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Finnair verzeichnet Passagierplus im September durch Ausbau des Nordatlantikverkehrs

Die finnische Fluggesellschaft Finnair beförderte im September 2026 insgesamt 1.112.200 Passagiere. Dies entspricht einem Zuwachs von 9.6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das Wachstum erstreckte sich über die Streckennetze in Asien, Europa und Nordamerika, wobei der Nordatlantikverkehr die stärksten Zuwächse verzeichnete. Demgegenüber schrumpfte das Aufkommen im finnischen Inlandsverkehr um 1,0 Prozent auf 126.300 Fluggäste. Die Linienverbindungen in den Nahen Osten verharren seit dem 28. Februar 2026 aufgrund der regionalen Sicherheitslage weiterhin vollständig ausgesetzt. Die angebotene Gesamtkapazität, gemessen in verfügbaren Sitzkilometern (ASK), stieg um 6,8 Prozent auf rund 3,44 Milliarden. Werden die im Rahmen von Wet-Lease-Vereinbarungen für andere Fluggesellschaften betriebenen Maschinen eingerechnet, lag das Kapazitätsplus bei moderaten 0,4 Prozent. Der durchschnittliche Sitzladefaktor erhöhte sich um 2,6 Prozentpunkte auf 79,9 Prozent. Asien wies mit 83,3 Prozent die höchste Auslastung unter den Regionen auf, während der Wert im Inlandsverkehr auf 65,6 Prozent sank. Der Gesamtertrag pro verfügbarem Sitzkilometer (RASK) verbesserte sich um 15,8 Prozent auf 9,4 Euro-Cent. Im Luftfrachtgeschäft verzeichnete die Fluggesellschaft einen Anstieg des Transportvolumens um 4,5 Prozent auf insgesamt 12.275,3 Tonnen. Die Verkaufsleistung in Frachttonnenkilometern legte um 5,4 Prozent zu. Besondere Zuwächse gab es auf den Nordatlantikrouten mit einem Frachtplus von 55,8 Prozent auf 1.451,6 Tonnen. Die Pünktlichkeitsquote bei den Ankünften verbesserte sich leicht von 83,1 Prozent im Vorjahr auf 83,6 Prozent im Berichtsmonat.

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IC Charter etabliert Vertretung auf dem britischen Markt

Der deutsche Charterflugvermittler IC Charter GmbH mit Sitz in Hannover erweitert seine operative Präsenz auf europäischer Ebene. Wie das Unternehmen bekannt gab, verstärkt Fabian Lemke ab sofort das Team mit einem klaren Schwerpunkt auf dem Markt in Großbritannien. Gleichzeitig wird er die bestehende Mannschaft bei der Betreuung der Kernmärkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützen. Mit dem personellen Zuwachs reagiert der Vermittler auf ein kontinuierlich wachsendes Geschäftsvolumen im Segment der ad-hoc angeforderten Charterverbindungen sowie auf steigende Anfragen nach individuelleren Luftfahrtlösungen im europäischen Raum. Fachliche Expertise im Bereich des Privatjet-Segments Fabian Lemke greift bei seinen neuen Aufgaben auf eine elfjährige Branchenerfahrung im zivilen Luftverkehr zurück, die er bei Charterbrokern, Fluggesellschaften sowie in der Touristikbranche gesammelt hat. Einen Großteil dieser beruflichen Laufbahn, insgesamt acht Jahre, verbrachte er direkt im Vereinigten Königreich. Dadurch verfügt er über ein fundiertes Branchennetzwerk im britischen Markt und bringt spezialisierte Fachkenntnisse bei der Abwicklung und Organisation von Privatjet-Chartern in das Unternehmen ein. Aufgrund seiner Sprachkenntnisse in Deutsch, Englisch und Italienisch soll der Neuzugang als Schnittstelle für grenzüberschreitende Aufträge agieren. Merlin Schmischke, Geschäftsführer der IC Charter GmbH sowie der Dachgesellschaft International Carrier Consult GmbH, betonte im Rahmen der Personalentscheidung, dass der Neuzugang hervorragende Voraussetzungen biete, um die internationale Präsenz zielgerichtet auszubauen und parallel das Tagesgeschäft im deutschsprachigen Raum wirksam zu entlasten. Hintergrund und Marktsegmentierung der IC Charter GmbH Die IC Charter GmbH ist als Tochtergesellschaft und eigenständiges Maklerunternehmen eng mit der International Carrier Consult GmbH (ICC) aus Hannover verzahnt. Das Mutterunternehmen vertritt seit vielen Jahren ausländische Fluggesellschaften im

