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KLM Cityhopper bereitet letzten Embraer E195-E2 auf die Rückkehr in den Flugbetrieb vor

Die niederländische Fluggesellschaft KLM beendet die mehrjährige Zwischenlagerung von vier Regionalflugzeugen des Typs Embraer E195-E2 auf dem Flughafen Twente. Nach mehr als zwei Jahren Abstellzeit wird mit der Maschine mit dem Kennzeichen PH-NXE das letzte der dort geparkten Flugzeuge für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs vorbereitet. Zuvor wurden bereits zwei Einheiten mit den Registrierungen PH-NXA und PH-NXB wieder in das Streckennetz integriert, während eine dritte Maschine (PH-NXD) zur umfassenden technischen Überprüfung an einen Wartungsbetrieb in Bratislava überführt wurde. Der Grund für die langwierige Einlagerung der modernen Jetflotte lag in anhaltenden Triebwerksproblemen der Baureihe PW1900G des Herstellers Pratt & Whitney. Wegen erforderlicher Inspektionen, modifizierter Bauteile und weltweiter Engpässe in den Lieferketten für Ersatzteile standen zahlreiche Flugzeuge dieses Typs bei internationalen Fluggesellschaften am Boden. Die Tochtergesellschaft KLM Cityhopper nutzte die in Twente abgestellten Maschinen im Rahmen der Flottenlogistik zeitweise auch als Ersatzteilspender, um den Betrieb der verbleibenden aktiven E195-E2-Flotte aufrechtzuerhalten. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die langwierige Außerdienststellung von Flugzeugen erhebliche betriebswirtschaftliche Kosten verursacht. Neben den Standgebühren auf dem Flugplatz Twente belasten entgangene Ticketerlöse und zusätzliche Aufwendungen für Triebwerkswartungen die Bilanz der Airline. Zudem erfordert die Reaktivierung von Flugzeugen, die über einen langen Zeitraum konserviert waren, aufwendige Überprüfungsverfahren der Systemelektronik, Hydraulik und Triebwerkseinheiten vor der behördlichen Wiederzulassung für den Passagierverkehr. Mit der schrittweisen Rückkehr der Maschinen kann KLM Cityhopper ihre Kapazitäten auf den europäischen Regionalstrecken ab dem Drehkreuz Amsterdam Schiphol wieder aufstocken. Die Aufarbeitung der Triebwerksengpässe durch den Hersteller verläuft jedoch branchenweit schleppend, sodass Fluggesellschaften weiterhin vorsichtige Reservekapazitäten einplanen müssen. Die vollständige Eingliederung der

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European Sleeper plant Nachtzugverbindung von Brüssel nach Malmö ab 2028

Die belgisch-niederländische Eisenbahngesellschaft European Sleeper beabsichtigt, in Kooperation mit dem deutschen Eisenbahnverkehrsunternehmen RDC Deutschland ab April 2028 eine direkte Nachtzugverbindung zwischen Brüssel und Malmö einzurichten. Nach den bisherigen Planungen soll die Strecke dreimal wöchentlich pro Richtung bedient werden. Der vorgesehene Linienweg führt über Antwerpen, Rotterdam, Den Haag, Amsterdam und Kopenhagen. Mit Abfahrtszeiten um etwa 19:00 Uhr und einer Ankunft am Zielort gegen 10:00 Uhr am Folgetag ist eine Gesamtfahrzeit von rund 15 Stunden veranschlagt. Das Projekt soll die Benelux-Region direkt mit Dänemark und Südschweden verbinden sowie Anschlussmöglichkeiten an die Netze nach London, Paris, Stockholm und Oslo schaffen. Die Bereitstellung des Wagenmaterials obliegt dem Partnerunternehmen RDC, das bereits Liege-, Schlaf- und Sitzwagen für bestehende Verbindungen des Anbieters liefert. Derzeit laufen die Abstimmungen mit den jeweiligen nationalen Schieneninfrastrukturbetreibern. Der formelle Trassenantrag soll im April 2027 eingereicht werden, sodass Fahrpläne und Zwischenhalte bis zur endgültigen Genehmigung vorläufig bleiben. Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund eines anhaltenden Interesses an internationalen Nachtreiseverbindungen, trifft in der operativen Praxis jedoch auf spürbare Hürden. Die Branche kämpft europaweit mit einem Mangel an geeignetem, modernem Schienenfahrzeugmaterial sowie mit komplexen Zulassungsverfahren für grenzüberschreitende Zugläufe. Zudem führen Kapazitätsengpässe auf stark ausgelasteten Schienenkorridoren in Deutschland, Dänemark und den Niederlanden regelmäßig zu Problemen bei der Zuweisung verlässlicher Trassenzeiten. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die wirtschaftliche Tragfähigkeit privater Nachtzugverbindungen stark von der Preisgestaltung und der Trassenpreisstruktur abhängt. Da European Sleeper bislang weder Fahrpreise noch die genaue Wagenkonfiguration bestätigt hat, bleibt abzuwarten, wie sich das Angebot preislich gegenüber dem etablierten Flugverkehr auf den Strecken zwischen Benelux

