
FACC AG steigert Halbjahresgewinn und baut Standort in Oberösterreich aus
Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG hat im ersten Halbjahr 2026 eine Steigerung von Umsatz und operativem Ergebnis verzeichnet. Getrieben von einer weltweit hohen Nachfrage nach Verkehrsflugzeugen stieg der Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten um 8,6 Prozent auf 526,3 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich im selben Zeitraum um 38,0 Prozent auf 25,3 Millionen Euro, was einer Erhöhung der EBIT-Marge von 3,8 auf 4,8 Prozent entspricht. Neben der höheren Auslastung trug ein seit 2024 laufendes Spar- und Effizienzprogramm zur Verbesserung der Ertragslage bei. Vor dem Hintergrund gefüllter Auftragsbücher der großen Flugzeugbauer kündigte das Unternehmen eine Investition von 120 Millionen Euro in ein neues Werk am Standort St. Martin an und bestätigte das Ziel, im Gesamtjahr 2026 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro beim Jahresumsatz zu überschreiten. Operativer Ergebnisanstieg durch Effizienzprogramm und steigende Abrufzahlen Die Finanzkennzahlen der FACC AG für das erste Halbjahr 2026 spiegeln den anhaltenden Hochlauf der weltweiten Flugzeugproduktion wider. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem der Umsatz bei 484,7 Millionen Euro und das EBIT bei 18,4 Millionen Euro lagen, zeigt die operative Entwicklung eine steigende Profitabilität. Das Management führt diese Verbesserung im Wesentlichen auf das interne Restrukturierungs- und Rationalisierungsprogramm mit der Bezeichnung CORE zurück, welches auf die Senkung der Herstellkosten und die Optimierung der Fertigungsabläufe abzielt. Parallel zur Verbesserung der Ertragskennzahlen verzeichnete das Unternehmen eine konsolidierte Bilanzstruktur. Die Nettoverschuldung des Konzerns verringerte sich im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres von 218,7 Millionen Euro auf 182,7 Millionen Euro. Der operative Cashflow