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Feuerdorf beginnt seine Wintersaison 2026 mit neuem Buchungsangebot

Am 9. Oktober 2026 startet das Gastronomie-Ensemble Feuerdorf am Wiener Donaukanal in seine neue Wintersaison. Das Konzept, das seit seiner Gründung im Jahr 2016 ein fester Bestandteil des urbanen Gastro-Angebots in der österreichischen Bundeshauptstadt ist, setzt auch in dieser Saison auf eine Kombination aus beheizten Holzgrillhütten, wetterunabhängigem Eisstockschießen und Gastronomieangeboten direkt am Wasser. Die Betreiber Patrick Nebois und Hannes Strobl stellen für die anstehende Kälteperiode insgesamt 15 urige Grillhütten, zwei Kunst-Eisstockbahnen sowie die zugehörige Schlumberger Salettl-Bar bereit. Neben dem regulären Abendlokal-Betrieb bietet der Standort im Monat Oktober Sonderkonditionen für Reservierungen an. Gastronomisches Konzept und eigenständige Grillzubereitung Kern des Feuerdorf-Konzepts ist das gemeinsame Zubereiten von Speisen um einen zentralen, offenen Grillrost im Inneren der Holzhütten. Jede der 15 Einheiten bietet Platz für acht bis maximal zwölf Personen und wird vorab online gebucht. Den Gästen stehen vordefinierte Menü-Themenpakete zur Auswahl – wie etwa das Wiener Menü Vindobona, das regionale Pannonien-Paket oder internationale Varianten –, die vorportioniertes Fleisch, Fisch, Beilagen, Saucen und Brot beinhalten. Die eigentliche Zubereitung am Rost übernehmen die Gäste selbst. Ergänzt wird das Angebot durch vegetarische und vegane Menüoptionen. Um den Start der Saison im Frühherbst attraktiv zu gestalten, führen die Betreiber vom 9. bis zum 31. Oktober 2026 ein spezielles Eröffnungsangebot ein. Bei Online-Buchung einer Grillhütte entfällt die reguläre Hüttenmiete. Zudem erhalten die Gästegruppen ein ein Kilogramm schweres, gereiftes Dry-Aged-Tomahawk-Steak als kostenfreie Zugabe zum gebuchten Menü. Abseits der herbstlichen Sonderaktion gilt an Sonntagen grundsätzlich ein Familientag, an dem die Hüttenmiete ganztägig entfällt, um das Hüttengrillen auch für Tagesbesuche zugänglich

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Wetlease: Helvetic übernimmt Peoples-Flüge

Ab 27. Oktober 2026 wird Helvetic Airways im Auftrag von Peoples die Strecke Altenrhein-Wien mit Embraer 190 bedienen. Das einzige Flugzeug der österreichischen Regionalfluggesellschaft Peoples wird einer umfangreichen Wartung unterzogen. Da Peoples selbst kein Ersatzflugzeug hat, mietet man einen Embraer 190 samt Crews von Helvetic Airways an. Dieser wird auf unbestimmte Zeit auf Altenrhein-Wien zum Einsatz kommen. Wann die Wartung des Embraer 170 abgeschlossen sein wird, ist laut Peoples noch nicht genau absehbar. An Bord der Helvetic-Maschinen werden trotz höherer Kapazität lediglich 104 Sitze angeboten. Grund dafür ist, dass der Embraer 190 in Altenrhein aufgrund der kurzen Runway einer so genannten Payload-Restriction unterliegt. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass einige Sitze freibleiben müssen und daher nicht buchbar sind.

