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Elektrotim erhält Zuschlag für Energieinfrastruktur des Großprojekts Port Polska

Das polnische Staatsunternehmen Centralny Port Komunikacyjny (CPK) hat den Auftrag für die Planung der Energieversorgung des künftigen Großflughafens in Baranów an die Elektrotim S.A. vergeben. Im Rahmen des Programms Port Polska soll der beauftragte Dienstleister die technische Dokumentation für eine Photovoltaikanlage sowie großdimensionierte Energiespeicher erstellen. Die Solaranlage ist in der ersten Ausbauphase auf eine Leistung von 20 Megawatt-Peak (MWp) ausgelegt, während die Speichereinheiten eine Kapazität von 50 Megawatt (MW) bei einer zweistündigen Betriebsdauer erreichen sollen. Diese Infrastruktur ist primär für die Bauphase des Flughafens konzipiert, wobei eine spätere Erweiterung der Kapazitäten für den regulären Flugbetrieb bereits in der Planung berücksichtigt wird. Ziel der technischen Ausrüstung ist eine teilweise Unabhängigkeit vom externen Stromnetz sowie die Stabilisierung der Stromqualität für das logistische Großprojekt. Durch die Kombination aus Eigenerzeugung und modernen Speichersystemen soll der künftige Transportknotenpunkt überschüssige Energie puffern und bei Bedarf abrufen können. Ergänzend dazu prüft CPK derzeit in Zusammenarbeit mit der Polnischen Akademie der Wissenschaften die Nutzung von Geothermie. Hierfür wurden bereits Vorbereitungen für Probebohrungen getroffen, um thermale Wässer für die Wärme- und Energieversorgung des Terminals und der Nebengebäude zu erschließen. Diese Diversifizierung der Energiequellen dient der langfristigen Versorgungssicherheit des Standortes, der als zentraler Mobilitätsknotenpunkt für Mittel- und Osteuropa fungiert. Die zeitliche Planung für das Infrastrukturvorhaben sieht den Baubeginn des Passagierterminals für das Jahr 2026 vor, wobei zunächst die Arbeiten an der Pfahlgründung im Vordergrund stehen. Parallel dazu wird der Bau des unterirdischen Bahnhofs und der dazugehörigen Tunnel vorangetrieben, deren Fertigstellung für 2029 anvisiert ist. Der operative Betrieb des Flughafens soll

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Neuausrichtung bei ITA Airways: Lufthansa forciert personellen Umbau zum Jahreswechsel

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways vollzieht zum 1. Januar 2026 einen weitreichenden personellen und strukturellen Umbau, um die operative Verzahnung mit der Lufthansa Group zu beschleunigen. Der deutsche Luftfahrtkonzern, der derzeit 41 Prozent der Anteile hält, strebt Berichten zufolge bereits für Mitte 2026 eine Aufstockung auf 90 Prozent an. Um die Integration in das globale Netzwerk der Lufthansa und den bevorstehenden Beitritt zur Star Alliance Anfang 2026 vorzubereiten, hat der Verwaltungsrat unter der Leitung von Geschäftsführer Joerg Eberhart eine Verschlankung der Führungsentscheidungen beschlossen. Diese neue Zwischenstruktur soll unternehmerisches Handeln fördern und langwierige Abstimmungsprozesse innerhalb der italienischen Organisation ablösen. Im Zuge dieser Umstrukturierung verlassen zentrale Führungspersönlichkeiten das Unternehmen, darunter der bisherige Generaldirektor Andrea Benassi. Benassi war maßgeblich für die Bereiche Netzwerk, Flotte und Marketing zuständig; seine Aufgaben werden nun in einem neuen kommerziellen Ressort gebündelt, um Synergien mit den Verkaufsstrukturen in Frankfurt und München besser nutzen zu können. Auch das Personalressort steht vor einem Wechsel: Mario de Gennaro, der über umfangreiche Erfahrung in der internationalen Personal- und Rechtsberatung verfügt, wird Domenico Galasso ablösen. Diese Neubesetzungen betreffen zudem kritische Bereiche wie den Einkauf, die Rechtsabteilung und die operative Flugleitung, womit die Airline ihre internen Standards an die strengen Effizienzvorgaben der Lufthansa Group anpasst. Hintergrund der Eile ist der ehrgeizige Zeitplan von Lufthansa-Chef Carsten Spohr, ITA Airways bis 2027 vollständig profitabel in das Konzernsystem einzugliedern. Ein wesentlicher Meilenstein ist dabei die Integration in das lukrative Nordatlantik-Joint-Venture „A++“ zusammen mit United Airlines und Air Canada, für das derzeit noch Genehmigungen der US-Wettbewerbsbehörden ausstehen. Um

