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Sicher mit dem Auto in den Sommerurlaub: Automobilclubs raten zu gründlicher Vorbereitung

Mit dem Beginn der Sommerferien in Österreich und zahlreichen weiteren europäischen Regionen steigt das Verkehrsaufkommen auf den wichtigsten Reiserouten deutlich an. Der österreichische Auto-, Motor- und Radfahrerbund (ARBÖ) empfiehlt Urlaubern daher eine sorgfältige Vorbereitung der Autofahrt. Neben der Routenplanung sollten sich Reisende bereits vor der Abfahrt über Verkehrsregeln, Tempolimits, Mautsysteme sowie Mitführpflichten in den jeweiligen Transit- und Zielländern informieren. Verstöße gegen nationale Vorschriften können im Ausland empfindliche Geldbußen nach sich ziehen. Auch der ADAC weist darauf hin, dass sich Regelungen etwa zu Warnwesten, Warntafeln für Fahrradträger oder besonderen Zufahrtsbeschränkungen je nach Land unterscheiden. Vor dem Ferienstart raten Verkehrsexperten außerdem zu einem technischen Fahrzeugcheck. Kontrolliert werden sollten insbesondere Reifendruck, Reifenprofil, Beleuchtung, Bremsen sowie Öl-, Kühl- und Scheibenwaschflüssigkeit. Ebenso gehören Verbandskasten, Warnwesten und Warndreieck zur Grundausstattung und sollten vollständig sowie leicht erreichbar sein. Ein falsch beladenes Fahrzeug kann das Fahrverhalten erheblich beeinträchtigen. Schwere Gepäckstücke sollten deshalb möglichst tief und direkt hinter der Rücksitzlehne verstaut werden, während das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs nicht überschritten werden darf. Besondere Aufmerksamkeit gilt langen Fahrten bei sommerlichen Temperaturen. Der ARBÖ empfiehlt regelmäßige Pausen, ausreichend Flüssigkeitszufuhr und realistische Etappenplanung, um Müdigkeit und Konzentrationsverlust vorzubeugen. Auch der ADAC verweist darauf, dass sich aufgeheizte Fahrzeuginnenräume negativ auf die Aufmerksamkeit des Fahrers auswirken können. Experten raten deshalb dazu, das Fahrzeug vor Fahrtbeginn gut durchzulüften und längere Fahrten möglichst nicht in die heißesten Tagesstunden zu legen. Bei sehr langen Urlaubsreisen kann eine Zwischenübernachtung das Unfallrisiko zusätzlich verringern. Wer mit einem Elektroauto unterwegs ist, sollte die Ladeplanung bereits vor Reisebeginn festlegen. Dazu gehören

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Ferien: Flughafen Dortmund erwartet rund eine halbe Million Reisende

Mit dem Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen stellt sich der Flughafen Dortmund auf die verkehrsreichste Phase des laufenden Jahres ein. Für den Zeitraum vom 18. Juli bis zum 1. September 2026 prognostiziert das Management des Regionalflughafens ein Passagieraufkommen von mindestens 500.000 Fluggästen. Das aktuelle Streckennetz des Ruhrgebietsflughafens umfasst in dieser Saison 38 Destinationen in 18 Ländern. Zu den am stärksten frequentierten Routen zählen traditionell Verbindungen zu Zielen an der Türkischen Riviera sowie auf die Baleareninsel Mallorca, die von den Fluggesellschaften Condor und Eurowings bis zu 21-mal pro Woche bedient wird. Ebenso verzeichnet der Flughafen eine kontinuierliche Nachfrage im Segment der Städtereisen nach London, Warschau und Budapest sowie bei Flügen in osteuropäische und Balkan-Regionen wie Tirana und Varna. Luftfahrt- und Verkehrsexperten verweisen angesichts der prognostizierten Passagierzahlen auf erhebliche logistische Herausforderungen für die Infrastruktur des Flughafens. Aufgrund von Baumaßnahmen und Kapazitätsengpässen auf der angrenzenden Bundesautobahn 40 müssen Fluggäste bei der Pkw-Anreise mit erheblichen Verkehrsbehinderungen, Umleitungen und Verzögerungen rechnen. Die Flughafenleitung empfiehlt Reisenden daher dringend, mindestens drei Stunden vor dem geplanten Abflug am Terminal einzutreffen und Stellplätze in den Parkhäusern vorab online zu buchen. Im Gegensatz zu einigen internationalen Großflughäfen, die bereits moderne CT-Scanner einsetzen, gelten in Dortmund zudem weiterhin die restriktiven Sicherheitsbestimmungen für Flüssigkeiten im Handgepäck, die auf maximal 100 Milliliter pro Behältnis beschränkt sind. Kritische Branchenbeobachter merken an, dass die Konzentration des Dortmunder Flugplans auf Billigfluggesellschaften wie Wizz Air und Ryanair bei massiven Passagierspitzen zu operativen Risiken führt. Zwar versucht der Flughafen, die Abfertigungsprozesse durch den Einsatz von zehn automatisierten Gepäckaufgabestationen

