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Untersuchung in Portugal: Triebwerksschaden bei Ryanair-Maschine blieb über vier Flüge unentdeckt

Die portugiesische Ermittlungsbehörde für Luftfahrtunfälle (GPIAA) hat einen Vorfall am Flughafen Faro untersucht, bei dem eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Ryanair trotz einer Beschädigung am Triebwerksgehäuse über einen Zeitraum von 24 Stunden im regulären Flugbetrieb blieb. Am 15. November 2025 setzte die Maschine mit der Registrierung EI-ENG bei der Landung aus Mailand-Bergamo unter schwierigen Wetterbedingungen mit Gewittern und Scherwinden hart auf der Landebahn auf. Datenaufzeichnungen belegen eine Belastung von 1,69G beim Aufsetzvorgang, wobei das Flugzeug nach einem kurzen Springen des linken Fahrwerks eine Rechtsneigung von neun Grad einnahm. Infolgedessen kam es zu einem Bodenkontakt der Unterseite des rechten Triebwerksgehäuses mit der Pistenoberfläche. Trotz dieses sogenannten „Pod Strikes“ bemerkte die Besatzung keine Unregelmäßigkeiten während des Ausrollens oder beim anschließenden Rollen zum Vorfeld. Da keine Warnmeldungen im Cockpit erschienen und das Fahrverhalten normal blieb, stufte die Crew die Landung nicht als übermäßig hart ein. Auch bei der obligatorischen Sichtkontrolle nach dem Flug durch das Personal wurden keine äußeren Schäden festgestellt. Dies führte dazu, dass die Maschine für den weiteren Flugdienst freigegeben wurde. In der Folge absolvierte das Flugzeug vier weitere Passagierflüge, ohne dass die nachfolgenden Besatzungen oder Techniker bei einer Zwischenkontrolle am Abend des Vorfallstages die strukturelle Beschädigung an der Unterseite des Triebwerks bemerkten. Die Ermittler betonten in ihrem Bericht, dass die Triebwerksverkleidungen der Boeing 737 sehr bodennah konstruiert sind, was eine optische Erfassung von Schäden an der Unterseite im Rahmen einer routinemäßigen Rampeninspektion erheblich erschwert. Erst am darauffolgenden Tag wurde das Ausmaß der Beschädigung bei einer detaillierteren Überprüfung entdeckt. Die Fluggesellschaft

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London Luton: Flyone Airlines Romania startet tägliche Verbindung nach Bukarest

Der Flughafen London Luton baut seine Präsenz im osteuropäischen Markt weiter aus und gewinnt mit Flyone Airlines Romania einen neuen Partner für die Sommersaison 2026. Ab dem 15. Mai 2026 wird die Fluggesellschaft eine tägliche Verbindung zwischen dem Londoner Standort und der rumänischen Hauptstadt Bukarest aufnehmen. Diese neue Route ergänzt das bereits dichte Netzwerk nach Rumänien ab Luton, einem Flughafen, der traditionell als wichtiger Knotenpunkt für Verkehre in Richtung Südosteuropa fungiert. Die Fluggesellschaft setzt auf ein flexibles Preismodell mit vier verschiedenen Tarifstufen, um sowohl preisbewusste Reisende als auch Passagiere mit höherem Serviceanspruch anzusprechen. Für Flyone Airlines Romania stellt der Markteintritt in London Luton einen wesentlichen Bestandteil ihrer aktuellen Expansionsstrategie dar. Die Fluggesellschaft, die zur Flyone-Gruppe gehört, nutzt für ihre Operationen moderne Maschinen der Airbus A320-Familie. Branchenrecherchen zufolge zielt die Aufnahme der Bukarest-Route darauf ab, die hohe Nachfrage im Segment der Besuchs- und Geschäftsreisen sowie im Städtetourismus zu bedienen. Simon Harley, Interim Director of Aeronautical Revenue am Flughafen London Luton, sieht in der Kooperation eine Bestätigung für die Attraktivität des Standorts, der sich durch kurze Wege und eine effiziente Abfertigung auszeichnet. Der Wettbewerb auf der Strecke zwischen London und Bukarest verschärft sich durch diesen Schritt weiter. London Luton steht hierbei in direkter Konkurrenz zu den Standorten Stansted und Heathrow, wobei Luton durch seine verbesserte Bahnanbindung, wie dem Luton DART, versucht, zusätzliche Marktanteile im Großraum London zu gewinnen. Flyone Airlines tritt in Bukarest gegen etablierte Akteure wie Wizz Air und Tarom an. Um sich abzuheben, setzt das Management unter CEO Vladimir Cebotari

