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Herbstferien in Deutschland und Großveranstaltungen belasten den Straßenverkehr in Österreich

Am kommenden Wochenende vom 10. und 11. Oktober 2026 erwartet der Autofahrer-, Motorrad- und Insassenclub ARBÖ ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf den österreichischen Hauptverkehrsrouten. Ursache ist der Beginn der Herbstferien in fünf weiteren deutschen Bundesländern, darunter Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen, was zu verstärktem Reiseverkehr in Richtung Süden führt. Insbesondere auf den Transitstrecken Inntalautobahn (A12), Brennerautobahn (A13), Tauernautobahn (A10) sowie der Fernpassstraße (B179) ist am Samstag mit Verzögerungen zu rechnen. Zur Regulierung des Transitverkehrs bleiben die tirolerischen Fahrverbote für den Ausweichverkehr auf dem untergeordneten Straßennetz jeweils samstags und sonntags zwischen 7 und 19 Uhr in Kraft. Neben dem überregionalen Urlauberverkehr sorgen mehrere sportliche und gesellschaftliche Großveranstaltungen für regionale Beeinträchtigungen und umfangreiche Straßensperren. In Graz führt der zweitägige Marathon mit rund 14.000 erwarteten Teilnehmenden am Samstag zur Sperrung zentraler Straßenabschnitte wie des Burgrings und Opernrings. Am Sonntag greift ab 9 Uhr eine ganztägige Sperre der gesamten Laufstrecke, wodurch weite Teile des Stadtzentrums sowie mehrere Murbrücken für den Fahrzeugverkehr unpassierbar sind. Autofahrern wird empfohlen, das Grazer Zentrum weiträumig über die Pyhrnautobahn (A9) oder die Südautobahn (A2) zu umfahren. In Vorarlberg führt der „3-Länder-Marathon“ am Sonntag mit über 16.000 Gemeldeten zu Umleitungen und Verkehrsanhaltungen im Raum Bregenz und Hard sowie entlang der Bodensee-Uferstraße. Zudem verzeichnet die Innsbrucker Herbstmesse vom 7. bis 11. Oktober mit rund 35.000 erwarteten Besuchern ein hohes Verkehrsaufkommen im Nahbereich des Messegeländes. Verkehrsexperten raten Besuchern der Großveranstaltungen zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs und ausgewiesener Shuttle-Dienste, um die angespannte Parkplatz- und Verkehrssituation in den Ballungsräumen zu entlasten.

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Malaysia Aviation Group übernimmt Wartungstochter Sepang Aircraft Engineering von Airbus

Die Malaysia Aviation Group (MAG), Muttergesellschaft der Fluggesellschaft Malaysia Airlines, übernimmt die Wartungstochter Sepang Aircraft Engineering (SAE) vollständig vom Flugzeugbauer Airbus. Ein entsprechender Kauf- und Übernahmevertrag wurde Anfang Oktober 2026 von beiden Unternehmen unterzeichnet. Die Durchführung der Transaktion steht unter dem Vorbehalt üblicher Vollzugsbedingungen, darunter der Genehmigung durch die malaysische Zivilluftfahrtbehörde Civil Aviation Authority of Malaysia (CAAM). Der finale Abschluss der Übernahme ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Über die finanziellen Details der Vereinbarung machten die beteiligten Parteien keine Angaben. Mit dem Erwerb beabsichtigt der malaysische Luftfahrtkonzern, die Kapazitäten seiner eigenen Wartungssparte MAB Engineering gezielt zu ergänzen. Sepang Aircraft Engineering bringt spezialisierte Infrastruktur in den Konzern ein, darunter gesonderte Lackierhallen, technische Kompetenzen bei der Instandhaltung von Flugzeugen der Airbus-A320-Familie sowie erweiterte Kapazitäten zur Reparatur von Luftfahrzeugkomponenten. Durch den Zusammenschluss will der Mutterkonzern das Geschäft mit Wartungsdienstleistungen für Drittkunden im südostasiatischen Raum weiter ausbauen. Die Maßnahme fügt sich in den langfristigen Unternehmensplan („Long-Term Business Plan 3.0“) des Konzerns ein. Luftfahrtanalysten werten den Schritt als Versuch der Malaysia Aviation Group, sich unabhängiger von externen Dienstleistern zu machen und die Wertschöpfung im Bereich MRO (Maintenance, Repair and Overhaul) stärker im eigenen Haus zu bündeln. Die Integration von Sepang Aircraft Engineering erfolgt jedoch in einem Marktumfeld, das von anhaltendem Fachkräftemangel in der Flugzeugtechnik sowie Engpässen bei globalen Ersatzteillieferungen geprägt ist. Ob die angestrebte Steigerung der Umsätze im Drittkundengeschäft erreicht werden kann, wird wesentlich von der operativen Effizienz nach der Zusammenlegung der MRO-Einheiten abhängen.

