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Flottenwechsel bei ITA Airways: Ausmusterung des Airbus A330-200 zum Jahresende

Die italienische Staatsfluggesellschaft ITA Airways beendet zum 31. Dezember 2025 den regulären Linienbetrieb ihrer verbliebenen Airbus A330-200. Der finale Langstreckeneinsatz dieses Typs ist für Silvester auf der Route vom Drehkreuz Rom-Fiumicino zum Logan International Airport in Boston geplant. In den Tagen unmittelbar vor der Stilllegung wird das Modell noch auf den Strecken nach Delhi (29. Dezember) sowie zum New Yorker Flughafen JFK (30. Dezember) eingesetzt. Mit dem Abzug dieser Maschinen verschwindet eines der letzten sichtbaren Erbstücke der insolventen Vorgängergesellschaft Alitalia aus dem aktiven Dienst, von der ITA Airways die Flugzeuge bei ihrer Gründung im Jahr 2021 übernommen hatte. Die drei verbleibenden Einheiten des Typs Airbus A330-200, die ein Durchschnittsalter von rund 15 Jahren aufweisen, werden nach ihrer Ausmusterung an die jeweiligen Leasinggeber zurückgegeben. Über Jahre bildete dieses Modell das Rückgrat des italienischen Interkontinentalverkehrs, wird jedoch nun sukzessive durch modernere Kapazitäten ersetzt. Branchenanalysen zufolge markiert dieser Schritt einen wichtigen Teil der Flottenharmonisierung unter der Ägide der Lufthansa Group, die im Jahr 2024 die Genehmigung zur Übernahme eines Minderheitsanteils an der Airline erhielt. Die Vereinheitlichung der Flotte auf neuere Airbus-Modelle soll die Wartungskosten senken und die betriebliche Effizienz auf den prestigeträchtigen Nordatlantik-Routen steigern. Als direkter Ersatz für die alternden A330-200 setzt ITA Airways verstärkt auf den Airbus A330-900 (A330neo) sowie den Airbus A350-900. Diese Flugzeuge bieten neben einer höheren Reichweite auch eine modernisierte Kabinenausstattung, insbesondere in der Business Class, um im Wettbewerb mit anderen europäischen Netzwerk-Carriern konkurrenzfähig zu bleiben. Die Einflottung der neuen Maschinen erfolgt im Rahmen eines milliardenschweren Investitionsprogramms, das darauf

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Verkauf von Pakistan International Airlines an Investorenkonsortium abgeschlossen

Die pakistanische Regierung hat den Verkauf der staatlichen Fluggesellschaft Pakistan International Airlines (PIA) erfolgreich abgeschlossen. Ein Konsortium unter der Führung des Wertpapierhandelshauses Arif Habib Limited erhielt den Zuschlag für einen Anteil von 75 Prozent an der nationalen Fluggesellschaft. Zu den weiteren Partnern der Käufergruppe gehören die Fatima Fertilizer Group sowie die AKD Group. Das erfolgreiche Gebot beläuft sich auf 135 Milliarden Pakistanische Rupien, was etwa 482 Millionen US-Dollar entspricht. Die Privatisierung der chronisch defizitären Fluglinie war eine zentrale Bedingung des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Rahmen eines finanziellen Stabilisierungsprogramms für den pakistanischen Staat. Der Verkaufsprozess gestaltete sich im Vorfeld schwierig. Ein früherer Versuch scheiterte aufgrund mangelnden Interesses, während an der nun abgeschlossenen Auktion auch Wettbewerber wie die Fluggesellschaft Airblue und das Unternehmen Lucky Cement teilnahmen. Die vertragliche Gestaltung sieht vor, dass die pakistanische Regierung lediglich 10 Milliarden Rupien in bar erhält. Der überwiegende Teil der Kaufsumme muss von den neuen Eigentümern direkt in die Restrukturierung und technische Erneuerung der Airline investiert werden. Zudem besteht eine Beschäftigungsgarantie, nach der alle Mitarbeiter für mindestens zwölf Monate zu unveränderten Konditionen übernommen werden müssen. Die vollständige operative Übernahme ist für April 2026 geplant. Hinter der Fluggesellschaft liegen Jahre schwerer Krisen. Nach einem Absturz im Jahr 2020 geriet PIA international in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass zahlreiche Piloten mit gefälschten Lizenzen flogen. Dies führte zu langjährigen Flugverboten im europäischen und britischen Luftraum. Erst im Dezember 2024 hob die europäische Luftsicherheitsagentur EASA die Sperre auf, gefolgt von den britischen Behörden im Oktober 2025. Das neue Konsortium