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Österreichischer Tourismus verzeichnet Rekordwerte und plant neue Branchenauszeichnung

Der österreichische Tourismussektor ist mit historischen Bestmarken in die aktuelle Wintersaison gestartet. Laut Daten der Statistik Austria wurden im November 2025 insgesamt 5,73 Millionen Übernachtungen registriert, was den höchsten Wert für diesen Monat seit Beginn der digitalen Erfassung im Jahr 1974 darstellt. Dieser Zuwachs von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr unterstreicht die wirtschaftliche Relevanz der Branche, auch wenn die Betriebe weiterhin mit strukturellen Problemen wie hohem Bürokratieaufwand, steigenden Betriebskosten und einem spürbaren Arbeitskräftemangel konfrontiert sind. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat die Bundesregierung die Ausarbeitung einer neuen Tourismusstrategie bis zum Sommer 2026 angekündigt, die insbesondere die Attraktivität der touristischen Berufe steigern soll. Ein wesentlicher Bestandteil der aktuellen Branchenoffensive ist die Einführung des neuen nationalen Tourismuspreises „Tourismusstars“. Die Auszeichnung soll herausragende Leistungen in den Bereichen Exzellenz und Innovation würdigen und wird am 27. April 2026 im Schloss Schönbrunn verliehen. Bereits im Vorfeld dieser Gala rückt die Ferienmesse Wien, die vom 15. bis 18. Jänner 2026 im Vienna Congress & Convention Center stattfindet, ins Zentrum des Interesses. Erwartet werden über 430 Aussteller und mehr als 71.000 Besucher. Diese haben während der Messetage die Möglichkeit, unter 15 nominierten Betrieben und Projekten – darunter namhafte Namen wie das Park Hyatt Vienna, Figlmüller oder die Spanische Hofreitschule – ihren Favoriten für den „Publikums-Tourismusstar“ zu wählen. Die Bekanntgabe des ersten Preisträgers erfolgt am letzten Messetag auf der Hauptbühne durch die Moderatorin Silvia Schneider. Die Liste der Nominierten umfasst ein breites Spektrum der heimischen Freizeitwirtschaft, von Wellnesshotels in Salzburg über ländliche Chalets in der Steiermark bis hin

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Gerichtsurteil gegen eDreams: Hamburger Landgericht rügt irreführende Preisdarstellung

