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Winterchaos an deutschen Flughäfen: Rechte der Passagiere bei Schnee und Glatteis

Winterliche Wetterbedingungen haben in der ersten Januarwoche 2026 erneut zu erheblichen Einschränkungen im deutschen Luftverkehr geführt. Besonders betroffen sind die Flughäfen im Norden, allen voran Hamburg und Düsseldorf, wo Glätte und Schneefall zu zahlreichen Flugausfällen und stundenlangen Verspätungen führten. Experten der Branche weisen darauf hin, dass bei solchen witterungsbedingten Störungen klare Regelungen für die betroffenen Fluggäste gelten. Laut der Fluggastrechteexpertin Nina Staub von AirHelp haben Passagiere im Falle eines Ausfalls Anspruch auf eine alternative Beförderung oder die vollständige Erstattung des Ticketpreises. Bei Inlandsverbindungen wird häufig auf die Bahn ausgewichen, wobei Umbuchungen grundsätzlich in Absprache mit der Fluggesellschaft erfolgen sollten, um eine Kostenübernahme zu garantieren. Neben der Beförderungspflicht greifen bei längeren Wartezeiten umfassende Betreuungsleistungen. Ab einer Verspätung von zwei Stunden sind die Airlines verpflichtet, Mahlzeiten und Getränke bereitzustellen sowie Kommunikationsmöglichkeiten per Telefon oder E-Mail zu ermöglichen. Sollte sich der Abflug auf den Folgetag verschieben, muss die Fluggesellschaft zudem für eine Hotelunterkunft sowie den Transfer dorthin aufkommen. Passagieren wird dringend geraten, sämtliche Quittungen für notwendige Ausgaben aufzubewahren, um diese später bei der Airline geltend machen zu können. Ab einer Verzögerung von fünf Stunden steht es den Reisenden zudem frei, ganz vom Flug zurückzutreten und die Rückzahlung des Flugpreises einzufordern. In Bezug auf finanzielle Entschädigungen, die gemäß EU-Fluggastrechteverordnung bis zu 600 Euro betragen können, bleibt die Lage komplex. Da Schnee und Glatteis in der Regel als „außergewöhnliche Umstände“ eingestuft werden, entfällt der Anspruch auf eine pauschale Entschädigungszahlung meistens, da das Wetter nicht im Verantwortungsbereich der Airline liegt. Dennoch gibt es juristische Feinheiten: Ein

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Erster Kollektivvertrag für Angestellte der DHL Air Austria tritt in Kraft

Die Sozialpartner in der österreichischen Luftfahrtbranche haben einen bedeutenden Verhandlungserfolg erzielt: Für die Angestellten der Frachtfluggesellschaft DHL Air Austria gilt rückwirkend zum 1. April 2025 erstmals ein eigener Kollektivvertrag. Diese Einigung markiert das Ende intensiver Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft GPA und den Unternehmensvertretern. Mit dem neuen Regelwerk werden erstmals verbindliche Mindestentgelte, klare Arbeitszeitregelungen und einheitliche arbeitsrechtliche Standards für das Bodenpersonal und die administrativen Angestellten des Unternehmens am Standort Österreich festgeschrieben. Bisher gab es für diese spezifische Beschäftigtengruppe innerhalb der DHL Air Austria keine vergleichbare tarifliche Absicherung. Ein zentraler Bestandteil des Abschlusses ist die signifikante Anpassung der Arbeitszeiten. Die wöchentliche Normalarbeitszeit wird durch den neuen Kollektivvertrag von bisher 40 auf 38,5 Stunden bei vollem Lohnausgleich reduziert. Laut Sven Scherb, dem Betriebsratsvorsitzenden der DHL Air Austria, schafft dieser Schritt nicht nur mehr Gerechtigkeit innerhalb der Branche, sondern erhöht auch die Planbarkeit und Sicherheit für die Arbeitnehmer nachhaltig. Die Gewerkschaft GPA sieht in dem Abschluss ein wichtiges Signal für die gesamte Logistik- und Luftfahrtbranche, da er belegt, dass auch in einem hochgradig internationalen und dynamischen Marktumfeld stabile soziale Rahmenbedingungen durchgesetzt werden können. Zusätzliche Branchenrecherchen verdeutlichen die Bedeutung dieses Schrittes für den Luftfahrtstandort Österreich. DHL Air Austria wurde erst im Jahr 2021 gegründet und betreibt seither vom Flughafen Wien-Schwechat aus ein wachsendes Netzwerk an Frachtflügen innerhalb Europas. Das Unternehmen fungiert als wichtiger Teil des globalen Express-Netzwerks von DHL und beschäftigt eine dreistellige Anzahl an Mitarbeitern in der Alpenrepublik. Branchenexperten werten den neuen Kollektivvertrag als notwendige Professionalisierung der Personalstruktur, um im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte

