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DDSG Blue Danube erweitert Sommerprogramm mit thematischen Donauschifffahrten

Die DDSG Blue Danube, ein Gemeinschaftsunternehmen der Wien Holding und des Verkehrsbüros, baut ihr sommerliches Angebot auf dem Wiener Donaukanal und der Donau massiv aus. Nach dem Abschluss der Sonderfahrten anlässlich des 70. Eurovision Song Contest in Wien konzentriert sich das Traditionsunternehmen nun auf die Vermarktung der klassischen „City Cruises“. Neu hinzugekommen ist eine kulinarische Komponente, die es Passagieren ermöglicht, die rund einstündige Fahrt entlang architektonischer Fixpunkte wie der Rossauer Kaserne, der Urania und dem Zaha-Hadid-Haus mit alkoholischen Getränken aufzuwerten. Das Angebot umfasst Optionen wie unlimitierten Prosecco oder Aperol-Variationen und zielt darauf ab, sowohl internationale Touristen als auch die lokale Bevölkerung anzusprechen. Die Premiere der neuen „Prosecco Cruise“ auf der MS Wien markiert den offiziellen Auftakt für eine Reihe von Abend- und Panoramafahrten, die im Sommer 2026 das touristische Kernangebot der Bundeshauptstadt ergänzen sollen. Zur Jungfernfahrt am kommenden Dienstag haben sich zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Medien und Kultur angekündigt, darunter Führungspersönlichkeiten der Industriellenvereinigung, des KSV 1870 sowie prominente Gäste aus der Staatsoper und dem Mediensektor. Diese hochkarätige Gästeliste unterstreicht die Positionierung der DDSG als zentraler Akteur im Wiener Freizeit- und Eventtourismus. Die Fahrten werden nicht nur auf dem Donaukanal, sondern auch im Rahmen der „Großen Donaurunde“ auf dem Hauptstrom angeboten. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass die DDSG Blue Danube ihre Flotte in den letzten Jahren kontinuierlich modernisiert hat, um den Anforderungen an zeitgemäße Eventlocation-Standards gerecht zu werden. Die Integration von Gastronomie-Konzepten ist eine Reaktion auf den verstärkten Wettbewerb im Bereich der Wiener Ausflugsschifffahrt, wobei das Unternehmen seine Marktführerschaft durch die enge

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International Airlines Group erweitert Flottenbestellungen bei Airbus und Boeing

Die International Airlines Group (IAG), die Muttergesellschaft von British Airways, Iberia, Vueling und Aer Lingus, hat bestehende Optionen für den Erwerb von insgesamt 20 weiteren Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen ausgeübt. Das Unternehmen festigte damit die Abnahme von zehn zusätzlichen Maschinen der Airbus A320neo-Familie sowie zehn Flugzeugen des Typs Boeing 737 Max. Diese strategische Entscheidung dient der langfristigen Kapazitätsplanung und der Modernisierung der Flotten innerhalb der verschiedenen Konzerntöchter. Während die Auslieferung der Boeing-Modelle für die Jahre 2028 und 2029 terminiert ist, werden die Airbus-Maschinen voraussichtlich erst im Jahr 2030 zur Flotte stoßen. Bisher hat der Konzern nicht spezifiziert, welche genauen Varianten der jeweiligen Flugzeugfamilien – etwa die A321neo oder die größere 737 Max 10 – geordert wurden. Auch die Zuweisung an die einzelnen Fluggesellschaften der Gruppe bleibt vorerst offen. Branchenexperten gehen jedoch davon aus, dass ein Großteil der Boeing-Bestellungen für die Billigflugtochter Vueling oder zur Erneuerung der Kurzstreckenflotte von British Airways am Standort London-Gatwick vorgesehen sein könnte, wo bereits zuvor 737-Modelle eingeplant waren. Die Airbus-Maschinen hingegen gelten als wahrscheinlichster Ersatz für ältere A320-Bestände bei Iberia oder Aer Lingus, um die betriebliche Effizienz durch modernere Triebwerkstechnologien zu steigern. Zusätzliche Recherchen im Umfeld der IAG belegen, dass diese Bestellung Teil einer umfassenden Flottenstrategie ist, die darauf abzielt, die Abhängigkeit von einzelnen Herstellern zu verringern und gleichzeitig Skaleneffekte bei der Wartung zu nutzen. Der Konzern hatte bereits in der Vergangenheit Großaufträge gesplittet, um eine höhere Flexibilität bei Lieferzeiten und Preisverhandlungen zu erreichen. Aktuell sieht sich die Gruppe, wie viele andere Akteure der Luftfahrtbranche, mit Verzögerungen

