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Rauchentwicklung am Flughafen Bremen führt zu massiven Verzögerungen im Abflugverkehr

Am Donnerstagmorgen ist es am Flughafen Bremen gegen 8:30 Uhr zu einem Zwischenfall in einem abgeschlossenen Generatorenraum gekommen. Eine starke Rauchentwicklung löste umgehend die installierten Sicherheitsvorkehrungen aus. Infolgedessen wurde eine separate Notstromversorgung aktiviert, um die essenziellen Funktionen des Flugbetriebs aufrechtzuerhalten. Während ankommende Flüge weiterhin planmäßig landen konnten, kam es im Abflugbereich zu erheblichen Störungen. Da die Stromversorgung für die Sicherheitskontrollen der Passagiere zeitweise ausfiel, konnten abfliegende Maschinen nur mit deutlicher Verzögerung oder vorerst gar nicht starten. Bei dem Vorfall wurde ein Elektriker des Flughafens verletzt. Der Mitarbeiter war zum Zeitpunkt der Rauchentwicklung im technischen Bereich tätig und musste vor Ort medizinisch versorgt werden. Die Feuerwehr der Stadt Bremen rückte mit einem Großaufgebot an, um den Brandherd im technischen Bereich zu lokalisieren und eine weitere Ausbreitung des Rauchs zu verhindern. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei und der Flughafenfeuerwehr kann eine Fremdeinwirkung zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden; man geht von einem technischen Defekt in der elektrischen Anlage aus. Zusätzliche Recherchen ergaben, dass die betroffenen Terminals teilweise geräumt werden mussten, um eine Gefährdung der Fluggäste durch die Rauchausbreitung auszuschließen. Der Betreiber des Flughafens arbeitete unter Hochdruck an der Wiederherstellung der regulären Stromversorgung für die Kontrollstellen. Da Bremen ein wichtiger Knotenpunkt für den Regionalverkehr und Zubringerflüge zu großen Drehkreuzen wie Frankfurt und München ist, wirkten sich die Verzögerungen auch auf das europäische Flugnetz aus. Passagiere wurden gebeten, ihren Flugstatus vor der Anreise online zu prüfen, da die Abfertigungsprozesse im Laufe des Tages nur schrittweise wieder hochgefahren werden konnten. Die genaue Schadenshöhe an den technischen

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Asky Airlines plant Langstreckenverbindung zwischen Togo und Europa

Die in Lomé ansässige Fluggesellschaft Asky Airlines bereitet eine strategische Neuausrichtung vor und plant den Einstieg in das Langstreckengeschäft. Nach Angaben der African Airlines Association (AFRAA) beabsichtigt der Carrier aus Togo, noch im Laufe des Jahres 2026 erstmals Verbindungen nach Europa anzubieten. Als erste europäische Destination wurde die französische Hauptstadt Paris ausgewählt. Um dieses Vorhaben operativ umsetzen zu können, wird die bisher ausschließlich aus Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen des Typs Boeing 737 bestehende Flotte um zwei Großraumflugzeuge erweitert. Das Unternehmen favorisiert dabei die Boeing 787-8, bekannt als Dreamliner, um eine effiziente Bedienung der neuen Route zu gewährleisten. Bei der Beschaffung der neuen Flugzeuge greift Asky Airlines auf die Unterstützung ihres strategischen Partners Ethiopian Airlines zurück. Die größte Fluggesellschaft Afrikas hält einen Anteil von 24,9 Prozent an der togoischen Airline und fungiert als technischer sowie betrieblicher Berater. Die Verhandlungen über das Leasing oder den Kauf der Dreamliner werden gemeinsam geführt, um Synergieeffekte bei Wartung und Pilotenausbildung zu nutzen. Parallel zum Ausbau der Langstrecke treibt Asky Airlines auch das Wachstum ihres regionalen Netzwerks voran. Die bestehende Flotte von Boeing 737 soll bis Ende des laufenden Jahres auf insgesamt 15 Maschinen aufgestockt werden, um die Zubringerfunktion zum Drehkreuz in Lomé zu stärken. Zusätzliche Recherchen in Branchendiensten zeigen, dass dieser Expansionsschritt Teil einer größeren Strategie ist, Lomé als zentralen Luftverkehrsknotenpunkt in Westafrika zu etablieren. Bisher wird die Strecke zwischen Togo und Paris hauptsächlich von Air France bedient. Mit dem Markteintritt von Asky Airlines entsteht neuer Wettbewerb auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen zwischen Westafrika und Europa.

