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Freisprüche im Insolvenzverfahren um die frühere italienische Fluggesellschaft Alitalia

Das italienische Gericht in Civitavecchia hat im Strafprozess um die Insolvenz der ehemaligen Nationalairline Alitalia sämtliche 14 Angeklagten freigesprochen. Unter den Freigesprochenen befinden sich die früheren Vorstands- und Verwaltungsratsvorsitzenden Silvano Cassano, Luca Cordero di Montezemolo und Mark Cramer Ball sowie der ehemalige Leiter der Partnergesellschaft Etihad Airways, James Hogan. Das Richterkollegium begründete die Entscheidungen im Wesentlichen damit, dass die angelasteten Straftatbestände nicht begangen wurden oder die rechtlichen Verjährungsfristen abgelaufen waren. Die Anklagebehörde hatte den früheren Führungskräften vorgeworfen, in den Jahren 2014 bis Anfang 2017 bilanzielle Bilanzverschleierung und betrügerischen Konkurs begangen zu haben. Im Zentrum der Ermittlungen standen mutmaßlich überhöhte oder fingierte Buchgewinne aus Vermögenswerten, mit denen die tatsächliche Finanzlage des Unternehmens kaschiert und die Fortführung des Flugbetriebs künstlich verlängert worden sein soll. Die Vorwürfe bestätigten sich nach der Beweisaufnahme vor Gericht nicht. Die juristische Aufarbeitung der Alitalia-Insolvenz verdeutlicht die Komplexität der grenzüberschreitenden Sanierungsversuche im europäischen Luftfahrtsektor. Etihad hatte im Jahr 2014 einen Anteil von 49 Prozent an der hochverschuldeten Fluggesellschaft übernommen, vermochte jedoch trotz umfangreicher Kapitalspritzen und Restrukturierungsprogramme den finanziellen Niedergang nicht aufzuhalten. Die Insolvenz im Mai 2017 führte nach jahrelanger staatlicher Übergangsverwaltung schließlich zur Einstellung des Flugbetriebs und zur Gründung der Nachfolgegesellschaft ITA Airways. Das Urteil schließt ein wesentliches strafrechtliches Kapitel der italienischen Luftfahrtgeschichte ab, auch wenn die schriftliche Urteilsbegründung erst innerhalb der gesetzlichen Frist von 90 Tagen vorgelegt werden muss. Beobachter verweisen darauf, dass trotz der strafrechtlichen Entlastung des damaligen Managements der wirtschaftliche Kollaps der Traditionsmarke immense Kosten für die öffentlichen Haushalte Italiens nach sich zog.

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Alltours veröffentlicht weitere Jahreskataloge für das Reisejahr 2026/2027

Der Reiseveranstalter Alltours hat sein Katalogangebot für die Saison 2026/2027 um sechs weitere Titel erweitert. Die neuen Ausgaben umfassen insgesamt mehr als 1.600 Seiten und decken regionale Schwerpunkte wie Mallorca, das östliche Mittelmeer, Griechenland, Zypern sowie Eigenanreisezielen und die konzerneigenen Allsun-Hotels ab. Während die digitalen Versionen ab sofort auf den Online-Plattformen des Unternehmens zur Verfügung stehen, ist der Versand der gedruckten Exemplare an die Partnerreisebüros für den 21. Oktober 2026 terminiert. Die vorgezogene Bereitstellung der Digitalmedien soll den stationären Reisevertrieb bei der frühzeitigen Kundenberatung unterstützen. Die Online-Kataloge enthalten integrierte Werkzeuge wie den direkten PDF- und Link-Versand einzelner Hotelseiten sowie eine Freitext- und Attributsuche nach Ausstattungsmerkmalen. Ergänzt werden die Neuerscheinungen durch die bereits im Juni veröffentlichten Kataloge für die Kanarischen Inseln, Nordafrika und Fernreiseziele. Die Veröffentlichung erfolgt in einer Phase, in der Reiseveranstalter vermehrt auf eine Verknüpfung von gedruckten Katalogen und digitalen Beratungsmedien setzen. Trotz des Ausbaus digitaler Such- und Filterfunktionen bleibt der physische Katalog ein wichtiger Bestandteil der Markenpräsenz am Verkaufsort. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die gestaffelte Freigabe von Katalogprogrammen die Früheinbuchungsphase stärken und die Auslastung der Kapazitäten im Sommerhalbjahr frühzeitig sichern soll.

