutlich geringere Abweichungen vom Flugplan. Auf Ebene der einzelnen Fluggesellschaften zeigen sich erhebliche Unterschiede bei den Betriebsverläufen. Während Fluggesellschaften wie Aer Lingus, ITA Airways, Easyjet und Ryanair Verspätungsquoten zwischen 45 und knapp 50 Prozent aufwiesen, verzeichnete Lufthansa mit 25 Prozent ein deutlich stabileres Abflugsverhalten. Allerdings wies die Kernmarke des Lufthansa-Konzerns eine Annullierungsquote von einem Prozent auf. Die niederländische KLM führte das Feld der Flugstreichungen unter den untersuchten Fluggesellschaften mit einer Annullierungsquote von 2,2 Prozent an. Luftfahrtexperten führen die anhaltenden Verzögerungen im

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Technische Überprüfungen bei Air Corsica: Ausfall von Turboprop-Maschinen führt zu Ersatzkapazitäten

Die französische Regionalfluggesellschaft Air Corsica hat mehrere Flugzeuge des Typs ATR 72-600 vorsorglich aus dem aktiven Flugbetrieb genommen. Anlass für die Maßnahme sind technische Unregelmäßigkeiten im Bereich der Klimatisierungssysteme. Das Unternehmen hat gemeinsam mit dem Flugzeughersteller ATR sowie den beteiligten Triebwerks- und Systemlieferanten Untersuchungen zur genauen Ursache eingeleitet. Während lokale Medienberichte von bis zu fünf betroffenen Maschinen der insgesamt sieben Flugzeuge umfassenden ATR-Teilflotte sprechen, macht die Fluggesellschaft selbst keine genauen Angaben zur exakten Zahl der stillgelegten Turboprop-Flugzeuge. Um den Flugplan auf den Inselverbindungen zwischen Korsika und dem französischen Festland aufrechtzuerhalten, nutzt Air Corsica kurzfristig angemietete Ersatzkapazitäten im Rahmen von Wet-Lease-Vereinbarungen. Zum Einsatz kommen unter anderem ein Airbus A319 der Fluggesellschaft Amelia, eine ATR 72 der Regionalgesellschaft Chalair sowie zeitweise ein Großraumflugzeug vom Typ Airbus A350 der Fluggesellschaft Air Caraïbes. Zusammen mit den konzerneigenen Airbus-A320-Maschinen sollen bis Ende Oktober mehr als 100 Ersatzflüge absolviert werden, um Kapazitätsengpässe abzufangen. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass der Einsatz von Großraumflugzeugen wie dem Airbus A350 auf Kurzstreckenverbindungen ungewöhnlich ist und mit hohen betrieblichen Kosten einhergeht. Zwar lassen sich dadurch Engpässe bei der Sitzplatzkapazität rasch ausgleichen, die Abwicklung solcher Einsätze stellt die Flughafeninfrastruktur und die Bodenabfertigung auf kleineren Regionalflughäfen jedoch vor organisatorische Herausforderungen. Zudem belasten die kurzfristigen Charterverträge die operative Marge der Fluggesellschaft. Die Ausfälle verdeutlichen die Verwundbarkeit regionaler Streckennetze, wenn ein erheblicher Teil der Flotte von gleichartigen technischen Störungen betroffen ist. Die Dauer der Sondermaßnahmen hängt maßgeblich davon ab, wie schnell die Ursachenanalyse der Klimatisierungskomponenten abgeschlossen werden kann und ob technische Modifikationen oder Ersatzteilbeschaffungen an den

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Boeing 777X: Zulassungsprobleme belasten die Flottenplanung von Lufthansa