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Egypt Air setzt Boeing 737 Max 8 verstärkt auf europäischen Routen ein

Die ägyptische Nationalfluggesellschaft Egypt Air plant für die Sommer- und Herbstsaison 2026 eine signifikante Ausweitung des Flugbetriebs mit der Boeing 737 Max 8. Wie aus aktuellen Flugplandaten hervorgeht, wird das neue Modell ab Juni 2026 verstärkt auf dem internationalen Streckennetz ab dem Drehkreuz Kairo eingesetzt. Im Fokus der Kapazitätsplanung stehen dabei wichtige europäische Metropolen, um der steigenden Nachfrage im Kontinentalverkehr gerecht zu werden. Die Fluggesellschaft sieht vor, die Boeing 737 Max 8 unter anderem auf den Verbindungen nach Barcelona, Brüssel, Madrid, München und Wien sowie auf der hochfrequentierten Route nach Istanbul zu positionieren. Die Einsatzfrequenzen des Flugzeugtyps werden dabei individuell auf die jeweiligen Zielmärkte abgestimmt. Während für München zunächst zwei wöchentliche Rotationen mit dem neuen Modell vorgesehen sind, wird die österreichische Hauptstadt Wien mit fünf Flügen pro Woche deutlich stärker bedient. Diese Flottenumstellung ist Teil einer umfassenden Modernisierungsstrategie, bei der ältere Flugzeuge durch effizientere Mittelstreckenjets ersetzt werden. Neben den Zielen in Europa plant Egypt Air zudem den Einsatz der Boeing 737 Max 8 auf strategisch wichtigen Routen in die Golfregion, wobei insbesondere Verbindungen nach Riad und Dammam im Fokus stehen. Zusätzliche Recherchen belegen, dass die Einführung der Boeing 737 Max 8 bei Egypt Air auf einen Leasingvertrag mit der Air Lease Corporation (ALC) zurückzuführen ist. Insgesamt umfasst die Vereinbarung die langfristige Bereitstellung von 18 Maschinen dieses Typs, um die operative Leistungsfähigkeit der Airline zu steigern. Die Boeing 737 Max 8 zeichnet sich durch eine deutlich höhere Reichweite und verbesserte Betriebskosten im Vergleich zu den Vorgängermodellen aus. Das Flugzeug ist in

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Lufthansa Group stellt neues Portfolio für CO2-Kompensationsprojekte vor