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Wechsel an der Spitze des Airbus-Verwaltungsrats: Amparo Moraleda folgt auf René Obermann

Beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus hat zum 1. Oktober 2026 ein Wechsel an der Spitze des Kontrollgremiums stattgefunden. Amparo Moraleda hat den Vorsitz des Verwaltungsrats übernommen und folgt damit auf René Obermann, der das Gremium acht Jahre lang leitete. Obermann scheidet aus dem Airbus-Verwaltungsrat aus, um sich künftig auf seine Aufgaben als Vorsitzender des Aufsichtsrats beim Softwarekonzern SAP zu konzentrieren. Die Neubesetzung an der Spitze geht einher mit weiteren personellen Umstrukturierungen innerhalb des Aufsichtsgremiums. Die neue Verwaltungsratsvorsitzende Amparo Moraleda verfügt über langjährige Erfahrung in Führungspositionen internationaler Konzerne. Sie war unter anderem für den Technologiekonzern IBM sowie das spanische Energieunternehmen Iberdrola tätig und gehörte bereits vor ihrer Berufung zur Vorsitzenden dem Kontrollgremium von Airbus an. Im Zuge der Rochade übernimmt Mark Dunkerley von Moraleda den Vorsitz des Nominierungs- und Governance-Ausschusses sowie die Rolle des leitenden unabhängigen Verwaltungsratsmitglieds. Neben dem Wechsel an der Spitze wurden auch neue Mitglieder in den Verwaltungsrat berufen beziehungsweise für künftige Mandate nominiert. Christophe Fouquet, Vorstandschef des niederländischen Halbleiterausrüsters ASML, übernimmt das durch Obermanns Abgang frei gewordene Mandat für die verbleibende Amtszeit. Zudem soll Florent Menegaux, Chef des französischen Reifenherstellers Michelin, bei der Hauptversammlung im April 2027 für ein dreijähriges Mandat vorgeschlagen werden. Moraleda sowie das frühere BMW-Vorstandsmitglied Oliver Zipse streben bei der kommenden Aktionärsversammlung ebenfalls die Verlängerung ihrer Mandate an. Branchenbeobachter werten die Berufung von Topmanagern aus der Halbleiter- und Automobilindustrie als Versuch, die industrielle Kompetenz des Gremiums im Bereich komplexer Lieferketten und technologischer Transformation zu stärken. Der europäische Flugzeugbauer steht weiterhin vor der Herausforderung, hohe

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USA gewähren Ausnahme: Flugverkehr zwischen Iran und Nadschaf wieder aufgenommen

Irakische und iranische Fluggesellschaften haben den Passagierflugverkehr zwischen dem Iran und dem irakischen Flughafen Nadschaf nach einer rund einwöchigen Unterbrechung wieder aufgenommen. Wie das Büro des irakischen Premierministers Anfang Oktober 2026 mitteilte, erteilte die irakische Regierung die Genehmigung für bis zu 40 tägliche Flüge auf dieser Route. Von der Regelung ausgenommen bleibt die iranische Fluggesellschaft Mahan Air, die weiterhin unter direkten US-Sanktionen steht. Voraussetzung für die Wiederaufnahme der Verbindungen war eine begrenzte Ausnahmegenehmigung der US-Sanktionsbehörden. Der Flugbetrieb war zuvor ausgesetzt worden, da lokale Bodenabfertigungsunternehmen am Flughafen Nadschaf aus Sorge vor sekundären US-Strafmaßnahmen die Betreuung iranischer Maschinen verweigert hatten. Die vorübergehende Befreiung soll primär den Reiseverkehr schiitischer Pilger zu den heiligen Stätten im Irak sowie Flüge für medizinische Behandlungen und Ausbildungszwecke sicherstellen. Der Vorfall verdeutlicht die hohe Verwundbarkeit der regionalen Luftfahrtinfrastruktur durch das US-Sanktionsregime gegen Teheran. Für die irakische Seite besitzt der Flughafen Nadschaf erhebliche wirtschaftliche Bedeutung, da der religiöse Tourismus eine zentrale Einnahmequelle der Region darstellt. Dass Washington die Ausnahme zeitlich eng befristet hat, unterstreicht den anhaltenden politischen Druck auf die regionalen Flugverbindungen und zwingt die beteiligten Akteure zu einer kontinuierlichen Abstimmung.

