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Autonomer Personentransport am Flughafen Zürich: Shuttlebusse fahren ohne Sicherheitspersonal

Die Flughafen Zürich AG hat den Testbetrieb ihrer zwei autonomen Shuttlebusse auf die Automatisierungsstufe Level 4 umgestellt. Auf dem geschlossenen Betriebsgelände verkehren die von der chinesischen Technologiefirma WeRide bereitgestellten Elektrofahrzeuge seit Anfang September 2026 ohne menschliche Sicherheitsfahrer an Bord. Die Steuerung und Überwachung der Fahrten erfolgt stattdessen über eine Fernüberwachungszentrale, ein sogenanntes Remote Cockpit. Das auf eine Dauer bis Ende 2026 angelegte Pilotprojekt dient dem betriebsinternen Mitarbeitertransport auf einer fest festgelegten Route, die keine Flugzeugrollwege kreuzt. Der Übergang zum fahrzeuglosen Überwachungsbetrieb bildet den vorläufigen Höhepunkt eines im März 2025 gestarteten Versuchsprogramms. Während der ersten Testphasen legten die Fahrzeuge über 15.000 Kilometer mit Begleitpersonal zurück, um operative Abläufe und die Sensorik bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen zu erproben. Im Remote Cockpit übernehmen Beschäftigte der Logistik- und Abfertigungspartner Swissport und Krummen Kerzers die Kontrolle, wobei eine Einzelperson künftig mehrere Fahrzeuge simultan überwachen soll. Die Neuausrichtung zielt darauf ab, den Personalaufwand im internen Transportbereich zu reduzieren und dem strukturellen Fachkräftemangel in der Bodenabfertigung zu begegnen. Der Einsatz autonomer Shuttles auf Flughafengeländen gewinnt international an Bedeutung, da abgegrenzte Areale überschaubare Verkehrsbedingungen bieten. Ähnliche Erprobungen finden an europäischen Luftfahrtknotenpunkten wie London-Heathrow oder Brüssel statt, um Fracht- und Personenströme schrittweise zu automatisieren. Neben den technischen Herausforderungen bei der Signalübertragung zwischen Fahrzeug und Leitstand erfordern diese Projekte komplexe Zulassungsverfahren durch die jeweiligen Luftfahrt- und Straßenverkehrsbehörden, um Risiken für den Bodenbetrieb auszuschließen. Fachleute verweisen jedoch darauf, dass die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den regulären Passagierbetrieb oder offene Straßenbereiche mit komplexen Mischverkehrssituationen begrenzt bleibt. Der wirtschaftliche Nutzen für Flughafenbetreiber hängt maßgeblich

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Angebotserweiterung im Wintergeschäft: Alltours baut Ägypten-Kapazitäten aus

Der Reiseveranstalter Alltours erweitert für die Wintersaison 2026/27 sein Flug- und Hotelangebot für Reiseziele in Ägypten. Das Nordafrika-Segment verzeichnet beim Düsseldorfer Touristikunternehmen zweistellige Buchungszuwächse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und belegt den zweiten Platz im Ranking der umsatzstärksten Winterreiseziele. Der Veranstalter reagiert auf die Nachfrage mit der Aufstockung von Bettenkontingenten in den Ferienregionen Hurghada, Marsa Alam und Sharm El Sheikh sowie durch exklusive Vertriebsvereinbarungen für einzelne Hotelanlagen wie das neu eröffnete Stella Lagoon Resort & Spa in Makadi Bay. Zur Absicherung der vergrößerten Hotelkapazitäten sichert sich Alltours zusätzliche Sitzplatzkontingente bei Fluggesellschaften wie Condor, Corendon, Eurowings und TUI fly. Das Flugprogramm umfasst zusätzliche Direktverbindungen von den Regionalflughäfen Münster/Osnabrück, Dresden, Linz und Graz nach Hurghada und Marsa Alam sowie Verbindungen ab Düsseldorf und Frankfurt nach Sharm El Sheikh. Parallel dazu beinhaltet der Winterkatalog ein erweitertes Rundreise- und Städtereiseprogramm, das einwöchige Nilkreuzfahrten ab Luxor mit Badeaufenthalten kombiniert und dreitägige Städtetouren in die Hauptstadt Kairo abdeckt. Der Ausbau des Ägypten-Geschäfts erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Preiskampfes auf den touristischen Mittelstrecken für die Wintermonate. Die großen Reisekonzerne versuchen, durch frühzeitige Kapazitätssicherungen und hohe Nachlässe für Frühbucher Marktanteile zu sichern und ihre Vollcharter-Flüge auszulasten. Das Ägypten-Segment gilt in der Touristikbranche aufgrund des vergleichsweise niedrigen Lohn- und Nebenkostenniveaus vor Ort als margenstarker Umsatzträger im Ganzjahresgeschäft. Branchenanalysten verweisen jedoch darauf, dass die Stabilität der Buchungszahlen in der Region stark von der politischen Lage im Nahen Osten abhängt. Geopolitische Spannungen in den angrenzenden See- und Lufträumen führten in der Vergangenheit wiederholt zu kurzfristigen Stornierungswellen und Umbuchungen auf Ausweichziele wie

