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Köln/Bonn: Eurowings nimmt Routen nach Dubai und Dschidda wieder auf

Die Fluggesellschaft Eurowings nimmt im kommenden Winterflugplan zwei Langstreckenverbindungen ab dem Flughafen Köln/Bonn wieder in ihr Programm auf. Ab dem 3. November 2026 bedient die Tochtergesellschaft der Lufthansa dreimal wöchentlich die Verbindung nach Dubai, gefolgt von der Wiederaufnahme der Route in die saudi-arabische Hafenstadt Dschidda ab dem 12. November mit ebenfalls drei wöchentlichen Abflügen. Ergänzend setzt das Unternehmen im kommenden Winter die Bedienung der Ziele Klagenfurt und Pristina fort, die bislang vorrangig in den Sommermonaten im Flugplan vertreten waren. Eine operative Neuerung betrifft die Zielinfrastruktur im Emirat Dubai. Eurowings verlegt den Zielflughafen vom weiter außerhalb gelegenen Airport Al Maktoum (DWC) zum zentralen Drehkreuz Dubai International Airport (DXB). Die rund sechseinhalbstündigen Flüge werden mit Flugzeugen des Typs Airbus A320neo durchgeführt. Um auf den längeren Strecken höherpreisige Kundensegmente anzusprechen, führt die Airline ab Dezember auf dieser Flotte eine erweiterte Sitzplatzkategorie mit vergrößertem Sitzabstand im vorderen Kabinenbereich ein. Die Verbindung nach Dschidda wird mit dem etwas größeren Modell Airbus A321neo bedient. Die Wiederaufnahme der Strecken an den Persischen Golf erfolgt im Kontext einer intensivierten Konkurrenz auf Verbindungen in den Nahen Osten ab deutschen Regionalflughäfen. Die Ausweitung des Flugangebots durch Mittelstreckenjets ermöglicht es Fluggesellschaften, diese Distanzen mit geringeren Betriebskosten als mit traditionellen Weitrumpfflugzeugen zu bedienen. Allerdings verweisen Marktbeobachter darauf, dass der Einsatz von Schmalrumpfflugzeugen auf Flugzeiten von über sechs Stunden von Passagieren hinsichtlich des Kabinenkomforts kritisch bewertet werden kann. Für den Flughafen Köln/Bonn bedeutet die Rückkehr der Verbindungen eine punktuelle Verdichtung des Frequenzangebots im Langstreckensegment außerhalb der europäischen Kernmärkte. Der dauerhafte wirtschaftliche Erfolg dieser

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Konnektivität an Bord: Lufthansa startet Flottenumrüstung auf Starlink-Satelliteninternet

Die Fluggesellschaft Lufthansa hat den kommerziellen Betrieb ihres neuen Breitband-Internets an Bord von Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen aufgenommen. Am 19. August 2026 absolvierte ein Airbus A320neo mit dem Kennzeichen D-AINM den Erstflug mit der Satellitentechnik des Anbieters Starlink von Frankfurt am Main nach Rom. Nach Angaben des Unternehmens soll die Bandbreite in der Kabine Geschwindigkeiten erreichen, die mit terrestrischen Anschlüssen vergleichbar sind. Die Nutzung des Dienstes setzt eine Registrierung im Kundenprogramm Miles & More oder eine Identifikation über die Travel ID voraus und wird ohne Zusatzkosten für Passagiere aller Beförderungsklassen angeboten. Der Einbau der Empfangsantennen und der dazugehörigen Netzwerk-Hardware erfolgt vorrangig im Rahmen regulärer Wartungsintervalle durch die Tochtergesellschaft Lufthansa Technik am Standort Berlin. Für das laufende Jahr plant der Konzern die Ausrüstung von bis zu zehn weiteren Maschinen der A320-Familie bei Lufthansa sowie der Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines. Bis zum Jahr 2029 soll die Flottenumrüstung gruppenweit abgeschlossen sein und insgesamt rund 850 Flugzeuge der Konzernschwestern umfasst haben. Die Finanzierung des Zugangs wird unter anderem durch Sponsoring-Partnerschaften mit dem Finanzdienstleister Mastercard unterstützt. Mit der Entscheidung für das erdnahe Satellitennetzwerk von SpaceX vollzieht die Lufthansa Group einen Technologiewechsel bei ihren Bordinternetsystemen. Die bislang genutzten geostationären Satellitennetze wiesen bauartbedingt höhere Signallaufzeiten und begrenzte Datenraten auf, was insbesondere bei hoher Auslastung in der Kabine zu Störungen führte. Die Umrüstung der gesamten Flotte erfordert jedoch erhebliche Investitionen in Hardware, Zertifizierungen und die Anpassung der Flugzeugtechnik. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Montage von zusätzlichen Außenantennen einen erhöhten Luftwiderstand erzeugt, was zu geringfügig höheren Betriebskosten pro Flugstunde führt.