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Riyadh Air baut Flugfrequenz nach London-Heathrow im Winterflugplan aus

Die im Staatsbesitz befindliche saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air erhöht wenige Monate nach der Aufnahme ihres regulären Flugbetriebs die Kapazitäten auf der Strecke zwischen Riad und London-Heathrow. Ab dem 2. November 2026 wird die Verbindung von bislang sieben auf neun wöchentliche Umläufe aufgestockt. Die zwei zusätzlichen Flüge werden an den Verkehrstagen Montag und Mittwoch angeboten, um der steigenden Nachfrage auf dieser Schlüsselroute im Nahost-Verkehr zu begegnen. Der reguläre Passagierflugbetrieb der Fluggesellschaft auf der Route nach London hatte am 10. Juni 2026 begonnen. Die neu hinzugefügten Umläufe sind als Tagesflüge von der saudi-arabischen Hauptstadt nach Großbritannien konzipiert, während die Rückflüge aus London als Nachtverbindungen durchgeführt werden. Die britische Metropole gehörte zu den ersten internationalen Zielen des Unternehmens, das mit staatlicher Unterstützung aus dem Public Investment Fund (PIF) als zweiter nationaler Netzwerkträger des Landes aufgebaut wird. Der schnelle Ausbau der Frequenzen verdeutlicht den intensiven Wettbewerb im Luftverkehr zwischen Europa und der Golfregion. Um die angestrebte Marktposition zu erreichen, benötigt die Airline den Zugriff auf begehrte Start- und Landerechte (Slots) an stark reglementierten Drehkreuzen wie London-Heathrow. Zwar erweitert der Träger sein Streckennetz schrittweise um weitere europäische und regionale Ziele wie Manchester, Kairo oder Madrid, steht jedoch bei der Flottenauslastung und der langfristigen Rentabilität im direkten Konkurrenzkampf mit etablierten Anbietern der Region.

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Nachträgliche Millionenforderung: Swiss vergaß jahrelang Abrechnung von Security-Hotels

Die Fluggesellschaft Swiss hat dem Schweizer Bund über einen Zeitraum von neun Jahren Aufwendungen für die Unterbringung von Flugsicherheitsbegleitern nicht in Rechnung gestellt. Nach der Aufdeckung des versäumten Buchungsvorgangs im zweiten Halbjahr 2025 fordert die Lufthansa-Tochter nun eine Nachzahlung in Höhe von rund 510.000 Schweizer Franken für den Zeitraum von 2016 bis 2024 nach. Da in der Folge auch künftige Aufwendungen angepasst werden müssen, hat der Bundesrat im zweiten Nachtrag zum Budget 2026 eine Aufstockung der Kredite für hoheitliche Sicherheitsmaßnahmen um insgesamt 700.000 Franken beim Parlament beantragt. Die betroffenen Ausgaben betreffen die Unterbringung sogenannter „Armed Aircraft Security Officers“, die auf gefährdeten Flügen zur Abwehr von Gefahren eingesetzt werden. Obwohl die Airline die Hotelrechnungen der Einsatzkräfte fortlaufend beglichen hatte, wurden diese durch Versäumnisse im internen Controlling nicht in die periodischen Abrechnungen an die Bundesbehörden übernommen. Sowohl das Bundesamt für Polizei (Fedpol) als auch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) haben die nachgereichten Forderungen rechtlich und inhaltlich geprüft und als rechtmäßig sowie plausibel eingestuft. Der Vorfall wirft kritische Fragen bezüglich der Kontrollmechanismen auf beiden Seiten auf. Dass die unterbliebenen Rechnungsstellungen über nahezu ein Jahrzehnt hinweg weder bei der Fluggesellschaft noch im Controlling der aufsichtsführenden Bundesämter bemerkt wurden, verdeutlicht erhebliche Mängel in der administrativen Überwachung. Für die öffentlichen Haushalte bedeutet das Versäumnis eine unvorhergesehene Zusatzbelastung, während die Sicherheitskredite des Bundes ab 2027 dauerhaft um jährlich 300.000 Franken angehoben werden.