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Pratt & Whitney Canada lockert Vertragsbedingungen

Der internationale Luftfahrtverband International Air Transport Association (IATA) hat die Anpassung der Vertragsbedingungen durch den Triebwerkshersteller Pratt & Whitney Canada (P&WC) zur Kenntnis genommen. Vorausgegangen waren Ermittlungen der Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken auf dem Markt für gebrauchte Triebwerksteile. Die Änderungen heben bisherige Beschränkungen für zertifizierte Wartungsbetriebe im P&WC-Netzwerk auf und erleichtern unabhängigen Zulieferern den Zugang zu gebrauchten Komponenten sowie den zugehörigen Instandhaltungsdienstleistungen. Die Neuregelung beschränkt sich auf die Turboprop-Triebwerksreihen PT6 und PW100, während größere Verkehrsflugzeugtriebwerke von der Vereinbarung ausgenommen bleiben. Nach Einschätzung des Branchenverbandes stellt der Schritt einen Fortschritt für den Wettbewerb in einem Teilbereich des Aftermarkets dar. Nick Careen, Senior Vice President für Operations, Safety and Security bei der IATA, betonte jedoch die Notwendigkeit, Grundsätze des freien Zugangs und der Wahlfreiheit auf den gesamten Triebwerksersatzteilmarkt auszuweiten. Fluggesellschaften benötigten die uneingeschränkte Wahl zwischen allen behördlich zugelassenen Wartungsbetrieben sowie Ersatzteilen und Reparaturverfahren, um den aktuellen Engpässen in den globalen Lieferketten wirksam zu begegnen. Das Abkommen mit P&WC schließt an eine ähnliche Vereinbarung an, die die IATA zuvor mit dem Triebwerkshersteller CFM International zur Öffnung von Wartungsoptionen getroffen hatte. Die Anpassungen erfolgen vor dem Hintergrund erheblicher wirtschaftlicher Belastungen für die Luftfahrtbranche durch Fehlteile und unzureichende Werftkapazitäten. Eine gemeinsame Untersuchung von IATA und der Unternehmensberatung Oliver Wyman bezifferte die Mehrkosten für Triebwerksleasing und -wartung infolge von Lieferkettenengpässen auf rund 5,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Das Fehlen verfügbarer Ersatzteile hat in den vergangenen Jahren wiederholt zu verlängerten Standzeiten von Verkehrsflugzeugen am Boden und zu Flugstreichungen geführt, was den Kostendruck

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Flughafen Hamburg: Hohes Passagieraufkommen zum Start der Weihnachtsferien

