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Großbrand in Schweizer Skiort Crans-Montana fordert zahlreiche Todesopfer

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In der Silvesternacht 2025/2026 hat sich im Schweizer Nobelort Crans-Montana eine schwere Brandkatastrophe ereignet, bei der nach offiziellen Angaben der Kantonspolizei Wallis Dutzende Menschen ums Leben kamen. Das Feuer brach gegen 01:30 Uhr in der Bar „Le Constellation“ aus, in der zu diesem Zeitpunkt weit über 100 Gäste den Jahreswechsel feierten. Augenzeugen und Medienberichte sprechen von heftigen Explosionen, die dem Inferno vorausgingen. Rund 100 Personen erlitten teils schwerste Verletzungen, insbesondere Verbrennungen und Rauchgasvergiftungen. Die Polizei stufte den Vorfall umgehend als schwerwiegendes Ereignis ein und leitete eine großangelegte Rettungsaktion ein, die bis weit in den Neujahrstag andauerte.

Aufgrund der enormen Anzahl an Verletzten wurde ein massiver grenzüberschreitender Luftrettungseinsatz koordiniert. Die Schweizer Rettungsflugwacht (Rega) zog gemeinsam mit Air Glacier und Air Zermatt Hubschrauber aus dem gesamten Bundesgebiet im Wallis zusammen. Über dem betroffenen Skigebiet wurde ein striktes Überflugverbot verhängt, um die Rettungsflüge nicht zu behindern. Da die Kapazitäten der lokalen Kliniken schnell erschöpft waren, wurden Schwerverletzte per Helikopter in spezialisierte Zentren nach Genf und Zürich geflogen. Unterstützung kam zudem aus dem benachbarten Italien: Der Zivilschutz des Aostatals entsandte auf Errechnen der Schweizer Behörden Spezialisten der Bergwacht und medizinisches Personal zur Verstärkung der Einsatzkräfte vor Ort.

Zusätzliche Recherchen zur Infrastruktur und Sicherheitslage in Crans-Montana zeigen, dass der Ort zum Jahreswechsel aufgrund der Hochsaison vollständig ausgebucht war, was die logistische Abwicklung des Notfalls erschwerte. Die Brandursache ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen; Brandexperten der Kantonspolizei haben den Unglücksort gesichert, sobald die Löscharbeiten abgeschlossen waren. Der Flughafen Genf bereitet sich derweil auf die Ankunft zahlreicher Angehöriger ausländischer Opfer vor. In Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei wurde ein spezielles Empfangskonzept aktiviert, das separate Aufenthaltsbereiche und die Organisation von Transporten ins Wallis vorsieht, um eine strukturierte Betreuung der Betroffenen zu gewährleisten.

Die medizinische Versorgung der Brandopfer erfolgt unter Hochdruck in den Universitätsspitälern, wobei ein Rettungsarzt gegenüber dem Sender RTS bestätigte, dass viele Patienten aufgrund der Schwere ihrer Verbrennungen in künstliches Koma versetzt werden mussten. Es wird erwartet, dass die Identifizierung der Toten aufgrund der Intensität des Feuers mehrere Tage in Anspruch nehmen wird. Die politische Führung des Kantons Wallis und der Bundesrat drückten den Hinterbliebenen ihr Beileid aus, während die technische Untersuchung klären muss, ob Brandschutzmängel in dem Lokal zum Ausmaß der Tragödie beigetragen haben. Der Vorfall gilt bereits jetzt als eines der schwersten Brandunglücke in der jüngeren Geschichte der Schweiz.

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