Das Landgericht Hamburg hat in drei aktuellen Urteilen die Geschäftspraktiken des Online-Reisebüros eDreams beanstandet. Das Gericht stellte fest, dass die Darstellung von Preisen für Sitzplatzreservierungen und Gepäckstücke die Verbraucher in die Irre führt, da eDreams eigene Zusatzgebühren nicht ausreichend offenlegte. Laut den Richtern handelt es sich dabei um eine „irreführende Praxis durch Unterlassen“. Zudem wurde die Bewerbung des Abonnement-Dienstes „Prime“ gerügt. Die dort versprochenen konkreten Ersparnisse könnten von den Kunden in der Realität nicht erzielt werden, was das Gericht als eine falsche Darstellung der Tatsachen wertete. Die Fluggesellschaft Ryanair begrüßte die Entscheidungen und sieht sich in ihrer langfristigen Kritik an sogenannten Screenscraper-Webseiten bestätigt. Während andere große Online-Reiseportale wie Booking.com, Lastminute oder Kiwi bereits Vereinbarungen mit der Fluggesellschaft getroffen haben, um echte Preise ohne versteckte Aufschläge anzuzeigen, weigert sich eDreams laut Ryanair weiterhin, diese Transparenzstandards zu übernehmen. Die irische Fluggesellschaft betont, dass sie bereit sei, eDreams kostenlosen und direkten Zugriff auf ihre Flugdaten zu gewähren, sofern das Portal die Preismanipulationen beendet und auf eine transparente Kostenstruktur umstellt. Hintergrund der juristischen Auseinandersetzung ist der langjährige Konflikt zwischen Billigfluggesellschaften und Drittanbietern, die Flugdaten ohne offizielle Erlaubnis abgreifen. Zusätzliche Branchenrecherchen zeigen, dass solche Portale oft Gebühren für Dienstleistungen erheben, die bei direkter Buchung bei der Airline kostengünstiger oder kostenfrei sind. Die Urteile des Landgerichts Hamburg reihen sich in eine Serie von Verfahren ein, mit denen Ryanair versucht, die Kontrolle über den Vertriebsweg und die Preishoheit zurückzugewinnen. Für die betroffenen Reiseportale erhöht sich damit der rechtliche Druck, ihre Preismodelle und Rabattsysteme grundlegend zu überarbeiten. Die

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Großinvestition in Istanbul: Turkish Airlines leitet neue Ära der Luftfahrtinfrastruktur ein

Turkish Airlines hat am Flughafen Istanbul den Grundstein für eine beispiellose Expansionsphase gelegt. Mit einem Investitionsvolumen von über 100 Milliarden Türkischen Lira (TRY) startete die nationale Fluggesellschaft der Türkei zu Beginn des Jahres 2026 den Bau von acht strategischen Großprojekten. Diese Initiative ist Teil der langfristigen Vision für das Jahr 2033, die darauf abzielt, die Flotte massiv zu vergrößern und Istanbul als weltweit führendes Luftfahrtdrehkreuz zu zementieren. Der türkische Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdulkadir Uraloğlu betonte bei der Zeremonie, dass allein durch diese Bauvorhaben im Jahr 2026 rund 26.000 neue Arbeitsplätze entstehen werden. Nach vollständiger Fertigstellung aller Phasen wird mit einem Zuwachs von insgesamt 36.000 Stellen im Luftfahrtsektor gerechnet. Ein zentraler Pfeiler der Investitionen ist der Ausbau des Logistiksegments. Die zweite Phase des Frachtterminals „SmartIST“ soll die jährliche Umschlagskapazität von derzeit 2,2 Millionen Tonnen auf 4,5 Millionen Tonnen mehr als verdoppeln. Damit strebt Turkish Cargo die weltweite Marktführerschaft an. Parallel dazu investiert das Unternehmen massiv in die Wartungskapazitäten: Turkish Technic errichtet neue Hangars und ein spezialisiertes Triebwerkswartungszentrum, das bis 2027 fertiggestellt sein soll. Diese Anlage wird als eine der größten in Europa auf die Wartung moderner Rolls-Royce-Triebwerke ausgerichtet sein und die technische Autonomie der Fluggesellschaft sowie die Wartungskapazität um etwa 20 Prozent steigern. Die infrastrukturelle Offensive umfasst zudem ein neues Catering-Zentrum, das darauf ausgelegt ist, täglich mehr als 500.000 Passagiere zu verpflegen. Um die digitale Transformation voranzutreiben, entstehen ein hochmodernes Rechenzentrum sowie ein E-Commerce-Komplex, der integrierte Tür-zu-Tür-Frachtlösungen ermöglicht. Flankiert werden diese Maßnahmen durch den Bau eines neuen Terminals für die Flugzeugbesatzungen

