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 Musical-Produktion Mamma Mia kommt im Februar 2027 nach Zürich

Die internationale Tournee der Musical-Produktion Mamma Mia macht vom 16. bis 28. Februar 2027 im Theater 11 in Zürich Station. Der Veranstalter FBM Entertainment zeigt die englischsprachige Originalversion mit deutschen Untertiteln für insgesamt 16 Vorstellungen. Die Ticketpreise für das Gastspiel in der Schweiz bewegen sich zwischen 47 und 157 Schweizer Franken. Die Buchgrundlage des Musicals stammt von Autorin Catherine Johnson, während die Musik auf den Kompositionen der ehemaligen ABBA-Mitglieder Benny Andersson und Björn Ulvaeus basiert. Das 1999 im Londoner West End uraufgeführte Stück gehört zu den kommerziell erfolgreichsten Bausatz-Musicals der Unterhaltungsindustrie. Nach Angaben der Tournee-Produzenten Littlestar Services und Universal Music Group hat die Show seit ihrer Premiere weltweit mehr als 70 Millionen Zuschauer in über 50 Produktionen erreicht. Der Standort Zürich wird im Rahmen von Tournee-Zyklen regelmäßig von internationalen Ensembles angesteuert, um die Nachfrage nach Originalfassungen im deutschsprachigen Raum zu bedienen. Die Ausrichtung von Großproduktionen im Theater 11 stellt Veranstalter und Betreiber vor betriebswirtschaftliche Herausforderungen. Angesichts hoher Festkosten für Logistik, Saalmiete und Tourneepersonal erfordert der Betrieb eine hohe Sesselauslastung über die gesamten Spieltage hinweg. Der Zürcher Kulturmarkt gilt zwar als kaufkräftig, weist jedoch durch ein dichtes Angebot an Gastspielen und Eigenproduktionen einen intensiven Wettbewerb im Segment der Live-Unterhaltung auf. Veranstaltungsanalysten verweisen darauf, dass die langfristige Ansetzung von Tournee-Terminen mehr als ein Jahr im Voraus ein fester Bestandteil der Vermarktung im Ticketsektor ist. Die Abhängigkeit von bekannten Marken-Titeln wie den Songs von ABBA verdeutlicht die Risikoaversioun vieler Veranstalter, die bei internationalen Gastspielen bevorzugt auf bewährte Stücke setzen. Die tatsächliche Wirtschaftlichkeit der

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Flughafen Nürnberg führt VR-Schulungen für Vorfeldpersonal ein

Der Flughafen Nürnberg erweitert sein Ausbildungskonzept für das Bodenpersonal und setzt beim Ramp Service auf Virtual-Reality-Technologie. Jährlich durchlaufen rund 50 neue Mitarbeiter im Abfertigungsbereich die Schulungen für Tätigkeiten auf dem Vorfeld, ergänzt durch regelmäßige Fortbildungen für das Bestands personal. Das neue Schulungsmodul wird zwischen dem theoretischen Unterricht und den praktischen Übungen am Flugzeug eingesetzt, um Arbeitsabläufe wie das Einwinken von Maschinen, den Umgang mit Gepäckförderbändern, das Anschließen von Bodenstromgeräten sowie Pushback-Manöver gefahrlos zu trainieren. Die technische Lösung für das virtuelle Training stammt von der Kölner Draxon GmbH, die sich auf Simulationen für die Bodenabfertigung an Verkehrsflughäfen spezialisiert hat. Die virtuellen Lerninhalte orientieren sich an den Vorgaben der International Air Transport Association (IATA) und ermöglichen es den Ausbildern, Lernfortschritte über eine zentrale Trainer-Plattform zu begleiten. Neben Regelabläufen werden im virtuellen Raum gezielt kritische Gefahrensituationen und Fehlerquellen eingespult, um die Entscheidungsfindung des Personals unter Stressbedingungen ohne Unfallrisiken oder Sachschäden an Flugzeugen zu schulen. Die Einführung der Simulationstechnik erfolgt vor dem Hintergrund hoher Sicherheitsanforderungen im Ground Handling sowie eines kontinuierlichen Bedarfs an qualifizierten Nachwuchskräften. Im Vorfeld- und Abfertigungsbetrieb führen Fehlverhalten oder mangelnde Absprachen zwischen Bodenpersonal und Cockpit immer wieder zu kostenintensiven Beschädigungen an Flugzeugrümpfen oder Fahrwerken. Zur Ergänzung der virtuellen Einheiten plant der Flughafen Nürnberg zudem die Anschaffung eines haptischen Übungscontainers, an dem das manuelle Be- und Entladen sowie das Andocken von Bodengeräten unter realen Bedingungen geübt werden kann. Luftfahrt- und Arbeitsschutzexperten werten den Einsatz von Virtual Reality im Ground Handling als zweckmäßige Ergänzung zur Reduzierung der Einarbeitungszeit und zur Steigerung der Arbeitssicherheit.

