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Katastrophenhilfe in Osttirol: Bundesheer unterstützt Löscharbeiten bei Waldbrand im Virgental

Das Österreichische Bundesheer hat im Rahmen eines behördlichen Assistenzeinsatzes die Bekämpfung eines ausgedehnten Waldbrandes im osttirolerischen Virgental übernommen. Zur Unterstützung der lokalen, zivilen Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Bergwacht entsandte die Militärführung einen Transporthubschrauber des Typs Sikorsky S-70 Black Hawk sowie einen spezialisierten Großtankkraftwagen in das betroffene Gebiet. Die Anforderung erfolgte durch die zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden, nachdem das unwegsame, steile Gelände den bodengebundenen Zugang für die herkömmlichen Löschmannschaften massiv erschwert hatte und eine Brandbekämpfung aus der Luft notwendig wurde. Die Brandbekämpfung im alpinen Raum stellt hohe Anforderungen an die Flugtechnik und die Logistik der Luftstreitkräfte. Der eingesetzte mittelschwere Hubschrauber S-70 Black Hawk wird aufgrund seiner Triebwerksleistung primär für Gebirgseinsätze herangezogen, da die Maschine auch in dünnerer Höhenluft ausreichende Tragkraftreserven aufweist, um Außenlasten zu transportieren. Für die Löscharbeiten wird der Helikopter mit einem flexiblen Wasserbehälter, einem sogenannten Bambi Bucket, bestückt, der ein Fassungsvermögen von mehreren tausend Litern aufweist. Ergänzend sichert der bodengebundene Tankkraftwagen des Heeres die kontinuierliche Kerosinversorgung des Luftfahrzeugs direkt nahe der temporären Landezone, um die Umlaufzeiten für die Wasserabwürfe zu minimieren. Militärexperten und Katastrophenschützer weisen in diesem Kontext auf die strukturellen Herausforderungen bei der Bewältigung solcher Großereignisse hin. Obwohl das Bundesheer über leistungsfähiges Gerät verfügt, ist die Verfügbarkeit von einsatzbereiten Hubschraubern für den Katastrophenschutz durch laufende Wartungsintervalle, Pilotenknappheit und parallele Auslandseinsätze reglementiert. Kritiker merken an, dass derartige Assistenzeinsätze die personellen und materiellen Ressourcen der Luftstreitkräfte erheblich binden. Dies verdeutlicht die Abhängigkeit der zivilen Behörden von militärischer Infrastruktur, da die Bundesländer selbst kaum über adäquate eigene Luftfahrzeuge zur Bekämpfung von Großbränden

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Personalzuwachs bei den Luftstreitkräften: Erfolgreicher Abschluss der fliegerischen Grundausbildung in Zeltweg

Am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg haben 17 angehende Militärpiloten des Österreichischen Bundesheeres ihre fliegerische Grundausbildung erfolgreich beendet. Die Gruppe, bestehend aus 16 Männern und einer Frau, absolvierte den Ausbildungsabschnitt in zwei getrennten Fluggruppen und erhielt im Rahmen eines Festaktes das offizielle Fliegerabzeichen. Mit dem Erwerb des militärischen Grundscheins sind die Absolventen nun berechtigt, Luftfahrzeuge unter Sichtflugbedingungen eigenverantwortlich zu führen. Die Luftstreitkräfte verzeichnen damit einen deutlichen Anstieg der Nachwuchszahlen, nachdem die Lehrgänge in den vergangenen Jahren im Schnitt lediglich vier bis sechs Teilnehmer umfassten. Behördenvertreter führen diesen Zuwachs auf intensivierte Maßnahmen zur Personalrekrutierung sowie auf die laufende Modernisierung der militärischen Luftfahrzeugflotte zurück. Die Ausbildung am Fliegerhorst umfasste ein Pensum von mindestens 70 Flugstunden, die von den Flugschülern vorwiegend auf dem einmotorigen Schulflugzeug des Typs Diamond DA40 NG absolviert wurden. Vor der Zulassung zum praktischen Flugbetrieb mussten die Anwerber ein mehrstufiges Selektionsverfahren durchlaufen, das neben psychologischen und medizinischen Untersuchungen auch eine fliegerische Eignungsfeststellung beinhaltete. Die darauffolgende theoretische und praktische Schulung gilt als hochgradig selektiv und stellt hohe Anforderungen an die kognitiven und koordinativen Fähigkeiten der Teilnehmer. Der Abschluss dieses ersten Segments bildet das Fundament für die weitere Spezialisierung innerhalb der verschiedenen Staffeln des Bundesheeres. Für den Großteil der Absolventen, konkret für elf Personen, setzt sich der Werdegang nun mit der Instrumentenflugausbildung fort. Im Dezember erfolgt die finale Zuteilung zu den jeweiligen Einsatzpiloten-Lehrgängen, die sich auf die Bereiche Hubschrauber, Transportflugzeuge oder Jet-Luftfahrzeuge aufteilen. Sechs weitere Piloten haben die weiterführende Typenschulung auf ihren künftigen Einsatzmustern bereits angetreten. Diese fortgeschrittene Phase der Ausbildung nimmt je

