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Einschränkungen im Berliner S-Bahn-Netz beeinträchtigen Anreise zum Flughafen BER

Kurz vor dem Ende der Sommerferien im Land Brandenburg und in Berlin führen Bauarbeiten und eine technische Störung zu Behinderungen im öffentlichen Personennahverkehr der Bundeshauptstadt. Seit dem frühen Morgen ist der S-Bahn-Verkehr auf dem Streckenabschnitt zwischen den Bahnhöfen Schöneweide, Baumschulenweg und Treptower Park beziehungsweise Neukölln vollständig unterbrochen. Die Sperrung dauert bis in die frühen Morgenstunden des 31. August 2026 an. Betroffen von der Maßnahme sind mehrere S-Bahn-Linien, darunter die Linien S8, S9, S45, S46, S47 und S85, was insbesondere die direkte S-Bahn-Anbindung des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) beeinträchtigt. Ursache für die Streckensperrung sind finale Einbindungsarbeiten für das neue elektronische Stellwerk (ESTW) im Knoten Schöneweide. Mit der Inbetriebnahme der digitalen Steuerungstechnik ersetzt die Deutsche Bahn mehrere veraltete Stellwerke entlang der Trasse, die bislang manuell vor Ort bedient werden mussten. Der Streckenabschnitt bildet den letzten Teilbereich im Berliner S-Bahn-Netz, der noch nicht an die zentrale S-Bahn-Betriebszentrale in Halensee angeschlossen war. Die Fernsteuerung soll die betriebliche Stabilität erhöhen und Personalausfälle an einzelnen Stellwerksstandorten kompensieren. Ergänzend zu den geplanten Bauarbeiten führte eine Signalstörung im Bereich des Bahnhofs Friedrichstraße am Dienstag zu unvorhergesehenen Zugausfällen und Verspätungen auf der Berliner Stadtbahn. Die Linien S5 und S75 verkehrten zeitweise nur im östlichen Stadtgebiet. Auf den Linien S3, S5, S7 und S75 kam es zu Verzögerungen im gesamten Betriebsablauf. Für den gesperrten S-Bahn-Abschnitt im Südosten Berlins wurden zwei Ersatzverkehrslinien mit Bussen eingerichtet. Die Betreiber empfehlen Flugreisenden und Pendlern, während der Bauphase verstärkt auf den regionalen Schienenverkehr auszuweichen, insbesondere auf den Flughafenexpress (FEX) sowie die Regionallinien RE8 und RB23.

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Verkehrseinschränkungen in der Wiener Innenstadt: Ring-Sperrungen und Großveranstaltungen belasten Verkehrsnetz

Am Samstag, den 22. August 2026, kommt es in der Wiener Innenstadt sowie auf den Hauptzufahrtsstraßen zum Ernst-Happel-Stadion zu erheblichen Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs. Anlass ist unter anderem die traditionelle Oldtimerparade im Rahmen der Vienna Classic Days, für die der Ring und der Franz-Josefs-Kai im Zeitraum von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr abschnittsweise für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Der Mobilitätsclub ÖAMTC rechnet mit umfassenden Stauungen auf den Ausweichrouten und empfiehlt die Umfahrung des Stadtzentrums. Zusätzlichen Druck auf das Straßennetz erzeugt das parallel stattfindende Großkonzert von Andrea Bocelli im Ernst-Happel-Stadion im Prater. Da die Zufahrtswege im Bereich der Leopoldstadt und die Südosttangente (A23) durch den Anreiseverkehr stark belastet werden, raten die Verkehrsclubs dringend zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Insbesondere die U-Bahn-Linie U2 bietet eine direkte Anbindung an das Stadiongelände und bleibt von den oberirdischen Straßensperren unberührt. Die Sperrung der zentralen Ringstraße wirkt sich weiträumig auf den Individualverkehr aus. Ausweichstrecken wie die sogenannte Zweierlinie sowie die Untere und Obere Donaustraße stoßen zu den Stoßzeiten an ihre Kapazitätsgrenzen. Auch auf den wichtigen Einfallstraßen, darunter die Roßauer Lände, die Praterstraße und die Rechte Wienzeile, ist mit deutlichen Zeitverlusten zu rechnen. Der ÖAMTC weist darauf hin, dass auch der oberirdische öffentliche Personennahverkehr, insbesondere mehrere Straßenbahnlinien entlang der Ringstraße, von vorübergehenden Umleitungen und Intervallverspätungen betroffen sein wird. Die zeitliche Überschneidung der Motorsportveranstaltung in der Innenstadt mit dem Großkonzert im Prater stellt das Wiener Verkehrsmanagement vor logistische Herausforderungen. Zwar sind abgestimmte Umleitungspläne im Einsatz, doch zeigt die kumulierte Veranstaltungslage die begrenzte Aufnahmefähigkeit des städtischen Straßennetzes bei zeitgleichen Großevents

