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Gastgewerbe: Tourismusbenchmark zeigt wachsende Polarisierung der österreichischen Hotellerie

Das auf die Touristikbranche spezialisierte Beratungshaus Kohl > Partner hat die Ergebnisse seiner Betriebsanalyse für das Bilanzjahr 2025 vorgelegt. Die Auswertung basiert auf den Kennzahlen von mehr als 300 Beherbergungsbetrieben aus 14 unterschiedlichen Betriebstypen in der Alpenregion. Der Bericht verdeutlicht, dass die Erhöhung der Verkaufspreise um durchschnittlich 4,2 Prozent den zentralen Faktor für das Erreichen positiver Betriebsergebnisse bildete. Bei den Auslastungsquoten zeigten sich hingegen deutliche Unterschiede je nach Ausrichtung und Lage der Hotels, während die Nebenerlöse in den Bereichen Gastronomie und Wellness stagnierten. Auf der Aufwandsseite verzeichneten die analysierten Hotels eine leichte Entlastung bei der Personalkostenquote sowie bei den Ausgaben für Energie. Im Gegenzug stiegen die Instandhaltungsquoten spürbar an, was auf einen Nachholbedarf bei den Reinvestitionen in die Gebäudeinfrastruktur hinweist. In der Gesamtschau führte die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben zu einer leichten Zunahme des Bruttobetriebsgewinns (GOP) pro verfügbarem Zimmer. Dennoch belegt die Studie eine zunehmende Spreizung zwischen wirtschaftlich stabilen und ertragsschwachen Häusern. Während das oberste Viertel der Betriebe bei wichtigen Indikatoren wieder Werte aus der Zeit vor 2019 erreicht, verschlechtert sich die Ertragslage am unteren Ende der Skala weiter. Branchenkenner führen die Schere in der Branchenentwicklung auf veränderte Konsumgewohnheiten der Urlauber und den anhaltenden Kostendruck zurück. Gäste verzichten zunehmend auf kostenpflichtige Zusatzangebote vor Ort, was den Spielraum für klassische Hotelkonzepte verengt. Zugleich erfordert der Wettbewerb fortlaufende Modernisierungen der Anlage sowie eine differenzierte Preissteuerung. Häuser mit geringer Eigenkapitalquote oder unzureichendem Controlling geraten dadurch gegenüber kapitalstarken Mitbewerbern ins Hintertreffen, was das Ausfallrisiko in nachfrageschwächeren Monaten erhöht. Experten sehen in den Ergebnissen

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Erlöse aus der Flughafen-Gastronomie: Verkaufsaktion am Flughafen Zürich bringt 164.024 Franken für die Schweizer Tafel

Am Flughafen Zürich ist durch den Verkauf von Mineralwasser in den zollfreien Ladenflächen im Zeitraum von Januar bis Mai 2026 ein Spendenbetrag von 164.024 Schweizer Franken zusammengekommen. Die Erlöse der gemeinsamen Initiative des Flughafenbetreibers Flughafen Zürich AG und des Schweizer Detailhandels- und Gastronomiekonzerns Avolta gingen an die gemeinnützige Stiftung Schweizer Tafel. Die Organisation nutzt die Mittel zur Finanzierung ihrer Logistik, um überschüssige Nahrungsmittel bei Erzeugern sowie Händlern abzuholen und an soziale Einrichtungen wie Gassenküchen, Frauenhäuser und Notunterkünfte zu verteilen. Das Kooperationsprojekt besteht seit dem Jahr 2014 im Abflugbereich des Schweizer Drehkreuzes. Bei der Verkaufsaktion wird ein Mineralwasser zum Festpreis von 2,50 Franken angeboten, wovon 50 Rappen pro verkaufter Einheit an wechselnde soziale Initiativen abgeführt werden. Die Schweizer Tafel war die zwölfte Organisation, die im Rahmen der Reihe berücksichtigt wurde. Zu den bisherigen Empfängern der Gelder gehören unter anderem die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe, die Stiftung Wisli sowie das Kinderspital Zürich. Seit Juni 2026 fließen die Einnahmen an den Verein Werkstätte Drahtzug, der Arbeits- und Integrationsplätze für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen bereitstellt. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass Modelle dieser Art für Flughafenbetreiber und Retail-Partner eine Möglichkeit darstellen, gesellschaftliches Engagement direkt in die Abläufe des Passagiergeschäfts einzubinden. Durch die hohen Passagierzahlen in den Transitzonen von Großflughäfen lassen sich über Kleinspenden beim Kauf von täglichen Bedarfsartikeln substanzielle Beträge für wohltätige Zwecke generieren. Der Weiterverkauf von Konsumgütern mit integriertem Spendenanteil verlagert dabei einen Teil der finanziellen Unterstützung auf die Kunden des Retail-Sektors. Kritische Stimmen betonen jedoch, dass solche Initiativen im Umfeld der Flughafengastronomie und des