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Ehemaliger Kabinenchef von Scoot wegen systematischer Unterschlagung vor Gericht

Ein ehemaliger leitender Flugbegleiter der singapurischen Billigfluggesellschaft Scoot muss sich wegen langjähriger Veruntreuung von Firmengeldern verantworten. Der 31-jährige Mann hat nach aktuellen Ermittlungsstand zwischen Juli 2023 und März 2025 bei insgesamt 366 Vorfällen Bargeld aus dem Bordverkauf unterschlagen. Die Gesamtsumme der entwendeten Gelder beläuft sich auf nahezu 40.000 Singapur-Dollar, was etwa 26.600 Euro entspricht. Die Unterschlagungen betrafen die täglichen Einnahmen aus dem Verkauf von Verpflegung und Getränken an Bord der Maschinen. Vor Gericht bekannte sich der ehemalige Kabinenchef bereits in einem zentralen Anklagepunkt schuldig, während weitere Vorwürfe im Rahmen der Strafzumessung berücksichtigt werden sollen. Die Untersuchung der Tatserie ergab, dass der Mann ursprünglich zwei Taschen mit Bargeldeinnahmen verloren hatte. Aus Furcht vor disziplinarischen Konsequenzen und nachdem der initiale Verlust unbemerkt geblieben war, begann er systematisch, weitere Einnahmen einzubehalten, um sein Handeln zu verschleiern oder persönliche Engpässe zu überbrücken. Dieser Fall verdeutlicht Schwachstellen in den internen Kontrollsystemen für Bargeldtransfers bei Bordverkäufen, die über einen Zeitraum von fast zwei Jahren nicht griffen. Die Fluggesellschaft Scoot, eine Tochtergesellschaft von Singapore Airlines, bestätigte inzwischen offiziell, dass das Arbeitsverhältnis mit dem Beschuldigten bereits beendet wurde, gab jedoch unter Verweis auf das laufende Verfahren keine Details zu künftigen Sicherheitsanpassungen bekannt. Zusätzliche Recherchen im Umfeld der singapurischen Justiz zeigen, dass das Strafmaß für Untreue in einem Vertrauensverhältnis im Stadtstaat Singapur empfindliche Gefängnisstrafen und hohe Geldstrafen vorsehen kann. Der Vorfall wirft zudem ein Licht auf die operative Abwicklung von Low-Cost-Carriern, die zur Gewinnmaximierung stark auf Nebeneinnahmen durch den Verkauf von Speisen und Produkten an Bord angewiesen sind. Branchenkenner

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Embraer übertrifft Auslieferungsziele für das Geschäftsjahr 2025

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat das Jahr 2025 mit einem deutlichen Wachstum abgeschlossen und seine eigene Gesamtprognose übertroffen. Insgesamt lieferte das Unternehmen 244 Flugzeuge in den Sparten Geschäftsreiseflugzeuge, Verkehrsflugzeuge sowie Verteidigung und Sicherheit aus. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 206 Einheiten übergeben wurden, entspricht dies einer Steigerung um rund 18 Prozent. Damit liegt das Ergebnis über der ursprünglich kommunizierten Zielspanne von 222 bis 240 Maschinen. Das Unternehmen festigt damit seine Position als weltweit drittgrößter Hersteller von Zivilflugzeugen hinter Airbus und Boeing. Den stärksten Beitrag zum Unternehmenserfolg leistete das Segment der Executive Aviation. Hier stiegen die Auslieferungszahlen von 130 auf 155 Business Jets, was punktgenau dem oberen Ende der Prognose entsprach. Besonders die Nachfrage nach größeren Modellen der Praetor-Serie sowie den erfolgreichen Phenom-Leichtjets trieb das Ergebnis voran. Analysten führen diesen Erfolg auf die hohe Marktakzeptanz der technischen Ausstattung und die vergleichsweise stabilen Lieferketten in Brasilien zurück, während Wettbewerber in Nordamerika und Europa teils mit erheblichen Verzögerungen bei Zulieferteilen zu kämpfen hatten. In der kommerziellen Luftfahrt verzeichnete Embraer ein moderateres Wachstum. Mit 78 ausgelieferten Maschinen, primär aus der E2-Familie, lag das Segment am unteren Ende der Erwartungen. Trotz der stabilen Nachfrage nach Regionaljets im Bereich von 70 bis 150 Sitzen bremsen Kapazitätsengpässe bei Triebwerksherstellern die Ausweitungspläne. Demgegenüber steht eine dynamische Entwicklung im Bereich Defense & Security: Die Auslieferungen stiegen von drei auf elf Maschinen. Hier steht vor allem das Transportflugzeug C-390 Millennium im Fokus, das im Jahr 2025 weitere Exportaufträge aus europäischen NATO-Staaten wie den Niederlanden und Österreich sichern konnte, was

