
Iberia weitet Kapazitäten auf dem brasilianischen Markt massiv aus
Die spanische Fluggesellschaft Iberia verstärkt im Rahmen ihres strategischen Flugplans 2030 ihre Präsenz in Südamerika und kündigt für die Wintersaison 2026/2027 eine deutliche Kapazitätserhöhung in Brasilien an. Das Unternehmen plant, das Angebot an Sitzplätzen um 18 % auf insgesamt 322.000 Plätze zwischen Ende Oktober und März zu steigern. Dieser Ausbau konzentriert sich insbesondere auf den Nordosten des Landes, wobei die Destinationen Recife und Fortaleza im Mittelpunkt stehen. Durch die Erweiterung der Langstreckenflotte auf mittlerweile 50 Flugzeuge kann die Airline ihre Position als wichtigster Anbieter für Verbindungen zwischen Europa und Lateinamerika weiter festigen und die Frequenzen auf Schlüsselrouten stabilisieren. Besonderes Augenmerk liegt auf der Strecke nach Recife, die von derzeit drei wöchentlichen Verbindungen auf bis zu sieben Flüge pro Woche aufgestockt wird. Damit wird die Stadt weitgehend täglich nonstop mit dem Drehkreuz Madrid verbunden, was im Vergleich zum Vorjahr einer Kapazitätssteigerung von 190 % entspricht. Auch Fortaleza verzeichnet ein signifikantes Wachstum: Die Frequenz steigt von drei auf bis zu fünf wöchentliche Rotationen, was ein Plus von 161 % bei den verfügbaren Sitzplätzen bedeutet. Diese Maßnahmen ergänzen die bestehenden täglichen Doppelverbindungen nach São Paulo sowie die fünf wöchentlichen Flüge nach Rio de Janeiro, wodurch Iberia ein flächendeckendes Netz für den brasilianischen Markt sicherstellt. Technologisch setzt Iberia auf diesen Routen auf den Airbus A321XLR, das neueste Schmalrumpfflugzeug für die Langstrecke auf dem Markt. Mit einer Kapazität von 182 Sitzplätzen, aufgeteilt in Business- und Economy-Class, ermöglicht dieser Flugzeugtyp einen wirtschaftlichen Betrieb auf Distanzen, die bisher größeren Maschinen vorbehalten waren. Aufgrund der hohen Nachfrage in








