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GetJet Group engagiert Rallyefahrer Vaidotas Žala als Markenbotschafter

Die litauische Unternehmensgruppe GetJet Group hat eine langfristige Partnerschaft mit dem Motorsportler Vaidotas Žala bekannt gegeben. Der litauische Rallyefahrer, der im Januar 2026 die Lkw-Kategorie der Rallye Dakar gewann, wird künftig als Markenbotschafter für die Tochtergesellschaften GetJet Airlines und Airhub Aviation auftreten. Im Gegenzug unterstützt die Unternehmensgruppe die Vorbereitungen des Sportlers auf die Rallye Dakar 2027. Ziel dieser Kooperation ist es, Parallelen zwischen dem Rennsport und der Luftfahrtinstandhaltung aufzuzeigen und das technische Handwerk in der Flugzeugwartung einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die strategische Partnerschaft überschneidet sich mit einem personellen Ausbau der Wartungssparte des Unternehmens in Litauen. GetJet Group erweitert derzeit ihre Kapazitäten für Instandhaltung, Reparatur und Überholung von Luftfahrzeugen an den Standorten Vilnius und Šiauliai, wo rund 200 neue Arbeitsplätze geschaffen werden sollen. Über die Kooperation mit Žala versucht der Konzern gezielt Fachkräfte und Quereinsteiger aus der Kraftfahrzeugbranche anzusprechen, um den Bedarf an Technikern, Logistikern und Ingenieuren im neu ausgebauten Wartungszentrum am internationalen Flughafen Šiauliai zu decken. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als Reaktion auf den anhaltenden Mangel an qualifiziertem Fachpersonal in der europäischen Luftfahrtinstandhaltung. Da der Markt für Flugzeugwartung stark umkämpft ist und traditionelle Ausbildungswege oft nicht ausreichend Nachwuchs generieren, setzen Unternehmen vermehrt auf gezieltes Anwerben von Facharbeitern aus verwandten Industriezweigen. Allerdings erfordert der Wechsel vom Kfz-Bereich in die Luftfahrttechnik strenge Zertifizierungsprozesse und umfangreiche Nachschulungen nach europäischen Flugsicherheitsstandards, was für die Betriebe mit zusätzlichen Kosten und zeitlichem Aufwand verbunden ist. GetJet Airlines agiert primär als Anbieter im Bereich der Verleihung von Flugzeugen samt Besatzung und Wartung (ACMI) für andere

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Belgien drosselt geplante Erhöhung der Luftverkehrsteuer

Die belgische Föderalregierung hat ihre Pläne für eine Verdoppelung der nationalen Luftverkehrsteuer abgemildert. Statt der ursprünglich für das Jahr 2027 angekündigten Anhebung auf zehn Euro pro abfliegendem Passagier soll die Abgabe nun moderater von derzeit fünf auf sieben Euro angehoben werden. Die Entscheidung folgt auf intensiven Widerstand von Fluggesellschaften und Flughafenbetreibern, die vor einem Verlust der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit des Landes und drastischen Kapazitätskürzungen gewarnt hatten. Mit dem modifizierten Entwurf versucht die Regierung in Brüssel, ein Gleichgewicht zwischen der Generierung zusätzlicher Staatseinnahmen und der Sicherung der internationalen Fluganbindung zu finden. Die Debatte über die Ticketsteuer hatte den Luftverkehrssektor in den vergangenen Monaten stark belastet. Insbesondere Billigfluggesellschaften wie die irische Ryanair drohten im Falle einer Steuerverdoppelung mit dem Abzug von Flugzeugen und der Streichung von Millionen von Sitzplätzen an belgischen Standorten wie dem Flughafen Brüssel-Charleroi. Auch die Betreiber der großen Verkehrsflughäfen äußerten die Befürchtung, dass Passagiere aufgrund der zusätzlichen Kosten vermehrt auf grenznahe Alternativen im Norden Frankreichs, in den Niederlanden oder im Westen Deutschlands ausweichen könnten. Die Luftfahrtbranche argumentiert kontinuierlich, dass nationale Sonderwege bei Abgaben den Tourismus ausbremsen und den Wirtschaftsstandort schwächen. Trotz der Reduzierung auf sieben Euro bedeutet die Neuregelung immer noch eine Steigerung der Abgabe um 40 Prozent. Branchenanalysten gehen davon aus, dass die Erhöhung um zwei Euro bei Mittel- und Langstreckenflügen kaum Einfluss auf die Buchungsentscheidungen der Reisenden haben wird, da der Betrag gemessen am Gesamtticketpreis marginal ist. Im preissensiblen Segment der Ultra-Low-Cost-Airlines auf Kurzstrecken erhöht sich der Kostendruck jedoch weiter. Befürworter von Luftverkehrsteuern betonen hingegen regelmäßig, dass der