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Musikfestival Steyr bringt 2026 das Rockmusical „Hair“ auf die Open-Air-Bühne

Das Musikfestival Steyr stellt im Sommer 2026 das Rockmusical „Hair“ in den Mittelpunkt seines Programms. Vom 23. Juli bis 8. August sind im Schlossgraben von Schloss Lamberg insgesamt elf Aufführungen geplant. Die Premiere findet am 23. Juli statt. Regie führt Susanne Sommer, die musikalische Leitung übernimmt Andreas Brencic. Zum internationalen Ensemble gehören unter anderem Christian Funk, James Park, Anthony Curtis Kirby, Christoph Stocker, Jill Clesse, Sarah Kornfeld, Meimouna Coffi, Sophie-Theres Völkl und Benedikt Berner. Bei ungünstiger Witterung werden die Vorstellungen im Stadttheater Steyr ausgetragen. „Hair“ wurde 1967 in New York uraufgeführt und gilt als eines der prägenden Rockmusicals der Theatergeschichte. Das Werk von Gerome Ragni, James Rado und Galt MacDermot behandelt Themen wie Freundschaft, Identität, gesellschaftliche Konflikte und den Protest gegen den Vietnamkrieg. Mit Liedern wie „Aquarius“ und „Let the Sunshine In“ entwickelte sich das Musical zu einem festen Bestandteil des internationalen Musiktheaterrepertoires. Die Inszenierung in Steyr knüpft an diese Tradition an und bringt das Werk erneut als Open-Air-Produktion auf die Bühne. Bereits Ende der 1990er Jahre stand „Hair“ beim Musikfestival Steyr auf dem Spielplan. Das Musikfestival Steyr besteht seit 1995 und zählt zu den etablierten Sommerfestivals für Musiktheater in Oberösterreich. Nach den ersten Produktionen im Alten Theater werden die Eigenproduktionen seit 2004 überwiegend im Schlossgraben von Schloss Lamberg aufgeführt. Intendant Karl-Michael Ebner leitet das Festival seit seiner Gründung. In den vergangenen Jahren standen unter anderem Musicals wie „Chicago“, „Cabaret“ und „The Rocky Horror Show“ auf dem Programm. Für die Saison 2026 setzt das Festival erneut auf eine Eigenproduktion mit

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Fraport bestätigt Jahresprognose trotz rückläufiger Passagierzahlen in Frankfurt