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Ukrainisches Handelsgericht eröffnet Insolvenzverfahren gegen Bees Airline

Die ukrainische Luftfahrtbranche verzeichnet den formellen Abgang eines Marktteilnehmers. Das Handelsgericht in Kiew hat am 25. Juni 2026 das Insolvenzverfahren gegen die Betreibergesellschaft der ukrainischen Fluggesellschaft Bees Airline (rechtlich registriert als Biz Airline) eingeleitet. Die Gesellschaft hatte den Insolvenzantrag aufgrund von Zahlungsunfähigkeit und nicht mehr bedienbaren Verbindlichkeiten selbst gestellt. Ein vorangegangener Antrag des Managements war von den Justizbehörden zunächst aus formellen Gründen abgewiesen worden, bevor das Verfahren nach einer Überarbeitung der Unterlagen nun offiziell eröffnet wurde. Damit ist die Liquidation des im Jahr 2021 gegründeten Low-Cost-Anbieters juristisch eingeleitet. Der wirtschaftliche Niedergang der Fluggesellschaft ist eng mit den geopolitischen Ereignissen in Osteuropa verknüpft. Bees Airline hatte den operativen Flugbetrieb im März 2021 mit einer Flotte von vier geleasten Mittelstreckenflugzeugen des Typs Boeing 737-800 vom Flughafen Kiew-Schuljany aus aufgenommen und bediente primär europäische Urlaubsziele sowie Inlandsrouten. Bereits im Februar 2022, unmittelbar vor dem Ausbruch der großflächigen militärischen Kampfhandlungen, forderten die internationalen Leasinggeber aufgrund veränderter Risikobewertungen der Versicherungsgesellschaften die sofortige Überführung aller Flugzeuge in den ausländischen Luftraum. Das Unternehmen verlor dadurch seine gesamte Betriebsinfrastruktur. In der Folge entzog die ukrainische Zivilluftfahrtbehörde der Airline das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC), da ohne physische Flotte die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Betriebslizenz fehlten. Luftfahrtanalysten werten den Fall als symptomatisch für die anhaltende Krise der ukrainischen Verkehrswirtschaft. Der zivile Luftraum über der Ukraine ist seit über vier Jahren komplett für den kommerziellen Flugverkehr gesperrt. Während größere Fluggesellschaften wie Ukraine International Airlines (UIA) oder SkyUp versucht haben, Teile ihrer Belegschaft und Flotte durch Wet-Lease-Verträge (ACMI) für westeuropäische Fluglinien im Ausland zu

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Neues Terminal am Flughafen Rom-Urbe und Start eines regionalen Flugnetzwerks