Der Flughafen Hamburg stellt sich auf ein erhöhtes Passagieraufkommen zum Beginn der Weihnachtsferien in Hamburg und Schleswig-Holstein ein. Die Flughafenbetriebsgesellschaft rechnet für den dreiwöchigen Ferienzeitraum mit einem Verkehrsaufkommen von täglich bis zu 42.000 an- und abreisenden Fluggästen. Das Streckennetz ab dem norddeutschen Luftverkehrsknotenpunkt umfasst im Winterflugplan sowohl Ganzjahres-Sonnenziele wie die Kanarischen Inseln und Ägypten als auch europäische Wintersport- und Nordlanddestinationen. Zudem bedienen internationale Fluggesellschaften die Zubringerstrecken zu den globalen Drehkreuzen in Dubai, Doha und Istanbul. Neben dem operativen Flugbetrieb nutzt der Betreiber die Terminalinfrastruktur für den Einzelhandel. Die Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomiebetriebe in den öffentlichen Hallen sowie im Sicherheitsbereich stehen Reisenden und Tagesbesuchern an allen Feiertagen zur Verfügung. Ergänzend stellen die Bundespolizei, die Hamburger Landespolizei und das Hauptzollamt am Standort Informationsangebote zu Sicherheits- und Einfuhrbestimmungen im Terminal 1 bereit, während die Flughafen-Seelsorge veranstaltungsbezogene Termine im Terminalbereich anbietet. Das prognostizierte Passagieraufkommen verdeutlicht die stufenweise Erholung des dezentralen Luftverkehrs in Norddeutschland. Der Flughafen Hamburg versucht, durch eine hohe Auslastung der Terminalflächen und die Einbindung von Einzelhandelsangeboten zusätzliche Erträge außerhalb des reinen Entgeltgeschäfts mit Fluggesellschaften zu generieren. Angesichts der konzentrierten Reisewellen an den Wochentagen vor den Feiertagen stellt die Abwicklung an den Sicherheitskontrollen und Gepäckannahmen jedoch hohe Anforderungen an die Personalkapazitäten der Bodendienstleister. Luftfahrt- und Logistikexperten verweisen darauf, dass verkehrsreiche Spitzenzeiten die operative Belastungsgrenze der Terminalinfrastruktur testen. In den Peak-Phasen können Personengpässe bei den Kontrollorganen und den Abfertigungsunternehmen rasch zu Wartezeiten im Abflugbereich führen. Für den Betreiber gilt es daher, die Taktung der Passagierströme durch frühzeitige Anreiseempfehlungen und organisatorische Maßnahmen an den Kontrollstellen stabil

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Turkish Airlines Holidays startet Rabattaktion für Familien

Die Urlaubsmarke Turkish Airlines Holidays hat eine globale Verkaufsförderungsaktion gestartet, die sich gezielt an Familien richtet. Im Rahmen des Angebots fliegen Kinder bis einschließlich elf Jahren bei qualifizierten Pauschalreisebuchungen kostenlos mit. Die Aktion gilt für Buchungen bis zum 29. September 2026 bei einem Reisezeitraum bis Ende März 2027. Das Angebot umfasst Abflüge ab Deutschland zu ausgewählten Zielgebieten, darunter die Türkei, Mauritius, die Malediven sowie Dubai. Zusätzlich gewährt das Unternehmen Nachlässe auf die regulären Flugpreise in der Economy und Business Class. Das Pauschalreiseangebot bündelt Flugverbindungen und Hotelübernachtungen über eine eigene Buchungsplattform der Fluggesellschaft. Neben den ermäßigten Flugtarifen beinhaltet das Paket eine kostenfreie Sitzplatzreservierung für Familien sowie preisliche Konditionen für Upgrades in die Business Class. Einzelne Partnerhotels in den Zielregionen bieten zudem spezifische Vergünstigungen für den Aufenthalt an. Mit dem Angebot versucht der türkische Flagcarrier, die Auslastung seiner Maschinen außerhalb der Hauptreisezeiten zu erhöhen und den Verkauf von Kombinationsangeboten im Eigenvertrieb zu stärken. Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Wettbewerbs auf den touristischen Mittel- und Langstrecken ab Deutschland. Fluggesellschaften und Reiseveranstalter buhlen in den Übergangsmonaten verstärkt um Familien, um freien Beförderungskapazitäten entgegenzuwirken. Durch die direkte Vermarktung von Pauschalreisen greift die Fluggesellschaft etablierte Reiseveranstalter an und versucht, einen größeren Teil der Wertschöpfungskette im Touristikgeschäft abzudecken. Das Drehkreuz Istanbul dient dabei als zentraler Knotenpunkt für den Umsteigeverkehr in Richtung Naher Osten und Indischer Ozean. Branchenbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass die Ersparnis für Kunden von den konkreten Hotelpreisen und Buchungsbedingungen abhängt, da der kostenlose Kinderflug an die Buchung von Partnerunterkünften gekoppelt ist.