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Flughafen Stuttgart plant Bau neuer Photovoltaik-Freiflächenanlagen

Der Flughafen Stuttgart bereitet die Realisierung einer weiteren Photovoltaik-Freiflächenanlage vor. Das Projekt soll auf einer Fläche von rund 31.000 Quadratmetern auf Grünarealen im westlichen Bereich der Start- und Landebahn entstehen. Die geplante Anlage weist eine elektrische Nennleistung von rund drei Megawatt auf und beinhaltet einen integrierten Energiespeicher zur Maximierung des Eigenverbrauchs vor Ort. Nach dem für Herbst vorgesehenen Baubeginn soll die Inbetriebnahme im Frühjahr 2027 erfolgen. In einem darauffolgenden zweiten Bauabschnitt im Jahr 2027 ist der Errichtung einer zusätzlichen Freiflächenanlage nebst Speichereinheit auf dem östlichen Terrain des Bahnsystems vorgesehen. Mit dem Abschluss dieser Maßnahmen verdoppelt die Betreibergesellschaft die am Standort installierte Gesamtsolarleistung von bestehenden Strukturen auf schlussendlich rund sechs Megawatt. Die Eigenerzeugung von elektrischer Energie dient vorrangig dem steigenden Strombedarf, der durch die fortlaufende Elektrifizierung der Fahrzeuge, Geräte und Arbeitsabläufe auf dem Vorfeld entsteht. Branchenbeobachter und Energieexperten verweisen darauf, dass die Platzierung von Photovoltaik-Modulen im unmittelbaren Umfeld von Pisten technisch anspruchsvoll ist. Neben strengen flugsicherheitstechnischen Vorgaben hinsichtlich Blendschutz und Radarreflexionen erfordert der Bau auf Flughafengeländen spezifische Auflagen zur Vermeidung von Einschränkungen im Flugbetrieb. Darüber hinaus hängen die tatsächlichen Erträge und die Effizienz des Eigenverbrauchs maßgeblich von der Leistung und den Kapazitäten der eingesetzten Speichersysteme ab, um den schwankenden Energiebedarf der Flughafeninfrastruktur adäquat abzudecken. Der schrittweise Ausbau der dezentralen Stromerzeugung steht im Kontext der betrieblichen Vorgabe der Flughafen Stuttgart GmbH, den bodengebundenen Airport-Betrieb bis zum Jahr 2040 ohne fossile Netto-Emissionen durchzuführen. Der Flugverkehr selbst bleibt von diesen Maßnahmen unangetastet, weshalb Kritiker darauf hinweisen, dass die Reduktion von Emissionen am Boden nur

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ÖBB-Regionalzug (Foto: Jan Gruber).

