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Tarifeinigung bei KLM: Neuer Kollektivvertrag für das Kabinenpersonal unter Dach und Fach

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat sich mit den Gewerkschaften VNC, FNV Cabine und De Unie auf einen neuen Tarifvertrag für das Kabinenpersonal geeinigt. Nach einer umfassenden Abstimmungsrunde haben die Mitglieder der Verbände den Vereinbarungen zugestimmt, womit eine Phase der Unsicherheit für das Unternehmen endet. Der Kontrakt tritt rückwirkend zum 1. März 2025 in Kraft und weist eine Laufzeit bis Ende Februar 2027 auf. Kern der Einigung ist eine stufenweise Anhebung der Gehälter um insgesamt 3,25 Prozent. Die Erhöhungen erfolgen in drei Schritten: ein Prozent zum 1. Dezember 2025, 1,25 Prozent zum 1. Juli 2026 sowie ein finales Prozent zum 1. Januar 2027. Zur kurzfristigen finanziellen Entlastung wird den Angestellten zudem im Januar 2026 eine einmalige Nettozahlung in Höhe von 750 Euro gewährt. Über die rein monetären Aspekte hinaus beinhaltet das Vertragswerk weitreichende Regelungen zur Arbeitsplatzgestaltung und Flexibilisierung. Besonders hervorzuheben ist die Verlängerung der sogenannten 80-90-100-Regelung. Dieses Modell erlaubt es den Flugbegleitern, ihre Arbeitszeit auf 80 Prozent zu reduzieren, während sie weiterhin 90 Prozent ihres Gehalts beziehen und volle 100 Prozent ihrer Rentenansprüche behalten. Ergänzend dazu wurde eine neue befristete Option für den vorzeitigen Ruhestand geschaffen, die dem demografischen Wandel innerhalb der Belegschaft Rechnung tragen soll. Ein integriertes Rückkehrmodell sichert zudem jenen Mitarbeitern eine Option auf ihre ursprüngliche Funktion zu, die vorübergehend in bodengebundene Positionen gewechselt sind. Zusätzliche Branchenrecherchen zeigen, dass dieser Abschluss vor dem Hintergrund eines strikten Sparprogramms bei der KLM-Muttergesellschaft Air France-KLM steht. Das Unternehmen zielt darauf ab, die operative Marge durch Effizienzsteigerungen zu erhöhen, während gleichzeitig der Fachkräftemangel

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Lufthansa-Boeing 747 nach medizinischem Notfall nach Shannon umgeleitet

Ein Langstreckenflug der Lufthansa auf dem Weg von Frankfurt am Main nach Miami musste am Mittwochmorgen, den 31. Dezember 2025, unplanmäßig am irischen Flughafen Shannon zwischenlanden. Die Boeing 747-8 mit der Kennung D-ABYI befand sich mit 389 Personen an Bord etwa 90 Minuten nach dem Start über dem Atlantik vor der irischen Küste, als die Besatzung einen medizinischen Notfall meldete. Ein Passagier erlitt laut Berichten einen Herzinfarkt und wurde bereits während des Fluges von medizinischem Fachpersonal versorgt, das sich zufällig unter den Fluggästen befand. Die Piloten leiteten daraufhin umgehend den Sinkflug ein und erhielten die Freigabe zur Landung in Shannon. Um das zulässige Landegewicht für eine sichere Ankunft zu erreichen, führte die Besatzung über dem Atlantik ein Treibstoffschnellablass-Verfahren (Fuel Jettison) durch. Dies ist bei Langstreckenmaschinen wie der Boeing 747-8 ein Standardvorgang, wenn kurz nach dem Start mit fast vollen Tanks gelandet werden muss. Nach Abschluss der Prozedur setzte das Flugzeug um 12:27 Uhr Ortszeit sicher auf der Landebahn auf. Die Flughafenfeuerwehr von Shannon sowie Rettungsdienste des National Ambulance Service standen bereits in erhöhter Bereitschaft auf dem Rollfeld und begleiteten die Maschine bis zu ihrer Parkposition, wo die sofortige Übergabe des Patienten an die Notfallsanitäter erfolgte. Zusätzliche Recherchen bestätigen, dass der betroffene Passagier zur weiteren Behandlung in das University Hospital Limerick transportiert wurde. Der Flughafen Shannon gilt aufgrund seiner geografischen Lage am westlichen Rand Europas als einer der wichtigsten Ausweichflughäfen für den Transatlantikverkehr. Im vergangenen Jahr 2025 verzeichnete der Standort insgesamt 90 unplanmäßige Landungen, wovon 24 auf medizinische Zwischenfälle entfielen. Dieser