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Sortimentswechsel in der Bordverpflegung: Austrian Airlines führt Stiegl-Bier auf Flügen ein

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines stellt die Biermarke in ihrem Bordcatering um und serviert ab sofort die Salzburger Bierspezialität Stiegl-Goldbräu auf ihren Flügen. Das Vollbier wird in allen Reiseklassen der Langstrecke – Business, Premium Economy und Economy Class – sowie in der Business Class auf Kurz- und Mittelstrecken im regulären Getränkeangebot bereitgestellt. Für den Einsatz an Bord wurde eine rot gestaltete 0,33-Liter-Dose entworfen, die das Markenbild der Airline aufgreift. Mit der Vereinbarung ersetzt die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Fluggesellschaft den bisherigen Brauereipartner Gösser an Bord. Der Wechsel ist Teil der Produktpolitik von Austrian Airlines, regionale Lebensmittel- und Getränkemarken im Verpflegungskonzept zu verankern. Laut Angaben von Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl zielt die Kooperation darauf ab, die Salzburger Brauereimarke auf internationalen Strecken im Passagierverkehr zu präsentieren und die Sichtbarkeit im Bordgeschäft zu erhöhen. Die Umstellung im Getränkesortiment erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Wettbewerbs im europäischen Luftverkehr, bei dem Fluggesellschaften versuchen, sich über spezifische Servicekomponenten und regionale Verpflegungsangebote zu profilieren. Die Einbindung österreichischer Traditionsmarken im Catering bildet für Austrian Airlines ein Element zur Differenzierung gegenüber Mitbewerbern am Drehkreuz Wien-Schwechat. Durch die Belieferung der Flotte sichert sich die Privatbrauerei Stiegl einen festen Abnehmer im gehobenen Verpflegungssegment. Branchenexperten verweisen jedoch darauf, dass die Anpassung des Bordcaterings in der Economy Class auf Kurzstrecken eng begrenzt bleibt, da dort bei vielen europäischen Airlines kostenpflichtige Inflight-Konzepte dominieren. Zudem sind Logistik und Lieferketten für Bordgetränke an strenge Gewichts- und Platzvorgaben im Flugzeugbau gebunden. Der wirtschaftliche Erfolg der Partnerschaft hängt somit maßgeblich von der effizienten Abwicklung im Catering-Hub und der Akzeptanz

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McDonald’s Österreich führt neue Kaltgetränkeplattform ein