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Ehemalige Thomas-Cook-Beschäftigte warten weiterhin auf Auszahlungen

Sieben Jahre nach der Großinsolvenz des Reisekonzerns Thomas Cook im September 2019 zieht sich die Abwicklung der deutschen Konzerngesellschaften weiter hin. Trotz des zügigen Verkaufs wesentlicher Betriebsteile und Markenrechte kurz nach Verfahrenseröffnung warten zahlreiche frühere Angestellte noch immer auf die Erfüllung offener Finanzforderungen. Während gesetzlich abgesicherte Insolvenzgeldansprüche für die letzten drei Monate vor der Eröffnung über die Bundesagentur für Arbeit beglichen wurden und auch die sogenannten Masseverbindlichkeiten der Fortführungsphase abgearbeitet sind, bleiben weitergehende Ansprüche offen. Im Mittelpunkt der verbliebenen Mitarbeiterforderungen stehen Ansprüche aus vereinbarten Sozialplänen sowie nicht gedeckte Gehaltsbestandteile und Bonuszahlungen. Das zuständige Insolvenzverwalterteam verweist darauf, dass diese Sozialplanforderungen erst nach dem vollständigen Abschluss aller Verwertungsmaßnahmen berechnet und quotal verteilt werden können. Ein konkreter Zeitrahmen für den finalen Verfahrensabschluss fehlt weiterhin, da komplexe Rechtsstreitigkeiten im In- und Ausland die Verwertung des verbliebenen Konzernvermögens verzögern. Die Lage betrifft Arbeitnehmer der Thomas Cook GmbH, der Thomas Cook Touristik GmbH sowie weiterer Tochtergesellschaften. Der Rückblick auf die Verwertung zeigt ein gespaltenes Bild zwischen Unternehmensverkäufen und den Interessen der Gläubiger. Den Insolvenzverwaltern gelang ab Ende 2019 der Verkauf verschiedener Konzernsparten, darunter die Veräußerung der Kette Alpha Reisebüropartner an RTK, die Abgabe von 106 Reisebüros an Galeria Karstadt Kaufhof sowie der Verkauf von Bucher Reisen, Öger Tours und der Marke Neckermann Reisen an die Anex-Gruppe. Zudem übernahm die heutige Dertour Group die Markenrechte an Sentido Hotels & Resorts, wo durch internationalen Forderungseinzug eine Vollbefriedigung der dortigen Gläubiger erreicht wurde. Dennoch reichten diese Erlöse im Hauptverfahren bisher nicht aus, um die ausstehenden Ansprüche der ehemaligen Belegschaften

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Circus Roncalli plant Jubiläumstournee zum 50-jährigen Bestehen

