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Last-Minute-Nachfrage stärkt Online-Portale zu Lasten des stationären Reisebürogeschäfts

Das Geschäft mit kurzfristig gebuchten Veranstalterreisen hat im Juli 2026 deutliche Zuwächse verzeichnet und zu einer Verschiebung der Marktanteile zugunsten des digitalen Vertriebs geführt. Nach aktuellen Auswertungen des Marktforschungsunternehmens Travel Data + Analytics buchten deutsche Verbraucher im Juli Pauschal- und Bausteinreisen im Gesamtwert von rund 2,1 Milliarden Euro, was einem Anstieg von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Davon entfielen 39 Prozent der Umsätze auf Abreisen in den Monaten Juli und August sowie weitere 29 Prozent auf die anstehenden Herbstferien im September und Oktober. Besonders das Segment der sehr kurzfristigen Buchungen innerhalb von vier Wochen vor Reiseantritt generierte im Juni und Juli ein Umsatzvolumen von knapp 1,1 Milliarden Euro. Von diesen Last-Minute-Umsätzen wurden etwa 65 Prozent über Online-Plattformen der Reiseveranstalter und digitale Reiseagenturen abgewickelt. Diese Entwicklung schlägt sich in der Gesamtbilanz für die Sommersaison nieder: Der Online-Vertrieb steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent und hält nun einen Marktanteil von 46 Prozent. Der stationäre Vertrieb in Reisebüros verzeichnete hingegen im selben Zeitraum ein Minus von vier Prozent. Branchenanalysten führen das veränderte Buchungsverhalten auf eine Kombination aus Nachholeffekten und Preisbewusstsein der Konsumenten zurück. Da kurzfristige Angebote und Preisvergleiche im Internet schneller abrufbar sind, nutzen Verbraucher bevorzugt digitale Kanäle für spontane Entscheidungen. Dies setzt traditionelle Reisebüros unter Druck, ihre Beratungskompetenz stärker auf komplexe und höherpreisige Reiseformen auszurichten, da der reine Vermittlungsmarkt für Standard-Pauschalreisen zusehends in den digitalen Raum abwandert. Im Gegenzug zu den Zuwächsen im Sommergeschäft zeigt sich die Buchungslage für die kommende Wintersaison 2026/27 verhalten. Trotz eines Anstiegs

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French Bee nutzt Wet-Lease-Maschinen von Wamos Air während Streik des Kabinenpersonals

Die französische Langstrecken-Billigfluggesellschaft French Bee setzt während eines mehrtägigen Streiks ihres Kabinenpersonals auf Ersatzkapazitäten der spanischen Chartergesellschaft Wamos Air. Die Arbeitsniederlegung der Flugbegleiter hat am Donnerstag begonnen und soll nach Gewerkschaftsangaben bis zum 31. August andauern. Hintergrund des Ausstands sind festgefahrene Tarifverhandlungen, in denen die Arbeitnehmervertretungen höhere Grundgehälter, bessere Dienstplanregelungen sowie Anpassungen bei den Arbeitsbedingungen auf den Langstreckenverbindungen einfordern. Trotz des Streiks versucht die Fluggesellschaft, das reguläre Flugprogramm weitgehend aufrechtzuerhalten. Durch den Einsatz von Wamos-Air-Flugzeugen samt Besatzungen im Wege des sogenannten Wet-Lease sollen Flugstreichungen auf den stark frequentierten Routen minimiert werden. Dennoch treten im Streckennetz Beeinträchtigungen auf. Nach Angaben der Gewerkschaft musste ein für Freitag geplanter Kurs von Paris-Orly nach Los Angeles abgesagt werden. Hauptsächlich betroffen sind Verbindungen über den Atlantik sowie Strecken in die französischen Überseegebiete. Nach Gewerkschaftsschätzungen belaufen sich die Aufwendungen für die kurzfristige Anmietung der Wamos-Air-Maschinen und deren Personal auf rund acht Millionen Euro für die Dauer der Streikwoche. Luftfahrtbranchenkenner verweisen darauf, dass der Rückgriff auf externe Wet-Lease-Kapazitäten in Tarifauseinandersetzungen zwar die unmittelbaren Ausfallkosten reduziert, jedoch zu erheblichen operativen Zusatzbelastungen führt. Zudem stößt das Ausweichen auf fremde Fluggesellschaften bei den eigenen Beschäftigten auf Kritik und erschwert die Verhandlungen für eine finale Einigung. Der Tarifkonflikt fällt in eine Phase hoher Nachfrage im Urlaubsreiseverkehr der Sommermonate. French Bee, die zur Dubreuil-Gruppe gehört und ausschließlich Langstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A350 betreibt, steht unter Druck, die Flotte maximal auszulasten. Längere Arbeitskämpfe und die damit verbundenen Kosten für Ersatzkapazitäten belasten die Ertragslage des Low-Cost-Langstreckenanbieters, der in starkem Wettbewerb mit etablierten Netzwerk-Carriers auf