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Flottenumstellung bei Transavia: Erster Airbus am Flughafen Rotterdam stationiert

Die Fluggesellschaft Transavia hat die Modernisierung ihrer Flotte an den regionalen Standorten weiter vorangetrieben. Ende September 2026 landete ein Airbus A320neo mit dem Kennzeichen PH-YHR als Flug HV010 am Flughafen Rotterdam / Den Haag und ist dort nun dauerhaft stationiert. Die Niederlassung der Air-France-KLM-Tochter umfasst damit aktuell einen Airbus A320neo sowie sechs Maschinen des Typs Boeing 737. Es ist die erste feste Stationierung eines Airbus-Musters an diesem Standort seit der Eröffnung der dortigen Basis im Jahr 2000. Der Schritt markiert den Beginn des schrittweisen Flottentauschs an dem regionalen Drehkreuz, von dem aus die Fluggesellschaft derzeit 31 Ziele anfliegt. In den kommenden Jahren sollen die verbliebenen Boeing 737 der Flotte vollständig durch Neuzugänge aus der Airbus-A320neo-Familie ersetzt werden. Dieser Austausch ist Teil einer großangelegten Flottenerneuerung der Konzernmutter Air France-KLM, die Ende 2021 eine Großbestellung über bis zu 160 Maschinen der A320neo-Reihe zur schrittweisen Ablösung älterer Mittelstreckenflugzeuge getätigt hatte. Der schrittweise Umstieg bringt für die Fluggesellschaft jedoch operative Herausforderungen mit sich. Der parallele Betrieb von Boeing- und Airbus-Mustern an kleineren Stützpunkten führt vorübergehend zu einem erhöhten Aufwand bei Wartung, Logistik und der Schulung des Personals. Zudem hängen die Zeitpläne für die vollständige Ausmusterung der Boeing-Flotte stark von den weltweiten Lieferkapazitäten des Herstellers Airbus ab, was den Übergangsprozess zeitlich strecken könnte.

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Wizz Air verzeichnet deutliches Passagierwachstum trotz reduzierter Flugkapazitäten

Der Billigflieger Wizz Air hat im September 2026 knapp 7,8 Millionen Passagiere befördert und damit ein Plus von 24,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erzielt. Wie das Unternehmen mitteilte, erweiterte die Fluggesellschaft das verfügbare Sitzplatzangebot zeitgleich um 25,3 Prozent auf rund 8,5 Millionen Plätze. Trotz dieser spürbaren Ausweitung der Flüge verzeichnete die Airline jedoch einen leichten Rückgang der mittleren Kabinenauslastung. Der Sitzladefaktor sank um 0,8 Prozentpunkte auf 92,0 Prozent. Die Unternehmensführung begründet diesen Effekt unter anderem mit höheren Ticketpreisen, die sich nach eigenen Angaben im Verlauf des Monats spürbar stabilisieren konnten. Im gleitenden Zwölfmonatszeitraum bis Ende September 2026 summierten sich die Fluggastzahlen der Low-Cost-Fluggesellschaft auf insgesamt 79,3 Millionen Passagiere. Dies entspricht einer Steigerung um 19,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Parallel dazu baute Wizz Air das Gesamtsitzplatzangebot im Jahresschnitt um 19,3 Prozent auf 87,2 Millionen Plätze aus. Die durchschnittliche Auslastung verharrte mit 91,0 Prozent knapp unter dem Niveau des Vorjahreswertes. Für die zweite Hälfte des laufenden Geschäftsjahres plant die Airline-Führung nun vorsichtiger. Das ursprünglich angestrebte Kapazitätsangebot wird um rund fünf Prozent gekürzt. Als Gründe für diese Reduzierung verweist die Airline auf anhaltende geopolitische Spannungen in Kernmärkten wie dem Nahen Osten sowie schwankende Kerosinpreise an den Weltmärkten. Zudem kämpft die Fluggesellschaft weiterhin mit flottenbedingten Ausfällen durch ungeplante Triebwerksinspektionen des Herstellers Pratt & Whitney, was die Flottenverfügbarkeit auf mehreren Strecken zusätzlich beeinträchtigt.