Der Flughafenbetreiber Fraport hat im Juni 2026 am Standort Frankfurt einen leichten Rückgang des Passagieraufkommens verzeichnet. Mit rund 5,7 Millionen Fluggästen lag das Verkehrsaufkommen 1,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Im gesamten ersten Halbjahr nutzten rund 28,9 Millionen Passagiere den größten deutschen Flughafen, was einem Minus von 0,8 Prozent entspricht. Dennoch hält das Unternehmen an seiner Finanzprognose für das Gesamtjahr fest. Als wesentliche Ursachen nennt Fraport die Streiks bei Lufthansa im Frühjahr, von denen nach Unternehmensangaben in Frankfurt insgesamt knapp 700.000 Passagiere betroffen waren. Hinzu kamen die Auswirkungen des Krieges im Iran, der zu Flugbeschränkungen und einem deutlichen Einbruch der Nachfrage auf Verbindungen in den Nahen Osten führte. Im ersten Halbjahr sank das Passagieraufkommen in diese Region um 35 Prozent. Gleichzeitig entwickelten sich andere Märkte gegenläufig: Die Nachfrage nach Flügen nach Afrika und Fernost legte spürbar zu und konnte einen Teil der Verluste ausgleichen. Bereits in den Monaten März und April hatten Streiks sowie geopolitische Entwicklungen die Verkehrszahlen erheblich belastet. Positiv entwickelte sich das Frachtgeschäft. Das Cargoaufkommen am Flughafen Frankfurt stieg im Juni um 2,0 Prozent auf 177.676 Tonnen, während im ersten Halbjahr ein Zuwachs von 1,0 Prozent auf rund eine Million Tonnen verzeichnet wurde. Dagegen gingen die Zahl der Flugbewegungen sowie das maximale Startgewicht der Maschinen weiter zurück. Konzernchef Stefan Schulte erklärte, dass das Passagieraufkommen in Frankfurt nach aktueller Einschätzung im Gesamtjahr voraussichtlich auf dem Niveau von 2025 liegen werde. Die finanzielle Jahresprognose werde trotz der schwächeren Verkehrsentwicklung weiterhin bestätigt. Außerhalb Deutschlands zeigte sich ein uneinheitliches Bild. Mehrere

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Tarifkonflikt im österreichischen Gastgewerbe: Gewerkschaft Vida äußert Skepsis nach Gespräch im Staatssekretariat

Die Verhandlungen über den Kollektivvertrag für die rund 250.000 Beschäftigten im österreichischen Tourismus und Gastgewerbe verharren in einer Phase der Stagnation. Nach dem einseitigen Abbruch der Tarifgespräche durch die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) kam es zu einem ersten Vermittlungsgespräch zwischen der Gewerkschaft Vida und der Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner. Die Arbeitnehmervertretung forderte im Rahmen der Verhandlungen eine vollständige Abgeltung der rollierenden Inflation sowie strukturelle Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, während das Angebot der Arbeitgeberseite laut Gewerkschaftsangaben zu Reallohnverlusten geführt hätte. Die KV-Verhandlungsleiterin der Vida, Eva Eberhart, bewertete das Treffen im Staatssekretariat zwar als sachlich, äußerte jedoch erhebliche Skepsis hinsichtlich einer schnellen Rückkehr an den Verhandlungstisch. Im Zentrum des Gesprächs standen strukturelle Probleme der Branche, insbesondere die volkswirtschaftlich messbare hohe Personalfluktuation. Die Gewerkschaft übergab der Staatssekretärin einen detaillierten Fragenkatalog, der kritische Aspekte der aktuellen Branchenentwicklung beleuchtet. Die Arbeitnehmervertreter thematisierten dabei unter anderem den hohen Anteil ausländischer Arbeitskräfte, der im österreichischen Tourismussektor mittlerweile bei rund 60 Prozent liegt. Die Vida fordert von der Politik konkrete Kontrollmechanismen, um das Personal vor potenziellem Lohndruck und einer Verschlechterung der Arbeitsstandards zu schützen. Zudem wirft die Gewerkschaft die Frage auf, weshalb trotz gemeldeter Rekordumsätze der Betriebe im Vorfeld zur Lohnzurückhaltung aufgerufen wurde. Ein weiterer Kritikpunkt der Arbeitnehmerseite betrifft die staatliche Arbeitsmarkt- und Förderpolitik im Tourismussektor. Die Gewerkschaft hinterfragt den forcierten Zuzug von Arbeitskräften aus Drittstaaten über das System der Rot-Weiß-Rot-Karte und fordert Transparenz darüber, ob dadurch inländische Arbeitssuchende verdrängt werden. Ebenso wird eine Offenlegung von Betrieben verlangt, die während der Pandemie staatliche Unterstützung erhielten, jedoch regelmäßig das Modell der saisonalen

