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United Airlines kooperiert mit Chef’s Table für Gourmet-Angebot in der Business Class

Die US-Fluggesellschaft United Airlines wertet das kulinarische Erlebnis auf ihren Langstreckenflügen deutlich auf. Ab dem 1. August 2026 wird in der United Polaris Business Class ein neues Speisenangebot eingeführt, das in Zusammenarbeit mit „Chef’s Table“ entstand. Die Partnerschaft nutzt die Strahlkraft der bekannten US-Dokumentationsserie, um international renommierte Spitzen- und Sterneköche für die Menügestaltung zu gewinnen. Insgesamt zehn Köche aus strategisch wichtigen Drehkreuzen und Zielgebieten des globalen Streckennetzes entwerfen exklusive Gerichte, die regionale Einflüsse mit gehobener Gastronomie verbinden sollen. Das Angebot umfasst pro Menü jeweils eine Vorspeise, einen Salat sowie einen Hauptgang. Die Auswahl der Gastronomen spiegelt die wichtigsten Märkte der Fluglinie wider. Vertreten sind Spitzenköche aus sieben US-Metropolen sowie aus den internationalen Standorten London, Sao Paulo und Tokio. Unter den Mitwirkenden finden sich prominente Namen der kulinarischen Szene, wie Nancy Silverton aus Los Angeles, Tomos Parry aus London und Tashi Gyamtsov aus Tokio. Ziel der Kooperation ist es, die Servicequalität in der Premium-Kabine zu festigen und sich im harten Wettbewerb der transatlantischen und pazifischen Flugrouten durch ein differenziertes Bordprodukt abzuheben. Branchenexperten sehen in diesem Schritt eine Fortsetzung des Trends, bei dem Fluggesellschaften verstärkt auf Markenpartnerschaften setzen, um die Markenbindung bei Geschäftsreisenden und anspruchsvollen Privatkunden zu erhöhen. Technisch und logistisch stellt die Implementierung von Gourmet-Menüs in großer Höhe eine erhebliche Herausforderung dar. Die Rezepte der Sterneköche müssen so angepasst werden, dass Geschmacksprofile auch bei geringer Luftfeuchtigkeit und verändertem Luftdruck stabil bleiben. United Airlines nutzt hierfür spezialisierte Catering-Zentren an ihren Hubs in Chicago, Denver, Houston, New York und San Francisco. Durch die

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Bilanz 2025: Zollamt Österreich sichert Milliarden an Staatseinnahmen

Das Zollamt Österreich (ZAÖ) hat im Geschäftsjahr 2025 eine beeindruckende Bilanz vorgelegt und seine Position als zentrale Säule der staatlichen Finanzverwaltung gefestigt. Mit insgesamt 6.780.678 durchgeführten Zollabfertigungen im grenzüberschreitenden Güterverkehr generierten die 1.713 Zöllner Abgaben in der Höhe von 8,364 Milliarden Euro. Dieses Aufkommen aus Steuern und Zöllen leistet einen entscheidenden Beitrag zum Bundesbudget. Finanzminister Markus Marterbauer betonte in diesem Zusammenhang, dass die Aufgaben des Zolls durch den Wegfall der 150-Euro-Zollfreigrenze auf EU-Ebene sowie die verstärkte internationale Zusammenarbeit künftig noch an Bedeutung gewinnen werden. Neben der fiskalischen Komponente bildete die Sicherheit der Bevölkerung einen Schwerpunkt der operativen Tätigkeit. Insgesamt führten die Beamten 633.466 Kontrollen durch, die zu zahlreichen Feststellungen in sensiblen Bereichen führten. Besonders hervorzuheben ist der Bereich der Arzneiwaren: Über 392.000 Stück illegal eingeführte oder gefälschte Medikamente und Anabolika wurden sichergestellt. Ein prominenter Fall am Flughafen Wien deckte im Juli allein fast 25.000 Potenzpillen in Reisegepäck aus Delhi auf. Auch im Bereich der Suchtgiftbekämpfung verzeichnete die Behörde Erfolge und beschlagnahmte rund 448 Kilogramm Drogen, wobei Cannabis mit über 382 Kilogramm den Hauptanteil ausmachte. Ein wesentlicher Erfolg gelang der Zollfahndung bei der Bekämpfung organisierter Schmuggelstrukturen. Im Bereich der Tabakwaren wurden über 8,8 Millionen Zigaretten konfisziert. Herausragend war hierbei eine Sicherstellung von Schmuggelware aus Dubai, die unter Tarnladungen wie Elektromaterial versteckt war und zu weiteren Funden an verschiedenen Standorten in Österreich führte. Auch im Sektor der Produktpiraterie und Marktüberwachung schritt das Amt konsequent ein. Ein Aufgriff von 120.000 Kunststoff-Badeenten aus China demonstrierte die Bedeutung der Kontrollen für den Verbraucherschutz: Laboruntersuchungen ergaben