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Strategische Expansion: A&O Hostels übernimmt zwei Hotelobjekte in Manchester

Die Berliner Budget-Hostelkette A&O setzt ihren Expansionskurs im Vereinigten Königreich fort und hat den Erwerb von zwei benachbarten Hotelgebäuden in Manchester bekannt gegeben. Bei den Objekten handelt es sich um ehemalige Häuser der Marken Ibis und Novotel, die zuvor von der Accor-Gruppe betrieben wurden. Mit einer Gesamtfläche von 13.000 Quadratmetern in zentraler Lage zwischen Deansgate und Piccadilly markiert dieser Zukauf den vierten Standort des Unternehmens in Großbritannien. Nach einer geplanten Investition von rund 9,34 Millionen Euro für Renovierung und Erweiterung soll das neue Hostel im Jahr 2027 mit 1.218 Betten in 303 Zimmern eröffnen. Die Aufteilung sieht eine Mischung aus Doppel-, Familien- und Mehrbettzimmern vor, um die Zielgruppen der preisbewussten Reisenden und Gruppen abzudecken. Manchester gilt nach London als einer der wichtigsten Tourismus- und Wirtschaftsmärkte des Landes. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Zentrum für Technologie und Medien entwickelt und zieht jährlich knapp zwei Millionen Besucher an. Laut CEO Oliver Winter war der Standort aufgrund der hohen Nachfrage durch Studierende, Geschäftsreisende und Kulturtouristen schon länger ein strategisches Ziel der Kette. Der Verkäufer der Immobilien sind die Ares Real Estate Funds und die EQ Group. Für A&O ist dieser Schritt Teil einer groß angelegten Wachstumsstrategie, die durch die neuen Eigentümer Stepstone Group und Proprium Capital Partners mit einem Investitionsvolumen von rund 500 Millionen Euro finanziert wird. Branchenanalysen stützen diesen Expansionskurs, da das Segment der Budget-Unterkünfte europaweit ein jährliches Wachstum von über fünf Prozent aufweist. In den vergangenen zwei Jahren konnte A&O sein Portfolio bereits um 8.500

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Globaler Luftverkehr erreicht Rekordauslastung trotz Kapazitätsengpässen

Der weltweite Luftverkehr verzeichnete im November 2025 ein robustes Wachstum und erreichte einen historischen Höchststand bei der Flugzeugauslastung. Nach neuesten Daten der International Air Transport Association (IATA) stieg die globale Passagiernachfrage im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,7 Prozent. Besonders bemerkenswert ist der Passagierauslastungsfaktor, der mit 83,7 Prozent einen neuen Rekordwert für den Monat November markierte. Während die internationale Nachfrage mit einem Plus von 7,7 Prozent der wesentliche Wachstumstreiber blieb, entwickelte sich der Inlandsverkehr mit einem Zuwachs von 2,7 Prozent moderater. In der regionalen Betrachtung stach insbesondere der afrikanische Markt hervor, der bei der internationalen Nachfrage ein zweistelliges Plus von 11,2 Prozent generierte. Auch der asiatisch-pazifische Raum sowie der Nahe Osten zeigten mit Zuwächsen von über 9 Prozent eine starke Dynamik. Europa verzeichnete einen soliden Nachfrageanstieg von 6,1 Prozent und eine Auslastung von 86 Prozent. Im Gegensatz dazu verbuchten die USA im Inlandsverkehr einen Nachfragerückgang von 1,8 Prozent. Branchenanalysten führen dies unter anderem auf die Auswirkungen des Regierungsstillstands in Washington zurück, der die Reisetätigkeit im nordamerikanischen Markt spürbar dämpfte. IATA-Generaldirektor Willie Walsh wies darauf hin, dass die Fluggesellschaften die hohe Nachfrage trotz massiver Probleme in den globalen Lieferketten bewältigen. Die Luft- und Raumfahrtindustrie kämpft weiterhin mit Produktionsverzögerungen, was zu einem Auftragsbestand von über 17.000 Flugzeugen geführt hat. Walsh forderte den Fertigungssektor auf, die Produktionsraten im Jahr 2026 signifikant zu steigern, um den Kapazitätsbedarf der Airlines zu decken. Die anhaltenden Engpässe bei Ersatzteilen und neuen Maschinen begrenzen derzeit das volle Potenzial des Marktes, während die Sitzplatzkapazität im November nur um 5,4 Prozent

