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Swiss übernimmt dritten Airbus A350-900

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat ihren dritten fabrikneuen Airbus A350-900 am Drehkreuz Zürich übernommen. Das Flugzeug mit der Registrierung HB-IFC und dem Taufnamen «Zug» reiht sich nach den Maschinen «Lausanne» (HB-IFA) und «Delémont» (HB-IFB) in die Flotte ein. Der Netzwerkträger beabsichtigt, die neue Maschine ab Oktober 2026 im regulären Linienverkehr auf den Langstreckenverbindungen von Zürich nach Shanghai sowie nach Johannesburg einzusetzen. Bis zum Jahr 2030 plant die Fluggesellschaft den schrittweisen Zulauf von insgesamt zehn Einheiten dieses Flugzeugtyps, um ältere Langstreckenmuster mittelfristig zu ersetzen. Die neu eingeflottete A350-900 ist mit der überarbeiteten Kabinenausstattung «Swiss Senses» versehen, die eine Vier-Klassen-Konfiguration aus First Class, Business Class, Premium Economy und Economy Class umfasst. Neben der Übernahme von Neugeschäft treibt die Fluggesellschaft die Überholung ihrer bestehenden Flotte voran. Das erste Flugzeug vom Typ Airbus A330-300 wird derzeit an einem Wartungsstandort in Hongkong mit der neuen Kabinenausrüstung nachgerüstet. Dieses Retrofit-Programm soll bis Mitte 2028 die gesamte A330-Flotte erfassen, um ein einheitliches Produktangebot im Interkontinentalnetz der Airline zu gewährleisten. Der Umbau der Langstreckenflotte ist Teil eines konzernweiten Investitionsprogramms der Lufthansa-Gruppe, zu der die Schweizer Fluggesellschaft gehört. Die Einführung der A350-900 dient der betrieblichen Rationalisierung des Flugbetriebs auf Strecken mit hoher Kapazitätsnachfrage. Gleichzeitig soll durch die Modifikation der Bestandsflotte die preisliche Differenzierung der Sitzplatzkategorien auf Überseeflügen verstärkt werden, was insbesondere auf ertragsstarke Geschäftsreisende und Premium-Urlauber abzielt. Luftfahrtanalysten weisen jedoch auf die betrieblichen Risiken und Kosten intensiver Kabinenumbauten hin. Das mehrjährige Retrofit-Programm der A330-300-Flotte entzieht dem aktiven Flugbetrieb zeitweise Kapazitäten, was bei Wartungsverzögerungen oder Unterbrechungen in

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ACI Europe fordert Reformen in Bosnien und Herzegowina

Der europäische Flughafendachverband ACI Europe fordert von den politischen Entscheidungsträgern in Bosnien und Herzegowina grundlegende Reformen zur Stärkung der regionalen Luftverkehrsanbindung. Bei Terminen in Sarajevo beriet Generaldirektor Olivier Jankovec mit Regierungsvertretern auf Staats-, Föderations- und Kantons-Ebene sowie Führungskräften der Zivilluftfahrtbehörde BHDCA und der Flugsicherung BHANSA über die operative und regulatorische Ausrichtung des Sektors. Das Passagieraufkommen am Hauptstadtdrehkreuz Sarajevo verzeichnete zuletzt einen Anstieg von 28,6 Prozent im Vergleich zum Vorkrisenniveau des Jahres 2019, während das Flugangebot im selben Zeitraum um 40 Prozent ausgeweitet wurde. Zur Sicherung der internationalen Einbindung mahnt der Branchenverband die Abschaffung der Passagierabgabe an, die auf jeden abreisenden Fluggast erhoben wird und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Flughäfen im Vergleich zu benachbarten Standorten belastet. Darüber hinaus fordert ACI Europe die Bereitstellung finanzieller Anreizprogramme für Fluggesellschaften, um Streckenverbindungen zu sichern. Weitere Kernelemente des Forderungskatalogs sind die Beschleunigung der Angleichung an das EU-Luftfahrtrecht im Rahmen des ECAA-Abkommens sowie die Umsetzung des „One-Stop-Security“-Prinzips zur Vereinfachung der Kontrollprozesse bei Umsteigeverbindungen nach Europa. Auf infrastruktureller Ebene steht die Anpassung des Masterplans 2028–2048 für den Flughafen Sarajevo im Mittelpunkt. Vorgesehen sind unter anderem die Sanierung und Verlängerung der Start- und Landebahn, der Ausbau der Terminal- und Hangarkapazitäten, die Verlegung der Treibstofflager sowie die Verbesserung der landseitigen Verkehrsanbindung. Um den künftigen Flächenbedarf abzusichern, verlangt der Verband die rechtliche Ausweisung von Entwicklungskorridoren durch die örtlichen Baubehörden. Neben dem Flughafen Sarajevo wurden in den Konsultationen auch die Entwicklungsoptionen für die Regionalflughäfen Mostar und Bihać thematisiert. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Entfaltung der Passagierzahlen in Sarajevo stark