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Abra Group schließt Vereinbarung mit chilenischer Sky Airline

Die südamerikanische Luftfahrtholding Abra Group und die chilenische Fluggesellschaft Sky Airline haben nach dem Erhalt grundlegender behördlicher Genehmigungen eine Vereinbarung über einen Aktientausch unterzeichnet. Im Rahmen dieser Transaktion erhalten die bisherigen Anteilseigner von Sky Airline im Gegenzug für ihre Anteile Kapitalbeteiligungen an der Abra Group. Das rechtliche Eigentum an der chilenischen Gesellschaft wird zeitgleich auf eine neu gegründete, unabhängige Holdingstruktur übertragen. Trotz der strukturellen Neuordnung soll Sky Airline ihren Flugbetrieb als eigenständige Marke aufrechterhalten. Die Muttergesellschaft Abra Group, die bereits die kolumbianische Avianca und die brasilianische Gol Linhas Aéreas unter ihrem Dach vereint, festigt mit diesem Schritt ihre wirtschaftliche Position auf den Märkten in Chile und Peru. Durch die Anbindung des Streckennetzes von Sky Airline baut die Gruppe ihre Präsenz in Südamerika weiter aus, wobei der endgültige Vollzug der Vereinbarung noch unter dem Vorbehalt ausstehender regulatorischer Bewilligungen und marktüblicher Vollzugsbedingungen steht. Branchenanalysten sehen in dem Zusammenschluss eine Reaktion auf den intensiven Wettbewerb im lateinamerikanischen Low-Cost-Segment, in dem etablierte Anbieter wie LATAM Airlines und JetSmart erhebliche Marktanteile halten. Durch die Kooperation und Bündelung von Kapazitäten versucht die Abra Group, betriebliche Synergien im Flottenmanagement sowie im Einkauf zu heben. Für Sky Airline, die eine reine Airbus-A320-Flotte betreibt, bietet die Einbindung in den Unternehmensverbund eine stabilere Finanzierungsbasis für künftige Flottenentscheidungen. Kritische Stimmen verweisen jedoch auf die anhaltenden Herausforderungen bei der Integration so unterschiedlicher Geschäftsmodelle innerhalb einer einzigen Dachgesellschaft. Während Avianca als klassischer Netzwerk-Carrier agiert, konzentriert sich Sky Airline auf das reine Budget-Segment. Zudem befinden sich Teile der beteiligten Partnergesellschaften, wie etwa die brasilianische

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Air New Zealand gerät im Geschäftsjahr 2026 tief in die roten Zahlen