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Österreichische Hotelvereinigung veröffentlicht Ergebnisse einer Lehrlingsbefragung

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) hat die Resultate einer bundesweiten Befragung unter Auszubildenden in der Hotelbranche vorgelegt. Die von der Beratungsgesellschaft EUCUSA durchgeführte Erhebung bescheinigt den Hotellerie-Lehrlingen eine durchschnittliche Zufriedenheit von 2,3 auf einer sechsstufigen Skala, wobei der Wert 1 für eine hohe und der Wert 6 für eine geringe Zufriedenheit steht. Laut den Studienautoren liegt dieser Wert über dem allgemeinen Durchschnitt der österreichischen Arbeitnehmer über alle Wirtschaftszweige hinweg, welcher mit 2,7 beziffert wird. An der Erhebung beteiligten sich knapp acht Prozent der in österreichischen Hotelbetrieben Beschäftigten im Lehrstatus. Das Branchenmanagement wertet die Daten als Beleg dafür, dass die Arbeitsbedingungen in der Qualitätshotellerie besser sind als in der öffentlichen Debatte oft dargestellt. Die Detailergebnisse der Untersuchung zeigen differenzierte Ergebnisse je nach Betriebsstruktur und Fachbereich. Junge Arbeitskräfte in kleinen und mittleren Unternehmen äußerten sich vor allem aufgrund flacher Hierarchien und der schnellen Erreichbarkeit von Führungspersonen positiv. Aufgeschlüsselt nach den spezifischen Ausbildungsberufen schnitten die Hotelkaufleute in der Bewertung geringfügig besser ab als das Personal im Hotel- und Restaurantfach. Gelobt wurden von den Befragten vor allem das kollegiale Umfeld, die Vielseitigkeit der Aufgaben sowie die Einhaltung klarer Rahmenbedingungen im Ausbildungsalltag. Einzelne teilnehmende Betriebe, darunter größere Hotelgruppen sowie regionale Gasthöfe, erzielten Spitzenwerte von unter 2,0 im Gesamtergebnis. Trotz der im Durchschnitt positiven Rückmeldungen legt die Erhebung auch deutliche Defizite und Verbesserungspotenziale offen. Der Generalsekretär der ÖHV, Markus Gratzer, verwies darauf, dass insbesondere die Arbeitszeitgestaltung sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit von den Jugendlichen kritisiert wurden. Auch beim allgemeinen Arbeitsklima, der innerbetrieblichen Offenheit und dem

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Iberia kündigt tägliche Linienflüge nach Salerno an