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Dokumentationsreihe gewährt Einblicke in den Betriebsalltag der Fluggesellschaft Eurowings

Der Privatsender Vox strahlt im November 2026 die zweiteilige Reportagereihe „Ready for Take-Off – Hinter den Kulissen von Eurowings“ aus. Die beiden Episoden werden am 4. und 11. November jeweils zur Hauptsendezeit um 20:15 Uhr gezeigt. Vorab sind die Ausgaben ab dem 28. Oktober auf dem platzeigenen Streamingportal RTL+ aufrufbar. Für die Produktion begleiteten Kamerateams das Personal des zur Lufthansa-Gruppe gehörenden Ferienfliegers über mehrere Wochen hinweg während des Sommerflugbetriebs. Die Dreharbeiten wurden nach Angaben des Luftfahrtunternehmens im laufenden Betrieb und ohne festes Drehbuch durchgeführt. Das Themenspektrum reicht von der Arbeit des Kabinen- und Cockpitpersonals auf Passagierflügen bis hin zu technischen Wartungseinsätzen in den Hangars sowie Abstimmungsprozessen im zentralen Leitstand. In dieser operativen Steuerungskennziffer werden täglich hunderte Flüge der Fluggesellschaft koordiniert und bei unvorhergesehenen Unregelmäßigkeiten im Streckennetz nachgesteuert. Medienbeobachter werten die Zulassung von Dreharbeiten auf dem Betriebsgelände und an Bord als Instrument der Markenkommunikation und der Personalrekrutierung. In einem von Fachkräftemangel geprägten Umfeld der Luftfahrtbranche nutzen Fluggesellschaften die Plattform reichweitenstarker Fernsehformate, um Berufsbilder im Flug- und Bodenbetrieb darzustellen und Transparenz hinsichtlich betrieblicher Abläufe bei Verzögerungen zu schaffen.

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KLM rüstet Langstreckenflotte ab Mitte 2027 mit kostenlosem Starlink-Satelliteninternet aus

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines rüstet ihre Langstreckenflotte ab Mitte 2027 stufenweise mit dem Satelliten-Internetsystem Starlink von SpaceX aus. Das Konzernglied der Air-France-KLM-Gruppe führt den Breitbanddienst auf allen Interkontinentalverbindungen ein und stellt den Online-Zugang für Fluggäste sämtlicher Reiseklassen gebührenfrei zur Verfügung. Die Nutzung ist an die Anmeldung im Kundenbindungsprogramm Flying Blue gekoppelt oder setzt eine einmalige Registrierung über das bordeigene Online-Portal voraus. Das Vorhaben folgt auf die Implementierung der Technologie bei der Schwestergesellschaft Air France, die den Einbau der Antennensysteme bereits im Jahr 2025 gestartet hatte. KLM nutzt die Konstellation von Kleinsatelliten im niedrigen Erdorbit (LEO), um auch auf Polarrouten sowie über den Weltmeeren kontinuierliche Datenverbindungen mit geringer Latenzzeit bereitzustellen. Die Umrüstung der Interkontinentalflotte ergänzt bestehende WLAN-Angebote der Fluggesellschaft, die auf Kurz- und Mittelstrecken innerhalb Europas bereits seit Anfang 2026 flächendeckend ausgebaut wurden. Die Entscheidung fügt sich in einen breiteren Branchentrend ein, bei dem große Netzwerk-Airlines kostenfreie Bordinternetdienste als Standardleistung etablieren. Wettbewerber wie United Airlines, American Airlines und Delta Air Lines setzen bei ihren Flottenmodernisierungen ebenfalls auf erweiterte Satelliten-Kapazitäten, um datenintensive Anwendungen wie Videostreaming während des Fluges zu ermöglichen. Fluggesellschaften erhoffen sich von der Maßnahme eine stärkere Kundenbindung sowie eine höhere Registrierungsquote in den jeweiligen Vielfliegerprogrammen. Der stufenweise Umbau der Flugzeuge stellt die Fluggesellschaft jedoch vor logistische Herausforderungen. Für die Montage der Antennenmodule und die Zertifizierung der Systeme müssen Flugzeuge temporär aus dem regulären Umlaufplan genommen werden. Marktbeobachter verweisen darauf, dass betriebliche Engpässe bei Flottenwartungen sowie Verzögerungen in den Zulassungsverfahren die flächendeckende Verfügbarkeit des Inflight-Internets auf einzelnen Strecken

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American Airlines rüstet gesamte Hauptflotte mit Satelliten-Internet von Starlink aus