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Wizz Air verbindet Dortmund ab Oktober 2026 täglich mit Mailand

Die Fluggesellschaft Wizz Air erweitert ihr Angebot am Flughafen Dortmund um eine tägliche Direktverbindung nach Italien. Ab dem 25. Oktober 2026 bedient der ungarische Billigflieger die Strecke zum Flughafen Mailand-Malpensa (MXP). Damit kehrt Italien nach einer Unterbrechung als Ziel auf den Dortmunder Flugplan zurück. Die Flugzeit für die Strecke in die lombardische Metropole wird mit unter zwei Stunden angegeben. Die Entscheidung für die Aufnahme der Verbindung unterstreicht die Strategie der Airline, das bisher stark osteuropäisch geprägte Streckennetz in Dortmund zunehmend um südeuropäische Destinationen zu ergänzen. Die neue Flugverbindung zielt sowohl auf den Städte- und Geschäftstourismus als auch auf Reisende mit Zielen in der umliegenden Region ab. Mailand fungiert als zentrales Finanz- und Modezentrum Italiens und bietet mit Sehenswürdigkeiten wie dem Mailänder Dom, dem Opernhaus Teatro alla Scala und dem Giuseppe-Meazza-Stadion Anziehungspunkte für unterschiedliche Zielgruppen. Durch die Lage des Flughafens Malpensa im Nordwesten der Region sind zudem touristische Schwerpunkte wie der Comer See, der Lago Maggiore und die Alpenregionen für Winter- und Sommersportler schnell erreichbar. Auch die Grenznähe zur Schweiz erhöht die logistische Bedeutung der Verbindung für das Einzugsgebiet des Ruhrgebiets. Branchenanalysen zeigen, dass Wizz Air mit diesem Schritt den Wettbewerb im Low-Cost-Segment ab Nordrhein-Westfalen weiter intensiviert. Während der Flughafen Dortmund in der Vergangenheit primär als Drehkreuz für Arbeitsmigration und Familienbesuche Richtung Osteuropa fungierte, setzt das Management nun verstärkt auf klassische Urlaubs- und Kurzreisenmärkte. Guido Miletic, Leiter Marketing & Sales am Dortmund Airport, sieht in der täglichen Frequenz eine notwendige Aufwertung für das lokale Angebot. Die Airline setzt auf dieser Route

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Lufthansa erhält Zertifizierung für Allegris-Kabine in der Boeing 787-9

Die Deutsche Lufthansa hat einen entscheidenden Meilenstein bei der Einführung ihres neuen Kabinenkonzepts „Allegris“ erreicht. Seit dem 15. März 2026 verfügt die Fluggesellschaft über die behördliche Zertifizierung für 25 Business-Class-Sitze an Bord der Boeing 787-9. Den Auftakt machte die Maschine mit der Kennung D-ABPM auf der Strecke von Frankfurt nach Toronto. Die weiteren acht Flugzeuge dieses Typs, die bereits mit der neuen Ausstattung versehen sind, werden laut Unternehmensangaben bis spätestens Mitte der Woche in den regulären Flugbetrieb integriert. Damit reagiert der Konzern auf die hohe Nachfrage nach dem modernisierten Bordprodukt, das nach umfangreichen Testphasen nun für den regulären Verkauf freigegeben wurde. Mit dem bevorstehenden Wechsel auf den Sommerflugplan am 29. März 2026 weitet Lufthansa den Einsatz des Dreamliners mit Allegris-Konfiguration massiv aus. Zu den Zielorten ab Frankfurt gehören dann Metropolen wie Shanghai, Kapstadt und Hongkong sowie bestehende Verbindungen nach Bogota und Austin. Im weiteren Verlauf des Jahres sollen ab Juni auch die US-Drehkreuze New York JFK und Los Angeles sowie ab Juli die indische Hauptstadt Delhi bedient werden. Bis Ende 2027 plant die Fluggesellschaft, insgesamt 29 Maschinen des Typs Boeing 787-9 in Dienst zu stellen, um die Langstreckenflotte technologisch zu modernisieren und die Produktkonsistenz auf globalen Routen zu erhöhen. Reisende haben ab sofort die Möglichkeit, bei der Buchung gezielt zwischen verschiedenen Sitzkategorien innerhalb der Business Class zu wählen. Während der „Classic Seat“ ohne zusätzliche Gebühren reserviert werden kann, führt Lufthansa für Sitze mit besonderem Komfortmerkmalen ein Aufpreismodell ein. Dazu zählen unter anderem Suiten mit höherer Privatsphäre, Plätze mit erweitertem Stauraum