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Parteispende von Flughafen-Eigentümer Winfried Stöcker an die AfD veröffentlicht

Der Lübecker Unternehmer und Eigentümer des Flughafens Lübeck-Blankensee, Winfried Stöcker, hat der Alternative für Deutschland (AfD) eine Spende in Höhe von 50.000 Euro zukommen lassen. Wie aus den aktuellen Veröffentlichungen des Deutschen Bundestages hervorgeht, ging die Zahlung kurz vor den Weihnachtsfeiertagen 2025 ein. Gemäß den Bestimmungen des Parteiengesetzes müssen Großspenden ab einer Höhe von 50.000 Euro unverzüglich gemeldet und veröffentlicht werden. Stöcker, der als Gründer des Labordiagnostik-Unternehmens Euroimmun zu erheblichem Wohlstand gelangte, ist bereits in der Vergangenheit als großzügiger Unterstützer politischer Parteien in Erscheinung getreten, wobei sein Fokus zuletzt verstärkt auf dem rechtskonservativen Spektrum lag. Zusätzliche Recherchen im Umfeld des Unternehmers verdeutlichen seine weitreichenden geschäftlichen Aktivitäten in Schleswig-Holstein. Neben dem Betrieb des Regionalflughafens in Lübeck, den er im Jahr 2016 erwarb und seither als Basis für die virtuelle Fluggesellschaft Lübeck Air nutzt, investiert Stöcker massiv in Infrastrukturprojekte wie das Kaufhaus Görlitz. Politisch ist der 78-Jährige kein Unbekannter: In den vergangenen Jahren sorgte er wiederholt für Schlagzeilen, unter anderem durch eigenmächtige Impfstoffentwicklungen während der Corona-Pandemie sowie durch kontroverse öffentliche Äußerungen zu gesellschaftspolitischen Themen. Diese Spende untermauert seine Bestrebungen, Einfluss auf die politische Landschaft in Deutschland zu nehmen, insbesondere im Hinblick auf die kommenden Landtagswahlen und die Bundestagswahl 2025. Der Flughafen Lübeck-Blankensee dient unter Stöckers Leitung primär dem Geschäftsreiseverkehr und ausgewählten Linienverbindungen. Kritiker werfen dem Unternehmer vor, seine wirtschaftliche Macht zu nutzen, um Positionen zu stärken, die im Widerspruch zum breiten gesellschaftlichen Konsens stehen. Innerhalb der AfD wird die Finanzspritze hingegen als Bestätigung für die Akzeptanz der Partei in Unternehmerkreisen gewertet. Die

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Verbindliche Software-Aktualisierung für Airbus A350 durch die US-Luftfahrtbehörde