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Fluglizenz erteilt: Tui Airlines startet Charterflüge nach Kenia

Der europäische Touristikkonzern Tui Airlines hat von der kenianischen Zivilluftfahrtbehörde (KCAA) die offizielle Genehmigung für die Aufnahme von Charterflügen nach Mombasa erhalten. Die Lizenz mit einer Laufzeit von einem Jahr trat am 10. November 2025 in Kraft und beendet eine monatelange Phase abgelehnter Anträge. Tui wird fortan zweimal wöchentlich die Verbindung Amsterdam–Sansibar–Mombasa–Amsterdam bedienen. Zum Einsatz kommen Flugzeuge vom Typ Boeing 787 Dreamliner, die auf dem Teilstück zwischen Sansibar und Mombasa gemäß internationaler Luftverkehrsbestimmungen keine Passagiere aufnehmen oder absetzen dürfen. Die Entscheidung der kenianischen Behörden folgte auf einen erneuten Antrag im August 2025, nachdem ein erstes Gesuch im Juni noch abgewiesen worden war. Mit der neuen Flugverbindung reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage europäischer Urlauber nach Destinationen am Indischen Ozean. Zusätzliche Recherchen in ostafrikanischen Wirtschaftsmedien verdeutlichen, dass Kenia durch diese Kapazitätserweiterung versucht, im Wettbewerb mit konkurrierenden Standorten wie Tansania oder den Seychellen Boden gutzumachen. Vor allem während der europäischen Wintermonate ist die direkte Fluganbindung ein entscheidender Faktor für die Auslastung der Hotelkapazitäten an der kenianischen Küste. In lokalen Branchenkreisen stieß die Genehmigung jedoch auf geteiltes Echo. Kenianische Tourismusverbände äußerten die Befürchtung, dass vertikal integrierte Großkonzerne wie Tui durch Pauschalangebote lokale Anbieter unter Druck setzen könnten. Kritiker argumentieren, dass durch die Bündelung von Flug, Unterkunft und Transport ein erheblicher Teil der Wertschöpfung im Ausland verbleibt. Die Regulierungsbehörde KCAA verteidigte den Schritt hingegen als notwendige Maßnahme zur Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Man setze auf das Volumenwachstum im Inbound-Tourismus, um die regionale Wirtschaft insgesamt zu beleben und die Marktanteile im ostafrikanischen Luftverkehrssektor zu

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Pakistan International Airlines nimmt Direktflüge nach London wieder auf

Die nationale Fluggesellschaft Pakistan International Airlines (PIA) hat die Wiederaufnahme ihrer Direktverbindungen zwischen Islamabad und London für den 29. März 2026 angekündigt. Nach einer sechsjährigen Unterbrechung wird die Fluglinie viermal wöchentlich den Flughafen London-Heathrow ansteuern und dort das Terminal 4 nutzen. Die britische Hauptstadt gilt historisch und strategisch als eine der bedeutendsten Routen im Netzwerk der PIA, da London das erste internationale Ziel in der Geschichte des Unternehmens war. Derzeit bedient die Fluggesellschaft bereits dreimal wöchentlich Manchester und plant, ihr britisches Streckennetz im Zuge der Erholung schrittweise weiter auszubauen. Hintergrund der langjährigen Flugpause waren massive regulatorische Einschränkungen. Im Juni 2020 entzog die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) der PIA die Betriebserlaubnis für den europäischen Luftraum, nachdem nach einem Absturz in Pakistan Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Pilotenlizenzen aufgekommen waren. Diese Sperre wurde erst am 28. November 2024 offiziell aufgehoben. Im Juli 2025 folgte das Vereinigte Königreich diesem Schritt und strich Pakistan von der Liste unsicherer Luftfahrtnationen. Nachdem PIA im September 2025 die endgültige Genehmigung für den britischen Markt erhalten hatte, startete zunächst die Route nach Manchester als erste Phase der Rückkehrstrategie. Zusätzliche Recherchen im Umfeld des pakistanischen Luftfahrtministeriums verdeutlichen, dass die Wiederaufnahme der London-Route eng mit dem laufenden Privatisierungsprozess der Fluggesellschaft verknüpft ist. Die Regierung in Islamabad versucht seit geraumer Zeit, Investoren für die hoch verschuldete Airline zu gewinnen, wobei die Rückkehr auf lukrative Langstreckenmärkte in Europa und Nordamerika als wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Veräußerung gilt. Um den Anforderungen internationaler Sicherheitsstandards gerecht zu werden, investierte das Unternehmen massiv in