Die italienische Zivilluftfahrtbehörde ENAC hat das neue Abfertigungsgebäude am städtischen Flughafen Rom-Urbe in Betrieb genommen. Die Eröffnung markiert gleichzeitig den operativen Auftakt für das staatlich initiierte Projekt der regionalen Luftmobilität, der sogenannten Regional Air Mobility (RAM). Dieses Konzept, welches von der ENAC-Tochtergesellschaft ENAC Servizi koordiniert wird, zielt auf den Aufbau eines integrierten Kurzstreckennetzes ab. Erste kommerzielle Flugverbindungen von Rom-Urbe sollen noch vor Ende des laufenden Jahres mit kleineren Flugzeugtypen, die über eine Kapazität von 9 bis maximal 19 Sitzplätzen verfügen, aufgenommen werden. Geplante Destinationen sind unter anderem die Flughäfen Pescara, Fano, Elba, Tortolì-Arbatax sowie der internationale Großflughafen Rom-Fiumicino, wobei Fluggesellschaften wie SkyAlps, AvioItaliana und Altair als Betreiber im Gespräch sind. Während der Eröffnungszeremonie betonte der italienische Verkehrsminister und Vizepremier Matteo Salvini die Notwendigkeit weitreichender Infrastrukturinvestitionen, um dem prognostizierten Passagierwachstum in Italien gerecht zu werden. Nach aktuellen Schätzungen der ENAC wird für das gesamte italienische Flughafensystem bis zum Jahr 2035 ein jährliches Verkehrsaufkommen von über 300 Millionen Passagieren erwartet. In diesem Zusammenhang verwies der Minister auf den Ausbau des Hauptdrehkreuzes Rom-Fiumicino, wo der Betreiber Aeroporti di Roma (Adr) ohne staatliche Zuschüsse private Investitionen in Höhe von rund neun Milliarden Euro plant. Ziel dort ist es, die Abfertigungskapazitäten bis zum Jahr 2046 auf ein prognostiziertes Aufkommen von 100 Millionen Reisenden pro Jahr auszuweiten. Branchenanalysten betrachten die Wiederbelebung von Regionalflughäfen durch Kleinflugzeuge und Hubschrauber jedoch mit einer gewissen Skepsis. Der Betrieb von Routen mit geringer Passagierkapazität gilt in der Luftfahrtbranche als wirtschaftlich hochgradig volatil, da die Fixkosten pro Sitzplatzkilometer bei kleinen Maschinen im

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Arriva plant neue Zugverbindungen von den Niederlanden nach Paris

Der niederländische Eisenbahnbetreiber Arriva plant eine Ausweitung seines internationalen Schienennetzwerks und beabsichtigt, neue Direktverbindungen zwischen den Niederlanden, Belgien und Frankreich einzuführen. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen ab Februar 2028 neue Züge von Utrecht, Amersfoort und Den Haag über Brüssel in die französische Hauptstadt Paris verkehren. Das geplante Streckennetz umfasst zwei Hauptrouten: Eine Verbindung soll von Amersfoort über Utrecht, ’s-Hertogenbosch und Breda nach Paris führen. Die zweite Route ist von Den Haag über Rotterdam und Roosendaal in die Metropole an der Seine geplant. Auf belgischem Staatsgebiet sind Zwischenstopps in Antwerpen, am Flughafen Brüssel-Zaventem, am Bahnhof Bruxelles-Midi sowie in Mons vorgesehen. Die Planungen sehen vor, die Verbindung von Den Haag dreimal täglich pro Richtung zu bedienen, während die Route ab Amersfoort zweimal am Tag befahren werden soll. Diese Ankündigung steht im Zusammenhang mit bereits zuvor kommunizierten Plänen des Transportunternehmens für eine Verbindung zwischen Groningen und Paris. Dieses Vorhaben, das ursprünglich für das Jahr 2026 angestrebt worden war, musste jedoch aufgrund organisatorischer und technischer Verzögerungen auf frühestens 2027 verschoben werden. Arriva, eine Tochtergesellschaft der staatlichen italienischen Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato Italiane, fungiert auf dem niederländischen Markt als Hauptkonkurrent der staatlichen Eisenbahngesellschaft NS (Nederlandse Spoorwegen) und betreibt im Regionalverkehr bereits den sogenannten Dreiländerzug zwischen Lüttich, Maastricht und Aachen. Wirtschafts- und Verkehrsexperten bewerten die angekündigte Netzausweitung im europäischen Fernverkehr mit einer gewissen Skepsis. Der Markt für grenzüberschreitende Hochgeschwindigkeitsverbindungen in Richtung Paris wird auf den betroffenen Abschnitten maßgeblich von etablierten Anbietern wie Eurostar beherrscht. Der Eintritt eines weiteren privaten Betreibers verschärft zwar den Wettbewerb, wirft jedoch