Die Systemgastronomie-Kette McDonald’s Österreich verändert das Angebot an ihren McCafé-Standorten und führt mit Wirkung zum 9. September 2026 eine überarbeitete Getränkepalette ein. Das Sortiment umfasst acht neue alkoholfreie Kaltgetränke, die in vier Kategorien eingeteilt sind: kohlensäurefreie Fruchtgetränke, kohlensäurehaltige Mischgetränke auf Limonadenbasis, koffeinhaltige Energiegetränke sowie gekühlte Kaffee- und Matcha-Spezialitäten. Nach Angaben von Klaus Schmäing, Chief Marketing Officer des Unternehmens in Österreich, reagiert die Kette damit auf veränderte Konsumgewohnheiten und eine steigende Nachfrage nach alkoholfreien Alternativen mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Das neue Produktangebot setzt sich aus verschiedenen Zutaten wie Fruchtsirupen, Tapioka-Kügelchen, Red Bull sowie zuckerfreien Limonaden zusammen. Es steht flächendeckend in den österreichischen Filialen zur Verfügung, wobei der Umfang je nach Restaurantformat zwischen sechs und acht Varianten variiert. Der Verkauf erfolgt ganztägig über die hauseigenen Bestellkanäle wie Verkaufstheken, SB-Terminals, Drive-in-Schalter und mobile Apps. Vom Lieferservice McDelivery sind die Produkte vorerst ausgenommen. Das Unternehmen stellt bei mehreren Rezepturen zuckerfreie sowie pflanzliche Optionen auf Haferbasis zur Auswahl. Mit der Einführung der Plattform verfolgt das Gastronomieunternehmen das Ziel, den durchschnittlichen Bonwert pro Kunde zu steigern und zusätzliche Zielgruppen außerhalb der regulären Hauptmahlzeiten anzusprechen. Getränke im Systemgastronomie-Segment weisen im Vergleich zu Speisen eine hohe Ertragsmarge auf, wodurch der Verkauf innovativer Mischgetränke zur Marge des Filialnetzes beiträgt. Der Trend zu alkoholfreien Trendgetränken wird in der Branche zunehmend genutzt, um die Kundenfrequenz in den nachmittäglichen Nebenzeiten zu erhöhen. Branchenbeobachter merken jedoch an, dass die Erweiterung der Produktpalette die betrieblichen Abläufe in den Küchen und McCafé-Bereichen komplexer gestaltet. Das Mischen vielteiliger Rezepturen mit Sirupen, Fruchtsaucen und Schaumtoppings erhöht den Zeitaufwand

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Ontic kauft britischen Kompasshersteller SIRS Navigation

Der internationale Luftfahrtausrüster Ontic hat die Übernahme des britischen Spezialherstellers SIRS Navigation bekannt gegeben. Das in der englischen Grafschaft Kent ansässige Zielunternehmen entwickelt und produziert seit über 60 Jahren magnetische Standby-Kompasse für den zivilen und militärischen Flugzeugbau. Die Erzeugnisse des Anbieters finden sich auf zahlreichen Plattformen der kommerziellen Luftfahrt, der Geschäftsluftfahrt sowie in Hubschraubern. Zum Produktportfolio gehören neben der Erstausrüstung für Flugzeughersteller auch die Ersatzteilversorgung und Reparaturdienstleistungen für den weltweiten Aftermarket. Mit dem Vollzug der Transaktion erweitert der Konzern Ontic sein Angebot an lizenzierten Eigenprodukten im Nischensegment der analogen Notfallinstrumentierung. Die von SIRS Navigation gefertigten Baugruppen basieren ursprünglich auf Konstruktionen von GE Aerospace, die im Laufe der Jahre eigenständig weiterentwickelt wurden. Ontic betreibt weltweit zehn Standorte mit mehr als 1.900 Mitarbeitern und hat sich darauf spezialisiert, etablierte Komponentenlinien sowie geistiges Eigentum von großen Erstausrüstern zu übernehmen und deren langfristige Betreuung für Betreiber und Flotten aufrechtzuerhalten. Nach Angaben der Unternehmensführungen um Ontic-Chef JC Gallagher und Maisie Bylett, der kaufmännischen Leiterin von SIRS Navigation, soll der Standort in Kent in die globale Konzerninfrastruktur integriert werden. Die Einbindung in das Netz von Ontic ermöglicht dem bisherigen Kleinunternehmen den Zugriff auf erweiterte Kapazitäten bei der Instandhaltung und Logistik. Gleichzeitig sichert sich der Mutterkonzern stabile Einnahmen aus dem Ersatzteilgeschäft, da magnetische Notstromkompasse als sicherheitskritische Instrumente vorgeschriebene Bestandteile der Mindestausrüstung in der Verkehrsfliegerei bleiben. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Konsolidierung im Bereich spezialisierter Ausrüstungshersteller den Druck auf traditionelle Kleinbetriebe in der Luftfahrtlieferkette widerspiegelt. Die steigenden Anforderungen an weltweite Supportnetze und Zertifizierungsprozesse erschweren es unabhängigen Anbietern, rein