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Sicherheitsdienstleister Securitas übernimmt Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Erfurt-Weimar

Zum 1. Januar 2026 hat der Sicherheitskonzern Securitas die Durchführung der Fluggast- und Gepäckkontrollen am Flughafen Erfurt-Weimar übernommen. Die Beauftragung erfolgte durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), welches für die Sicherheit im Luftraum und an den deutschen Verkehrsflughäfen zuständig ist. Der neu geschlossene Vertrag sichert die Zusammenarbeit zunächst bis Ende 2030, wobei eine Option auf eine Verlängerung um ein weiteres Jahr vereinbart wurde. Für den Thüringer Regionalflughafen bedeutet dieser Wechsel einen neuen Abschnitt in der operativen Sicherheitsstruktur, nachdem zuvor andere Dienstleister im Auftrag der Bundespolizei tätig waren. Das Sicherheitskonzept am Standort Erfurt sieht den Einsatz von rund 35 qualifizierten Luftsicherheitskontrollkräften vor. Um einen reibungslosen Übergang im laufenden Flugbetrieb zu gewährleisten, übernimmt Securitas das Bestandspersonal des bisherigen Dienstleisters. Zusätzlich kündigte das Unternehmen an, lokales Personal neu auszubilden, um die geforderten Kapazitäten und Qualitätsstandards langfristig sicherzustellen. Der offizielle Startschuss für die neue Kooperation erfolgte am Montag im Rahmen eines Vor-Ort-Termins, an dem Vertreter der Geschäftsführung von Securitas, der Flughafen Erfurt GmbH sowie der Bundespolizeiinspektion Erfurt teilnahmen. Zusätzliche Recherchen im Branchenumfeld verdeutlichen, dass Securitas mit diesem Auftrag seine Marktposition an deutschen Verkehrsflughäfen weiter festigt. Das Unternehmen ist bereits an bedeutenden Drehkreuzen wie Frankfurt am Main engagiert, wo es ebenfalls für die Luftsicherheit verantwortlich zeichnet. Die Übernahme in Erfurt erfolgt in einer Phase, in der die Anforderungen an die Abfertigungstechnologie und die Qualifikation des Personals stetig steigen. Durch die Ausbildung vor Ort soll die regionale Verbundenheit des Dienstleisters gestärkt und eine stabile Personaldecke für die kommenden Reisesaisonen geschaffen werden. Für die

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Nesma Airlines erweitert Flugangebot zwischen Ägypten und der Schweiz

Die ägyptische Fluggesellschaft Nesma Airlines baut ihr Streckennetz in Richtung Mitteleuropa signifikant aus und bietet in der kommenden Sommersaison neue Direktverbindungen von Hurghada in die Schweiz an. Wie das Unternehmen bestätigte, wird die Strecke zum Flughafen Basel-Mulhouse im Zeitraum vom 28. Juni bis zum 15. Oktober 2026 bedient. Die Flüge finden jeweils donnerstags und sonntags statt. Kurze Zeit später folgt die Aufnahme der Verbindung nach Zürich, die zwischen dem 11. Juli und dem 21. Oktober 2026 immer mittwochs und samstags in den Flugplan integriert wird. Für beide Routen setzt die Fluggesellschaft auf den bewährten Airbus A320, der über eine Standardkonfiguration für Kurz- und Mittelstrecken verfügt. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Nesma Airlines mit diesem Schritt auf die steigende Nachfrage im Segment der Bade- und Pauschalreisen reagiert. Hurghada hat sich als eines der wichtigsten touristischen Zentren am Roten Meer etabliert und verzeichnete zuletzt wachsende Buchungszahlen aus dem deutschsprachigen Raum. Durch die Wahl der Flugtage, die sowohl klassische Wochenreisen als auch verlängerte Wochenendaufenthalte ermöglichen, tritt die Airline in direkten Wettbewerb mit etablierten Ferienfliegern wie Edelweiss Air oder Chair Airlines. Branchenbeobachter werten die Expansion als strategischen Versuch ägyptischer Carrier, größere Marktanteile im lukrativen Schweizer Markt zu sichern und die Abhängigkeit von europäischen Reiseveranstaltern zu verringern. Die operative Abwicklung am Flughafen Zürich und am EuroAirport Basel-Mulhouse ist für Nesma Airlines ein wichtiger Meilenstein bei der Erhöhung der eigenen Markenbekanntheit in Europa. Das Unternehmen, das ursprünglich stark im Chartergeschäft und auf Inlandsrouten in Ägypten sowie Verbindungen nach Saudi-Arabien fokussiert war, modernisiert derzeit seine Flotte und optimiert