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Krise bei Pratt & Whitney-Triebwerken verschärft sich zum Jahresbeginn 2026

Die weitreichende Rückrufaktion für die „Geared Turbofan“-Triebwerke (GTF) des US-Herstellers Pratt & Whitney belastet die internationale Luftfahrtbranche auch im neuen Jahr massiv. Aktuelle Daten des Branchendienstes Cirium belegen, dass die Zahl der am Boden verbleibenden Flugzeuge zuletzt wieder angestiegen ist. Ende Oktober 2025 waren weltweit 835 Maschinen mit GTF-Antrieb stillgelegt, was einem Zuwachs von rund 90 Flugzeugen gegenüber den Sommermonaten entspricht. Besonders kritisch stellt sich die Situation beim Airbus A320neo dar: Hier fielen zuletzt 720 von insgesamt 1.912 Maschinen aus – eine Quote von rund 38 Prozent der globalen Flotte. Ursache für den acht Milliarden US-Dollar teuren Rückruf ist verunreinigtes Metallpulver in zentralen Bauteilen wie Hochdruckturbinenscheiben, was zu gefährlichen Rissen führen kann. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen die wirtschaftliche Schwere der Krise für europäische Fluggesellschaften. Die Lufthansa-Beteiligung ITA Airways plant, Pratt & Whitney mit rund 150 Millionen Euro in Regress zu nehmen, da mehrere ihrer Airbus-Maschinen aufgrund fehlender Ersatzteile seit über einem Jahr ungenutzt in Neapel stehen. Auch die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss reagiert drastisch und legt 2026 ihre gesamte Teilflotte von neun Airbus A220-100 vorübergehend still, um die knappen Triebwerksressourcen für die größere A220-300-Flotte zu bündeln. Während die Günstigairline Wizz Air sogar bis Ende 2027 mit operativen Einschränkungen rechnet, zeigt sich beim Konkurrenzprodukt CFM LEAP eine deutlich höhere Zuverlässigkeit mit einer Ausfallquote von lediglich 3,5 Prozent. Erschwert wird die Lage durch neue technische Restriktionen, die Airbus im November an die Betreiber kommunizieren musste. Bei extremen Wetterlagen, insbesondere bei gefrierendem Nebel und Sichtweiten unter 150 Metern, gelten ab sofort neue Startbeschränkungen für GTF-betriebene

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Großbrand in Schweizer Skiort Crans-Montana fordert zahlreiche Todesopfer

In der Silvesternacht 2025/2026 hat sich im Schweizer Nobelort Crans-Montana eine schwere Brandkatastrophe ereignet, bei der nach offiziellen Angaben der Kantonspolizei Wallis Dutzende Menschen ums Leben kamen. Das Feuer brach gegen 01:30 Uhr in der Bar „Le Constellation“ aus, in der zu diesem Zeitpunkt weit über 100 Gäste den Jahreswechsel feierten. Augenzeugen und Medienberichte sprechen von heftigen Explosionen, die dem Inferno vorausgingen. Rund 100 Personen erlitten teils schwerste Verletzungen, insbesondere Verbrennungen und Rauchgasvergiftungen. Die Polizei stufte den Vorfall umgehend als schwerwiegendes Ereignis ein und leitete eine großangelegte Rettungsaktion ein, die bis weit in den Neujahrstag andauerte. Aufgrund der enormen Anzahl an Verletzten wurde ein massiver grenzüberschreitender Luftrettungseinsatz koordiniert. Die Schweizer Rettungsflugwacht (Rega) zog gemeinsam mit Air Glacier und Air Zermatt Hubschrauber aus dem gesamten Bundesgebiet im Wallis zusammen. Über dem betroffenen Skigebiet wurde ein striktes Überflugverbot verhängt, um die Rettungsflüge nicht zu behindern. Da die Kapazitäten der lokalen Kliniken schnell erschöpft waren, wurden Schwerverletzte per Helikopter in spezialisierte Zentren nach Genf und Zürich geflogen. Unterstützung kam zudem aus dem benachbarten Italien: Der Zivilschutz des Aostatals entsandte auf Errechnen der Schweizer Behörden Spezialisten der Bergwacht und medizinisches Personal zur Verstärkung der Einsatzkräfte vor Ort. Zusätzliche Recherchen zur Infrastruktur und Sicherheitslage in Crans-Montana zeigen, dass der Ort zum Jahreswechsel aufgrund der Hochsaison vollständig ausgebucht war, was die logistische Abwicklung des Notfalls erschwerte. Die Brandursache ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen; Brandexperten der Kantonspolizei haben den Unglücksort gesichert, sobald die Löscharbeiten abgeschlossen waren. Der Flughafen Genf bereitet sich derweil auf die Ankunft zahlreicher