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Schadenersatzprüfung nach Luftraumblockade: Swiss evaluiert rechtliche Schritte gegen Flugsicherung Skyguide

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines prüft nach einem schweren Systemausfall bei der schweizerischen Flugsicherungsgesellschaft Skyguide die Geltendmachung von finanziellen Entschädigungsforderungen. Im Juni 2026 hatte eine massive Störung der Informationstechnologie bei der staatlichen Luftraumüberwachung zu einer vorübergehenden Schließung des Schweizer Luftraums geführt. Die operative Unterbrechung hatte unmittelbare Auswirkungen auf den Linienverkehr der Lufthansa-Tochter: Insgesamt mussten 14 Flüge komplett gestrichen werden, wovon rund 1.750 Passagiere direkt betroffen waren. Hinzu kamen weitreichende Verspätungen im gesamten europäischen Streckennetz der Fluggesellschaft, die erhebliche Folgekosten für Passagierbetreuung, Umbuchungen und Flugplananpassungen nach sich zogen. Die juristische Grundlage für die aktuelle Überprüfung bildet ein jüngst ergangenes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Die Luxemburger Richter konkretisierten darin die Haftungsfragen und Entschädigungspflichten bei Flugausfällen, die durch das Versagen staatlicher oder privatisierter Flugsicherungsdienste verursacht werden. Die Rechtsabteilung der Swiss analysiert derzeit, inwieweit dieses Grundsatzurteil auf den spezifischen Vorfall bei Skyguide anwendbar ist. Eine besondere juristische Hürde stellt hierbei das bilaterale Luftverkehrsabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union dar, da die Schweiz kein EU-Mitglied ist und europäisches Recht im nationalen Luftraum nur über spezifische sektorale Verträge und Übernahmebestimmungen greift. Über die genaue Höhe der potenziellen Schadenssumme machte die Konzernleitung der Swiss bislang keine detaillierten Angaben. Das Unternehmen betonte, dass eine exakte betriebswirtschaftliche Kalkulation des Gesamtschadens, der sich aus direkten Betreuungsleistungen und indirekten Folgekosten zusammensetzt, einen erheblichen administrativen Aufwand erfordert und zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist. Obwohl die Airline betonte, dass Skyguide weiterhin ein unverzichtbarer betrieblicher Partner für den täglichen Flugbetrieb am Drehkreuz Zürich bleibt, verwies das Management darauf,

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AirAsia X fusioniert unter neuem Dachkonzern AirAsia Group Berhad

Die malaysische Billigfluggesellschaft AirAsia X Berhad hat ihre gesellschaftsrechtliche Umstrukturierung formal abgeschlossen und firmiert nun offiziell unter dem Namen AirAsia Group Berhad. Die Aktionäre des Luftfahrtunternehmens hatten dem Vorhaben bereits auf der Jahreshauptversammlung am 25. Juni 2026 zugestimmt, woraufhin die Eintragung bei der malaysischen Unternehmenskommission mit Wirkung zum 2. Juli 2026 erfolgte. Mit diesem Schritt bündelt der Konzern seine bisher getrennten Kurz- und Langstreckenaktivitäten unter einer einheitlichen Führungsstruktur. Ziel der Maßnahme ist es, die operative Konnektivität innerhalb des asiatischen Raums zu optimieren und die Wettbewerbsposition gegenüber anderen regionalen Anbietern zu stärken. Die Reorganisation erfolgt vor dem Hintergrund einer veränderten Wettbewerbsdynamik im asiatisch-pazifischen Luftraum, wo Billigfluggesellschaften zunehmend Marktanteile von traditionellen Netzwerk-Carrieren übernehmen. Das Management unter der Leitung des Verwaltungsratsvorsitzenden Tan Sri Jamaludin Ibrahim plant, das Geschäftsmodell zu einem sogenannten Low-Cost-Netzwerk-Carrier weiterzuentwickeln. Durch die Zusammenführung der Flotten und der Streckennetze sollen Umsteigeverbindungen an den zentralen Drehkreuzen wie Kuala Lumpur effizienter gestaltet und operative Synergien bei der Flugzeugwartung sowie beim Personaleinsatz realisiert werden. Der Konzern reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach grenzüberschreitenden Flugverbindungen in Asien. Wirtschafts- und Luftfahrtanalysten bewerten die Fusion der Unternehmensbereiche jedoch auch mit kritischem Blick. Die Zusammenlegung von Kurzstrecken- und Langstreckenoperationen birgt erhebliche logistische und finanzielle Risiken, da sich die Kostenstrukturen und Auslastungsrisiken bei Flügen über weite Distanzen fundamental von regionalen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen unterscheiden. AirAsia hatte in der Vergangenheit, insbesondere während der Restrukturierungsphasen nach der Pandemie, mit erheblichen Schuldenlasten und operativen Engpässen zu kämpfen. Kritiker geben zu bedenken, dass eine rein administrative Zusammenführung unter einem neuen Dachverband die grundlegenden