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Iberia eröffnet exklusive Lounge im Terminal 4

Die spanische Fluggesellschaft Iberia eröffnet im Terminal 4 des Flughafens Adolfo Suárez Madrid-Barajas die neue Emerald Lounge Sorolla. Die Einrichtung erstreckt sich über eine Fläche von 800 Quadratmetern und bietet Platz für bis zu 128 Personen. Der Zugangsraum richtet sich ausschließlich an Vielflieger der obersten Statusstufen wie Platinum, Infinita und Singular, die auf Kurz- und Mittelstreckenflügen von den Flugsteigen H, J, K und M abreisen. Die Bereitstellung des separaten Aufenthaltsbereichs ist Teil des Investitionsprogramms der Airline zur Umgestaltung des Bodenservices bis zum Jahr 2030. Die Ausstattung der Räumlichkeiten umfasst Ruhekabinen im Suitenstil, Duschbereiche sowie Arbeits- und Konferenzzonen. Für das Design zeichnet die spanische Architektin Patricia Urquiola verantwortlich, die das Mobiliar und die Beleuchtungskonzepte entwarf. Das gastronomische Angebot wird vom Cateringunternehmen DO & CO betreut und beinhaltet eine zentrale 360-Grad-Bar mit Barista- und Barkeeperservice sowie wechselnde Speisenangebote mit Fokus auf der regionalen Küche. Mit dem Namen verweist die zur International Airlines Group (IAG) gehörende Fluggesellschaft auf den spanischen Maler Joaquín Sorolla. Die Errichtung des exklusiven VIP-Bereichs erfolgt vor dem Hintergrund eines verschärften Wettbewerbs im europäischen Premium-Passagiersegment. Fluggesellschaften nutzen spezialisierte Bodenangebote gezielt, um hochzahlende Geschäftsreisende und Vielflieger an ihre Netzwerke zu binden. Mit der Differenzierung der Lounge-Zugänge nach Statusstufen reagiert Iberia auf die gestiegene Auslastung bestehender Großraum-Lounges am Drehkreuz Madrid, in denen es zu Stoßzeiten regelmäßig zu Kapazitätsengpässen kommt. Luftfahrtanalysten betonen jedoch, dass die Segmentierung von Aufenthaltsbereichen die operativen Kosten für das Bodenpersonal und die Verpflegungslogistik erhöht. Zudem hängen die Zukunftsfähigkeit und die Marge solcher Premium-Angebote maßgeblich von der Gesamtentwicklung des internationalen

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Lufthansa Technik erprobt Aeroshark auf Airbus A330

Lufthansa Technik hat die finale Phase zur ergänzenden Musterzulassung der ribletbasierten Oberflächenfolie Aeroshark für die Flugzeugmuster Airbus A330-200 und A330-300 eingeleitet. Erstmals kommt die mikroskopisch strukturierte Folie, die den Reibungswiderstand in der Luftströmung verringert, auf einem Modell des Herstellers Airbus zum Einsatz. Als Testträger dient ein Langstreckenjet der Fluggesellschaft Discover Airlines. Nach der Modifikation bei den Elbe Flugzeugwerken in Dresden absolviert die Maschine derzeit umfangreiche Boden- und Flugtests zur Absicherung der EASA-Zulassung. Das Vorhaben wird in der aktuellen Testphase finanziell und organisatorisch im Rahmen einer Kooperation zwischen der Lufthansa Group und dem Zahlungsdienstleister Mastercard unterstützt. Entwickelt wurde der Oberflächenfilm gemeinsam von Lufthansa Technik und dem Spezialchemieunternehmen Surventis. Die Riblet-Struktur orientiert sich an der Haut von Haien und weist Rillen von rund 50 Mikrometern Höhe auf. Bislang ist das Verfahren ausschließlich für verschiedene Varianten der Boeing 777 im kommerziellen Flugbetrieb zugelassen, wo der Einsatz an Rumpf und Triebwerksverkleidungen die Strömungseigenschaften verbessert. Mit der angestrebten Zulassung für die A330ceo-Baureihe nimmt der Wartungskonzern ein weltweit verbreitetes Modell des europäischen Flugzeugbauers ins Visier. Das Zulassungsverfahren der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) erfordert den Nachweis, dass der Oberflächenfilm auch bei schwankenden Temperaturbedingungen und mechanischen Belastungen im Dauerbetrieb haften bleibt und die Flugeigenschaften nicht beeinträchtigt. Parallel arbeiten die Entwickler an Materialgenerationen, die künftig auch auf Tragflächen und Leitwerken aufgebracht werden können. Luftfahrtanalysten betonen jedoch, dass die Nachrüstung von Bestandsflotten mit strukturierten Folien organisatorische und finanzielle Aufwände mit sich bringt. Das Aufbringen der Folien erfordert mehrtägige Werftaufenthalte, was zu Ausfallzeiten der Verkehrsflugzeuge führt. Zudem muss sich der