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Debatte um österreichische Flugabgabe: Verkehrsminister lehnt Abschaffung ab

Mit dem Beginn der Wintersaison rücken die österreichischen Regionalflughäfen in Innsbruck, Salzburg und Linz wieder in das Zentrum der wirtschaftlichen Aufmerksamkeit. Besonders in Innsbruck werden zwei Drittel des jährlichen Passagieraufkommens in den Wintermonaten abgewickelt, wobei Urlauber aus Großbritannien und den Niederlanden die wichtigste Kundengruppe darstellen. Vor diesem Hintergrund fordern die Tourismuslandesräte aus Tirol, Salzburg und Oberösterreich eine vollständige Abschaffung der nationalen Flugabgabe, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Standorte zu sichern. Nach Ansicht der Landespolitiker belastet die Ticketsteuer, die Flüge pro Strecke um etwa 12 bis 15 Euro verteuert, den Tourismusstandort und schwächt die globale Anbindung der Regionen. Verkehrsminister Peter Hanke hat diesen Forderungen jedoch eine deutliche Absage erteilt. Unter Verweis auf die angespannte Haushaltslage des Bundes erklärte sein Büro gegenüber dem Kurier, dass man auf die Einnahmen aus der Flugabgabe nicht verzichten könne. Jährlich fließen durch diese Steuer rund 168 Millionen Euro in den Staatshaushalt. Die Argumentation der Politik steht dabei im Kontrast zur aktuellen Marktlage: Trotz der Abgabe bleiben Flugverbindungen von Regionalflughäfen nach London oder Amsterdam mit Preisen ab etwa 130 Euro für Hin- und Rückflug oft kostengünstiger als vergleichbare Bahnreisen innerhalb Österreichs. Branchenkenner beobachten, dass Billigfluggesellschaften die Steuerkosten bisher weitgehend abfedern konnten, ohne dass die Passagierzahlen im Wintersegment einbrachen. Luftfahrtexperten bewerten die Wirksamkeit einer möglichen Steuerstreichung für die Anbindung an große Drehkreuze skeptisch. Zwar könnte der Wegfall der Abgabe zusätzliche Billigflieger anlocken, das Kernproblem der Regionalflughäfen – der Verlust wichtiger Zubringerflüge – bliebe jedoch bestehen. So haben Innsbruck und Linz ihre direkten Verbindungen zum Drehkreuz Frankfurt verloren. Experten

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Cunard startet Weltumrundung 2026 mit der Queen Anne in Hamburg

Die Traditionsreederei Cunard Line hat am 5. Jänner 2026 den Auftakt für die Weltreise ihres neuesten Flottenmitglieds, der Queen Anne, im Hamburger Hotel Atlantic begangen. Nach einem Gala-Abend für die Passagiere bricht das Schiff am 6. Januar zu einer 117-tägigen Reise auf. Die Route umfasst Stationen entlang der afrikanischen Küste, Asien, Australien sowie die USA und die Karibik. Zu den über 30 angelaufenen Häfen zählen Metropolen wie Kapstadt, Singapur, Sydney und Los Angeles. An Bord befinden sich mehr als 200 Gäste aus dem deutschsprachigen Raum, die unter anderem die Überquerung der internationalen Datumsgrenze Ende März bei Honolulu erleben werden. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen die logistische Dimension dieses Vorhabens. Die Queen Anne, die erst 2024 in Dienst gestellt wurde, bietet Platz für rund 3.000 Passagiere und verfügt über 14 Decks. Während sie ihre Reise ostwärts beginnt, startet am 11. Januar 2026 die Queen Mary 2 von Southampton aus zu einer 108-Nächte-Weltreise in westlicher Richtung. Dieses Schiff, der einzige verbliebene echte Ocean Liner der Welt, führt seine Route durch den Panamakanal. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Nachfrage nach solchen ultralangen Kreuzfahrten im Luxussegment stabil bleibt, wobei Cunard durch die Kombination von Hotelübernachtungen und Zubringerdiensten eine spezifische Klientel anspricht. Wirtschaftlich gesehen stellt das Segment der Weltreisen für die Reederei eine zentrale Einnahmequelle dar. Für die kommenden Saisons 2027 und 2028 sind bereits umfangreiche Programme veröffentlicht worden. So wird die Queen Victoria 2027 eine 111-Nächte-Tour absolvieren, die in Hamburg endet. Die Preise für solche Expeditionen spiegeln das gehobene Niveau wider: Kabinen für die 90-tägige