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing steht bei seinem neuen Großraumflugzeug des Typs 777X vor weiteren zeitlichen Verschiebungen. Wie Boeing-Chef Kelly Ortberg auf einer Finanzkonferenz mitteilte, könnten sich wesentliche Testreihen bis in das Jahr 2027 hineinziehen. Ursache hierfür sind ausstehende Zulassungen für die Triebwerke des Typs GE9X vom Hersteller GE Aerospace, bei denen in der Vergangenheit Dichtungsprobleme aufgetreten waren. Der Hersteller liegt bei dem Programm bereits rund sieben Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurück, strebt jedoch weiterhin Erstauslieferungen für das Jahr 2027 an. Die erneuten Verzögerungen treffen direkte Erstkunden wie die Deutsche Lufthansa AG, die fest mit dem Einsatz der Boeing 777-9 rechnet. Die Airline plant die Indienststellung der ersten Maschinen für den Sommer 2027 auf ihren Langstreckenrouten. Um Ausfälle im Streckennetz abzufangen, hält der deutsche Luftfahrtkonzern ältere Flugzeuge des Typs Airbus A340-300 länger in der aktiven Flotte. Ähnlich wie der Großkunde Emirates verlangt Lufthansa die Übergabe von Maschinen, die vollständig dem finalen Serienstandard entsprechen, was kurzfristige Behelfslösungen bei der Übernahme ausschließt. Neben dem 777X-Programm kämpft Boeing weiterhin mit betrieblichen Engpässen bei seinen etablierten Baureihen. Finanzchef Jay Malave dämpfte die Erwartungen an den freien Barmittelfluss für das laufende Geschäftsjahr, da die Auslieferungszahlen der Modelle 737 Max und 787 hinter den Zielvorgaben zurückbleiben. Grund dafür sind unter anderem Fertigungsprobleme bei der internen Tragflächenproduktion. Zudem steht die Zulassung der größten Variante 737 Max 10 durch die Luftfahrtbehörden weiterhin aus, obwohl die Testflüge inzwischen abgeschlossen sind. Branchenanalysten betrachten die anhaltenden Produktions- und Zulassungsprobleme als erhebliches Risiko für die wirtschaftliche Erholung des US-Konzerns. Das Verfehlen von

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Emissions- und Verbrauchsdaten der Seeschifffahrt: Branchenverband CLIA legt Zahlen zur europäischen Kreuzfahrtflotte vor

Der internationale Kreuzfahrtverband Cruise Lines International Association (CLIA) hat neue Verbrauchsdaten für die in europäischen Gewässern eingesetzten Passagierschiffe für den Zeitraum von 2018 bis 2025 vorgelegt. Laut den Angaben des Verbandes sank der durchschnittliche Treibstoffverbrauch pro Schiff in diesem Zeitraum um 18,5 Prozent. Der Verband begründet diese Entwicklung mit Anpassungen bei den eingesetzten Kraftstoffarten sowie einer veränderten technischen Ausstattung der Einheiten. Die Berechnungen basieren auf Meldungen der Reedereien an die europäische Datenbank Thetis-MRV und beziehen sich ausschließlich auf die Durchschnitte einzelner Schiffe, nicht auf die absoluten Gesamtemissionen des Sektors. Parallel zur leichten Reduktion des Pro-Kopf-Verbrauchs verschob sich die Zusammensetzung der genutzten Energieträger im weltweiten Flotteneinsatz. Nach Daten der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) reduzierte sich der Schwerölanteil am Treibstoffverbrauch der Kreuzfahrtschiffe zwischen 2019 und 2024 von 74,2 auf 60,6 Prozent. Der Anteil von Schiffsdiesel, verflüssigtem Erdgas (LNG) und sonstigen Kraftstoffen stieg im gegenzug auf rund 40 Prozent. Trotz des Rückgangs bleibt der Einsatz von konventionellem Schweröl die dominierende Energiequelle in der maritimen Passagierschifffahrt. Ein zentrales Thema bei der Infrastruktur im Hafenbereich bleibt die Nutzung von Landstrom während der Liegezeiten. Während der Verband angibt, dass mittlerweile 193 Schiffe und damit knapp zwei Drittel der Flotte technisch für den Landstrombezug ausgerüstet sind, hinkt der Ausbau der landseitigen Terminals deutlich hinterher. Weltweit bieten bisher nur rund 40 Hafenstandorte entsprechende Stromanschlüsse für Passagierschiffe an. Innerhalb der Europäischen Union soll die Ausstattung der Häfen zwar bis zum Jahr 2030 im Rahmen gesetzlicher Vorgaben erweitert werden, die langwierigen Planungsprozesse und hohen Investitionskosten verzögern den flächendeckenden Anschluss jedoch erheblich.

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Caritas erweitert das Angebot Café Zeitreise für Menschen mit Demenz