Die Lufthansa Group hat eine strategische Neuausrichtung ihres Portfolios für Klimaschutzprojekte bekannt gegeben und setzt dabei verstärkt auf technologiebasierte Lösungen zur CO2-Bindung. Das aktualisierte Angebot umfasst insgesamt 14 zertifizierte Projekte, die sowohl in den europäischen Heimatmärkten des Konzerns – darunter Deutschland, Österreich, die Schweiz, Belgien und Italien – als auch international umgesetzt werden. Ein wesentliches Merkmal der neuen Struktur ist die Verdoppelung des Anteils sogenannter „Removal“-Projekte auf rund 20 Prozent. Diese Verfahren zielen darauf ab, Kohlendioxid aktiv aus der Atmosphäre zu entfernen und langfristig zu speichern, statt lediglich Emissionen an anderer Stelle zu vermeiden. Innerhalb des Portfolios wird zwischen zwei methodischen Ansätzen unterschieden: „Avoidance“-Projekte verhindern den Ausstoß von Treibhausgasen durch die Förderung effizienterer Technologien in Drittsektoren, während die „Removal“-Kategorie sowohl naturbasierte Methoden wie Wiederaufforstungen als auch hochmoderne technologische Verfahren umfasst. Zu letzteren gehört unter anderem das „Direct Air Carbon Capture and Storage“ (DACCS), bei dem CO2 mittels technischer Filter aus der Luft gewonnen und dauerhaft unterirdisch eingelagert wird. Für die Umsetzung dieser innovativen Ansätze arbeitet der Luftfahrtkonzern mit spezialisierten Partnern wie Climeworks, 1PointFive und Airbus zusammen. Die Zertifizierung der Projekte erfolgt nach internationalen Referenzwerten wie dem Gold Standard, um die Wirksamkeit der Maßnahmen sicherzustellen. Die Akzeptanz solcher Angebote seitens der Fluggäste verzeichnete zuletzt ein deutliches Wachstum. Im Geschäftsjahr 2025 leisteten Passagiere der Gruppe durch die Wahl entsprechender Reiseoptionen Beiträge im Umfang von über 710.000 Tonnen CO2, was einer Steigerung von etwa 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Neben der Unterstützung von Kompensationsprojekten bietet die Lufthansa Group ihren Kunden weiterhin die

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Ausbau der Selbstbedienungs-Services für Eva Air-Passagiere in Wien

Die taiwanesische Fluggesellschaft Eva Air hat ihr Serviceangebot am Standort Wien durch die Einführung automatisierter Check-in- und Gepäckaufgabesysteme erweitert. Passagiere können ab sofort sowohl direkt am Flughafen Wien als auch am City Airport Train (CAT)-Terminal im Bahnhof Wien Mitte eigenständig einchecken. Am Flughafen steht das System ab vier Stunden bis spätestens 65 Minuten vor dem Abflug zur Verfügung. Reisende drucken ihre Bordkarte sowie die Gepäcketiketten an Selbstbedienungsgeräten aus und geben ihre Koffer anschließend an dedizierten „Bag Drop“-Automaten ab. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Wartezeiten an den Schaltern zu verkürzen und die Abfertigungsprozesse vor den täglichen Flügen nach Asien effizienter zu gestalten. Ein besonderes Merkmal der Erweiterung ist die Einbindung des CAT-Terminals im Stadtzentrum. Inhaber eines gültigen Fahrscheins für den Flughafen-Expresszug können ihr Gepäck bereits ab zehn Stunden und bis spätestens zwei Stunden vor dem Abflug in Wien Mitte aufgeben. Dieser Service ermöglicht es Reisenden, den Rest des Tages ohne schweres Gepäck in der Stadt zu verbringen, bevor sie die 16-minütige Fahrt zum Flughafen antreten. Die Koffer werden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen direkt zum Flughafen transportiert und automatisch in das Gepäcksystem des jeweiligen Fluges eingespeist. Wien gehört damit zu einem kleinen Kreis internationaler Standorte, die einen derart frühen Check-in im Stadtzentrum anbieten. Die Fluggesellschaft bedient die Strecke Wien–Taipeh aktuell täglich mit einem Boeing 787-9 oder 787-10 „Dreamliner“. Während drei der wöchentlichen Verbindungen nonstop in die taiwanesische Hauptstadt führen, werden die restlichen vier Flüge mit einem Zwischenstopp in Bangkok durchgeführt. Der Einsatz des Dreamliners bietet je nach Konfiguration bis zu drei Serviceklassen,

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Auftakt der Nordeuropa-Saison von MSC Cruises im Hafen Kiel