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Neugründung im libyschen Luftverkehr: Libyan United Airlines soll 2026 starten

Libyen bereitet den Start einer neuen nationalen Fluggesellschaft unter dem Namen Libyan United Airlines vor. Das Unternehmen soll nach Regierungsangaben bereits im ersten Quartal 2026 den Flugbetrieb aufnehmen. Als Basis für die neue Fluglinie dient der Flugzeugtyp Airbus A320, der aufgrund seiner Vielseitigkeit für Kurz- und Mittelstreckenverbindungen innerhalb Nordafrikas und des Nahen Ostens als ideal gilt. Zum ersten Vorstandsvorsitzenden wurde Ziad Farhoud ernannt, der die Aufgabe hat, von Tripolis aus ein modernes Streckennetz aufzubauen und Libyen wieder stärker an den internationalen Luftverkehr anzubinden. Die Gründung ist Teil einer umfassenden Strategie der libyschen Luftfahrtbehörden, den Sektor nach Jahren der Instabilität zu professionalisieren. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen die schwierige Ausgangslage im libyschen Markt. Die bisherigen staatlichen Anbieter, Libyan Airlines und Afriqiyah Airways, verfügen derzeit nur über eine sehr begrenzte Anzahl einsatzbereiter Flugzeuge. Finanzielle Engpässe und die Folgen langjähriger Konflikte haben eine Modernisierung der Bestände bisher verhindert. Libyan United Airlines soll dieses Vakuum füllen und durch eine klare Unternehmensführung sowie den Einsatz geleaster Airbus-Maschinen eine verlässliche Alternative schaffen. Parallel dazu plant die Regierung die Gründung einer nationalen Luftfahrtholding, um die zersplitterten Kapazitäten des Landes zu bündeln und die Investitionskoordination zu verbessern. Der Fokus auf den Airbus A320 ermöglicht der neuen Gesellschaft einen effizienten Start, da dieser Flugzeugtyp in der gesamten Region weit verbreitet ist und die Rekrutierung von zertifiziertem Personal sowie die Wartung vereinfacht. Ziel ist es, zunächst wichtige regionale Wirtschaftszentren anzufliegen, um den Handel und die Mobilität zu fördern. Branchenexperten weisen darauf hin, dass der Erfolg des Projekts maßgeblich von der politischen Stabilität

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Flugverkehr am Flughafen Hannover durch Drohnensichtungen massiv beeinträchtigt

Am späten Abend des zweiten Weihnachtstages hat eine erneute Drohnensichtung den Betrieb am Flughafen Hannover-Langenhagen für mehrere Stunden vollständig zum Erliegen gebracht. Nach offiziellen Angaben des Flughafens wurde der Luftraum gegen 21.47 Uhr gesperrt, nachdem mindestens ein unbemanntes Flugobjekt in der Nähe des Geländes identifiziert worden war. Die Sperrung dauerte bis weit nach Mitternacht an und wurde erst um 0.16 Uhr wieder aufgehoben. Insgesamt waren sieben landende Maschinen direkt von der Maßnahme betroffen. Diese mussten auf umliegende Flughäfen wie Paderborn, Bremen, Düsseldorf und Frankfurt am Main ausweichen, was für Passagiere und Fluggesellschaften erhebliche logistische Probleme am Ende der Feiertage bedeutete. Die Auswirkungen der nächtlichen Sperrung zogen sich bis in den darauffolgenden Samstag. Da zwei Maschinen aufgrund der Umleitungen nicht planmäßig in Hannover landen konnten, fehlten sie für die morgendlichen Rotationen. Infolgedessen mussten wichtige Linienverbindungen nach Paris und Frankfurt ersatzlos gestrichen werden. Berichten zufolge wurde die erste Drohne zunächst in einer Höhe von etwa 80 Metern über einem nahegelegenen Modellflugplatz gesichtet, bevor etwa eine Stunde später weitere Sichtungen von mindestens zwei Drohnen in unmittelbarer Nähe der Start- und Landebahnen erfolgten. Die Bundespolizei leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen im Flughafenumfeld ein, konnte jedoch bislang keine Tatverdächtigen festnehmen. Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Sicherheitsstörungen am Flughafen Hannover ein. Erst im November 2025 musste der Flugverkehr für 45 Minuten unterbrochen werden, nachdem Drohnenpiloten in die Kontrollzone eingedrungen waren. Experten weisen darauf hin, dass illegale Drohnenflüge in Flughafennähe schwerwiegende Straftaten darstellen, die den gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr zum Tatbestand haben. Trotz strenger Verbotszonen