Die neuseeländische Nationalfluggesellschaft Air New Zealand hat das Geschäftsjahr 2026 mit einem deutlichen finanziellen Rückschlag abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben beläuft sich der Vorsteuerverlust für das Ende Juni beendete Geschäftsjahr auf 336 Millionen Neuseeland-Dollar. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte die Fluggesellschaft noch einen Vorsteuergewinn von 164 Millionen Neuseeland-Dollar ausweisen können. Unter dem Strich verbleibt ein Nettoverlust von 242 Millionen Neuseeland-Dollar. Trotz dieser Entwicklung verzeichnete die Gesellschaft ein Umsatzwachstum von 3,9 Prozent auf insgesamt 7,0 Milliarden Neuseeland-Dollar. Verantwortlich für den Umschwung von den Gewinn- in die Verlustzone waren im Wesentlichen stark gestiegene Betriebskosten. Die Airline hatte mit höheren Preisen für Luftfahrtbetriebsstoffe, gestiegenen Abgaben für Flughafeninfrastruktur und deutlich verteuerten Wartungsarbeiten zu kämpfen. Ein wesentlicher Kostenfaktor stellte die anhaltende Triebwerksproblematik dar, die durch zeitaufwendige Inspektionen an den Pratt & Whitney GTF- sowie Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerken erzwungen wurde. Die finanziellen Sonderbelastungen aus diesem Triebwerksengpass beziffert die Führung der Fluggesellschaft auf rund 190 Millionen Neuseeland-Dollar. Aufgrund verordneter Sonderinspektionen musste Air New Zealand temporär mehrere Flugzeuge der Typen Airbus A321neo und Boeing 787-9 am Boden belassen, was zu Kapazitätsengpässen und teuren Ausweichchartern führte. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass isolierte Inselstaaten wie Neuseeland besonders anfällig für Schwankungen bei internationalen Flugbetriebskosten und Kerosinpreisen sind. Da die Wiederherstellung der vollen Flottenstärke vom Ersatzteilnachschub der Triebwerkshersteller abhängt, bleibt die operative Beweglichkeit des Carriers auf unbestimmte Zeit eingeschränkt. Angesichts der unbeständigen Rohölpreise und der weiterhin ungeklärten Lage bei den Flotteninspektionen verzichtet der Vorstand der Air New Zealand auf die Abgabe einer konkreten Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr 2027. Das Management leitet Sparmaßnahmen und eine

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Lufthansa Group und Miles & More kooperieren bei Prämienflugabfrage mit Google

Die Lufthansa Group und ihr Vielfliegerprogramm Miles & More arbeiten mit dem US-Technologiekonzern Google zusammen, um die Abfrage von Prämienflügen in die Online-Suchmaske einzubinden. Künftig sollen Inhaber von Prämienmeilen im sogenannten AI Mode der Google-Suche direkt einsehen können, wie viele Meilen für bestimmte Flugverbindungen erforderlich sind. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Konditionen von Meileneinlösungen bereits während der ersten Recherchephase im Internet transparent darzustellen. Die Schnittstelle greift auf Daten in Echtzeit zurück, um den Nutzern aktuelle Meilenwerte für ausgewählte Strecken anzuzeigen. Durch die Einbindung in die erweiterten Suchfunktionen von Google müssen Meilensammler die Verfügbarkeiten nicht mehr ausschließlich über die eigenen digitalen Kanäle von Miles & More oder der Lufthansa Group abrufen. Die Verknüpfung fügt sich in das Bestreben von Google ein, automatisierte Datenanalysen und KI-gestützte Auskünfte direkt in die Benutzeroberfläche der Suchmaschine zu integrieren. Branchenexperten und Verbraucherschützer beurteilen die Kooperation mit verhaltener Skepsis. Zwar vereinfacht der direkte Zugriff auf Meilenwerte die Orientierung bei der Flugsuche, die tatsächliche Verfügbarkeit von Prämienplätzen bleibt jedoch weiterhin durch die Sitzplatzkontingente der Fluggesellschaften begrenzt. Zudem nutzen Vielfliegerprogramme zunehmend dynamische Preismodelle, bei denen die erforderliche Meilenanzahl je nach Nachfrage und Auslastung stark schwankt, was die Aussagekraft automatisierter Vorabinformationen einschränken kann. Für die Lufthansa Group bietet die Partnerschaft die Möglichkeit, die Bindung an das eigene Kundenbindungsprogramm zu verstärken und potenzielle Passagiere frühzeitig im Buchungsprozess abzufangen. Gleichzeitig erhöht der Schritt die Abhängigkeit der Fluggesellschaft von der Reichweite großer US-Technologiekonzerne bei der Kundengewinnung. Der Erfolg der Funktion wird davon abhängen, wie präzise die Schnittstellen die dynamischen Tarifstrukturen des Treueprogramms