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Dänemark forciert Austern-Tourismus als kulinarisches Standbein

Obwohl dänische Spezialitäten wie Smørrebrød oder Hotdogs bei deutschen Urlaubern fest etabliert sind, fristet die Auster als dänisches Exportgut in der Wahrnehmung der Touristen bisher ein Nischendasein. Eine aktuelle Umfrage vom Dezember 2025 belegt, dass lediglich 4 Prozent der Deutschen die salzige Delikatesse mit dem skandinavischen Nachbarland verbinden. Um dieses Marktsegment zu erschließen, setzt die dänische Tourismusbranche verstärkt auf sogenannte Austern-Safaris in der Nordsee und am Limfjord. Diese geführten Touren kombinieren Fachwissen mit aktivem Sammeln im Watt und zielen darauf ab, das exklusive Image der Auster für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Die Verfügbarkeit sowohl der einheimischen europäischen Auster als auch der weit verbreiteten pazifischen Variante ermöglicht dabei eine ganzjährige Bewirtschaftung der Bestände. Die historische Bedeutung der Auster in Dänemark reicht weit über die moderne Gastronomie hinaus. Archäologische Funde belegen, dass Schalentiere bereits um 4000 v. Chr. ein fester Bestandteil der Nahrung lokaler Siedler waren. Heute wird diese Tradition durch spezialisierte Akteure wie Jesper Voss, bekannt als „Oyster King“, professionalisiert. Voss, der seine Karriere in der Personalberatung für das Leben als Austernexperte aufgab, leitet Workshops und Safaris auf den Inseln Fanø, Rømø und Mandø. Das Zentrum dieser Entwicklung bildet die Stadt Nykøbing Mors am Limfjord, die sich mittlerweile als dänische Schalentierhauptstadt positioniert hat. Dort werden durch Veranstaltungen wie die Austern- und Muschelpremiere gezielt Anreize für Kulinarik-Reisende geschaffen, die Qualität der lokalen Bestände vor Ort zu prüfen. Ein operativer Höhepunkt der Saison 2026 ist das Austernfestival in Ribe, der ältesten Stadt Dänemarks, das am 21. März stattfindet. Das Programm umfasst

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DDSG Blue Danube startet Linienbetrieb zur Marillenblüte in der Wachau

Die DDSG Blue Danube nimmt am 28. März 2026 ihren regulären Linienbetrieb in der UNESCO-Welterberegion Wachau wieder auf. Pünktlich zum Einsetzen der Marillenblüte, bei der rund 100.000 Bäume die Donaulandschaft prägen, setzt die Reederei ihre Flottenmitglieder MS Dürnstein, MS Wachau und MS Austria ein. Geschäftsführer Wolfgang Fischer und Flottenkommandant Johannes Kammerer bestätigten den Abschluss intensiver Wartungs- und Modernisierungsarbeiten während der Wintermonate. Die Schiffe verkehren mehrmals täglich zwischen den Hauptstationen Krems und Melk, wobei Zwischenstopps in Dürnstein, Weißenkirchen und Spitz eine flexible Reiseplanung ermöglichen. Die wirtschaftliche Bedeutung der Schifffahrt für den niederösterreichischen Tourismus zeigt sich insbesondere in der Kopplung mit regionalen Großereignissen. Parallel zum Saisonauftakt auf der Donau findet Ende März und Anfang April der Marillenblütemarkt in Krems statt. Zudem wird die Region durch das „wachau GOURMETfestival“ belebt, bei dem internationale Gastköche und lokale Winzer kooperieren. Die DDSG Blue Danube, die sich im gemeinsamen Eigentum der Wien Holding und des Verkehrsbüros befindet, nutzt diese Synergien, um jährlich über 300.000 Passagiere auf ihren insgesamt neun Schiffen zu befördern. Ab dem 25. April 2026 wechselt die Reederei in den vollständigen Sommerbetrieb. Dann werden drei Schiffe im täglichen Rotationsprinzip eingesetzt, um die hohe Nachfrage in der Hochsaison abzudecken. Die Preisgestaltung für die Linienfahrten bleibt stabil: Eine einfache Fahrt zwischen Krems und Melk wird für 40 Euro angeboten, während die kombinierte Hin- und Rückfahrt für 49 Euro erhältlich ist. Ergänzt wird das Angebot durch Bordgastronomie, die sich auf regionale Spezialitäten und Weine aus den umliegenden Anbaugebieten konzentriert. Hintergrund der stabilen Marktposition der DDSG ist ihre