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Flottenumbau bei Croatia Airlines: Abschied vom Airbus A320 im Jahr 2026

Die nationale Fluggesellschaft Kroatiens, Croatia Airlines, leitet für das Jahr 2026 eine umfassende Modernisierungsphase ihrer Flugzeugflotte ein. Im Zentrum dieser Strategie steht der vollständige Rückzug des Modells Airbus A320 aus dem aktiven Liniendienst. Nach aktuellen Planungen wird der letzte Einsatz dieses Flugzeugtyps am 15. Februar 2026 auf der prestigeträchtigen Verbindung zwischen Zagreb und Paris stattfinden. Während die verbleibenden vier Maschinen des Typs Airbus A319 vorerst im Bestand bleiben, sieht der Transformationsplan die Ausmusterung von insgesamt fünf älteren Flugzeugen vor, um Platz für modernere Kapazitäten zu schaffen. Parallel zur Ausflottung der A320-Serie forciert die Fluggesellschaft die Integration des Airbus A220. Im Laufe des Jahres 2026 sollen sieben neue Maschinen dieses Typs zur Flotte stoßen, womit sich die Anzahl der betriebenen A220 auf insgesamt 14 Exemplare verdoppelt. Dieser Schritt ist Teil eines bereits 2022 angekündigten Erneuerungsprogramms, das darauf abzielt, die gesamte Flotte auf den effizienten Kurz- und Mittelstreckenjet A220 umzustellen. Branchenexperten zufolge ermöglicht der Wechsel auf diesen Flugzeugtyp eine deutliche Vereinheitlichung der Wartungsabläufe und Schulungsprozesse für das fliegende Personal am Standort Zagreb. Ein weiterer Schwerpunkt des Umbaus betrifft die Regionalflotte. Die derzeit betriebenen Turboprop-Maschinen vom Typ De Havilland Canada Dash-8 sollen schrittweise ersetzt werden, bleiben jedoch nach derzeitigem Kenntnisstand noch das gesamte Jahr 2026 über im Einsatz. Um Engpässe während der Übergangsphase zu vermeiden, plant Croatia Airlines die Vorstellung eines Wet-Lease-Partners. Bei diesem Modell werden Flugzeuge inklusive Besatzung von einem externen Dienstleister angemietet, um die Konnektivität auf kürzeren Inlands- und Regionalstrecken sicherzustellen. Die Entscheidung für einen externen Partner unterstreicht den Fokus der

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Strategische Expansion der Fluggesellschaft Level nach Südamerika

Die zur International Airlines Group (IAG) gehörende Langstrecken-Billigfluggesellschaft Level weitet ihr Streckennetz deutlich aus und nimmt im Sommer 2026 eine neue Nonstop-Verbindung zwischen Barcelona und der peruanischen Hauptstadt Lima auf. Der Erstflug ist für den 3. Juni 2026 terminiert. Die Strecke wird künftig dreimal wöchentlich bedient, wobei die Maschinen jeweils mittwochs, freitags und sonntags am Flughafen El Prat in Barcelona starten. Bereits im Vorfeld der offiziellen Bekanntgabe hatte der peruanische Minister für Transport und Kommunikation, Aldo Prieto, entsprechende Pläne für eine verbesserte Anbindung des südamerikanischen Landes an den europäischen Kontinent angedeutet. Für den Flugbetrieb setzt das Unternehmen auf Flugzeuge des Typs Airbus A330-200. Diese Maschinen sind für die Langstrecke optimiert und verfügen über eine Zwei-Klassen-Konfiguration, die 42 Plätze in der Premium Economy sowie 260 Sitze in der regulären Economy Class umfasst. Mit der Aufnahme von Lima festigt Level seine Position am Standort Barcelona und treibt die Wachstumsstrategie innerhalb der IAG voran. Derzeit besteht die Flotte aus sieben Airbus A330-200, wobei die Auslieferung eines achten Flugzeugs desselben Typs für das Jahr 2026 bereits fest eingeplant ist, um die Kapazitäten für neue Interkontinentalverbindungen bereitzustellen. Ein wichtiger Meilenstein für die Fluggesellschaft ist die zunehmende operative Unabhängigkeit. Seit Dezember 2025 operiert Level unter dem eigenen IATA-Code „LL“, nachdem das Unternehmen zuvor die Kennung der Schwestergesellschaft Iberia genutzt hatte. Dieser Schritt erfolgte rund ein Jahr nach dem Erhalt des eigenständigen Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC). Die organisatorische Autonomie ermöglicht es der Airline, eigene Prozesse in der Abfertigung und im Vertrieb effizienter zu gestalten und sich klarer als eigenständige