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Führungswechsel beim Flughafenverband ADV: Kaweh Mansoori übernimmt Vorsitz

Zum 1. Januar 2026 hat der Hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Kaweh Mansoori, turnusgemäß den Vorsitz im Verwaltungsrat des Flughafenverbandes ADV übernommen. Er tritt die Nachfolge des baden-württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann an, dessen mehrjährige Amtszeit am 31. Dezember 2025 endete. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Dr. Hans Reichhart, Landrat des Landkreises Günzburg und ehemaliger bayerischer Verkehrsminister, in das Gremium gewählt. Der Verwaltungsrat gilt neben dem Präsidium als das höchste Entscheidungsorgan des Verbandes und setzt sich aus Vertretern von Bundesländern, Kommunen, Industrie- und Handelskammern sowie dem Deutschen Städtetag zusammen. In seiner neuen Funktion betont Mansoori die strategische Bedeutung des Luftverkehrs für die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft. Ein Schwerpunkt seiner dreijährigen Amtszeit, die bis Ende 2028 läuft, soll die engere Verzahnung von Industrie- und Verkehrspolitik sein. Dabei stehen die Sicherung von Arbeitsplätzen an den Standorten sowie die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten im Vordergrund. Der Hessische Wirtschaftsminister unterstreicht, dass Flughäfen eine zentrale Rolle in der öffentlichen Infrastruktur einnehmen, da sie Regionen international anbinden und somit die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland gewährleisten. Sein Stellvertreter Dr. Hans Reichhart fokussiert sich in der Verbandsarbeit insbesondere auf die Belange des ländlichen Raums. Er sieht in einem stabilen Flughafennetzwerk die Grundvoraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Ziel sei es, verkehrliche und wirtschaftliche Benachteiligungen ländlich geprägter Regionen zu verhindern. Der ADV-Verwaltungsrat dient hierbei als Plattform, um die Interessen der betroffenen Regionen gegenüber der Bundespolitik und den Aufsichtsbehörden gebündelt zu vertreten, insbesondere bei Gesetzgebungsverfahren, welche die deutsche Flughafenpolitik direkt beeinflussen. Zusätzliche Marktanalysen und Branchenberichte deuten darauf

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El Al weitet internationales Flugangebot im Sommerflugplan 2026 massiv aus

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat für den kommenden Sommer eine umfassende Expansion ihres Streckennetzes angekündigt. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf dem nordamerikanischen Markt, wo das Unternehmen mit 55 wöchentlichen Verbindungen einen historischen Höchstwert erreicht. Insbesondere die Frequenzen von den New Yorker Flughäfen JFK und Newark werden auf bis zu sieben tägliche Flüge aufgestockt. Auch die Verbindung nach Miami wird um einen wöchentlichen Flug erweitert. Diese Kapazitätserhöhung zielt darauf ab, die starke Nachfrage im Transatlantikverkehr zu bedienen und die Position der Fluggesellschaft als wichtigster Anbieter für Reisen zwischen Israel und den USA zu festigen. In Fernost verzeichnet El Al ebenfalls ein signifikantes Wachstum. Der Flugplan sieht insgesamt 16 wöchentliche Verbindungen nach Thailand vor, wobei die Strecke nach Bangkok zwei zusätzliche Frequenzen erhält. Die Route nach Tokio, die aufgrund ihrer Beliebtheit bereits seit Anfang 2024 ganzjährig bedient wird, erfährt in der Hochsaison eine Steigerung auf bis zu fünf Flüge pro Woche. Um die erhöhte Passagierzahl effizient zu transportieren, setzt die Gesellschaft auf dieser Strecke vorrangig Großraumflugzeuge vom Typ Boeing 787-10 ein, das größte Modell ihrer Dreamliner-Flotte, welches maximale Sitzplatzkapazitäten bietet. Innerhalb Europas fokussiert sich El Al verstärkt auf den italienischen Markt. Rom und Mailand werden mit jeweils 17 Flügen pro Woche so häufig wie nie zuvor angeflogen, ergänzt durch Verbindungen nach Venedig und Neapel. Auch der Standort Deutschland profitiert von der strategischen Neuausrichtung: Die Frequenz ab München wird auf bis zu elf wöchentliche Flüge erhöht. Weitere Ausbaumaßnahmen betreffen Amsterdam, Budapest und die portugiesischen Städte Lissabon und Porto. Auf der Strecke