Die US-Bundesluftfahrtbehörde FAA hat eine neue Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive) für sämtliche Flugzeuge der Typen Airbus A350-900 und A350-1000 erlassen. Grund für diese Maßnahme ist ein identifiziertes Sicherheitsrisiko in den elektronischen Steuerungsmodulen der Maschine. Betreiber sind dazu verpflichtet, eine aktualisierte Flugsteuerungssoftware zu installieren, um potenziell gefährliche Fehlfunktionen der Ruder zu verhindern. Hintergrund der Anweisung sind technische Untersuchungen, die ergeben haben, dass Verunreinigungen durch Hydraulikflüssigkeit auf elektronischen Platinen innerhalb der sogenannten Flight Control Remote Modules (FCRM) auftreten können. Diese Verunreinigungen führen unter bestimmten Bedingungen zu fehlerhaften Signalübertragungen, die unbeabsichtigte Ausschläge der Steuerflächen auslösen können. Die FAA stuft das Risiko als systemisch ein, da sowohl das Höhen- als auch das Seitenruder des Airbus A350 über konstruktive Ähnlichkeiten verfügen und von identischen Steuerungskomponenten kontrolliert werden. Ein unkontrollierter Ruderausschlag könnte im schlimmsten Fall zu einem Verlust der Flugzeugkontrolle führen. Die neue Software-Version beinhaltet verbesserte Überwachungsalgorithmen, die Anomalien in den Steuermodulen schneller erkennen und neutralisieren sollen, bevor sie die Fluglage beeinflussen. Diese Anweisung folgt auf ähnliche Warnungen der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA, die bereits zuvor auf die Problematik der Flüssigkeitsexposition in den elektronischen Schaltschränken hingewiesen hatte. Die betroffenen Module befinden sich in Bereichen des Flugzeugs, in denen Hydraulikleitungen in räumlicher Nähe zu elektronischen Systemen verlaufen. Zusätzliche Recherchen belegen, dass Airbus bereits technische Service-Bulletins an die Fluggesellschaften ausgegeben hat, um den Austausch oder die Modifikation der betroffenen Hardware langfristig vorzubereiten. Die aktuelle FAA-Anweisung verleiht diesen Maßnahmen nun einen verbindlichen Rechtscharakter für alle in den USA registrierten Maschinen sowie für Flugzeuge, die im US-Luftraum operieren. Weltweit sind mehrere hundert

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Baustart für neuen Büro- und Hotelkomplex von Air Serbia in Surčin

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat mit den ersten baulichen Maßnahmen für ihr großangelegtes Gewerbegebiet in Surčin, in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Belgrad, begonnen. Das Sekretariat für Stadtplanung und Bauwesen erteilte kurz vor dem Jahresende die Genehmigung für die vorbereitenden Arbeiten der ersten Bauphase auf dem Gelände. Der offizielle Startschuss für die Erdarbeiten und die Baustelleneinrichtung erfolgte am 28. Dezember 2025. Das Gesamtprojekt umfasst ein Areal, auf dem bis zum Jahr 2030 drei architektonisch markante Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von insgesamt rund 24.215 Quadratmetern entstehen sollen. Die Gebäude zeichnen sich durch eine abgerundete Dreiecksgeometrie und moderne Glasfassaden aus. In der ersten Phase steht der Bau des neuen Hauptverwaltungssitzes von Air Serbia im Fokus. Das fünfstöckige Gebäude wird über eine Fläche von knapp 8.000 Quadratmetern verfügen und neben klassischen Büroräumen auch Schulungseinrichtungen, Besprechungszimmer sowie eine Ausstellungsfläche in der Eingangshalle beherbergen. Geplant ist, dass in diesem Bereich zunächst 480 Mitarbeiter tätig sein werden, wobei die Kapazität auf bis zu 620 Arbeitsplätze erweitert werden kann. Die Fertigstellung dieses ersten Abschnitts ist für Juni 2026 vorgesehen. Das Projekt ist strategisch so positioniert, dass es die operativen Funktionen der Airline zentralisiert und die technische Nähe zum Flugbetrieb am Nikola-Tesla-Flughafen nutzt. Die zweite Phase des Projekts, deren Realisierung teilweise parallel zur ersten verläuft, beinhaltet den Bau eines Hotels mit 304 Betten. Dieses Gebäude soll bis zum ersten Quartal 2027 fertiggestellt werden und richtet sich mit seiner Lage und einer Terrasse mit Blick auf die Start- und Landebahn vor allem an Geschäftsreisende und Besatzungsmitglieder. Den Abschluss der Gebietsentwicklung