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Steigende Nachfrage nach bezahlbaren Premium-Services an Flughäfen

Der veränderte gesellschaftliche Konjunktur- und Inflationsdruck führt zu Anpassungen im Ausgabeverhalten von Flugreisenden. Laut einer Studie des Dienstleisters Aspire Pre-Flight Hospitality, der Hospitality-Sparte des Schweizer Bodenabfertigers Swissport International, priorisiert die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in Großbritannien Ausgaben für kleinere Luxusgüter. 49 Prozent der Befragten begründen diesen Schritt direkt mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten. Trotz des finanziellen Drucks bleibt die Reiselust hoch: 55 Prozent der Befragten gaben an, in den kommenden zwölf Monaten im gleichen oder größeren Umfang verreisen zu wollen wie im Vorjahr. Die Erhebung verdeutlicht eine Bedeutungsverlagerung des Begriffs Luxus im Luftverkehr. Statt auf hochpreisige Konsumgüter setzen Passagiere vermehrt auf praktische Komfortverbesserungen entlang der Reisekette. Für 31 Prozent der Befragten definiert sich Luxus durch physischen Komfort während der gesamten Reise, während 26 Prozent Ruhe und Entspannung vor dem Abflug in den Vordergrund stellen. In diesem Kontext nimmt die Bedeutung des Flughafens als Teil des Gesamterlebnisses zu: 55 Prozent der Befragten betrachten den Aufenthalt am Flughafen bereits als Beginn ihres Urlaubs, wobei 44 Prozent der Briten drei Stunden oder früher vor dem Start am Terminal eintreffen. Für Flughafenbetreiber und Abfertigungsunternehmen wie Swissport eröffnet diese Entwicklung zusätzliche betriebliche Einnahmequellen außerhalb des rein flugbetrieblichen Segments. Der kostenpflichtige Zugang zu Flughafenlounges gilt mit 37 Prozent Zustimmung als gefragtester Zusatzdienst vor dem Abflug, gefolgt von hochwertigen Gastronomieangeboten. Insbesondere in den jüngeren Altersgruppen der 18- bis 34-Jährigen zeigt sich eine hohe Bereitschaft, Budget für zugängliche Zusatzleistungen vor dem Flug aufzuwenden. Swissport nutzt diesen Trend zum Ausbau seines Lounge-Netzwerks, das bis Ende 2026 auf weltweit 106 Standorte

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Kostenpflichtiges Speisenangebot: Lufthansa erweitert Pre-Order-Optionen auf Kontinentalstrecken