BMIMI und Klimafonds fördern vier Innovationsprojekte im Bahnbereich

Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur sowie der Klima- und Energiefonds haben im Rahmen des Programms Rail4Climate die Auswahl von vier kooperativen Forschungs- und Entwicklungsprojekten bekannt gegeben. Die Vorhaben verfügen über eine maximale Laufzeit von 36 Monaten und zielen darauf ab, durch Digitalisierung und Automatisierung die Kapazität sowie die betriebliche Produktivität des Schienengüter- und Personenverkehrs in Österreich zu steigern. Das Investitions- und Förderprogramm unterstützt Unternehmen, Infrastrukturbetreiber und Forschungseinrichtungen dabei, technologische Prototypen zur Marktreife zu führen. Zu den ausgewählten Initiativen gehört das Projekt INNO4LEGACY, das die technischen und zulassungsrechtlichen Grundlagen für die Nachrüstung bestehender Lokomotiven mit der Digitalen Automatischen Kupplung erarbeitet. Das Vorhaben SARI-Lumberjack 2 erprobt selbstfahrende, elektrisch angetriebene Güterwagen für den Verschub sowie Transporte auf kurzen Strecken. Mit der Auswertung von Lärm- und Radsatzüberwachungen befasst sich das Projekt HERD-AT, um eine internationale Datenbasis für die bedarfsgerechte Wartung von Waggons aufzubauen. Das vierte Vorhaben, SMACS4M, nutzt Künstliche Intelligenz und digitale Abbilder von Schienenfahrzeugen, um Instandhaltungsintervalle vorausschauend zu steuern. Die Umrüstung von Bestandsflotten und die Einführung automatisierter Systeme gelten in der Eisenbahnbranche als zentrales Element, um die Auslastung des Schienennetzes ohne zeitaufwendigen Trassenneubau zu erhöhen. Durch die Umstellung auf die Digitale Automatische Kupplung und prädiktive Instandhaltungsverfahren lassen sich Standzeiten in den Werkstätten reduzieren und die Umlaufgeschwindigkeiten von Güterzügen steigern. Dies sichert die betriebliche Leistungsfähigkeit von Eisenbahnverkehrsunternehmen im Wettbewerb mit dem Straßengüterverkehr. Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass der wirtschaftliche Nutzen der isoliert geförderten Einzelprojekte maßgeblich von einer europaweiten Standardisierung abhängt. Die Nachrüstung von Bestandsfahrzeugen mit komplexer Sensortechnik oder Kupplungssystemen erfordert erhebliche Folgeinvestitionen

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Niedrigwasser auf europäischen Flüssen: Flusskreuzfahrt-Veranstalter passen Fahrpläne und Umbuchungsregeln an

Die anhaltend niedrigen Wasserstände auf dem Rhein und der Donau stellen die Anbieter von Flusskreuzfahrten im Sommer 2026 weiterhin vor operative Herausforderungen. Obwohl leichte Niederschläge in einigen Streckenabschnitten zu einer vorübergehenden Pegelstabilisierung führten, zwingt die nautische Lage die Unternehmen zu flexiblen Anpassungen. Zahlreiche Reedereien müssen Routenverläufe verlegen, Ausflugsprogramme abändern oder alternative Einschiffungshäfen nutzen. Um den Buchungskunden entgegenzukommen, hat der Reiseveranstalter Phoenix Reisen die Option zur kostenfreien Umbuchung für von Passagen auf Rhein und Donau bis zum 6. September verlängert. Ausgenommen von dieser Sonderregelung bleiben Kurzreisen sowie Fahrten in Holland, Belgien und auf der Mosel. Während Nicko Cruises seit Mitte Juli verkehrsbedingt etwas mehr als 30 Reisen absagen musste, sieht der Anbieter durch die jüngsten Regenfälle erste Anzeichen für eine schrittweise Normalisierung. Auch Thurgau Travel vermeldete Anpassungen bei 16 Reiserouten sowie die Streichung von zwei Kurzreisen ab Basel, bietet jedoch individuelle Ausgleichsleistungen wie Bordgutscheine an. Die Auswirkung der Flusspegel unterscheidet sich stark nach der Bauweise der eingesetzten Passagierschiffe. Der Anbieter Croisi Europe profitierte nach eigenen Angaben von Einheiten mit geringem Tiefgang von etwa 0,90 bis 1,30 Metern, wodurch Absagen auf den deutschsprachigen Routen vermieden werden konnten. Bei der Rostocker Reederei A-Rosa entspannt sich die Lage an der Donau ebenfalls schrittweise: Nachdem mehrere Schiffe zeitweise in Linz verblieben waren, nehmen die Einheiten den regulären Fahrbetrieb ab Passau wieder auf. Schifffahrtsexperten weisen darauf hin, dass Phasen extremer Niedrigwasserstände für die Binnenschifffahrt und den Wassertourismus ein wiederkehrendes betriebswirtschaftliches Risiko darstellen. Die notwendigen Verlegungen von Start- und Zielhäfen per Bus sowie die kurzfristige Anpassung von