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Erntezeit auf Landstraßen: Automobilclub warnt vor Unfallgefahren durch landwirtschaftliche Fahrzeuge

Mit dem Beginn der sommerlichen Erntesaison warnt der österreichische Automobilclub ARBÖ vor den spezifischen Gefahren im Begegnungsverkehr mit landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen. Auf Landstraßen, Güterwegen und Radrouten kommt es in den Sommermonaten verstärkt zu Verkehrsbehinderungen durch Traktoren und Mähdrescher. Nach Analysen von Verkehrsexperten unterschätzen viele Autofahrer sowie Zweiradfahrer die technischen Dimensionen und das Fahrverhalten dieser schweren Maschinen. Aufgrund ihrer Masse und massiven Bauweise stellen Kollisionen mit Erntefahrzeugen für PKW-Insassen und insbesondere für Motorrad- und Radfahrer ein erhebliches Verletzungsrisiko dar. Ein Hauptproblem im Straßenverkehr bildet die Unterschätzung der Fahrzeuglänge und -breite. Moderne Mähdrescher und Traktorgespanne überschreiten oft eine Länge von zehn Metern und nehmen aufgrund ihrer Überbreite mehr als die Hälfte der Fahrbahn ein. Dies macht Überholmanöver zu einem riskanten Unterfangen, zumal die Beschleunigungsfähigkeit der landwirtschaftlichen Geräte gering ist. Zudem scheren Fahrzeuge mit angehängten Arbeitsgeräten wie Pflügen beim Abbiegen weit aus und benötigen wegen ihres großen Wendekreises oft die gesamte Fahrbahnbreite. Verstärkt wird das Risiko durch die eingeschränkte Rundumsicht der Landwirte im Cockpit, die andere Verkehrsteilnehmer im toten Winkel oft erst spät wahrnehmen können. Neben den rein fahrtechnischen Aspekten führt die Verschmutzung von Fahrbahnen in der Nähe von Feldern regelmäßig zu kritischen Situationen. Herabfallende Erdklumpen und Erntereste verwandeln den Asphalt in Kombination mit Feuchtigkeit oder Regen in eine rutschige Oberfläche. Dieses Phänomen, in der Verkehrsüberwachung auch als „Bauernglatteis“ bekannt, erhöht die Sturzgefahr für Zweiradfahrer massiv. Der ARBÖ rät daher zu erhöhter Aufmerksamkeit an Feldeinfahrten, defensiver Fahrweise sowie zum Verzicht auf riskante Überholmanöver. Rechtliche Regelungen verpflichten Landwirte zwar zur Reinigung der Straßen, in der

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Langfristige Marktprognose: Embraer erwartet hohe Nachfrage nach Regionalflugzeugen