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Flughafen Zürich veröffentlicht Verkehrszahlen für August 2026

Der Flughafen Zürich verzeichnete im August 2026 ein leichtes Wachstum beim Passagieraufkommen. Im Berichtsmonat nutzten insgesamt 3.326.119 Fluggäste die Infrastruktur des größten Schweizer Drehkreuzes, was einem Anstieg von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Die Zahl der Lokalpassagiere lag bei 2.303.777 Personen. Der Anteil der Umsteigepassagiere belief sich auf 30,6 Prozent, was absolut 1.016.420 Flugreisenden entspricht und die Bedeutung des Standorts als Hub für die Netzwerkfluggesellschaft Swiss und den Lufthansa-Konzern unterstreicht. Parallel zum Passagierwachstum stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich um 2,9 Prozent auf insgesamt 26.009 Starts und Landungen. Allerdings zeigt die betriebliche Effizienz pro Flug leichte Rückgänge: Die durchschnittliche Anzahl der Passagiere pro Flug sank um 2,2 Prozent auf 142,6 Fluggäste. Auch die durchschnittliche Sitzplatzauslastung der Flugzeuge ging im Vergleich zum August des Vorjahres um 1,4 Prozentpunkte zurück und lag bei 83,4 Prozent. Im Frachtgeschäft zeigte sich eine weitgehend stabile Entwicklung mit leichten Abstrichen. Die Flughafen Zürich AG wickelte im Berichtsmonat ein Frachtvolumen von 34.444 Tonnen ab, was einem geringfügigen Rückgang von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Das Frachtaufkommen am Standort wird zu einem erheblichen Teil über die Beiladungsfracht (Belly-Capacity) in den Unterdecks der Linienpassagiermaschinen abgewickelt, weshalb das Frachtvolumen eng an die Kapazitäten im Interkontinentalverkehr gekoppelt ist. Luftfahrtexperten werten die August-Zahlen als Zeichen einer Konsolidierung des Wachstums nach den starken Erholungsphasen der Vorjahre. Der Rückgang bei der Sitzplatzauslastung und der Passagierzahl pro Flug deutet darauf hin, dass das von den Fluggesellschaften aufgestockte Sitzplatzangebot im Sommerreiseverkehr die Passagiernachfrage stellenweise überstieg. Die Betreibergesellschaft des Flughafens steht damit vor

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Flydubai startet eigene Frachtersparte ab Oktober 2026