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Gastronomie und Hotellerie in Europa: Ausländische Kartenzahlungen verdeutlichen Abhängigkeit vom Deutschland-Tourismus

Eine Datenanalyse des Zahlungsdienstleisters Adyen für die Sommermonate Juni und Juli 2026 belegt die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Reisender für das Gastgewerbe in europäischen Nachbarstaaten. In den Gastronomiebetrieben Österreichs stammten in diesem Zeitraum fast die Hälfte der Umsätze von internationalen Gästen. Auf Touristen aus Deutschland entfielen dabei 12,4 Prozent des gesamten Restaurantumsatzes, was einem Viertel aller ausländischen Kartenausgaben im Gastronomiebereich entspricht. Auch in den Niederlanden bildeten deutsche Gäste mit einem Anteil von 24,6 Prozent am ausländischen Gastronomieumsatz die stärkste internationale Gruppe. In Dänemark und Italien rangierte die deutsche Kundschaft auf Platz zwei der umsatzstärksten ausländischen Gästegruppen. In der Hotellerie übersteigt der Umsatzanteil deutscher Urlauber in einzelnen Destinationen sogar die Ausgaben der heimischen Bevölkerung. In Österreich generierten Reisende aus Deutschland im Sommer 29,1 Prozent der Erlöse im Hotelgewerbe und lagen damit vor den einheimischen Gästen, die auf 21,8 Prozent kamen. In den Niederlanden und Polen stammten im Sommer rund ein Zehntel der Hotelumsätze von deutschen Konten. In Spanien lag der Anteil bei 7,3 Prozent, womit deutsche Gäste hinter Urlaubern aus Großbritannien und den USA an dritter Stelle der internationalen Herkunftsländer rangierten. Die Auswertung offenbart deutliche saisonale Abweichungen zwischen Süd- und Mitteleuropa. Während die absoluten Hotelumsätze in Mittelmeerländern wie Spanien, Italien und Portugal in den Wintermonaten Januar und Februar erwartungsgemäß sinken, fällt der relative Anteil deutscher Gäste in diesem Zeitraum höher aus als im Sommer. In Spanien stieg der Anteil deutscher Kartenumsätze im Winter auf 9,7 Prozent, in Portugal auf 7,3 Prozent. Dies deutet auf ein stabileres Reiseverhalten deutscher Urlauber außerhalb der Hauptsaison

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Abrechnungspraktiken am Wiener Hauptbahnhof: Taxivermittler verlangen strikte Einhaltung der Tarifvorschriften