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat im Vorfeld der Farnborough Airshow seinen aktuellen Marktausblick bis zum Jahr 2045 vorgelegt. Die jährliche 20-Jahres-Prognose für Verkehrsflugzeuge mit einer Kapazität von weniger als 150 Sitzplätzen sagt weltweit rund 8.500 Neubestellungen voraus. Das finanzielle Gesamtvolumen dieser erwarteten Aufträge beläuft sich laut dem Bericht auf rund 650 Milliarden US-Dollar. Neben Passagiermaschinen berücksichtigt die Analyse auch den Sektor der kleineren Frachtflugzeuge mit einer Nutzlast von unter 40 Tonnen. Der weltweite Passagierverkehr soll in diesem Zeitraum um durchschnittlich 3,7 Prozent pro Jahr wachsen. Die Verteilung der prognostizierten Flugzeugauslieferungen offenbart deutliche regionale Unterschiede und Verschiebungen bei den Passagierströmen. Während etablierte Luftfahrtmärkte wie Nordamerika mit 31 Prozent und Europa inklusive der GUS-Staaten mit 22 Prozent weiterhin die größten Gesamtabnehmer für Regionaljets bleiben, verzeichnen die Schwellenländer die stärksten Wachstumsraten. China führt die Rangliste beim Zuwachs des Passagieraufkommens mit prognostizierten 5,2 Prozent jährlich an, gefolgt vom Nahen Osten und Afrika. Bis zum Jahr 2045 werden die Regionen Asien-Pazifik und China zusammen einen Anteil von 40 Prozent am globalen Flugverkehr ausmachen. Der Hersteller begründet den anhaltenden Bedarf an kleineren Passagiermaschinen mit der fortschreitenden Dezentralisierung von Produktionsstätten und der Entstehung regionaler Wertschöpfungsketten. Diese wirtschaftlichen Veränderungen erfordern hochfrequente Direktverbindungen zwischen aufstrebenden Nebenzentren, die mit großen Langstreckenflugzeugen nicht wirtschaftlich bedient werden können. Auch im Tourismussektor zeigt sich ein Trend zu kleineren Märkten abseits der großen Drehkreuze. Branchenanalysten betonen jedoch, dass solche langfristigen Prognosen mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sind. Die Realisierung der Zahlen hängt maßgeblich von geopolitischen Stabilitäten, der Entwicklung der Treibstoffpreise und der tatsächlichen Kaufkraft in

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Widerstand gegen EU-Pläne: IATA kritisiert Absichten zur Ausweitung des europäischen Emissionshandels

Der internationale Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) hat mit deutlicher Ablehnung auf Überlegungen reagiert, das europäische Emissionshandelssystem (EU-ETS) über die Außengrenzen des Kontinents hinaus auszudehnen. Nach Ansicht des Verbandes wiederholt die Europäische Union damit ein Vorgehen, das bereits vor über einem Jahrzehnt zu massiven internationalen Konflikten geführt hat. IATA-Generaldirektor Willie Walsh warnte vor den Folgen einer solchen exterritorialen Gesetzgebung, die zu politischer Verbitterung bei internationalen Handelspartnern führen und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Luftverkehrssektors gefährden könnte. Die Kosten für diese Regulierung müssten letztlich von europäischen Passagieren und Unternehmen getragen werden. Der Streit um die geographische Reichweite des EU-ETS ist in der Luftfahrtbranche nicht neu. Bereits im Jahr 2012 versuchte die Europäische Union, alle Flüge von und nach Europa vollumfänglich in ihr Handelssystem einzubeziehen. Dies löste heftige Proteste aus Ländern wie den USA, China und Indien aus, die mit Gegenmaßnahmen und Handelsrestriktionen drohten, woraufhin die EU den Geltungsbereich auf Flüge innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes beschränkte. Die IATA fordert die europäischen politischen Entscheidungsträger stattdessen auf, den globalen Kompensationsmechanismus CORSIA der UN-Luftfahrtorganisation ICAO zu unterstützen und marktbasierte Anreize für die Produktion alternativer Kraftstoffe (SAF) zu schaffen. Branchenanalysten betrachten die Position der IATA jedoch auch mit einer gewissen Skepsis. Während der Verband rechtliche Bedenken hinsichtlich der nationalen Souveränität anführt, verweisen Befürworter einer EU-ETS-Ausweitung auf den unzureichenden Lenkungseffekt des CORSIA-Systems, dessen Kompensationskriterien von vielen Experten als zu schwach bewertet werden. Zudem droht dem europäischen Luftverkehr durch den aktuellen Zustand eine Wettbewerbsverzerrung, da Langstreckenflüge mit Zwischenstopps an außereuropäischen Drehkreuzen wie in Istanbul oder am Persischen Golf oft