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Flydubai startet zum 1. Oktober 2026 eine eigenständige Frachtersparte mit dedizierten Cargo-Flugzeugen. Im Rahmen eines Wet-Lease-Abkommens mit dem Anbieter SolitAir übernimmt die Airline drei Frachtmaschinen des Typs Boeing 737-800BCF in ihre Flotte. Die Frachter werden am Flughafen Dubai-World Central (DWC) im Areal Dubai South stationiert. Mit einer zusätzlichen Nutzlast von 23 Tonnen pro Flug ergänzen die Maschinen die bisherige Laderaumkapazität (Belly-Hold) in den Unterdecks der bestehenden Flotte aus 98 Boeing 737-Passagierflugzeugen. Die Verlegung der reinen Frachtoperationen an den Flughafen DWC ermöglicht der Cargo-Sparte des Unternehmens die Nutzung spezialisierter Infrastruktur sowie die Abwicklung von Sonderfracht. Das erweiterte Angebot umfasst Transportmöglichkeiten für Pharmaprodukte, verderbliche Waren, Lebendtiere, Gefahrgut sowie Luftfahrtsonderkomponenten. Über das bestehende Streckennetz von mehr als 125 Zielen bedient Flydubai Märkte in Nord- und Ostafrika, Zentralasien, dem Kaukasus, Südosteuropa, den Golfstaaten sowie Süd- und Südostasien. Die Einflottung der drei Mittelstreckenfrachter bildet die erste Phase eines längerfristigen Kapazitätsausbaus im Frachtsegment, um die erhöhte Nachfrage im vierten Quartal abzudecken. In späteren Schritten plant das Unternehmen eine Erweiterung der Transportkapazitäten durch die Auslieferung von 30 bestellten Passagierflugzeugen des Typs Boeing 787 Dreamliner ab den späten 2020er Jahren. Zudem prüft das Management für den Zeitraum ab 2029 den Umbau eigener Passagiermaschinen zu Frachtflugzeugen (Passenger-to-Freighter Retrofit). Luftfahrtanalysten verweisen darauf, dass der Schritt von Flydubai in den Markt für Hauptdeck-Luftfracht eine Reaktion auf das veränderte Handelsaufkommen und den wachsenden E-Commerce-Sektor in der Golfregion ist. Durch die Aufstellung einer Frachterflotte tritt die Airline in direkte Konkurrenz zu etablierten Anbietern von Regionalfracht im Nahen Osten.

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Belavia plant Verbindungen von Gomel nach Hurghada

Die weißrussische Staatsfluggesellschaft Belavia beabsichtigt, im vierten Quartal 2026 zeitweise Charterverbindungen zwischen dem Regionalflughafen Gomel und dem ägyptischen Badeort Hurghada durchzuführen. Nach Auswertung von Flugplandaten sind für die Herbstsaison zunächst einzelne Flugtermine am 27. Oktober sowie am 6., 17. und 27. November 2026 terminiert. Die Umläufe werden mit Flugzeugen des Typs Boeing 737-800 abgewickelt, wobei die Abflugs- und Ankunftszeiten je nach Verkehrstag variieren. Die Einrichtung von Ferienflügen ab Gomel entspricht der Praxis von Belavia, neben dem Hauptdrehkreuz Minsk auch regionale Flughäfen in den Flugplan einzubinden, um Direktverbindungen für Urlaubsreisende außerhalb der Hauptstadtregion anzubieten. Durch die Einbindung von Fluggerät des Typs Boeing 737-800 mit rund 189 Sitzplätzen richtet sich das Angebot primär an Reiseveranstalter, die Pauschalreisen an das Rote Meer vermarkten. Der Flughafen Gomel profitiert dabei von der temporären Auslastung seiner Abfertigungsinfrastruktur im Passagierbereich. Das Streckennetz der Fluggesellschaft unterliegt seit dem Jahr 2021 erheblichen Einschränkungen, da Überflugverbote und Sanktionen seitens der Europäischen Union und anderer Staaten die Nutzung des europäischen Luftraums untersagen. Belavia hat ihren operativen Schwerpunkt daraufhin verstärkt auf Routen in Richtung Russland, Transkaukasien, Mittlerer Osten und Nordafrika verlagert. Die Aufrechterhaltung und Derivate von Charterketten nach Ägypten bilden einen wesentlichen Pfeiler im internationalen Geschäft der Airline. Luftfahrtanalysten verweisen jedoch auf die Risiken der begrenzten Flugfrequenzen und der veränderten Routenführung. Durch die Vermeidung gesperrter Lufträume müssen Flüge von Belarus nach Ägypten umfängliche Ausweichrouten über den östlichen Luftraum nutzen, was zu längeren Flugzeiten und höherem Treibstoffverbrauch führt. Zudem bleibt abzuwarten, ob die sporadischen Flugtermine im Oktober und November bei den regionalen Reiseveranstaltern