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ÖAMTC erwartet erhebliche Stauverzögerungen auf Österreichs Transitrouten

Am bevorstehenden letzten August-Wochenende trifft das Ferienende in mehreren europäischen Nachbarstaaten auf das hochrangige österreichische Straßennetz. Nach aktuellen Prognosen des Automobilclubs ÖAMTC führt insbesondere das Urlaubsende im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sowie in Tschechien, Ungarn und der Slowakei zu starkem Rückreiseverkehr auf den Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen. Zusätzliche Kapazitätsengpässe entstehen durch regionale Großveranstaltungen und langwierige Baustellenbereiche auf den Haupttransitstrecken des Bundesgebietes. Zu den Hauptstaupunkten bei der Einreise nach Österreich zählen die Grenzstellen vor dem Karawankentunnel an der Karawanken Autobahn (A11) sowie der Übergang Spielfeld an der Pyhrn Autobahn (A9). Bei der Ausreise nach Deutschland verlagern sich die Verzögerungen vor allem auf die Inntal Autobahn (A12) im Bereich Kufstein/Kiefersfelden sowie auf die Nordost-Verbindung bei Drasenhofen an der Brünner Straße (B7). Auf der Fernpass-Strecke (B179) ist über den gesamten Streckenverlauf mit Stop-and-Go-Verkehr zu rechnen. Baustellen wie jene auf der Brenner Autobahn (A13) im Bereich der Luegbrücke sowie im Abschnitt Modriach–Packsattel auf der Süd Autobahn (A2) schränken den Verkehrsfluss zusätzlich ein. Parallel zum Durchzugsverkehr sorgen mehrere Sportgroßveranstaltungen für lokale Straßensperrungen. Am Sonntag, dem 30. August, führt der Ötztaler Radmarathon zu zeitweisen Schließungen der Ötztal Straße (B186), der Brenner Straße (B182) sowie der Timmelsjoch Hochalpenstraße; zudem wird die Anschlussstelle Innsbruck-Süd auf der A13 am Vormittag gesperrt. Im Salzburger Land bedingt der Triathlon Ironman 70.3 Zell am See–Kaprun Nachmittagsperrungen auf Abschnitten der Pinzgauer Straße (B311) und der Hochkönig Straße (B164). In Kärnten führt die Laufveranstaltung „Kärnten Läuft“ zu Einschränkungen rund um den Wörthersee und zur Sperrung der A2-Anschlussstelle Velden-Ost. Verkehrs- und Infrastrukturexperten weisen darauf hin, dass die

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Qatar Airways stattet Flugzeugflotte mit Starlink-Satelliten-WLAN aus

Die katarische Staatsfluggesellschaft Qatar Airways setzt die Ausrüstung ihrer Großraumflugzeuge mit dem Satelliten-Internetsystem Starlink des Anbieters SpaceX fort. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde erstmals eine Boeing 787-9 mit der Empfangstechnik ausgestattet. Zudem schloss die Fluggesellschaft die Umrüstung ihrer kleineren Boeing 787-8 inner halb von sieben Monaten ab. Damit steigt die Zahl der mit Starlink ausgerüsteten Flugzeuge auf insgesamt 150 Maschinen der Typen Boeing 777, Airbus A350 und Boeing 787. Das Ausrüstungsprogramm für die gesamte Boeing-787-Flotte soll nach Konzernangaben bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Seit dem Start des Angebots im Oktober 2024 nutzten nach Unternehmensangaben mehr als 23 Millionen Passagiere auf über 86.000 Flügen den Dienst. Der Netzwerkträger bietet die Internetverbindung seinen Fluggästen derzeit kostenfrei an und gibt Bandbreiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde an. Mit der Einbindung der Satellitenverbindung versucht die Fluggesellschaft, sich im internationalen Wettbewerb der Netzwerkträger auf den Lang- und Ultralangstrecken nach Nord- und Südamerika, Asien, Afrika, Europa und Australasien abzuheben und zusätzliche Buchungsanreize zu schaffen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Bereitstellung von kostenlosem Hochgeschwindigkeits-WLAN auf Langstreckenflügen mit erheblichen Investitionen und logistischem Aufwand verbunden ist. Die Umrüstung erfordert den Einbau spezieller Antennen auf dem Flugzeugrumpf, was während der Werftaufenthalte zusätzliche Ausfallzeiten und Anpassungen der Flugpläne nach sich zieht. Zudem verursacht der zusätzliche Luftwiderstand der Antennenverkleidungen einen leicht erhöhten Treibstoffverbrauch im laufenden Betrieb, was die Betriebskosten der Flotte beeinflusst. Analysten betrachten das Angebot auch im Kontext des schärfer werdenden Konkurrenzdrucks im Golfraum. Um im Wettbewerb mit Rivalen wie Emirates oder Etihad Airways sowie europäischen und asiatischen Linienfluggesellschaften