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Ausländische Gäste steigern Kartenausgaben im Österreich-Tourismus

Der Zahlungsdienstleister Global Payments Österreich verzeichnete im Juli und August 2026 an seinen Akzeptanzterminals ein Ausgabenvolumen von 203 Millionen Euro durch ausländische Feriengäste. Dies entspricht einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres und einem Zuwachs von mehr als elf Prozent im Vergleich zu 2024. Parallel dazu stieg die Gesamtzahl der erfassten Kartentransaktionen im Sommerreiseverkehr um zehn Prozent auf 3,46 Millionen Abwicklungen. Die Daten verdeutlichen eine sinkende Hemmschwelle bei der Nutzung bargeldloser Zahlungsmittel auch für kleinteilige Rechnungsbeträge im Gastgewerbe und Einzelhandel. Mit einem Ausgabenanteil von 94,7 Millionen Euro bildeten Urlauber aus Deutschland den stärksten Einzelmarkt im bargeldlosen Zahlungsverkehr, gefolgt von Niederländern mit 13,2 Millionen Euro und Gästen aus den USA mit 7,4 Millionen Euro. Hohe Zuwachsraten bei den Kartenausgaben registrierte der Zahlungsabwickler zudem bei Reisenden aus mittel- und osteuropäischen Staaten. So stieg das Transaktionsvolumen ungarischer Feriengäste seit 2024 um rund 45 Prozent auf 3,76 Millionen Euro. Laut Auswertungen von Global Payments und der Erste Bank gewinnt neben physischen Zahlkarten das mobile Bezahlen mittels Smartphone und Smartwatch im Tourismussektor weiter an Marktanteilen. Die kontinuierliche Verschiebung vom Bargeld zu digitalen Bezahlverfahren spiegelt den Strukturwandel in den europäischen Reisegebieten wider. Während Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe durch die breite Akzeptanz von Debit-, Kredit- und Mobilkonten Bearbeitungszeiten an den Kassen verkürzen können, erfordert die Infrastruktur laufende Investitionen in moderne POS-Terminals und Schnittstellen. Für die Händler entstehen durch die Abwicklung bargeldloser Zahlungen prozentuale und fixe Transaktionsgebühren, die bei geringen Rechnungsbeträgen die Margen im Dienstleistungssektor belasten. Branchenexperten betonen, dass die Daten eines einzelnen Terminalanbieters nur einen

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 Musical-Produktion Mamma Mia kommt im Februar 2027 nach Zürich