Am Verkehrsknotenpunkt Wiener Hauptbahnhof häufen sich die Beschwerden über Unregelmäßigkeiten im Taxigewerbe. Berichte über verweigerte Beförderungen, unzulässige Preisabsprachen und inoffizielle Personen, die Fahrgästen gezielt bestimmte Taxis zuweisen, haben die Debatte über die Ordnung am Standplatz neu entfacht. Der Wiener Taxivermittler Taxi 40100 weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass spontane Fahrten ab dem Standplatz gesetzlich zwingend an den behördlich festgelegten Verordnungstarif gebunden sind. Frei verhandelte Pauschalpreise sind bei spontanen Einsteigerfahrten unzulässig. Um Transparenz zu schaffen und den Konsumentenschutz zu stärken, verweisen Branchenvertreter auf die geltenden Rechtsnormen und geben Empfehlungen für Reisende ab. Gesetzliche Grundlagen und Tarifbestimmungen im Wiener Taxigewerbe In Wien gilt für das Taxigewerbe eine verbindliche Tarifverordnung, die von der Landesregierung erlassen wird. Diese Regelung sieht vor, dass bei allen Fahrten, die direkt an einem offiziellen Standplatz angetreten oder auf der Straße herangewinkt werden, die Abrechnung ausschließlich über das geeichte Taxameter zu erfolgen hat. Der Fahrpreis setzt sich aus einem Grundbetrag sowie strecken- und zeitabhängigen Komponenten zusammen. Ein frei verhandelter Fixpreis ist bei diesen spontanen Fahrten rechtlich nicht zulässig. Ein fester Pauschalpreis darf nach den geltenden Bestimmungen nur dann vereinbart werden, wenn die Fahrt im Voraus über eine Zentrale, eine mobilitätsbezogene Applikation oder sonstige digitale Kanäle bestellt wurde. In solchen Fällen wird der Preis vor Antritt der Fahrt verbindlich berechnet und im System hinterlegt. Eveline Hruza, Generalsekretärin von Taxi 40100, betont, dass das Angebot von frei erfundenen Pauschalbeträgen vor Ort gegen das Gesetz verstößt. Alle im Wiener Stadtgebiet zugelassenen Fahrzeuge müssen durch ein Schild auf dem Dach, ein funktionierendes

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Drohender Fluglotsenstreik in Norwegen: Schlichtungsgespräche vor entscheidender Frist

In Norwegen steht der zivile Schienen- und Luftverkehr vor potenziell gravierenden Beeinträchtigungen. Die Gewerkschaft Norsk Flygelederforening (NFF) hat für zwölf Fluglotsen einen unbefristeten Arbeitskampf angekündigt, sollte in den laufenden Tarifverhandlungen mit dem staatlichen Flughafenbetreiber Avinor Flysikring und dem Arbeitgeberverband Spekter keine Einigung erzielt werden. Die entscheidenden Schlichtungsgespräche unter Leitung des staatlichen Schlichters finden am 19. und 20. August 2026 statt. Verstreicht die Frist am 20. August um Mitternacht ohne Ergebnis, soll der Ausstand am Freitag, den 21. August 2026, um 6:30 Uhr beginnen. Der Streik würde Schlüsselstellen der norwegischen Luftfahrtinfrastruktur treffen. Geplant sind Niederlegungen der Arbeit an den Flughäfen Bergen-Flesland und Oslo-Gardermoen sowie in der Anflugkontrolle für die Hauptstadtregion und der Gebietskontrolle für Westnorwegen. Selbst der Ausfall einer geringen Anzahl von Lotsen kann in diesem stark zentralisierten Kontrollsystem zu Kaskadeneffekten führen. Neben Verspätungen und Flugausfällen auf Inlandsrouten wären auch internationale Transitflüge sowie der Helikopterverkehr zu den Offshore-Öl- und Gasplattformen in der Nordsee betroffen. Hintergrund des Tarifkonflikts sind anhaltende Unstimmigkeiten über Schichtpläne, Arbeitszeitregelungen und die Personalausstattung bei Avinor. Die Gewerkschaft kritisiert seit Längerem eine hohe Belastung der Beschäftigten durch Überstunden, die durch strukturellen Personalmangel verursacht werde. Auf der anderen Seite verweist die Arbeitgeberseite auf die Notwendigkeit flexibler Einsatzzeiten, um den Betrieb an den landesweit 43 von Avinor betriebenen Flughäfen wirtschaftlich und stabil zu halten. Bereits in den vergangenen Monaten führten Personengrundengpässe wiederholt zu kurzfristigen Schließungen von Lufträumen. Sollte es zum Streik kommen, stehen Fluggesellschaften wie Scandinavian Airlines (SAS), Norwegian und Widerøe vor erheblichen operativen Umstellungen. Branchenbeobachter schließen nicht aus, dass die