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Brandbekämpfung im alpinen Gelände: Bundesheer unterstützt Feuerwehr in der Steiermark

Das österreichische Bundesheer wurde am Freitag, dem 17. Juli 2026, zu einem Assistenzeinsatz bei einem Waldbrand im Raum Rössing in der obersteirischen Gemeinde Ramsau am Dachstein angefordert. Seit den Vormittagsstunden unterstützen zwei Hubschrauber des neuen Typs Leonardo AW169 „Lion“ sowie ein bodengebundenes Tankkraftwagen-Gespann die zivilen Einsatzkräfte vor Ort. Die Brandbekämpfung im Gebirge gestaltet sich aufgrund der Topografie als schwierig, weshalb die örtliche Feuerwehr auf die luftgestützte Hilfe angewiesen ist. Die Hubschrauber transportieren Löschwasser in Außenlastbehältern, sogenannten Bambi Buckets, direkt zum Brandherd an den steilen Berghängen. Der Einsatz der neuen Hubschrauberkomponente erfolgt in einer Phase, in der das Bundesheer die veralteten Alouette-III-Maschinen schrittweise durch die modernen AW169-Mehrzweckhubschrauber ersetzt. Für den Hubschrauberstützpunkt Aigen im Ennstal, von dem aus die Einsätze in der Region koordiniert werden, stellt dieser Realeinsatz eine Bewährungsprobe für das neue System dar. Der zweimotorige Hubschrauber verfügt über höhere Leistungsreserven in großen Höhen und kann im Vergleich zu den Vorgängermodellen größere Wassermengen pro Umlauf transportieren. Dennoch bleibt die Logistik bei der Waldbrandbekämpfung im alpinen Raum stark vom Wetter und den lokalen Windverhältnissen abhängig. Militärexperten und Oppositionspolitiker betonen in der laufenden Debatte um die Heeresreform, dass die hohe Zahl an Assistenzeinsätzen im Inland erhebliche Ressourcen der Streitkräfte bindet. Während das Verteidigungsministerium die Schnelligkeit und Professionalität der Truppe hervorhebt, weisen Kritiker darauf hin, dass die primäre militärische Ausbildung und die Einsatzbereitschaft für die Landesverteidigung durch die häufigen Katastrophenschutzeinsätze beeinträchtigt werden können. Zudem führt die intensive Nutzung der Fluggeräte bei Transport- und Löscheinsätzen zu einem beschleunigten Verschleiß und erhöht den Wartungsaufwand für die

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Sicherheitszertifizierung für Regionalverkehrsflugzeuge: EASA genehmigt Landewarnsystem von Embraer

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat die Zulassung für ein neues Assistenzsystem des brasilianischen Flugzeugherstellers Embraer erteilt. Die Technologie mit der Bezeichnung Runway Overrun Awareness and Alerting System (ROAAS) ist für die Flugzeugmodelle der Reihe E-Jet E2 freigegeben worden. Diese europäische Zertifizierung folgt auf eine vorangegangene Genehmigung durch die brasilianische Zivilluftfahrtbehörde ANAC. Das System hat die Aufgabe, das Risiko eines Überrollens der Landebahn bei der Landung zu minimieren, indem es fortlaufend Flugdaten analysiert und die Besatzung bei Bedarf warnt. Das System arbeitet mit herstellereigenen Algorithmen, die während des Endanflugs und unmittelbar nach dem Aufsetzen die Brems- und Landeleistung des Flugzeugs in Echtzeit berechnen. Dabei werden die aktuellen Energiewerte des Flugzeugs mit der verbleibenden Länge der Landebahn abgeglichen. Droht die Maschine über das Ende der Asphaltfläche hinauszuschießen, erfolgt eine akustische und visuelle Warnung im Cockpit, damit die Piloten rechtzeitig reagieren oder ein Durchstartmanöver einleiten können. Unfälle durch das Verlassen der Landebahn, sogenannte Runway Excursions, gehören statistisch zu den häufigsten Zwischenfällen in der gewerblichen Luftfahrt. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Integration solcher Systeme in Europa zunehmend regulatorische Relevanz gewinnt. Die EASA fordert für neu zertifizierte Flugzeugtypen schrittweise verbindliche Sicherheitsbarrieren gegen das Überrollen von Landebahnen, um die Betriebssicherheit an baulich begrenzten oder witterungsbedingt rutschigen Verkehrsflughäfen zu erhöhen. Für Embraer ist die zeitgerechte Zulassung wirtschaftlich wichtig, da europäische Fluggesellschaften wie KLM Cityhopper oder Widerøe zu den Abnehmern der E2-Baureihe gehören und Modifikationen an der Avionik ohne behördliche Genehmigung den Linienbetrieb blockieren würden. Kritiker aus Kreisen von Pilotenvereinigungen betonen jedoch regelmäßig, dass automatisierte