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Air Baltic begeht 31-jähriges Bestehen seit der Unternehmensgründung

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic beging am 28. August 2026 den 31. Jahrestag ihrer Gründung im Jahr 1995. Parallel zu diesem Jubiläum vermeldete das Unternehmen das Erreichen der Marke von insgesamt 70 Millionen beförderten Passagieren seit der Aufnahme des Flugbetriebs. Die staatlich kontrollierte Fluggesellschaft bedient von ihren Basen in Riga, Tallinn und Vilnius aus Routen im baltischen Raum und verbindet die Region mit europäischen Destinationen sowie Zielen im Nahen Osten. Das Unternehmen wurde am 28. August 1995 als Joint Venture zwischen dem lettischen Staat und der skandinavischen Fluggesellschaft Scandinavian Airlines (SAS) ins Leben gerufen. Der erste kommerzielle Flug erfolgte am 1. Oktober 1995 mit einer Saab 340 auf der Strecke von Riga nach Stockholm. Im Laufe der vergangenen drei Jahrzehnte entwickelte sich die Fluggesellschaft zum führenden Netzwerk-Carrier im Baltikum. Durch die Zusammenarbeit mit 26 Codeshare-Partnern gewährt die Gesellschaft ihren Passagieren Anschlussmöglichkeiten zu weltweit mehr als 200 Destinationen. Luftfahrtanalysten verweisen darauf, dass die Entwicklung des Anbieters von deutlichen Umstrukturierungen und finanziellem Restrukturierungsbedarf geprägt war. Nach dem Ausstieg von SAS und vorübergehenden privaten Eigentümerstrukturen übernahm der lettische Staat schrittweise wieder die Mehrheit an der Fluggesellschaft. Die Vereinheitlichung der Flotte auf den Einheitstyp Airbus A220-300 brachte betriebliche Vorteile bei der Flottenlogistik, führte aufgrund weltweiter Triebwerksengpässe beim Hersteller Pratt & Whitney in den vergangenen Jahren jedoch auch zu Engpässen im eigenen Streckennetz. Die künftige Ausrichtung des Unternehmens ist eng mit den Plänen der lettischen Regierung für einen Teilbörsengang verbunden. Um das Kapital für die geplante Flottenerweiterung und die Rückzahlung staatlicher Hilfen zu sichern, bereitet

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Flughafen Bremen setzt in der Herbstsaison auf Südeuropa und ein neues Italien-Ziel

Der Oktober verzeichnet am Flughafen Bremen traditionell die höchsten Passagierzahlen des Jahres. Hauptgrund für das steigende Fluggastaufkommen sind die im Herbst überschneidenden Schulferien in den Bundesländern Bremen und Niedersachsen. Um die Nachfrage in der stärksten Buchungsphase des zweiten Halbinsels zu bedienen, bündeln die am Standort vertretenen Fluggesellschaften ihre Kapazitäten mit zahlreichen Verbindungen in Richtung Mittelmeer und Kanaren. Direkt nach dem Ende der Ferienperiode erweitert die Fluggesellschaft Ryanair das Angebot um ein weiteres Ziel im Süden Italiens. Das Flugprogramm während der Herbstferien konzentriert sich vor allem auf die spanischen und türkischen Urlaubsregionen. Die Route nach Mallorca wird ab Bremen von Ryanair, Sundair und Eurowings täglich bedient. Ergänzend bieten Ryanair und Sundair Flüge auf das spanische Festland nach Alicante und Málaga sowie auf die Kanareninsel Fuerteventura an. Im Türkeiverkehr steuern Sunexpress, Pegasus Airlines und Ajet die Standorte Antalya, Izmir und Bodrum an. Ergänzt wird das Streckennetz durch Verbindungen der Anbieter Sundair, Corendon Airlines und Freebird Europe nach Griechenland sowie Flüge der Ryanair an die kroatische Adriaküste. Am 25. Oktober, unmittelbar im Anschluss an die norddeutschen Herbstferien, nimmt Ryanair erstmals eine Direktverbindung vom Flughafen Bremen nach Lamezia Terme in Kalabrien auf. Die Flüge in den Süden Italiens sind zweimal wöchentlich im Flugplan vorgesehen. Mit dieser Streckeneinführung versucht der irische Low-Cost-Carrier, das Angebot abseits der klassischen Sommermonate zu stabilisieren und neue Nachfragepotenziale in der Region Nordwestdeutschland zu erschließen. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Stärkung von Saison- und Nischenrouten an Regionalflughäfen wie Bremen notwendig ist, um die Auslastung der Terminalinfrastruktur im gesamten Ganzjahresverlauf abzusichern.