Mit dem Auslaufen der MSC Euribia am 16. Mai 2026 hat die Reederei MSC Cruises offiziell ihr diesjähriges Sommerprogramm für Nordeuropa ab dem Standort Kiel gestartet. Das Flaggschiff der Meraviglia-Plus-Klasse wird in den kommenden Monaten regelmäßig Reisen in Richtung der norwegischen Fjorde unternehmen. Auf dem Fahrplan stehen unter anderem Anläufe in Hellesylt, dem Geirangerfjord sowie Flåm. Jörg Eichler, Geschäftsführer für die DACH-Region bei MSC Cruises, unterstrich zum Saisonstart die strategische Bedeutung des Kieler Hafens, der neben Hamburg und Warnemünde eine der tragenden Säulen für das Deutschland-Geschäft des Unternehmens darstellt. Das Programm für den Sommer 2026 umfasst insgesamt drei Schiffe, die von deutschen Häfen aus operieren. Neben der MSC Euribia in Kiel wird die MSC Magnifica ab Warnemünde eingesetzt. Dieses Schiff wurde erst kürzlich umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen unterzogen, wobei insbesondere das exklusive „Schiff-im-Schiff“-Konzept des MSC Yacht Clubs sowie neue Gastronomiebereiche wie ein Steakhaus und eine Sushi-Bar integriert wurden. Die Routen ab Warnemünde führen sowohl in die norwegischen Regionen als auch in den baltischen Raum mit Stopps in Gdynia, Riga und Stockholm. Als drittes Schiff im Bunde bedient die MSC Preziosa den Hamburger Hafen. Von der Elbe aus steuert der Ozeanriese auf sieben- bis vierzehntägigen Reisen Ziele im hohen Norden an, darunter Island mit der Hauptstadt Reykjavik sowie norwegische Stationen wie Tromsø und Honningsvåg. Ergänzt wird das nordeuropäische Angebot durch die MSC Virtuosa, die in Southampton stationiert ist und neben skandinavischen Zielen auch Routen zu den Kanarischen Inseln und ins Mittelmeer bedient. Die Reederei setzt damit auf eine breite geografische Abdeckung, um der

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Langwierige Insolvenz von Onur Air: Mitarbeiter warten weiterhin auf Entschädigungen

Die Krise um die ehemalige türkische Fluggesellschaft Onur Air verschärft sich weiter, während rund 1.800 ehemalige Angestellte, darunter Piloten und Kabinenpersonal, seit Jahren auf ausstehende Gehaltszahlungen und Abfindungen warten. Der Insolvenzprozess des Unternehmens, das den Flugbetrieb bereits im Jahr 2021 eingestellt hatte, bleibt aufgrund widersprüchlicher Gerichtsentscheidungen rechtlich festgefahren. Nachdem das 2. Handelsgericht in Bakırköy zunächst die Insolvenz erklärt hatte, wurde dieses Urteil durch ein Berufungsgericht aufgehoben, nur um später durch eine erneute Insolvenzentscheidung des 1. Handelsgerichts ersetzt zu werden. Diese juristische Hängepartie verhindert bis heute den Abschluss von Vollstreckungsverfahren und die Auszahlung der rechtmäßigen Ansprüche an die Betroffenen. Besonders kritisch bewerten die ehemaligen Mitarbeiter die Art ihrer Entlassung sowie die Kommunikation der Unternehmensleitung. Viele Angestellte erfuhren erst im April 2023 durch eine Mitteilung der Sozialversicherungsanstalt (SGK) von ihrem offiziellen Ausscheiden aus dem Unternehmen. Zuvor war die Belegschaft über längere Zeit mit Versprechungen über einen angeblichen Verkauf der Airline oder den Einstieg neuer Investoren hingehalten worden. In den Akten der Sozialversicherung wurden die Kündigungen unter dem spezifischen Code „23“ vermerkt, was die rechtliche Aufarbeitung der Ansprüche zusätzlich verkompliziert. Inzwischen hat der Fall auch die politische Ebene erreicht, wobei das Ministerium für Arbeit und Soziale Sicherheit auf parlamentarische Anfragen bisher lediglich mit Verweisen auf laufende Prüfungsverfahren reagierte. Die wirtschaftlichen Auswirkungen betreffen nicht nur das Fachpersonal, sondern tausende Familienmitglieder, die durch die ausbleibenden Zahlungen in finanzielle Not geraten sind. Während die Rechtsstreitigkeiten andauern, verfällt das verbliebene Vermögen der Fluggesellschaft zusehends. Einige Maschinen der Flotte befinden sich weiterhin auf den Flughäfen Atatürk und Antalya,