Die spanische Linienfluggesellschaft Iberia wird ab November 2026 eine neue Flugverbindung zwischen ihrem Drehkreuz Madrid-Barajas und dem italienischen Flughafen Salerno-Costa d’Amalfi einrichten. Geplant ist ein täglicher Flugbetrieb, der mit Maschinen des Typs Airbus A320 durchgeführt werden soll. Für den Startmonat kalkuliert das Unternehmen mit einer Kapazität von rund 10.800 angebotenen Sitzplätzen auf dieser Relation. Mit der Aufnahme von Salerno erhöht sich die Zahl der von Iberia bedienten Flugziele in Italien auf insgesamt zwölf Destinationen. Die italienischen Routen verzeichnen im laufenden Jahr 2026 ein Gesamtvolumen von über 2,85 Millionen Sitzplätzen, was einer Steigerung von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das neue Angebot soll im Rahmen des langfristigen Flugplans 2030 der Fluggesellschaft die Konnektivität über den Knotenpunkt Madrid stärken. Der Global Sales Director von Iberia, Víctor Moneo, verwies darauf, dass die Verbindung darauf ausgelegt ist, Passagiere aus der italienischen Region Kampanien an das Langstreckennetz der Fluggesellschaft in Nord- und Lateinamerika anzubinden. Bislang bedient Iberia auf dem italienischen Markt ganzjährig die Flughäfen Bologna, Florenz, Mailand, Neapel, Rom, Turin und Venedig, während Standorte wie Cagliari, Catania, Olbia und Palermo lediglich saisonal im Sommerflugplan berücksichtigt werden. Rom bleibt mit bis zu sieben täglichen Frequenzen die am stärksten frequentierte Destination der Airline in Italien. Luftfahrtanalysten betrachten die Aufnahme des Flughafens Salerno jedoch mit einer gewissen Skepsis. Der Flughafen Salerno-Costa d’Amalfi wurde erst kürzlich für den kommerziellen Linienverkehr ausgebaut, um den überlasteten Flughafen Neapel zu entlasten. Ob der Standort unmittelbar eine ausreichende und konstante Nachfrage für tägliche Flüge generieren kann, bleibt abzuwarten. Die Rentabilität der

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 AJet nimmt Linienverkehr zwischen Köln/Bonn und Sivas auf

Die türkische Billigfluggesellschaft AJet hat ihr Streckennetz ab dem Flughafen Köln/Bonn ausgebaut und eine Direktverbindung in die zentralanatolische Stadt Sivas eingerichtet. Die Tochtergesellschaft von Turkish Airlines bedient die Route einmal pro Woche, jeweils am Mittwoch, mit einer Flugzeit von rund vier Stunden. Laut der Flughafen Köln/Bonn GmbH handelt es sich hierbei um die derzeit einzige Nonstop-Verbindung zwischen einem deutschen Verkehrsflughafen und der über 630.000 Einwohner zählenden türkischen Großstadt. Für den Flughafen in Sivas stellt die Route zudem die einzige regelmäßige internationale Flugverbindung dar, da der dortige Verkehr sonst primär auf das nationale Drehkreuz in Istanbul ausgerichtet ist. Branchenanalysten ordnen das neue Angebot vor allem im Segment des sogenannten ethnischen Verkehrs ein. Die Verbindung zielt primär auf Reisende ab, die familiäre Kontakte in der Region Zentralanatolien pflegen. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, betonte die Bedeutung solcher Nischenverbindungen für das regionale Einzugsgebiet in Nordrhein-Westfalen, das eine hohe Anzahl an Menschen mit türkischen Wurzeln aufweist. AJet, die im Jahr 2024 aus der vormaligen Regionalmarke Anadolujet hervorging und seither als eigenständige Low-Cost-Airline mit einer Flotte von rund 100 Flugzeugen operiert, versucht mit solchen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, Marktanteile abseits der klassischen touristischen Badeorte an der Riviera zu sichern. Kritische Luftfahrtexperten verweisen jedoch auf die operativen Risiken von Flugverbindungen mit einer extrem geringen Frequenz von nur einem Umlauf pro Woche. Für Passagiere bedeutet dies bei Flugausfällen oder gravierenden Verspätungen erhebliche Wartezeiten, da keine kurzfristigen Ausweichflüge auf derselben Strecke zur Verfügung stehen. Zudem steht AJet seit dem eigenständigen Markenstart unter erheblichem Druck, die Pünktlichkeitswerte und

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Thai Airways stockt Verbindung zwischen München und Bangkok auf