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Bodenkollision zweier Passagierflugzeuge am Flughafen Paris-Charles de Gaulle

Am Abend des 2. Oktober 2026 ist es auf dem Vorfeld des französischen Drehkreuzes Paris-Charles de Gaulle zu einer Berührung zwischen zwei Passagierflugzeugen gekommen. Ein Airbus A320 der serbischen Fluggesellschaft Air Serbia mit dem Kennzeichen YU-APS befand sich auf der Manövrierfläche und hatte ordnungsgemäß angehalten, um auf Anweisungen der Flugsicherung zu warten. In dieser Warteposition wurde die Maschine von einem vorbeiquereffektierenden Flugzeug der Fluggesellschaft Easyjet touchiert. Nach Angaben der beteiligten Fluggesellschaft sowie von Behörden vor Ort wurde bei dem Vorfall die rechte Flügelspitze des stehenden serbischen Jets durch die Tragflächenspitze des rollenden Easyjet-Flugzeugs beschädigt. Weder Passagiere noch Besatzungsmitglieder erlitten bei dem Zusammenstoß Verletzungen. Nach dem Zwischenfall verblieben die Passagiere der Air Serbia aus Sicherheitsgründen knapp zwei Stunden an Board, bevor der Ausstieg über das Vorfeld koordiniert wurde. Der beschädigte Airbus A320 von Air Serbia wurde vorerst aus dem Regeldienst genommen und für technische Untersuchungen sowie notwendige Reparaturarbeiten am Boden belassen. Eine Untersuchung durch die zuständigen Behörden zur genauen Klärung des Unfallhergangs und der Verantwortlichkeiten auf der Manövrierfläche wurde eingeleitet. Bodenkollisionen dieser Art zählen zu den häufigeren Vorfällen an stark frequentierten internationalen Drehkreuzen und führen neben Flugausfällen meist zu beträchtlichen Reparatur- und Inspektionstagen für die betroffenen Fluggesellschaften.

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Embraer verzeichnet im dritten Quartal 2026 gesteigertes Auslieferungsvolumen

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat im dritten Quartal 2026 insgesamt 66 Flugzeuge an Kunden übergeben. Damit verzeichnet das Unternehmen ein Auslieferungsplus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten des Jahres summiert sich die Zahl der ausgelieferten Maschinen auf 175 Einheiten, was einer Steigerung um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Das Management führt diese Entwicklung auf Maßnahmen zur Glättung der Produktionsabläufe zurück, um die typischerweise hohe Auslieferungskonzentration am Jahresende schrittweise abzuschwächen. Den Schwerpunkt der Übergaben bildete das Segment der Geschäftsreiseflugzeuge mit 41 Einheiten, was dem Niveau des Vorjahresquartals entspricht. Im Bereich der zivilen Luftfahrt lieferte der Konzern 22 Verkehrsflugzeuge aus. Darunter befanden sich elf Modelle der älteren Baureihe E175 sowie elf Maschinen der moderneren E2-Familie. Ergänzend wurden im Geschäftsbereich Verteidigung und Sicherheit drei Militärflugzeuge übergeben, darunter ein Transportflugzeug vom Typ KC-390 Millennium sowie zwei Schulungs- und Erdkampfflugzeuge des Typs A-29 Super Tucano. Trotz des Mengenzuwachses steht der Flugzeugbauer wie die gesamte Luftfahrtbranche vor Herausforderungen in der globalen Lieferkette. Verzögerungen bei Zulieferern von Baugruppen und Triebwerken beeinflussen weiterhin den genauen Takt der Fertigung. Das Unternehmen hält jedoch an der Jahresprognose für 2026 fest und plant weiterhin die Auslieferung von 80 bis 85 Verkehrsflugzeugen sowie 160 bis 170 Geschäftsreiseflugzeugen. Ob diese Vorgaben im vierten Quartal ohne operative Engpässe erreicht werden, hängt maßgeblich von der Stabilität der vorgelagerten Logistikketten ab.

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