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FACC investiert 120 Millionen Euro in neues Hightech-Werk in Oberösterreich

Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat weitreichende Ausbaupläne für seinen Standort in St. Martin im Innkreis bekannt gegeben. Mit einer Investitionssumme von rund 120 Millionen Euro wird ein neues Werk für großflächige Strukturbauteile errichtet, welches die bisherigen Fertigungskapazitäten in diesem Bereich verdoppeln soll. Auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern entstehen hochmoderne Produktionsanlagen, die speziell auf die Herstellung von Höhen- und Seitenrudern für internationale Passagierflugzeuge ausgerichtet sind. Der Baubeginn ist für Ende 2026 angesetzt, wobei die Inbetriebnahme bereits für Mitte 2028 geplant ist. Bis zum Erreichen der Vollausbaustufe Ende 2029 sollen durch dieses Projekt bis zu 300 neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden. Das Vorhaben ist Teil einer umfassenden Konzernstrategie, die bis zum Jahr 2030 Gesamtinvestitionen in Höhe von 350 Millionen Euro in neue Technologien und weltweite Standorterweiterungen vorsieht. Ein wesentlicher Bestandteil des neuen Werks in St. Martin ist ein dedizierter Forschungsbereich. Hier sollen Fertigungsprozesse für die nächste Generation von Verkehrsflugzeugen entwickelt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber globalen Konkurrenten langfristig zu sichern. CEO Robert Machtlinger betont, dass die Entscheidung für Oberösterreich maßgeblich durch die vorhandene Infrastruktur im Bereich Forschung und Entwicklung sowie die hohe Qualifikation der lokalen Fachkräfte beeinflusst wurde. Um im internationalen Wettbewerb und angesichts des hohen Lohnniveaus in Österreich bestehen zu können, setzt FACC auf eine End-to-End-Fertigung mit einem extrem hohen Automatisierungsgrad. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz und robotergestützten Systemen soll die Effizienz der Abläufe massiv steigern. Diese technologische Aufrüstung gilt als entscheidender Faktor, um die steigenden Fertigungsraten der großen Flugzeughersteller bedienen zu können. Durch die direkte Anbindung an

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Fraport erzielt operativen Rekordgewinn und kündigt Terminal-Eröffnung an

Die Fraport-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, das durch eine deutliche Verbesserung der zentralen Finanzkennzahlen geprägt war. Der Flughafenbetreiber steigerte seinen bereinigten Umsatz um 8,2 Prozent auf 4,21 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis (EBITDA) mit 1,44 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert erreichte. Ein entscheidender Meilenstein ist die Rückkehr zu einem positiven freien Cashflow von 24,4 Millionen Euro – der erste seit dem Jahr 2018. CEO Stefan Schulte sieht darin den Beweis für die erfolgreiche Diversifizierungsstrategie des Konzerns, die insbesondere durch das starke Wachstum im internationalen Portfolio getragen wird. Für die Aktionäre bedeutet die finanzielle Erholung zudem die Rückkehr zur Dividende, wobei für 2025 eine Ausschüttung von 1,00 Euro je Aktie vorgeschlagen wird. Während die internationalen Beteiligungen in Lima, Antalya und Griechenland bereits deutlich über dem Vor-Pandemie-Niveau liegen, hinkt der Heimatstandort Frankfurt dem globalen Trend weiterhin hinterher. Mit 184 Millionen Passagieren im gesamten Konzern wurde zwar das Niveau von 2019 leicht übertroffen, in Frankfurt jedoch lag das Aufkommen noch immer 10 Prozent unter den Werten der Zeit vor der Krise. Schulte macht hierfür primär die hohen staatlich induzierten Standortkosten in Deutschland verantwortlich. Hoffnung auf eine Trendwende setzt das Management nun in die politische Ankündigung der Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz, die jüngste Erhöhung der Luftverkehrssteuer zurückzunehmen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandortes Deutschland wieder zu stärken. Ein technologischer und infrastruktureller Quantensprung steht dem Konzern im April 2026 bevor: Nach einer zehnjährigen Bauzeit und Investitionen von rund vier Milliarden Euro wird das neue Terminal 3 in Frankfurt in Betrieb gehen.