Der Circus Roncalli bereitet sich auf seine Jubiläumstournee anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Unternehmensgründung vor. Wie das Leitungsteam um Gründer und Zirkusdirektor Bernhard Paul mitteilte, soll die kommende Inszenierung kein reiner Rückblick auf vergangene Jahrzehnte werden. Ziel des Programms sei es vielmehr, traditionsreiche Showelemente mit neuen Darstellungsformen zu verknüpfen und Weichen für die künftige Ausrichtung des Zirkusbetriebs zu stellen. Das 1976 gegründete Unternehmen setzt dabei auf die Fortführung seines etablierten Erscheinungsbildes bei gleichzeitiger Anpassung der artistischen und technischen Vorführungen. Die Ankündigung der Jubiläumstournee fällt in eine Phase, in der die europäische Zirkus- und Ausstellungsbranche vor spürbaren ökonomischen Herausforderungen steht. Steigende Transport- und Logistikkosten, höhere Energiepreise für die Platzmieten und den Zeltbetrieb sowie veränderte Sehgewohnheiten des Publikums zwingen traditionsreiche Wanderzirkusse zu einer stetigen Überarbeitung ihrer Konzepte. Roncalli setzte in den vergangenen Jahren vermehrt auf den Verzicht wilder Tiere sowie den Einsatz visueller Effekte wie Hologrammtechnologie, um den gestiegenen Erwartungen an moderne Unterhaltungsshows gerecht zu werden. Die Umsetzung einer flächendeckenden Jubiläumstournee erfordert eine aufwendige Logistik für den Transport der historischen Zirkuswagen, des Festzelts und der technischen Infrastruktur von Stadt zu Stadt. Neben den artistischen Glanzpunkten stehen für die Betriebsführung die Auslastung der Vorstellungen und die Sicherung der Rentabilität im Vordergrund. Der Konkurrenzdruck durch ortsfeste Varietés, digitale Unterhaltungsmedien und andere Wanderausstellungen hat sich in den letzten Jahren intensiviert, was präzise Terminplanungen in den Großstädten zwingend erforderlich macht. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der Übergang von einem traditionsfixierten Familienunternehmen zu einem zukunftsfähigen Kulturbetrieb maßgeblich vom Gelingen des Generationenwechsels und der dauerhaften Akzeptanz neuer Showformate abhängt.

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Wien: AAS meldet gesamte Belegschaft beim Frühwarnsystem an

Beim Bodendienstleister Airline Assistance Switzerland (AAS) am Flughafen Wien-Schwechat steht die Belegschaft vor ungewissen Zukunftsaussichten. Das Unternehmen hat die gesamte Belegschaft von mehreren hundert Mitarbeitern beim Frühwarnsystem des österreichischen Arbeitsmarktservice (AMS) zur Kündigung angemeldet. Anlass für diesen Schritt ist der bevorstehende Verlust der Betriebskonzession für Bodenabfertigungsdienste am Standort Wien mit Ablauf des Oktoberflugplans. Künftig übernimmt der Dienstleister Joint Sky Services mit Sitz in Eisenstadt die Abfertigungsaufgaben an Österreichs größtem Flughafen, berichtete zunächst Austrian Wings. Trotz des anstehenden Betreiberwechsels liegt von Seiten des Nachfolgeunternehmens Joint Sky Services bislang keine rechtsverbindliche Zusage für eine geschlossene Übernahme der bisherigen AAS-Belegschaft vor. Vertreter von Joint Sky Services hatten im Juli erklärt, eine Beschäftigung bestehender Mitarbeiter hänge vom tatsächlichen Übernahmevolumen der Kundenverträge ab. Parallel dazu schaltete der neue Anbieter bereits eigenständige Stellenausschreibungen am Arbeitsmarkt geschaltet, was bei den betroffenen Beschäftigten und Arbeitnehmervertretern Befürchtungen hinsichtlich Verschlechterungen bei den Beschäftigungsbedingungen auslöste. Der Vorfall hebt die anhaltende Dynamik und den harten Preiswettbewerb im Markt für Bodenabfertigungsdienste an europäischen Großflughäfen hervor. Die Vergabe von Abfertigungslizenzen und Abfertigungsverträgen durch Fluggesellschaften erfolgt in regelmäßigen Zyklen nach strengen Kostenkriterien. Ein Wechsel des Dienstleisters führt für die betroffenen Angestellten häufig zu Unsicherheiten bezüglich der Lohnfortzahlung, der Anrechnung von Dienstjahren und der Geltung bestehender Kollektivverträge, da ein automatischer Betriebsübergang rechtlich nicht in jedem Fall durchzusetzen ist. Gewerkschaftliche Vertretungen beobachten die Situation am Flughafen Wien mit Sorge und fordern klare Garantien für die Weiterbeschäftigung des geschulten Fachpersonals. Ein überstürzter Austausch der Abfertigungsteams birgt zudem operative Risiken für den Flughafenbetrieb. Sollte der Übergang der Arbeitskräfte auf