Die internationale Tournee der Musical-Produktion Mamma Mia macht vom 16. bis 28. Februar 2027 im Theater 11 in Zürich Station. Der Veranstalter FBM Entertainment zeigt die englischsprachige Originalversion mit deutschen Untertiteln für insgesamt 16 Vorstellungen. Die Ticketpreise für das Gastspiel in der Schweiz bewegen sich zwischen 47 und 157 Schweizer Franken. Die Buchgrundlage des Musicals stammt von Autorin Catherine Johnson, während die Musik auf den Kompositionen der ehemaligen ABBA-Mitglieder Benny Andersson und Björn Ulvaeus basiert. Das 1999 im Londoner West End uraufgeführte Stück gehört zu den kommerziell erfolgreichsten Bausatz-Musicals der Unterhaltungsindustrie. Nach Angaben der Tournee-Produzenten Littlestar Services und Universal Music Group hat die Show seit ihrer Premiere weltweit mehr als 70 Millionen Zuschauer in über 50 Produktionen erreicht. Der Standort Zürich wird im Rahmen von Tournee-Zyklen regelmäßig von internationalen Ensembles angesteuert, um die Nachfrage nach Originalfassungen im deutschsprachigen Raum zu bedienen. Die Ausrichtung von Großproduktionen im Theater 11 stellt Veranstalter und Betreiber vor betriebswirtschaftliche Herausforderungen. Angesichts hoher Festkosten für Logistik, Saalmiete und Tourneepersonal erfordert der Betrieb eine hohe Sesselauslastung über die gesamten Spieltage hinweg. Der Zürcher Kulturmarkt gilt zwar als kaufkräftig, weist jedoch durch ein dichtes Angebot an Gastspielen und Eigenproduktionen einen intensiven Wettbewerb im Segment der Live-Unterhaltung auf. Veranstaltungsanalysten verweisen darauf, dass die langfristige Ansetzung von Tournee-Terminen mehr als ein Jahr im Voraus ein fester Bestandteil der Vermarktung im Ticketsektor ist. Die Abhängigkeit von bekannten Marken-Titeln wie den Songs von ABBA verdeutlicht die Risikoaversioun vieler Veranstalter, die bei internationalen Gastspielen bevorzugt auf bewährte Stücke setzen. Die tatsächliche Wirtschaftlichkeit der

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Flughafen Nürnberg führt VR-Schulungen für Vorfeldpersonal ein

Der Flughafen Nürnberg erweitert sein Ausbildungskonzept für das Bodenpersonal und setzt beim Ramp Service auf Virtual-Reality-Technologie. Jährlich durchlaufen rund 50 neue Mitarbeiter im Abfertigungsbereich die Schulungen für Tätigkeiten auf dem Vorfeld, ergänzt durch regelmäßige Fortbildungen für das Bestands personal. Das neue Schulungsmodul wird zwischen dem theoretischen Unterricht und den praktischen Übungen am Flugzeug eingesetzt, um Arbeitsabläufe wie das Einwinken von Maschinen, den Umgang mit Gepäckförderbändern, das Anschließen von Bodenstromgeräten sowie Pushback-Manöver gefahrlos zu trainieren. Die technische Lösung für das virtuelle Training stammt von der Kölner Draxon GmbH, die sich auf Simulationen für die Bodenabfertigung an Verkehrsflughäfen spezialisiert hat. Die virtuellen Lerninhalte orientieren sich an den Vorgaben der International Air Transport Association (IATA) und ermöglichen es den Ausbildern, Lernfortschritte über eine zentrale Trainer-Plattform zu begleiten. Neben Regelabläufen werden im virtuellen Raum gezielt kritische Gefahrensituationen und Fehlerquellen eingespult, um die Entscheidungsfindung des Personals unter Stressbedingungen ohne Unfallrisiken oder Sachschäden an Flugzeugen zu schulen. Die Einführung der Simulationstechnik erfolgt vor dem Hintergrund hoher Sicherheitsanforderungen im Ground Handling sowie eines kontinuierlichen Bedarfs an qualifizierten Nachwuchskräften. Im Vorfeld- und Abfertigungsbetrieb führen Fehlverhalten oder mangelnde Absprachen zwischen Bodenpersonal und Cockpit immer wieder zu kostenintensiven Beschädigungen an Flugzeugrümpfen oder Fahrwerken. Zur Ergänzung der virtuellen Einheiten plant der Flughafen Nürnberg zudem die Anschaffung eines haptischen Übungscontainers, an dem das manuelle Be- und Entladen sowie das Andocken von Bodengeräten unter realen Bedingungen geübt werden kann. Luftfahrt- und Arbeitsschutzexperten werten den Einsatz von Virtual Reality im Ground Handling als zweckmäßige Ergänzung zur Reduzierung der Einarbeitungszeit und zur Steigerung der Arbeitssicherheit.

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