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Umstellung der Flugverbindung zwischen Paris und Manila auf Saisonbetrieb

Die französische Fluggesellschaft Air France wird ihre Direktverbindung zwischen dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle und dem Ninoy Aquino International Airport in Manila ab Mai 2026 vorübergehend aussetzen. Laut aktuellen Flugplandaten erfolgt die Unterbrechung im Zeitraum vom 4. Mai bis zum 12. Oktober 2026. Damit wandelt die Fluggesellschaft die erst im Dezember 2024 reaktivierte Strecke effektiv in eine saisonale Verbindung um. Die Entscheidung kommt überraschend, da Air France die Route erst nach einer zweijährzehntelangen Abwesenheit vom philippinischen Markt wieder in den eigenen Flugplan aufgenommen hatte. Gegenwärtig wird die Strecke dreimal wöchentlich mit einem Airbus A350-900 bedient, der über eine Drei-Klassen-Konfiguration verfügt. Die Flugzeit für die Langstrecke beträgt durchschnittlich 14 Stunden. Bis zur geplanten Pause im Mai 2026 starten die Maschinen weiterhin dienstags, freitags und sonntags in Paris, während die Rückflüge ab Manila für montags, mittwochs und samstags terminiert sind. Branchenanalysten deuten die Umstellung auf einen Saisonbetrieb als Reaktion auf schwankende Nachfragemuster während der europäischen Sommermonate und als Maßnahme zur Kapazitätsoptimierung innerhalb des globalen Streckennetzes der Airline. Historisch gesehen markierte die Wiederaufnahme der Flüge Ende 2024 einen wichtigen Meilenstein, da es die erste direkte Flugverbindung zwischen der Europäischen Union und den Philippinen nach der weltweiten Pandemie war. Zuvor hatte Air France Manila im Jahr 2004 infolge der Fusion mit KLM aufgegeben. In den dazwischenliegenden zwei Jahrzehnten wurde die Präsenz vor Ort lediglich über Codeshare-Abkommen mit dem Partner KLM aufrechterhalten, der die philippinische Hauptstadt weiterhin via Amsterdam bediente. Durch die nun angekündigte Pause verringert sich das Angebot an direkten Langstreckenverbindungen aus Europa in

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Wizz Air plant massive Expansion und Basis-Eröffnungen in Israel

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air bereitet eine weitreichende strategische Expansion auf dem israelischen Markt vor. Nach Verhandlungen mit Regierungsvertretern plant die Fluggesellschaft, im März 2026 zwei neue operative Basen an den Flughäfen Ben Gurion bei Tel Aviv sowie am Flughafen Ramon nahe Eilat zu eröffnen. Den Auftakt bildet eine neue Verbindung zwischen Budapest und dem Ramon Airport. Das Abkommen sieht vor, dass Wizz Air vom südlich gelegenen Flughafen Ramon aus zwei tägliche internationale Routen bedient und zudem Inlandsflüge zwischen Tel Aviv und Eilat anbietet. Um den Betrieb zu gewährleisten, wird Personal direkt vor Ort stationiert, was Übernachtungen der Besatzungen in der Region einschließt. Am Hauptdrehkreuz Ben Gurion beabsichtigt die Fluggesellschaft, ganzjährig Flugzeuge zu stationieren und die Kapazitäten für die Sommersaison 2026 um zwei weitere Maschinen zu erhöhen. Ein zentraler Punkt der Expansionsstrategie ist das Erreichen von Start- und Landerechten zu den attraktivsten Flugzeiten. Wizz Air tritt damit in direkten Wettbewerb zu etablierten lokalen Fluggesellschaften wie El Al, Arkia und Israir. Langfristig verfolgt das Unternehmen das Ziel, das Netzwerk auf bis zu 60 tägliche Flüge innerhalb und aus Israel heraus zu erweitern. Während die ersten Flugzeuge zunächst mit ausländischem Personal betrieben werden, ist die mittelfristige Rekrutierung lokaler Arbeitskräfte fest eingeplant. Die Pläne rufen jedoch Widerstand in der heimischen Luftfahrtindustrie hervor. Die israelische Verkehrsministerin Miri Regev hat die Zivilluftfahrtbehörde (CAAI) angewiesen, eine 30-tägige Anhörung durchzuführen. In diesem Rahmen sollen die Bedenken der israelischen Fluggesellschaften geprüft werden, die eine Wettbewerbsverzerrung durch den Markteintritt des europäischen Anbieters befürchten. Wizz Air hat im Gegenzug eine

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Pilotenstreik im Cockpit: Barrikade am Flughafen Mexiko-Stadt