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Wizz Air erweitert Balkan-Netzwerk ab Dortmund um neue Verbindung nach Niš

Der Flughafen Dortmund baut seine Position als wichtiger Knotenpunkt für Osteuropa-Verbindungen weiter aus. Am 5. Januar 2026 nahm die Fluggesellschaft Wizz Air offiziell den Linienbetrieb zwischen dem Ruhrgebiet und der serbischen Stadt Niš auf. Die drittgrößte Stadt Serbiens wird fortan zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, bedient. Mit einer Flugzeit von rund zwei Stunden und 20 Minuten bietet die neue Route eine direkte Anbindung an den Süden Serbiens, eine Region, die bisher primär über das rund 250 Kilometer entfernte Belgrad erreichbar war. Guido Miletic, Leiter Airport Services am Dortmund Airport, hieß die Besatzung des Erstfluges auf dem Vorfeld willkommen und betonte die Bedeutung der Streckenerweiterung für die Vernetzung der Region. Durch die neue Verbindung festigt Wizz Air seine Stellung als wichtigster Partner des Dortmunder Flughafens. Mit Niš umfasst das Portfolio der Fluggesellschaft am Standort nun insgesamt 28 Destinationen. Die strategische Entscheidung für Niš folgt dem Trend einer steigenden Nachfrage nach osteuropäischen Zielen, die sowohl für den Städtetourismus als auch für den Besuchsverkehr von in Deutschland lebenden Serben von hoher Relevanz sind. Niš gilt als eines der kulturellen Zentren des Balkans und verfügt mit seiner Festung sowie der Nähe zu Sofia über eine wichtige geografische Brückenfunktion. Die wirtschaftliche Bedeutung zeigt sich auch in der steigenden Frequenz von Geschäftsreisen in die aufstrebende Industrieregion Südserbiens. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass der Flughafen Konstantin der Große in Niš in den letzten Jahren massiv in seine Infrastruktur investiert hat, um für Low-Cost-Carrier attraktiv zu bleiben. Ein neues Terminalgebäude wurde kürzlich in Betrieb genommen, um das steigende

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Strategischer Führungswechsel am Flughafen Münster/Osnabrück

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) startet mit einer runderneuerten Führungsspitze in das Jahr 2026. Wie turnusgemäß vorgesehen, hat Münsters Oberbürgermeister Tilman Fuchs zum 1. Januar den Vorsitz im Aufsichtsrat übernommen. Er folgt damit auf Dr. Martin Sommer, den Landrat des Kreises Steinfurt, der das Gremium in den vergangenen fünf Jahren leitete. Die personelle Kontinuität im Aufsichtsrat bleibt gewahrt, da Dr. Sommer als zweiter stellvertretender Vorsitzender im Amt verbleibt. Gemeinsam mit Katharina Pötter, der Oberbürgermeisterin der Stadt Osnabrück als erster Stellvertreterin, bildet das Trio die politische Aufsichtsebene des für Westfalen und das westliche Niedersachsen zentralen Verkehrsknotenpunkts. Parallel zum Wechsel im Aufsichtsrat wurde ein bedeutender Generationswechsel in der operativen Leitung vollzogen. Andrés Heinemann hat offiziell die Position des Geschäftsführers übernommen und tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Rainer Schwarz an, der nach neun Jahren an der Spitze des Airports in den Ruhestand verabschiedet wurde. Mit Heinemann setzt die Gesellschafterversammlung auf eine interne Lösung: Der 53-jährige Diplom-Kaufmann ist bereits seit 1996 in verschiedenen Positionen am FMO tätig. Zuletzt verantwortete er als Leiter für Marketing und Kommunikation die strategische Neuausrichtung und die Entwicklung des Flugangebots, was ihm im Auswahlverfahren den entscheidenden Vorteil gegenüber externen Bewerbern verschaffte. Die neue Führung übernimmt den Flughafen in einer Phase der Erholung. Nach einem erfolgreichen Start in das Vorjahr, in dem bereits im ersten Quartal 2025 ein Passagierplus von 12 Prozent verzeichnet wurde, gilt es nun, die internationale Anbindung des Standorts weiter zu festigen. Heinemann wird in seiner neuen Rolle eng mit dem langjährigen Prokuristen Thorsten Brockmeyer zusammenarbeiten, um

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Rekordjahr am Flughafen Memmingen: Passagierzahlen steigen auf fast 3,7 Millionen