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Bulgaria Air baut Inlandsverbindung nach Burgas aus

Die bulgarische Nationalfluggesellschaft Bulgaria Air verstärkt für den Zeitraum des Eurovision Song Contest 2027 ihre Kapazitäten auf der Inlandsstrecke zwischen Sofia und Burgas. Vom 2. bis zum 19. Mai 2027 wird die Frequenz auf bis zu zwei tägliche Verbindungen aufgestockt. Neben den regulären Abendflügen bietet die Fluggesellschaft im Vorfeld der Veranstaltung zusätzliche Nachmittagsverbindungen von der Hauptstadt an die Schwarzmeerküste an. Nach dem Abschluss der Veranstaltung stehen verstärkt frühe Morgenflüge von Burgas zurück nach Sofia im Flugplan. Der angepasste Flugplan zielt darauf ab, die Anbindung an internationale Flugverbindungen über das Drehkreuz am Flughafen Sofia sicherzustellen. Fluggäste aus europäischen Quellmärkten erhalten dadurch zeitnahe Umsteigemöglichkeiten zum Austragungsort an der Schwarzmeerküste. Auf den Flügen kommen moderne Mittelstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A220-100 und A220-300 zum Einsatz, die sowohl mit einer Economy- als auch mit einer Business-Klasse ausgestattet sind. Die Zusatzflüge sind seit dem 25. August 2026 im Reservierungssystem der Airline freigeschaltet. Die vorübergehende Ausweitung des Flugangebots unterstreicht die logistische Bedeutung der Luftverkehrsinfrastruktur bei Großveranstaltungen im Südosten Europas. Burgas verfügt zwar über einen internationalen Flughafen, der im Sommerhalbjahr stark vom internationalen Charter- und Touristikverkehr geprägt ist, außerhalb der Hauptsaison jedoch geringere Linienkapazitäten aufweist. Durch die enge Taktung der Flüge mit dem Knotenpunkt Sofia versucht Bulgaria Air, den kurzzeitig stark ansteigenden Bedarf von Delegationen, Medienvertretern und Zuschauern im Inlandsverkehr abzudecken. Branchenbeobachter verweisen jedoch auf die operativen Herausforderungen kurzfristiger Kapazitätsverschiebungen. Der Einsatz der Airbus A220-Flotte auf der kurzen Inlandsstrecke bindet Fluggeräte, die in diesem Zeitraum auf internationalen Routen fehlen könnten. Zudem hängt die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Zusatzflüge maßgeblich

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Air Algérie stellt Berlin-Verbindung auf Dreiecksflug um

Die algerische Staatsfluggesellschaft Air Algérie setzt ihre Flüge in die deutsche Hauptstadt auch in der Winterflugplanperiode 2026/2027 fort, nimmt jedoch eine Anpassung der Streckenführung vor. Nach der Wiederaufnahme der Direktverbindung zwischen Algier und Berlin am 14. September verabschiedet sich die Airline mit Beginn des Winterflugplans am 31. Oktober vom durchgehenden Nonstop-Flug. Stattdessen wird die Strecke einmal wöchentlich als Dreiecksverbindung über das Drehkreuz Frankfurt am Main geführt. Gemäß den Flugplandaten kommt auf der Route Algier–Frankfurt–Berlin–Algier ein Mittelstreckenflugzeug vom Typ Boeing 737-700 zum Einsatz. Durch die Kombination der beiden deutschen Zielorte auf einem Fluglauf bündelt das Unternehmen Passagierströme aus Nord- und Westdeutschland. Die Verbindung erlaubt es Air Algérie, die Kapazitäten auf den Strecken nach Deutschland flexibler zu steuern und die Sitzplatzauslastung auf den einzelnen Streckenabschnitten zu stabilisieren. Die Umstellung auf einen Dreiecksflug spiegelt die Herausforderung wider, vor der viele staatliche Netzwerkträger auf Sekundärrouten stehen. Während die Nachfrage zwischen Algier und Frankfurt durch den regulären Geschäfts- und Transitverkehr vergleichsweise stetig verläuft, weist die Direktverbindung nach Berlin ein stärker saisonal geprägtes Passagieraufkommen auf. Durch die Zwischenlandung in Frankfurt vermeidet die Fluggesellschaft Auslastungslücken in den nachfrageschwächeren Wintermonaten, nimmt jedoch längere Flugzeiten für Passagiere aus der Region Berlin-Brandenburg in Kauf. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Einbindung Berlins in bestehende Flugläufe ein typisches Instrument zur Risikominimierung darstellt. Zwar verringert die Dreiecksführung die Attraktivität des Fluges für Zeitempfindliche Passagiere gegenüber direkten Konkurrenzangeboten im nordafrikanischen Markt, sie sichert jedoch die Marktpräsenz des Unternehmens an der deutschen Hauptstadt. Für den Flughafen Berlin-Brandenburg bedeutet die Entscheidung den Erhalt der Anbindung