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Volotea erwägt vorübergehende Schließung der Standorte Palermo und Neapel

Die spanische Regionalfluggesellschaft Volotea prüft die zeitweise Aussetzung ihres Basisbetriebs an den süditalienischen Flughäfen Palermo und Neapel. Der operative Schließungszeitraum soll nach aktuellen Plänen vom Herbst 2026 bis zum Sommer 2027 reichen. Dies geht aus Stellungnahmen der italienischen Transportgewerkschaft Uiltrasporti hervor, die im Anschluss an Verhandlungen mit Vertretern der Fluggesellschaft und des italienischen Arbeitsministeriums veröffentlicht wurden. Um die finanziellen Folgen für das betroffene Kabinen- und Cockpitpersonal abzufedern, wird derzeit die Inanspruchnahme staatlicher Lohnersatzleistungen im Rahmen des italienischen Sozialplansystems geprüft. Die Gewerkschaftsführung verlangt von der Unternehmensleitung von Volotea eine genaue Offenlegung der betroffenen Arbeitsplätze sowie verbindliche Angebote für Versetzungen an andere italienische Stützpunkte wie Florenz, Verona oder Ancona. Darüber hinaus fordert die Arbeitnehmervertretung höhere Abfindungs- und Ausgleichszahlungen für Beschäftigte, die sich zu einem freiwilligen Standortwechsel bereit erklären. Die Verhandlungen zwischen Unternehmensführung, Ministerium und Gewerkschaften sollen am 29. September 2026 fortgesetzt werden. Eine finale Entscheidung über die Schließung der beiden operativen Basen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht getroffen worden. Die Überlegungen zur Schließung der Basen in Süditalien stehen im Zusammenhang mit betrieblichen Kapazitätsanpassungen des Anbieters im hart umkämpften italienischen Inlands- und Regionalverkehr. Volotea sieht sich auf den Strecken ab Neapel und Palermo einer intensiven Konkurrenz durch Großanbieter wie Ryanair, Easyjet und Wizz Air ausgesetzt, die an den Hauptflughäfen des Landes über eine höhere Flottendichte verfügen. Die Konsolidierung des Flugbetriebs auf etabliertere Stützpunkte im Norden und Mitte Italiens zielt darauf ab, die saisonalen Auslastungsschwankungen in den Wintermonaten zu begrenzen. Branchenexperten betonen, dass die vorübergehende Aussetzung von Basisstandorten typisch für das flexible Betriebsmodell

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Egyptair beabsichtigt Wiederaufnahme von Flügen nach Sydney

Die ägyptische Staatsairline Egyptair plant für Anfang 2027 die Aufnahme einer wiederkehrenden Flugverbindung von ihrem Drehkreuz Kairo zum Flughafen Sydney. Die Fernverbindung soll mit einem Zwischenstopp am Flughafen Changi in Singapur durchgeführt werden, da die Streckendistanz zwischen Nordafrika und Australien eine direkte Zwischenlandung erforderlich macht. Nach Angaben aus Branchenkreisen kommt auf der Route der modernisierte Airbus A350-900 zum Einsatz. Egyptair hatte Strecken nach Australien zuletzt vor rund einem Vierteljahrhundert bedient, bevor die Verbindungen im Zuge von Netzbereinigungen eingestellt wurden. Der eingesetzte Flugzeugtyp Airbus A350-900 wird bei Egyptair in einer Zwei-Klassen-Konfiguration betrieben. Die Kabinenausstattung umfasst 30 Sitzplätze in der Business Class mit direktem Zugang zum Gang sowie 310 Plätze im Bereich der Economy Class. Bislang ist unklar, ob das Unternehmen von den zuständigen Behörden Fünfte-Freiheit-Rechte erhalten wird. Diese Lizenz würde es der Fluggesellschaft erlauben, Passagiere und Fracht ausschließlich auf dem Teilabschnitt zwischen Singapur und Sydney zu befördern, was für die Auslastung der Flüge von entscheidender Bedeutung ist. Auch der exakte Termin für den Erstflug sowie die wöchentliche Flugfrequenz stehen derzeit noch nicht fest. Mit dem geplanten Angebot versucht Egyptair, den Transferverkehr zwischen Europa, dem Nahen Osten und Australien über das eigene Drehkreuz in Kairo stärker abzuschöpfen. In diesem Segment konkurriert die Fluggesellschaft direkt mit etablierten Netzwerkgesellschaften aus der Golfregion sowie asiatischen Drehkreuz-Carriern. Zudem bedient die Fluggesellschaft über das Star-Alliance-Netzwerk Umsteigeverbindungen für Reisende aus dem europäischen Raum. Ein Zwischenstopp in Singapur ermöglicht darüber hinaus die Anbindung an operative Partner im asiatisch-pazifischen Raum. Branchenanalysten weisen jedoch auf erhebliche betriebswirtschaftliche Risiken bei der Wiederaufnahme