Anlässlich des bevorstehenden Welt-Alzheimertages am 21. September weist die Caritas der Erzdiözese Wien auf die veränderten Rahmenbedingungen bei der Betreuung von Menschen mit Demenz hin. In Österreich leben derzeit geschätzt 170.000 Betroffene, wobei Fachleute aufgrund der demografischen Entwicklung von einem kontinuierlichen Anstieg der Fallzahlen ausgehen. Das Projekt Café Zeitreise, das seit zwölf Jahren an rund 20 Standorten in Wien und Niederösterreich betrieben wird und bisher von mehr als 1.000 Gästen genutzt wurde, ist beim Wiener Gesundheitspreis in der Kategorie „Gesund in Grätzel & Bezirk“ auf den dritten Platz gewählt worden. Ab Januar 2027 wird die Initiative um einen festen Standort im Wien Museum ergänzt, um Betroffenen und pflegenden Angehörigen zusätzlichen Raum für sozialen Austausch zu bieten. Die organisatorische Erweiterung des Projekts adressiert die hohe Belastung von Familienangehörigen im häuslichen Pflegealltag. In Österreich übernehmen etwa eine Million Menschen Betreuungsaufgaben im häuslichen Umfeld, häufig ohne formelle Unterstützungssysteme. Die Caritas ergänzt das Café Zeitreise daher durch Schulungsprogramme und Beratungseinrichtungen. Im vergangenen Jahr wurden über die psychosoziale Angehörigenberatung mehr als 1.500 Beratungsgespräche geführt, während die Angehörigenakademie Kurse zu Kommunikationsstrategien und Alltagsbewältigung an Standorten wie Wien, Wiener Neustadt und Gaweinstal sowie in digitalen Formaten anbot. Sozial- und Pflegeexperten betonen, dass der schrittweise Ausbau niederschwelliger Anlaufstellen notwendig ist, um eine Überlastung des formellen Pflege- und Gesundheitssystems abzufedern. Die Einbindung von Kulturinstitutionen wie dem Wien Museum soll dabei helfen, der gesellschaftlichen Isolierung von Demenzkranken entgegenzuwirken. Allerdings fordern Branchenvertreter angesichts steigender Betreuungszahlen eine langfristige und verlässliche öffentliche Finanzierung solcher Entlastungsangebote, da ein Großteil der Arbeit nach wie vor

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ÖAMTC registriert Rückgang bei Wochenendstaus auf Österreicher Transitrouten

Auf den österreichischen Hauptverkehrsachsen hat sich das Staugeschehen während der Sommerferien 2026 leicht abgeschwächt. Nach Erhebungen der ÖAMTC-Mobilitätsinformationen registrierten die Behörden an den Ferienwochenenden insgesamt 334 Staus mit einer Länge von mehr als 1,5 Kilometern oder einer Verzögerung von mindestens 15 Minuten. Dies entspricht einem Rückgang um knapp zehn Prozent gegenüber dem Sommer 2025. Als wesentlicher Grund für diese Entwicklung gilt ein verändertes Reiseverhalten: Immer mehr Urlauber weichen vom traditionellen Reisesamstag auf Wochentage aus, wodurch sich das Verkehrsaufkommen unter der Woche spürbar erhöht hat. Regional blieb Tirol mit einem Anteil von 28,1 Prozent aller Vorfälle das am stärksten betroffene Bundesland, gefolgt von Kärnten, Salzburg und der Steiermark. Die Tauern Autobahn (A10) erwies sich erneut als belastete Strecke im Transitnetz, was vor allem auf Baustellen- und Nadelörbereiche zurückzuführen war. Hauptursache für die Verzögerungen war mit 43,4 Prozent schlichte Überlastung, während Unfälle für gut ein Fünftel der Unterbrechungen verantwortlich waren. Merkliche Zuwächse gab es hingegen bei Wartezeiten an den Binnengrenzen, deren Anteil an den Gesamtstaus von 7,6 Prozent im Vorjahr auf 19,5 Prozent anstieg. Zur Vermeidung von Ausweichverkehr auf das nachgeordnete Straßennetz setzten die Bundesländer Salzburg und Tirol auch in diesem Jahr Abfahrts- und Durchfahrtsverbote durch. Auf der A10 wurden an ausgewählten Anschlussstellen physische Rampensperren eingerichtet, um das Verlassen der Autobahn in verkehrsreichen Phasen zu unterbinden. Auf den Strecken in Richtung Adria sorgte der entfallene Kontrollaufwand an den slowenisch-kroatischen Grenzübergängen im Zuge des Schengen-Beitritts Kroatiens für eine messbare Beschleunigung des Passagierverkehrs. Verkehrsexperten blicken dennoch mit Skepsis auf die kommenden Jahre. Zwar erwarten

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Emirates schließt über 30 Kooperationen auf dem Arabian Travel Market