Die Fluggesellschaft Lufthansa stellt ihr Gastronomiekonzept auf Kurz- und Mittelstreckenflügen zum 1. September 2026 um. In der Economy Class werden auf Flügen ab zwei Stunden Flugdauer erstmals wieder fünf warme Gerichte angeboten, darunter klassische Hausmannskost und Markenprodukte von Systemgastronomen. Das Speisenangebot wird im Rahmen des kostenpflichtigen Katalogs Onboard Delights vertrieben. Ein Spontankauf während des Fluges ist jedoch nicht möglich: Sämtliche warmen Speisen müssen von den Passagieren im Zeitraum von vier Wochen bis spätestens 24 Stunden vor dem planmäßigen Abflug kostenpflichtig vorbestellt werden. Parallel dazu baut die Fluggesellschaft den Vorab-Auswahldienst Pre-Select für die Business Class auf der Langstrecke aus. Während dieser Service seit Sommer 2023 lediglich auf Flügen ab den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München verfügbar war, wird die Option nun auch auf den überwiegenden Teil der Rückflüge nach Deutschland ausgeweitet. Fluggäste der Business Class können dabei im Vorbestellfenster aus sechs statt wie bisher aus drei Hauptgerichten wählen. Der Konzern begründet die Maßnahmen mit einer verbesserten Planbarkeit für die Passagiere sowie einer optimierten Menüauswahl im internationalen Flugverkehr. Die Erweiterung des kostenpflichtigen Speisenangebots auf Kontinentalstrecken ist Teil einer branchenweiten Umstellung, bei der traditionelle Fluggesellschaften Elemente von Low-Cost-Anbietern übernehmen. Durch das reine Vorbestellprinzip bei warmen Menüs versucht die Fluggesellschaft, die Lade- und Vorratskosten gering zu halten und Abfälle durch nicht verkaufte Lebensmittel zu vermeiden. Dennoch stieß die schrittweise Abschaffung kostenfreier Mahlzeiten in der Economy Class auf europäischen Strecken bei Verbraucherschützern wiederholt auf Kritik, da Passagiere Zusatzleistungen zunehmend gesondert bezahlen müssen. Kritische Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die logistische Abwicklung der Vorbestellungen für das

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Wien und Niederösterreich reformieren Finanzierung des Flugrettungsdienstes

Die Bundesländer Wien und Niederösterreich stellen die Finanzierung des Rettungshubschraubers Christophorus 9 auf eine neue vertragliche Grundlage. Der beim Christophorus Flugrettungsverein des ÖAMTC betriebene Hubschrauber wird seit vielen Jahren von beiden Ländern gemeinsam genutzt, wobei die Gesamtkosten bislang pauschal im Verhältnis 50 zu 50 aufgeteilt wurden. Evaluierungsberichte des Einsatzgeschehens zeigten jedoch, dass durchschnittlich rund 80 Prozent der Einsätze auf das Gebiet von Niederösterreich entfallen, während lediglich 20 Prozent im Wiener Stadtgebiet absolviert werden. Die zuständigen Landesräte Peter Hacker für Wien sowie Anton Kasser und Eva Prischl für Niederösterreich gaben nun den schrittweisen Übergang zu einer verbrauchsabhängigen Abrechnung bekannt. Ab dem Jahr 2028 soll die Finanzierung über eine verbindliche Vereinbarung gemäß Artikel 15a der Bundes-Verfassungsgesetzgebung geregelt werden. Die Abrechnung erfolgt dann nicht mehr über Fixkostenpauschalen, sondern exakt auf Basis der tatsächlich geflogenen Flugminuten im jeweiligen Hoheitsgebiet. Für das Übergangsjahr 2027 bleibt der formale 50:50-Schlüssel zwar bestehen, Niederösterreich leistet jedoch eine Einmalzahlung in Höhe von 500.000 Euro an Wien, um das bestehende Ungleichgewicht bei den Betriebskosten vorübergehend auszugleichen. Der Stützpunkt am ÖAMTC-Mietflugplatz in Wien-Simmering bleibt personell und organisatorisch in der bewährten Struktur erhalten. Der ÖAMTC stellt die Fluggeräte sowie das Pilotpersonal, während die Sanitäter von der Wiener Berufsrettung (MA 70) gestellt werden. Die Notärzte werden in Kooperation zwischen der Berufsrettung und dem Wiener Gesundheitsverbund rekrutiert. Die Anpassung des Kostenschlüssels soll die Transparenz in den Budgets der beiden Bundesländer erhöhen und eine verursachergerechte Zuordnung der Ausgaben für den Rettungsdienst gewährleisten. Kritische Stimmen im Gesundheitsbereich weisen darauf hin, dass die rein minutenbasierte Abrechnung ab