Die US-Fluggesellschaft American Airlines erweitert ihre Vereinbarung mit dem Satellitennetzwerkbetreiber SpaceX und wird die gesamte Hauptflotte der Fluggesellschaft mit dem Breitband-System Starlink ausstatten. Die Umrüstung soll Anfang 2027 anlaufen und umfasst mehr als 1.000 Passagierflugzeuge. Das Vorhaben beinhaltet über 500 Schmalrumpfflugzeuge der Airbus-A320-Familie, mehr als 400 Boeing-737-Maschinen sowie die aus über 130 Flugzeugen bestehende Langstreckenflotte der Baureihen Boeing 777 und 787. Mit dem Schritt verdoppelt das Unternehmen sein im Mai 2026 angekündigtes Ausbauprogramm, das sich zunächst auf rund 500 Airbus-Maschinen beschränkte. Zum Einsatz kommt das Hardware-Modul „Starlink Performance Aero Terminal“, das Datenübertragungsraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde pro Antenneneinheit ermöglicht. Die Ausrüstung gilt zudem für mehr als 300 fabrikneue Maschinen, die das Luftfahrtunternehmen in den kommenden Jahren aus den Auftragsbüchern der Hersteller Airbus und Boeing übernehmen wird. Der Schritt von American Airlines erfolgt vor dem Hintergrund eines verschärften Wettbewerbs um digitale Zusatzdienste im nordamerikanischen Luftverkehrsmarkt. Konkurrenten wie United Airlines und Hawaiian Airlines setzen auf dieselbe Satellitentechnologie, während Delta Air Lines auf ein alternatives System des Anbieters Amazon setzt. Die Umrüstungspläne von American Airlines beschränken sich allerdings vorerst auf die Kernflotte, während die von regionalen Partnergesellschaften betriebenen Flugzeuge unter der Marke American Eagle von der Maßnahme vorerst ausgenommen bleiben.

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Italo Group bekräftigt Einstieg in den deutschen Schienenfernverkehr trotz Gerichtsurteil

Die italienische Bahngesellschaft Italo Group hält ungeachtet einer juristischen Schlappe der Regulierungsbehörde an ihren Plänen fest, ab dem Jahr 2028 den Betrieb im deutschen Schienenfernverkehr aufzunehmen. Das Verwaltungsgericht Köln hatte im Rahmen eines Eilverfahrens zugunsten der DB InfraGO entschieden und eine Anordnung der Bundesnetzagentur für rechtswidrig erklärt. Diese Regelung hätte die Infrastrukturtochter der Deutschen Bahn verpflichtet, auf stark ausgelasteten Hauptstrecken mindestens 25 Prozent der Trassenkapazitäten für private Wettbewerber zu reservieren. Unbeeindruckt von dem Gerichtsentscheid betont das italienische Eisenbahnunternehmen, dass die Vorbereitungen für den Markteintritt planmäßig fortgeführt werden. Das Management verweist darauf, dass bereits signifikante Investitionsentscheidungen für die Flottenbeschaffung und die Wartungsinfrastruktur getroffen worden seien. Kernstück der Pläne ist ein im Sommer 2026 erteilter Großauftrag an Siemens Mobility über 3,6 Milliarden Euro. Die Bestellung umfasst die Lieferung von 26 Hochgeschwindigkeitszügen des Typs Velaro mit einer Option auf 14 weitere Einheiten, die Schulung des Personals sowie ein langjähriges Instandhaltungsabkommen. Die Fertigung der Triebzüge erfolgt im Siemens-Werk Krefeld, während die operative Instandhaltung an einem Standort in Dortmund vorgesehen ist. Ziel der Gesellschaft bleibt es, auf stark frequentierten Korridoren wie den Verbindungen München–Frankfurt–Köln–Dortmund sowie München–Berlin–Hamburg getaktete Angebote einzuführen. Durch das Gerichtsurteil fällt jedoch der geplante rechtliche Schutzanspruch auf feste Trassenkontingente weg. Damit muss sich die Gesellschaft bei der Fahrplanerstellung dem regulären Trassenvergabeverfahren stellen, bei dem Konflikte auf hochbelasteten Knotenpunkten nach den allgemeinen Prioritätsregeln gelöst werden. Branchenbeobachter werten das Festhalten der Italo Group am deutschen Markt als Signal für den angestrebten Wettbewerb im europäischen Fernverkehrssektor. Gleichzeitig verdeutlicht die Gerichtsentscheidung die bestehenden Hürden beim Netzzugang. Ohne

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Donauturm Wien setzt in der Wintersaison 2026/2027 auf Eventgastronomie