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Austrian Airlines schließt dreijährigen Prüfzyklus des EMAS-Audits ab

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa-Gruppe, hat das Rezertifizierungsverfahren im Rahmen des Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) der Europäischen Union abgeschlossen. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Audits setzt die Fluggesellschaft ihren im Jahr 2023 begonnenen dreijährigen Überprüfungszyklus fort. Das Audit bewertet die internen Kontrollsysteme und betrieblichen Abläufe des Netzwerkträgers am Heimatdrehkreuz Wien-Schwechat sowie an den operativen Außenstellen. Zur Steuerung der betrieblichen Prozesse nutzt das Unternehmen ein internes Netz aus über 40 Koordinatoren in den einzelnen Fachabteilungen. Parallel zur Bestätigung der EMAS-Registrierung hat das Unternehmen seinen betrieblichen Tätigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Darin dokumentiert die Fluggesellschaft operative Modifikationen an ihrer Flugzeugflotte und Anpassungen im Bordservice. Unter anderem wurden vier Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 777-200ER mit einer speziellen Oberflächenstruktur der Außenhaut ausgerüstet, um den Strömungswiderstand während des Flugbetriebs zu verringern. Die Fluggesellschaft berichtet für das erste vollständige Betriebsjahr dieser Anpassung von einer Reduktion des Strömungswiderstands um durchschnittlich 0,7 Prozent, was zu veränderten Treibstoffverbrauchswerten auf den geflogenen Langstreckenprofilen führte. Darüber hinaus beinhaltet der Bericht Daten zur Materialverwendung in der Kabine. Demnach wurde der Anteil wiederverwertbarer Kunststoffe und Aluminiumverpackungen im Cateringbereich von 76 Prozent im Vorjahr auf etwa 80 Prozent zum Jahresende 2025 gesteigert. Bis zum Jahr 2027 strebt die Fluggesellschaft eine vollständige Umstellung bei Einwegverpackungen im Passagierbereich an. Neben Anpassungen in der Kabinenlogistik setzt das Management auf die schrittweise Einflottung neuerer Flugzeugmuster wie des Airbus A320neo und der Boeing 787-9 zur Modernisierung der bestehenden Konzernflotte. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass Zertifizierungen nach dem EMAS-Standard im europäischen Luftverkehr zwar Transparenz

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Sunexpress verbindet den Flughafen Weeze im Sommer 2027 mit Antalya