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Flugverbindung nach Südosteuropa: Wizz Air verbindet Berlin mit Sarajevo

Die Low-Cost-Fluggesellschaft Wizz Air erweitert ihr Angebot auf den Routen zwischen Deutschland und dem Westbalkan. Ab dem 3. Dezember 2026 nimmt das Unternehmen eine neue Direktverbindung vom Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) in die bosnische Hauptstadt Sarajevo auf. Die Strecke wird zweimal wöchentlich an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient. Zum Einsatz kommen dabei Flugzeuge der Airbus-A320-Familie, die im europäischen Streckennetz der Fluggesellschaft als Standardmuster dienen. Mit der Aufnahme der Flüge schließt Wizz Air eine Lücke im Streckennetz ab dem Hauptstadtflughafen BER. Die Nachfrage auf Verbindungen zwischen deutschen Ballungsräumen und Bosnien und Herzegowina speist sich traditionell aus dem Besuchsverkehr von Angehörigen der Diaspora, dem Tourismus sowie Geschäftsreisen. Durch die Anbindung Sarajevos verdichtet die Fluggesellschaft ihr Netz an osteuropäischen Zielen, wo sie seit Jahren eine starke Marktposition gegenüber etablierten Netzwerkträgern behauptet. Die Wiederaufnahme und der Ausbau von Strecken ab Sarajevo durch Billigflieger erfolgt vor dem Hintergrund lokaler Fördermaßnahmen und Ausschreibungen zur Stärkung des Flugverkehrs. Der Flughafen Sarajevo hatte in der Vergangenheit Anreize geschaffen, um internationale Fluggesellschaften zur Stationierung von Flugzeugen und zur Eröffnung neuer Strecken zu bewegen. Allerdings zeigt die Erfahrung mit Billigfluggesellschaften in der Region, dass Kapazitäten bei unzureichender Auslastung oder veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen rasch wieder angepasst oder gestrichen werden. Die künftige Rentabilität der neuen Strecke hängt stark von der saisonalen Nachfrageentwicklung ab. Während in den Wintermonaten sowie um die Feiertage mit hohen Buchungszahlen zu rechnen ist, muss sich zeigen, ob die Auslastung außerhalb dieser Spitzenzeiten ausreichend hoch bleibt. Der Wettbewerb auf den Strecken von Deutschland nach Bosnien und Herzegowina bleibt dynamisch,

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Air Europa baut Streckennetz zwischen Madrid und Düsseldorf aus

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa nimmt zum bevorstehenden Winterflugplan eine neue Direktverbindung zwischen der spanischen Hauptstadt Madrid und dem Flughafen Düsseldorf auf. Ab dem 30. November 2026 bedient die Airline die Route zweimal täglich mit Mittelstreckenflugzeugen des Typs Boeing 737. Mit diesem Ausbau reagiert das Unternehmen auf die Nachfrage im Städte- und Geschäftsreiseverkehr zwischen Nordrhein-Westfalen und Spanien und schafft zugleich zusätzliche Umsteigeverbindungen über sein Drehkreuz am Flughafen Madrid-Barajas in Richtung Lateinamerika. Die Aufnahme der Flüge verstärkt den Wettbewerb auf dieser Städteverbindung erheblich. Bislang wird die Route zwischen Düsseldorf und Madrid vor allem von Iberia sowie der Muttergesellschaft IAG bedient. Für den Flughafen Düsseldorf bedeutet der Markteintritt von Air Europa eine Verdichtung des Frequenzangebots auf einer der wichtigsten europäischen Kontinentalstrecken. Das wöchentliche Angebot von 14 zusätzlichen Umläufen erhöht die Gesamtkapazität auf der Achse zwischen dem Rheinland und Zentralspanien spürbar. Branchenanalysten sehen den Schritt der Fluggesellschaft vor dem Hintergrund des anhaltenden Prüfungsverfahrens zur geplanten Übernahme von Air Europa durch die IAG-Gruppe. Die Europäische Kommission hatte in der Vergangenheit wettbewerbsrechtliche Bedenken geäußert, da eine Konsolidierung auf spanischen Strecken zu einer Monopolisierung führen könnte. Durch das Einrichten eigener Frequenzen auf Kernrouten versucht Air Europa, seine Marktposition im europäischen Zubringerverkehr weiter zu festigen und operative Kapazitäten im Wettbewerb eigenständig zu halten. Ob die hohe Frequenz von zwei täglichen Verbindungen dauerhaft wirtschaftlich betrieben werden kann, hängt maßgeblich von der Auslastung in der kälteren Jahreszeit ab. Insbesondere die Preissensibilität von Geschäfts- und Privatreisenden im Wettbewerb mit bestehenden Anbietern stellt für die Fluggesellschaft eine betriebswirtschaftliche Herausforderung dar. Der