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Arbeitsausstände beim Bodenabfertiger Alyzia führen zu Flugstreichungen am Flughafen Brüssel

Am internationalen Flughafen Brüssel-Zaventem kommt es am Freitag, dem 9. Oktober 2026, zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs. Ursache ist die Beteiligung von Beschäftigten des Bodenabfertigungsdienstleisters Alyzia an einem landesweiten Streikaufruf belgischer Gewerkschaften. Nach Angaben der Flughafenbetreibergesellschaft werden voraussichtlich rund 140 Starts und Landungen gestrichen, was etwa der Hälfte aller von diesem Dienstleister betreuten Verbindungen an diesem Tag entspricht. Von den Einschränkungen sind rund 20 Fluggesellschaften betroffen, darunter auch die Heimatgesellschaft Brussels Airlines, die knapp 40 Prozent ihres Flugprogramms für Freitag annullieren muss. Da das zweite am Standort tätige Abfertigungsunternehmen Aviapartner nicht von den Arbeits niederlegungen betroffen ist, können Flüge anderer Fluggesellschaften weitgehend regulär abgewickelt werden. Der Ausstand ist Teil eines Gewerkschaftsaktionsstages der Verbände FGTB und CSC, der sich gegen die Politik der belgischen Bundesregierung richtet und auch den öffentlichen Nahverkehr in der Hauptstadtregion belastet. Die Betreibergesellschaft des Flughafens fordert Passagiere mit Buchungen für den betroffenen Verkehrstag auf, den Status ihrer Flüge vor der Anreise zum Terminal online zu überprüfen und bei Annullierungen nicht ohne vorherige Umbuchung am Flughafen zu erscheinen. Fluggesellschaften bieten den betroffenen Fluggästen kostenfreie Umbuchungen sowie Ticketerstattungen an. Der Vorfall verdeutlicht erneut die hohe Störanfälligkeit des europäischen Luftverkehrsnetzwerks durch Arbeitskämpfe im Bereich der Bodendienstleistungen.

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Jungheinrich übergibt automatisiertes Logistikzentrum an Deutsche Aircraft in Leipzig/Halle

Der Intralogistikspezialist Jungheinrich hat das neu errichtete automatisierte Logistikzentrum am Flughafen Leipzig/Halle offiziell an den Flugzeugbauer Deutsche Aircraft übergeben. Die Logistikanlage dient der direkten Materialversorgung der Fertigungslinien für das Turboprop-Regionalflugzeug D328 Eco. Technisch zeichnet sich der Standort durch die erstmalige Kombination zweier unterschiedlicher Automatisierungssysteme unter einer gemeinsamen Steuerung aus: Zum Einsatz kommen ein Kleinteile-Kompaktlager des Typs Power Cube sowie ein automatisiertes Schmalganglager für Paletten. Die Anlage deckt mit dem Kompaktlager auf einer Grundfläche von rund 210 Quadratmetern mehr als 6.500 Behälterstellplätze auf 26 Ebenen ab. Das angeschlossene Schmalganglager bietet Kapazitäten für 624 Palettenplätze. Durch die direkte Verknüpfung beider Lagertypen sollen die Durchlaufzeiten für Bauteile und Verbrauchsmaterialien in der Montage gesenkt und manuelle Transporte weitgehend vermieden werden. Die Inbetriebnahme erfolgt im Rahmen der Vorbereitung auf den Serienhochlauf am sächsischen Standort, an dem Ende September 2026 die neue Endmontagelinie eingeweiht wurde. Deutsche Aircraft sieht im Vollausbau eine jährliche Fertigungskapazität von bis zu 48 Flugzeugen des Typs D328 Eco vor. Für den Betrieb der Montagehallen und der Logistikinfrastruktur sind vor Ort zwischen 250 und 350 Arbeitsplätze eingeplant. Luftfahrtbranchenanalysten verweisen darauf, dass die hochautomatisierte Materialbereitstellung ein kritischer Faktor ist, um die geplanten Taktzeiten bei der Endmontage einzuhalten. Baugruppen und Komponenten werden von Zulieferern und eigenen Werken nach Leipzig transportiert, weshalb eine fehlerfreie Lagerung und taktmessige Bereitstellung zur Vermeidung von Verzögerungen im Produktionsablauf unerlässlich bleibt.