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Traditionelle Volksmusik und Brauchtumspflege zum Frühlingsbeginn im Ausseerland

Das Ausseerland Salzkammergut begeht den Auftakt der diesjährigen Frühlingssaison am 21. März 2026 mit dem 45. „Josefisingen“. Die Traditionsveranstaltung gilt als bedeutender Treffpunkt für authentische Volksmusik und versammelt Sänger sowie Musikanten aus verschiedenen Regionen. Im Mittelpunkt stehen unverfälschte Volkslieder, Jodler und Tanzlmusik, die ohne technische Verstärkung dargeboten werden.  Ein besonderes Merkmal dieses Abends ist das Ausseer „Paschen“, ein rhythmischer Klatschbrauch, der tief in der regionalen Identität verwurzelt ist und die musikalische Darbietung ergänzt. Die Orte Altaussee, Bad Aussee, Bad Mitterndorf und Grundlsee nutzen diesen Rahmen zudem, um ihr kulinarisches und traditionelles Profil für das beginnende Frühjahr zu präsentieren. Nach dem Auftakt im heimischen Umfeld verlagert die Region ihre Präsenz vom 8. bis 12. April 2026 in die Bundeshauptstadt zum Steiermark-Frühling auf den Wiener Rathausplatz. Unter der Leitung von Geschäftsführerin Pamela Binder präsentieren lokale Gastgeber und die amtierenden Narzissenhoheiten das touristische Angebot der Erlebnisregion. Der Fokus liegt dabei auf einer Verbindung von regionaler Kulinarik und gelebtem Handwerk. Vertreten sind unter anderem Institutionen wie die Salzwelten, das Narzissen Vital Resort sowie Holzkunst-Handwerker. Musikalische Einlagen regionaler Gruppen und Auftritte der Volkstanzgruppe Altaussee sorgen für die typische Atmosphäre des Salzkammerguts im Herzen Wiens. Ein wesentlicher Bestandteil der Präsentation in Wien ist das mobile Kochstudio, bei dem namhafte Köche der Region ihr Handwerk zeigen. Am Sonntag wird Haubenkoch Dominik Utassy von der Geiger Alm erwartet, unterstützt von Kollegen des Hotels Erzherzog Johann und des Mondi Resorts Grundlsee am Freitag. Diese kulinarischen Vorführungen dienen dazu, die gehobene Gastronomie des Ausseerlandes einem überregionalen Publikum zugänglich zu machen.

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Führungswechsel bei der Austrian Business Travel Association

Bei der turnusmäßigen Generalversammlung der Austrian Business Travel Association (ABTA) im Motel One & Flemings Hotel Wien-Stadthalle wurde eine umfassende Neuausrichtung des Vorstands beschlossen. Angela Lille, Head of HR-Systems und Travel Management bei der Erste Group, wurde zur neuen Präsidentin des Verbandes gewählt. Sie übernimmt das Amt von Roman Neumeister, der dem Präsidium künftig als Vizepräsident erhalten bleibt. In ihrer Antrittsrede betonte Lille die Bedeutung starker Netzwerke in Zeiten disruptiver Marktveränderungen und skizzierte ihre Vision eines mutigen, vernetzten Verbandes, der die Marktentwicklungen im Geschäftsreisesektor aktiv mitgestaltet. Der personelle Umbruch markiert das Ende einer Ära, da langjährige Funktionäre wie Vizepräsidentin Sabine Toplak und Generalsekretär Peter Tolinger ihre Ämter niederlegten, um sich verstärkt ihren beruflichen Hauptaufgaben zu widmen. Als Anerkennung für ihre Verdienste wurden beide zu Ehrenmitgliedern ernannt. Neben der Bestätigung des neuen Präsidiums wurden Michael Glück, Kirsten Hauft-Tulic, Alexander Klöckler und Bettina Scheriau als neue Vorstandsmitglieder offiziell in ihre Funktionen berufen. Die finanzielle Basis für die kommende Periode wurde durch die Präsentation des Rechnungsabschlusses 2024/2025 sowie des Budgets für 2026 durch Kassierin Monika Milde gelegt. Ein zentraler Fokus für das laufende Geschäftsjahr liegt auf der Organisation der GBTA + VDR + ABTA Conference in Wien. Dieses Großereignis gilt als der wichtigste Branchentreffpunkt für das Geschäftsreisemanagement in Europa im Jahr 2026. Der Verband zielt darauf ab, durch regionale und internationale Vernetzung den Wissensaustausch zwischen Unternehmen zu fördern. Ergänzt wurde die Versammlung durch eine Keynote des Extremsportlers Matthias Stelzmüller, der Parallelen zwischen akribischer Reiseplanung und sportlichen Höchstleistungen zog, was den Mitgliedern neue Impulse

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