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SAS streicht geplante Verbindung zwischen Kopenhagen und Dubai-Al Maktoum

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS hat ihre für den Herbst geplante Flugverbindung vom Flughafen Kopenhagen zum internationalen Flughafen Dubai-Al Maktoum vor dem geplanten Erstflug aus den Buchungssystemen entfernt. Die Route sollte ursprünglich am 25. Oktober 2026 aufgenommen und als tägliche Verbindung mit einem Schmalrumpfflugzeug vom Typ Airbus A320neo durchgeführt werden. Mit der Streichung der Strecke verschiebt sich die vorgesehene Wiederaufnahme von Flügen in das Emirat Dubai auf unbestimmte Zeit. Die Airline hatte die Metropole am Persischen Golf zuletzt im Jahr 2011 regulär im Flugplan geführt. Die Planungen sahen tägliche Nachtflüge ab Dänemark vor, die den Flughafen Dubai-Al Maktoum am darauffolgenden Morgen erreichen sollten, gefolgt von einem Rückflug am späten Vormittag nach Kopenhagen. Der Einsatz von Mittelstreckenflugzeugen des Typs A320neo auf dieser Distanz erfordert aufgrund der Flugdauer von knapp sechs Stunden eine angepasste Kabinenlogistik. Der Verzicht auf die Aufnahme der Strecke deutet darauf hin, dass die Nachfrage im Vorverkauf hinter den Erwartungen des Managements zurückblieb oder die operativen Rahmenbedingungen eine rentable Durchführung nicht zuließen. Branchenbeobachter verweisen auf den intensiven Wettbewerb auf den Routen zwischen Nordeuropa und der Golfregion. Mit etablierten Anbietern wie Emirates, die den Hauptflughafen Dubai International direkt mit Großraumflugzeugen anfliegen, steht SAS in starker Konkurrenz. Zudem hat die Fluggesellschaft nach ihrem Beitritt zur Luftfahrtallianz SkyTeam ihre Streckennetzplanung neu ausgerichtet. Die Anbindung an den noch im Ausbau befindlichen Sekundärflughafen Al Maktoum bot möglicherweise nicht die notwendigen Umsteigeverbindungen, um den Kurs ganzjährig wirtschaftlich auszulasten. Kritische Stimmen aus der Luftfahrtbranche betonen, dass der geplante Einsatz von A320neo-Maschinen auf solchen Langstreckenprofilen bezüglich des Passagierkomforts

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Flugabsage bei Turkish Airlines in Brüssel wegen des Verdachts auf Alkoholeinfluss beim Co-Piloten