Der Flughafen Memmingen hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem historischen Höchstwert abgeschlossen. Wie die Flughafenleitung am 5. Januar 2026 bekannt gab, nutzten im vergangenen Jahr insgesamt 3.698.900 Passagiere den schwäbischen Regionalflughafen. Damit wurde das ursprüngliche Jahresziel von 3,5 Millionen Fluggästen bereits vor den Weihnachtsfeiertagen übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem rund 3,24 Millionen Reisende gezählt wurden, entspricht dies einer signifikanten Steigerung von über 14 Prozent. Das Wachstum wurde maßgeblich durch den Ausbau des Linienverkehrs und eine konstant hohe Auslastung der Maschinen getrieben, wobei insgesamt 35.546 Flugbewegungen registriert wurden. Als wesentlicher Erfolgsfaktor gilt die strategische Ausrichtung auf den osteuropäischen Markt. Neben klassischen Zielen wie Palma de Mallorca verzeichneten Verbindungen nach Tirana, Pristina, Belgrad und Skopje jeweils über 100.000 Passagiere. Der Flughafen fungiert dabei verstärkt als logistische Brücke für Arbeitskräfte aus dem Pflege- und Gastgewerbe sowie für den Besuchsverkehr. Gleichzeitig festigt der Standort seine Rolle als Ankunftsort für den Tourismus in der Alpenregion. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, investierte der Betreiber zuletzt rund drei Millionen Euro in die Infrastruktur, darunter in die Erweiterung der Terminalkapazitäten auf einer zweiten Ebene sowie in neue Rollwege zur Verbesserung des Allwetterflugbetriebs. Für das laufende Jahr 2026 kündigte Geschäftsführer Ralf Schmid einen Kurs der Konsolidierung an. Das geplante Wachstum soll mit etwa fünf Prozent moderater ausfallen als in den Vorjahren, wobei der Fokus auf der Digitalisierung der Abfertigungsprozesse liegt. Ein positiver Impuls wird für die zweite Jahreshälfte durch die geplante Senkung der Luftverkehrsteuer erwartet, was laut Management die Attraktivität für Partnerairlines wie Ryanair und

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Luftverkehrsverband prognostiziert deutliches Passagierwachstum für 2026

Der Flughafenverband ADV blickt mit vorsichtigem Optimismus auf das laufende Jahr 2026. Nach einer Phase struktureller Stagnation am Luftverkehrsstandort Deutschland rechnen die Experten mit einem Anstieg der Passagierzahlen um insgesamt 4,2 Prozent. Damit würde das Gesamtaufkommen an den deutschen Mitgliedsflughäfen auf rund 225 Millionen Reisende steigen. Dieses Volumen entspricht etwa 91 Prozent des Niveaus vor der Krise von 2019. Die stärksten Zuwächse werden mit 5,2 Prozent im europäischen Reiseverkehr erwartet, während der innerdeutsche Markt um 2,9 Prozent und die Langstreckenverbindungen um 3,1 Prozent zulegen sollen. Haupttreiber dieser Entwicklung sind laut Verbandsangaben das anhaltend starke Tourismus- und Privatreisesegment sowie konkrete politische Weichenstellungen der Bundesregierung. Insbesondere die für den 1. Juli 2026 angekündigte Senkung der Luftverkehrsteuer gilt als zentraler Faktor für die Erholung der Standortattraktivität. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel betont, dass nach einer langen Phase des politischen Stillstands nun ein Umdenken stattfinde. Die Flughäfen würden zunehmend wieder als strategisch wichtige Infrastrukturen mit hoher volkswirtschaftlicher Hebelwirkung wahrgenommen, was die Bereitschaft der Airlines zur Aufnahme neuer Strecken erhöhen dürfte. Ergänzend zu den steuerpolitischen Maßnahmen erwartet die Branche eine Entspannung bei den verfügbaren Flugkapazitäten. Nachdem in den Vorjahren zahlreiche Maschinen aufgrund von Triebwerksproblemen am Boden bleiben mussten, steht der Luftverkehrswirtschaft im Sommerflugplan 2026 wieder mehr einsatzbereites Gerät zur Verfügung. Diese zusätzliche Kapazität trifft auf eine robuste Nachfrage, wie auch aktuelle Buchungszahlen großer Reiseveranstalter bestätigen. Die deutsche Prognose liegt damit nur geringfügig unter dem weltweiten Wachstumstrend des Airline-Verbandes IATA, der für das globale Passagieraufkommen ein Plus von 4,4 Prozent voraussagt. Trotz der positiven Signale mahnt der Verband

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Ausbau des Warschauer Chopin-Flughafens als Übergangslösung bis 2029 beschlossen