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SR Technics Spain führt digitales Nachverfolgungssystem von Bridgestone in den Betriebsabläufen ein

Der Schweizer Luftfahrtdienstleister SR Technics hat an seinen spanischen Standorten ein digitales System zur Erfassung und Steuerung von Flugzeugkomponenten in Betrieb genommen. Die Softwarelösung „Easytrack“ des japanischen Reifenherstellers Bridgestone wird damit erstmals bei einer Organisation für Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) eingesetzt. Die Anwendung ersetzt die bislang manuell geführten Erfassungsprozesse bei der Bewegung von Flugzeugreifen und Radbaugruppen durch Lager und Werkstätten. Die Implementierung des Systems betrifft die spanischen Wartungsstandorte in Madrid und auf Mallorca, wo die Lager- und Radwerkstattabläufe vollständig digitalisiert wurden. Nach Angaben des Wartungsbetriebs führt die Automatisierung der Abläufe zu einer Reduzierung der Durchlaufzeiten im Rad- und Reifenservice um bis zu 45 Prozent. Neben der Zeiteinsparung verbessert die digitale Erfassung die Datenqualität sowie die Planungsgenauigkeit in den Logistikprozessen. Durch die zentrale Erfassung lässt sich der Zustand sowie der Aufenthaltsort einzelner Bauteile entlang der gesamten Prozesskette lückenlos nachvollziehen. Für die Fluggesellschaften bedeutet die präzisere Bestands- und Reparaturverwaltung eine verlässlichere Verfeinerung der Wartungsintervalle am Boden. Mit der Umstellung begegnet das Unternehmen dem anhaltenden Druck in der Luftfahrtbranche, Standzeiten von Flugzeugen durch optimierte Materialflüsse in den Werkstätten zu verkürzen.

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Außerplanmäßige Zwischenlandung eines Eurowings-Fluges auf Zypern nach technischem Warnhinweis

Ein Passagierflug der deutschen Fluggesellschaft Eurowings von Düsseldorf nach Tel Aviv hat am Dienstagvormittag, dem 6. Oktober 2026, eine außerplanmäßige Zwischenlandung auf dem Flughafen Larnaca auf Zypern eingelegt. An Bord des Fluges EW9974 befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls 156 Passagiere sowie die Besatzung. Grund für das Ausweichmanöver war nach Unternehmensangaben ein technischer Indikator in Verbindung mit einem der beiden Triebwerke des eingesetzten Passagierjets vom Typ Airbus A320. Ein Sprecher der Fluggesellschaft ordnete den Warnhinweis im Cockpit als unkritisch ein und betonte, dass für Passagiere und Besatzung zu keinem Zeitpunkt eine Sicherheitsgefährdung bestanden habe. Die Entscheidung, den Flughafen Larnaca für die Zwischenlandung anzusteuern, sei primär aus betrieblichen Erwägungen getroffen worden. Der zypriotische Flughafen verfügt über entsprechende technische Einrichtungen und verfügbare Wartungskapazitäten, um eine technische Überprüfung des Luftfahrzeugs unverzüglich durchzuführen. Der betroffene Airbus A320-200 wird von der Tochtergesellschaft Eurowings Europe betrieben und ist unter dem Luftfahrzeugkennzeichen 9H-EUX registriert. Nach Abschluss der technischen Überprüfung und Freigabe durch das Wartungspersonal konnte das Flugzeug seinen Weiterflug nach Israel am selben Tag fortsetzen. Der Jet landete nach einer rund zweistündigen Verzögerung am Nachmittag sicher auf dem Zielflughafen Ben Gurion in Tel Aviv. Der Vorfall unterstreicht die strengen Sicherheits- und Vorsichtsbestimmungen im kommerziellen Linienverkehr, bei denen Besatzungen bereits bei geringfügigen Unregelmäßigkeiten Ausweichflughäfen ansteuern. Durch das Ausweichen auf Larnaca verhinderte die Fluggesellschaft längere Standzeiten am Zielort Tel Aviv, wo Kapazitäten für unvermutete Wartungsarbeiten von Partnergesellschaften zeitlich eingeschränkter zur Verfügung stehen.