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Luxair nimmt Ganzjahresverbindung nach Tirana auf

Die luxemburgische Fluggesellschaft Luxair nimmt ab dem 29. März 2027 direkte Linienflüge zwischen dem Flughafen Luxemburg und der albanischen Hauptstadt Tirana in ihren Flugplan auf. Nach Angaben des Unternehmens wird die Route ganzjährig mit zwei wöchentlichen Umläufen bedient, die jeweils montags und freitags durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um die erste direkte Nonstop-Verbindung zwischen dem Großherzogtum und Albanien. Mit der Aufnahme des Ziels reagiert der Carrier auf die Nachfrage im Tourismussegment sowie im Markt für Familien- und Heimatbesuche aus der albanischen Diaspora in der Großregion. Der Markt für Albanien-Flüge verzeichnet seit einigen Jahren bei europäischen Fluggesellschaften kontinuierliche Zuwächse. Grund hierfür sind der Ausbau der touristischen Infrastruktur an der albanischen Riviera sowie die verstärkte Anbindung des Flughafens Tirana durch kontinentale Netzwerkträger und Billigflieger. Für Luxair bedeutet die Route eine Konsolidierung ihres Streckennetzes in Südosteuropa, wo die Fluggesellschaft bislang vor allem Ziele in Kroatien, Montenegro und Serbien anflog. Auf der neuen Verbindung setzt Luxair voraussichtlich Flugzeuge des Typs Boeing 737 oder Embraer 190-E2 ein, um die Passagierkapazität an die erwartete Nachfrage im Punkt-zu-Punkt-Verkehr anzupassen. Die Abwicklung der Flüge an den Verkehrstagen Montag und Freitag zielt sowohl auf Wochenendurlauber als auch auf Reisende ab, die längere Aufenthalte in der Region planen. Zudem konkurriert Luxair auf dieser Strecke indirekt mit umliegenden Flughäfen in der Großregion wie Frankfurt-Hahn oder Charleroi, von denen Low-Cost-Anbieter wie Wizz Air oder Ryanair Flüge nach Tirana anbieten. Luftfahrtanalysten verweisen darauf, dass die Aufnahme von Ganzjahresverbindungen nach Südosteuropa betriebswirtschaftliche Risiken birgt. Während in den Sommermonaten durch den Ferien- und Heimreiseverkehr

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Medizinischer Notfall an Bord: Vietnam Airlines weicht nach Frühgeburt nach Rangun aus