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Air Canada: Aktienrückkaufprogramm im Wert von bis zu 800 Millionen kanadischen Dollar

Die kanadische Fluggesellschaft Air Canada hat die konkreten Bedingungen für ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm im Gesamtvolumen von bis zu 800 Millionen kanadischen Dollar (rund 497 Millionen Euro) bekannt gegeben. Das Unternehmen beabsichtigt, seine Stammaktien der Klasse A und Klasse B über das Verfahren einer modifizierten holländischen Auktion (Dutch Auction) vom Markt zurückzuerwerben. Aktionäre erhalten im Rahmen dieses strukturierten Angebots die Möglichkeit, ihre Anteile innerhalb einer festgelegten Preisspanne von 29 bis 33 kanadischen Dollar pro Aktie zum Kauf anzubieten. Insgesamt zielt die Fluggesellschaft auf den Erwerb von bis zu 27,5 Millionen Aktien ab, was einem Anteil von etwa 9,8 Prozent der derzeit rund 280,1 Millionen ausgegebenen und ausstehenden Stammaktien entspricht. Das Management von Air Canada begründet den Schritt damit, eigene Anteile zu aus Konzernsicht günstigen Bewertungskoeffizienten einzuziehen, während zeitgleich die notwendigen Mittel für laufende Investitionen in den Flugbetrieb sowie die Konsolidierung der Bilanzstruktur gewahrt bleiben sollen. Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt zu einem wesentlichen Teil aus dem Mittelzufluss, den die Fluggesellschaft durch den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an ihrem Vielfliegerprogramm Aeroplan an die Finanzinvestoren Blackstone und La Caisse erzielt hat. Rückkaufprogramme dieser Größenordnung sind in der zivilen Luftfahrtbranche ein etabliertes Instrument der Kapitalallokation, um den Gewinn je Aktie zu steigern und den Kurswert zu stützen. Durch den Einzug der Anteile verringert sich die Gesamtzahl der Dividenden- und Stimmberechtigten, was die Kapitaleffizienz formal erhöht. Der Verkauf von Anteilen am lukrativen Kundenbindungsprogramm Aeroplan unterstreicht zudem die Neigung von Netzwerkträgern, hochprofitable Nebengeschäfte zu monetarisieren, um liquide Mittel für bilanzielle Maßnahmen oder Flotteninvestitionen freizusetzen. Finanzanalysten betrachten die

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Flughafen Zürich: Edelweiss eröffnet Publikums- und Schulungszentrum im Circle