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Flughafen Genf unterzeichnet Vereinbarung zur Steigerung der Energieeffizienz

Der Flughafen Genf hat am Dienstag, dem 6. Oktober 2026, eine formelle Zielvereinbarung mit dem kantonalen Energieamt (Office cantonal de l’énergie, OCEN) unterzeichnet. Der Vertrag sieht vor, die betriebliche Energieeffizienz der gesamten Flugplatzinfrastruktur innerhalb der kommenden zehn Jahre um 20 Prozent zu steigern. Die verbindlichen Zielvorgaben erstrecken sich sowohl auf den Gebäudebestand als auch auf die technischen Versorgungs- und Abfertigungsanlagen auf dem Areal. Neben den Effizienzvorgaben sieht das Abkommen den beschleunigten Ausbau von Eigenerzeugungsanlagen vor, wobei die Nutzung von Photovoltaikflächen auf Dächern und Freiflächen im Zentrum steht. Ergänzend beinhaltet die Vereinbarung technische Anpassungsmaßnahmen der Infrastruktur an veränderte klimatische Bedingungen, um die Betriebssicherheit der Flughafenanlagen bei extremen Wetterereignissen langfristig abzusichern. Die Unterzeichnung durch Generaldirektor Jean-François de Saussure bindet das Unternehmen an den betrieblichen Absenkpfad des Kantons Genf. Bis zum Jahr 2037 strebt die Flughafengesellschaft für die direkten und energiebedingten Emissionen (Scope 1 und Scope 2) den Netto-Null-Standard an. Während die betriebseigenen Emissionen unter direkter Kontrolle des Flughafenbetreibers stehen, entfällt der Hauptteil der Gesamtemissionen des Standorts auf den eigentlichen Flugbetrieb der Airlines sowie die An- und Abreise der Passagiere.

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Japan Airlines eröffnet modernisierte Inlands-Lounges im Nordflügel des Flughafens Tokio-Haneda

Die japanische Fluggesellschaft Japan Airlines (JAL) schließt die Modernisierung ihrer Premiumbereiche im Nordflügel von Terminal 1 am Flughafen Tokio-Haneda ab. Ab dem 8. Oktober 2026 stehen den Passagieren der Inlandsverbindungen die neugestalteten Räumlichkeiten zur Verfügung. Im Zuge der Umgestaltung wurde die bisherige Diamond Premier Lounge offiziell in „JAL First Class Lounge“ umbenannt. Die Umbaumaßnahmen umfassen eine Kapazitätserweiterung um rund 40 Prozent sowie eine funktionale Aufteilung der Gesamtfläche in spezifische Zonen für Gastronomie, Arbeit und Ruhe. Neben der First-Class-Lounge wurde auch die Sakura Lounge für Business-Class-Gäste und Vielflieger umfassend überarbeitet. Diese bietet nun erweiterte Arbeitsbereiche mit Strom- und USB-Anschlüssen an allen Sitzplätzen sowie eigens eingerichtete Familienzonen. Letztere wurden in Zusammenarbeit mit dem Spielwarenhersteller Bornelund konzipiert und durch private Stillräume ergänzt. Darüber hinaus integrierte die Fluggesellschaft ein digitales Zugangssystem für die Duscheinrichtungen, das die Reservierung per Smartphone und den Zutritt mittels QR-Code ermöglicht. Zusammen mit den Aufenthaltsbereichen nimmt die Fluggesellschaft im Nordflügel modernisierte Sicherheitskontrollen und automatisierte Gepäckabgabestationen in Betrieb, um die Abfertigungszeiten vor dem Abflug zu verkürzen. Nach dem Abschluss der Arbeiten im Nordflügel beginnen ab dem 8. Oktober 2026 die schrittweisen Renovierungsmaßnahmen im Südflügel von Terminal 1. Die Fertigstellung der dortigen Räumlichkeiten ist für Juni 2027 vorgesehen.

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