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates hat im Rahmen der Fachmesse Arabian Travel Market (ATM) 2026 mehr als 30 Vereinbarungen mit internationalen Partnerorganisationen unterzeichnet. Die Verträge umfassen verlängerte und neue Kooperationen mit staatlichen Tourismusbehörden unter anderem in Sri Lanka, den Malediven, Mauritius, Madagaskar, Malaysia und Japan sowie in afrikanischen Märkten wie Kenia und Mosambik. Darüber hinaus erneuerten Emirates und die europäische Reisekonzern-Gruppe Dertour ihre Vertriebspartnerschaft, um die Verfügbarkeit von Flugangeboten über den New-Distribution-Capability-Standard (NDC) in Mittel-, Nord- und Osteuropa zu erhöhen. Im Segment des Passagierverkehrs verständigte sich Emirates zudem mit Kuwait Airways auf die Umwandlung des bestehenden Interline-Abkommens in eine gegenseitige Codeshare-Partnerschaft. Durch die Vereinbarung lassen sich Umsteigeverbindungen über die jeweiligen Drehkreuze auf einem durchgehenden Flugschein buchen, inklusive der Gepäckdurchabfertigung bis zum Zielort. Ergänzend dazu schloss die Fluggesellschaft Verträge mit der Medical Tourism Association zur Erschließung des Reisesegments für medizinische Behandlungen sowie mit MSC Cruises und Cisalpina Tours zur Abwicklung von Passagierströmen im Kreuzfahrt- und Seeleute-Sektor. Luftfahrtanalysten werten das umfangreiche Paket an Verträgen als Versuch von Emirates, das eigene Streckennetz und die Auslastung auf den Langstreckenrouten ab Dubai abzusichern. Der Ausbau von Partnerabkommen gewinnt für die Fluggesellschaft zunehmend an Bedeutung, um Passagierströme aus kleineren Märkten gezielt auf das eigene Drehkreuz zu lenken. Gleichzeitig erhöht der verstärkte Einsatz von NDC-Schnittstellen den Druck auf traditionelle globale Distributionssysteme und Reisebüro-Vertriebskanäle, sich technisch an die Direktvertriebsvorgaben der Golf-Airline anzupassen. Trotz der angekündigten Partnerschaften stehen internationale Fluggesellschaften in der Golfregion vor anhaltenden operativen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Schwankende Nachfragen im Ferntourismus, geopolitische Unsicherheiten im Nahen Osten

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Sommerflugplan 2027: Corendon Airlines nimmt Bulgarien und Istanbul ins Programm

Die europäische Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines hat ihren Flugplan für die Sommersaison 2027 zur Buchung freigegeben. Im Rahmen eines Branchentermins in Amsterdam gab das Unternehmen die Aufnahme neuer Flugverbindungen ab deutschen Verkehrsflughäfen bekannt. Erstmals bedient der Anbieter Ziele in Bulgarien mit bis zu acht wöchentlichen Verbindungen nach Varna und Burgas. Die Flüge starten ab Mitte Mai 2027 schrittweise von den Standorten Köln/Bonn, Nürnberg und Stuttgart. Zudem nimmt die Fluggesellschaft ab Juli 2027 Linienverbindungen zum Flughafen Istanbul von Düsseldorf und Köln/Bonn auf. Die Entscheidung für die neuen Strecken erfolgt vor dem Hintergrund anspruchsvoller Rahmenbedingungen im europäischen Luftverkehr. Hohe Treibstoffpreise, schwankende Nachfragen und geopolitische Unsicherheiten belasten die Marge im Bereich der Pauschal- und Urlaubsflüge. Chief Commercial Officer Paul Schwaiger betonte in diesem Zusammenhang, dass das Unternehmen ein kapazitätsorientiertes Wachstum anstrebe. Der Fokus liege auf einer Optimierung der Ertragssteuerung und einer Erhöhung der finanziellen Resilienz, um den operativen Betrieb gegenüber Marktveränderungen abzusichern. Vor dem Sommerflugplan 2027 startet die Fluggesellschaft im Dezember 2026 eine Langstreckenverbindung von Düsseldorf nach Curaçao. Für die dreimal wöchentlich angebotene Karibikverbindung setzt der Anbieter einen Airbus A330-300 ein, der über eine Drei-Klassen-Konfiguration verfügt. Das Angebot richtet sich vor allem an Kunden von Reiseveranstaltern und stützt sich unter anderem auf konzerneigene Hotelkapazitäten auf der Karibikinsel. Luftfahrtanalysten verweisen darauf, dass die Expansion in den bulgarischen Markt und nach Istanbul ein Versuch ist, die Auslastung auf margenstarken Strecken im Urlaubs- und Familienreiseverkehr zu steigern. Das Segment der Reisen zu Verwandten und Bekannten bietet auf Strecken in die Türkei und nach Südosteuropa eine vergleichsweise stabile

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Wiederaufnahme des Flugbetriebs: Air Astana bedient wieder Strecken nach Dubai