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Avolta akzeptiert Stablecoin-Zahlungen am Flughafen Zürich

Der Reiseshopping-Betreiber Avolta hat am Flughafen Zürich ein Pilotprojekt für Bezahlvorgänge mit der Digitalwährung USDC gestartet. Im Duty-Free-Geschäft auf Ebene 2 können Kunden Einkäufe ab sofort direkt über ein digitales Wallet abwickeln. Der Zahlungs-Checkout nutzt die Base-Blockchain und wird über das Scannen eines QR-Codes an der Kasse eingeleitet. Die technische Konzeption und Umsetzung des Systems erfolgte durch das Beratungs- und Softwareunternehmen DevelopX, das die Infrastruktur für die direkte Anbindung an die Kassensysteme entwickelt hat. Im Unterschied zu herkömmlichen Kartenzahlungen erfolgt die Abwicklung ohne dazwischengeschaltete Kreditkartennetzwerke, Banken oder Zahlungsdienstleister. Die Transaktion wird direkt zwischen dem Wallet des Käufers und dem Konto des Händlers abgewickelt, während automatische Compliance-Prüfungen im Hintergrund ablaufen. Für Reisende entfallen bei dieser Bezahlform die üblichen Gebühren für Auslandseinsätze und Währungsumrechnungen. Auf Seiten des Händlers verkürzt sich die Zeit bis zur Gutschrift des Verkauferlöses von mehreren Tagen auf wenige Minuten. Avolta testet mit dem Vorhaben die Praxistauglichkeit von Kryptowährungen im regulären Tagesgeschäft stark frequentierter Flughafenstandorte. Das Unternehmen betreibt weltweit rund 5.100 Verkaufsstellen in mehr als 70 Ländern und nutzt den Flughafen Zürich als Testfeld für digitale Bezahlverfahren. Die Erprobung soll Aufschluss darüber geben, wie sich das System bei Schichtwechseln, Warenrückgaben und hohem Kundenaufkommen im laufenden Betrieb bewährt. Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Akzeptanz von Stablecoins im stationären Einzelhandel vor allem von der Kursstabilität, den schwankenden Netzwerkgebühren der zugrundeliegenden Blockchain und der Benutzerfreundlichkeit der Wallets abhängt. Zudem stellt die Einhaltung geldwäscherechtlicher Vorgaben an internationalen Verkehrsknotenpunkten erhöhte Anforderungen an die Transaktionsüberwachung. Ob sich die Blockchain-Abwicklung im Reiseeinzelhandel flächendeckend durchsetzt, hängt

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Swiss nimmt tägliche Linienflüge nach Dubai wieder auf

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines nimmt am 27. Oktober 2026 die tägliche Linienverbindung zwischen Zürich und Dubai wieder in ihren regulären Flugplan auf. Die Flüge werden unter den Flugnummern LX242 und LX243 abwickelt. Im bevorstehenden Winterflugplan kommt auf dieser Strecke überwiegend ein Langstreckenflugzeug vom Typ Airbus A340-300 zum Einsatz. Durch die Verwendung dieses Flugzeugmusters steht den Passagieren neben der First, Business und Economy Class auch die dreiklassige Bestuhlung inklusive der Premium Economy Class zur Verfügung. Die Wiederaufnahme der Verbindung erfolgt mit einer zweitägigen Verzögerung gegenüber der ursprünglichen Planung. Die für den 25. und 26. Oktober vorgesehenen Flüge wurden aus operativen Gründen gestrichen. Betroffene Passagiere werden laut Unternehmensangaben benachrichtigt und auf alternative Verbindungen im Netz der Lufthansa-Gruppe umgebucht. Die Sicherheits- und Netzplanteams der Fluggesellschaft bewerten die Lage im Nahen Osten kontinuierlich in enger Abstimmung mit den Schweizer Luftfahrtbehörden sowie den Experten des Mutterkonzerns, um auf veränderte Rahmenbedingungen in der Region reagieren zu können. Die Wiederaufnahme der Flüge nach Dubai spiegelt die anhaltende Nachfrage im Passagierverkehr zwischen der Schweiz und den Vereinigten Arabischen Emiraten wider. Für das Drehkreuz Zürich bildet die Anbindung an die Golfregion einen wichtigen Baustein zur Sicherung von Umsteigerströmen im Langstreckennetz. Auf der Route von Zürich nach Dubai steht Swiss in direktem Wettbewerb mit der Golf-Fluggesellschaft Emirates, die den Kurs mit Großraumflugzeugen bedient. Mit dem Einsatz des Airbus A340 versucht die Schweizer Airline, Marktanteile im Geschäfts- und Premium-Reisesegment zu sichern. Luftfahrtanalysten weisen jedoch darauf hin, dass der Einsatz des vierstrahligen Airbus A340-300 betriebswirtschaftliche Herausforderungen birgt. Das Flugzeugmodell