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Air India nimmt Flugbetrieb am neuen Flughafen Ludhiana-Halwara auf

Air India hat am 15. Mai 2026 als erste Fluggesellschaft den kommerziellen Flugbetrieb am neu eröffneten Flughafen Halwara in Ludhiana aufgenommen. Die indische Fluggesellschaft verbindet die bedeutende Industriestadt im Bundesstaat Punjab ab sofort zweimal täglich mit der Hauptstadt Delhi. Der Erstflug aus Delhi landete am frühen Morgen um 07:03 Uhr Ortszeit auf dem neuen Rollfeld, gefolgt vom Rückflug nach Delhi um 08:00 Uhr. Für die Durchführung dieser Verbindung setzt das Unternehmen Flugzeuge der Airbus A320-Familie ein, was im Vergleich zu regionalen Turboprop-Maschinen eine deutlich höhere Passagierkapazität und einen gesteigerten Reisekomfort für die Region bedeutet. Die Einführung dieser Route ist strategisch eng mit dem internationalen Drehkreuz in Delhi verknüpft. Die Flugzeiten wurden so konzipiert, dass Reisende aus Ludhiana nahtlose Anschlussverbindungen in das weltweite Netzwerk der Air India nutzen können. Insbesondere Ziele in Europa und dem Vereinigten Königreich, darunter London, Birmingham, Paris, Mailand und Rom, sind durch aufeinander abgestimmte Umstiegszeiten im selben Terminal des Flughafens Delhi erreichbar. Passagiere profitieren dabei von durchgängigen Tickets, einer einheitlichen Freigepäckregelung sowie der Möglichkeit, das Gepäck bis zum Zielflughafen durchzuchecken, was den administrativen Aufwand erheblich reduziert. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen die wirtschaftliche Tragweite des neuen Flughafens Halwara für den indischen Luftverkehrssektor. Bisher mussten Reisende aus dem industriellen Zentrum Ludhiana oft auf den entfernteren Flughafen in Amritsar oder Chandigarh ausweichen oder lange Autofahrten nach Delhi in Kauf nehmen. Die Eröffnung von Halwara als zivile Enklave auf einer bestehenden Basis der indischen Luftwaffe ist Teil eines großangelegten Infrastrukturprogramms der indischen Regierung zur Verbesserung der regionalen Konnektivität. Die Investitionen in das

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Lufthansa plant Ausgabe neuer Euro-Anleihen zur Kapitalbeschaffung