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Konflikt am BER: Ryanair fordert Aufweichung des Nachtflugverbots nach Verspätungen

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat eine offizielle Forderung an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gerichtet, die geltenden Nachtflugbeschränkungen am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) zu lockern. Der Vorstoß des irischen Luftfahrtunternehmens erfolgt als Reaktion auf einen operativen Zwischenfall am vergangenen Sonntag, bei dem drei Maschinen aufgrund geringfügiger Zeitüberschreitungen vom Nachtflugverbot betroffen waren. Konkret durften zwei geplante Starts nach London-Stansted und Budapest nach Mitternacht nicht mehr durchgeführt werden, während eine Landung aus Vilnius nach Hannover umgeleitet werden musste. Von den daraus resultierenden Flugausfällen und Umwegen waren insgesamt 540 Passagiere betroffen, die teilweise in Hotels untergebracht oder mit Bussen nach Berlin transportiert werden mussten. Ryanair begründet die Verspätungen mit externen Faktoren, auf welche die Besatzungen keinen direkten Einfluss hatten. Demnach führten langwierige Enteisungsprozesse am Boden des Flughafens Berlin Brandenburg zu massiven Verzögerungen in der Abfertigungskette. In der Luftfahrtbranche ist die Enteisung im Winter ein kritischer Flaschenhals, da sie aus Sicherheitsgründen unmittelbar vor dem Start erfolgen muss. Wenn die Bodenverkehrsdienste bei winterlichen Wetterlagen überlastet sind, geraten eng getaktete Flugpläne schnell aus den Fugen. Die Fluggesellschaft plädiert daher für eine größere Flexibilität und Ausnahmeregelungen bei der Handhabung der Nachtflugzeiten, sofern die Verspätungen durch die Flughafeninfrastruktur selbst verursacht wurden. Recherchen im Umfeld des Bundesverkehrsministeriums und der Berliner Landespolitik zeigen, dass das Nachtflugverbot am BER ein hochempfindliches politisches Thema bleibt. Die aktuelle Regelung sieht vor, dass zwischen 0:00 Uhr und 5:00 Uhr keine regulären Starts und Landungen stattfinden dürfen; Randzeiten bis 24:00 Uhr sind nur unter strengen Auflagen nutzbar. Während Wirtschaftsverbände eine Flexibilisierung fordern, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu

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Kapazitätserweiterung auf der Strecke Reykjavík–München: Icelandair setzt Boeing 767 ein

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair reagiert auf die veränderte Nachfrage im Winterreiseverkehr und passt den Flugplan für die Verbindung zwischen Reykjavík und München kurzfristig an. Wie aus aktuellen Branchendaten von Aeroroutes hervorgeht, wird das Unternehmen im Zeitraum vom 10. Januar bis zum 28. Februar 2026 ein deutlich größeres Fluggerät einsetzen. Statt der üblichen Schmalrumpfflugzeuge der Boeing 737 MAX-Reihe kommt auf dieser Route die Boeing 767-300ER zum Einsatz. Eine einzige Ausnahme bildet der 31. Januar, an dem planmäßig wieder ein kleineres Modell verkehrt. Dieser Wechsel markiert eine erhebliche Kapazitätssteigerung für den bayerischen Standort im ersten Quartal des Jahres. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass der Einsatz der Boeing 767-300ER auf dieser Mittelstrecke primär dazu dient, das gestiegene Aufkommen an Umsteigeverbindungen über das Drehkreuz Keflavík abzufangen. Insbesondere der Transitverkehr zwischen Süddeutschland und Nordamerika verzeichnete zuletzt hohe Buchungszahlen. Die Boeing 767 bietet im Vergleich zur Standardbestuhlung der 737-Modelle nicht nur mehr Sitzplätze, sondern auch eine großzügigere Konfiguration in der Saga Class sowie eine höhere Frachtkapazität. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als Reaktion auf die verstärkte Konkurrenz im Transatlantikmarkt, bei der Icelandair durch die Erhöhung des Sitzplatzangebots pro Flug die operative Effizienz steigern will. Die strategische Entscheidung fällt in eine Phase, in der Island im Winter als Reiseziel für den Tourismus in Europa weiter an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig sichert die Fluggesellschaft durch den Einsatz des Großraumflugzeugs wichtige Kapazitäten für den Export von Waren, die über den Flughafen München in den süddeutschen Raum gelangen. Die Boeing 767-300ER ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Langstreckenflotte von Icelandair und wird

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Marktentwicklung im Billigflugsektor: Ryanair und Wizz Air melden Passagierzuwachs