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Neuordnung beim Bundesheer: Jägerbataillone wechseln zu den Luftstreitkräften

In der Salzburger Schwarzenberg-Kaserne wurde am Donnerstag, den 8. Jänner 2026, eine weitreichende organisatorische Änderung innerhalb des Österreichischen Bundesheeres vollzogen. Im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Landeshauptfrau Karoline Edtstadler wurde die Führungsverantwortung für das Jägerbataillon 8 sowie das Miliz-Jägerbataillon Salzburg offiziell an die Luftstreitkräfte übertragen. Dieser Schritt ist Teil des langfristigen Aufbauplans „ÖBH 2032+“, der eine stärkere Spezialisierung und Modernisierung der Verbände vorsieht. Das bisherige Jägerbataillon 8 wird im Zuge dieser Umstrukturierung in das Fliegerabwehrbataillon 8 umgewandelt, womit ein klarer Fokus auf die bodengebundene Luftverteidigung gelegt wird. Die strategische Neuausrichtung dient vor allem dem Schutz sensibler militärischer Infrastruktur. Das Jägerbataillon Salzburg und vier weitere Milizeinheiten übernehmen künftig die Sicherung von Flugplätzen, Einsatzzentralen und anderen Hochwertressourcen. Durch die organisatorische Bündelung unter dem Kommando der Luftstreitkräfte sollen Synergieeffekte bei der Ausbildung und im Einsatzbetrieb genutzt werden. Verteidigungsministerin Tanner betonte, dass nach der Beschaffung neuer Luftfahrzeuge, wie der Black-Hawk-Hubschrauber und der Trainingsflugzeuge Leonardo M-346, nun die Modernisierung der Abwehrsysteme am Boden oberste Priorität habe, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes flächendeckend zu gewährleisten. Ein wesentlicher technischer Aspekt dieser Transformation ist der Aufbau moderner Kapazitäten zur Drohnenabwehr. Das Bundesheer reagiert damit auf die veränderte Bedrohungslage in modernen Konflikten. Als erste Maßnahme wird die Nutzungsdauer der bestehenden 35mm-Zwillings-Fliegerabwehrkanonen durch technische Modernisierungen verlängert. Parallel dazu sieht der Aufbauplan die zeitnahe Beschaffung neuer Lenkwaffensysteme für kurze und mittlere Reichweiten vor. Diese Beschaffungsprojekte sind eng mit der European Sky Shield Initiative (ESSI) verknüpft, an der Österreich teilnimmt, um durch internationale Kooperation die Effektivität der Luftraumüberwachung und -verteidigung zu

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Aer Lingus kündigt Schließung der Langstreckenbasis in Manchester an