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Regionalbahnen: Bund und Land Tirol vereinbaren Finanzierung der Zillertalbahn

Im Zuge der Verhandlungen über das Doppelbudget 2027/2028 hat die österreichische Bundesregierung eine Aufstockung des Mittelfristigen Investitionsprogramms für Privatbahnen beschlossen. Ab dem Jahr 2027 werden die bundesseitigen Mittel für die Infrastruktur der Privatbahnen um jährlich 25 Millionen Euro erhöht, wodurch das Gesamtbudget auf rund 114 Millionen Euro ansteigt. Diese Erhöhung ermöglicht eine finanzielle Beteiligung des Bundes an der Modernisierung der Infrastruktur sowie an der anstehenden Beschaffung neuer Fahrzeuge für die Zillertaler Verkehrsbetriebe. Das Land Tirol erhält damit die notwendige Zusage für eine anteilige Mitfinanzierung durch den Bund, um die Ausschreibung für die neuen Triebwagen zeitnah einzuleiten. Hintergrund der Investitionsentscheidung ist der akute Modernisierungsbedarf bei der Zillertalbahn. Die derzeit eingesetzten Dieselfahrzeuge haben das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht und müssen in den kommenden Jahren ersetzt werden. Nach langjährigen Debatten über die technologische Ausrichtung der Schmalspurbahn, bei denen zwischenzeitlich auch ein Betrieb mit Wasserstoffantrieb im Gespräch war, haben sich die Verantwortlichen im Land Tirol und bei den Verkehrsbetrieben auf den Einsatz von Akku-Hybrid-Zügen festgelegt. Für die Umstellung der 32 Kilometer langen Strecke zwischen Jenbach und Mayrhofen sind neben dem Kauf der Fahrzeuge erhebliche Investitionen in die Ladeinfrastruktur, Unterwerke und punktuelle Oberleitungen erforderlich. Branchenbeobachter und Wirtschaftsprüfer betrachten das Projekt trotz der gesicherten Bundesmittel mit einer gewissen Skepsis hinsichtlich der langfristigen Kostenentwicklung. Das Vorhaben bindet über mehrere Jahre hinweg erhebliche finanzielle Mittel von Bund, Land und den beteiligten Zillertaler Gemeinden, die über die Zillertaler Verkehrsbetriebe AG die Mehrheit an der Bahn halten. Kritiker weisen darauf hin, dass die Beschaffung von spezialisierten Schmalspurfahrzeugen im Vergleich

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AnimaWings bedient Strecke zwischen Wien und Cluj-Napoca