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eue Sonderflüge von Paderborn nach Nordmazedonien im Frühjahr 2027

Der Reiseveranstalter Mundo Reisen erweitert sein Destinationsportfolio für das kommende Jahr um Flugverbindungen in den Westbalkan. Wie die Geschäftsführung des Regionalflughafens Paderborn/Lippstadt bekannt gab, bietet der Reiseanbieter im Mai 2027 zwei zeitlich begrenzte Sonderreisen nach Nordmazedonien an. Die einwöchigen Pauschalreisen sind für die Zeiträume vom 11. bis 18. Mai sowie vom 18. bis 25. Mai 2027 terminiert. Die Flüge werden als Charterverbindungen durchgeführt und zielen darauf ab, die Nachfrage nach kulturellen Rundreisen und Badeaufenthalten in der Region um den Ohridsee zu bedienen, die abseits der klassischen südeuropäischen Urlaubsziele liegt. Der Flughafen Paderborn/Lippstadt versucht mit der Aufnahme dieser Sonderflüge, seine Position als regionaler Mobilitätsdienstleister in Ostwestfalen-Lippe zu festigen und das Flugprogramm durch Nischendestinationen zu diversifizieren. Nordmazedonien hat sich in den vergangenen Jahren durch den gezielten Ausbau der touristischen Infrastruktur, insbesondere im Beherbergungssektor und bei den Straßenverbindungen, zunehmend als kostengünstige Alternative im europäischen Quellmarkt positioniert. Für die Abwicklung der Flüge greift der Reiseveranstalter auf Charterkapazitäten zurück, die direkt auf die Bedürfnisse von Reisegruppen abgestimmt sind, wodurch das Risiko von Leerflügen für die beteiligten Unternehmen minimiert werden soll. Tourismusanalysten betrachten die Platzierung von kurzzeitigen Sonderreisen zu weniger bekannten Destinationen jedoch mit einer gewissen Skepsis. Solche zeitlich stark begrenzten Kontingente dienen Reiseveranstaltern und kleineren Flughäfen oft als Testmarkt, um die generelle Akzeptanz neuer Routen zu überprüfen, bevor langfristige Linienverbindungen etabliert werden. Die Rentabilität dieser Angebote hängt stark von einer hohen Auslastung der Maschinen ab, da die operativen Kosten für die Bereitstellung von Charterflugzeugen bei geringer Nachfrage kaum durch die Ticketpreise gedeckt werden können. Zudem

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Philippine Airlines erwägt Aufteilung von Großraumflugzeug-Bestellung