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Ausmusterung der Kurzstreckenflotte: Air France setzt Airbus A318 bis November 2026 ein

Die französische Fluggesellschaft Air France hat die Außerdienststellung ihrer letzten Flugzeuge des Typs Airbus A318 bis in den November 2026 terminiert. Laut aktuellen Flottendaten des Branchendienstes CH-Aviation ist der letzte reguläre Passagiereinsatz der kleinsten Variante der A320-Familie für den 8. November vorgesehen. Derzeit befinden sich noch vier Exemplare des Musters im aktiven Dienst. Mit der endgültigen Ausmusterung schließt die Fluggesellschaft den Übergang zu moderneren Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen des Typs Airbus A220-300 ab, die schrittweise die älteren Modelle A318 und A319 in der Flotte ersetzen. Am voraussichtlich letzten Betriebstag sollen die verbliebenen Maschinen vom Hauptdrehkreuz Paris-Charles de Gaulle aus Ziele im europäischen Streckennetz ansteuern. Auf dem Flugplan stehen unter anderem die Verbindungen nach Amsterdam, Madrid, Venedig und Warschau. Der Airbus A318, von dem Air France in der Spitze bis zu 18 Einheiten betrieb, war über zwei Jahrzehnte hinweg ein zentraler Baustein auf Strecken mit geringerem Passagieraufkommen sowie im Zubringerverkehr für den Pariser Großflughafen. Luftfahrtanalysten verweisen darauf, dass der Betrieb des Typs A318 im weltweiten Vergleich eine Seltenheit geworden ist. Das Modell galt aufgrund seiner höheren Betriebskosten pro Sitzplatz im Vergleich zu den größeren Schwestermodellen A319 und A320 wirtschaftlich stets als herausfordernd. Während viele internationale Fluggesellschaften den Typ frühzeitig ausmusterten, hielt Air France aufgrund der spezifischen Kapazitätsanforderungen im europäischen Regionalnetz und der Einsatzfähigkeit auf kurzen Start- und Landebahnen vergleichsweise lange an dem Flugzeugmuster fest. Der Wechsel auf die A220-300 soll die Betriebskosten der Airline senken und die Effizienz auf den Kontinentalrouten steigern. Der Austausch der Flotte stellt jedoch für die Wartungsabteilungen und

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Pakistan International Airlines mietet zwei Langstreckenflugzeuge für Europarouten