Eine Passagierin in der 30. Schwangerschaftswoche hat am 6. September 2026 an Bord einer Boeing 787 der Vietnam Airlines ein Kind zur Welt gebracht. Flug VN38 befand sich auf dem Weg von Kopenhagen nach Ho-Chi-Minh-Stadt, als bei der vietnamesischen Staatsbürgerin rund zehn Stunden nach dem Start unvorhergesehen die Wehen einsetzten. Das Kabinenpersonal verlegte die Frau in den Bereich der Business Class und forderte über Durchsagen medizinisch geschultes Personal an. Fünf zufällig mitreisende Fachkräfte – darunter vier Ärzte und eine Pflegekraft aus verschiedenen Fachdisziplinen – übernahmen die Erstversorgung und entbanden das etwa 1,3 Kilogramm schwere Frühgeborene binnen weniger Minuten im Passagierraum. Aufgrund des frühen Gestationsalters und der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken für das Neugeborene riet das Ärzteteam der Flugzeugbesatzung zu einer raschen Zwischenlandung. Der Kommandant entschied daraufhin, den Weiterflug zu verändern und eine ungeplante Landung auf dem internationalen Flughafen von Rangun in Myanmar durchzuführen. Nach der Ankunft in Rangun wurden Mutter und Kind umgehend in ein lokales Krankenhaus eingeliefert und medizinisch stabilisiert. Das Flugzeug setzte nach einer Betankung und Abwicklungsverzögerung seinen Flug nach Vietnam fort und landete mit Verspätung in Ho-Chi-Minh-Stadt. Der Vorfall unterstreicht die betrieblichen Herausforderungen für Fluggesellschaften bei akuten medizinischen Zwischenfällen auf Langstreckenrouten. Die internationalen Richtlinien der International Air Transport Association (IATA) sehen in der Regel vor, dass schwangere Frauen ab der 28. bis 36. Woche ein ärztliches Attest über die Flugtauglichkeit mitführen müssen, um unvorhergesehene Komplikationen in der Kabine zu vermeiden. Die Kontrollen obliegen den Abfertigungsgesellschaften am Abflugort, können jedoch akute physiologische Veränderungen in Reiseflughöhe nicht vollständig ausschließen.

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Aruba und San Marino unterzeichnen Aufsichtsabkommen

Die Zivilluftfahrtbehörden von Aruba und San Marino haben am 7. September 2026 eine bilaterale Vereinbarung zur Regulierung und Aufsicht von gewerblich genutzten Luftfahrzeugen unterzeichnet. Das Abkommen betrifft Flugzeuge, die im Luftfahrzeugregister von San Marino eingetragen sind, jedoch unter einem von der Luftfahrtbehörde Arubas ausgestellten Air Operator Certificate (AOC) kommerziell betrieben werden. Die Vereinbarung legt verbindliche Verfahren für den Informationsaustausch und die betriebliche Koordinierung zwischen dem Registerstaat San Marino und dem Betreiberstaat Aruba fest. Die rechtliche Grundlage der Vereinbarung bildet Artikel 83 der Konvention über die Internationale Zivilluftfahrt (Warschauer/Schicagoer Abkommen). Durch das Regelwerk werden die gesetzlichen Zuständigkeiten der beiden Zivilluftfahrtbehörden nicht übertragen, sondern organisatorisch abgestimmt. San Marino bleibt weiterhin für die Erteilung und Verlängerung der Lufttüchtigkeitszeugnisse verantwortlich, während die Luftfahrtbehörde Arubas die Einhaltung der betrieblichen Auflagen durch die jeweiligen Fluggesellschaften überprüft. Flugzeuge, die unter dieses Abkommen fallen, werden einzeln mit Registrierung, Seriennummer und Muster im Anhang geführt. Um die Sicherheitsstandards im laufenden Flugbetrieb zu gewährleisten, beinhaltet die Vereinbarung jährliche Konsultationen zur Überprüfung der Wartungsstandards, Flugzeuginspektionen auf dem Vorfeld sowie der Lizenzierung des Flugpersonals. Zudem erhalten Prüfer der Luftfahrtbehörde aus San Marino Zugangsrechte zu Dokumentationsunterlagen, Flughafeneinrichtungen sowie den Cockpits der betroffenen Luftfahrzeuge. Die Vereinbarung besitzt eine festgelegte Laufzeit von drei Jahren und kann nach Ablauf im gegenseitigen Einvernehmen verlängert werden. Branchenbeobachter sehen in der Vereinbarung den Versuch zweier kleinerer Luftfahrtregister, ihre Attraktivität im internationalen Leasing- und Chartergeschäft von Geschäftsreiseflugzeugen zu erhöhen. Durch die Trennung von Register- und Betreiberstaat können Halter von Flugzeugen flexible Haltermodelle nutzen. Gleichzeitig weisen Sicherheitsexperten darauf hin, dass die

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