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Zwischenfall über dem Ärmelkanal: Ryanair-Maschine nach schweren Turbulenzen umgekehrt

Ein schwerer Zwischenfall ereignete sich am 28. Dezember 2025 auf dem Ryanair-Flug 1121 von Birmingham nach Teneriffa. Während sich die Boeing 737 Max in einer Reiseflughöhe von 37.000 Fuß über dem Ärmelkanal befand, geriet das Flugzeug unvermittelt in heftige Turbulenzen. Die Erschütterungen waren so stark, dass die Besatzung den Notfallcode 7700 im Transponder aktivierte, was eine sofortige Priorisierung durch die Luftverkehrskontrolle signalisiert. Um die Sicherheit der Insassen zu gewährleisten, leiteten die Piloten umgehend einen Sinkflug ein und brachen die Reise in Richtung der Kanarischen Inseln ab. Auf der Höhe der französischen Stadt Brest drehte das Flugzeug um und kehrte zu seinem Ausgangsflughafen in den West Midlands zurück. Nach der sicheren Landung in Birmingham bestätigte die Fluggesellschaft, dass eine medizinische Erstversorgung für eine geringe Anzahl von Passagieren notwendig war. Berichten zufolge erlitten betroffene Personen Prellungen und Schnittwunden, die durch umherfliegende Gegenstände oder nicht angelegte Sicherheitsgurte während der plötzlichen Höhenveränderungen verursacht wurden. Techniker untersuchten die Boeing 737 Max unmittelbar nach der Ankunft auf strukturelle Schäden, die bei extremen Belastungen durch Klarluftturbulenzen auftreten können. Ryanair betonte, dass der Abbruch des Fluges eine reine Vorsichtsmaßnahme war, um das Wohlbefinden der Fluggäste und der Besatzung nicht weiter zu gefährden. Zusätzliche Recherchen in Luftfahrtforen und Radardaten deuten auf eine ungewöhnliche Ursache für den Vorfall hin. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls befand sich der Luftraum über dem Ärmelkanal in einer Zone hoher militärischer Aktivität. Unbestätigten Informationen zufolge könnte die Boeing 737 Max in die sogenannten Wirbelschleppen eines passierenden Kampfjets geraten sein. Diese künstlich erzeugten Luftwirbel können bei geringem

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Flugbetrieb am Flughafen Dortmund durch dichten Nebel massiv eingeschränkt

Extremer Nebel hat am vergangenen Sonntag den Flugverkehr am Flughafen Dortmund fast vollständig zum Erliegen gebracht. Aufgrund der geringen Sichtweiten, die weit unter den vorgeschriebenen Minima für sichere Starts und Landungen lagen, musste die Flugleitung weitreichende Entscheidungen treffen. Insgesamt waren 13 Flugverbindungen direkt von den wetterbedingten Einschränkungen betroffen. Eine Sprecherin des Flughafens bestätigte, dass der Großteil der ankommenden Maschinen zu anderen Standorten umgeleitet werden musste, wobei der Flughafen Köln/Bonn als primärer Ausweichplatz diente. Einige Flüge mussten zudem komplett annulliert werden, da auch ein verspäteter Start aufgrund der anhaltenden Wetterlage nicht absehbar war. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen die technischen Hintergründe dieser Störungen. Der Flughafen Dortmund verfügt über ein Instrumentenlandesystem (ILS) der Kategorie II (CAT II) an der Hauptlandebahn 24. Dies erlaubt Landungen bis zu einer Entscheidungshöhe von 100 Fuß und einer Landebahnsichtweite von etwa 300 Metern. Am betroffenen Sonntag sanken die Sichtwerte jedoch zeitweise unter diese Grenzwerte, was selbst für modern ausgerüstete Verkehrsflugzeuge einen Landeanflug unmöglich machte. Erst am späten Nachmittag trat eine kurzfristige Besserung der atmosphärischen Bedingungen ein, die es einer Maschine aus Palma de Mallorca ermöglichte, sicher auf der Dortmunder Bahn aufzusetzen. Dennoch blieb die Lage für den Rest des Tages angespannt, da die Wetterprognosen für den darauffolgenden Montag weiterhin unsichere Bedingungen vorhersagten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen solcher wetterbedingten Ausfälle sind für Regionalflughäfen wie Dortmund erheblich. Neben den Gebührenausfällen entstehen für die Fluggesellschaften, darunter vor allem Anbieter wie Wizz Air und Ryanair, hohe Kosten für die Abwicklung der Umleitungen und die Betreuung der gestrandeten Passagiere. Dortmund gilt aufgrund seiner geografischen Lage