Die nationale Fluggesellschaft der Philippinen, Philippine Airlines, plant eine tiefgreifende Modernisierung ihrer Langstreckenflotte. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Brancheninsider berichtet, beabsichtigt das Luftfahrtunternehmen, einen geplanten Großauftrag für neue Weitrumpfflugzeuge auf die beiden weltweit führenden Flugzeugbauer aufzuteilen. Konkret bereitet das Management eine Festbestellung über jeweils rund zehn Maschinen der Typen Boeing 787 „Dreamliner“ und Airbus A350 vor. Eine endgültige Entscheidung über das Auftragsvolumen ist nach Angaben des operativen Betriebschefs Carlu Fernandez jedoch noch nicht gefallen, da die finalen Vertragsverhandlungen zwischen den beteiligten Parteien andauern. In Branchenkreisen wird spekuliert, dass das milliardenschwere Beschaffungsprogramm im Rahmen der bevorstehenden Farnborough International Airshow Ende Juli offiziell verkündet werden könnte. Die geplante Aufteilung des Auftrags auf zwei unterschiedliche Flugzeugfamilien spiegelt eine bewährte, aber auch risikobehaftete Strategie im globalen Luftverkehrsmarkt wider. Durch den parallelen Erwerb von Airbus- und Boeing-Modellen verringert die Fluggesellschaft ihre Abhängigkeit von einem einzelnen Hersteller. Dies gewährt dem Unternehmen mehr Flexibilität bei Lieferverzögerungen, wie sie in den vergangenen Jahren aufgrund von Produktionsproblemen und Lieferkettenengpässen bei beiden Flugzeugbauern vermehrt auftraten. Wirtschaftsanalysten betrachten die geplante Zwei-Hersteller-Flottenpolitik bei einer Fluggesellschaft dieser Größenordnung jedoch auch mit Skepsis. Der gleichzeitige Betrieb von Mustern wie der Boeing 787 und des Airbus A350 führt im täglichen Linienbetrieb zu einer erheblichen Erhöhung der operativen Fixkosten. Für beide Flugzeugtypen müssen getrennte Wartungskapazitäten, Ersatzteillager und Schulungsprogramme für Piloten sowie das technische Bodenpersonal vorgehalten werden. Diese Fragmentierung der Flotte mindert die potenziellen Skaleneffekte, die durch eine reine Monoflotte im Langstreckenbereich erzielt werden könnten, und belastet langfristig die operativen Margen der Fluglinie. Darüber hinaus

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Markteintritt im europäischen Charterverkehr: Bulgarische Neugründung Fly Europe strebt Betriebsgenehmigung an

Das bulgarische Luftfahrtunternehmen Fly Europe bereitet den operativen Start seines Flugbetriebs vor. Wie das Branchenportal „CH-Aviation“ berichtet, wartet das Start-up-Unternehmen mit Sitz in der Hauptstadt Sofia derzeit auf die finale Erteilung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (Air Operator Certificate) durch die zuständige bulgarische Zivilluftfahrtbehörde BGCAA. Für die geplante Aufnahme des Flugbetriebs hat das Unternehmen eine Flotte bestehend aus zwei Flugzeugen des Typs Airbus A320 vorgesehen. Die Gesellschaft war bis zum Jahr 2024 unter dem Namen Panamina registriert, bevor die Umbenennung und Neuausrichtung auf den gewerblichen Personenverkehr erfolgten. Hinter dem Luftfahrtprojekt steht als Hauptgesellschafter der Branchenmanager Petko Christoff. Dieser verfügt über einschlägige Erfahrungen auf dem südosteuropäischen Chartermarkt und leitete in der Vergangenheit bereits die bulgarische Fluggesellschaft Holiday Europe. Holiday Europe musste ihren Flugbetrieb vor einigen Jahren nach dem Entzug der Betriebslizenz durch die Behörden sowie im Zuge von Umstrukturierungen einstellen. Mit der Neugründung versucht das Management nun, an bestehende Kontakte zu europäischen Reiseveranstaltern und Brokern anzuknüpfen, um die Kapazitäten der beiden Mittelstreckenjets im Wet-Lease- und Chartergeschäft zu platzieren. Luftfahrtanalysten betrachten den geplanten Markteintritt von Fly Europe in dem aktuell hochkompetitiven Umfeld mit deutlicher Skepsis. Der europäische Markt für ACMI-Leasing (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) und Ferienflüge ist insbesondere in Osteuropa durch einen harten Preiskampf und erhebliche saisonale Schwankungen geprägt. Etablierte Konkurrenten aus der Region verfügen über deutlich größere Flotten und Skaleneffekte, was es für ein neues Unternehmen mit lediglich zwei Flugzeugen erschwert, langfristig profitable Verträge zu sichern. Zudem weisen Branchenkenner darauf hin, dass die Beschaffung von qualifiziertem Cockpit- und Kabinenpersonal angesichts des europaweiten Fachkräftemangels eine

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