Der staatliche Flughafenbetreiber Polish Airports (PPL) hat ein umfangreiches Modernisierungsprogramm für den Warschauer Chopin-Flughafen eingeleitet, um drohende Kapazitätsengpässe abzuwenden. Das Projekt, für das die Ausschreibungsfrist bis Februar 2026 läuft, umfasst Investitionen in einer Größenordnung von 220 bis 320 Millionen Euro. Geplant ist eine Erweiterung des Passagierterminals, eine Modernisierung der Gepäckabfertigungsanlagen sowie der Ausbau von Flugzeugabstellpositionen und Parkinfrastruktur. Die bauliche Umsetzung soll nach der Auftragsvergabe im April 2027 beginnen und bis Juni 2029 abgeschlossen sein. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die jährliche Kapazität des Flughafens von derzeit etwa 24 Millionen auf rund 30 Millionen Passagiere zu steigern. Die Entscheidung für diese Investition erfolgt vor dem Hintergrund eines neuen Rekordergebnisses: Bereits Anfang Dezember 2025 überschritt der Chopin-Flughafen die Marke von 22 Millionen Passagieren im Kalenderjahr. Da die Anlage damit an ihre physischen Belastungsgrenzen stößt, betrachten Befürworter den Ausbau als unverzichtbar, um den Flugbetrieb in der polnischen Hauptstadt stabil zu halten. Kritiker verweisen hingegen auf die begrenzte strategische Relevanz des Standorts, da das neue integrierte Luft- und Schienenkreuz „Port Polska“ (ehemals CPK) im Jahr 2032 in Baranów den Betrieb aufnehmen soll. Der Betreiber PPL verteidigt das Vorhaben jedoch als notwendige „Brückenlösung“, um die Zeitspanne bis zur vollständigen Funktionsfähigkeit des neuen Großflughafens operativ zu überbrücken. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die Dringlichkeit, da Warschau als zentraler Wirtschaftsstandort in Osteuropa ein stetig wachsendes Aufkommen im Geschäftsreise- und Transitverkehr verzeichnet. Während der Bau des neuen Mega-Hubs westlich von Warschau planmäßig im Jahr 2026 starten soll, wird die Kapazitätserweiterung des Chopin-Flughafens benötigt, um den Zufluss internationaler Carrier und die

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Rekordzahlen im brasilianischen Luftverkehr und massive Kapazitätserhöhung für die Sommersaison

Der brasilianische Luftverkehrsmarkt verzeichnet ein historisches Wachstum und setzt seinen starken Aufwärtstrend zum Ende des Jahres 2025 ungebremst fort. Nach aktuellen Daten der nationalen Zivilluftfahrtbehörde Anac nutzten im Oktober erstmals mehr als neun Millionen Passagiere das Inlandsflugnetz. Dies stellt den höchsten jemals gemessenen Wert für diesen Monat seit Beginn der statistischen Erfassungen im Jahr 2000 dar. In der historischen Gesamtbetrachtung ordnet sich dieser Wert als viertstärkster Monat in der Geschichte der brasilianischen Luftfahrt ein, lediglich übertroffen von den Spitzenwerten der Jahre 2015, 2020 und dem Juli 2025. Diese Entwicklung unterstreicht die robuste Nachfrage im größten Luftverkehrsmarkt Südamerikas. Um dem erwarteten Ansturm während der Hauptreisezeit von Dezember 2025 bis Februar 2026 gerecht zu werden, haben die führenden brasilianischen Fluggesellschaften eine umfassende Ausweitung ihres Flugplans angekündigt. Laut dem Branchenverband Abear (Associação Brasileira das Empresas Aéreas) sind für diesen Zeitraum rund 150.000 Flüge mit einer Gesamtkapazität von über 20 Millionen Sitzplätzen geplant. Dies entspricht einer Steigerung des Angebots um etwa 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt werden im Rahmen des Sommerflugplans mehr als 9.000 zusätzliche Flüge durchgeführt, was einer Erweiterung um circa 1,4 Millionen Sitzplätze gleichkommt, um die hohe Frequenz während der Sommerferien und nationalen Feiertage abzufangen. Zusätzliche Recherchen in brasilianischen Wirtschaftsmedien verdeutlichen, dass dieser Kapazitätsausbau insbesondere durch die Modernisierung der Flotten bei den großen Anbietern Latam Brasil, Azul und Gol ermöglicht wird. Der verstärkte Einsatz von größeren und effizienteren Flugzeugen wie dem Airbus A321neo und der Boeing 737 MAX erlaubt es den Airlines, die Sitzplatzkapazität auf den Hauptrouten zwischen São Paulo,

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