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana nimmt zum Oktober 2026 ihre Linienverbindungen in das Emirat Dubai wieder auf. Den Auftakt macht am 1. Oktober die Flugroute von Almaty nach Dubai, gefolgt von der Verbindung zwischen der kasachischen Hauptstadt Astana und Dubai ab dem 2. Oktober. Im Laufe des Monats plant das Unternehmen eine schrittweise Aufstockung der Flugfrequenzen auf beiden Strecken. Bis Ende Oktober soll die Route Almaty–Dubai von initial vier auf zwölf wöchentliche Flüge erweitert werden, während die Frequenz auf der Verbindung Astana–Dubai von drei auf zehn Flüge pro Woche steigen soll. Die temporäre Einstellung beziehungsweise Umleitung von Flügen im Nahen Osten war Folge geopolitischer Spannungen und sicherheitstechnischer Risiken in der Region. Air Astana betonte, die Sicherheitslage im Umfeld des Persischen Golfs und des Nahen Ostens kontinuierlich zu beobachten. Die Fluggesellschaft behält sich operative Flugplananpassungen oder routentechnische Umleitungen vor, sollte sich die Sicherheitslage für den zivilen Luftverkehr kurzfristig verschlechtern. Die Wiederaufnahme der Verbindungen spiegelt die Bedeutung des Drehkreuzes Dubai für den zentralasiatischen Passagier- und Geschäftsreiseverkehr wider. Neben Air Astana bedienen auch die staatliche emiratische Fluggesellschaft Emirates sowie der Billigflieger Flydubai Strecken zwischen Kasachstan und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Für kasachische Airlines stellen die Routen am Golf eine wichtige Einnahmequelle im internationalen Streckennetz dar, um Anschlussverbindungen in Richtung Afrika, Asien und Europa anzubieten. Branchenbeobachter verweisen jedoch auf die fortbestehenden Risiken bei der Durchquerung des nahenöstlichen Luftraums. Vorübergehende Luftraumsperrungen oder veränderte Flugrouten führen bei Fluggesellschaften regelmäßig zu verlängerten Flugzeiten, einem höheren Treibstoffverbrauch und logistischen Problemen bei der Umlaufplanung. Die wirtschaftliche Stabilität der wieder

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Pigalle Bar überarbeitet Gastronomie- und Barkonzept

Die in der Wiener Praterstraße im zweiten Bezirk ansässige Pigalle Bar stellt eine Neuausrichtung ihres Betriebskonzepts vor. Seit August 2026 steht das Lokal unter der Leitung von Kenan Pajaziti, Clemens Waschkau und Jonathan Frimpong-Ansah. Das Führungstrio, das zuvor in verschiedenen Wiener Gastronomiebetrieben wie der Spelunke, Dino’s Apothecary Bar, dem Kleinod Prunkstück und dem Collina am Berg tätig war, schärft das Profil der Bar mit einem verstärkten Fokus auf französische Barkultur. Das Angebot umfasst neben klassischen und neu entwickelten Cocktails auch Schaumweine sowie eine auf französische Spezialitäten ausgerichtete Speisekarte. Das Getränkeangebot verbindet traditionelle Cocktails mit Eigenkreationen, die Zutaten wie infundierte Spirituosen oder ungewöhnliche Komponenten enthalten. Zudem ergänzen alkoholfreie Mischgetränke sowie französische Weine, Crémant und Champagner das Sortiment. Die Speisekarte ist als Barfood-Konzept angelegt, das kleine Speisen zum Teilen vorsieht. Das Angebot reicht von französischen Käsesorten und Wurstspezialitäten wie Saucisson und Jambon de Paris über Jahrgangssardinen bis hin zu warmen Zwischenmahlzeiten wie dem Croque Monsieur. Einmal im Monat wird das Sortiment um frische Austern erweitert. Die Praterstraße im Leopoldstädter Viertel hat sich in den vergangenen Jahren zu einer hochfrequentierten Ausgehmeile in Wien entwickelt, auf der sich zahlreiche Gastronomiekonzepte um ein ausgabebegeistertes Publikum bemühen. Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Spezialisierung auf Nischen- und Länderkonzepte wie die französische Aperitif-Kultur ein gängiges Mittel darstellt, um sich im wettbewerbsintensiven Wiener Nachtleben zu behaupten. Gleichzeitig erfordert der Import spezialisierter Lebensmittel und Marken-Spirituosen eine genaue Kalkulation, um den betriebswirtschaftlichen Aufwand bei schwankenden Gästezahlen abzufedern. Der Erfolg des überarbeiteten Konzepts hängt maßgeblich davon ab, wie sich das Lokal

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