Die thailändische Staatskapitalgesellschaft Thai Airways International baut im kommenden Winterfahrplan ihre Präsenz am Flughafen München aus. Ab dem 16. Dezember 2026 erweitert die Fluggesellschaft das bestehende Angebot auf der Flugstrecke nach Bangkok um drei zusätzliche wöchentliche Rotationen. Die neuen Flüge sind für die Verkehrstage Montag, Mittwoch und Freitag angesetzt und sollen mit Großraumflugzeugen des Typs Boeing 787-9 bedient werden. Durch diese Maßnahme wächst das Gesamtangebot auf dieser Relation von sieben auf insgesamt zehn wöchentliche Nonstop-Verbindungen an. Die bereits etablierten täglichen Linienflüge werden laut Flugplan unverändert mit Maschinen des Typs Airbus A350-900 fortgeführt. Luftfahrtanalysten betrachten die Kapazitätsaufstockung als direkte Reaktion auf die anhaltend hohe Nachfrage im touristischen und geschäftlichen Reiseverkehr zwischen Mitteleuropa und Südostasien. Der Flughafen München fungiert hierbei als wichtiges süddeutsches Einzugsgebiet, während das Drehkreuz in Bangkok als zentraler Verteiler für den Weiterflug nach Australien, Neuseeland und in den asiatisch-pazifischen Raum dient. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, Jost Lammers, betonte in diesem Zusammenhang die Relevanz stabiler internationaler Langstreckenverbindungen für die bayerische Exportwirtschaft und den regionalen Tourismusmarkt, da die zusätzlichen Frequenzen den Passagieren flexiblere Reisezeiten ermöglichen. Kritische Branchenbeobachter geben jedoch zu bedenken, dass der parallele Einsatz unterschiedlicher Flugzeugmuster wie dem Airbus A350-900 und der Boeing 787-9 auf derselben Flugstrecke die operative Komplexität erhöht. Für die Bodenabfertigung, das Wartungspersonal und die Bereitstellung von Ersatzteilen am jeweiligen Außenbahnhof bedeutet der Mischbetrieb einen logistischen Mehraufwand. Zudem weist die finanzielle Situation von Thai Airways, die sich in den vergangenen Jahren in einem langwierigen staatlich überwachten Restrukturierungsprozess befand, weiterhin Risiken auf. Die Erhöhung

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Flydubai baut Verbindungen nach Syrien aus

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Flydubai nimmt nach einer Unterbrechung von fast 14 Jahren den Linienflugverkehr in die nordsyrische Metropole Aleppo wieder auf. Ab dem 20. Juli 2026 soll der internationale Flughafen Aleppo täglich von dem emiratischen Luftfahrtunternehmen angeflogen werden. Nach der bereits im Sommer 2025 erfolgten Reaktivierung der Flugroute in die syrische Hauptstadt Damaskus, die mittlerweile dreimal am Tag bedient wird, handelt es sich um das zweite syrische Ziel im Streckennetz der Fluggesellschaft. Die neuen Flüge werden im Rahmen eines Codeshare-Abkommens mit der Partnerfluggesellschaft Emirates durchgeführt, was Passagieren den Transfer über das Drehkreuz Dubai erleichtert. In der Luftfahrtbranche wird die Ausweitung des Flugprogramms nach Syrien als Reaktion auf eine veränderte geopolitische und wirtschaftliche Dynamik in der Nahost-Region gewertet. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zur Regierung in Damaskus in den vergangenen Jahren schrittweise normalisiert. Für Flydubai steht bei diesem Angebot das Segment der ethnischen Verkehre im Vordergrund, insbesondere syrische Staatsbürger, die in der Golfregion leben und arbeiten, sowie der regionale Frachtverkehr. Neben den syrischen Zielen hat das Unternehmen jüngst auch Verbindungen nach Bengasi in Libyen aufgenommen und plant für September 2026 den Erstflug nach Pokhara in Nepal. Wirtschafts- und Sicherheitsexperten betrachten den Ausbau des Flugbetriebs in syrische Ballungsräume jedoch mit Vorbehalten. Syrien leidet weiterhin unter den Spätfolgen des langjährigen Bürgerkriegs, schweren Infrastrukturmängeln und weitreichenden internationalen Wirtschaftssanktionen. Zwar bewerten die emiratischen Behörden die Sicherheitslage an den Großflughäfen Damaskus und Aleppo als stabil genug für den regulären Linienbetrieb, doch verbleiben operative Risiken im syrischen Luftraum. Zudem schränken

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