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Handgreiflichkeiten: PIA-Personal am Flughafen Dschidda festgesetzt

Die staatliche Fluggesellschaft Pakistan International Airlines (PIA) hat zwei Mitglieder ihres Kabinenpersonals mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert, nachdem es am 23. Dezember 2025 am Flughafen von Dschidda zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung gekommen war. Die beiden Flugbegleiter lieferten sich kurz vor dem Boarding eines Fluges nach Multan in der Abflughalle ein physisches Handgemenge, das von anwesenden Fluggästen gefilmt und in sozialen Netzwerken verbreitet wurde. Die Fluggesellschaft erklärte, dass ein solches Verhalten massiv gegen die professionellen Verhaltensregeln verstoße und das Ansehen des Unternehmens schädige. Eine interne Untersuchung wurde eingeleitet, um die genauen Hintergründe des Konflikts zu klären und weitere disziplinarische Schritte einzuleiten. Zusätzliche Recherchen im Umfeld des saudi-arabischen Flughafenmanagements deuten darauf hin, dass der Vorfall zu einer erheblichen Verzögerung des Flugbetriebs führte, da die betroffene Maschine aufgrund der fehlenden Mindestbesetzung zunächst nicht starten durfte. Die örtliche Polizei in Dschidda musste einschreiten, um die Situation in der Abflughalle zu beruhigen und die Personalien der Beteiligten aufzunehmen. Erst nach der Organisation von Ersatzpersonal konnte die Maschine mit mehrstündiger Verspätung die Reise nach Pakistan antreten. Branchenexperten weisen darauf hin, dass PIA bereits seit längerer Zeit mit internen Disziplinarproblemen und personellen Engpässen zu kämpfen hat, was den Druck auf die verbleibende Belegschaft erhöht. Der Vorfall ereignete sich während der Hochsaison für religiöse Reisen, in der die Flugverbindungen zwischen Saudi-Arabien und Pakistan besonders stark ausgelastet sind. PIA steht ohnehin unter scharfer Beobachtung der internationalen Luftfahrtbehörden, da die Airline versucht, nach jahrelangen Sperren ihre Marktposition in Europa und im Nahen Osten zurückzugewinnen. Ein solches Fehlverhalten des Bordpersonals

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Kassel-Calden verzeichnet weiterhin Millionenverluste trotz wirtschaftlicher Impulse

Der Regionalflughafen Kassel-Calden kämpft auch im Jahr 2026 mit seiner finanziellen Bilanz. Nach Angaben des Hessischen Finanzministeriums beläuft sich das jährliche Defizit konstant auf knapp fünf Millionen Euro, ein Betrag, der auch für das laufende Geschäftsjahr im Wirtschaftsplan veranschlagt wurde. Besonders der Linienverkehr bereitet Sorgen: Nachdem die Fluggesellschaft Sundair ihre einzige stationierte Maschine bereits 2024 abgezogen hatte, verzeichnete der Flughafen im Winterhalbjahr kaum regelmäßige Flugverbindungen. Erst ab Ende Januar finden sich vereinzelte Ziele wie Gran Canaria und Teneriffa im Flugplan wieder. Die Umsetzung von Kooperationen mit alternativen Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern gestaltet sich laut Branchenberichten weiterhin als schwierig. Trotz der roten Zahlen hält das Land Hessen, das mit 68 Prozent der größte Anteilseigner ist, am Standort fest. Das Ministerium argumentiert mit der volkswirtschaftlichen Bedeutung und der sogenannten Umwegrentabilität. Eine aktuelle Studie des Zentrums für Recht und Wirtschaft des Luftverkehrs (ZFL) belegt, dass sich seit der Eröffnung im Jahr 2013 die Zahl der direkten Arbeitsplätze am Flughafen um über 82 Prozent auf knapp 1.300 erhöht hat. Insgesamt werden dem Flughafen rund 3.400 Arbeitsplätze und eine jährliche Bruttowertschöpfung von etwa 291 Millionen Euro zugeschrieben. Das generierte Steueraufkommen von über 72 Millionen Euro pro Jahr fließt zu erheblichen Teilen an Bund, Länder und Kommunen zurück, was nach Ansicht der Befürworter die staatlichen Zuschüsse rechtfertigt. Kritik kommt hingegen von Luftfahrtexperten wie Professorin Yvonne Ziegler von der Frankfurt University of Applied Sciences. Sie bemängelt, dass der Flughafen seine ursprüngliche Bestimmung – den infrastrukturellen Anschluss Nordhessens an den internationalen Flugverkehr – angesichts der geringen Passagierzahlen völlig verfehlt

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