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Befragung unter Flugzeugführern: Zunehmende Sorge um Arbeitsbedingungen bei der Lufthansa Group

Eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit offenbart eine spürbare Eintrübung der Stimmung unter den Piloten der Lufthansa Group. Zwar gaben rund zwei Drittel der rund 2.700 befragten Cockpitbeschäftigten an, mit ihrer aktuellen beruflichen Situation grundsätzlich zufrieden zu sein, jedoch blickt fast jeder Zweite (47 Prozent) mit Sorge auf die Entwicklung der vergangenen Jahre. Ein deutliches Warnsignal für die Luftfahrtbranche ist das Empfehlungsverhalten: Nur noch 24 Prozent der Befragten würden den Beruf des Verkehrsflugzeugführers derzeit weiterempfehlen, während zwei Drittel (66 Prozent) explizit davon abraten. Als Hauptgründe für die Skepsis nennen die Angestellten von Lufthansa Airlines, Lufthansa Cargo, Eurowings und der im April stillgelegten Lufthansa CityLine eine mangelnde Wertschätzung durch die Konzernführung, Defizite bei den Arbeitsbedingungen sowie eine als belastend empfundene Dienstplangestaltung. Zudem belasten fehlende Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Konzernstruktur die Zufriedenheit. Während jüngere Nachwuchskräfte unter 35 Jahren die eigene Perspektive noch überdurchschnittlich positiv bewerten, überwiegt bei den über 45-jährigen Kapitänen und Offizieren der Eindruck einer strukturellen Verschlechterung des Berufsbildes. In den anstehenden Tarifverhandlungen kristallisiert sich die betriebliche Altersversorgung als das mit Abstand wichtigste Einzelthema für die Belegschaft heraus. Die Gewerkschaftsführung sieht durch die Umfrageergebnisse widerlegt, dass es den Beschäftigten primär um reine Gehaltssteigerungen geht. Stattdessen stehen langfristige Absicherungsfragen und die Beibehaltung etablierter Versorgungsstandards im Vordergrund. Die Sorge vor Kürzungen bei den Betriebsrenten und veränderten Übergangsversorgungen verstärkt die Vorbehalte gegenüber dem Sparkurs des Managements. Die Ergebnisse verdeutlichen zugleich eine hohe Konfliktbereitschaft innerhalb der Flugzeugführerschaft. Rund 70 Prozent der Befragten gaben an, einem potenziellen Streikaufruf der Vereinigung Cockpit

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Volga-Dnepr scheitert mit Klage gegen Sanktionen und Beschlagnahme

Die russische Frachtfluggesellschaft Volga-Dnepr ist vor dem Bundesgericht Kanadas mit einer Klage gegen die verhängten staatlichen Sanktionen gescheitert. Das Gericht entschied, dass die Airline sowie ihr ehemaliger Unternehmenschef nicht nachweisen konnten, dass die Aufnahme in die kanadische Sanktionsliste verfahrensrechtlich fehlerhaft oder inhaltlich unangemessen war. Damit bleiben die Restriktionen gegen das Luftfahrtunternehmen vollumfänglich bestehen. Mit dem Urteil rückt eine operative Nutzung der am Flughafen Toronto-Pearson blockierten Flotte in weite Ferne. Die Entscheidung hat unmittelbare Auswirkungen auf ein Großraum-Frachtflugzeug des Typs Antonow An-124, das dem Unternehmen gehört. Die Maschine steht seit Februar 2022 auf dem Areal des Flughafens Toronto und wurde im Juni 2023 von den kanadischen Behörden formell sichergestellt. Durch den jahrelangen Stillstand auf dem Rollfeld sind mittlerweile unbezahlte Stand- und Parkgebühren in Höhe von mehr als einer Million US-Dollar aufgelaufen. Kanada beabsichtigt, das Luftfahrzeug künftig Enteignungsprozessen zuzuführen, um den Erlös der Ukraine zukommen zu lassen. In dem Verfahren argumentierte Volga-Dnepr, dass das Unternehmen bereits seit dem Jahr 2018 keine militärischen Frachttransporte mehr durchführe und in keiner Verbindung zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine stehe. Die kanadische Regierung hielt dem entgegen, dass die Fluggesellschaft eine Schlüsselrolle bei der Logistik und der Umgehung westlicher Handelsbeschränkungen für den russischen Staat einnehme. Um die Antonow An-124 endgültig in Staatsbesitz zu überführen und zu verwerten, ist nach kanadischem Recht jedoch ein separates gerichtliches Einziehungsverfahren erforderlich. Der Fall verdeutlicht die juristischen und logistischen Verwicklungen, die aus den internationalen Sanktionen gegen die russische Luftfahrtbranche resultieren. Neben den aufgelaufenen Gebühren leidet die festgesetzte Antonow An-124 unter den Witterungseinflüssen