Die Betreibergesellschaft des Wiener Donauturms, die D-Turm Beteiligungsgesellschaft, hat ihr Veranstaltungsprogramm für die bevorstehende Winter- und Festsaison 2026/2027 vorgelegt. Das Gastronomieangebot auf den verschiedenen Ebenen des Bauwerks fokussiert sich im vierten Quartal auf betriebliche Weihnachtsfeiern sowie spezielle Arrangements für den Jahreswechsel. Der Standort, an dem die kommunale Wien Holding seit dem Jahr 2020 wieder eine Sperrminorität von etwas mehr als 25 Prozent hält, nutzt seine panoramaseitige Positionierung in bis zu 170 Metern Höhe zur Auslastung der gastronomischen Flächen. Das kulinarische Portfolio umfasst gestaffelte Menü- und Buffetformate im Turm Restaurant auf 170 Metern sowie im Turm Café auf 160 Metern Höhe, ergänzt durch Außenbereichs-Nutzerkonzepte auf der überdachten Innenterrasse. Ergänzend zu den Gastronomieflächen im Turmkorb baut das Unternehmen auf Zusatzeinnahmen durch das im Jahr 2023 installierte Fahrgeschäft einer Außenrutsche sowie das am Standort betriebene Erlebniszentrum. Diese Freizeitangebote dienen der Stabilisierung der Besucherzahlen außerhalb der Sommersaison. Das 1964 im Rahmen der Wiener Internationalen Gartenschau errichtete Bauwerk zählt mit jährlich mehreren hunderttausend Besuchern zu den frequentierten Freizeiteinrichtungen der Bundeshauptstadt. Marktbeobachter verweisen darauf, dass veranstaltungsbezogene Sonderangebote im hochpreisigen Segment ein wesentliches Instrument darstellen, um die veränderten Konsumausgaben im Städtetourismus und in der Eventgastronomie abzufedern. Die Kombination aus Ticketverkäufen für die Aussichtsebenen, Eventvermietungen und Erlebnisattraktionen sichert den laufenden Betrieb des denkmalgeschützten Wahrzeichens. Angesichts gestiegener Betriebskosten für energieintensive Infrastrukturbauten bleibt die kontinuierliche Auslastung der Veranstaltungsräume eine zentrale betriebswirtschaftliche Voraussetzung für die private Eigentümergruppe rund um das Reiseunternehmen Blaguss und die städtische Wien Holding.

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Premiere des Kulinarikformats TasteFactory auf der Grazer Herbstmesse

Im Rahmen der diesjährigen Grazer Herbstmesse feierte das neue Ausstellungsformat TasteFactory vom 1. bis zum 4. Oktober 2026 seine Premiere in der Stadthalle Graz. Unter der organisatorischen Leitung der Veranstaltungsbeauftragten Conny Derler bespielte das Konzept eine Fläche von mehr als 4.000 Quadratmetern. Ziel der Veranlassung war es, regionale Lebensmittelproduzenten, Gastronomiebetriebe und Vertreter der steirischen Tourismuswirtschaft auf einer gemeinsamen Präsentationsplattform zusammenzuführen. Das Programm der viertägigen Veranstaltung umfasste Showküchen-Vorführungen, Fachvorträge und Podiumsdiskussionen. Neben Beiträgen von Gastronomen und regionalen Erzeugern standen Fragen der Produktqualität und der regionalen Wertschöpfung im Mittelpunkt der Bühnenbeiträge. Vertreter von Tourismusorganisationen wie der Steirischen Tourismus und Standortmarketing GmbH sowie von Graz Tourismus nutzten die Struktur für Branchengespräche über die Positionierung der Steiermark als kulinarische Region. Die Einführung des Formats erfolgt in einem Marktumfeld, in dem Messestandorte vermehrt auf spezialisierte Themenwelten setzen, um Besucherzahlen zu stabilisieren und Ausstellerflächen effizienter zu nutzen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass Eventformate in der Messebranche zwar kurzfristige Publikumsimpulse setzen, der nachhaltige wirtschaftliche Ertrag für die beteiligten Klein- und Mittelbetriebe jedoch stark von den Nachfolgeeffekten im regionalen Handel und der Gastronomie abhängt.