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Führungswechsel bei Air India: Tewolde Gebremariam rückt Sicherheit in den Fokus

Der künftige Chef von Air India, Tewolde Gebremariam, hat im Rahmen seiner Antrittsansprache vor den Beschäftigten eine Neuausrichtung der betrieblichen Sicherheitskultur angekündigt. Der ehemalige Chef der äthiopischen Staatsairline Ethiopian Airlines erklärte das Risikomanagement zur primären Priorität im täglichen Flugbetrieb. Mitarbeiter auf allen Ebenen wurden dazu aufgerufen, operative Unregelmäßigkeiten konsequent zu melden und Prozesse im Zweifelsfall sofort zu unterbrechen. Die offizielle Amtsübernahme des Topmanagers erfolgt, sobald die formelle Sicherheitsüberprüfung durch die indischen Behörden abgeschlossen ist. Gebremariam folgt in der Position des Vorstandsvorsitzenden auf Campbell Wilson, der das Unternehmen im Zuge der Integration von Vistara und der operativen Umstrukturierung geleitet hatte. Die Ankündigung deckt sich mit den Vorgaben von N. Chandrasekaran, dem Verwaltungsratschef der Muttergesellschaft Tata Group. Die Konzernführung strebt neben einer Verbesserung des Kundenvertrauens und der Flottenzuverlässigkeit eine stärkere Disziplin bei den Betriebskosten an. Mit der Verpflichtung des erfahrenen Managers setzt die Airline auf internationale Expertise beim Ausbau der Flotte und der internen Prozesse. Die demonstrative Betonung der Flugsicherheit erfolgt vor dem Hintergrund der tiefgreifenden Umgestaltung der Fluggesellschaft. Nach der Übernahme durch das Tata-Konglomerat und dem Zusammenschluss mehrerer Teilgesellschaften steht der indische Carrier vor der Herausforderung, heterogene Wartungsstandards, unterschiedliche Flottenstrukturen und komplexe Personalgefüge zu vereinheitlichen. Gleichzeitig hat Air India Großbestellungen bei den Herstellern Airbus und Boeing platziert, was eine erhebliche organisatorische Skalierung im Boden- und Flugbetrieb erfordert. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Etablierung einer funktionierenden Sicherheitskultur beträchtliche Zeit beansprucht und gegen bestehende Hierarchiestrukturen durchgesetzt werden muss. Um eine dauerhafte Fehlermeldekultur im Schicht- und Wartungsbetrieb zu verankern, genügen Führungserklärungen allein nicht; erforderlich

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Zwischenfall im US-Inlandsflugverkehr: Druckabfall erzwingt Ausweichlandung von Delta Air Lines