Die irische Fluggesellschaft Aer Lingus bereitet die Einstellung ihres Langstreckenbetriebs am Flughafen Manchester vor. Wie aus Branchenkreisen und Berichten der „Irish Times“ hervorgeht, steht die dortige Basis, an der etwa 200 Mitarbeiter beschäftigt sind, vor dem Aus. Betroffen sind die lukrativen Direktverbindungen nach New York, Orlando und Barbados. Die Fluggesellschaft hat bereits angekündigt, den Ticketverkauf für diese Destinationen ab Manchester mit Wirkung zum 31. März einzustellen. In den kommenden Tagen sollen Konsultationen mit dem betroffenen Personal stattfinden, um betriebsbedingte Kündigungen nach Möglichkeit zu minimieren oder Versetzungen innerhalb des Konzerns zu prüfen. Obwohl die Basis in Manchester operativ Gewinne erwirtschaftete, blieb die Rentabilität nach offiziellen Angaben deutlich hinter den Margen des restlichen Streckennetzes zurück. Ein wesentlicher Faktor für diese Entscheidung sind die anhaltenden Arbeitskonflikte und Streikdrohungen am Standort, die in der jüngeren Vergangenheit zu operativen Instabilitäten führten. Die Konzernmutter International Airlines Group (IAG) verfolgt derzeit eine Strategie der strikten Kapitalallokation, bei der Kapazitäten vorrangig an den profitabelsten Drehkreuzen, insbesondere in Dublin, konzentriert werden. Dort profitiert Aer Lingus zudem von den effizienten Umsteigeprozessen für US-Reisende durch die dortige Grenzkontroll-Vorabfertigung (US Preclearance). Der Kurzstreckenverkehr zwischen irischen Flughäfen und Manchester bleibt von diesen Maßnahmen unberührt und soll planmäßig fortgeführt werden. Die Schließung der Basis bedeutet jedoch einen Rückschlag für den Flughafen Manchester, der sich in den letzten Jahren als alternatives nordenglisches Drehkreuz für Transatlantikflüge positionieren wollte. Branchenexperten gehen davon aus, dass die freiwerdenden Kapazitäten und Flugzeuge des Typs Airbus A330 nun verstärkt auf Routen ab Dublin eingesetzt werden, um die dortige Marktposition gegenüber Wettbewerbern

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Lufthansa reaktiviert saisonale Flugverbindung zwischen München und Jersey

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa plant für die Sommersaison 2026 eine Rückkehr auf die Route zwischen München und der britischen Kanalinsel Jersey. Wie aus aktuellen Flugplandaten hervorgeht, wird die Verbindung im Zeitraum vom 22. Juli bis zum 2. September 2026 bedient. Geplant ist ein wöchentlicher Flug, der jeweils mittwochs durchgeführt wird. Zum Einsatz kommt dabei ein Flugzeug des Typs Airbus A319. Diese saisonale Erweiterung zielt primär auf den touristischen Reiseverkehr während der europäischen Sommerferien ab und ergänzt das bestehende Portfolio der Lufthansa Group am bayerischen Drehkreuz. Zusätzlich zum Angebot der Kernmarke Lufthansa bleibt die Tochtergesellschaft Air Dolomiti auf dieser Strecke aktiv. Die italienische Regionalfluggesellschaft wird Jersey weiterhin samstags anfliegen, wobei Maschinen vom Typ Embraer E195 eingesetzt werden. Durch diese Koordination innerhalb des Konzerns bietet die Lufthansa Group im Hochsommer zwei wöchentliche Verbindungen von München auf die größte der Kanalinseln an. Branchenexperten werten die Wiederaufnahme der Lufthansa-Flüge als Reaktion auf die stabile Nachfrage im Segment der gehobenen Individualreisen in Richtung der britischen Kronbesitzungen. Jersey hat sich in den letzten Jahren zu einem gefragten Ziel für den deutschsprachigen Markt entwickelt, wobei der Flughafen München als zentrales Einzugsgebiet für Reisende aus Süddeutschland, Österreich und der Schweiz fungiert. Der Flughafen von Jersey (JER) verfügt über eine vergleichsweise kurze Start- und Landebahn von etwa 1.700 Metern, was den Einsatz von mittelgroßen Kurzstreckenflugzeugen wie dem Airbus A319 oder der Embraer-Flotte technisch erforderlich macht. Während der Airbus A319 eine Kapazität von rund 138 Sitzen bietet, ergänzt die Embraer E195 mit etwa 120 Plätzen das Angebot in einem ähnlichen

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