Ein Vorfall am Flughafen Brüssel hat am Donnerstag, dem 27. August, zur Absage eines Linienfluges der Fluggesellschaft Turkish Airlines nach Istanbul geführt. Der Flug TK1938, der um 11:10 Uhr Ortszeit mit einem Airbus A321neo in Richtung des Drehkreuzes Istanbul starten sollte, wurde gestoppt, nachdem Hinweise auf eine mögliche Alkoholisierung des Co-Piloten aufgetaucht waren. Mehr als 100 Passagiere befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits an Bord der Maschine mit dem Luftfahrzeugkennzeichen TC-LTN, als die örtlichen Behörden hinzuzogen wurden. Nach Angaben der belgerischen Bundespolizei führte die Luftfahrtpolizei direkt im Cockpit des Flugzeugs einen Atemalkoholtest bei dem Flugzeugführer durch. Der Test verlief positiv und bestätigte den Verdacht der Beeinträchtigung. Daraufhin wurden die Generaldirektion Luftfahrt sowie die zuständige Staatsanwaltschaft Halle-Vilvoorde eingeschaltet. Die Ermittlungsbehörde verhängte umgehend ein 24-stündiges Flugverbot gegen den Betroffenen und leitete die Aufstellung eines offiziellen Ermittlungsberichts ein. Der Flug erschien auf den Anzeigen des Flughafens zunächst als verspätet und wurde im weiteren Verlauf vollständig gestrichen. Der Vorfall zieht juristische und berufsrechtliche Konsequenzen für den Co-Piloten nach sich. Die Staatsanwaltschaft prüft die Einleitung eines Strafverfahrens, das neben hohen Geldstrafen auch ausländer- und luftfahrtrechtliche Maßnahmen umfassen kann. Für den Betroffenen steht zudem der Entzug der Pilotenausbildung beziehungsweise der Fluglizenz im Raum, da die internationalen Sicherheitsvorschriften für das fliegende Personal strikte Promillegrenzen und Alkoholverbote vor Dienstantritt vorschreiben. Die betroffene Fluggesellschaft leitet in solchen Fällen regelmäßig interne Disziplinarverfahren ein, die bis zur fristlosen Kündigung führen können. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass Zwischenfälle dieser Art trotz strenger Kontrollmechanismen in der zivilen Luftfahrt ein Sicherheitsrisiko darstellen. Die rechtzeitige

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Kabinenservice: Tap Air Portugal überarbeitet Produktangebote im Langstreckenverkehr

Die portugiesische Fluggesellschaft Tap Air Portugal überarbeitet ihr Angebot an Bord- und Bodendienstleistungen für Passagiere auf ihren Langstreckenverbindungen. Wie das Unternehmen mitteilte, werden in den gehobenen Beförderungsklassen Business und Economy Prime neue Amenity Kits unter der Bezeichnung „The Blaze“ an die Fluggäste ausgegeben. Überdies führt die Airline administrative und digitale Anpassungen beim Inflight-Entertainment sowie beim Gepäckservice an ausgewählten europäischen Flughäfen ein. Im Bereich der digitalen Unterhaltung stellt die Fluggesellschaft den Zugriff auf die digitale Presseplattform PressReader über das interne WLAN-Netzwerk kostenfrei bereit. Der Service wird auf den Langstreckenmustern Airbus A330-900 und Airbus A321LR freigeschaltet und ermöglicht den Abruf von Tageszeitungen und Magazinen auf den mobilen Endgeräten der Passagiere, ohne dass hierfür ein kostenpflichtiges Internetpaket gebucht werden muss. Mit dem zusätzlichen Service „Skip Meal“ können Fluggäste der Langstrecke zudem vorab über das Online-Buchungssystem oder die Mobilanwendung der Airline angeben, wenn sie auf die Verpflegung an Bord verzichten möchten. Ergänzend zu den Anpassungen in der Kabine kooperiert die Fluggesellschaft mit dem externen Dienstleister LUGGit, um Gepäckdienstleistungen an den Flughäfen Lissabon, Porto, Madrid, Barcelona und Athen anzubieten. Der Service umfasst die Abholung, vorübergehende Lagerung und Zustellung von Freigepäckstücken zwischen Flughafen und Unterkunft der Reisenden. Mit dieser Maßnahme schließt sich Tap Air Portugal einem Branchentrend an, bodengebundene Zusatzleistungen schrittweise an externe Partner auszulagern, um zusätzliche Nebeneinnahmen zu generieren. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Einführung digitaler Zeitungsangebote und flexibler Verpflegungsoptionen vor allem der Kostenkontrolle und Prozessoptimierung dient. Das Reduzieren physischer Printmedien sowie das Einsparen nicht benötigter Mahlzeiten verringert das Kabinengewicht und vereinfacht die Catering-Logistik

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