Die führenden europäischen Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air haben das Kalenderjahr 2025 mit einer erheblichen Steigerung ihrer Passagierzahlen abgeschlossen. Wie aus den aktuellen Verkehrsdaten für Dezember hervorgeht, beförderte die irische Ryanair 14,5 Millionen Fluggäste, was einem Zuwachs von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Das Unternehmen profitierte dabei von einer stabilisierten Lieferkette bei Boeing, die den Aufbau zusätzlicher Kapazitäten im dritten Quartal ermöglichte. Mit einer Auslastung von 92 Prozent und insgesamt 82.000 durchgeführten Flügen im Berichtsmonat festigt der Konzern seine Marktposition und korrigierte die Prognose für das laufende Geschäftsjahr auf 207 Millionen Passagiere nach oben. Im Gegensatz zur stabilen Expansion bei Ryanair zeigt die Entwicklung bei Wizz Air ein zweigeteiltes Bild. Zwar verzeichnete die ungarische Fluggesellschaft im Dezember 2025 ein massives Passagierplus von 15,5 Prozent auf 5,85 Millionen Reisende, doch sank die Auslastung der Maschinen zeitgleich auf 85,9 Prozent. Zusätzliche Branchenanalysen verdeutlichen, dass Wizz Air unter erheblichem operativem Druck steht. Massive Triebwerksprobleme bei den Pratt-and-Whitney-Aggregaten führten dazu, dass weite Teile der Flotte für außerplanmäßige Wartungen am Boden bleiben mussten. Um diese Engpässe und den daraus resultierenden Kostendruck abzufedern, sah sich die Airline gezwungen, strategisch wichtige Basen wie Wien und Abu Dhabi zu schließen und die Auslieferung von 88 neuen Airbus-Flugzeugen zeitlich zu verschieben. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass der Wettbewerb im Low-Cost-Segment durch die unterschiedliche Flottenstrategie der beiden Marktführer neu definiert wird. Während Ryanair durch die Vereinheitlichung auf Boeing-Modelle Skaleneffekte nutzt und derzeit weniger von technischen Serienfehlern betroffen ist, kämpft Wizz Air mit der Komplexität ihrer Airbus-Flotte. Dennoch bleibt

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Preisrückgang an den Tankstellen: Staat profitiert von hohen Abgabenlasten

Zum Jahreswechsel 2025/2026 hat sich die Situation an den österreichischen Tankstellen für Verbraucher spürbar entspannt. Nach einem deutlichen Preisanstieg im November sanken die Kosten für Kraftstoffe im Dezember 2025 signifikant. Diesel verbilligte sich im Monatsvergleich um sieben Cent auf durchschnittlich 1,507 Euro pro Liter, während Super mit 1,472 Euro pro Liter sogar einen Jahrestiefststand erreichte. Interessanterweise setzte sich dieser Trend rund um den Jahreswechsel fort, wobei Diesel mit 1,472 Euro und Super mit 1,444 Euro pro Liter notierten. Damit festigt sich das bereits länger beobachtete Phänomen, dass Diesel an der Zapfsäule keinen Preisvorteil mehr gegenüber Benzin bietet. Trotz der nominalen Preissenkungen bleibt die steuerliche Belastung für die Autofahrer massiv. Durch die Kombination aus Umsatzsteuer, Mineralölsteuer und der aktuellen Stufe der CO2-Bepreisung fließt mehr als die Hälfte des gezahlten Betrags direkt in das Staatsbudget. Aktuell entfallen etwa 80 Cent pro Liter auf staatliche Abgaben. Branchenexperten und Mobilitätsclubs weisen darauf hin, dass die Kraftstoffpreise ohne Berücksichtigung dieser Steuern seit dem Vorjahr lediglich um elf Prozent gesunken sind, obwohl die Rohölpreise am Weltmarkt im selben Zeitraum um 28 Prozent nachgegeben haben. Aufgrund dieser Diskrepanz hat das Finanzministerium eine genauere Untersuchung der Preisgestaltung angeordnet. Ein kritischer Punkt in der Marktanalyse bleibt die Entkopplung der Tankstellenpreise von den Rohölnotierungen. Die Mineralölindustrie begründet dies häufig mit den internationalen Preisen für Fertigprodukte an den Börsenplätzen wie Rotterdam. Ein Bericht des deutschen Bundeskartellamts vom Februar 2025 warnte jedoch davor, dass solche Notierungen die Gefahr einer stillschweigenden Einigung auf überhöhte Preise begünstigen könnten. Einzelne Marktteilnehmer stünden zudem im Verdacht,

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