Die kürzlich privatisierte pakistanische Staatsairline Pakistan International Airlines (PIA) nimmt ab Oktober 2026 zwei zusätzliche Passagierflugzeuge im Wege des Wetlease in ihren Betrieb auf. Wie der Branchendienst CH-Aviation berichtet, ist die Anmietung inklusive Besatzung, Wartung und Versicherung zunächst auf einen Zeitraum von sechs Monaten ausgelegt. Die beiden noch nicht näher spezifizierten Maschinen sollen vorrangig auf den Strecken zwischen Pakistan und europäischen Destinationen eingesetzt werden, um Engpässe in der verbleibenden Flotte zu überbrücken und die Kapazitäten kurzfristig zu erhöhen. Die interimistische Einflottung erfolgt im Kontext einer umfassenden Reorganisation der Fluggesellschaft nach dem Teilverkauf an ein privates Konsortium. Neben den Leasingsystemen arbeitet das Unternehmen an der Reaktivierung mehrerer am Boden stehender Maschinen, um die flugfähige Flotte mittelfristig auf bis zu 60 Flugzeuge aufzustocken. Zudem verhandelt die Führung der Gesellschaft über eine Festbestellung von bis zu 16 Weitrumpfmaschinen vom Typ Boeing 787, um die alternde Langstreckenflotte durch modernere Muster zu ersetzen und die Marktposition auf internationalen Routen zu sichern. Branchenanalysten sehen den Einsatz von Wetlease-Kapazitäten als Notlösung, die mit hohen variablen Betriebskosten verbunden ist. PIA kämpft seit Jahren mit strukturellen Defiziten, Altlandlasten sowie behördlichen Einschränkungen im internationalen Luftraum, darunter früheren Einflugverboten in die Europäische Union wegen Sicherheitsbedenken. Die Aufnahme von Kapazitäten über Fremdanbieter soll den Neustart im Europa-Geschäft unterstützen, stellt jedoch einen erheblichen finanziellen Aufwand dar, der die operative Marge im Übergangszeitraum belasten dürfte. Ob die geplante Flottenvergrößerung und die beabsichtigte Großbestellung bei Boeing wie vorgesehen umgesetzt werden können, hängt von den Fortschritten beim finanziellen Turnaround der Airline ab. Der Erfolg der Europa-Exposition

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Fußball-Themenbereich im Terminal: Hannover Airport eröffnet „Gate 96“

Der Flughafen Hannover hat im öffentlichen Terminalbereich ein neues Angebot mit regionalem Kulturbezug in Betrieb genommen. Die Sonderfläche namens „Gate 96“ widmet sich dem Fußball-Zweitligisten Hannover 96 und befindet sich auf der Abflugebene zentral zwischen den Terminals A und B. Mit der Installation von Stadion-Elementen, Trikot- und Pokal-Exponaten sowie digitalen Bildschirminhalten soll Fluggästen und Besuchern der Verein sowie dessen Historie nahegebracht werden. Die Einweihung erfolgte am 18. August 2026 durch Flughafen-Geschäftsführer Maik Blötz und 96-Geschäftsführer Henning Bindzus. Die Einrichtung ist Teil einer Umgestaltung der öffentlich zugänglichen Passagierbereiche, mit der die Betreibergesellschaft die Verweildauer der Passagiere im Terminal aufwerten und die regionale Identität stärken möchte. Der Flughafen knüpft dabei an ein bestehendes Konzept an: Bereits im Vorjahr hatte das Unternehmen mit der „Scorpions Rockstage“ eine Ausstellungsfläche für die aus Hannover stammende Rockband Scorpions eingerichtet. Das neue Areal soll sowohl als Fan-Treffpunkt dienen als auch internationalen Flugreisenden einen Einblick in die Sportkultur der Region bieten. Branchenbeobachter werten die Kooperation als Maßnahme im Rahmen des Flughafen-Marketings, um freie Terminalflächen zu bespielen und zusätzliche Interaktionspunkte für Besucher zu schaffen. Das Vorhaben reiht sich ein in Bestrebungen europäischer Regionalflughäfen, durch themenspezifische Zonen und Freizeitangebote zusätzliche Einnahmen abseits des reinen Flugbetriebs zu generieren. Angesichts schwankender Passagierzahlen in der norddeutschen Flughafenlandschaft versuchen Betreiber verstärkt, das Nicht-Luftfahrt-Geschäft an den Terminals durch lokale Partnerschaften zu beleben. Ob die Nachbildung der Stadionatmosphäre und das Ausstellen von Vereinsgegenständen ausreicht, um die Frequenz im öffentlichen Bereich nachhaltig zu steigern, bleibt abzuwarten. Das Angebot richtet sich in erster Linie an den lokalen Publikumsverkehr

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