Die Lufthansa Group bereitet die Emission neuer Euro-Anleihen vor, um frisches Kapital am Finanzmarkt aufzunehmen. Nach Angaben aus Finanzkreisen plant das Unternehmen die Ausgabe von vorrangigen, unbesicherten Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von rund 5,7 Jahren. Um das Interesse potenzieller Anleger zu prüfen und die Konditionen festzulegen, wurden bereits Gespräche mit Investoren initiiert. Die genaue Zielsumme der Emission ist derzeit noch nicht offiziell bekannt gegeben worden, doch dient dieser Schritt der langfristigen Sicherung der Liquidität innerhalb der Holdinggesellschaft. Dieser strategische Schritt erfolgt in einer Phase, in der die gesamte Luftfahrtbranche mit erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert ist. Insbesondere der anhaltende Druck durch steigende Kerosinpreise belastet die operativen Margen der Fluggesellschaften massiv. Durch die Ausgabe der neuen Anleihen versucht die Lufthansa, ihre Finanzierungsstruktur zu optimieren und fällige Verbindlichkeiten zu refinanzieren. Analysten beobachten dabei genau, wie der Markt auf die Bonität des Konzerns reagiert, da die Zinskosten für neue Emissionen maßgeblich von der Einschätzung der künftigen Ertragskraft abhängen. Die Aufnahme von Fremdkapital über den Anleihenmarkt ist für die Lufthansa ein bewährtes Instrument, um finanzielle Flexibilität für künftige Investitionen und den laufenden Flugbetrieb zu gewährleisten. In den vergangenen Jahren hatte der Konzern bereits mehrfach erfolgreich Euro-Anleihen platziert, um nach der Phase der staatlichen Unterstützung während der Pandemie wieder vollständig auf privater Basis zu agieren. Die aktuelle Emission wird von mehreren internationalen Großbanken begleitet, die die Platzierung bei institutionellen Investoren wie Versicherungen und Pensionsfonds steuern. Hintergrund dieser Finanzierungsmaßnahme ist zudem die allgemeine Marktlage im europäischen Luftverkehr, die von hoher Volatilität geprägt bleibt. Neben den Treibstoffkosten beeinflussen

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Privatisierung von Azores Airlines soll bis Ende 2026 vollzogen werden

Die Muttergesellschaft der azoreanischen Fluggesellschaft Sata treibt den Verkaufsprozess ihrer Tochter Azores Airlines voran. Wie Tiago Santos, der Vorstandsvorsitzende der Sata-Gruppe, kürzlich in einem Interview bestätigte, soll die Privatisierung des Unternehmens bis zum Jahresende 2026 abgeschlossen sein. Aktuell befinden sich sechs bis acht potenzielle Kaufinteressenten im Auswahlverfahren. Zu den namhaftesten Bietern gehören die auf den Kanarischen Inseln ansässige Fluggesellschaft Binter sowie die nordatlantische Icelandair. In der kommenden Woche sollen die überarbeiteten Ausschreibungsunterlagen der Regionalregierung der Azoren offiziell übergeben werden, um die nächste Phase des Bieterstreits einzuleiten. Trotz des Interesses internationaler Branchengrößen regt sich auf den Azoren Skepsis hinsichtlich des straffen Zeitplans. Marcos Couto, Präsident der Handelskammer von Angra do Heroísmo, äußerte Bedenken, ob die angestrebte Frist von sechs Monaten für die finalen Verhandlungen realistisch sei. Er verwies dabei auf den langwierigen Teilverkauf der portugiesischen Nationalgesellschaft TAP, der mehr als ein Jahr in Anspruch genommen hatte. Die lokale Wirtschaft befürchtet, dass ein übereilter Prozess zulasten der Sorgfalt gehen könnte, betont jedoch gleichzeitig die Seriosität der genannten Interessenten. Insbesondere der Einstieg eines börsennotierten Unternehmens wie Binter wird als positives Signal für die wirtschaftliche Stabilität der Airline gewertet. Azores Airlines spielt eine entscheidende Rolle für die Anbindung der Inselgruppe an das portugiesische Festland sowie an Nordamerika. Die Fluggesellschaft operiert primär von ihrem Drehkreuz in Ponta Delgada und bedient strategisch wichtige Routen nach Boston, Toronto und New York. Die Privatisierung ist Teil einer umfassenden Restrukturierung, die von der Europäischen Kommission im Rahmen von staatlichen Beihilfen für die Sata-Gruppe gefordert wurde. Ziel ist es, die

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