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Umstrukturierung und Partnersuche: Norse Atlantic Airways prüft Verkaufs- und Fusionsoptionen

Die norwegische Langstrecken-Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways treibt ihre betriebliche und finanzielle Neuaufstellung voran. Nach Unternehmensangaben haben im Rahmen eines Prüfprozesses zur Zukunft des Unternehmens bereits mehrere potenzielle Partner Vertraulichkeitsvereinbarungen unterzeichnet. Die laufenden Verhandlungen könnten in eine strategische Partnerschaft, eine Fusion oder einen vollständigen Verkauf der Fluggesellschaft münden. Um die kurzfristige Liquidität zu sichern, schloss die Airline zudem eine besicherte Finanzierungsvereinbarung über 52 Millionen US-Dollar mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2027 ab. Im operativen Geschäft verzeichnete das Unternehmen im zweiten Quartal 2026 deutliche Zuwächse im Bereich der Wet-Lease- und Charterdienste. Trotz geringerer Gesamtzahl geflogener Blockstunden, längerer Flugzeiten und zusätzlicher Aufwendungen durch Triebwerksprobleme stieg der Umsatz in diesem Segment auf mehr als das Sechsfache des Vorjahreswerts. Die Sparte schloss das Quartal mit einem positiven Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Leasingkosten (EBITDAR) ab. Ein maßgeblicher Faktor für die künftige Kapazitätenplanung ist das vertragsgemäße Ende der Vereinbarung mit der indischen Fluggesellschaft IndiGo im Laufe des Jahres 2026. Dadurch stehen Norse Atlantic Airways ab 2027 mehr Flugzeuge flexibel für das eigene Liniennetz oder für Drittanbieter zur Verfügung. Ergänzend zu den Finanzierungsmaßnahmen hat das Management ein Sparprogramm gestartet. Die Initiative zielt darauf ab, ab dem Jahr 2027 jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von 50 Millionen US-Dollar zu realisieren. Das Geschäftsmodell von Norse Atlantic Airways, das ausschließlich auf Langstreckenflüge mit Flugzeugen des Typs Boeing 787 setzt, steht seit der Unternehmensgründung unter hohem Margendruck. Die starke Abhängigkeit von saisonalen Nachfrageschwankungen im Transatlantikverkehr sowie steigende Betriebskosten machten die Ausweitung des Charter- und Leasinggeschäfts erforderlich, um die Flottenauslastung zu

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Aeroméxico plant Direktverbindung von Mexiko-Stadt nach Mailand