Die rumänische Fluggesellschaft AnimaWings hat eine neue Linienverbindung zwischen dem Flughafen Wien und dem rumänischen Regionalflughafen Cluj-Napoca aufgenommen. Die Flüge werden zweimal wöchentlich, jeweils dienstags und freitags, mit Flugzeugen des Typs Airbus A220-300 durchgeführt. Laut Flugplan starten die Maschinen am frühen Morgen in Rumänien und kehren nach einem kurzen Aufenthalt in Wien wieder zurück. Für den kommenden Winterflugplan 2026 kündigte das Unternehmen bereits eine Aufstockung der Frequenzen auf drei wöchentliche Umläufe an. Die Fluglinie, die 2020 vom osteuropäischen Reiseveranstalter Christian Tour gegründet wurde, setzt bei ihrem Angebot auf ein klassisches Full-Service-Konzept mit verschiedenen Beförderungsklassen. Die Markteinführung erfolgt in einer Phase intensiver Verschiebungen im rumänischen Luftverkehrssektor. Nach der Insolvenz der Billigfluggesellschaft Blue Air und der anhaltenden Konsolidierung der staatlichen Fluggesellschaft TAROM wird der Markt stark von ausländischen Anbietern wie Wizz Air dominiert. Cluj-Napoca hat sich dabei zu einem bedeutenden Luftfahrt-Drehkreuz in der Region Transsilvanien entwickelt. Dass AnimaWings nun gezielt die Verbindung nach Wien sucht, spiegelt den Bedarf an Transportkapazitäten für die im Ausland lebende rumänische Bevölkerung sowie für Geschäftsreisende wider. Die Fluggesellschaft konkurriert auf Strecken zwischen Österreich und Rumänien primär mit etablierten Netzwerk-Airlines und Billigfliegern, die über eine feste Verankerung im österreichischen Markt verfügen. Der geplante Ausbau der Flotte von derzeit acht auf 14 Flugzeuge bis zum Ende des Jahres 2027 stellt für das junge Unternehmen ein erhebliches operatives und finanzielles Risiko dar. AnimaWings setzt dabei maßgeblich auf den Flugzeugtyp Airbus A220-300. Obwohl dieser Typ aufgrund seiner Kapazitätsgröße für regionale Routen gut geeignet ist, kämpft die Luftfahrtbranche weltweit mit anhaltenden Lieferengpässen

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Ausbau des Winterflugplans: Jet2 kündigt neue Verbindung von London nach Innsbruck an

Die britische Fluggesellschaft Jet2 weitet ihr Angebot für die Wintersaison 2026/2027 aus und nimmt eine neue Direktverbindung zwischen London-Stansted und Innsbruck in den Flugplan auf. Die Strecke soll vom 19. Dezember 2026 bis zum 10. April 2027 jeweils samstags bedient werden. Nach Angaben der Fluggesellschaft werden durch diesen Schritt mehr als 6000 zusätzliche Sitzplätze für die Wintersportsaison in den Tiroler Alpen bereitgestellt. Bislang fliegt das Unternehmen die österreichische Destination bereits von den britischen Flughäfen Birmingham, Bristol und Manchester aus an. Mit der Neuerung bietet der Ferienflieger im kommenden Winter ab London-Stansted insgesamt fünf alpine Ziele an, zu denen neben Innsbruck auch Chambéry, Genf, Grenoble und Salzburg gehören. Die zeitliche Eingrenzung der neuen Flüge zeigt eine deutliche Fokussierung auf die klassischen Ferienzeiten wie Weihnachten, die britischen Ferien im Februar sowie Ostern. Für den Flughafen Innsbruck stellt der britische Markt traditionell ein wichtiges Segment im Wintertourismus dar, da ein erheblicher Teil der Urlaubsgäste in den Tiroler Skigebieten aus dem Vereinigten Königreich anreist. Dennoch birgt die Konzentration der Flugtage auf den Samstag operative Herausforderungen. Der Samstag gilt an alpinen Flughäfen als der Hauptreisetag für den Betreiberwechsel in den Beherbergungsbetrieben, was regelmäßig zu einer erheblichen Belastung der Terminalinfrastruktur und des lokalen Luftraums führt. Branchenexperten weisen zudem darauf hin, dass der Flughafen Innsbruck aufgrund seiner speziellen Lage im Innental und der anspruchsvollen Topografie flugbetrieblich komplex ist. Schlechte Sichtverhältnisse, Föhnwinde oder starker Schneefall führen im Winter immer wieder zu Verspätungen und Umleitungen auf Ausweichflughäfen wie München oder Salzburg, was für Fluggesellschaften mit logistischem und finanziellem Aufwand

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