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Großauftrag für Boeing: Israel erwirbt 25 zusätzliche F-15IA-Kampfflugzeuge

Das US-Verteidigungsministerium hat dem Luftfahrtkonzern Boeing einen Vertrag im Wert von 8,6 Milliarden US-Dollar für die Produktion und Lieferung von 25 neuen Kampfflugzeugen des Typs F-15IA an Israel erteilt. Die Vereinbarung, die am 29. Dezember 2025 offiziell bekannt gegeben wurde, enthält zudem eine Option auf den Erwerb von 25 weiteren Maschinen in der Zukunft. Diese Entscheidung folgt auf hochrangige Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu in Mar-a-Lago, Florida. Der Auftrag umfasst neben der Produktion auch die Entwicklung, Systemintegration und Erprobung der Flugzeuge, wobei die Fertigung am Boeing-Standort in St. Louis, Missouri, erfolgen soll. Die vollständige Abwicklung des Vertrages ist bis zum 31. Dezember 2035 vorgesehen. Dieser neue Kontrakt ergänzt eine bereits im November 2024 getätigte Bestellung über 5,2 Milliarden US-Dollar, die durch US-Militärhilfe finanziert wurde. Mit dem aktuellen Abschluss erhöht sich die Gesamtzahl der bestellten F-15IA-Maschinen auf 50 Einheiten. Die F-15IA ist die israelische Spezifikation der F-15EX Eagle II und stellt eine technologisch hochentwickelte Version des bewährten Jagdflugzeugs dar. Sie wird von neuen F110-GE-129-Triebwerken angetrieben und verfügt über ein digitales Cockpit, moderne Radarsysteme sowie verbesserte Fähigkeiten zur elektronischen Kampfführung. Ein wesentliches Merkmal ist die optimierte Kommunikation mit F-35-Tarnkappenjets, was die operative Schlagkraft der israelischen Luftwaffe im Verbund erheblich steigern soll. Technisch gesehen ist die F-15IA für schwere Lasten ausgelegt und kann bis zu 24 Luft-Luft-Raketen mitführen, was sie zu einem der kampfstärksten Flugzeuge ihrer Klasse macht. Durch die Integration neuer Missionscomputer und moderner Sensoren wird die Maschine in der Lage sein, Bedrohungen auf größere Distanzen

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Chinesisches Großmanöver belastet den asiatischen Luftverkehr und erhöht Spannungen