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Latam Airlines Brazil übernimmt erstes Passagierflugzeug des Typs Embraer E195-E2

Die Fluggesellschaft Latam Airlines Brazil und der brasilianische Flugzeugbauer Embraer haben die Auslieferung der ersten Maschine des Typs Embraer E195-E2 an die Airline eingeleitet. Das Flugzeug ist das erste von insgesamt zwölf Exemplaren dieses Modells, die bis Ende 2026 an die brasilianische Tochtergesellschaft des südamerikanischen Luftfahrtkonzerns übergeben werden sollen. Die Beschaffung geht auf eine Grundsatzvereinbarung der Latam Airlines Group vom September 2025 zurück, die den Kauf von bis zu 74 Flugzeugen dieser Baureihe vorsieht. Der operative Einsatz im Streckennetz soll im Zeitraum zwischen November 2026 und März 2027 anlaufen. In einer ersten Phase setzt Latam die ersten 14 Maschinen auf 42 Strecken ein, darunter acht neue Verbindungen sowie die Anbindung der vier zuvor nicht bedienten Ziele Cabo Frio, Ji-Paraná, Macaé und Rondonópolis. Durch die Einflottung erhöht die Fluggesellschaft die Zahl der von ihr angeflogenen Inlandsflughäfen in Brasilien von derzeit 63 auf über 70 Standorte im Jahr 2027. Für das Jahr 2027 ist der Zulauf von weiteren zwölf E195-E2-Flugzeugen vorgesehen. Um das behördliche Genehmigungsverfahren bei der brasilianischen Luftfahrtbehörde ANAC zu beschleunigen, nutzten Latam und Embraer ein Testflugzeug des Herstellers für Evakuierungsübungen, Evaluierungsflüge und die Personalschulung. Das Verfahren konnte dadurch in rund der Hälfte der üblichen Zeit abgeschlossen werden. Die Kabine der Maschinen ist mit 136 Sitzplätzen in einer Zweier-Bestuhlung ohne Mittelsitze ausgestattet. Der Einsatz der E195-E2 erlaubt es der Fluggesellschaft, Strecken mit geringerem Passagieraufkommen flexibler zu bedienen als mit größeren Schmalrumpfflugzeugen. Die Beschaffung unterstreicht den Trend zur Kapazitätsanpassung auf regionalen Lateinamerika-Routen. Marktbeobachter verweisen darauf, dass der Einsatz kleinerer Jet-Muster zwar die

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Herbstferienverkehr an den mitteldeutschen Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle startet

An den sächsischen Regionalflughäfen Leipzig/Halle und Dresden steht der Auftakt des Reiseverkehrs zu den Herbstferien in Sachsen und Thüringen bevor. Am Wochenende des 10. und 11. Oktober 2026 sind an den beiden Standorten der Mitteldeutschen Flughafen AG insgesamt 95 Abflüge vorgesehen. Der Schwerpunkt des Flugbetriebs liegt am Flughafen Leipzig/Halle mit 70 geplanten Starts, während am Flughafen Dresden 25 Abflüge auf dem Flugplan stehen. Am Samstag sind netzweit 46 und am Sonntag 49 Starts terminiert. Das Flugangebot ab Leipzig/Halle richtet sich vorwiegend auf Urlaubsziele im Mittelmeerraum und in Nordafrika. Die am stärksten frequentierte Verbindung stellt Antalya mit 26 Wochenendabflügen dar, gefolgt von Hurghada, Palma de Mallorca und Heraklion mit jeweils sieben Starts. Nach Zielländern differenziert entfallen die meisten Flüge auf die Türkei, Griechenland und Spanien. Zubringerverbindungen zu den Drehkreuzen Frankfurt und Wien ergänzen das Angebot. Während der Ferienwochen steigt das Volumen in Leipzig/Halle auf bis zu 200 wöchentliche Abflüge, womit das Niveau der diesjährigen Sommerflugplanperiode von 146 wöchentlichen Starts überschritten wird. Am Flughafen Dresden bildet der Zubringerverkehr zu den Drehkreuzen Frankfurt und München mit zusammen elf Abflügen der Deutschen Lufthansa den Schwerpunkt. Ergänzend werden Anbindungen nach Zürich durch Swiss sowie nach Bozen durch SkyAlps angeboten. Im Touristiksegment dominieren Flüge nach Antalya, Frankfurt, München, Palma de Mallorca und auf die griechischen Inseln Heraklion und Rhodos. Für die gesamten Herbstferien sind am Standort Dresden bis zu 94 wöchentliche Abflüge eingeplant. Die punktuelle Erhöhung der Flugfrequenzen während der Herbstferien erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender struktureller Herausforderungen im mitteldeutschen Luftverkehr. Branchendaten verdeutlichen, dass das verkehrsreiche

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