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa-Gruppe, hat am Flughafen Zürich eine neue Einrichtung im Gebäudekomplex Circle in Betrieb genommen. Die als „Edelweiss Hub“ bezeichnete Fläche erstreckt sich über zwei Etagen und kombiniert Kundenangebote mit internen Schulungs- und Veranstaltungsräumen. Das Erdgeschoss umfasst rund 300 Quadratmeter und ist als öffentlich zugänglicher Informations- und Aufenthaltsbereich gestaltet, während das Obergeschoss vorrangig für betriebliche Zwecke genutzt wird. Im Erdgeschoss stehen den Besuchern interaktive Stationen wie Virtual-Reality-Anwendungen zur Erkundung von Zielgebieten, ein Geografie-Quiz sowie ein Gastronomiebereich zur Verfügung. Das Obergeschoss beherbergt den internen Bereich „Customer Experience & Product Hub“ sowie Räumlichkeiten für Mitarbeiterschulungen, Meetings und Veranstaltungen. Der Betrieb ist auf die Werktage von Montag bis Freitag ausgerichtet und richtet sich an Passagiere, Anwohner sowie Angestellte des Flughafenareals. Mit der Ansiedlung im Circle folgt Edelweiss dem Trend von Fluggesellschaften, physische Berührungspunkte außerhalb der rein funktionalen Abflughallen zu etablieren. Der Gebäudekomplex am Flughafen Zürich hat sich seit seiner Eröffnung zu einem zentralen Dienstleistungs- und Gewerbezentrum entwickelt, in dem auch der Mutterkonzern Swiss sowie weitere Luftfahrtunternehmen Büro- und Repräsentanzflächen betreiben. Durch die Nähe zum Terminal versucht die Fluggesellschaft, die eigene Markenbekanntheit beim Passagieraufkommen vor Ort zu festigen. Luftfahrt- und Vertriebsexperten bewerten solche Markenwelten jedoch zurückhaltend hinsichtlich ihres direkten wirtschaftlichen Nutzens. Während Repräsentanzen im Flughafenumfeld hohe Miet- und Betriebskosten verursachen, bleibt der Beitrag zur Ticketbuchung im Vergleich zu digitalen Vertriebskanälen meist gering. Für Edelweiss dient die Einrichtung daher in erster Linie als multifunktionale Fläche, um Schulungskapazitäten zu bündeln und Firmenveranstaltungen nahe am eigenen Flugbetrieb durchzuführen.

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Easyjet verzeichnet Zuwachs bei älteren Kabinenbeschäftigten

Die britische Low-Cost-Fluggesellschaft Easyjet verzeichnet eine strukturelle Verschiebung innerhalb der Altersstruktur des Kabinenpersonals. Nach Unternehmensangaben ist die Zahl der Flugbegleiter im Alter von über 50 Jahren seit dem Jahr 2022 um 127 Prozent gestiegen. Noch deutlicher fällt die Entwicklung bei den Beschäftigten über 60 Jahren aus, deren Anzahl sich im selben Zeitraum beinahe vervierfachte. Die Entwicklung geht auf gezielte Anpassungen der Rekrutierungsansätze zurück, mit denen die Fluggesellschaft verstärkt Berufsumsteiger aus anderen Branchen für die Arbeit an Bord anspricht. Hintergrund dieser Entwicklung sind veränderte Personalbeschaffungsmaßnahmen im Nachgang der weltweiten Reisebeschränkungen, die bei vielen Fluggesellschaften zu erheblichen Personalengpässen führten. Um den Bedarf an Kabinenpersonal zu decken, rief die Airline im Jahr 2024 die Initiative „Returnships“ ins Leben. Das Programm richtet sich an Bewerber in der zweiten Lebenshälfte und bietet kostenlose Praxistage an, um Berührungsängste abzubauen. Eine vom Unternehmen durchgeführte Umfrage ergab, dass zwar drei Viertel der Befragten einen späten Berufswechsel als realistisch erachten, knapp 28 Prozent jedoch zuvor davon ausgingen, dass die Tätigkeit im Flugdienst ausschließlich jüngeren Altersgruppen vorbehalten sei. Der demografische Wandel innerhalb der Flugbegleitermannschaften stellt viele europäische Carrier vor neue Rahmenbedingungen. Ältere Beschäftigte bringen zwar oft berufliche Vorerfahrung in Kundenservice und Krisenmanagement mit, jedoch stellt der Schichtbetrieb im Luftverkehr mit unregelmäßigen Arbeitszeiten, Zeitverschiebungen und physischen Belastungen spezifische Anforderungen an die Belegschaft. Um die Fluktuation gering zu halten, passen Airlines schrittweise ihre Schulungsprogramme und Einsatzpläne an die Bedürfnisse alterssgemischter Teams an. Luftfahrtanalysten werten das Anwerben älterer Arbeitnehmer auch als Reaktion auf die angespannte Lage am europäischen Arbeitsmarkt. Angesichts des Fachkräftemangels im

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