Eine Boeing 737-900ER der US-amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines musste am Sonntagabend, dem 6. September 2026, auf dem Weg von Los Angeles nach Salt Lake City unplanmäßig auf dem Harry Reid International Airport in Las Vegas landen. Grund für den Kurswechsel war ein plötzlicher Abfall des Drucks in der Passagierkabine auf einer Reiseflughöhe von rund 10.700 Metern (Flugfläche 350). Infolge des Druckverlusts löste das automatische Sicherheitssystem aus, wodurch die Sauerstoffmasken für die Fluggäste aus den Deckenverkleidungen fielen. Die Besatzung von Flug DL2311 erklärte umgehend eine Luftnotlage und leitete einen Notabstieg auf eine sichere Höhe ein, um die Sauerstoffversorgung der Passagiere auch ohne Masken zu gewährleisten. Die 14 Jahre alte Maschine mit dem Luftfahrzeugkennzeichen N934DZ landete rund 30 Minuten nach dem Zwischenfall ohne weitere Vorkommnisse in Las Vegas. An Bord befanden sich insgesamt 181 Fluggäste und Besatzungsmitglieder. Die Fluggesellschaft bestätigte den technischen Defekt am Drucksystem und veranlasste die Weiterreise der Passagiere mit einem Ersatzflugzeug. Der Vorfall reiht sich in eine Serie technischer Beanstandungen ein, die bei Verkehrsflugzeugen mittleren Alters im intensiven Inlandsbetrieb auftreten. Die betroffene Boeing 737-900ER wird von der Federal Aviation Administration (FAA) und den Wartungsteams der Airline auf die genaue Ursache des Druckverlusts untersucht. Im Fokus der Überprüfung stehen dabei die Ventile der Klimaanlage, die Rumpfdichtungen sowie die Sensoren der automatischen Druckregelung, um mechanische oder elektronische Fehlfunktionen zweifelsfrei zu identifizieren. Luftfahrt-Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass ein Druckabfall in großer Höhe zwar durch eingespielte Notfallroutinen beherrschbar ist, für die Insassen jedoch eine erhebliche Physische und psychische Belastung darstellt. Die Notwendigkeit

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Geplante Wartungsarbeiten: Hamburg sperrt Start- und Landebahn für zwei Wochen

Der Flughafen Hamburg sperrt im Rahmen turnusgemäßer Instandhaltungsmaßnahmen seine Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) vom 9. bis zum 23. September 2026 für den gesamten Flugbetrieb. In diesem zweiwöchigen Zeitraum wird der komplette zivile Flugverkehr über die verbleibende Piste 05/23 (Niendorf/Langenhorn) abgewickelt. Neben dieser mehrtägigen Hauptsperrung verweist die Flughafenbetriebsgesellschaft darauf, dass während des gesamten Betriebsjahres immer wieder kurzfristige Tagesperrungen für Inspektionen notwendig sind. Die bevorstehenden Arbeiten umfassen die Beseitigung von Gummiabrieb im Aufsetzbereich, Erneuerungen der Pistenmarkierungen, die Wartung der elektrischen Befeuerungssysteme sowie bauliche Reparaturen am Asphaltbelag. Bereits im Juni 2026 war die Piste 05/23 für analoge Wartungsmaßnahmen vorübergehend aus dem Betrieb genommen worden, wodurch der Flugverkehr zeitweise vollständig über Norderstedt und Alsterdorf umgeleitet werden musste. Die Bündelung der Flugbewegungen auf eine Piste führt während des Wartungsfensters zu veränderten Lärmbelastungen für die Anwohner in den betroffenen Einflugschneisen. Fluglärmschutzbeauftragte und Bürgerinitiativen beobachten die regelmäßig wiederkehrenden Bahnsperrungen kritisch, da die Konzentration der Starts und Landungen auf die dicht besiedelten Stadtteile Niendorf und Langenhorn eine erhöhte Lärmbelastung bedeutet. Zudem steigen bei hoher Pistenbelastung in den betriebsstarken Morgen- und Abendstunden die Risiken von Verspätungen im regulären Flugplan. Luftfahrt- und Logistikexperten betonen jedoch die Notwendigkeit der systematischen Pistensanierung zur Aufrechterhaltung der operativen Betriebssicherheit. An stark frequentierten Verkehrsflughäfen erfordern die hohen mechanischen Belastungen durch landende Maschinen regelmäßige Kontrollen des Belags. Für die Betreibergesellschaft gilt es, den Zielkonflikt zwischen verkehrstechnischer Betriebssicherheit, Kapazitätsauslastung im Terminalbereich und den Anwohnerinteressen beim Lärmschutz abzuwägen.

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