Die mexikanische Fluggesellschaft Aeroméxico beabsichtigt, ab März 2027 direkte Linienflüge zwischen dem Hauptstadtflughafen Mexiko-Stadt (MEX) und dem Flughafen Mailand-Malpensa (MXP) in Italien aufzunehmen. Die Verwirklichung des neuen Langstreckenangebots steht derzeit noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung durch die zuständigen Luftfahrtaufsichtsbehörden beider Länder. Für die Strecke plant die Fluggesellschaft den Einsatz von Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787 Dreamliner. Das Unternehmen hat kürzlich sein 25. Exemplar dieses Musters übernommen, um die Kapazitäten auf interkontinentalen Routen aufzustocken. Mailand würde nach Rom-Fiumicino das zweite Ziel der Fluggesellschaft in Italien werden. Aeroméxico wäre damit die einzige mexikanische Fluggesellschaft, die Direktflüge von Mexiko-Stadt zu zwei italienischen Destinationen anbietet. Bei Erteilung der ausstehenden Genehmigungen würde sich das europäische Streckennetz der Airline auf insgesamt sieben Zielorte erstrecken, die über zehn Verbindungen bedient werden. Genaue Abflugzeiten, Verkehrstage und Frequenzen will das Unternehmen erst nach dem Abschluss aller regulatorischen Prüfungsverfahren bekanntgeben. Mit der geplanten Verbindung zielt die Fluggesellschaft auf eine Kombination aus Geschäftsreise- und Touristikverkehr zwischen Mittelamerika und Norditalien ab. Mailand gilt als bedeutender Wirtschafts- und Finanzplatz, während Mexiko-Stadt der zentrale Verkehrsknotenpunkt des Landes ist. Branchenkenner verweisen jedoch darauf, dass der Flughafen Mexiko-Stadt seit Jahren von erheblichen Kapazitätsengpässen am Boden und im Luftraum betroffen ist. Die Zuweisung von Start- und Landerechten sowie die betriebliche Abwicklung gestalten sich dort komplex, was die Zuverlässigkeit von Flugplänen beeinträchtigen kann. Zudem trifft die geplante Route auf einen wettbewerbsintensiven Transatlantikmarkt. Die Rentabilität der Verbindung wird maßgeblich davon abhängen, wie verlässlich die Auslastung außerhalb der saisonalen Nachfragespitzen ausfällt und wie sich die operative Zulassung im

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China Southern Airlines verbindet Oslo mit Shanghai

Die chinesische Fluggesellschaft China Southern Airlines hat am 19. August 2026 eine direkte Frachtverbindung zwischen dem Flughafen Oslo-Gardermoen und dem Flughafen Shanghai-Pudong aufgenommen. Die Route wird zweimal wöchentlich mit Frachtflugzeugen des Typs Boeing 77F bedient, die eine Kapazität von rund 100 Tonnen pro Flug bieten. Es handelt sich um den ersten regulären Liniendienst der Fluggesellschaft nach Norwegen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der direkten Frachtverbindungen von Oslo nach China auf fünf Routen mit bis zu 13 wöchentlichen Abflügen. Hauptgut auf den Flügen Richtung Osten ist norwegischer Lachs, für den wöchentlich Frachtkapazitäten von insgesamt rund 200 Tonnen zur Verfügung stehen. Durch die Direktverbindung verkürzt sich die Transportzeit im Vergleich zu Transitverbindungen über europäische Drehkreuze, was für die Qualitätssicherung leicht verderblicher Lebensmittel von Bedeutung ist. China hat sich zu einem der wichtigsten Absatzmärkte für norwegische Fischereierzeugnisse entwickelt. Im Jahr 2025 exportierte Norwegen rund 178.000 Tonnen Meeresfrüchte im Wert von 12,3 Milliarden Norwegischen Kronen nach China, wobei Lachs den größten Anteil ausmachte. Auf den Flügen in westlicher Richtung nach Norwegen transportiert die Fluggesellschaft vorwiegend E-Commerce-Sendungen, Elektronik und zeitkritische Industriegüter aus Asien für den skandinavischen Markt. Der staatliche Flughafenbetreiber Avinor sieht in der neuen Verbindung eine Stärkung der Position Oslos als nordeuropäisches Logistikzentrum für Luftfracht. Um dem steigenden Frachtaufkommen gerecht zu werden, plant Avinor die Erweiterung der Abfertigungs- und Logistikflächen am Flughafen Gardermoen. Kritische Marktbeobachter verweisen darauf, dass die Rentabilität reiner Frachtverbindungen stark von globalen Nachfrageschwankungen im Online-Handel und schwankenden Frachtraten abhängt. Zudem erfordert die Frachtabfertigung am Flughafen Oslo präzise logistischeAbläufe, um die Kühlkette

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