Die Volksrepublik China führt am zweiten Tag in Folge das großangelegte Militärmanöver „Mission Gerechtigkeit 2025“ in den Gewässern und im Luftraum rund um Taiwan durch. Wie das Ostkommando der Volksbefreiungsarmee mitteilte, konzentrieren sich die Übungen auf simulierte Angriffe gegen Seeziele sowie auf komplexe Luftabwehr- und U-Boot-Abwehr-Operationen. Zum Einsatz kommt ein massives Aufgebot an Zerstörern, Fregatten sowie strategischen Bombern und Kampfflugzeugen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Taipeh wurden innerhalb von 24 Stunden bereits 130 Einsätze chinesischer Flugzeuge und Drohnen registriert, was den zweithöchsten jemals gemessenen Wert darstellt. Parallel dazu kreuzen zahlreiche Kriegsschiffe und staatliche Behördenschiffe in den sieben ausgewiesenen Sperrgebieten, die die Insel nahezu vollständig umschließen. Die kurzfristig angesetzte Militäroperation hat massive Auswirkungen auf den zivilen Luftverkehr in einer der meistbefahrenen Regionen der Welt. Die taiwanesische Zivilluftfahrtbehörde CAA berichtete, dass sich die Manövergebiete mit 15 von 18 Standardflugrouten innerhalb der Fluginformationsregion (FIR) Taipeh überschneiden. Betroffen sind demnach mindestens 857 Flüge, was zu weitreichenden Verspätungen und Umleitungen im internationalen Reise- und Frachtverkehr führt. Lediglich drei Luftstraßen in Richtung Japan bleiben nach aktuellem Stand offen. Die CAA verurteilte das Vorgehen Pekings als schwerwiegenden Verstoß gegen internationale Normen der zivilen Luftfahrt, da die Vorwarnzeit von nur 24 Stunden keine geordnete Umplanung des globalen Flugplans ermöglichte. Politische Beobachter werten die Übungen als direkte Machtdemonstration gegenüber der demokratisch gewählten Regierung in Taipeh und als Reaktion auf die jüngste Zusage der USA über umfangreiche Waffenlieferungen an Taiwan. Peking bezeichnete das Manöver offiziell als „ernste Warnung“ gegen separatistische Tendenzen. Die Spannungen strahlen zudem auf die gesamte Region aus,

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Anpassung der Gesellschafterstruktur bei der saudischen Fluggesellschaft Flynas

Die saudi-arabische Fluggesellschaft Flynas hat eine wesentliche Änderung in ihrem Aktionärskreis bekannt gegeben. Nasser Ibrahim Rasheed AlRashid, einer der Hauptaktionäre des Unternehmens, hat einen Teil seiner Beteiligung übertragen. Ursprünglich hielt AlRashid 11.148.178 Aktien, was einem Anteil von 6,525 Prozent am Grundkapital der Gesellschaft entsprach. Am 21. Dezember 2025 schloss er die Übertragung von 3.716.058 Aktien ab, was etwa 2,175 Prozent des Kapitals ausmacht. Diese Transaktion erfolgte in Form einer Schenkung an Familienmitglieder und wurde gemäß den Richtlinien des Securities Depository Center (Edaa) abgewickelt. Nach Abschluss dieses Vorgangs verringerte sich sein direkter Anteil an Flynas auf circa 4,35 Prozent des Aktienkapitals. Diese interne Verschiebung der Anteile hat zur Folge, dass die Liste der Großaktionäre auf der Website der saudi-arabischen Börse Tadawul aktualisiert werden muss. Flynas, die als führende Billigfluggesellschaft im Königreich Saudi-Arabien operiert, befindet sich derzeit in einer Phase strategischer Expansion und bereitet sich Medienberichten zufolge auf einen potenziellen Börsengang (IPO) vor. Die Konsolidierung oder Umverteilung von Aktienpaketen innerhalb prominenter Gründerfamilien wird in Finanzkreisen oft als vorbereitender Schritt für eine breitere öffentliche Platzierung gewertet. AlRashid bleibt trotz der Verringerung seiner direkten Anteile eine einflussreiche Figur im Umfeld der Airline, die durch den Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) und die Kingdom Holding Company unterstützt wird. Zusätzliche Marktanalysen deuten darauf hin, dass Flynas ihre Flottenkapazität massiv ausbauen will, um die Ziele der saudi-arabischen „Vision 2030“ im Tourismussektor zu unterstützen. Die Fluggesellschaft hat vor kurzem umfangreiche Bestellungen bei Airbus aufgegeben, darunter Maschinen der Typen A320neo und A321XLR, um das internationale Streckennetz in Richtung Europa

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