Die türkische Fluggesellschaft Sunexpress nimmt den Flughafen Weeze für die Sommerflugplanperiode 2027 wieder in ihr deutsches Streckennetz auf. Ab dem 23. April 2027 plant das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines tägliche Direktflüge zwischen dem Airport Niederrhein und dem Flughafen Antalya. Die Routenverbindung richtet sich an Fluggäste aus dem westlichen Nordrhein-Westfalen sowie aus den angrenzenden östlichen Regionen der Niederlande, um das Angebot an Urlaubsflügen in Richtung der türkischen Mittelmeerküste auszuweiten. Die Entscheidung des Ferienfliegers, den Betrieb am Flughafen Weeze zu reaktivieren, bedeutet für den Regionalflughafen eine Ergänzung des touristischen Flugprogramms. Nach Angaben der Flughafenleitung soll das tägliche Flugangebot pünktlich zum Beginn der Frühjahrs- beziehungsweise Maiferien in der Grenzregion starten. Die Flüge sind ab sofort im System des Carriers sowie über verknüpfte Reiseveranstalter und Agenturen buchbar. Auf der Route kommen standardisierte Schmalrumpfflugzeuge der Typenreihe Boeing 737 zum Einsatz, die den Kernbestand der Sunexpress-Flotte bilden. Aus der Perspektive von Marktbeobachtern unterliegt das Geschäft an Regionalflughäfen wie Weeze jedoch kontinuierlichen Schwankungen. Der Standort konkurriert im Einzugsgebiet direkt mit den nahegelegenen Drehkreuzen Düsseldorf und Köln/Bonn sowie mit den niederländischen Flughäfen Eindhoven und Amsterdam Schiphol. Ferienfluggesellschaften testen auf solchen Ausweichstandorten regelmäßig die Nachfrage ab, verlagern ihre Fluggerätkapazitäten bei unzureichenden Renditen oder veränderten Entgeltstrukturen der Betreibergesellschaften jedoch oft kurzfristig wieder an größere Großflughäfen. Für die Betreibergesellschaft des Flughafens Weeze stellt die Rückkehr der Fluggesellschaft einen Schritt zur Auslastung der bestehenden Terminal- und Landebahnkapazitäten dar. Die Etablierung täglicher Verbindungen nach Antalya verdeutlicht die hohe Abhängigkeit regionaler Infrastrukturstandorte vom reinen Urlaubs- und Touristikverkehr. Ob sich die Verbindung langfristig

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ARA Flugrettung feiert 25-jähriges Bestehen am Flughafen Klagenfurt

Die gemeinnützige ARA Flugrettung hat das 25-jährige Bestehen ihres Firmenbestehens am Standort Klagenfurt begangen. Der Betreiber von Notarzthubschraubern hat seinen administrativen Unternehmenssitz am Flughafen Klagenfurt angesiedelt, wo eine enge operative Abstimmung bei Sicherheits- und Logistikabläufen gepflegt wird. Anlässlich des Jubiläums hob die Geschäftsführung des Kärntner Flughafens die Rolle des Partners bei der regionalen Notfallversorgung hervor. Die Organisation gehört zur deutschen DRF-Gruppe und arbeitet im österreichischen Einsatznetz eng mit dem Kärntner Roten Kreuz zusammen. Der Rettungsdienst betreibt in Österreich derzeit drei Stationen: Neben den Standorten Fresach und Nassfeld im Bundesland Kärnten betreibt die Organisation eine weitere Station in Reutte im Bundesland Tirol. Die Notarzthubschrauber werden bei Unfällen oder medizinischen Notfällen direkt von den zuständigen Landesleitzentralen alarmiert. Die Stationierung an strategisch ausgewählten Punkten in der Alpenregion soll kurze Anflugzeiten bei Einsätzen im Gebirge sowie auf Autobahnen gewährleisten. Die Infrastruktur am Flughafen Klagenfurt dient dabei als zentrale Verwaltungs- und Koordinationsbasis. Branchenexperten weisen darauf hin, dass private und gemeinnützige Flugrettungsbetreiber vor komplexen operativen Bedingungen stehen. Die Bereithaltung von Hubschraubern der Typen H145 oder EC135 für Windenrettungen in alpinen Steillagen erfordert hohe Investitionen in Fluggerät, Nachtsichttechnik und Spezialausrüstung für die medizinischen Besatzungen. Zudem sorgt die Vergabe von Rettungsflug-Kontrakten in den österreichischen Bundesländern regelmäßig für einen intensivierten Aufwands- und Kostendruck zwischen den etablierten Anbietern. Kritische Anmerkungen von Branchenbeobachtern beziehen sich zudem auf die Auslastung und Finanzierung der alpinen Luftrettungsinfrastruktur. Während in den verkehrs- und tourismusintensiven Wintermonaten ein hohes Einsatzaufkommen durch Freizeitsportunfälle verzeichnet wird, führen Schwankungen im Einsatzvolumen in den Zwischensaisons zu festen Vorhaltezeiten bei schwankender Gebühreneinnahme.

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