Ein Pilot der mexikanischen Chartergesellschaft MagniCharters hat am Freitag für einen außergewöhnlichen Zwischenfall am internationalen Flughafen Benito Juárez (MEX) in Mexiko-Stadt gesorgt. Unmittelbar vor dem geplanten Abflug verbarrikadierte sich der Flugzeugführer im Cockpit einer Boeing 737 und weigerte sich, die Maschine zu starten. Zuvor nutzte er die Bordansage, um die Passagiere über seine Beweggründe zu informieren. Er behauptete lautstark, seit fünf Monaten kein Gehalt mehr erhalten zu haben, und forderte die sofortige Begleichung seiner ausstehenden Bezüge. Die Situation eskalierte Berichten zufolge, nachdem der Pilot kurz vor dem Flug über seine Entlassung informiert worden war und daraufhin beschloss, das Flugzeug als Druckmittel für seine Abschlusszahlung zu nutzen. Die dramatischen Szenen wurden von zahlreichen Passagieren gefilmt und in sozialen Netzwerken verbreitet. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie der Pilot über das Intercom-System seine Frustration über die finanzielle Lage der Fluggesellschaft ausdrückt, bevor er die Cockpittür verriegelte. Aufgrund der potenziellen Gefahrenlage und der Blockade des Flugzeugs wurden Spezialeinheiten der mexikanischen Marine sowie Bundesbehörden hinzugezogen. Nach intensiven Verhandlungen gelang es den Sicherheitskräften, den Mann zur Aufgabe zu bewegen und ihn ohne körperliche Gewalt aus dem Flugzeug zu entfernen. Der betroffene Flug UJ780 musste gestrichen werden, was zu erheblichen Unannehmlichkeiten für die Fluggäste führte. Zusätzliche Recherchen zur wirtschaftlichen Situation von MagniCharters, die offiziell unter dem Namen Grupo Aéreo Monterrey firmiert, deuten auf langanhaltende finanzielle Schwierigkeiten hin. Die Fluggesellschaft betreibt eine kleine Flotte von über 30 Jahre alten Boeing 737-300, die einen hohen Wartungsaufwand erfordern. In der Vergangenheit gab es bereits mehrfach Berichte über verzögerte

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Diebstahlvorwürfe gegen Bodenpersonal von Spirit Airlines am Flughafen Fort Lauderdale

Zwei Angestellte der US-Fluggesellschaft Spirit Airlines müssen sich nach einem Vorfall am Fort Lauderdale-Hollywood International Airport wegen Diebstahls verantworten. Den Ermittlungen zufolge hatten ein 49-jähriger Vorgesetzter und eine 56-jährige Kollegin im Oktober 2025 eine Designer-Handtasche der Marke Louis Vuitton unterschlagen, die ein Passagier am Gate vergessen hatte. Die betroffene Person bemerkte das Fehlen der rund 500 US-Dollar teuren Tasche erst nach dem Boarding ihres Fluges nach Austin, Texas. Umfangreiche Auswertungen der flughafeneigenen Überwachungskameras führten schließlich zur Identifizierung der beiden Mitarbeiter, die das Fundstück zunächst in einer Schublade am Schalter deponierten und später in einem privaten Rucksack aus dem Sicherheitsbereich entwendeten. Zusätzliche Berichte der lokalen Strafverfolgungsbehörden des Broward Sheriff’s Office verdeutlichen, dass die Verdächtigen systematisch vorgingen. Auf den Videoaufnahmen ist zu sehen, wie der Supervisor den Inhalt der Tasche inspizierte, bevor die Gegenstände umgepackt und die Tasche schließlich aus dem Terminal geschmuggelt wurde. Die Festnahmen erfolgten im November, wobei die Anklagepunkte von einfachem Diebstahl bis hin zur Unterschlagung von Eigentum im Wert von bis zu 749 US-Dollar reichen. Spirit Airlines erklärte, vollumfänglich mit den Behörden zu kooperieren, und hat bereits interne arbeitsrechtliche Konsequenzen gegen das beteiligte Personal gezogen. Die beiden Beschuldigten wurden nach ihrer Verhaftung gegen Kaution aus dem Gewahrsam entlassen, wobei einer der Beteiligten bereits auf „nicht schuldig“ plädierte. In der Luftfahrtbranche gelten für den Umgang mit liegengebliebenen Gegenständen strikte Protokolle, die eine sofortige Protokollierung und Weitergabe an das zentrale Fundbüro (Lost and Found) des Flughafens vorsehen. Dass in diesem Fall direktes Bodenpersonal der Fluggesellschaft involviert ist, sorgt für erhebliche

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